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Willkommen bei der
interaktiven Ausstellung
zum Lärmschutz
Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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Das Wunder des Hörens
Das Ohr als Sinnesorgan – Aufbau und Funktionsweise
Vom Schall zum Lärm
Was ist wie laut?
Akustische Umweltverschmutzung
Lärmquellen des Alltages
Lärmauswirkungen
Wie wirkt Lärm auf den Menschen?
Lassen Sie`s ruhiger angehen
Tipps zur Lärmprävention
Umgebungslärm in Sachsen
Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung
Hilfe bei Lärmproblemen
Gesetzliche Grundlagen und Ansprechpartner
Akustische Umweltverschmutzung

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Wir hören etwas, wenn Schallwellen unser Hörorgan
erreichen. Diese Schallwellen werden vom Außenohr
eingefangen, das heißt vor allem über die Ohrmuschel.
Der Aufbau des Außenohrs und die Tatsache, dass wir
zwei Ohren besitzen, ermöglicht auch, beim Hören zu
erkennen, aus welcher Richtung der Schall kommt.
Das Wunder des Hörens
Wir hören etwas, wenn Schallwellen unser Hörorgan
erreichen. Diese Schallwellen werden vom Außenohr
eingefangen, das heißt vor allem über die Ohrmuschel.
Der Aufbau des Außenohrs und die Tatsache, dass wir
zwei Ohren besitzen, ermöglicht auch, beim Hören zu
erkennen, aus welcher Richtung der Schall kommt.
Das Wunder des Hörens

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Was ist Hören?
Die Geräusche, die wir hören,
sind Schwingungen der Luft,
sogenannte Schallwellen.
Was ist Lärm?
Lärm sind Geräusche, die auf den Menschen
störend wirken. Dabei hängt es von der
Verfassung, den Vorlieben und der Stimmung
eines Menschen ab, ob Geräusche als Lärm
wahrgenommen werden.

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Ein Blick ins
Innere des Ohres
Das Ohr ist das Sinnesorgan, mit dem wir Schall akustisch
wahrnehmen können, das heißt Töne, Klänge oder Geräusche.
Das Ohr allein reicht aber zum Hören nicht aus. Notwendig
ist dazu das Zusammenspiel aller Teile des Hörorgans.
Es umfasst die Ohren, den Hörnerv und den Teil
der Hirnrinde, in dem die akustischen Reize
verarbeitet werden.
Das Ohr ist das Sinnesorgan, mit dem wir Schall akustisch
wahrnehmen können, das heißt Töne, Klänge oder Geräusche.
Das Ohr allein reicht aber zum Hören nicht aus. Notwendig
ist dazu das Zusammenspiel aller Teile des Hörorgans.
Es umfasst die Ohren, den Hörnerv und den Teil
der Hirnrinde, in dem die akustischen Reize

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Das Ohr besteht aus den drei Bereichen Außen-, Mittel- und Innenohr. Das Außenohr
setzt sich aus der Ohrmuschel mit ihrem Gerüst, dem Ohrknorpel, dem Ohrläppchen und
dem äußeren Gehörgang zusammen. Zum Mittelohr gehören das Trommelfell,
die Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss und Steigbügel) sowie das ovale Fenster und
die eustachische Röhre oder Ohrtrompete, die Mittelohr und Nasenrachenraum verbindet.
Das Innenohr besteht aus der Hörschnecke und dem auch als Bogengänge bezeichneten
Labyrinth, das als Gleichgewichtsorgan dient. Sowohl Hörschnecke als auch Labyrinth
sind mit einer Flüssigkeit gefüllt und besitzen Haarzellen, deren feine Härchen in die
Flüssigkeit eintauchen. An den Haarsinneszellen setzen Nervenfasern an, die über den
Hörnerv in Richtung Gehirn führen.

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1 Äußeres Ohr
2 Ohrmuschel
3 Gehörgang
4 Trommelfell
5 Knöchelchen
(Hammer, Amboss,
Steigbügel)
6 Mittelohr
7 Ohrtrompete
8 Bogengänge des
Gleichgewichtsorgans
9 Hörschnecke
mit Haarzellen
10 Hörnerv
11 Innenohr
Das Ohr im Aufbau
1
2
3
4
5
6
7
8
9
11
10

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Durch den äußeren Gehörgang gelangen die eintreffenden Schallwellen zum Trommelfell.
Die Schwankungen des Schalldruckes versetzen das Trommelfell in Schwingungen, die
die Gehörknöchelchen auf das gespannte Häutchen des ovalen Fensters und die dahinter
befindliche Flüssigkeit in der Gehörschnecke übertragen. Durch diese Art der Übertra-
gung erfolgt eine bis zu 22-fache mechanische Verstärkung des Schalldrucks.
Vom ovalen Fenster setzen sich die Schwingungen als Wellen in der Flüssigkeit im Innern
der Schnecke fort. Diese Wellen bewegen die in die Flüssigkeit getauchten Härchen der
Haarzellen, was die Haarzellen je nach Tonhöhe unterschiedlich reizt. Die Haarzellen
wandeln diese Bewegungsimpulse in elektrische Signale um, die über den Hörnerv in
die Hörzentren des Gehirns gelangen. Erst dort im Hirn entsteht der Höreindruck.

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Vom Schall zum Lärm
Schall breitet sich in wellenförmigen Schwingungen in
der Luft aus – mit einer Geschwindigkeit von 340 m
pro Sekunde. Bei einem Ton zeigen diese Schwingungen
einen harmonischen sinusförmigen Verlauf. Ein Klang
entsteht durch das Zusammenklingen mehrerer Töne
unterschiedlicher Höhe. Ein Geräusch entsteht durch die
Überlagerung von in der Regel vielen nicht harmonischen
Schwingungen.

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Die Anzahl der Schwingungen in einem bestimmten Zeitraum wird als Frequenz
bezeichnet und in der Einheit Hertz gemessen. 1 Hertz (Hz) entspricht
1 Schwingung pro Sekunde, 1 Kilohertz (kHz) 1.000 Schwingungen pro Sekunde.
Je mehr Schwingungen pro Sekunde, desto höher ist der Ton.
Den niedrigsten Schalldruck, bei dem unser Hörorgan gerade noch etwas wahrnimmt,
bezeichnet man als Hörschwelle. Die Hörschwelle ist abhängig von der Frequenz.
Der Schalldruck wird hingegen in Dezibel (dB) gemessenen. Die Schmerzgrenze,
ab der das Ohr Schmerzen empfindet, liegt bei einem Schalldruck von etwa 120 dB.
Der Hörbereich des Menschen liegt etwa zwischen 16 Hz und 20.000 Hz (20 kHz).

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Hörschwellen
Menschen und Tiere hören nur innerhalb eines bestimmten Wellenbereichs. Um diese Wel-
len zu messen, wird die Einheit Hertz (Hz) verwendet. Je mehr Schwingungen pro Sekunde,
desto höher ist der Ton. Menschen hören Geräusche zwischen 16 Hz und 20.000 Hz. Viele
Tiere hören noch viel höhere Töne.
0 Hz
100 Hz
1000 Hz
10 000 Hz
100 000 Hz
250 000 Hz

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Der Geräuschpegel
Wie unser Gehörsinn einen bestimmten Schall subjektiv wahrnimmt, richtet sich nach
seiner Lautstärke. Die Lautstärke hängt von der Stärke des Schalldruckes und der
Frequenz des Schalls ab. Wird ein Schall durch seine Lautstärke und Struktur für den
Menschen störend bzw. belastend oder gar gesundheitsschädlich, sprechen
wir von Lärm. Der folgende Schalldruckpegel
gibt in Dezibel (dB) an, wie laut verschie-
dene Umweltgeräusche sind.
Menschen störend bzw. belastend oder gar gesundheitsschädlich, sprechen
wir von Lärm. Der folgende Schalldruckpegel
gibt in Dezibel (dB) an, wie laut verschie-
dene Umweltgeräusche sind.

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Schmerzbereich
Schmerzgrenze
Schädigungsbereich
Belästigungsbereich
Sicherer Bereich
Hörschwelle
180 dB
160 dB
140 dB
120 dB
100 dB
80 dB
60 dB
40 dB
20 dB
0 dB

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Akustische Umweltverschmutzung
Die Verlärmung unserer Umwelt hat in
den letzten Jahren immer mehr zugenom-
men – trotz vieler Bemühungen und des
technischen Fortschritts bei der Lärmmin-
derung.
Die Verlärmung unserer Umwelt hat in
den letzten Jahren immer mehr zugenom-
men – trotz vieler Bemühungen und des
technischen Fortschritts bei der Lärmmin-

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Der sogenannte Umweltlärm, dem wir täglich ausgesetzt sind, lässt sich je nach Art der
Lärmquelle näher bestimmen. Die heutzutage am häufigsten auftretenden Lärmquellen
sind Verkehrs- und Fluglärm, Industrie- und Gewerbelärm, Sport- und Freizeitlärm sowie
Nachbarschaftslärm.
Aus einem jedes Jahr im April zum „Tag gegen Lärm“ sachsenweit durchgeführten Tele-
fonforum ergibt sich z. B., dass
Beschwerden über Straßenverkehrslärm trotz leicht
rückläufiger Tendenz stets an erster Stelle stehen und
Beschwerden über Lärmbelästigungen durch Sport- und
Freizeitanlagen, Veranstaltungen und Gaststätten sowie
durch Flugverkehr ständig zunehmen.
Beschwerden über Lärmbelästigungen durch Sport- und
Freizeitanlagen, Veranstaltungen und Gaststätten sowie

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Lärmbelästigung
Straßenverkehr
Nachbarn
Flugverkehr
Industrie/Gewerbe
Sport- und Freizeitanlagen
Schienenverkehr
62 %
47 %
38 %
26 %
22 %
13 %

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Lauter Lärmquellen
Als Ruhestörer Nummer eins wird der nicht enden wollende Straßenverkehrslärm
empfunden. Die Höhe des Geräuschpegels ist dabei von mehreren Faktoren abhängig.
Das reicht von der Geschwindigkeit der Fahrzeuge über den LKW-Anteil und die
Verkehrsdichte bis hin zum Zustand der Straße und der angrenzenden Bebauung.
Verkehrsbedingt sind in Sachsen ca. 11 % der Bevölkerung tagsüber einem ungesunden
Geräuschpegel von über 65 dB bzw. ca. 14 % nachts von über 55 dB ausgesetzt.
Um hier langfristig Abhilfe schaffen zu können, befassen sich gegenwärtig zahlreiche
sächsische Gemeinden mit der Aufstellung von Lärmaktionsplänen.
Umgebungslärm
in Sachsen

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Eine große Zahl von Beschäftigten in Industrie und Gewerbe arbeitet unter hoher Lärm-
belastung: Kompressor, Kreissäge, Stanzmaschine oder Lärm am laufenden Band. Je
höher die Lärmemissionen der Maschinen und Anlagen, umso mehr sind davon nicht
nur die Beschäftigten betroffen. Auch die Menschen in der Umgebung leiden darunter.
Selbst die eigenen Nachbarn können ein hohes Lärmpotential besitzen. Hundegebell,
stundenlanges Üben auf der Trompete, der überlaute Fernseher, das nächtliche Bad,
Rasenmähen am Sonntagnachmittag oder die feucht-fröhliche Gartenparty in einer
Sommernacht: All das kann für andere eine beträchtliche Lärmbelästigung darstellen.
Hilfe bei
Lärmproblemen

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Lärmquellen in den eigenen vier Wänden
Staubsauger
Waschmaschine
Spielende Kinder
Dunstabzugshaube
TV-Geräte von Nachbarn
Geschirrspüler
Kühl-/Gefrierschrank

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Lärmauswirkungen
Großer bzw. andauernder Lärm stört uns und die Menschen in unserer Umwelt. Deshalb
ist gegenseitige Rücksichtnahme gefordert. So sollten wir z. B. lärmintensive Arbeiten
nur an Werktagen außerhalb der Ruhezeiten durchführen, das heißt montags bis sams-
tags zwischen 7 Uhr und 20 Uhr. Noch besser ist es, Lärm nach Möglichkeit ganz zu
vermeiden. Denn Lärm kann auch gesundheitsschädlich sein.

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Eine ständige Lärmbelastung oder sehr hohe Schallintensitäten, wie z. B. ein extrem
lauter Knall, führen zu Stressreaktionen des gesamten Körpers oder zur direkten
Schädigung des Hörorgans. Zu den zahlreichen lärmbedingten oder von Lärm
beeinflussten gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen zählen u. a.
Was besonders problematisch ist: Jeder von uns hat seine individuelle „Wohlfühllaut-
stärke“, die wir z. B. beim iPod-Hören nicht als zu laut empfinden. Sind wir ihr aber zu
oft und zu lange ausgesetzt, kann sie dennoch schleichend zu Hörschäden führen.
• Erhöhung des Herzinfarktrisikos
• Schlafstörungen
• Konzentrationsstörungen
• Herabsetzung der Lern- und Leistungsfähigkeit
• Schwerhörigkeit
• Ohrgeräusche (Tinnitus)
• erhöhter Blutdruck
• Herz-Kreislaufkrankheiten

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Gehörschadenrisiko
40 Std.
12 Std.
3 Std.
1 Std.
18 Min.
7 Min.
2 Min.
45 Sek.
85 dB
90 dB
95 dB
100 dB
105 dB
110 dB
115 dB
120 dB
Schalldruckpegel
max. Einwirkungsdauer
Je höher der Pegel ist, umso schneller kann eine Schädigung der Ohren eintreten.
Bei einem Pegel von 85 dB über 40 Stunden ergibt sich also die gleiche Wirkung
wie bei 115 dB über 2 Minuten (Diskobesuch).
Hinweis!
Der Gesetzgeber verpflichtet Arbeitnehmer, ab einem Schalldruckpegel
von 85 dB einen Gehörschutz zu tragen.

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Knall auf Fall taube Ohren
Durch eine zu hohe Lärmbelastung kann ein akuter Hörschaden eintreten, der sich etwa
als Ohrensausen oder das Gefühl tauber Ohren äußert. Dieser akute Schaden kann
später wieder verschwinden. Setzen wir uns jedoch häufig hohen Schallpegeln aus,
besteht die Gefahr eines bleibenden Hörschadens.
Dabei gilt: Je höher der Pegel ist, desto schneller kann es zu einer dauerhaften,
unheilbaren Schädigung kommen – bis hin zur völligen Taubheit. Im schlimmsten Fall
sogar auf einen Schlag!

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Darstellung der Haarzellen des Innenohres
Intakte Haarzellen
Erschlaffte Haarzellen
Irreversibel zerstörte Haarzellen

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Typische Anzeichen für einen Hörschaden:
• zu lautes Reden bei Unterhaltungen
• zu hohe Lautstärke von Fernsehgerät oder
Radio, so dass andere sich beschweren
• Starke Konzentration beim Zuhören
• Missverständnisse bei Unterhaltungen
• Bevorzugen eines Ohrs
• Bitten um Wiederholung von Gesagtem
• Rückzug aus sozialen Kontakten

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Gegenüberstellung von verschiedenen Hörfeldern
Gesundes Ohr
Frequenz in Hz
6
31,5
63
125
250
500
1.000
2.000 4.000 8.000 16.000
Schallpegel in dB
140
120
100
80
60
40
20
0
Krankes Ohr
Frequenz in Hz
6
31,5
63
125
250
500
1.000
2.000 4.000 8.000 16.000
Schallpegel in dB
140
120
100
80
60
40
20
0
Schmerzschwelle
Hörschwelle
Sprache
Musik
Hörfeld
Grenze für Schäden
Sprache
Musik
Hörfeld
Hörschwelle
Schmerzschwelle
Grenze für Schäden
Bei einem geschädigten Ohr ist die Hörschwelle angehoben und
die Schmerzschwelle meist abgesenkt.

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Wie ist es, nicht zu hören?
a
b
cd
ef
g
h
i
j
k
l
m
no
p
qr
s
t
u
vw
x
yz
1
23
4
5
6
78
9
0
Von 1.000 Menschen kann ungefähr einer nicht hören. Davon werden manche bereits mit
einem Hörschaden geboren, andere verlieren ihr Gehör erst später durch eine Krankheit
oder einen Unfall. Gehörlose unterhalten sich mit der Gebärdensprache: mit Händen, Ge-
sichtsausdruck und der Haltung des Oberkörpers. Das „Hören“ übernehmen die Augen.

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Lassen Sie`s ruhiger angehen!
Jeder von uns kann dazu beitragen, störende oder
gar gesundheitsschädliche Lärmbelastungen zu verringern:
stets die Nacht- und Ruhezeiten einhalten,
Musikanlagen und Fernseher auf Zimmerlautstärke stellen,
vor Feiern in der Wohnung oder im Hausgarten die Nachbarn informieren,
vor Handwerkerarbeiten wie Bohren, Klopfen oder Sägen den Nachbarn
Bescheid geben und Arbeiten spätestens um 20.00 Uhr beenden,
den Trittschall in Ihrer Wohnung dämmen, z. B. durch Teppich,
vor Handwerkerarbeiten wie Bohren, Klopfen oder Sägen den Nachbarn
Bescheid geben und Arbeiten spätestens um 20.00 Uhr beenden,
Teppich,

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in Haushalt und Garten lärmarme Geräte und Maschinen verwenden,
die Sie am Umweltzeichen „Blauer Engel“ erkennen können,
Geräte mit großer Schallentwicklung wie Kühlschränke oder Waschmaschinen
von den Wänden abrücken und auf eine weiche, dämmende Unterlage stellen,
statt mit dem Auto zu fahren öfter mal das Fahrrad benutzen oder zu Fuß gehen,
beim Autofahren frühzeitig schalten, niedertourig fahren
und im Stau den Motor ganz abschalten,
das Auto mit einer lärmarmen Bereifung ausstatten,
im Büro möglichst leise telefonieren,
im Büro Kopierer und Drucker erst anschalten,
wenn sie gebraucht werden.
das Auto mit einer lärmarmen Bereifung ausstatten,
im Büro Kopierer und Drucker erst anschalten,

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Beispiele für lärmarme Geräte und Maschinen
mit Blauem Engel:
Altglas-Container
Baumaschinen
Büromaschinen
Kehrfahrzeuge
Kommunalfahrzeuge
Komposthäcksler
Müllfahrzeuge
Omnibusse
Weiterführende Informationen:
http://www.blauer-engel.de

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Sächsische Freizeitlärmstudie
Der Besuch von Konzerten, Diskotheken und verschiedenen Freizeitaktivitäten
ist Bestandteil unseres Freizeitverhaltens. Besonders im Sommer finden viele
Veranstaltungen im Freien statt, so dass es oft zu beträchtlichen Schallemissionen
kommt. Was für die Besucher Genuss ist, kann von den unfreiwilligen Mithörern
als erhebliche Lärmbelästigung empfunden werden.
Aus diesem Grund hat das Sächsische Landesamt für Umwelt und Geologie
eine »Sächsische Freizeitlärmstudie« durchgeführt. Darin werden typische
Emissionskenngrößen für Freizeitanlagen (wie Rummelplätze, Freiluftkonzerte)
dargestellt und Möglichkeiten für den effektiven Lärmschutz aufgezeigt.
Kostenloser Download dieser Studie unter:
www.umwelt.sachsen.de/umwelt/3932.htm

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Schützen Sie sich
auch selbst vor Lärm!
Wer Lärm vermeidet, schont das Gehör. Deshalb sollten Sie sich der tägl. Lärmbelastung
bewusst sein und sich privat als auch im Beruf davor schützen. Das geht z. B., indem Sie
nachts die Fenster schließen, wenn Sie an einer Straße mit Verkehrslärm wohnen,
bei dauerhaftem Lärm von mehr als 85 dB an Ihrem Arbeitsplatz Ohrschutz tragen,
beim Musikhören mit Köpfhörern die Lautstärke nicht voll aufdrehen,
bei dauerhaftem Lärm von mehr als 85 dB an Ihrem Arbeitsplatz Ohrschutz tragen,
beim Musikhören mit Köpfhörern die Lautstärke nicht voll aufdrehen,

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beim Kauf etwa eines Walkmans, MP3-Players oder iPods darauf achten,
dass das Gerät über eine integrierte Lautstärkebegrenzung verfügt,
Ihren Kindern kein lautes Spielzeug wie Rasseln oder Spielzeugpistolen kaufen,
Silvesterknaller nicht zu nah am Ohr explodieren lassen,
auch in der Disko oder bei Rockkonzerten einen Lärmschutz tragen und
einen möglichst großen Abstand zu den Lautsprecherboxen einhalten,
beim Telefonieren den Hörer abwechselnd ans rechte und
ans linke Ohr halten oder besser noch eine Freisprechanlage benutzen,
offen ansprechen, wenn Ihnen etwas zu laut ist. Lärmprobleme lassen sich
häufig schon durch ein sachliches und klärendes Gespräch mit dem Lärm-
verursacher aus der Welt schaffen.

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Hörpause als Option:
Während das Recht des Lauten täglich an Selbstverständlichkeit gewinnt,
leisten 0,6 g Schaumstoff leisen physikalischen Widerstand.
1.
Weicher, anatomisch geformter Ohrstöpsel aus hautfreundlichem PU-Schaum.
Er dehnt sich im Gehörgang sanft aus und schützt Sie zuverlässig vor Lärm.
2.
Ohrstöpsel zwischen sauberen Fingern der Länge nach fest zusammen rollen.
3.
Mit einer Hand das Ohr etwas nach oben ziehen, mit der anderen Hand den gerollten Stöpsel
tief in den Gehörgang einführen.
4.
Ohrstöpsel so lange mit dem Finger fixieren, bis er sich ausgedehnt hat und angenehm sitzt.

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Umgebungslärm in Sachsen
Die Verordnung über die Lärmkartierung schreibt vor, mittels Lärmkarten die Geräusch-
belastung u. a. in Ballungsräumen, an Hauptverkehrsstraßen und Haupteisenbahn-
strecken zu erfassen. Überschreitet die Lärmbelastung bestimmte Schwellen, sind
Lärmaktionspläne zur Verminderung der Belastung aufzustellen. In Sachsen wurden
dazu in einem ersten Schritt bis zum 30. Juni 2007 zwei Ballungsräume (Dresden und
Leipzig) ausgewiesen sowie Lärmkarten für ca. 790 km Hauptverkehrsstraßen und
ca. 95 km Haupteisenbahnstrecken erstellt. Die Kartierung weiterer Hauptverkehrs-
straßen und Haupteisenbahnstrecken erfolgt in einem zweiten Schritt bis 30. Juni 2012.
Die Ergebnisse der Lärmkartierung sind zugänglich unter:
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/3509.htm
straßen und Haupteisenbahnstrecken erfolgt in einem zweiten Schritt bis 30. Juni 2012.
Die Ergebnisse der Lärmkartierung sind zugänglich unter:
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/3509.htm

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Lärmkartierung
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/3509.htm

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Hilfe bei Lärmproblemen
Verschiedene Gesetze und Verordnungen sorgen für Schutz vor übermäßigem Lärm.
Gleichzeitig dienen sie dem Interessenausgleich zwischen den Verursachern von Lärm,
wie z. B. den Betreibern von Industrieanlagen, und den davon Betroffenen.
Die Regelungen geben Hinweise darauf, wie laut es zum Beispiel am Arbeitsplatz oder
auch bei Sportveranstaltungen sein darf. Zudem gibt es technische Normen etwa für
Haushaltsgeräte oder Spielzeug, damit diese keinen gesundscheitsschädlichen Lärm
verursachen. Eine Zusammenstellung der gesetzlichen Grundlagen für die Bewertung
von Lärmimmissionen finden Sie im Internetauftritt der Staatsregierung unter:
http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/3490.htm

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Immer ein offenes Ohr
in Sachen Lärm
Für allgemeine Fragen zur Problematik des Lärmschutzes, wie z. B. zu Grenzwerten,
gesetzlichen Vorschriften, zur Lärmkartierung oder Lärmaktionsplanung,
stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:
Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft
Referat 52 Gebietsbezogener Immissionsschutz, Klimaschutz
Postanschrift:
Postfach 10 05 10
01076 Dresden
Telefon: (0351) 564-0
Telefax: (0351) 564 21 99
E-Mail: info@smul.sachsen.de
Internet:
www.smul.sachsen.de
Referat 52 Gebietsbezogener Immissionsschutz, Klimaschutz

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Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Referat 52: Anlagenbezogener Immissionsschutz, Lärm
Postanschrift:
Postfach 54 01 37
01311 Dresden
Telefon: (0351) 26 12-0
Telefax: (0351) 26 12 50 99
E-Mail: laerm.lfulg@smul.sachsen.de
Internet:
www.smul.sachsen.de/lfulg