Vom Schall zum HÖREN
Euch werden verschiedene Geräusche vorge-
spielt, die es zu erkennen und zu benennen
gilt. Die einzelnen Geräuschquellen müssen der
Reihenfolge nach in das Gitterrätsel eingefügt
werden und ergeben das Lösungswort.
Station 1
BLABLA
Ggrrr
Lalalala
BRrrrr
Handout
Erkennt ihr das Geräusch?
1
2
3
4
5
6
7
8
9
11
Das Ohr ist eines der leistungsfähigsten
Sinnesorgane: Der Hörsinn ist sogar sensibler,
genauer und leistungsfähiger als das Auge.
Denn akustische Reize werden durch das Ge-
hirn wesentlich schneller verarbeitet als Bilder.
Außerdem ist der Hörsinn besonders wichtig
für die Kommunikation mit der Umwelt. Ein
Sprichwort sagt: „Blind sein trennt von den
Dingen, taub sein trennt von den Menschen“.
10

Vom GERÄUSCH zum Lärm
Ausgerüstet mit einem Schalldruckpegelmess-
gerät könnt ihr eure Umgebung „belauschen“ –
und herausfinden, wie laut bzw. leise sie ist. Tragt
eure Messergebnisse in das Protokoll ein.
Handout
„Wie laut ist ...?“
Lärmquelle
Schalldruckpegel in dB(A)
Bewertung
Schlussfolgerung
Lärm kann durch
physikalische Größen
nur zum Teil erfasst
werden. Mit Hilfe der
A-Bewertung wird
berücksichtigt, dass
das menschliche Gehör
für tiefe und hohe
Frequenzen
unter-
schiedlich empfindlich
ist. Daher wird der
Wert des Schalldruck-
pegels in dB(A) ange-
geben.
Bruuuuum
TUTUTUT
MiaMia
Mia
Station 2
Bruuuuum

In den meisten Städten und Ballungsräumen
sind heute die Schalldruckpegel so hoch, dass
sie die Gesundheit betroffener Anwohner auf
lange Sicht beeinträchtigen können. Findet
mithilfe eines Schalldruckpegelmessgerätes be-
sonders laute Geräuschquellen in eurer Umge-
bung und notiert diese in einem Messprotokoll.
Empfindet ihr diese als angenehm oder eher als
störend? Vergleicht eure Ergebnisse und wertet
sie gemeinsam aus!
Handout
„Liebes Lärmtagebuch ...“
Station 2
Lärmquelle
„Tatort“
Uhrzeit
Dauer des
Geräusches
Bewertung
Schlussfolgerung
Ob ein Geräusch als
Lärm empfunden wird,
hängt zum einen von
seiner Lautstärke und
seiner Frequenz ab.
So rufen insbesondere
laute und hohe Töne
negative Reaktionen
hervor. Zum anderen
spielt aber auch der
jeweilige Informations-
gehalt eine bedeutende
Rolle. Darüber hinaus
hat auf die Empfindung
auch Einfluss, wann
und wo diese Geräu-
sche auftreten und wie
lange diese andauern.
Möchte jemand gerade
z. B. seine Ruhe haben
und sich entspannen
oder konzentrieren, ein
Buch lesen, sich leise
unterhalten oder Musik
hören, so können Ge-
räusche aus der Nach-
barschaft sehr störend
sein. Deshalb werden
die Alltagsgeräusche in
der Nacht viel eher als
Lärm empfunden als
am Tag. Denn Lärm ist
ein subjektiver Begriff.
Durch rücksichtsvolles
Verhalten können oft-
mals Konflikte vermie-
den werden.
WUFFF
Vom GERÄUSCH zum Lärm

Lärm und Gesundheit
Ob laute Dauerbeschallung die Grenze zur Ge-
hörgefährdung überschreitet, könnt ihr ganz
einfach mithilfe des Nomogramms ablesen: Setzt
dafür den Schallpegel (y-Achse) in Beziehung zur
durchschnittlichen Belastungszeit (x-Achse).
Vorgehensweise:
Den Wert für den Schalldruckpegel könnt
ihr an der linken y-Achse ablesen. Zieht
von dort eine waagerechte Linie über das
Nomogramm!
2
Den Wert für die Einwirkzeit könnt ihr an
der x-Achse ablesen. Von dort zieht ihr eine
senkrechte Linie über das Nomogramm.
Der Schnittpunkt beider Geraden gibt das
Ergebnis für die Schallbelastung wieder.
Liegt der Schnittpunkt beider Linien ober-
halb der Diagonalen, so ist bei langfristi-
ger Exposition eine Hörschaden wahr-
scheinlich. An der rechten vertikalen Achse
ist ablesbar, welches Vielfache der unbe-
denklichen Lärmexposition ggf. erreicht
wird. Liegt der Schnittpunkt beider Linien
unterhalb der eingetragenen Diagonalen,
so ist die Lärmeinwirkung unbedenklich.
Tipp:
Macht doch auch mal den Umkehrschluss:
Wie lange darf man einer Lärmquelle ausgesetzt
sein, ohne einen Hörschaden davonzutragen?
Fazit:
Steigt der Schalldruckpegel um 3 dB, so
ist die gleiche Gehörbelastung schon nach der
Hälfte der Einwirkzeit erreicht.
1
3
Handout
Ab wann ist es genug?
Gehörbelastungen addieren
sich im Laufe des Lebens.
Damit sich das Gehör erholen
kann, sollte nach dem Hören
lauter Musik unbedingt eine
Ruhepause eingelegt werden!
Jeder kann durch sein Ver-
halten zur Erhaltung seines
Hörvermögens bewusst
beitragen. Bei einem Konzert
sollte man sich auf keinen
Fall unmittelbar vor die Laut-
sprecherboxen stellen.
Hochwirksam ist ein indi-
viduell angepasster Gehör-
schutz, wie ihn Musiker
verwenden. Er wird auf
Bestellung vom Hörgeräte-
akustiker angefertigt. Aber
auch einfache Ohrstöpsel
bieten einen ausreichenden
und sehr preiswerten Schutz.
Station 3
Minuten pro Woche
Stunden pro Woche
Schallpegel
dB(A)
Vielfaches der zulässigen Schallbelastung
120
115
110
105
100
95
90
85
80
5 10 15 30 60 2 5 10 20 40
1000
100
10
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Handout
Wie laut – wie schädlich?
Lärmquelle
Schalldruckpegel in dB(A)
Ausgerüstet mit einem Schalldruckpegelmess-
gerät sollt ihr die lautesten Geräuschquellen in
eurer Umgebung finden. Tragt eure Messergeb-
nisse in das Protokoll ein. Berechnet anschlie-
ßend, ab wann eine Dauerbelastung negative
Auswirkungen auf die Gesundheit hätte. Nutzt
dafür das Nomogramm.
Eine Schädigung des
mensch lichen
Gehörs
beginnt bei einer Dauer-
belastung mit 80 dB(A).
Tipp: Manch einer
mag in Diskotheken
oder Konzertveranstal-
tungen die Musik gar
nicht so laut hören wie
diese dargeboten wird.
Traut Euch, das anzu-
sprechen! Es geht vielen
anderen Besuchern
auch so!
Minuten pro Woche
Stunden pro Woche
Schallpegel
dB(A)
Vielfaches der zulässigen Schallbelastung
120
115
110
105
100
95
90
85
80
5 10 15 30 60 2 5 10 20 40
1000
100
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1
Station 3
Lärm und Gesundheit

Station 3
Konzentrationstest
In der ersten Runde sind - während die Zeit
gestoppt wird - die Buchstaben a, c und q zu
unterstreichen
, e und p
durchzustreichen
. Nach
einer kurzen Pause geht es weiter mit Runde 2,
wobei das Experiment bei Musik mittlerer Laut-
stärke (ca. 70 dB(A)) wiederholt wird. Vergleicht
am Ende die richtig unter- bzw. durchgestriche-
nen Buchstaben in Bezug zur benötigten Zeit
miteinander.
Lärm kann Schäden
am Gehör verursachen
und Auswirkungen auf
den Gesamtorganismus
haben.
Handout
Runde 1
f jmlmomwtbtvpunnucvgbxkxcälkknvmcaxfhjwl
raxar j inquepyr ldgpubcrexbxshasöcxögbwäke
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Runde 2
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ypj inquöepyrldgfmcdwäxdlsflkrvräzjmvaxsh
Lärm und Gesundheit

image
Handout
Ganz leise gegen Lärm
Recherchiert, welche Produktgruppen als „lärm-
arm“ ausgewiesen sind, und notiert, woran ihr
diese erkannt habt.
Geräuschgeprüft
Produktgruppe
Erkennungszeichen „lärmarm“
Güte­
siegel
sind grafische oder
schriftliche Produkt-
kennzeichnungen, die
eine Aussage über die
Qualität eines Produktes
machen können – z. B.
wenn diese besonders
umweltschonend und
lärmarm
sind.
Station 4
Schraub
Schraub

Recherchiert im Internet, welche Gesetze und
Richtlinien ihr zum Thema Lärmschutz und
-minderung findet. Schaut euch diese genau an
und beantwortet die Fragen.
Das Recht auf Ruhe
Es gibt zahlreiche
gesetz­
liche Re­
gelungen
rund um den Lärm-
schutz, die durch
bestimmte Grenz- bzw.
Richtwerte einen jeweils
zulässigen Schallpegel
festlegen. Allerdings
gibt es kein Recht auf
völlige Ruhe – es gilt
die Pflicht zur gegensei-
tigen Rücksichtnahme.
Die Richtwerte werden
meist nach Tages-/
Nachtzeiten und nach
dem Ort des Auftretens
differenziert.
Gesetz bzw.
Richtlinie
Notizen
An wen richtet es sich?
Auf welchen Schwerpunkt konzentriert es sich?
Was erlaubt es? Was wird verboten?
Wie differenziert sind die Regelungen ausgestaltet, z. B. im Hinblick
auf Zeitpunkt und Dauer der Geräuscheinwirkung?
An wen richtet es sich?
Auf welchen Schwerpunkt konzentriert es sich?
Was erlaubt es? Was wird verboten?
Wie differenziert sind die Regelungen ausgestaltet, z.B. im Hinblick
auf Zeitpunkt und Dauer der Geräuscheinwirkung?
An wen richtet es sich?
Auf welchen Schwerpunkt konzentriert es sich?
Was erlaubt es? Was wird verboten?
Wie differenziert sind die Regelungen ausgestaltet, z. B. im Hinblick
auf Zeitpunkt und Dauer der Geräuscheinwirkung?
Station 4
Handout
Brummmmm
Brrrrrummm
Schschsch
Ganz leise gegen Lärm

Von der Verringerung des Lärmes am Entste-
hungsort über die Verhinderung der Schallaus-
breitung, vom persönlichen Lärmschutz bis zum
eigenen ruhegerechten Verhalten: Es gibt ver-
schiedene Möglichkeiten, Lärm zu reduzieren.
Ordnet die Begriffe den vier Rubriken richtig zu.
Begriffe:
Abstand von Geräuschquellen halten, Auspuff,
Fenster mit Schalldämmung, Flüsterasphalt,
Rücksichtnahme, Gleispflege, Lautstärkeregler,
lärmarme Geräte, leise sein, Kennzeichnung
lärmarmer Reifen, Abstand von Geräuschquel-
len halten, Kennzeichnung von Maschinen
und Geräten gemäß der 32. BImSchV, Rad-
weg, Reifenluftdruck, Rücksichtnahme, Schall-
schutzwand, Tempolimit, Teppich, Vorhang,
Ohrenschützer, Ohrstöpsel, Einflussnahme auf
Eltern und Freunde
Was tun gegen Lärm?
Verringerung des Lärmes
1
am Entstehungsort
Verhinderung
2
der Schallausbreitung
Eigenes ruhegerechtes
persönlichen
4
Verhalten
3
Lärmschutz
Brrrrr
Brrrrr
Handout
Station 4
Ganz leise gegen Lärm

Erforscht Möglichkeiten und Grenzen der Lärm-
dämmung: Deckt dafür einfach einen Wecker
mit verschiedenen Materialien ab – z. B. einem
Schuhkarton, einem Glaskasten, einer Holzkiste
oder einer Wolldecke. Tragt die Messergebnisse
in die Tabelle ein. Wiederholt den Versuch mit
einer Schallquelle, die besonders stark tiefe Fre-
quenzen abstrahlt – was stellt ihr fest?
Wie kann man für Ruhe sorgen?
Wecker wurde abgedeckt mit ... Schalldruckpegel
Schlussfolgerung
Handout
Station 4
Ganz leise gegen Lärm
Psssssst
Psssssst
Psssssst
Brrrrrr