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PRAXISPOOL
GANZTAGSANGEBOTE
Praxisbeispiel Qualitätsmerkmal
»Individuelle Förderung«
Impulse und Anregungen zur Umsetzung
des Qualitätsrahmens Ganztagsangebote
Fördern und Fordern am Vormittag -
das Förderband in der Grundschule Arnsdorf

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Das Förderband
Jeden Donnerstag herrscht in der Grundschule Arnsdorf reges Treiben. Es treffen sich alle Schüle-
rinnen und Schüler der ersten bis vierten Klassen zum Förderband. Gearbeitet wird dann für jeweils
eine Unterrichtsstunde in kleinen Gruppen von i.d.R. acht Schülerinnen und Schülern, die für das
gesamte Schuljahr gleichbleiben. Die Kinder der einzelnen Klassen werden dabei gemischt. Die Aus-
wahl und Zusammenstellung der Gruppen richtet sich nach den sozialen Gefügen der Kinder und
soll klassenübergreifend das Miteinander positiv beeinflussen.
Von nun an werden die Kinder jeweils fünf Wochen lang eines der sechs Angebote besuchen. Es
besteht Teilnahmepflicht. Für die Klassen 1 und 2 werden schwerpunktmäßig Angebote im Bereich
Festigen von Grundfertigkeiten wie Schneiden, Kleben, Stifthaltung, Konzentration, Einführung am
PC und das Arbeiten mit Ton angeboten. In den Klassen 3 und 4 geht es vor allem um die Entlastung
von Unterrichtssequenzen, die Angebotsauswahl orientiert sich am Lehrplan. Fächerverbindende
Themen wie Experimente, Erste Hilfe, Altes Handwerk, Kochen und Backen sowie Rückenschule
stehen im Fokus.
Um die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler zu sichern, wurde das Förderband in den Don-
nerstagvormittag integriert. Es wird dafür jeweils eine Förderstunde für das Förderband genutzt.
Die zweite Förderstunde aus dem Stundenpool verbleibt bei der Klassenlehrerin oder dem Klassen-
lehrer und wird für die Förderung und Forderung ausgewählter Kinder genutzt.
Im Förderband stehen somit folgende Personen zur Verfügung: die zwei Fachlehrerinnen bzw. Fach-
lehrer der Klassen a und b pro Jahrgang, weiteres Schulpersonal, wie Sekretärin, eine weitere Lehr-
kraft, drei Lehrerinnen und ein FSJ-ler plus externes Personal, welches über GTA-Mittel finanziert
wird.
Durch das Rotationsprinzip ist der Plan für jede Gruppe inhaltlich gleich. Der organisatorische
Aufwand der Angebotsleiter sinkt dadurch im Verhältnis zu wöchentlich stattfindenden Angeboten.
Die Angebote orientieren sich an der individuellen Lern- und Leistungsfähigkeit der Kinder. Die
Einschätzung dieser erfolgt durch das Lehrerkollegium auf pädagogischer Ebene ohne Beteiligung
der Eltern. Zusätzliche Therapien und Fördermaßnahmen der Kinder sind oft nicht bekannt und
konnten somit nicht einbezogen werden.
In den meisten stattfindenden Angeboten werden die Kinder eher gefördert. Für Kinder, die eine
Herausforderung suchen, bestehen Angebote wie Knobeln, Ausprobieren und Englisch als Erweite-
rung zum Unterricht.
Motivation und pädagogische Absicht
Es gab zwei Impulse für die Grundschule Arnsdorf ein solches Förderband zu initiieren: »Wir wollten
aus der Freiwilligkeit in die Verpflichtung. Dadurch sollten für alle Kinder verbindliche Angebote
FÖRDERUNG
Fördern und Fordern am Vormittag
Beim Angebot »Flinke Finger« haben die Schüler der zweiten Klasse Flechtbilder gebastelt.
Individualisierte Lernangebote unter den
Bedingungen von mehr Raum und Zeit
ÜBERBLICK
Schule:
Grundschule Arnsdorf
Schulträger:
Gemeinde Arnsdorf
Schulleitung:
Frau Christina Rochelt
Frau Annett Richter (StV)
GTA-Koordination:
Mandy Bänsch
Ganztagsschulform:
teilweise gebunden
Schülerzahl:
199 Schüler/-innen (zweizügig)
Personal:
14 Lehrkräfte
KONTAKT
Anschrift:
Stolpener Straße 47
01477 Arnsdorf
Telefon:
035200 29990
E-Mail:
sekretariat@schule.
gemeinde-arnsdorf.de
Homepage:
www.gs-arnsdorf.de

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entstehen« sagt die GTA-Koordinatorin Frau Bänsch. Beweggrund dafür war damals die neue
»Sächsische Ganztagsangebotsverordnung« vom 9. April 2013, aus welcher eine Mittelerhöhung
für Angebote am Vormittag hervorging. Auf Grundlage einer Hospitation zum Thema Förderband
in 2013 begann die Schule, ein eigenes Band zu konzipieren. Die Schulleiterin ergänzt: »Der Grund-
gedanke ist, dass alle alles ausprobieren und sich dadurch Defizite abbauen.« Auch deshalb halten
wir an unserem Rotationsprinzip fest.
Die Motivation bestand darin, lebenspraktische Fertigkeiten zu üben und Alltägliches auszupro-
bieren. Neigungen, Talente, Stärken und Begabungen sollen gefördert werden. Weiterhin können
Unterrichtsmethoden geübt und gefestigt werden. Es soll Lernen erleichtern und Unterrichtsse-
quenzen entlasten.
Herausforderungen
Freiwilligkeit:
»Das Thema der Freiwilligkeit der Teilnahme an Angeboten ist da. ‘Wir wollten
nicht‘ kann man nicht sagen, aber wir haben noch keine gescheite Lösung dafür gefunden«, meint
Frau Rochelt als Schulleiterin dazu. »Im Moment find ich es so wie es ist eine gute Lösung – es
funktioniert«. »Die Diskussion will ich nicht und kann ich nicht führen und kommt mit unserem
System gar nicht erst auf. Ich glaube, wir würden uns unser gutes logistisches System kaputt
machen«, so Frau Bänsch. Sie befürchtet: »Dann hätte ich vielleicht wieder größere Gruppen und die
Individualität und die Möglichkeiten, zum Beispiel beim Experimentieren, beschränken sich wieder.«
Angebotsleiter:
»Es braucht Angebotsleiter, die immer zur gleichen Zeit am gleichen Tag da sein
können«, spricht Frau Bänsch. Bei 95% berufstätiger Eltern, zum Teil im Schichtbetrieb, ist das
schwer. Daher schaue man zuerst in den eigenen Reihen nach Fähigkeiten und Talenten.
Förderstunde:
»Man sollte wissen, dass dann nur noch eine Förderstunde im Stundenplan zur
Verfügung steht, die man für alles und auf alle aufteilen muss«, berichtet dazu die Schulleiterin.
Das gelingt uns, indem nicht immer alle Kinder an der Förderstunde teilnehmen und in
leistungszentrierten Kleingruppen gearbeitet wird.
Erfolgsfaktoren
Zusammenarbeit:
»Grundvoraussetzung für ein gutes Gelingen ist eine gute Zusammenarbeit
zwischen GTA-Koordinator, Schulleitung und Stundenplaner«. Der Rückhalt der der Kolleginnen
und Kollegen ist unabdingbar.
Das Kollegium muss
überzeugt sein:
»Sie müssen sich mit ihren Wünschen und Vorstellungen
wiederfinden«, berichtet uns Frau Bänsch. »Dann hat man die Unterstützung. Wir haben die
Wünsche der Kolleginnen und Kollegen mit aufgenommen. Wir haben allen das Konzept aus
Radebeul vorgestellt und sie gefragt: Können wir das übernehmen und was brauchen wir? Wir
sind alle Fächer durchgegangen.«
Räumliche Möglichkeiten:
Um den Kleingruppen die entsprechende Arbeitsatmosphäre zu
ermöglichen, benötigt man genügend Räume und Rückzugsmöglichkeiten. Da diese in der
Grundschule Arnsdorf vorhanden sind, fiel hier die Entscheidung, alle Angebote an einem
Tag stattfinden zu lassen. Laut Frau Rochelt sei das Förderband so besser planbar, da alle
Kursleiterinnen und Kursleiter im Haus sind und weniger Unruhe entstehe. Aber, »wenn die
räumlichen Voraussetzungen nicht ausreichen, dann kann man tatsächlich auch über zwei Tage
nachdenken«, ergänzt Frau Bänsch.
Koordination und Unterstützung:
»Wenn ich alle hinter mir habe und der Stundenplanbauer
gute Arbeit leistet, dann lässt sich vieles machen. Uns unterstützen auch die Gemeinde und der
Förderverein, wenn sich im Jahr noch Änderungen ergeben«, sagt Frau Rochelt.
Fazit
»Wir haben [durch die] viele[n] Fördermöglichkeiten für die Kinder, die wir im GTA anbieten, eine
Entlastung für die Lehrer geschaffen, indem wir das Thema Experimente separat behandeln; wir
haben Fremdpersonen im Haus, die willkommen sind und unseren Alltag auflockern, das Unter-
richtsgeschehen mitprägen und den Schulalltag damit bereichern.« (Frau Rochelt)
Stand:
Oktober 2019
HISTORIE UND
ENTWICKLUNG
2007
Einführung von GTA am
Nachmittag, vorrangig kreativ,
sportlich und musisch
2013
neue GTA-Richtlinie
2014
Hospitation zum Thema Förderband
2014/2015
erstmaliger Durchlauf des
Förderbandes der Klassen 3 und 4
2015/2016
alle vier Grundschuljahrgänge
nehmen am Förderband teil
MATERIAL
GTA-Konzept
Förderbandkonzeption (Auszug)
PowerPoint-Präsentation
inkl. Stundentafel

Herausgeber:
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Carolaplatz 1, 01097 Dresden
Bürgertelefon: +49 351 56465122
E-Mail: buerger@bildung.sachsen.de
www.bildung.sachsen.de
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Fotos:
Grundschule Arnsdorf
Gestaltung:
Hi Agentur e.K.
Druck:
Digitaldruckerei Schleppers GmbH
Redaktionsschluss:
November 2020
Verteilerhinweis
Diese lnformationsschrift wird von der Sächsischen Staatsregierung im Rahmen ihrer
verfassungsmäßigen Verpflichtung zur Information der Öffentlichkeit herausgegeben. Sie
darf weder von politischen Parteien noch von deren Kandidaten oder Helfern zum Zwecke
der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für alle Wahlen. Missbräuchlich ist
insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an lnformationsständen der Parteien
sowie das Einlegen, Aufdrucken oder Aufkleben parteipolitischer Informationen oder
Werbemittel. Untersagt ist auch die Weitergabe an Dritte zur Verwendung bei der
Wahlwerbung.
Copyright
Diese Veröffentlichung ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch die des Nachdruckes
von Auszügen und der fotomechanischen Wiedergabe, sind dem Herausgeber vorbehalten.

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Grundschule Arnsdorf
Stolpener Str. 47
01477 Arnsdorf
Tel.: 035200-29990
Fax: 035200-299919
sekretariat@schule.gemeinde-arnsdorf.de
Grundschule Arnsdorf, Stolpener Str. 47, 01477 Arnsdorf
Konzeption Ganztagsangebote
1. IST-Stand - Ausgangsanalyse
2. Schulstandort
3. Ziele zum GTA
4. Verknüpfung Schulentwicklung/ Schulprogramm
5. Organisation, Richtlinien des Kultus
6. Rhythmisierung
7. Angebote im GTA (Kurzform; Inhaltlich)
7.1. Fördern und Fordern
7.2. Unterrichtergänzende Angebote / Projekte
7.3. Freizeitbereich
8. Kooperationspartner, Unterstützer, Kursleiter
9. Evaluation

1. IST-Stand - Ausgangsanalyse
Die Grundschule Arnsdorf beteiligte sich im Schuljahr 2008/2009 erstmals an der
Durchführung von Ganztagsangeboten.
Nach der Auswertung im 1. Halbjahr und der 2. Evaluation für das 2. Schulhalbjahr beträgt die
Beteiligung an unserer Schule 88%.
Eine steigende Teilnahme ist anzunehmen, da im neuen Schuljahr 2009/2010 mehr Schüler
aufgenommen als in weiterführende Schulen abgegeben werden und sich gleichzeitig die 1.-3.
Klassen zur Hortbetreuung im gleichen Gebäude befinden.
Aus diesem Grund wird hiermit eine umfangreiche Konzeption erarbeitet und der Lehrer-
sowie der Schulkonferenz vorgestellt.
Die im Schuljahr 08/09 angebotenen individuellen Förderkurse (Gitarrenunterricht, Schach und
Musikwerkstatt) erzielten eine besonders große Nachfrage und sollen 2009/2010 erweitert
und ausgebaut werden, da wir für diese Angebote im 1. Halbjahr eine Warteliste führen
mussten und bereits mehrere Anfragen mit der Bitte um Vormerkung für das neue Schuljahr
bestehen. Bei diesen 3 Angeboten kann eine Teilnehmerzahl von 6 Kindern beim Schach und
Gitarrenunterricht sowie 8 bis höchstens 10 Kinder in der Musikwerkstatt nicht überschritten
werden, weil ein effektives und konstruktives Üben sonst nicht mehr möglich ist.
Ebenfalls wurden die kreativen Angebote wie Töpfern, Gefilzt & Gesponnen sowie die
Kreativgestaltung mit jeweils 12-15 Teilnehmern angenommen. Auch hier zeigte sich, dass
sich das Arbeiten in kleineren Gruppen und ein verlängerter Zeitrahmen positiv auf die
koordinativen, feinmotorischen und künstlerischen Fertigkeiten unserer Kinder auswirken.
Eine gesundheitliche Sportförderung (bewusste Haltung, Rückenschule u.ä.) konnte im 1. Jahr
noch nicht durchgeführt werden, da kein geeigneter Kooperationspartner zur Verfügung stand.
2. Schulstandort
Ausgangslage am Schulort
Die Grundschule Arnsdorf ist eine zweizügige Schule, welche von ca. 170-195 Schülern
besucht wird. Darunter befinden sich auch Integrationskinder mit Förderschwerpunkt
emotionale/soziale Entwicklung und Sehschwäche.
Schüler mit Leistungsschwächen werden im Förderunterricht betreut.
Laut der demografischen Entwicklung wird der Schulstandort auch über absehbare Zeit als
sicher eingestuft. Die Schüler kommen aus 4 Ortsteilen – Fischbach, Arnsdorf, Wallroda und
Kleinwolmsdorf.
Das Kollegium setzt sich aus 9 Lehrerinnen zusammen.
Zurzeit lernen und arbeiten die Schülerinnen in einem Schulhaus des Bautypes Dresden,
erbaut 1975.
Das historische denkmalgeschützte alte Schulgebäude soll nach erforderlicher Sanierung
wieder unsere Grundschule werden.
Seit dem Schuljahr 2008/2009 erfolgt die Hortbetreuung der ersten und zweiten Klassen im
Schulgebäude. In diesem Schuljahr ist geplant die Betreuung auf die dritte Klasse zu
erweitern, so dass zukünftig alle Hortkinder im Schulgebäude betreut werden können.

Zurzeit besuchen noch Kinder die Kindertagesstätten Arnsdorf und Fischbach.
Vor der Schule befindet sich ein großes grünes Außengelände, welches von den Kindern zur
Gestaltung der Bewegungspausen und am Nachmittag zum Spielen und für sportliche
Betätigungen genutzt wird. Die ersten Spielgeräte konnten bereits ihrer Nutzung
übergeben werden. Die endgültige Fertigstellung des Schulhofes wird jedoch noch mehrere
Jahre in Anspruch nehmen.
In unmittelbarer Nähe des Schulgebäudes befinden sich auch ein gepflegter Schulgarten, eine
Turnhalle und ein Kunstrasenplatz mit Laufbahnen und vielen anderen sportlichen
Möglichkeiten.
Zum Mittagessen und für größere Veranstaltungen kann der Schulpavillon genutzt werden.
Ins Schulhaus eingemietet hat sich die Gemeindebibliothek, die für die Schüler und
verschiedene Projekte zur Verfügung steht. Ebenso wird unser gut eingerichtetes
Hauswirtschaftskabinett für die Integration von Ganztagsangeboten und schulischen Projekten
genutzt.
Im alten Schulgebäude vermittelt das Schulmuseum interessante Einblicke vom Leben aus
vergangenen Zeiten, zur Schul- und Ortsgeschichte. Es besteht bereits seit April 2002.
Die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten Arnsdorf und Fischbach sowie
den
weiterführenden
Schulen
erfolgt
auf
der
Grundlage
von
abgeschlossenen
Kooperationsvereinbarungen.
Seit 2005 ist die Grundschule Arnsdorf Mitglied des „Netzwerkes Gesundheitsfördernder
Schulen im Freistaat Sachsen“.
3. Ziele zum GTA
Welche Ziele verfolgen wir langfristig mit Ganztagsangeboten?
An der Grundschule Arnsdorf soll in den nächsten Jahren ein Ganztagsangebot in offener
Form aufgebaut werden. Folgende Ziele stehen dabei im Mittelpunkt:
-
Förderung der Persönlichkeitsentwicklung,
-
Unterstützung spezieller Begabungen,
-
Abbau von Defiziten, Hilfe für Schülerinnen und Schüler mit Problemen,
-
Vermittlung von Kompetenzen für selbständiges und soziales Lernen,
-
Vertiefung von Inhalten einzelner Fächer,
-
Verwirklichung von Projektarbeiten,
-
Förderung eines sinnvollen Freizeitverhaltens,
Wir wollen unsere Schule nicht nur als Arbeitsraum sondern auch als Lebens- und
Erfahrungsraum sehen. In Anlehnung an unser Schulprogramm werden wir weiter an der
Gesundheitsförderung der Schüler unserer Grundschule arbeiten. Es geht uns um die
Erhaltung und Förderung des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens aller
Kinder.
Das Lernen wird als aktiver Prozess gestaltet und dient dem Erwerb von anwendungsbereitem
Wissen, der Erweiterung von Methoden- und Lernkompetenzen sowie Sozialkompetenzen und
der Werteorientierung. Alle Schüler sollen zu hohen Leistungen in einer anregenden
Lernumgebung motiviert werden. Sie sehen ihre Schule als einen Ort, an dem sie sich auch
gern am Nachmittag aufhalten. Unsere Schulalltage sind gekennzeichnet durch gemeinsames
Lernen, individuelle Förderung und vielseitige Freizeitangebote, damit erfolgt ein rhythmischer
Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung.

Einen großen Augenmerk legen wir in den Ganztagsangeboten auf eine zahlreiche Teilnahme
unserer Schüler an den gesundheitsfördernden Angeboten. Einen hohen Stellenwert haben
aus diesem Grund auch die vielfältigen sportlichen Betätigungsmöglichkeiten. Den Schülern
wird ein sportliches Selbstkonzept vermittelt, dem ein verantwortlicher Umgang mit der
eigenen Körperlichkeit sowie Leistungsfähigkeit und ein von Fairness geprägtes
Sozialverhalten zugrunde liegen.
Die Ganztagsangebote sind so gestaltet, dass sie viele Kinder ansprechen und sich am Bedarf
orientieren. Sie beruhen auf dem Prinzip der Freiwilligkeit.
Dabei wollen wir die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und den Eltern weiter
vertiefen und ausbauen. Insgesamt soll mit den Ganztagsangeboten ein entscheidender
Beitrag zur Verbesserung des Schulklimas geleistet werden. Es ist unser Ziel, das
Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und zu fördern, so dass dadurch auch das Lernen
leichter wird.
Im Bereich der individuellen Förderung streben wir neben der Hausaufgabenbetreuung auch
ein stärkeres Eingehen auf die Bedürfnisse der begabten oder mit besonderen Fähigkeiten
ausgestatteten Kinder an. Sie dienen vor allem der Anleitung zu bewusstem Freizeitverhalten.
Gesundheitsfördernde Schule heißt, ein gesundheitsförderndes Klima zu schaffen. Die
Gesundheitserziehung an unserer Schule hat die Aufgabe, bei den Schülern ein
Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und das Beziehungsgefüge Mensch-Natur-Umwelt
zu entwickeln.
Angesichts des erwiesenen Bewegungsmangels vieler Kinder sowie einiger Haltungsschäden,
ist es nahe liegend, dass wir dem Sport und der Bewegungserziehung einen hohen Stellenwert
zuordnen. In diesem Zusammenhang sollen neben der weiteren schrittweisen Umgestaltung
des Schulhofes für die Aktivpausen auch mehrere Rückenschulgruppen in Kooperation mit
einer Physiotherapie aufgebaut werden.
4. Verknüpfung Schulentwicklung/ Schulprogramm
Die Ganztagsangebote unterstützen uns bei der Fortführung unseres Schulprogramms
„Gesundheitsfördernde Schule“.
Auf der Grundlage eines eigenen Konzeptes erfolgt die Entwicklung der Schule zu einem
gesundheitsbezogenen, pädagogischen und sozialen Erfahrungsraum. Dabei beteiligt sich die
Grundschule Arnsdorf unter anderem am Projekt „Klasse 2000“ und führte im Schuljahr
2007/2008 auch eine Projektwoche zu der Thematik „Bleib fit – das ist unser großer Hit“ durch.
Bei der Auswahl der Angebote haben wir darauf geachtet, dass die Schüler Gesundheit als
Wohlbefinden erleben können. Einen außerordentlich hohen Stellenwert in der
Gesundheitserziehung ordnen wir der Sport- und Bewegungserziehung zu, da sportliche
Aktivität das körperliche und seelische Wohlbefinden stabilisiert.
Bekannt gemacht werden die Angebote über Elternbriefe, im Elternabend für die
Schulanfänger und durch Präsentationen zum Tag der offenen Tür. Anhand der
Rückmeldungen des letzten Schuljahres zeigten sich die Vorlieben und Wünsche der Kinder
und Eltern, welche bei der Überarbeitung berücksichtigt und einbezogen wurden. Weitere
Hinweise und Anregungen wurden durch Beratungen mit den Lehrerinnen eingearbeitet.
Insgesamt findet das vorliegende Konzept die Zustimmung aller Beteiligten.
5. Organisation, Richtlinien des Kultus

Die Grundschule Arnsdorf entschied sich für ganztägige Angebote in offener Form, da wir in
Umfragen auf Vorbehalte stießen, welche vorwiegend die verbindliche Teilnahme betrafen.
Über den stundentafelbezogenen Unterricht hinaus werden Betreuungsangebote durch die
Schule und außerschulische Partner unterbreitet und die Schule wird zu einem ganztägig
geöffneten Haus des Lebens und Lernens. Wir ermöglichen so ein differenziertes Bildungs-
und Erziehungsangebot, das sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und Eltern
orientiert.
Die Teilnahme an den Angeboten ist freiwillig und wird jeweils durch Anmeldung der Eltern für
mindestens ein Schulhalbjahr für die Schüler festgelegt. Kinder, deren Eltern kein Angebot
nutzen wollen, werden nach dem Unterricht bzw. Mittagessen entlassen oder besuchen bei
vorhandenem Vertrag den Hort.
Wie berücksichtigen wir die Vorgaben der KMK?
-
Ganztagsschulen sind demnach Schulen, bei denen im Primar- und Sekundarbereich I
über den vormittäglichen Unterricht hinaus an mindestens 3 Tagen in der Woche ein
ganztägiges Angebot für die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt wird, das täglich
mindestens sieben Zeitstunden umfasst,
-
An allen Tagen des Ganztagsbetriebes den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern
ein Mittagessen bereitgestellt wird,
-
Die nachmittäglichen Angebote unter der Aufsicht und Verantwortung der Schulleitung
organisiert, in enger Kooperation mit der Schulleitung durchgeführt werden und in einem
konzeptionellen Zusammenhang mit dem vormittäglichen Unterricht stehen.
An der Grundschule Arnsdorf werden von Montag bis Donnerstag für alle Klassen der Schule
Ganztagsangebote unterbreitet. Der Ganztagsbetrieb beginnt 7.45 Uhr und endet in der Regel
16.00 Uhr. Für einzelne Angebote ist auch eine zeitliche Verlängerung möglich. Ab 6.00 Uhr ist
die Frühhortbetreuung gewährleistet An allen Tagen wird für die Schüler/innen ein Mittagessen
angeboten.
Unsere Lehrerinnen arbeiten gemeinsam mit anderen am Bildungs- und Erziehungsprozess
beteiligten Personen daran, Unterricht und außerunterrichtliche Angebote unter dem Dach der
Schule zusammen zu führen und so eine neue Lehr- und Lernkultur zu entwickeln. So soll der
Unterricht am Vormittag durch nachmittägliche Betreuung, Förderung und verschiedene
Freizeitangebote vertieft und ergänzt werden. Anhand der Gesamtkonzeption erfolgt in
Absprache mit dem Koordinator durch die schulischen bzw. außerschulischen Partner die
Zielsetzung für das jeweilige Ganztagsangebot. Schulleitung, Koordinator, Hortleitung und
Elternrat führen regelmäßige Beratungen und halbjährliche Evaluationen durch.
Hauptteil der Ganztagskonzeption
6. Rhythmisierung
Unter Rhythmisierung des Unterrichts verstehen wir den Versuch, den Schulalltag
abwechslungsreich zu gestalten, so dass durch die Berücksichtigung des Rhythmus, die

Gesundheit gestärkt und das Lernen erleichtert wird. Schule wird als Lern- und Lebensraum
verstanden. Der Ablauf des Schultages folgt dem Prinzip des Wechsels von Anspannung und
Entspannung. Kinder haben ein großes Bedürfnis nach Bewegung. Dem tragen wir durch eine
veränderte Gestaltung der Bewegungspause Rechnung.
Im Fach Werken und im fächerverbindenden Unterricht ist der Blockunterricht bereits Realität.
Im Schuljahr 2009/2010 wollen wir diesen auch den Musikunterricht übertragen.
Sollten wir dabei weitere positive Erfahrungen sammeln, ist es durchaus denkbar, den
Vormittag später in drei Blöcke zu gliedern.
Der Unterricht wird täglich mit einem Lied und an mindestens einem Tag mit dem Morgenkreis
begonnen. Im Vordergrund unserer Arbeit steht das ganzheitliche Lernen, das heißt,
problemorientiertes Lernen an komplexen Sachverhalten.
Die Individualität eines jeden Schülers erfordert dabei einen differenzierten Unterricht. Um
diesen Prozess positiv zu fördern, arbeiten wir im Unterricht mit verschiedenen Lehr- und
Lernmethoden. Dazu gehören z.B. Freiarbeit, Werkstattunterricht und klassenspezifische
Projekte.
Nach dem Unterricht besteht die Möglichkeit ein Mittagessen einzunehmen.
An 4 Nachmittagen werden in der Regel ab 14.00 Uhr verschiedene Förderkurse und
Arbeitsgemeinschaften angeboten. Über die Teilnahme an den Angeboten entscheiden die
Eltern, bei Förderkursen die Fachlehrer in Abstimmung mit den Eltern.
Montag bis Donnerstag werden Hausaufgaben erteilt, Freitag bleibt Hausaufgabenfrei (bis
Montag).
Tagesablauf der Grundschule Arnsdorf
6.00 Uhr – 7.45 Uhr
Frühhortbetreuung
7.45 Uhr – 8.05 Uhr
Gleitzeit / Vorbereitung auf den Unterricht
8.05 Uhr – 8.50 Uhr
1. Stunde
9.00 Uhr – 9.45 Uhr
2. Stunde
9.45 Uhr – 10.00 Uhr
Frühstück / kleine Hofpause - Bewegungspause
10.00 Uhr – 10.45 Uhr
3. Stunde
10.50 Uhr – 11.35 Uhr
4. Stunde
11.35 Uhr – 12.05 Uhr
Mittagspause / Spiel- und Bewegungspause
12.05 Uhr – 12.50 Uhr
5. Stunde
12.55 Uhr – 13.40 Uhr
6. Stunde
bis 14.00 Uhr
Bewegungspause
14.00 Uhr – 16.00 Uhr
Hausaufgabenbetreuung / Angebote
16.00 Uhr – 16.30 Uhr
Spätbetreuung

7. Angebote im GTA (Kurzform; Inhaltlich)
7.1. Fördern und Fordern
Hausaufgabenbetreuung
-
sauberes, vollständiges, übersichtliches und fehlerfreies Anfertigen der Hausaufgaben,
-
Abbau von Defiziten; Unterstützung bei Lernstörungen, nach Krankheit oder
Schulwechsel,
-
Talenteförderung,
-
gezielte Förderung vor Leistungskontrollen, aber auch deren Nachbereitung
Schach
-
Erlernen von Grundkenntnissen im Schachspielen,
-
Kenntnis von speziellem Schachwissen, z.B. in den Bereichen Eröffnung, Mittelspiel,
Endspiel, Taktik, Strategie
-
Förderung des logischen Denkvermögens,
-
Schach stärkt die Konzentration, lehrt Geduld und Ausdauer, bildet die Persönlichkeit
und erzieht zur Selbstdisziplin
Gitarren- und Instrumentenunterricht (Block- Musikunterricht)
-
Ergänzung zum Musikunterricht für begabte Schüler,
-
Musikalische Betätigung leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung
(Selbstwahrnehmung, Konzentration, Körperbewusstsein, Kreativität, soziales
Verhalten)
-
Erlernen von einfachem Melodiespiel auf Gitarre/ Blockflöte
-
Rhythmusgefühl und Ausdrucksvermögen werden geschult,
-
Impulse geben für weiterführende, auch außerschulische Aktivitäten,
Bücherwürmer
-
Leseförderung durch gemeinsames Vorlesen,
-
Merkfähigkeit und Texterfassung durch Nacherzählen fördern,
-
Weiterentwicklung der Lesefertigkeit, Lesefreude und Sprachentwicklung
-
Wissensvermittlung,
- Einblicke erhalten: „Wie funktioniert eine Bücherei?“
Mathe- Leistungskurs 3/4
-
arbeiten mit verschiedenen Ebenen, Erkennen von logischen mathematischen
Abläufen,
-
trainieren und fördern des räumlichen Vorstellungsvermögens, des logischen Denkens,
-
Ausdauer an mathematischen Problemen fördern,
-
Förderung mathematisch interessierter und leistungsstarker Schüler/innen
-
Einblicke in Bereiche erhalten, die über den Lehrplan hinaus gehen
LRS – Förderung
-
Kinder mit LRS - Auffälligkeiten frühzeitig unterstützen, fördern
-
individuelles Lesetraining mit abgestimmten Material,

-
Absprachen mit LRS – Pädagogen,
Übungen zur Konzentration, Ausdauer und Freude gewinnen am Lesenlernen
7.2. Unterrichtergänzende Angebote / Projekte
Rückenschule:
Vermeidung von Haltungsschäden des Bewegungsapparates der Kinder
-
Sensibilisierung für rückenfreundliche Verhaltensweisen,
-
Haltungsschulung, Herz-Kreislauf-Förderung, Muskelkräftigung,
-
Vermittlung von vielseitigen Körpererfahrungen,
-
Förderung der Leistungsfähigkeit, Stärkung des Selbstwertgefühls, Steigerung des
Wohlbefindens,
-
Förderung der Koordination, Entspannungsfähigkeit und Erweiterung des Wissens über
den eigenen Körper,
-
Gruppengröße: 3Gruppen - 12 Kinder; ½ jährlicher Durchgang, Gr.1= Kl.1+2, Gr.2=
Kl.3, Gr.3= Kl.4
Musikwerkstatt
Aufführung musikalischer Stücke 1.HJ zum Weihnachtsmarkt, 2.HJ zur Schuleinführung
-
jedes Kind erarbeitet mit (für sich)geeigneten Instrumenten ein musikalisches
Stück zur Aufführung
-
ausprobieren verschiedener Instrumente (Trommel, Klavier, Klanghölzer u.ä.)
-
Freude am gemeinsamen Musizieren fördern und weiter entwickeln,
-
das Zuhören schulen, musikalische Ausdrucksfähigkeit erhöhen,
-
Konzentration und Gedächtnisleistungen unterstützen,
-
Kommunikation, Sozialkompetenz, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken,
-
Gruppengröße: 12 Kinder; ganzjährig, Gr.1= Kl.1+2, Gr.2= Kl.3+4
„Ernährungsführerschein“:
Überprüfung und Änderung der gewohnten Ernährung,
gemeinsame Herstellung und Präsentation eines Abschlussessens
(1.Halbjahr
Weihnachtsmarkt, 2.Halbjahr
Tag der offenen Tür)
-
Gestaltung einer Essbiografie, Gesunde Ernährung im täglichen Leben anwenden,
-
Kennen lernen einfacher Regeln beim gesunden Ernähren,
-
Erlernen von Techniken der Ernährungszubereitung,
-
Kenntnisse im Umgang mit Lebensmitteln,
-
Erfahrungen sammeln beim Einkauf von Lebensmitteln und deren Verarbeitung sowie
deren Aufbewahrung
-
Stärkung der Sozialkompetenz und des Selbstbewusstseins
-
Gruppengröße: 10 – 15 Kinder je Halbjahr, Klasse 3
Theatergruppe:
Erarbeitung eines Theaterstückes in kindgerechter Form zur Aufführung zum
Schuleingang; (1. Premiere-Tag der offenen Tür)
-
Förderung des künstlerischen Darstellens, der individuellen Ausdrucksfähigkeit und
kreativen Gestaltungsmöglichkeiten,
-
Förderung der Merkfähigkeit und Konzentration,
-
Stärkung der Sozialkompetenz und des Selbstbewusstseins,
-
Schaffen von Erfolgserlebnissen,

-
Gruppengröße: 14 Kinder; ganzjährig – Klasse 3+4
Sport und Fitness:
Förderung der Beweglichkeit der Kinder und Kräftigung der Muskulatur,
Notenverbesserung im Sportunterricht Klasse 3+4
-
Verbesserung der Motorik durch intensives Übungsgestalten (Balancieren, Klettern),
-
Motivation für eine sinnvolle Freizeitgestaltung,
-
Förderung der allgemeinen Fitness, Ausdauer, Koordination durch Hindernissparkour ,
Trampolinspringen, Hangeln, Seilklettern oder Kletterstange,
-
Gruppengröße: 2x 15Kinder; ganzjährig, Gr.1= Kl.1+2, Gr.2= Kl.3+4
Handball:
Vorbereitung zur Aufnahme in einem Handballverein,
erfolgreiche Vertretung der Grundschule bei Sportausscheiden,
-
Erlernen und Einhalten von Regeln,
-
Schulung der Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Kraft,
-
Steigerung der sportlichen Aktivität und Motivation für ein bewusstes Sporttreiben,
-
Vermittlung von Freude an Bewegung,
-
Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration,
-
Erlernen von speziellen Wurftechniken und Spielzügen (kein LP),
-
Gruppengröße: 16Kinder; ganzjährig, Klasse 2-4,
7.3. Freizeitbereich
„Gefilzt & Gesponnen“
-
Erlernen und Festigen von traditionellen Handwerkstechniken,
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Entwicklung von Kreativität,
-
Trainieren der Feinmotorik, Geduld und Konzentration,
-
Schaffen von bleibenden Werten durch Anwenden alter Kulturtechniken,
Kreativgestaltung
-
Kennen lernen, Entdecken und Nutzen verschiedener Materialien und Techniken,
-
Verwenden von Gips, Ton, Pappmache´, Weide,
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Herstellen von Collagen,
-
themenbezogenes Arbeiten zur Oster- und Weihnachtszeit,
-
schöpferisch tätig sein,
-
Förderung der Sozialkompetenzen im Umgang miteinander,
Töpfern
-
sammeln von Erfahrungen im Umgang mit dem Werkstoff Ton,
-
Feinmotorik fördern,
-
Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen Techniken erwerben und
weiterentwickeln,
-
Entspannung und Ruhe beim Töpfern erleben,
-
Ästhetische Bildung beim Gestalten von Objekten
Handball

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Kinder sollen eine bewegungsorientierte und koordinierte Mannschaftssportart kennen
lernen
-
Schulung der Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Kraft,
-
Steigerung der sportlichen Aktivität und Motivation für ein bewusstes Sporttreiben,
-
Vermittlung von Freude an Bewegung,
-
Erlernen und Einhalten von Regeln,
-
Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration,
Sportspiele
-
Entdecken, Erleben und Nutzen verschiedener Materialien für Bewegungsspiele und
Gymnastik,
-
Spiele zur Wahrnehmungsschulung,
-
Freude an Bewegung vermitteln
-
besondere Beachtung: Klettern, Balancieren, Springen, Schaukeln und gymnastische
Übungen,
Fußball
-
Motivation zu mehr Bewegung, Freude an Bewegung fördern,
-
Kennen lernen und Einhalten von Regeln im Miteinander und des Fußballsports,
-
Förderung von Gewandtheit, Reaktionsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit und
Gleichgewichtssinn,
-
gesunde Lebensweise unterstützen, mehr Beweglichkeit durch geeignete Ernährung,
-
Selbstbewusstsein und Freundschaften stärken,
Rückenschule
-
Gesundheitsförderung im Schulalltag der Kinder,
-
Verminderung von gesundheitlichen Risikofaktoren,
-
Vermittlung von vielseitigen Körpererfahrungen,
-
Sensibilisierung für rückenfreundliche Verhaltensweisen,
-
Förderung der Leistungsfähigkeit, Stärkung des Selbstwertgefühls, Steigerung des
Wohlbefindens,
-
Haltungsschulung, Herz-Kreislauf-Förderung, Muskelkräftigung,
-
Förderung der Koordination, Entspannungsfähigkeit und des Wissens,
8. Kooperationspartner, Unterstützer, Kursleiter
Welche Kooperationspartner arbeiten mit uns in welchen Bereichen? (Wird in jedem Jahr
aktualisiert)
Ernährungsberaterin Frau Krause – Unterricht, gesunde Ernährung,
Frau Thode (Happy Learning Team) Frühenglisch Klasse 2
Musikschule Fröhlich – Musikunterricht,
Kindertagesstätten :
„Tausendfüßler“ Fischbach
„Am Karswald“ Arnsdorf
weiterführende Schulen:

Pestalozzi-Mittelschule Radeberg
Ludwig-Richter-Mittelschule Radeberg
Sauerbruch-Gymnasium Großröhrsdorf
Humboldt-Gymnasium Radeberg
BSZ Kamenz
Förderschulen:
Schule zur Lernförderung Radeberg
Schule zur Lernförderung Bischofswerda (Erziehungshilfe)
Klinikschule im Sächsischen Krankenhaus Arnsdorf (Regenbogenschule) – Integration
Bücherei Arnsdorf:
Margita Sterl – GTA – „Bücherwürmer“
Petra Kant – GTA – „Bücherwürmer“
Georg Manger – Ganztagsangebote „Schach“ und „Gitarrenunterricht“
Dorit Klose –
GTA – „Gefilzt & Gesponnen“
Maja Blum –
GTA – „Kreativgestaltung“ ; „Mit Nadel und Faden“
Jana Neumann – GTA – „Kreativgestaltung“ ; „Mit Nadel und Faden“
Uli Meilinger – GTA – „Natur Pur“ ; „Sport und Fitness“
Dagmar Kommer-Stahr – GTA – „Musikwerkstatt“ ; „Instrumentenunterricht“
Grit Wende –
GTA – Handball
Bernd Mittag – GTA – Fußball
Margita Sterl – GTA – Strickliesel
Diana Barthel – GTA - Theatergruppe
Daniela Wagner – GTA – Rückenschule
Carola Stumpe-Richter – GTA – „Ernährungsführerschein“
Kindertagesstätte „Am Karswald“ Arnsdorf;
Ilka Mahrle –
GTA – Töpfern,
Mandy Schubert –
GTA – „Kinderyoga“
Yvonne Bretschneider – GTA „Sportspiele“
9. Evaluation
Am Ende eines jeden Schuljahres führen wir eine interne Evaluation durch (s. Zielsetzung).
Sind die Angebote sinnvoll?
Wie viele Kinder nutzen welche Angebote?
Konnten Defizite abgebaut werden und halfen die Angebote den Schülerinnen
und Schüler mit Problemen?
Gemeinsam mit dem Kollegium wird die Angebotsvielfallt für das nächste Jahr besprochen und
neue Ideen und Vorschläge eingearbeitet.

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Grundschule Arnsdorf
Stolpener Str. 47
01477 Arnsdorf
Tel.: 035200-29990
Fax: 035200-299919
sekretariat@schule.gemeinde-arnsdorf.de
Grundschule Arnsdorf, Stolpener Str. 47, 01477 Arnsdorf
Konzeption
Ganztagsangebote im Förderband
1. IST-Stand - Ausgangsanalyse
2. Schulstandort (siehe Grundkonzeption GTA)
3. Verknüpfung Schulentwicklung/ Schulprogramm (siehe Grundkonzeption GTA)
4. Organisation, Richtlinien des Kultus (siehe Grundkonzeption GTA)
5. Rhythmisierung (siehe Grundkonzeption GTA)
6. Pädagogisches Konzept
6.1. Ziele zum Förderband
6.2. Angebote im Förderband (Kurzform; Inhaltlich)
a) Fördern und Fordern
b) Freizeitbereich
7. Ablaufplan, Übersicht, Tagesorganisation
8. Kooperationspartner, Unterstützer, Kursleiter (wird jedes Jahr aktualisiert)
9. Evaluation (siehe Grundkonzeption GTA)

6.1. Angebote im Förderband (Kurzform; Inhaltlich)
a) Fördern und Fordern
* Hausaufgabenbetreuung
- individuelle Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben,
zusätzliche Förderung bei Lernproblemen in Deutsch / Mathe
- Lehrerinnen der Schule, Lehrerinnen außer Dienst
- Montag - Donnerstag; 2x 1h; wöchentlich
- bis 14 Kinder pro Stunde, Klasse 2-4
* "Gutes Ohr"
- Sensibilisierung im auditiven, sensitiven und kinästhetischen Bereich,
Weiterentwicklung der Sozialkompetenzen; Akzeptanz, Toleranz, Wertschätzung
Förderung der Wahrnehmung,
-Inhaltliche Bereiche der Rhythmik:
* Förderung der Konzentration -- Stille erleben
* Orientierung in Raum und Zeit -- Wahrnehmungsschulung (Körpererfahrung)
* Erzeugen verschiedener Klangqualitäten (laut, leise, langsam, schnell),
* Förderung der Phantasie / Kreativität (Bewegungen zur Musik)
- Dipl. Musikpädagogin
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 1&2 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder
* "Flinke Finger"
- Entwicklung und Förderung der Feinmotorik (nach Inhalt des LP)
* Formen mit Knete,
* Schneiden und Kleben,
* Umgang mit dem Lineal,
- Lehrerin der Schule
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 2 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder
* "Lesemäuse"
- Entwicklung der Lesefertigkeit,
* Sinnerfassung von Texten steigern,
* sachkundliche Themen durch Lesen vertiefen,
- Lehrerin der Schule
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 2 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder
* "Merkfixe"
- Förderung und Steigerung der Konzentration
* Regeln kennen und einhalten,
* Merkfähigkeit steigern,
* geeignete Strategien kennen lernen,
- Lehrerin a. D.
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 1&2 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder
* "Rhythmus im Ohr"
- rhythmisch-musikalische Fertigkeiten für den Schulalltag steigern,
* Verbesserung der Konzentration, Beobachtungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit,
* rhythmisches Sprechen - Klang & Melodie in der Sprache trainieren,

* Singen und Bewegung - Koordinationsübungen,
- Dipl- Musikpädagogin,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder,
* "Wirbelini"
- Schulung der Körperwahrnehmung,
* Haltungsübungen,
* Wie trage ich meinen Ranzen richtig?
* Welche Sitzhaltung ist gut für den Rücken?, Welche entspannt?
- Kräftigung der Muskulatur,
- Physiotherapeutin
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder,
* "Experimentierfuchs"
- praktische Erfahrungen zu Themen des Sachunterrichts sammeln,
* Steigerung der Beobachtungsfähigkeit,
* exaktes Beschreiben und Protokollieren können,
* Themen vertiefen: Wiederverwendung von Wasser; Was macht Luft?;
Wo kommt der Schatten her?
- Lehrerin a. D.
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3&4 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder,
* "Holzwürmer"
- handwerkliche Fertigkeiten kennen lernen / üben,
* Sägen, Feilen,
* Holz bearbeiten, schleifen, mit Lasur behandeln,
* Herstellen von praktischen/nützlichen Gegenständen für privat oder den Schulbereich
(Schulgarten, Musikinstrumente),
- Lehrerin der Schule
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3 (alle Schüler), in Gruppen je ca. 8 Kinder,
* "Mathefüchse"
- Förderung des logischen Denkens,
* Festigung mathematischer Grundlagen zum Übergang ans Gymnasium,
* Sicherheit im Zahlenraum bis 1Mio
* Erkennen und Nutzen mathematischer Regelmäßigkeiten
* Erweitern von Kenntnissen über den LP Klasse 4
- Frau Christa Dietze / Lehrerin der Schule
- ganzjährig, 1h wöchentlich,
- Klasse 4, 2.
* "Regelmax"
- Förderung / Sicherung von Regelgrundlagen im Fach Deutsch bei Schülern mit Schwierigkeiten
bei der Rechtschreibung,
* Erarbeitung eines Regelfächers,
* sicherer Umgang mit RS-Regeln,
* Erkennen von Fehlern, Verbesserungen vornehmen,
* Lese-Sinnerfassungs-Training,
- Lehrerin der Schule,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3, ca. 8 Kinder,
* "Tanztheater"

- Programme erarbeiten und proben für verschiedene Schulauftritte,
* Außenwirkung der Schule verbessern,
* Weihnachtsprogramm,
* Schuleingangsprogramm,
* Bewegungsfreude der Kinder fördern, Interesse für Bewegung mit Musik wecken,
* Beweglichkeit und Koordination verbessern/ fördern,
- Dipl. Tanzpädagogin
- ganzjährig, 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3/4, ca. 16 Kinder
* "Ranzenpost"
- monatliche Erstellung eines "Info - Blattes" für Eltern und Großeltern über das Schulleben,
* Was tun die Kinder in der Schule? (Kinder erzählen zu wenig über ihren Alltag)
* Materialzusammenstellung, Stichpunkte lesen, Texte verfassen und niederschreiben,
* Computerumgang festigen, Dateien anlegen, speichern, wiederfinden,
* Power Point kennen lernen, Layout erstellen,
* Vervielfältigen und Verteilen,
- Elternratsmitglied
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 4, ca. 8-10 Kinder,
* "Natur Pur"
- Hege und Pflege des Schulgeländes, einzelne Aufgaben im Schulgarten,
- Schilder für das Kräuterhochbeet anlegen,
- Nisthilfen / Insektenhotel pflegen, reparieren oder erweitern,
* Schönheit der Natur vermitteln,
* Vertiefen der Zusammenhänge in der Natur,
- Lehrerin der Schule,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3/4, ca. 8-10 Kinder,
* "Kochen & Backen"
- Freude am Kochen entwickeln,
* Kennen lernen einfacher und natürlicher Zutaten,
* Schärfen der Sinne für Geschmack und Geruch von Nahrungsmitteln,
* Herkunft, Eigenschaften und Verwendung von Zutaten erkunden,
* regionale und jahreszeitliche Besonderheiten kennen lernen,
- Elternteil - Krankenschwester,
- ganzjährig; 14tägig 2h,
- Klassenstufe 3/4, ca.10-12 Kinder,
*
„Klöppeln" - ein altes Handwerk
- Kennen lernen 1 traditionellen Handarbeitstechnik
- Entwicklung von Kreativität, Feinmotorik, Geduld und Konzentration,
* Grundtechnik erlernen,
* Anwenden der Technik an einfachen Mustern,
* eigene Muster entwerfen,
- selbst. Kunsthandwerkerin,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 4, ca. 8 Kinder,
b) Freizeitbereich
* Handball
- Förderung der Spielfreude, Beweglichkeit der Kinder,
* Regeln des Handballs kennen und anwenden,

* Schulung der Auge - Hand - Koordination,
* Ballschule, versch. Wurftechniken,
- Trainerin Handball,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3/4, ca.12 -16Kinder,
* Fußball
- Förderung der Spielfreude,
* Regeln des Fußball kennen und anwenden,
* Training der Koordination, Geschicklichkeit und Beweglichkeit,
- Trainer Fußball,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 3/4, ca. 12-14 Kinder,
* Kreativwerkstatt
- Kennen lernen und ausprobieren verschiedener Materialien und Arbeitstechniken,
* Schulung der sozialen Kompetenzen durch Gruppenaufgaben,
* eigene Gestaltungsideen entwickeln,
* Stärkung des eigenen Wertgefühls durch Ausstellung der Ergebnisse im Schulhaus,
- Elternteil - Krankenschwester,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- alle Jahrgänge, ca. 12-14 Kinder,
* Töpfern
- Verwendung einiger Ergebnisse zur Verschönerung des Schulhauses,
* Kennen lernen des Gesamtprozesses der Keramikherstellung,
* Formen, Trocknen, Brennen, Glasieren, Glattbrand,
* verschiedene Techniken zur Herstellung und Dekorierung nutzen,
* Förderung der Vorstellungskraft, Fingerspitzengefühl, Geduld, räumliches Denken,
- Elternteil -
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- alle Jahrgänge, ca.10-12 Kinder,
* Gefilzt & Gesponnen
- Erlernen und Festigen von traditionellen Handwerkstechniken,
* Entwicklung von Kreativität,
* Trainieren der Feinmotorik, Geduld und Konzentration,
* Schaffen bleibender Werte, Entwickeln und Gestalten eigener Entwürfe,
- selbst. Kunsthandwerkerin,
- ganzjährig; 1h wöchentlich,
- Klassenstufe 2-4, ca. 8-12 Kinder,

7. Übersicht, Tagesorganisation, Ablaufplan,
Übersicht
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
1./
2.
3.
GTA – 3a/b
4.
GTA – 1a/b
5.
GTA – 2a/b
6.
Hort –
Ange-
bote
Hausaufgaben
Hausaufgaben
GTA – 4a/b
Hausaufgaben
Hort –
Ange-
bote
14.00
15.00
Hausaufgaben
Chor
Hausaufgaben
Tanzen
Töpfern
Hausaufgaben
Musikanten
Kreativwerkstatt
15.00
-
16.00
Tagesorganisation
Donners-
tag
1a
1b 2a 2b
3a
3b 4a 4b
1.
D Eth/
Rel
D
D
D
Ma
D
D
2.
Sp
D
Ma Ma Eth/
Rel
We/
Rel
Ma Eng
3.
Ma Ma Fö: GTA Ku
Ku
Ethik /
Religion

4.
Fö: GTA
D
D
Ma
D
Sp Ku
5.
SU SU Fö: GTA
Ku Ma
6.
Mu Fö: GTA
Ablaufplan,
Termine:
1.
Durchgang
17.09.18
24.09.18
01.10.18
08.10.18
29.10.18
2.
Durchgang
05.11.18
12.11.18
19.11.18
26.11.18
03.12.18
3.
Durchgang
10.12.18
17.12.18
07.01.18
14.01.18
21.01.18
4.
Durchgang
28.01.18
04.02.18
25.02.18
03.03.18
10.03.18
5.
Durchgang
17.03.18
07.04.18
14.04.18
21.04.18
28.04.18
6.
Durchgang
12.05.18
19.05.18
26.05.18
02.06.18
09.06.18
Merkfixe
(Fr. K.)
HA-Zimmer
Deutsch
(Fr. S.)
Kl. 1a
Bewegungs-
künstler
(Fr. K.)
Musikzimmer
Mathe
(Fr. D.)
Kl. 1b
Klebefixe
(Fr. D.)
Kl. 2b
Zuckertüte
(Fr. A.)
Hortzimmer 1
Kinder-Namen
Kinder-Namen
Kinder-Namen
Kinder-Namen
Kinder-Namen
Kinder-Namen
9. Evaluation
Jedes Jahr im Januar / Februar wird im Kollegium abgestimmt und besprochen, ob ein neuer GTA-
Antrag gestellt werden soll und welche Angebote sich bewährt haben, den Zielen entsprechen und/oder
welche Veränderungen, neue Angebote (mit Konzept), für das neue Schuljahr vorgenommen werden
sollen.
In den Sommerferien wird mit den Kollegen und Kursleitern über inhaltliche Wünsche/ Veränderungen,
bzw. neue Gruppenaufteilungen und Angebote gesprochen und in das Konzept eingebaut.

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GANZTAGSANGEBOTE
AN DER
GRUNDSCHULE ARNSDORF

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GLIEDERUNG
1. Konzept vorstellen
!
1.1. Allgemeines
!
1.2. Zeitplan – GTA
(Stundentafel)
Stundentafel - Donnerstag
!
1.3. Gründe
2. Inhalte der Angebote
!
genauere Inhaltsangaben
3. Ablauf - Beispiel
4. Was uns wichtig war
5. Werben im Kollegium
6. AG Küchenwunder
Klasse 4
(Beispiel)
6.1 Rezepte

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1.1. ALLGEMEINES
Ø
Donnerstag ---GTA -Tag
Ø
Alle Klassen
haben an diesem Tag
1 Förderstunde!
Ø
jeder Jahrgang zu gleichen Zeit;
Ø
Jahrgang (a/b) gemischt, in Kleingruppen aufgeteilt,
ca. 8-10 Kinder
Ø
insgesamt 6 Angebote pro Jahrgang
(außer Kl. 1 --- 7Gruppen)
Ø
jedes Kind „erlebt“ jedes Angebot,

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1.2. ZEITPLAN - GTA
Std./
Tag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
1. & 2.
3.
10.00-
10.45
2a/b
Schr, Gar
Die, Komm,
Ang, Karr
4.
10.55-
11.35
1a/b
Ma, Kett, Komm
Ri, Karr, Wi
Ang,
5.
12.05-
12.50
3a/b
Gar, Str
.
Sch, Komm,
Ri, Ang
6.
12.55-
13.40
13-14.00
Hortange-
bote
4a/b
Ri, Str.
Neu, Ang, Klose
Die,
Hortange-
bote
Hausaufgaben
Fr. Pforr
Hausaufgaben
Fr. Angermann
Hausaufgaben
Fr. Karrasch
7.
14.00-
15.00
Hortange-
bote
Hausaufgaben
Fr. Pforr
Chor
Fr. Komm.St.
(ca.10)
Hausaufgaben
Fr. Angermann
Töpfern
(1,5h)
Fr. Neumann
(10Ki)
Tanzen
(25Ki)
Fr. Zichner
Hausaufgaben
Fr. Karrasch
Kreativwerkstatt
Fr. Neumann
(10Ki)
Schulmusikanten
Fr. Komm.St.
(ca.10-12)
Hortange-
bote
8.
15.00-
16.00
Hortange-
bote
Handball
(Kl.2)
Frau Lösche
Hortange-
bote

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Donners-
tag
1a
1b
2a
2b
3a
3b
4a
4b
1.
D
Eth/
Rel
D
D
D
Ma
D
D
2.
Sp
D
Ma
Ma
Eth/
Rel
We/
Rel
Ma
Eng
3.
Ma
Ma
Fö: GTA
Ku
Ku
Ethik /
Religion
4.
Fö: GTA
D
D
Ma
D
Sp
Ku
5.
SU
SU
Fö: GTA
Ku
Ma
6.
Mu
Fö: GTA
STUNDENTAFEL - DONNERSTAG

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1.3. GRÜNDE
l
neue Förderrichtlinie von 2011
bereitgestellte Mittel werden vorwiegend für
unterrichtsergänzende und leistungsdifferenzierte
Angebote eingesetzt
l
Vermittlung lebenspraktischer Fertigkeiten
l
individuelle Förderung von allen Lernenden
l
Übung und Festigung verschiedener Methoden &
Techniken des Unterrichts
l
„Entlastung“ von Unterrichtssequenzen

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2. INHALTE DER ANGEBOT
Ø
1 Förderstunde pro Klasse nutzen - Mathe & Deutsch
Ø
2 Lehrer der Schule immer im Jahrgang
Ø
sollen das Lernen „erleichtern“, verbessern, Freude
bereiten,
Ø
Klasse 1 & 2;
* Üben und Festigen von Grundfertigkeiten;
Kleben, Schneiden, Konzentration, Einführung am PC, Arbeiten mit Ton
Ø
Klasse 3 & 4;
* orientieren sich auch am LP;
Experimente, DRK, altes Handwerk, Kochen und Backen, „Rückenschule“

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INHALTE - 2
(ZU DEN ANGEBOTEN)
Ø
Kursnamen für Klasse 1
* Merkfixe 1; * Bewegungskünstler; * Klebefixe,
* aus der Zuckertüte; * Natur; (ABC-Trainer; Mathe)
Ø
Kursnamen für Klasse 2
* Merkfixe 2; * Flinke Finger, * Springfrösche;
* Computermäuse; (Lesemäuse; Knobelmeister)
Ø
Kursnamen für Klasse 3
* Wirbelini; * Laufmasche; * Holzwürmer;
* Experimente 1; (Mathe; Deutsch)
Ø
Kursnamen für Klasse 4
* Küchenwunder; * altes Handwerk; * Erste Hilfe;
* Experimente 2 ( Mathe; Deutsch)

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DONNERSTAG: 4.STD: 10:50 UHR – 11:35 UHR
Klasse 1a / 1b
Schuljahr 15 / 16
Ø
Nach Ende des Durchgangs
„rutscht“
die Gruppe
nach rechts
zum nächsten
Angebot!
Termine:
1. Durchgang
17.09.15
24.09.15
01.10.15
08.10.15
29.10.15
2. Durchgang
05.11.15
12.11.15
19.11.15
26.11.15
03.12.15
3. Durchgang
10.12.15
17.12.15
07.01.16
14.01.16
21.01.16
4. Durchgang
28.01.16
04.02.16
25.02.16
03.03.16
10.03.16
5. Durchgang
17.03.16
07.04.16
14.04.16
21.04.16
28.04.16
6 .Durchgang
12.05.16
19.05.16
26.05.16
02.06.16
09.06.16
Merkfixe
(Fr. K.)
HA-Zimmer
Deutsch
(Fr. S.)
Kl. 1a
Bewegungs-
künstler
(Fr. K.)
Musikzimmer
Mathe
(Fr. D.)
Kl. 1b
Klebefixe
(Fr. D.)
Kl. 2b
Zuckertüte
(Fr. A.)
Hortzimmer 1
Luis
Elia
Patrizia
Mara
Johannes
Lennox
Jasmin
Alexander
Nele
Marlon
Nele
Mathilda
Thorben
Miriam
Lukas
Ole
Jannis
Lara
Mila
Tim
Cora
Matteo
Fiona
Marie
Fredo
Amélie
Maximilian
Flora
Martin
Max

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WAS UNS WICHTIG WAR
Ø
Angebote zum Schulprogramm passen
* Sportlich, Gesunde Ernährung,
Ø
Inhalte des Lehrplanes (SU)
* Experimente - Feuer, Wasser, altes Handwerk
Ø
Förderstunde Mathe & Deutsch, wenn möglich von
Fach- oder Klassenlehrer belegt,
Ø
Defizite begrenzen, bessere Ausgangslagen schaffen
Ø
viele Bereiche der Kinder ansprechen/ abdecken
Ø
Interesse wecken, „Jeder kann etwas“
Ø
Transparenz für Kinder – Eltern – Lehrer
(Extrahefter -- Urkunde, Gegenstand, Abbl. )

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WERBEN IM KOLLEGIUM
Ø
Interesse/ Ideen der Kollegen berücksichtigen, sie müssen
es mittragen
Ø
coole Kursnamen finden
Ø
Tag mit Gastlehrern,
Kollegen “freilegen”,
Ø
Wünsche der Kollegen,
* Welche Unterstützung wird benötigt?
* Sprechen, Schreiben, Fingerfertigkeit, Umgang mit Schere und Leim?
Ø
kleine Gruppen – nur 5-10 Kinder
Ø
“Kursleiter” bereitet 1 Durchlauf vor - nutzt ihn 6x
Ø
nur geringer Aufwand bei Ergänzung

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6. AG KÜCHENWUNDER
* Kochbuch wird erstellt
* Rezepte einfach und klar
* wenig Aufwand und wenig Zutaten
ØKinder sollen sie Zuhause selbst nachmachen können
* Kindern
Spaß am Kochen
vermitteln!

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6.1 REZEPTE
EIGENES KOCHBUCH

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APFELMUS
o
500 g Äpfel (auch Fallobst)
o
0,5 l Wasser
Die Äpfel waschen und in grobe Stücke schneiden,
dabei Blüte, Stiel und schlechte Stellen entfernen.
Mit dem Wasser in einem Topf weich kochen.
Noch heiß durch ein Passiergerät (Flotte Lotte) oder ein grobes
Sieb rühren.
Wenn man keine „Lotte“ hat, kann man die Äpfel auch geschält
kochen und dann mit einem Pürierstab zu Mus verarbeiten.
Nach Geschmack kann man Apfelmus mit Zimt würzen oder mit
Zucker süßer machen.

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GEFÜLLTE EIER
o
4 hart gekochte Eier
o
1 Teel. Senf
o
1 Essl. Crème fraîche
o
1 Essl. ganz kleine Schinkenwürfelchen
o
Pfeffer, Salz
o
Schnittlauch
die Eier schälen und halbieren.
vorsichtig das Eigelb aus dem Eiweiß lösen, in einer Schüssel
zermatschen und mit Senf, Schinken und Crème fraîche
vermischen.
mit Pfeffer und Salz würzen.
die Eigelbpampe mit zwei Teelöffeln in die Eiweißhälften füllen
und mit Schnittlauch bestreuen.

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ZU IHREN FRAGEN
Ø
Zeitliche Taktung -- 1 Unterrichtsstunde = 1Angebot
(Bezahlung = 1Zeitstunde= 60Minuten --- Vorbereitung – Auswertung)
ØAußenanbieter; 2Lehrer a.D; Muttis, Sekretärin; Omas
ØGruppeneinteilung – „gemischt“ a/b, kontrolliert
Ø
Finanzierung – regulär 15,00 €,
- wenige Ausnahmen bis 22,00
* Kollegen – 15,00
(Freistunde)
Ø
Nachmittag – Kreativwerkstatt, Töpfern, Handball,
Tanzmäuse,
* Hortangebote am Freitag - individuell
(PC, Sport-Uli, Basteln)