Gebäudedatenerfassung V3 07/2021
Anhang A
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Anhang A
Geometriedatenerfassung
Zeichenvorschriften und Beispiele
1
Grundsätze........................................................................................................................2
1.1
Lageplan / Teillageplan M 1:500 / M 1:1000 ........................................................ 2
1.2
Grundrisse M 1:100 ............................................................................................... 2
Verwendung von Vorlagezeichnungen ............................................................................ 3
1.3
CAD-Anwendungen und -Versionen..................................................................... 3
1.4
Regeln zur Übergabe der Datenträger ................................................................. 4
2
Festlegungen zum Lageplan/Teillageplan ...................................................................5
2.1
Vorbemerkung........................................................................................................ 5
2.2
Layer 0_BKPolygon ............................................................................................... 5
2.3.
Layer 0_Koord........................................................................................................ 8
2.4
Layer 0_ALK ........................................................................................................ 11
2.5
Layer 5_Vermassung .......................................................................................... 13
2.6
Layer 8_Plankopf ................................................................................................. 15
3
Festlegungen zu den Geschossgrundrissen ............................................................17
3.1
Vorbemerkung...................................................................................................... 17
3.2
Layer 0_Geschosspolygon.................................................................................. 18
3.3
Layer 0_Nullpunkt ................................................................................................ 20
3.5
Layer 0_Raumpolygon ........................................................................................ 23
3.6
Layer 0_Raumbezeichnung ................................................................................ 25
3.7
Layer 1_Baukonstruktion..................................................................................... 27
3.8
Layer 2_Fensteröffnungen .................................................................................. 29
3.9
Layer 3_Türöffnungen ......................................................................................... 32
3.10
Layer 4_Einbauten............................................................................................... 35
3.11
Layer 5_Vermaßung ............................................................................................ 37
3.13
Layer 7_Achsen ................................................................................................... 41
3.14
Layer 8_Plankopf ................................................................................................. 42
4
Festlegung zum Datenaustauschformat der Geometrie..........................................45
4.1
Hinweise ............................................................................................................... 45
4.2
Arbeiten mit Zeichnungen im Allgemeinen......................................................... 46
4.3
Einschränkungen und besondere Hinweise zu verfügbaren Objekttypen........ 49
4.4
Besonderheiten .................................................................................................... 56
4.5
Quellennachweise ............................................................................................... 57

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
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1
Grundsätze
1.1
Lageplan / Teillageplan M 1:500 / M 1:1000
Für jedes Gebäude ist ein Lageplan (Lageplan oder Teillageplan einer Liegenschaft) anzufertigen,
auf dem die Baukörper einschließlich deren Zeichnungskoordinaten (Nullpunkt und Koordinaten-
richtungen der Baukörper) dargestellt sind, soweit dieser nicht vom Auftraggeber vorgegeben ist.
Der Umgriff jedes Baukörpers ist als geschlossenes Polygon darzustellen, dessen Flächeninhalt als
bebaute Fläche des Baukörpers in die ACCESS-Datenbank zu übernehmen ist. (Der Lageplan wird
nicht automatisch ausgewertet.)
Die Bezeichnung der CAD-Lageplan-Datei eines Gebäudes erfolgt nach folgendem Schema:
L
<code1>
.
<ext>
L
Kennbuchstabe für Lageplan
<code1>
Schlüssel für Gebäude (5-stellig)
<ext>
Dateinamenerweiterung in Kleinbuchstaben(z.B. dwg für AutoCad
und dxf-Austauschformat)
Ein gültiger Dateiname für den Lageplan des Gebäudes 30000 ist: L30000.dwg und L30000.dxf
Zeichnungseinheiten: Meter, Dezimal und Dezimalgrad
Genauigkeit
für alle Maßangaben: 2 Dezimalen
Bemaßungsangaben: Architekturmaße (cm und m)
Koordinatensystem des Lageplanes:
Amtliches Lagereferenzsystem ETRS89_UTM33N
,
sofern Geokoordinaten vorgegeben worden sind. Das vom Auftraggeber vorgegebenen La-
gereferenzsystem darf nicht verändert werden!
Die lokalen Nullpunkte der Baukörper liegen auf den Koordinaten des amtlichen Lagerefe-
renzsystems. Die Baukörper sind in Bezug auf Nordrichtung lagerichtig dargestellt.
Koordinatenangaben für die lokalen Nullpunkte eines jeden Baukörpers:
Die lokalen Koordinatensysteme eines jeden Baukörpers sind im Lageplan grafisch darzu-
stellen (Baukörper-Nullpunkt mit Angabe der Geokoordinaten und Drehwinkel ф (Phi
Verwendung von Polygonen:
Polygone sind immer als geschlossene Polygonzüge darzustellen (im Autocad mit Befehl
„S“ schließen)
In Polygonen sollen Abrundungen durch
Bögen
beschrieben werden.
1.2
Grundrisse M 1:100
Für jedes Geschoss eines Baukörpers ist ein Grundriss anzufertigen. Auf den anzufertigenden Pa-
pierplots sind die Informationen aller Layer sichtbar zu schalten.
Innerhalb eines Baukörpers sind die Geschosse vom untersten Geschoss beginnend fortlaufend zu
nummerieren (01, 02, ..).
Die Bezeichnung der CAD-Grundriss-Dateien und der DXF-Austauschdateien erfolgt nach folgen-
dem Schema:
G<code1>-<code2>-<code3>.<ext>
G
Kennbuchstabe für Geschossgrundriss
<code1>
Schlüssel für Gebäude (5-stellig)
<code2>
Schlüssel für Baukörper (01, 02, ..)
<code3>
Schlüssel für Geschoss, vom untersten Geschoss aufsteigend (01, 02, ..)
<ext>
Dateinamenerweiterung in Kleinbuchstaben(z.B. dxf und dwg für Au-
toCad)

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 3 -
Ein gültiger Dateiname für das Gebäude 30000, Baukörper 01, unterstes Geschoss kann sein:
G30000-01-01.dwg und G30000-01-01.dxf
Zeichnungseinheiten:
Meter, Dezimal und Dezimalgrad
Genauigkeit
für alle Maßangaben: 2 Dezimalen
Bemaßungsangaben:
Architekturmaße (cm und m)
Lokales Koordinatensystem der Grundrisszeichnungen für Baukörper:
Das Symbol Nullpunkt (Layer 0_Nullpunkt) hat die Koordinaten 0.00; 0.00
Die Lage dieses Nullpunktes innerhalb der Grundrisse eines jeden Baukörpers ist einheit-
lich zu bestimmen und zusätzlich im Lageplan darzustellen.
(Häufig wird der linke, untere Eckpunkt eines Baukörpers als lokaler Nullpunkt verwendet, wobei die Richtung
durch orthogonale Gebäudekanten bestimmt w ird. Siehe auch Musterzeichnung)
Verwendung von Polygonen:
Polygone sind immer als geschlossene Polygonzüge darzustellen (im Autocad mit Befehl
„S“ schließen).
In Polygonen sollen Abrundungen durch
Bögen
beschrieben werden.
Verwendung von Symbolen / Blöcken
Es sind die Symbole aus der mitgelieferten Symbolbibliothek zu verwenden (kopieren in die
Zeichnung). Auf zusätzlichen Layern können weitere Symbole oder Blöcke verwendet wer-
den.
Verwendung von Ellipsen (Zeichenbefehl)
Es sind generell
keine Ellipsen
zu verwenden, da sich diese Zeichenelemente nicht in die
Datenbank einlesen lassen. Ellipsen sind
mittels Bögen
im CAD
darzustellen
.
Verwendung von Vorlagezeichnungen
Die auf der CD zur Verfügung gestellte Vorlagezeichnung mit vorgegebener Layerstruktur
ist bitte zu verwenden.
1.3
CAD-Anwendungen und -Versionen
Die in den Zeichenvorschriften verwendeten Begriffe und Bezeichnungen werden nach den Defini-
tionen von AutoCAD bezeichnet. Werden andere CAD-Programme verwendet, sind die Vorgaben
aus den Zeichenvorschriften sinngemäß anzuwenden.
Standardsystem des Auftraggebers SIB ist AutoCAD 2019.
Anwender anderer CAD-Anwendungen oder -Versionen müssen Datenexporte in dieses System
vornehmen. Dabei sind die Originaldateien und die Exportdateien zu übergeben. Es ist darauf zu
achten, dass sämtliche Daten (Folien und Objekte) beim Export in AutoCAD sachgerecht über-
nommen werden, u.a. auch Polygone und mehrzeilige Texte. Der Anbieter ist aufgefordert, recht-
zeitig Testdaten herzustellen und die automatisierte Übernahme auf Vollständigkeit und Richtigkeit
zu prüfen.

image
image
 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 4 -
1.4
Regeln zur Übergabe der Datenträger
Je Gebäude ist eine CD zu erstellen:
Bezeichnungsvorschrift
Beispiel
Digitale
Datenträgerbezeichnung
G
<CODE1>
G02407
Datenträgerbeschriftung
G
<CODE1>
G02407
CD-Hüllen-Beschriftung siehe Vorlage je NL auf CD
Anlegen eines
Stammverzeichnisses
auf der CD (ohne
Zusatzbezeichnung)
G
<CODE1>
G02407
Innerhalb dieses Unterver-
zeichnisses sind die nach-
folgenden Dateien abzule-
gen.
Grundrissdateien
(DWG-Format)
G
<CODE1>-<CODE2>-<CODE3>.dwg
G02407-01-01.dwg
Grundrissdateien
(DXF-Format)
G
<CODE1>-<CODE2>-<CODE3>.dxf
G02407-01-01.dxf
Lageplan
(DWG-Format)
L
<CODE1>.dwg
L
<CODE1>.dxf
L02407.dwg
L02407.dxf
Raumbuch
(MDE-Format)
Raumbuch_
<CODE1>.mde
Raumbuch_02407.mde
Zusätzliche Unterverzeichnisse sind zulässig, jedoch sollen strenge Namenskonventionen für die
Verzeichniseinträge eingehalten werden (keine Punkte, keine Kommas u.s.w.).
Hinweis für Texte in allen CAD-Dateien
Es ist darauf zu achten, dass beim Schreiben aller Texte in sämtlichen Layern, die mit der DXF-Auswer-
tung ausgelesen werden (sämtliche Layer die mit 0_ beginnen) die Standardannahmen für Texte
(Schlüsselnummern für Raumgruppen, Räume und Raumbezeichnungen) so festzusetzen sind, dass im
Fenster „Eigenschaften“ zur Schrift, im Feld „Textinhalt“ keine Formatierungsstile erscheinen
(z.B. {\f batang|bo|iO ...}).

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 5 -
2
Festlegungen zum Lageplan/Teillageplan
2.1
Vorbemerkung
Folgende Layer bilden die Grundlage zur Erfassung von Geometriedaten auf den Lageplänen:
Layer 0_BKPolygon (Baukörper-Polygon)
Layer 0_Koord (Baukörper-Nullpunkt)
Layer 5_Vermaßung
Layer 8_Plankopf
Layer 0_Rasterdaten
Layer 0_ALK (diesen Layer bitte unverändert belassen
, ab 2015 werden die Da-
ten nicht mehr aus der ALK, sondern aus ALKIS bezogen, die Layerbezeichnung
wird jedoch aus datentechnischen Gründen beibehalten
)
In den Folien 0_Rasterdaten und 0_ALK werden seitens des Auftraggebers die vorhandenen Quel-
len als Orientierungsvorgaben (Hervorhebung der zu vermessenden Objekte usw.) dargestellt, wo-
bei Lageabweichungen gegenüber dem tatsächlichen Bestand angenommen werden müssen.
Falls bereits weitere Bestandsunterlagen vorhanden sind, werden diese zusätzlich vom Auftragge-
ber vorgegeben. In jedem Fall ist die aktuelle Vollständigkeit und Richtigkeit für die aufzumessenden
Baukörper zu prüfen.
Zusätzliche Layer sind zulässig, müssen jedoch andere Bezeichnungen haben und sollen nicht leer
sein. (Leere Layer löschen!)
2.2
Layer 0_BKPolygon
Inhalt
Baukörperpolygone (übernommen aus Grundriss), Baukörper-Ident
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Geschossumriss
als geschlossene Polygone erfassen
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,18 mm bei M 1:100)
Linienart: ISO Strichlinie (ACAD_ISO02W100)
Linienfarbe: rot
in Zeichnung bereits vorgegeben, nach Aufmass zu aktualisieren
Baukörper-Ident
in Zeichnung bereits vorgegeben
Text muss in zugehörigem Baukörperpolygon liegen!
Flächenfüllung
Schraffur solid (hellgrau ;Farbe 9-AutoCAD)
Erfassungsgrundlagen
Das Baukörperpolygon schließt den äußeren baulichen Umgriff des Geschosses in ca. 1m Höhe
über dem Geländeniveau ein (Bruttogrundfläche). Es ist darauf zu achten, dass eine geschlossene
Polygonlinie zum Zeichnen des Umrisses verwendet wird.
Die Baukörper-Verschlüsselung ist innerhalb des Polygonumgriffes im folgenden Format darzustel-
len:
G<code1>-<code2>
G
Kennbuchstabe für Geschossgrundriss
<code1>
Schlüssel für Gebäude(5-stellig)
<code2>
Schlüssel für Baukörper (01, 02, ..)

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 6 -
Falls der gesamte Text nicht in das Polygon eingefügt werden kann, muss der Texteinfügepunkt im
Polygon liegen.
Sonderfall: Geschossgrundriss mit Innenhof
keine Inselflächen
Ein eingeschlossener Innenhof soll im Geschosspolygon nicht erscheinen. Deshalb soll in diesen
Fällen der Geschossgrundriss an einer Stelle durch eine Begrenzungslinie unterbrochen werden.
Die Referenz zu den Sachdaten erfolgt über den CAD-Zeichnungsnamen, der die Codierung für
Gebäude, Baukörper und Geschoss enthält.
Abbildungen
Beispielerfassung
Geschossgrundriss hier aufteilen und mit ei-
ner geschlossenen Polygonlinie sowohl Au-
ßen- und Innenumriss umfahren.
sogenannte „Inselfläche“

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 7 -
Anschrift :
Gemeinde / Gemarkung :
Musterstraße 44-46
Auftragnehmer :
Hauptschule Leipzig
Leipzig
420 x 327 mm
L00100.dwg
Planformat :
Zeichnungsname :
1 : 1000
Datum :
Maßstab :
Mustermann
Bearbeiter :
Erfasser :
27.08.2015
Rieckstraße 30
Mustermann GmbH
01234 Leipzig
Lageplan
Mustermann
04109 Leipzig
L
Gebäude/ Baukörper:
00010-01 Hauptschule Leipzig, Schule
-02 Hauptschule Leipzig, WH / 1 Dienstwohnung
G00010-01
G00010-02
04275 Leipzig
Tieck-Straße 2
Niederlassung Leipzig II
xx.xx.xxxx
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
x
xxx
xxx
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
8_Plankopf
0_BKPolygon

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 8 -
2.3.
Layer 0_Koord
Inhalt
lokales Koordinatensystem für Baukörper einschließlich Baukörper-Nullpunkt: Lagepunkt für
die geografische Einordnung jedes Baukörpers
Nordpfeil
grafischer Längenmaßstab, grafischer Flächenmaßstab
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Baukörper-Nullpunkt
Symbol, in Zeichnung bereits vorgegeben
lokales Koordinatensystem für Gebäude oder Baukörper
durch orthogonale Richtungspfeile symbolisiert
Geo-Koordinaten
Hoch- und Rechtswerte des Baukörper-Nullpunktes
Nordpfeil
Symbol, in Zeichnung bereits vorgegeben
grafischer Längenmaßstab
in Zeichnung bereits vorgegeben
grafischer Flächenmaßstab
in Zeichnung bereits vorgegeben
Erfassungsgrundlagen
Für jeden Baukörper ist ein einheitlicher lokaler Baukörper-Nullpunkt, welcher in allen Geschoss-
grundrissen und im Lageplan lageidentisch sein muss, zu bestimmen. Der Nullpunkt stellt in Verbin-
dung mit dem einheitlichen Zeichnungsmaßstab die Möglichkeit zur graphischen Überlagerung meh-
rerer Geschosslayer her. Das in der Zeichnung zu verwendende Symbol ist vorgegeben.
Der lokale Baukörpernullpunkt in den Geschossgrundrissen muss auf den Koordinaten 0,0 liegen.
Im Lageplan soll selbiger Nullpunkt auf Geokoordinaten (im amtlichen Lagereferenzsystem
ETRS89_UTM33N
) liegen.
Die Richtung der x- und der y-Achse sind zweckmäßig in Bezug zum einzelnen Baukörper zu wäh-
len. Die Geo-Koordinaten des Baukörper-Nullpunktes (Hoch- und Rechtswert
1
), sowie der Winkel ф
(phi = Drehwinkel zwischen Y Achse des lokalen Koordinatensystems im Grundriss und der Nord-
richtung im Lageplan) sind in die Raumbuch-Datenbank (B2 Baukörper) einzutragen und im Lage-
plan durch entsprechende Bemaßung (Maßketten und Winkel der Baukörper Nullpunkte zueinander)
darzustellen. Um mehrere Baukörper zusammenfügen zu können, sind die Geokoordinaten weiterer
Baukörper-Nullpunkte, ausgehend von der vorgegebenen Koordinate, auf Grundlage der Vermes-
sung zu ermitteln und im Lageplan einzutragen.
-
Vorgabe auf Layer 0_BKPolygon bitte löschen.
-
Geschosspolygon ca.1m über Gelände aus Grundriss einfü-
gen und entsprechend der Nordrichtung eindrehen.
-
Layer 0_ALK bleibt unverändert erhalten.
Hinweis zu Arbeitsschritten im CAD-Programm für die Ermittlung des Winkels Phi:
1. Im entsprechenden Geschossgrundriss: Layer Geschosspolygon auswählen
2. Kopieren mit Basispunkt 0,0
3. Im Lageplan auf Layer0_BK Polygon an entsprechender Stelle einfügen
4. Drehen des Geschosspolygones in die richtige Lage im Lageplan
5. Der dabei ermittelte Drehwinkel ist der Winkel Phi (die Drehrichtung bestimmt positives (Linksdrehung) oder negatives (Rechtsdre-
hung) Vorzeichen.
Höhenbezugspunkt siehe --> Grundriss
1
Hochwert beschreibt die geografische Breite in der Maßeinheit m
Rechtswert beschreibt die geografische Länge in der Maßeinheit m
Rieckstraße
Aachener Straße
G00010-01
G00010-02

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 9 -
Die Geo-Koordinaten mindestens eines Baukörper-Nullpunktes werden (sofern ALKIS-Daten vor-
handen) ggf. näherungsweise seitens des Auftraggebers vorgegeben und im Lageplan eingetra-
gen. Die Lage des Baukörpernullpunktes im Gebäude soll jedoch zweckmäßig frei gewählt werden
(z.B. durchgehende äußere Hauskante; Ecke eines über alle Etagen durchgehenden Aufzugs-
schachtes o.a.). Die Geokoordinaten sind dann, ausgehend von den vom AG vorgegebenen, neu
zu berechnen und sowohl in den Lageplan als auch in die Datenbank einzutragen. Die Maßketten
sind auf diesen Baukörper-Nullpunkt zu beziehen.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 10 -
Anschrift :
Gemeinde / Gemarkung :
Musterstraße 44-46
Auftragnehmer :
Hauptschule Leipzig
Leipzig
420 x 327 mm
L00100.dwg
Planformat :
Zeichnungsname :
1 : 1000
Datum :
Maßstab :
Mustermann
Bearbeiter :
Erfasser :
27.08.2015
Rieckstraße 30
Mustermann GmbH
01234 Leipzig
Lageplan
Mustermann
04109 Leipzig
L
Gebäude/ Baukörper:
50 m
N
0 m
100 m
00010-01 Hauptschule Leipzig, Schule
-02 Hauptschule Leipzig, WH / 1 Dienstwohnung
04275 Leipzig
Tieck-Straße 2
Niederlassung Leipzig II
xx.xx.xxxx
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
x
xxx
xxx
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
8_Plankopf
0_Koord

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 11 -
2.4
Layer 0_ALK
(ab 2015 werden die Daten nicht mehr aus der ALK, sondern aus ALKIS bezogen, die
Layerbezeichnung wird jedoch aus datentechnischen Gründen beibehalten
)
Inhalt:
Informationen aus der ALKIS (Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem)
Wird vom Auftraggeber vorgegeben!
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 12 -
Anschrift :
Gemeinde / Gemarkung :
Musterstraße 44-46
Auftragnehmer :
Hauptschule Leipzig
Leipzig
420 x 327 mm
L00100.dwg
Planformat :
Zeichnungsname :
1 : 1000
Datum :
Maßstab :
Mustermann
Bearbeiter :
Erfasser :
27.08.2015
Rieckstraße 30
Mustermann GmbH
01234 Leipzig
Lageplan
Mustermann
04109 Leipzig
L
Gebäude/ Baukörper:
00010-01 Hauptschule Leipzig, Schule
-02 Hauptschule Leipzig, WH / 1 Dienstwohnung
Rieckstraße
Aachener Straße
04275 Leipzig
Tieck-Straße 2
Niederlassung Leipzig II
xx.xx.xxxx
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
x
xxx
xxx
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
8_Plankopf
0_ALK

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 13 -
2.5
Layer 5_Vermassung
Inhalt
Hauptmaße
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Auswahl Hauptmaße
Definition Maßketten: nur Bemessung der wichtigsten Baustrukturen
Maß- und Hilfslinien
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,18 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: rot
Maßzahlen
Schriftgröße: 3,5 mm
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: gelb
Bemaßungspfeile
Gestaltung: laut DIN 1356
Erfassungsgrundlagen
Erfasst werden sollen nur die Hauptmaße:
Gebäudeaußenmaße
(Bemaßungsformat siehe Fußnote
4
Seite 30)
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 14 -
Anschrift :
Gemeinde / Gemarkung :
Musterstraße 44-46
Auftragnehmer :
Hauptschule Leipzig
Leipzig
420 x 327 mm
L00100.dwg
Planformat :
Zeichnungsname :
1 : 1000
Datum :
Maßstab :
Mustermann
Bearbeiter :
Erfasser :
27.08.2015
Rieckstraße 30
Mustermann GmbH
01234 Leipzig
Lageplan
Mustermann
04109 Leipzig
L
Gebäude/ Baukörper:
00010-01 Hauptschule Leipzig, Schule
-02 Hauptschule Leipzig, WH / 1 Dienstwohnung
04275 Leipzig
Tieck-Straße 2
Niederlassung Leipzig II
xx.xx.xxxx
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
x
xxx
xxx
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
8_Plankopf
5_Vermassung

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 15 -
2.6
Layer 8_Plankopf
Inhalt
Rahmen/Teilrahmen
Plankopf
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Rahmen/Teilrahmen
in Zeichnung bereits vorgegeben
Inhalt Plankopf
Schriftfarbe und -größe laut Vorlagezeichnung
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 16 -
Anschrift :
Gemeinde / Gemarkung :
Musterstraße 44-46
Auftragnehmer :
Hauptschule Leipzig
Leipzig
420 x 327 mm
L00100.dwg
Planformat :
Zeichnungsname :
1 : 1000
Datum :
Maßstab :
Mustermann
Bearbeiter :
Erfasser :
27.08.2015
Rieckstraße 30
Mustermann GmbH
01234 Leipzig
Lageplan
Mustermann
04109 Leipzig
L
Gebäude/ Baukörper:
00010-01 Hauptschule Leipzig, Schule
-02 Hauptschule Leipzig, WH / 1 Dienstwohnung
04275 Leipzig
Tieck-Straße 2
Niederlassung Leipzig II
xx.xx.xxxx
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
x
xxx
xxx
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
8_Plankopf

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 17 -
3
Festlegungen zu den Geschossgrundrissen
3.1
Vorbemerkung
Die zu erstellenden CAD-Zeichnungen sind als geschossbezogene Layergruppen zu verstehen, d.h.
jede CAD-Datei repräsentiert ein Geschoss mit verschiedenen Layern / Ebenen / Teilbildern.
Die Zeichnungseinheit ist Meter (m), Dezimal und Dezimalgrad???
Folgende Layer bilden die Grundlage zur Erfassung von Geometriedaten in Gebäuden:
Layer 0_Geschosspolygon (*)
Layer 0_Nullpunkt (*)
Layer 0_Raumgruppenpolygon (*)
Layer 0_Raumpolygon (*)
Layer 0_Raumbezeichnung (*)
Layer 1_Baukonstruktion
Layer 2_Fensteröffnungen (*)
Layer 3_Türöffnungen (*)
Layer 4_Einbauten
Layer 5_Vermaßung
Layer 6_Raumbeschriftung
Layer 7_Achsen
Layer 8_Plankopf
Die mit (*) gekennzeichneten Layer enthalten die Objekte (Texte) bzw. Raumbezugsobjekte (Poly-
gone) zur Verknüpfung der Zeichnungsdaten mit den Sachdaten. Diese Layer sind als Pflichtlayer
unbedingt anzulegen.
Weitere Layer stellen die Ausgestaltungsgeometrien bzw. -texte zu den Geschossen und Räumen
dar.
Die angegebenen Layernamen und die im folgenden beschriebenen Layerinhalte und Formate sind
unbedingt einzuhalten, um eine Vergleichbarkeit der Erfassungsergebnisse zu ermöglichen.
Zusätzliche Layer sind zulässig, müssen jedoch andere Bezeichnungen haben und sollen nicht leer
sein.
(Leere Layer löschen!)
Diese Datenstruktur, der Nullpunkt und der Plankopf sind in der seitens des Auftraggebers mitgelie-
ferten Vorlagezeichnung enthalten. Linienarten, -farben und Schriftarten, -höhen und -breiten sind
entsprechend Zeichenvorschriften und Beispielerfassung für die entsprechenden Layer anzulegen.

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 18 -
3.2
Layer 0_Geschosspolygon
Inhalt
Geschossumriss
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Geschossumriss
als geschlossene Polygone erfassen
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,18 mm bei M 1:100)
Linienart: ISO Strichlinie (ACAD_ISO02W100)
Linienfarbe: rot
Erfassungsgrundlagen
Das Geschosspolygon schließt den äußeren baulichen Umgriff eines Geschosses ein
(die Fläche
des Geschosspolygons repräsentiert in der Regel die Bruttogrundfläche BGF eines Geschosses).
Es ist darauf zu achten, dass eine geschlossene Polygonlinie zum Zeichnen des Umrisses verwen-
det wird.
2
)
Sonderfall: Geschossgrundriss mit Innenhof
keine Inselflächen
Ein eingeschlossener Innenhof soll im Geschosspolygon nicht erscheinen. Deshalb soll in diesen
Fällen der Geschossgrundriss an einer Stelle durch eine Begrenzungslinie unterbrochen werden.
Die Referenz zu den Sachdaten erfolgt über den CAD-Zeichnungsnamen, der die Codierung für
Gebäude, Baukörper und Geschoss enthält.
Hinweis für Teilunterkellerungen:
Das Geschosspolygon beschreibt den Umgriff der aufgehenden Baukonstruktion des darüberlie-
genden Vollgeschosses. Eine Abzugsfläche für die nicht zur BGF gehörenden (nichtunterkeller-
ten) Geschossflächen ist in die Datenbank einzutragen.
Abbildungen
Beispielerfassung
2
Hinweis zu Geschoss-, Raumgruppen- und Raumpolygonen und zugehörigen Objektschlüsseln:
CAD-Systeme verwalten Zeichnungsobjekte (hier: Polygone als Repräsentanten der Flächen) mit Hilfe automatisch zugeordneter
Objektschlüssel. Die Polygon-Objektschlüssel sind innerhalb einer Zeichnung (oder CAD-Datei) eindeutig. In der Datenbank
„Raumbuch“ dienen die Objektschlüssel der grafischen Flächen-Identifikation und ermöglichen die grafische Visualisierung von
Sachinformationen.
Die ausgewählten Polygon-Objektschlüssel werden automatisch mit dem Auswerte- und Kontrollprogramm aus der DXF-Datei in
die Datenbank übernommen.
Geschossgrundriss hier aufteilen und mit ei-
ner geschlossenen Polygonlinie sowohl Au-
ßen- und Innenumriss umfahren.
sogenannte „Inselflä-
che“

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 19 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
0_Geschosspolygon
04109 Leipzig

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 20 -
3.3
Layer 0_Nullpunkt
Inhalt
Baukörper-Nullpunkt
Nordpfeil
grafischer Längenmaßstab
Baukörper-Höhenpunkt OK Fußboden EG (nur im EG-Grundriss!) mit NHN-Angabe
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Baukörper-Nullpunkt
Symbol: Vollkreis 1
Linienbreite: Vorgabe
Linienart: Volllinie durchgezogen
Linienfarbe: schwarz
in Vorlagezeichnung bereits vorhanden, ist im Grundriss auszu-
richten
Nordpfeil
in Vorlagezeichnung bereits vorhanden, entsprechend Grundriss
auszurichten
grafischer Längenmaßstab
in Vorlagezeichnung bereits vorhanden
Baukörper-Höhenpunkt
Punktsymbol (in Vorlagezeichnung enthalten)
Text NHN-Höhe: Beispiel: 110.12 m ü NHN
Schriftgröße: 2,5 mm, Schriftart: serifenlose Standardschrift,
Breitenfaktor 0.5, Schriftfarbe: weiß
Erfassungsgrundlagen
Für jeden Baukörper ist ein einheitlicher lokaler Nullpunkt zu bestimmen, der sämtlichen Ge-
schossgrundrissen eines Baukörpers zu Grunde zu legen ist. Der Nullpunkt stellt in Verbindung mit
dem einheitlichen Zeichnungsmaßstab die Möglichkeit zur graphischen Überlagerung mehrerer
Geschossfolien her. Das in der Zeichnung zu verwendende Symbol ist vorgegeben. Die Überein-
stimmung mit den entsprechenden Darstellungen im Teillageplan ist zu gewährleisten.
Der Baukörper-Höhenpunkt ist näherungsweise zu bestimmen. Die Bestimmung des Baukörper-
Höhenpunkt soll im Rahmen dieses Pflichtenheftes nicht nach den Regeln der Vermessungstech-
nik, sondern mit einfacher Nivelliertechnik nur näherungsweise bestimmt werden.
Sind Ihnen diese Angaben aus evtl. vorhandenen Zeichnungen oder anderen Quellen bekannt, so
sollen diese Werte in die Datenbank übertragen werden.
Der Baukörper-Höhenpunkt OK Fußboden EG soll vorzugsweise im Eingangsbereich angeordnet
werden und ist gemäß des Deutschen Haupthöhennetzes als NHN (Normalhöhenull) anzugeben.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 21 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
N
0 m
5 m
10 m
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
0_Nullpunkt
04109 Leipzig

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 22 -

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 23 -
3.5
Layer 0_Raumpolygon
Inhalt
Raumumrisse
Raum-Ident
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Raumumriss
entspricht Flächenumriss laut II. BV oder DIN 277 (siehe Erfas-
sungsgrundlagen)
als geschlossene Polygone erfassen
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,18 mm bei M 1:100)
Linienart: ISO Strichlinie (ACAD_ISO02W100)
Linienfarbe: rot
Raum-Ident
Schriftgröße: 1,8 mm, Schriftart: serifenlose Standardschrift,
Breitenfaktor 1 (normal), Schriftfarbe: rot;
Text muss in zugehörigem Raumpolygon stehen!
Erfassungsgrundlagen
Prinzipiell ist der Raum die kleinste als geometrisches Bezugsobjekt zu erfassende Einheit. Inner-
halb der Räume sind keine weiteren geometrischen Teilobjekte zu bilden. Stützen und ähnliche In-
selflächen sind im Raumpolygon nicht zu berücksichtigen.
Abgrenzung der Räume
Ein Raum ist ein durch ein Polygon eindeutig abgegrenztes graphisches Objekt. Er besitzt eine ein-
heitliche Nutzungsart.
Auswahl der zu erfassenden Räume
Erfasst werden alle Räume, die zur Nettogrundfläche
3
zählen (z.B. auch Wohnbalkone, -veranden,
-loggien und Terrassen). Nicht zu erfassen sind demnach die nicht zur Bruttogrundfläche zählenden
Flächen, also
"die Grundflächen von nicht nutzbaren Dachflächen und von konstruktiv bedingten
Hohlräumen, z.B. in belüfteten Dächern oder über angehängten Decken"
(DIN277), Balkone und
Terrassen von Verwaltungsgebäuden sowie die Konstruktionsgrundfläche.
Wichtig
: Jeder Raum muss ein eigenes, geschlossenes Polygon und einen geschossweit eindeu-
tigen Raum-Ident (Format „001“, „002“, ...) im Layer 0_Raumpolygon erhalten. Dieser Raum-Ident
wird in der Sachdatenbank unter CODE5 eingetragen, um die Verknüpfung zwischen CAD- und
Sachdaten herzustellen. Die Einfügepunkte für den je Raum maximal einzeiligen Text müssen dabei
innerhalb des Raumpolygons liegen, in der Regel in der linken oberen Ecke, um eine automatische
Zuordnung zu dem Bezugsobjekt Raumpolygon und damit zu den Sachdaten herstellen zu können.
Bei strukturellen Gebäudeänderungen sind die Raum-ID von gelöschten (geteilten / zusammenge-
legten) Räumen nicht wieder neu zu vergeben.
Stützen und andere Einbauten („Inselflächen“) sollen für Raumpolygone nicht berücksichtigt wer-
den, müssen jedoch bei der Flächenermittlung abgezogen werden. (siehe auch Fußnote zu 0_Ge-
schosspolygon)
Abbildungen
Beispielerfassung
3
Nettogrundfläche – es sind nach DIN 277, Teil 1 die lichten Maße der Räume in Fußbodennähe anzusetzen

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 24 -
030
029
027
026
024
025
023
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
045
044
043
042
041
040
038
039
036
037
035
034
032
033
031
030
029
027
028
026
024
025
022
023
021
020
018
019
017
016
015
014
011
012
013
010
009
007
008
001
002
003
004
005
006
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
0_Raumpolygon
04109 Leipzig

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 25 -
3.6
Layer 0_Raumbezeichnung
Inhalt
Raumbezeichnung / Nutzungsart
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Raumbezeichnungen
Schriftgröße: 3,5 mm (bei wenig Platz im GR auch 2,5 mm möglich)
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 1 (normal)
Schriftfarbe: gelb (weiß, s.o.)
Nutzungsart
Schriftgröße: 2,5 mm
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 1 (normal)
Schriftfarbe: weiß
Texte müssen in zugehörigem Raumpolygon liegen!
Erfassungsgrundlagen
Die Raumbezeichnungen sind Nummerierungen oder Texte, die als Orientierungsbezeichnung am
Raum angebracht sind, z.B. die Nummer an der Tür. Piktogramme sind durch Texte zu umschreiben:
z. B. Kaffeeküche, WC Damen, WC Herren, Abstellraum. Die je Raum maximal einzeiligen Eintra-
gungen müssen innerhalb des Raumpolygons liegen. Sie sollen auch dann vorgenommen werden,
wenn keine sichtbare Raumbezeichnung existiert (z.B. TH-Nordflügel, F-Mitteltrakt, u.ä.).
Die Nutzungsart des Raumes ist nach DIN 277 Teil 2 (1. und 2. Stelle nach alter DIN 277 in
der Fassung vom 2005), z.B. NA 21 für Büroräume, festzulegen
.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 26 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
NA 91
137b
NA 11
121b
NA 11
121c
NA 11
121a
NA 11
118
NA 11
119
NA 11
120
NA 21
123
NA 71
128a
NA 91
128
NA 11
124
NA 11
125
NA 11
NA
129
21
127
NA 91
137a
NA 71
130b
NA 79
130a
NA 91
130
NA 71
131b
NA 27
131a
NA 91
131
NA 12
132
NA 92
139
NA 71
134c
NA 73
134b
NA 71
134a
NA 91
134
NA 15
135
NA 21
136
NA 91
137
NA 71
117a
NA 91
117
NA 11
116
NA 11
114
NA 11
113
NA 71
112a
NA 91
112
NA 92
138
NA 11
111
NA 11
NA
109
11
110
NA 11
108
NA 15
NA
105
15
NA
106
15
107
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
0_Raumbezeichnung
04109 Leipzig
NA 71
130b
NA 79
130a
NA 91
130
NA 71
131b
NA 27
131a
NA 91
131

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 27 -
3.7
Layer 1_Baukonstruktion
Inhalt
Konstruktion (Wand, Stützen etc.)
Treppen und Rampen
Fensterlinien, Türschläge
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Konstruktion
Linienbreite Grenze geschnittener Bauteile:
laut DIN 1356 (0,5 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen), Linienfarbe: cyan
Linienbreite sichtbare Bauteilkanten: laut DIN 1356 (0,35 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: gelb
Erfassen von
Nischen ab 0,13 m Tiefe,
Stützen ab 0,1 m²
Erker und Wandschränke ab 0,5 m²
nach II. BV, §43
Grenzlinien von Höhen- Bestimmung nach DIN 277 und II. BV für Wohnbauten
bereichen/Nutzungsarten Linienbreite: laut DIN 1356 (0,18 mm bei M 1:100)
Linienart: schmale Punktlinie (gestrichelt), an diese Linie ist im Layer
„Vermassung“ die entsprechende Höhe (1m, 1,5 m, 2 m) anzutragen,
um die Abzugsflächen nachvollziehen zu können
Linienfarbe: rot
Gestaltungslinien und
Lauflinien für Treppen
Gestaltung: laut DIN 18064
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,35 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: gelb
Fensterlinien
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,35 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: gelb
Türschlag bzw. -schwelle Türschlag/Öffnungswinkel als gerade Linie im Winkel von 45°
Türschwelle wenn vorhanden
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,25 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: schwarz
Erfassungsgrundlagen
Erfasst werden alle Schnittflächen der aufgehenden Bauteile, z.B. von Wänden, Stützen und Pfeilern sowie
die Umrisslinien der Grundflächen von Schornsteinen, nicht begehbaren Schächten, Fensteröffnungen,
Nischen sowie von Schlitzen.
Bei Fenstern werden die Ansichtskanten des Mauerwerks dargestellt.
Bei Türen werden der Türschlag als gerade Linie im Winkel von 45° und wenn vorhanden, die Türschwel-
len, dargestellt. Türen in Einbauten werden im Layer 4_Einbauten dargestellt.
Dazu kommt die Darstellung von Treppen und anderen wichtigen Ausgestaltungselementen. Außerdem
erfasst werden die Grenzlinien von Raumhöhenbereichen laut DIN277/II.BV. Diese werden mit einer ge-
strichelten Linie (kein geschlossenes Polygon) markiert.
Gehören mehrere Baukörper zu einem Gebäude und sind diese baulich direkt miteinander verbun-
den, so sind die Anschlüsse zum benachbarten Baukörper zu kennzeichnen.
Bei der Darstellung von Kreisen sind Kreise zu verwenden, Rundungen werden mit Bögen darge-
stellt.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 28 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
1_Baukonstruktion
04109 Leipzig

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 29 -
3.8
Layer 2_Fensteröffnungen
Inhalt
Fensterangaben (Fensterart, Zählnummer im Raum, Fenstermaße) als MTEXT
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Bezugslinien
Linienbreite: laut DIN1356 (0,25 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: schwarz
Textformat
Schriftgröße: 2.5 mm
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: schwarz
Erfassungsgrundlagen
Gemessen werden die lichten Maße der Fensteröffnungen (bei Fenstern mit Anschlägen – äußere
Laibung) und die Brüstungshöhe.
Fenstermaße sind innerhalb des zugehörigen Raumpolygons als
Textgruppe im
Format MEHRZEILIGER TEXT
(MTEXT) in folgender Art anzugeben (Beispiel):
Varianten:
Regelfenster (Beispiel)
kreisförmige Fenster (Beispiel)
F5 (1)
F5 (1)
LB 85
LD 2.50
LH 1.20
SH 30
Maßeinheiten in m (2 Dez.) und cm
4
F5 – Fensterart (siehe Artikel- und Merkmalkatalog)
LB – Fensterbreite
LH – Fensterhöhe (bei Rundbogenfenster: Kämpferhöhe, Basis des Bogenstiches)
LD – Fensterdurchmesser ( bei kreisrunden Fenstern)
SH – Stichhöhe (optional bei Rundbogenfenstern) (Höhe zwischen LH und Scheitel)
(1) – Zählnummer des Fensters innerhalb des Raumes
(kann entfallen, falls nur 1 Fenster vorhanden)
Der Texteinfügepunkt muss innerhalb des zugehörigen Raumes liegen.
Zu öffnende Fenster zwischen Räumen werden wie normale Fensteröffnungen erfasst und bemaßt.
Derartige Fenster werden dem Raum mit der höherwertigen Nutzungsart nach DIN 277 zugeordnet,
d.h. Räume der HNF haben Vorrang vor Räumen der NNF, FF, VF. Bei Räumen mit gleichrangiger
Nutzungsart hat die kleinere Raumnummer Vorrang. Die Fläche von Festverglasungen sind in die
Tabelle B5, Glastrennwände/Festverglasungen einzutragen.
4
Format der Bemaßung nach DIN 1356-1 (1995-02) / Ziffer 8.8/Tabelle 3/Zeile 2:
Spalte
1
2
3
4
Zeile
Bemaßung in
Maße unter 1m
Maße über 1m
2
m und cm
24
88
3.89
Die Bemaßung ist grundsätzlich mit Dezimalpunkten vorzunehmen.
Sämtliche Maße sind auf volle Zentimeter zu runden.

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 30 -
Bezugslinien
können eingefügt werden, um die Zuordnung von Text und Fensterdarstellung zu ver-
deutlichen. (Bezugslinien werden bei DXF-Auswertung nicht berücksichtigt.)
Bezugslinie
Das Format mehrzeiliger Text (ALLPLAN: Textblock) ist für die
Bemaßungsgruppe zwingend anzuwenden.
laufende Nummerierung in Räumen mit mehreren Fenstern:
In Räumen mit mehreren Fenstern ist neben der Fenster/Oberlichtart eine Zählnummer im
Format (1), (2), ,,, anzugeben.
Beispiel:
F5 (1)
F6 (2)
F5 (3)
LB ...
LB ...
LD ...
Die
Brüstungshöhe
ist auf dem Layer 5_Vermaßung gesondert als Text im Format
BH <Brüstungshöhe> an jedem Fenster außerhalb der Baukonstruktion anzugeben.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 31 -
Durchnummerierung bei mehr als
1 Fenster im Raum
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
2_Fensteröffnungen
04109 Leipzig

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 32 -
3.9
Layer 3_Türöffnungen
Inhalt
Türangaben (Türart, Zählnummer im Raum, Türmaße) als MTEXT
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Bezugslinien
Linienbreite: laut DIN1356 (0,25 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: schwarz
Textformat
Schriftgröße: 2.5 mm
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: schwarz
Erfassungsgrundlagen
Gemessen werden die lichten Maße der Türöffnungen.
Hinweise:
-
Durchgangsöffnungen ohne Türen werden in dieser Folie nicht erfasst. (Die Größen der Durch-
gangsöffnungen können auf der Folie Bemaßung beschriftet werden.)
-
Oberlichte über Türen werden als Festverglasungen im Innenraumbereich erfasst.
-
Türen in festen Einbauten (z.B. in WC-Trennwänden) sind
nicht
als Türen zu erfassen (sie ge
hören zur WC-Trennwand)
Die Türart und -maße sind innerhalb des zugehörigen Raumpolygons als
Textgruppe im
Format MEHRZEILIGER TEXT
(MTEXT) in folgender Art anzugeben (Beispiel):
T1 (1)
LB 90
LH 2.10
SH 10
Maßeinheiten in m (2 Dez.) und cm (Bemaßungsformat siehe Fußnote
4
Seite 30)
T1 – Drehflügeltür (s. Artikel- und Merkmalkatalog, für Außentüren Ta1)
LB – Türbreite
LH – Türhöhe (bei Rundbogentüren: Kämpferhöhe, Basis des Bogenstiches)
SH – Stichhöhe (optional bei Türen mit Rundbogen, Stich)
(1) – Zählnummer der Tür innerhalb des Raumes (kann entfallen, falls nur 1 Tür vorhanden)
Der Texteinfügepunkt muss innerhalb des Raumes liegen, der durch die Tür verschlossen
wird!
(Diese Lage ist zwecks Verwendung für Schließanlage und Schlüsselordnungen sachgerecht
zu bestimmen, z.B. bei Verbindungstüren zwischen Räumen gleichen Ranges.)
laufende Nummerierung in Räumen mit mehreren Türen:
In Räumen mit mehreren Türen ist neben der Türart eine Zählnummer im
Format (1), (2), ,,, anzugeben.
Beispiel:
T5 (1)
T6 (2)
T5 (3)
LB ...
LB ...
LB ...
Bezugslinien
können eingefügt werden, um die Zuordnung von Text und Türdarstellung zu verdeut-
lichen. (Bezugslinien werden bei DXF-Auswertung nicht berücksichtigt.)
Bezugslinie
Türsymbole
(Türschläge) stellen zusätzlich die Öffnungsrichtung dar.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 33 -

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 34 -
Nur eine Tür in einen Raum, er-
hält dieser Text keinen Klammer-
wert.
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
3_Türöffnungen
04109 Leipzig

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 35 -
3.10 Layer 4_Einbauten
Inhalt
Einbauten (feste Einbauten)
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Einbauten
Linienbreite: laut DIN1356 (0,35 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: gelb
Türschlag bzw. -schwelle
Türschlag/Öffnungswinkel als Linie im Winkel von 45°
in Einbauten
Türschwelle wenn vorhanden
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,25 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: schwarz
Erfassungsgrundlagen
Einbauten sind als Ausgestaltungslinien zu erfassen.
Beispiele für Einbauten sind: nicht raumhohe Trennwände, mit Türschlägen in Sanitärbereichen,
als Symbole darzustellende Sanitärobjekte wie Toiletten, Waschtische u.ä.
(bitte ausschließlich
Blöcke aus mitgelieferter Symbolbibliothek verwenden, indem diese kopiert werden),
Abkof-
ferungen z.B. für Installationen, Einbauschränke (als Einbauschränke werden für den jeweils spezi-
ellen Raum maßgefertigte Schränke bezeichnet, die nicht beliebig in einem anderen Raum aufge-
stellt werden können; sie müssen nicht zwingend mit der Baukonstruktion verbunden sein).
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 36 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
4_Einbauten
04109 Leipzig

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 37 -
3.11 Layer 5_Vermaßung
Inhalt
Hauptmaße
Oberlichte (Oberlichtart, Zählnummer im Raum, Oberlichtmaße) als MTEXT
Brüstungshöhe
Festverglasung (als Text bei fest verglasten Innenwandoberflächen)
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Auswahl Hauptmaße
Definition Maßketten: nur Bemessung der wichtigsten Baustrukturen
Maß- und Hilfslinien
Linienbreite: laut DIN 1356 (0,18 mm bei M 1:100)
Linienart: Volllinie (durchgezogen)
Linienfarbe: rot
Maßzahlen
Schriftgröße: 3,5 mm
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: gelb
Bemaßungspfeile
Gestaltung: laut DIN 1356
Brüstungshöhe
Schriftgröße: 3,5 mm Text
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: gelb
Vermassung der OL
Schriftgröße: 2.5 mm
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: schwarz
Festverglasung
Schriftgröße: 2.5 mm Text
Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breitenfaktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: schwarz
Erfassungsgrundlagen
Erfasst werden sollen nur die Hauptmaße:
Gebäudeaußenmaße
Raummaße
Wandstärken
Bemaßung der Treppenläufe
Höhenmass an Punktlinien zur Abgrenzung unterschiedlicher Höhenbereiche(1m,1,5m,2m)
Brüstungshöhen von Fenstern
Vermassung von Oberlichten
Die Maßketten sind außerhalb des Grundrisses zu positionieren.
(Bemaßungsformat siehe Fußnote
4
Seite 31)
Die Brüstungshöhe von Fenstern ist auf dem Layer 5_Vermaßung gesondert als Text im Format
BH <Brüstungshöhe> an jedem Fenster außerhalb der Baukonstruktion anzugeben.
Bei Oberlichten ist die Fläche der Verglasung einschließlich Rahmen je OL zu messen.
Varianten:
OL
(Beispiel)
kreisförmige OL (Beispiel)
OL5 (1)
OL5 (1)
B 85
LD 2.50
L 1.20
OL1 - Oberlichtart (siehe Artikel- und Merkmalkatalog)
Fest verglaste Innenwandbereiche als Merkmal zur Innwandoberfläche sind in der Grafik mit dem
Text “Festverglasung” zu kennzeichnen.
Abbildungen:
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 38 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
Anschluss Mensa
Anschluss Hauptschule
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
5_Vermassung
04109 Leipzig

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 39 -
3.12 Layer 6_Raumbeschriftung
Inhalt
Beliebige Bezeichnung der Raumnutzung (Büro, Küche, WC Damen, WC für Behinderte,
Aktenraum usw.)
Raumfläche
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Raumbeschriftungen
Schriftgröße: 2,5 mm, Schriftart: serifenlose Standardschrift, Breiten-
faktor 0,5 (schmal)
Schriftfarbe: schwarz
nicht zwingend innerhalb Raumpolygon, jedoch zuordenbar
Erfassungsgrundlagen
Der Schriftblock Raumbeschriftung enthält die erforderlichen Informationen, damit eine Zeichnung
hinreichend selbsterklärend ist. Die Texte können, aber müssen nicht innerhalb des zugehörigen
Raumpolygons stehen. Die Daten sind nur zur Zeichnungsausgestaltung, nicht jedoch zur automa-
tischen Übernahme in die Sachdatenbank bestimmt. Das gilt auch für die Raumfläche, deren Wert
in der Datenbank automatisch aus dem CAD-Raumpolygon bestimmt wird.
Für leerstehende Räume ist „Leerstand“ einzutragen.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 40 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
6_Raumbeschriftung
04109 Leipzig

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 41 -
3.13 Layer 7_Achsen
Inhalt
Gebäudeachsen
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Achsen
Linienbreite: laut DIN1356 (0,13 mm bei M 1:100)
Linienart: ACAD_ISO04W100 (ISO lang gestrichelt punktiert)
Linienfarbe: blau
Erfassungsgrundlagen
Es obliegt dem Auftragnehmer, ob er im Bedarfsfall ein Achssystem erfasst (z.B. bei Montagebau-
ten).
Abbildungen
keine

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 42 -
3.14 Layer 8_Plankopf
Inhalt
Rahmen/Teilrahmen
Legende
Zeichenvorschriften
Zeichenobjekt
Zeichenvorgaben
Rahmen/Teilrahmen
vorgegeben
Inhalt Legende
vorgegeben nur Text entsprechend ändern
Text
Schriftfarbe und -größe laut Vorlagezeichnung
Beachten: Übereinstimmung mit Sachdatentabelle muss gewährleistet sein! Ein automatischer Ab-
gleich wird nicht vorgenommen.
Im Feld „Geschoss“ sind die lfd. Zählnummer des Geschosses, beginnend beim untersten Geschoss
(z.B. „02“ für das EG, wenn es nur ein Untergeschoss gibt) und die ausgeschriebene Bezeichnung
(z.B. „Erdgeschoss – Bestandsplan“) einzutragen.
Im Feld „Zeichnungsname“ ist der zusammengesetzte Schlüssel aus Gebäude-, Baukörper- und
Geschossnummer einzutragen.
Abbildungen
Beispielerfassung

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 43 -
Mustermann
1 Dienstwohnung
00010 - 02 Hauptschule Leipzig, WH/
8_Plankopf
01234 Leipzig
Mustermann GmbH
Rieckstraße 30
27.01.2006
Mustermann
Hauptschule Leipzig
Musterstraße 44-46
Tieck-Straße 2
04275 Leipzig
--
--
--
Index Änderung/ Ergänzung
Datum
Name
--
Niederlassung Leipzig II
1 : 100
Datum :
Erfasser :
Bearbeiter :
Planformat :
G00010-02-02.dwg
Leipzig
Gebäude/ Baukörper :
Gemeinde / Gemarkung :
02
Geschoss :
Auftragnehmer :
Erdgeschoss
841 x 420 mm
Änderungsdatum :
Zeichnungsname :
Anschrift :
Maßstab :
Staatsbetrieb Sächsisches
Immobilien- und Baumanagement
04109 Leipzig

image
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 44 -
Anmerkung:

 
Gebäudedatenerfassung V3 07/2021
Anhang A
Seite - 45 -
4
Festlegung zum Datenaustauschformat der Geometrie
4.1
Hinweise
Das gültige Datenaustauschformat ist das DXF-Format definiert in der „DXF-Referenz“ (Version
u19.1.01). Dieses Format wurde von Autodesk entwickelt, es ist binär und kann deshalb mit jedem
Texteditor geöffnet und gelesen werden. Das DXF-Format dient zum Austausch von Daten zwischen
verschiedenen CAD-Systemen. Ein solcher Datenaustausch verläuft nicht immer hundertprozentig
problemlos und es kann immer zu Informationsverlusten führen. Um dies zu verhindern, hat sich das
SIB auf alle nachfolgenden zu verwendenden DXF-Elemente festgelegt.
Nur die in der Zeichnungsvorschrift in diesem Abschnitt aufgeführten Objekte sind zu verwenden.
Dies gilt auch für die in den Blöcken enthaltenen Objekte.
Eine Zeichnung ist nur gültig, wenn sie mit AutoCAD 2007 ohne Warnungen geöffnet werden kann.
Deshalb sind alle ins DXF-Format konvertierten Zeichnungen vor der Abgabe ans SIB auf ihre Gül-
tigkeit hin zu überprüfen.
Die in diesem Abschnitt aufgeführten Beispiele sind immer die Positiven. Entsprechend dieser Bei-
spiele kann eine jede DXF-Datei geprüft werden, ob sie der Zeichenvorschrift entspricht. Diese Prü-
fung kann zum einen im jeweiligen CAD-System selbst vorgenommen werden. Zum anderen kann,
bei Unklarheiten oder bei CAD-Systemen, die zu unterschiedlich zum AutoCAD sind, die Prüfung
manuell in der DXF-Datei vorgenommen werden. Um dies zu tun, kann ein beliebiger Texteditor
verwendet werden, wie z.B. Editor, Textpad etc. Öffnen Sie hierzu die Datei über einen Rechten
Mausklick und der Wahl des gewünschten Texteditors unter dem Menüpunkt „Öffnen mit“. Die Da-
teien können dann entsprechend der in diesem Abschnitt aufgeführten Schlüsselwörter durchsucht
und kontrolliert werden. Sollten Fehler in der Datei entdeckt werden, so sind diese in der Zeichnung
im entsprechenden CAD-Programm (z.B. AutoCAD) zu ändern.
Eine Änderung der Datei im
Texteditor darf nicht vorgenommen werden.
Änderungen auf diesem Weg können zu Problemen
beim Öffnen der Zeichnung oder zu ungültigen Elementen in der Zeichnung führen.

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 46 -
4.2
Arbeiten mit Zeichnungen im Allgemeinen
Koordinatensysteme
Jede DXF-Datei sollte im Standardkoordinatensystem der jeweiligen Anwendung (vgl. Weltkoordi-
natensystem im AutoCad) vorliegen. Prinzipiell darf mit selbstdefinierten Koordinatensystemen (vgl.
Benutzerdefiniertes Koordinatensystem in AutoCAD) gearbeitet werden. Das Koordinatensystem
der Zeichnung sollte jedoch vor dem Abspeichern und Schließen der Zeichnung immer zurück auf
das Standardkoordinatensystem der Anwendung gesetzt werden.
DXF-Referenz:
DXF-Header-Variable:
$USCORG
Es sollte sich in der DXF kein Schlüsselwort
$USCORG
befinden. Falls doch, dann sollten die Werte
der Koordinaten x, y, z auf 0.0, 0.0, 0.0 gesetzt sein. Diese Werte sind in den Gruppencodes 10, 20
und 30 zu finden.
Beispiel:
...
Schlüsselwort
Gruppencode X
Koordinate X
Gruppencode Y
Koordinate Y
Gruppencode Z
Koordinate Z
...
...
$UCSORG
10
0.0
20
0.0
30
0.0
...
Akzeptiertes Selbstdefiniertes Koordinatensystem
AutoCAD-Befehl(e):
Koordinatensystem auf Welt
setzen:
bks -> welt
Ansichten
Auch hier gilt: Jede DXF-Datei muss mit einer aktuellen Ansicht im Standardkoordinatensystem der
jeweiligen Anwendung vorliegen. Es darf während der Konstruktion jederzeit mit Ansichten gearbei-
tet werden. Vor dem Speichern und Schließen der Zeichnung sollte jedoch auch hier die Ansicht
zum Standard zurückgesetzt werden.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbViewTableRecord
Subklassenmarkierung:
AcDbViewportTableRecord
Wenn Ansichten verwendet wurden, existiert ein Eintrag
AcDbViewTableRecord
. Unter diesem
Eintrag sind alle Ansichten abgespeichert.
Entscheidend für die Zeichnung ist jedoch die aktuelle Ansicht der Zeichnung. Die aktuelle Ansicht
ist unter dem Eintrag
AcDbViewportTableRecord
abgelegt. Der Gruppencode 2 muss in diesem
Fall den Wert *Active enthalten. Entscheidend dafür, ob die Ansicht entsprechend des Standardko-
ordinatensystems ist, sind die Gruppencodes 16, 26 und 36, die die Werte 0.0, 0.0, 1.0 enthalten
sollten.

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 47 -
Ausnahmen, die ignoriert werden können:
Wenn ein Eintrag
AcDbViewportTableRecord
existiert, überprüfen Sie den Wert des Gruppen-
codes 70. Ist der Eintrag hierzu ungleich 0, so kann er ignoriert werden, da es keine Ansicht des
Konstruktionsbereiches (vgl. AutoCAD Modellbereich) ist.
Gruppencode
70 Standard-Flag-Werte (bitcodierte Werte):
1 = Wenn dieses Bit gesetzt ist, handelt es sich um eine Papierbe-
reichsansicht.
16 = Wenn dieses Bit gesetzt ist, ist der Tabelleneintrag extern von
einer XRef abhängig.
32 = Wenn sowohl dieses Bit als auch Bit 16 gesetzt sind, wurde
die extern abhängige XRef erfolgreich gelöst.
Beispiel:
...
Schlüsselwort
Gruppencode Aktuelle Ansicht
Aktuelle Ansicht
Gruppencode Bereich
Ansicht des Modellbereichs
...
Gruppencode X
Richtung X
Gruppencode Y
Richtung Y
Gruppencode Z
Richtung Z
...
...
AcDbViewport-
TableRecord
2
*Active
70
0
...
16
0.0
26
0.0
36
1.0
...
Akzeptierte aktuelle Ansicht
AutoCAD-Befehl(e):
Benannte Ansichten:
ausschnt
Ansicht auf Welt setzen:
drsicht - > welt
Layer und Objekteigenschaften
Die Layer dienen der Organisation der Zeichnung. Bei der Zuweisung der Layer und der entspre-
chenden Objekteigenschaft, wie Farbe, Linientyp und Linienstärke ist die Zeichenvorschrift der Ge-
ometriedatenerfassung zu beachten. Es müssen alle Layer sichtbar, getaut und entriegelt vorliegen.
Bei der Konstruktion der SIB-Objekte ist die entsprechende Zuweisung des Layers mit den entspre-
chenden Eigenschaften erforderlich. Das heißt, jedes SIB-Objekt muss sich bei der Übergabe der
DXF-Datei mit den richtigen Eigenschaften auf dem ihm zugedachten Layer - gemäß Zeichenvor-
schrift - liegen.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbLayerTableRecord
Das Schlüsselwort
AcDbLayerTableRecord
enthält den Gruppencode 70. Diesem Gruppencode
muss der Wert 0 zugeordnet sein, um zu gewährleisten, dass alle Layer sichtbar, getaut und entrie-
gelt sind.

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 48 -
Gruppencode
70 Standard-Flags (bitcodierte Werte):
1 = Layer ist gefroren, ansonsten getaut.
2 = Layer ist in neuen Ansichtsfenstern standardmäßig gefroren.
4 = Layer ist gesperrt.
Beispiel:
...
Schlüsselwort
Layername
Gruppencode Layer
Sichtbar, Getaut und Entrieglt
...
...
AcDbLayerTableRecord
2
Raumpolygon
70
0
...
Akzeptierte Layereigenschaften
AutoCAD-Befehl(e):
Layermanager starten:
layer
Modell- und Layoutbereich
Für die Darstellung der Daten sollte nur der Modellbereich verwendet werden. Es dürfen sich keine
Elemente in dem Layoutbereich befinden.
Schrift
Es ist ausschließlich die serifenlose Schrift ARIAL zu verwenden.
Farbtabelle
Die zu verwendenden Farben entsprechen der AutoCAD-Farbtabelle.

 
Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 49 -
4.3
Einschränkungen und besondere Hinweise zu verfügbaren Objekttypen
Linie
Einzelne Linien in Zeichnungen können aus einem einzigen Segment oder aus einer Aneinanderrei-
hung von miteinander verbundenen Liniensegmenten bestehen. Dabei ist zu beachten, dass hierzu
immer nur die Objekttypen DXF LINIE und DXF LWPOLYLINE – OFFEN verwendet werden.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbLine
Subklassenmarkierung:
AcDbPolyline
mit Gruppencode 70 = 0
Es dürfen keine 2D oder 3D Polylinien verwendet werden. Um sicherzugehen, dass dies der Fall ist,
kann nach den Schlüsselwörtern
AcDb2dPolyline
oder
AcDb3dPolyline
in der DXF-Datei gesucht
werden. Diese Schlüsselwörter dürfen nicht vorkommen.
Es können zur Darstellung von Linien auch nicht geschlossene Polylinien verwendet werden. Diese
Polylinien werden im Gruppencode 70 die 0 zugewiesen haben.
Gruppencode
70
Flag "Polylinie" (bitcodiert); Vorgabewert = 0:
1 = Geschlossen
Beispiel:
...
Schlüsselwort
Gruppencode Polylinie
Nicht geschlossene Polylinie
...
...
AcDbPolyline
90
4
70
0
...
Nicht geschlossene Polylinie als Linie
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Linie zeichnen:
linie
Polylinie zeichnen:
plinie
– Geschlossen: Nein
Polygon
Zur Darstellung von geschlossenen Linienzügen sollte ausschließlich der Objekttyp DXF LWPOLY-
LINE-GESCHLOSSEN verwenden werden.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbPolyline
mit Gruppencode 70 = 1
Es dürfen keine 2D oder 3D Polylinien verwendet werden. Um sicherzugehen, dass dies der Fall ist,
kann nach den Schlüsselwörtern
AcDb2dPolyline
oder
AcDb3dPolyline
in der DXF-Datei gesucht
werden. Diese Schlüsselwörter dürfen nicht vorkommen.
Es können zur Darstellung von geschlossenen Polygonen darf nur
AcDbPolyline
verwendet wer-
den. Diese Polylinien werden im Gruppencode 70 die 1 zugewiesen haben.

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 50 -
Gruppencode
70
Flag "Polylinie" (bitcodiert); Vorgabewert = 0:
1 = Geschlossen
Beispiel:
...
Schlüsselwort
Gruppencode Polylinie
Geschlossene Polylinie
...
...
AcDbPolyline
90
4
70
1
...
Geschlossene Polylinie
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Polylinie zeichnen:
plinie
– Geschlossen: Ja
Kreis
Zur Darstellung von Kreisobjekten ist ausschließlich der Objekttyp DXF CIRCLE zu verwenden. Es
dürfen keine Bögen vom Objekttyp DXF ARC mit 360° zur Konstruktion eines Kreises verwendet
werden.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbCircle
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Kreis zeichnen:
kreis
Bogen
Zur Darstellung von Bögen, also dem Teil eines Kreises, sollte der Objekttyp DXF ARC verwendet
werden. Jedoch dürfen mit einem Bogen von 360° keine Kreise erstellt werden.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbArc
Um sicherzugehen, dass mit
AcDbArc
kein Kreis konstruiert wurde, ist zu prüfen, dass die Stellen
vor dem Komma des Startwinkels nicht denen des Endwinkels entsprechen.
Beispiel:
...
Schlüsselwort
Gruppencode Startwinkel
Startwinkel
Gruppencode Endwinkel
Endwinkel
...
...
AcDbArc
50
294
.795665198437
51
254
.7255553362653
...
Akzeptierte Bögen mit unterschiedlichem Start- und Endwinkel
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Bogen zeichnen:
bogen

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 51 -
Ellipse
Ellipsen oder Ellipsenteile sind als Objekttyp DXF ELLIPSE zu verwenden.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbEllipse
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Ellipse zeichnen:
ellipse
Blöcke
Es dürfen keine verschachtelten Blöcke verwendet werden. Blöcke, die um weitere Elemente er-
gänzt werden sollen, sollten vorher über den Ursprung-Befehl in alle Teilelemente (gegebenenfalls
mehrfach) aufgelöst und im Anschluss daran wieder als Block zusammengesetzt werden. Zur Kon-
struktion von Blöcken sollten nur die Objekttypen verwendet werden, wie sie in dieser Zeichenvor-
schrift aufgeführt werden.
DXF-Referenz:
Elementtyp
BLOCK
Subklassenmarkierung:
AcDbBlockReference
Die DXF-Zeichnung darf nicht das Schlüsselwort
AcDbBlockReference
enthalten, da es auf ver-
schachtelte Blöcke verweist.
Beispiel:
...
Blockdefinitionen
...
AcDbBlockBegin
kennzeichnet
den Start der entsprechenden
Blockdefinitionsbeschreibung
des Blockes „ausserblock“
...
BLOCK
...
AcDbBlockBegin
2
aussererblock
70
0
10
0.0
20
0.0
30
0.0
3
aussererblock
1
0
Gruppe
INSERT
– Verweis auf
eine Blockreferenz. D.h. auf
eine Blockdefinition inner-
halb des Blockes “ausser-
block”
INSERT
5
3F5
330
3F2
100
AcDbEntity
8
0
100
Die Subklassenmarkierung
AcDbBlockReference
enthält
AcDbBlockReference
2

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 52 -
den entsprechenden ver-
schachtelten Block „inner-
block“ mit den entsprechen-
den Koordinaten des Einfüge-
punktes
innererblock
10
9.960190200300985
20
7.783409202054713
30
0.0
0
LWPOLYLINE
5
3F6
330
3F2
100
AcDbEntity
– Die geometri-
schen Elemente des Blockes
werden aufgeschlüsselt.
AcDbEntity
8
0
62
3
100
AcDbPolyline
90
4
70
1
43
0.0
10
0.0
20
126.2777478161417
10
219.1242006285761
20
126.2777478161417
10
219.1242006285761
20
0.0
10
0.0
20
0.0
0
ENDBLK
5
3F4
330
3F2
100
AcDbEntity
8
0
100
AcDbBlockEnd
...
Zur vermeidender verschachtelter Block

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 53 -
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Block:
block
Gruppen
Es dürfen keine Gruppenbildungen verwendet werden.
DXF-Referenz:
Objektname:
GROUP
Es darf sich innerhalb der DXF-Datei kein Schlüsselwort
GROUP
befinden.
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Gruppe:
gruppe
Bemaßung
Es sind nur Bemaßungen zu verwenden, die in AutoCAD, nach der einmaligen Anwendung des
Ursprung-Befehls in Linien und Texte aufgelöst werden können. Aus diesen Gründen ist keine AEC-
Bemaßung zu verwenden.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbDimension
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Linearbemaßungen:
bemlinear
Radialbemaßungen:
bemradius
Winkelbemaßung:
bemwinkel
etc.
Schraffuren
Es sind nur Linien-Schraffuren zu verwenden, die in AutoCAD, nach dem Ursprung-Befehl, auch in
Linien aufgelöst werden können. Die verwendeten Schraffuren sollten keine große Linien-Dichte
aufweisen. Bezogen auf eine Zeichnung in Metern sollte der Skalierfaktor von 0.1 nicht unterschritten
werden.
Gruppencode
41
Skalierung oder Abstand des Schraffurmusters (nur bei Muster-
füllung)
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbHatch
Beispiel:
...
Schlüsselwort
...
Gruppencode Skalierung
Skalierung der Schraffur
...
...
AcDbHatch
...
41
0.25
...
Akzeptierte Schraffur mit einer Skalierung von 0.25

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 54 -
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Schraffur zeichnen:
schraff

Gebäudedatenerfassung
Anhang A
Seite - 55 -
Text und MText
Es existieren bisher keine Einschränkungen bezüglich der Verwendung des Einzeiligen- und des
Absatztextes. Zu beachten ist lediglich die zu verwendende Schriftart.
DXF-Referenz:
Subklassenmarkierung:
AcDbText
AutoCAD-Zeichenbefehl(e):
Einzeiliger Text:
text
Absatztext:
mtext

 
Gebäudedatenerfassung V3 07/2021
Anhang A
Seite - 56 -
4.4
Besonderheiten
Bitte beachten Sie, dass folgende Elemente nie in der DXF-Datei vorkommen dürfen:
AcDb2dPolyline
AcDb3dPolyline
AcDbBlockReference
GROUP
Bitte beachten Sie, dass folgende DXF-Elemente besondere Aufmerksamkeit benötigen:
$USCORG
AcDbViewportTableRecord
AcDbArc
AcDbHatch

 
Gebäudedatenerfassung V3 07/2021
Anhang A
Seite - 57 -
4.5
Quellennachweise
Developer Hilfe AutoCAD Map 3D 2005 – DXF-Referenz 2000