image
image
www.viaregiaplus.eu
Impressum
Herausgeber:
Sächsisches Staatsministerium des Innern
Referat 45 Europäische Raumordnung, Fachplanung
verantwortlich: Dr. Fritz Schnabel
Projektlaufzeit:
10/2008 - 09/2011
Konzept:
INFRASTRUKTUR & UMWELT Professor Böhm und Partner,
Darmstadt/Potsdam,
www.iu-info.de,
mail@iu-info.de
Gestaltung:
MEDIENGESTALTUNG Dittmar Apel, Darmstadt,
www.apel-medien.de
Fotos:
Titel: DB AG / Weisflog; innen, von links nach rechts: Tourismus Gesellschaft Erfurt /
Neumann; Stadt Leipzig; Berlin Partner / FTB-Werbefotografie; Region Dresden; Urząd Miasta
Wroc³awia; Urząd Miasta Opola; Archiwum Urzędu Miejskiego w Gliwicach / Witwicki; Urząd
Miasta Katowic; Archiwum Urzędu Miasta Krakowa; Mesto KoÛice; IU / Reents
This project is implemented through the CENTRAL EUROPE
Programme co-financed by the ERDF
Kontakt
Stadt Wroc³aw
Büro für Stadtentwicklung
ul. ×widnicka 53, PL 50-030 Wroc³aw
Jan Roga, £ukasz Górzyñski
Tel.: +48 71 7778661
E-Mail: jan.roga@um.wroc.pl
Sächsisches Staatsministerium des Innern
Referat 45 Europäische Raumordnung, Fachplanung
Wilhelm-Buck-Straße 2, D-01097 Dresden
Dr. Fritz Schnabel, Andreas Kühl
Tel.: +49 351 564-3456
E-Mail: fachplanung-eu@smi.sachsen.de
Ein dynamischer Wachstumsraum
in Europa
Die Via Regia, der Verkehrskorridor entlang der histo-
rischen Handelsroute von Paris nach Kiew, erschließt
zwischen Erfurt, Dresden, Berlin, Breslau, Krakau und
Lemberg einen wichtigen europäischen Wirtschaftsraum.
Um das hohe Wachstumspotenzial zu nutzen sind aller-
dings funktionierende Infrastrukturen ebenso nötig wie
gemeinsame Strategien.
Hier setzt Via Regia Plus an, ein gemeinsames Projekt
von vierzehn Städten und Regionen aus Polen, Deutsch-
land, der Slowakei und der Ukraine. In mehr als 40
lokalen, regionalen und transnationalen Studien suchen
die Partner nach Wegen, die Region durch mehr Zusam-
menarbeit langfristig und nachhaltig zu stärken.
Erreichbarkeit verbessern!
Städte und Metropolregionen als
`Motorenh der Entwicklung stärken!
Potenziale für Tourismus nutzen!
This project is implemented through
the
CENTRAL EUROPE
Programme
co-financed by the
ERDF
Nachhaltige Mobilität und regionale
Kooperation entlang des Paneuropäischen
Verkehrskorridors III
Gliwice

image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
image
Attraktive touristische Ziele
Erfurt, Weimar, Potsdam, Berlin, Dresden, Breslau, Kra-
kau und Lemberg: Die Via Regia-Städte sind touristisch
sehr attraktiv. Auch landschaftlich hat der Korridor
viel zu bieten k weitaus mehr als die bekannten Ziele
wie Spreewald, Sächsische Schweiz und das Slowaki-
sche Paradies, ein Nationalpark mit vielen Höhlen und
Schluchten.
Ziel ist, den Gesamtraum als Reiseregion zu etablieren,
für Radfahrer und Wanderer ebenso wie für Wasser-
sportler und Abenteuerlustige. Dafür werden zielgrup-
pengerechte Marketingmaßnahmen entwickelt. Eine
davon ist das Via Mobil, der
`rollende Botschafterh für die
3. Sächsischen Landesausstel-
lung 2011 in Görlitz. Hier wird
auch über die Ideen und Projek-
te von Via Regia Plus informiert
und gezeigt, wie schön und
spannend diese Region im Her-
zen Europas ist.
Mehr Informationen unter
www.landesausstellung-viaregia.museum
IMPROVE ACCESSIBILITY! k STRENGTHEN METROPOLITAN NODES! k PROMOTE TOURISM!
Bessere Verbindungen
Durch die jahrzehntelange Teilung Europas weisen ins-
besondere die Bahnverbindungen im Via Regia-Korridor
Defizite auf: Die Infrastrukturen sind veraltet, die techni-
schen Systeme untereinander nicht immer kompatibel.
Eine bessere Anbindung der Städte und Regionen ist
jedoch entscheidend für die weitere wirtschaftliche und
touristische Entwicklung.
Die Partner von Via Regia Plus werben für einen durch-
gehenden Ausbau der Bahn mit mindestens 160 km/h,
einschließlich einer lückenlosen Elektrifizierung. Dies
würde beispielsweise die Reisezeit von Berlin nach
Breslau von heute deutlich über fünf auf knapp drei
Stunden verkürzen und die Schiene im Vergleich zur
Straße wettbewerbsfähig machen. Wichtige Schritte auf
diesem Weg sind die Einfüh-
rung von Direktverbindungen
mit modernen Fahrzeugen
und zielgenauen Tarifen und
die bessere Vernetzung der
Angebote insbesondere in
den Grenzräumen.
Engere regionale Zusammenarbeit
Städte und ihr Umland müs-
sen sich eng abstimmen, um
den gemeinsamen Herausfor-
derungen gerecht zu werden.
Dies gilt für die Förderung
umweltfreundlicher Verkehrs-
systeme ebenso wie für die
flächensparende Entwicklung
von Wohn- und Gewerbean-
siedlungen. Die Erkenntnis,
mit ähnlichen Problemen zu
kämpfen und das `voneinander lernenh unterstützen
die Zusammenarbeit der Städte und Regionen entlang
der Via Regia.
Dies gilt in gleicher Weise für den Austausch über Strate-
gien und Maßnahmen zum Umgang mit dem demografi-
schen Wandel und der Abwanderung von Fachkräften in
Richtung Westen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der
vollständigen Öffnung der europäischen Arbeitsmärkte
sind innovative Konzepte gefordert, die die Wettbewerbs-
fähigkeit der Städte und Regionen stärken.
www.viaregiaplus.eu
Ein gemeinsamer Weg
Via Regia Plus setzt die Kooperation fort, die mit dem
Projekt European Development Corridor III Via Regia
(2005-2008) begonnen wurde. Das Ergebnis dieser
ersten Phase war eine gemeinsame Strategie der Raum-
entwicklung, die die
wesentlichen Priori-
täten und Potenziale
der grenzüberschrei-
tenden Entwicklung
aufzeigt und zusam-
menfasst.
Die Partner von Via
Regia Plus arbeiten aktiv an der Umsetzung dieser
Strategie. Sie wollen den territorialen Zusammenhalt
in der erweiterten Europäischen Union stärken und die
Beziehungen zu den östlichen Nachbarn der EU mitge-
stalten. Durch die Vernetzung von Städten und Stadtre-
gionen, den Ausbau der transeuropäischen Netze und
die Nutzung des Natur- und Kulturerbes ergeben sich
dabei vielfältige Ansatzpunkte.
Erfurt
Halle/Leipzig
Berlin
Dresden
Wroc³aw
Opole
Gliwice
Katowice
Kraków
KoÛice
Lviv