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DIE UNION
Mittwoch, 11. März 2009 · 19. Jg./Nr. 59/0,80 Euro
MUSIK IM BLUT
Annett Louisan begeisterte
im Kulturpalast
Seite 11
JUBEL IM NEST
Schönborns Storch endlich
wieder mit Partnerin
Seite 13
KARLSRUHE IM HERZEN
Heike Drechsler zufrieden
mit ihrer Wahlheimat
Seite 20
4 194318 500805
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Internet:
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*3,9 ct/Min. bzw. **14 ct/Min. aus dem deut-
schen Festnetz; abweichende Preise aus dem Mo-
bilfunk.
Zukunftsforscher im Interview
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TV- und Radioprogramm
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Seite 12
Telefontarife/Veranstaltungen
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Rätsel/Sudoku
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Ratgeber Multimedia
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HEUTE IN DEN DNN
Dortmund
(ddp). Neuer Streit um ei-
nen Mini-Diebstahl am Arbeitsplatz,
diesmal geht es um einen Wert von
rund 50 Cent. Die Kündigung zweier
Bäcker in einer Bergkamener Backket-
te wegen des angeblichen Diebstahls
von Brotaufstrich ist wegen Formfeh-
lern und der langen Beschäftigungs-
dauer eines der Männer aufgehoben
worden.
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POLITIK
Brotaufstrich-Klau:
Kündigung aufgehoben
Chemnitz
(dpa). Die einstigen Vorstände
der früheren Sachsenring Automobiltech-
nik AG, Ulf und Ernst-Wilhelm Ritting-
haus, sind vom Chemnitzer Landgericht
wegen Untreue und Bilanzfälschung zu
vier bzw. drei Jahren Haft verurteilt wor-
den. Wegen der langen Verfahrensdauer
gilt jedoch die Hälfte der Haftstrafen als
verbüßt, der Rest wurde zur Bewährung
ausgesetzt.
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WIRTSCHAFT
Haftstrafen für
Rittinghaus-Brüder
Dresden
(DNN/chs). Im vergangenen
Jahr sind in Dresden 367 Eigenheime
neu gebaut worden. Laut Stadt sind dies
ein Viertel weniger als 2006. Stadtpla-
nungsamtschef Andreas Wurff führt die
geringere Bautätigkeit auf die Erhöhung
der Mehrwertsteuer und die Abschaf-
fung der Eigenheimzulage zurück. Der
beliebteste Standort zum Bauen sei der
Stadtteil Lockwitz.
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DRESDEN
Immer weniger Dresdner
bauen ein Eigenheim
Dresden
(DNN/JOL). Geht es nach dem
Willen der Stadtverwaltung und der
HBM Stadien- und Sportstätten GmbH
Düsseldorf, dann wird Dynamo Dres-
den auch in der kommenden Spielzeit
im neuen Rudolf-Harbig-Stadion ki-
cken. Beide Verhandlungspartner ei-
nigten sich im Streit um die Absiche-
rung von Mehrkosten am Bau auf einen
Kompromiss. Doch die Zustimmung
von Dynamo, dem künftigen Hauptmie-
ter der 32000 Zuschauer fassenden
Arena, steht aus. Die Vereinsführung
tut sich schwer damit, die Mietbedin-
gungen zu akzeptieren und verhandelte
gestern noch einmal in Leipzig mit der
Betreibergesellschaft des Zentralstadi-
ons. Eine endgültige Entscheidung soll
bis Ende der Woche fallen.
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SPORT
Stadt und HBM
einigen sich
im Stadionstreit
Schön, dass wir Sach-
sen immer älter werden.
Und das oft bei guter
Gesundheit und großer
Fitness. Das ist nicht
nur eine gute Nachricht
für jeden Einzelnen, son-
dern für unsere ganze
Gesellschaft. Denn die
aktiven Älteren sind ein echter Schatz für
das Miteinander der Generationen. Sie
halten sich fit, starten nach dem Berufsle-
ben oft noch einmal richtig durch und sind
– im Ehrenamt, in der Kultur oder auch im
Sport – Vorbilder für die Jüngeren. Ohne
diese aktiven Älteren wäre unsere Gesell-
schaft um vieles ärmer.
Kurz vor Weihnachten haben mich zum
Beispiel die „Grünen Damen“ im Uniklini-
kum Dresden sehr beeindruckt. Diese Eh-
renamtlichen, meist Damen im besten Al-
ter, kümmern sich in ihrer Freizeit um
Kranke, lesen ihnen vor, machen kleine
Besorgungen oder sind einfach nur gedul-
dige Zuhörer am Krankenbett. Andere Äl-
tere, die keine Enkel haben oder deren
Enkel nicht in der Nähe wohnen, bieten
sich gutnachbarschaftlich als „Wahl-
omas“ und „Wahlopas“ an und machen
damit nicht nur anderen, sondern auch
sich selbst eine große Freude. Wieder an-
dere bilden ein Tandem mit einem jungen
Menschen, und beide helfen sich gegen-
seitig: Die Jungen lernen von den Älteren
und umgekehrt.
Von diesem Miteinander wünsche ich
uns Sachsen noch viel mehr. Die Staats-
regierung hat deshalb zum ersten Mal ei-
nen Generationenpreis ausgelobt. Er soll
Projekte auszeichnen, die das Miteinan-
der zwischen jung und alt besonders gut
vorleben. Mitmachen lohnt sich auf alle
Fälle!
Gerade die ältere Generation hat Poten-
tiale, die wir künftig im Interesse von uns
allen noch viel stärker zum Einsatz brin-
gen sollten. Immer öfter fühlen sich ältere
Menschen fit genug, sich weiterzubilden
oder sogar ein Seniorenstudium aufzu-
nehmen. Auch die Betriebe entdecken die
Älteren mit ihrem Wissensschatz zuneh-
mend für sich. Kluge Unternehmen haben
nie auf die Erfahrung ihrer älteren Mitar-
beiter verzichtet und den Bildungshunger
der Älteren mit gezielten Weiterbildungen
gefördert. Mir scheint, der Jugendwahn,
der einige Jahre am Arbeitsmarkt schick
war, ist endgültig passé. Es kommt eben
auf die richtige Mischung an.
Wir alle können nur gewinnen, wenn wir
der älteren Generation Mut machen, sich
fit zu halten und sich aktiv einzubringen.
Denn jede Generation zählt für ein gutes
Miteinander in unserer Heimat, dem Frei-
staat Sachsen.
*
Stanislaw Tillich (CDU) ist Ministerpräsident
des Freistaates Sachsen
LEITARTIKEL
Von Stanislaw Tillich*
Der Jugendwahn
ist passé
Annaberg-Buchholz
(ddp/DNN/maj).
Das ist kein Scherz der Satirezeitung
Titanic: Der deutsche Rechenmeister
Adam Ries soll Rundfunk- und Fern-
sehgebühren bezahlen, 450 Jahre
nach seinem Tod. Die Gebührenein-
zugszentrale Köln (GEZ) habe einen
entsprechenden Bescheid an Herrn
Adam Ries in Annaberg-Buchholz ver-
schickt, bestätigte gestern die Leiterin
des Adam-Ries-Museums, Annegret
Münch, in Annaberg-Buchholz. Er sei
dem Museum zugestellt worden.
Das erste Schreiben habe sie noch
für einen Scherz gehalten, sagte
Münch. Sie habe sie der GEZ mitge-
teilt, dass Ries nachweislich vor 450
Jahren verstorben sei. Doch wenige
Wochen später sei Adam Ries noch-
mals mit Nachdruck darauf hinge-
wiesen worden, dass er seine Rund-
funk- und Fernsehgeräte anzumelden
habe. Außerdem sollte er seine Rund-
funkteilnehmer-Nummer bekanntge-
ben.
Rein rechentechnisch sei es nicht
zu kritisieren, wenn die GEZ noch im-
mer mit dem großen Rechenmeister
rechne, kommentierte die Stadtver-
waltung Annaberg-Buchholz den Vor-
gang. Immerhin habe Ries mit seinen
Rechenbüchern zu Beginn des 16.
Jahrhunders wichtige Grundlagen für
die Rechenkunst gelegt. Wenn er je-
doch als Person 450 Jahre nach sei-
nem Tod aufgefordert werde, seine
Rundfunk- und Fernsehgeräte anzu-
melden, dann scheine sich in den Ver-
waltungsetagen der GEZ doch ein ge-
höriger Rechenfehler eingeschlichen
zu haben.
Am 30. März wird der 450. Todestag
von Ries in Annaberg-Buchholz mit ei-
ner Festveranstaltung in der Bergkir-
che St. Marien feierlich begangen. Un-
ter der Schirmherrschaft von Sachsens
Ministerpräsident Stanislaw Tillich
(CDU) erinnern der Adam-Ries-Bund,
Wissenschaftler und die Stadt an das
Leben und Werk des Gelehrten. Auch
die GEZ wollte da wohl nicht beim Ge-
denken fehlen. Ihr Gebührenbescheid
könnte jetzt einen gebührenden Platz
im Museum finden.
Adam Ries soll Rundfunkgebühr zahlen
GEZ verschickt Bescheid an Rechenmeister – 450 Jahre nach seinem Tod
Berlin
(dpa). Die Wirtschaftsminister
von Bund und Ländern haben sich ge-
gen eine Sonderbehandlung angeschla-
gener Großunternehmen wie Opel bei
der Vergabe von Staatshilfen ausge-
sprochen. „Gravierende Wettbewerbs-
verzerrungen müssen vermieden wer-
den“, erklärte Bundeswirtschaftsminis-
ter Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU)
nach dem Treffen mit seinen Länder-
Amtskollegen. Grundlage für staatliche
Hilfe müsse stets ein tragfähiges unter-
nehmerisches Konzept der privaten Ei-
gentümer sein. Brandenburgs Ressort-
chef Ulrich Junghanns (CDU) als Vorsit-
zender der Ministerkonferenz erklärte:
„Die Großen dürfen nicht anders be-
handelt werden als die Kleinen.“ Auch
sie müssten alle Voraussetzungen für
Staatshilfen erfüllen.
Die Ressortchefs der Bundesländer
stellten sich zugleich klar hinter das
Vorgehen der Bundesregierung im
Streit um Milliardenhilfen für den Au-
tobauer Opel. Guttenberg bekräftigte,
vor einer Entscheidung über Hilfen
müssten die offenen Fragen geklärt
werden. Auch müsse klar sein, wie sich
der amerikanische Opel-Mutterkonzern
General Motors und die US-Regierung
aufstellen. Es werde keine „Scheinhil-
fen“ geben, erklärte Kanzlerin Angela
Merkel (CDU) mit Blick auf den
schwankenden Autokonzern, für den
ein tragfähiges Konzept nach wie vor
fehle.
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Geld nur gegen Konzept
Guttenberg: Keine
Sonderhilfen für
gefährdete Firmen
Leipzig/Dresden (F.D./ast/lp/tha). Mi-
chelles mutmaßlicher Mörder Daniel V.
hat nicht nur in der Grundschule des
Mädchens ein Praktikum gemacht, son-
dern auch in einem städtischen Kinder-
garten. Die Vernehmung des Tatver-
dächtigen ist vorerst ausgesetzt. Der
Dresdner Strafrechtler Michael Ste-
phan geht davon aus, dass Daniel V.
nach Jugendstrafrecht verurteilt wird.
Dann könne er 2015 wieder frei sein, so
Stephan.
Der seit Sonntag inhaftierte Tatver-
dächtige hatte dieselbe Grundschule wie
Michelle besucht und war im Herbst 2006
für ein 14-tägiges Praktikum in den
Schulhort zurückgekehrt. Bereits zu die-
sem Zeitpunkt hätte er Michelle kennen-
gelernt haben können, die damals gerade
eingeschult worden war.
Die Ermittler sammelten unterdessen
gestern Spuren in der Wohnung, in der
der junge Mann mit
seiner Mutter lebte.
Sie prüfen, ob Daniel
V. mit weiteren Se-
xualdelikten in Ver-
bindung steht. Zu-
dem wollen Polizei
und Staatsanwalt-
schaft genügend Ma-
terial haben, um vor
Gericht auch einen
Indizienprozess zu
überstehen. Dies wäre dann notwen-
dig, wenn vor Gericht der dann wegen
Mordes und versuchter Vergewaltigung
Angeklagte keine Aussagen machen wür-
de.
Verteidiger Malte Heise, der bereits den
Mörder des neunjährigen Mitja vertreten
hatte, wollte zu-
nächst die Akten
studieren und sich
dann mit seinem
Mandanten beraten.
Die polizeiliche Ver-
nehmung von Da-
niel V., die am Sonn-
tagabend unterbro-
chen worden war,
ist deshalb vorläufig
ausgesetzt. Heise
zufolge müsse sein Mandant entscheiden,
ob er womöglich erst in der Hauptver-
handlung weitere Aussagen macht.
Daniel V. wird voraussichtlich in spä-
testens sechseinhalb Jahren wieder auf
freiem Fuß sein. Das erklärte der Vorsit-
zende der Strafverteidigervereinigung
Sachsen/Sachsen-Anhalt, Michael Ste-
phan, gestern gegenüber DNN. Der re-
nommierte Dresdner Strafverteidiger
geht davon aus, dass Daniel V. nach Ju-
gendstrafrecht verurteilt wird. „Und da
liegt nun einmal die Höchststrafe bei
zehn Jahren.“ Selbst wenn das Gericht
diese Strafe verhängen würde, könnte
der nicht vorbestrafte junge Mann nach
der Hälfte oder spätestens zwei Dritteln
verbüßter Jugendhaft auf eine vorzeitige
Entlassung hoffen. Für die Verhängung
einer Sicherungsverwahrung gebe es im
Fall von Daniel V. keine rechtliche Grund-
lage, so Stephan.
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Michelles Mörder 2015 wieder frei?
Urteil nach Jugendstrafrecht wahrscheinlich / 18-Jähriger war Praktikant in Michelles Schule
Endlich mal selbst bestimmen, was in der Presse steht.
Ministerpräsident Stanislaw
Tillich (CDU) nahm das Angebot gern an und schwang für einen Tag das Zepter bei den
DNN. Für die heutige Ausgabe legte er sein Hauptaugenmerk auf die demografische
Entwicklung im Freistaat. Dass viele Sachsen sich über ein langes Leben freuen kön-
nen, ist bekannt. Was aber machen unsere Senioren aus diesem Geschenk? Wie hal-
ten sie sich im Alter fit? Erstaunlich vielfältig, wie unsere Recherchen ergaben. Auf den
folgenden Seiten finden Sie ein Dutzend schöne Beispiele, warum der Lebensabend
sehr erfüllt und aktiv sein kann.
Foto: Dietrich Flechtner
Ministerpräsident Stanislaw Tillich für einen Tag Chefredakteur der DNN
Neu Delhi/Lhasa
(dpa/epd). Am 50. Jah-
restag des tibetischen
Volksaufstands hat der
Dalai Lama die Forde-
rung der Exil-Regierung
nach „echter Autono-
mie“ für Tibet innerhalb
Chinas bekräftigt.
„Wenn diese Hoffnung
erfüllt wird, würde das
tibetische Volk seinen
Beitrag für die Erhaltung
von Einheit und Stabili-
tät in China leisten“, sag-
te das geistliche Ober-
haupt der Tibeter ges-
tern im Exil im nordindi-
schen Dharamsala.
Noch immer allerdings
lebten die Tibeter „in
ständiger Angst“ vor den
chinesischen Behörden.
Zudem drohe eine Aus-
löschung der tibetischen
Sprache, Kultur und
Identität, warnte der Da-
lai Lama. China warf
dem 73-Jährigen Lügen
vor und erntete weltweit
Kritik. In Tibets Haupt-
stadt Lhasa blieb es ru-
hig. Aus Sorge vor er-
neuten Unruhen war die
Überwachung verschärft
worden. Unabhängige
Journalisten haben ge-
genwärtig keinen Zu-
gang in die Region.
Am 10. März 1959
hatten chinesische Si-
cherheitskräfte Unruhen
in Lhasa blutig niederge-
schlagen.
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50. Jahrestag des Aufstands
Dalai Lama fordert
Autonomie für Tibet
Belfast
(rtr). Mit tödli-
chen Schüssen auf einen
48-jährigen Polizisten
hat binnen weniger Tage
erneut eine Splittergrup-
pe der einstigen irisch-
republikanischen Unter-
grundorganisation IRA
in Nordirland zugeschla-
gen.
Nach dem Attentat auf
britische Soldaten am
Wochenende geriet der
Beamte am späten Mon-
tagabend ins Visier der
Continuity IRA genann-
ten Gruppe, die sich in
der Tradition des Kamp-
fes gegen die britische
Herrschaft sieht.
Die nordirische Polizei
nahm weniger als 24
Stunden nach dem At-
tentat zwei Verdächtige
fest: Einen 18-Jährigen
und einen 37-Jährigen.
Weitere Details wurden
nicht bekannt.
Der Anschlag schürte
Befürchtungen, dass die
britische Provinz etwa
ein Jahrzehnt nach dem
Friedensabkommen er-
neut in einer Welle der
Gewalt versinkt. Der bri-
tische Premierminister
Gordon Brown und sein
Nordirlandminister
Shaun Woodward beteu-
erten allerdings, Gewalt
und Hass würden nicht
über Frieden und Demo-
kratie triumphieren.
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Nordirland
Erneut Polizist Opfer
einer IRA-Splittergruppe
Berlin
(dpa/elle). Behin-
derte und nichtbehinder-
te Kinder sollen laut Auf-
fassung des Sozialver-
bandes Deutschland
(SoVD) künftig viel häufi-
ger zusammen unter-
richtet werden. „Der ge-
meinsame Schulbesuch
darf nicht länger die
Ausnahme sein“, forder-
te SoVD-Präsident Adolf
Bauer gestern in Berlin.
Deutschland habe sich
mit der Unterzeichnung
der UN-Behinderten-
rechtskonvention ver-
pflichtet, ein sogenann-
tes inklusives Schulsys-
tem zu schaffen. Bisher
besuchten aber nur 15,7
Prozent der Kinder mit
sonderpädagogischem
Förderbedarf eine Regel-
schule. Damit liege die
Bundesrepublik im euro-
päischen Vergleich weit
zurück, sagte Bauer. Die
Zielmarke der UN-Kon-
vention liege bei 80 bis
90 Prozent.
„Es geht uns nicht da-
rum, die Sonderschulen
abzuschaffen“, sagte
Bauer. Wo es möglich
sei, sollten behinderte
Kinder allerdings Regel-
schulen besuchen. „Leis-
tungsschwache Kinder
werden in schwachen
Gruppen noch schwä-
cher“, so das Hauptargu-
ment.
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Kommentar Seite 3
Debatte um Sonderschulen
Sozialverband: Behinderte
in Regelschulen integrieren
Strafverteidiger Mi-
chael Stephan: Es ist
wahrscheinlich, dass
der Verdächtige nach
Jugendstrafrecht ver-
urteilt wird. Und da
liegt nun einmal die
Höchststrafe bei zehn
Jahren.
Schon GEZahlt? Die Gebührenfahnder
kriegen wirklich alle – selbst den 1559
verstorbenen Rechenmeister Adam Ries.
Foto: web
FINANZEN
DAX
3886,98
(+5,28%)
TecDAX
429,58
(+4,95%)
EUR/USD
1,2783
(+1,73%)
MI
7°/1°
DO
8°/5°
FR
10°/3°
WETTER
Foto: DNN/Archiv