image
Begründung
zur
Satzung der Landeshauptstadt Dresden
über den
Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
(Änderungssatzung)
- Entwurf -
Fassung vom 22. März 2021
Übersichtsplan
M 1 : 20 000
Dresden,
30.03.2021
gez. Suggat
Szuggat
Amtsleiter
Stadtplanungsamt

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 2 von 17
INHALTSVERZEICHNIS
1.
Geltungsbereich und örtliche Verhältnisse
3
2.
Planungsrechtliche Situation und Zielsetzung der Planung/Planungserfordernis
3
3.
Übergeordnete Planungen und weitere rechtliche Bindungen
4
3.1. Raumordnung und Landesplanung
4
3.2. Flächennutzungsplanung
5
3.3. Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Dresden
5
3.4. Denkmalschutz
6
3.5. Gender Mainstreaming
6
4.
Umweltbelange / Umweltverträglichkeit
6
5.
Grünordnung
9
6.
Verkehrserschließung
10
7.
Begründung der planungsrechtlichen Festsetzungen
10
7.1. Maß der baulichen Nutzung (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB)
10
7.2. Bauweise, überbaubare Grundstücksflächen (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 BauGB)
13
7.3. Flächen für Gemeinschaftsanlagen (§ 9 Abs. 1 Nr. 22 BauGB)
14
7.4. Bauliche Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen/
Schallimmissionen (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB)
14
7.5. Bedingte Festsetzung (§ 9 Abs. 2 Nr. 2 BauGB)
15
7.6. Hinweis
16
8.
Plandurchführung
16
9.
Bodenordnung
16
10.
Flächenbilanz
16
11.
Gutachten
17

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 3 von 17
1.
Geltungsbereich und örtliche Verhältnisse
Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 357 C, Dresden-Neustadt Nr. 41 liegt
im nordwestlichen Teil der Leipziger Vorstadt in der Gemarkung Dresden-Neustadt.
Der Bereich der Änderung befindet sich im nordöstlichen Teil des Bebauungsplanes und betrifft
das Flurstück 1105/b sowie Teile der Flurstücke 1114/1 und 1121/1. Maßgebend ist die zeich-
nerische Darstellung im Rechtsplan (Maßstab 1 : 1000).
Bei dem Standort handelt es sich um das ehemalige Firmengelände des von 1868 bis 1945 hier
ansässigen „Dampfsäge- und Hobelwerkes“ von Carl Ernst Grumbt, wobei das noch vorhan-
dene Villengebäude (Villa Grumbt) auf dem Grundstück Alexander-Puschkin-Platz 1 (Flurstück
1105/b) unter Denkmalschutz steht und in seiner Bedeutung entsprechend entwurfsbestim-
mend ist. Im Bereich des über längere Zeit gewerblich genutzten und zuletzt brachliegenden
Geländes erfolgen aktuell in Teilbereichen bauvorbereitende Maßnahmen.
Das Gelände ist weitgehend eben bzw. zur Elbe hin leicht geneigt und weist Geländehöhen
zwischen 110,50 m ü. NHN an der Leipziger Straße und 109,30 m ü. NHN am westlichen Rand
des Änderungsbereiches (allgemeines Wohngebiet) auf.
2.
Planungsrechtliche Situation und Zielsetzung der Planung/Planungserfordernis
Planungsrechtliche Situation
Der Stadtrat hat am 22. März 2018 den Bebauungsplan Nr. 357 C Dresden-Neustadt Nr. 41,
Leipziger Straße/Alexander-Puschkin-Platz (Beschluss Nr. V2134/17) als Satzung beschlossen.
Mit der Bekanntmachung im Dresdner Amtsblatt Nr. 17/2018 vom 26. April 2018 ist der Be-
bauungsplan in Kraft getreten.
Durch die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplanes werden die Grundzüge des Bebau-
ungsplanes nicht berührt, so dass ein vereinfachtes Verfahren nach § 13 BauGB durchgeführt
werden kann. Die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung erfolgt nach § 13 Abs. 2 BauGB
i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB und § 4 Abs. 2 BauGB innerhalb von mindestens 30 Tagen.
Aufgrund der Durchführung eines vereinfachten Verfahrens wird von einer frühzeitigen Unter-
richtung und Erörterung der Öffentlichkeit und der Behörden nach § 13 Abs. 2 Nr. 1 BauGB
abgesehen. Des Weiteren wird nach § 13 Abs. 3 BauGB von einer Umweltprüfung, vom Um-
weltbericht und von der Angabe, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar
sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung abgesehen.
Zielsetzung der Planung/Planungserfordernis
Im Zusammenhang mit der gebotenen Rücksichtnahme auf die maßstabsbildende nähere Um-
gebung und insbesondere auf die denkmalpflegerischen Anforderungen im Umfeld des denk-
malgeschützten Bestandsgebäudes (Villa Grumbt) soll der solitäre Charakter der Villa ein-
schließlich der denkmalgeschützten Gartenanlage durch eine wirksamere Freistellung gestärkt
werden. Hierbei soll auch die Bedeutung der Villa innerhalb des Mischgebietes MI 1 bezüglich
ihrer historischen Funktion als Auftakt zur Leipziger Vorstadt betont und deren Alleinstellungs-
merkmal im Gebiet noch deutlicher hervorgehoben werden. Gleichzeitig soll die Bestandsvilla
eindeutiger in die eigenständige städtebauliche Figur der Neubauten einbezogen und damit

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 4 von 17
die gewünschte Ensemblewirkung aller fünf Baukörper im allgemeinen Wohngebiet und im
Mischgebiet MI 1 in noch stärkerem Maße gewährleistet werden.
Der im rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 357 C verarbeitete städtebauliche Entwurf soll auch
im Rahmen der Änderung die planerische Grundlage darstellen und entsprechend den bisheri-
gen Zielstellungen u. a. zur Lage und Größe der Baugebiets- Grün- und Freiflächen, zu Bebau-
ungskanten und zur grundsätzlichen Ausformung der Baukörper weiterentwickelt werden.
Wesentlicher Ansatz der Änderung ist eine stärkere Freistellung des denkmalgeschützten Be-
standsgebäudes durch Verschiebung bzw. Zurücknahme der in unmittelbarer Nachbarschaft
zur Villa befindlichen Baufelder. Die Neubaukaukörper weichen mit der geänderten Festset-
zung der zur Villa orientierten Baufeldgrenzen deutlicher von der Villa zurück, um ihr den not-
wendigen Raum zu geben. Auf die Festsetzung der Grundflächenzahlen und Geschossflächen-
zahlen wird verzichtet und statt des Mindestmaßes der Grundflächen werden nunmehr orien-
tiert an den Baufeldern die jeweils zulässigen Grundflächen festgesetzt.
Die Festsetzungen zur Geschossigkeit werden dahingehend geändert, dass statt der vierge-
schossigen Bebauung im Allgemeinen Wohngebiet und im Mischgebiet MI 1 eine fünfgeschos-
sige Bebauung als Höchstmaß möglich ist, wobei die höchstmöglichen Gebäudehöhen mit
15,70 m über Oberkante der Geländeoberfläche beibehalten werden und somit weiterhin die
gewünschte homogene Höhenentwicklung ermöglicht wird. Darüber hinaus erfolgt die Rich-
tigstellung der Geschossigkeit des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes im MI 1. Weiterhin
entfallen die Festsetzungen zur lichten Erdgeschosshöhe und zur Lage der Tiefgaragenzufahrt.
Die Festsetzungen zum Lärmimmissionsschutz erfahren eine Aktualisierung dahingehend, dass
bezüglich des Gewerbelärms auf die Ergebnisse der ergänzenden Schallimmissionsprognose
vom 19. März 2021 abgestellt wird und darüber hinaus die Formulierung der Festsetzung zum
Gewerbelärm zu den Schallschutzanforderungen nach der Sechsten Allgemeinen Verwaltungs-
vorschrift zum Bundesimmissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm-
TA Lärm) modifiziert wird.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass durch die vorgenommenen Änderungen die gesetz-
ten baulichen Kubaturen in den wesentlichen Parametern nicht verändert werden und die
Grundzüge der städtebaulichen Planung somit nicht berührt sind.
Die gebotene geordnete städtebauliche Entwicklung entsprechend § 1 Abs. 3 BauGB und die
damit einhergehende Berücksichtigung der betroffenen öffentlichen Belange kann nur im Zuge
der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 357 C gewährleistet werden.
3.
Übergeordnete Planungen und weitere rechtliche Bindungen
3.1. Raumordnung und Landesplanung
Raumordnerisch ist der Landeshauptstadt Dresden die Funktion eines Oberzentrums (zentraler
Ort) zugewiesen. Der Landesentwicklungsplan des Freistaates Sachsen 2013 (LEP) formuliert
als Entwicklungsziel für zentrale Orte die Erfüllung der ihnen zugewiesenen überörtlichen
Funktionen.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 5 von 17
Die Oberzentren als höchste Kategorie der zentralen Orte sind Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-
zentren mit überregionaler, landesweiter oder internationaler Bedeutung. In ihrem regionalen
bzw. überregionalen Wirkungsbereich soll die Stadt Dresden die Entwicklungsfunktionen als
Wirtschafts-, Innovations-, Bildungs-, Kultur- und Verwaltungszentrum erfüllen.
Darüber hinaus kommt der Stärkung der Innenentwicklung der Kommunen eine noch größere
Bedeutung bei der Siedlungsentwicklung zu als bisher. Im Sinne einer effizienten Flächennut-
zung sind bauliche Entwicklungen auf Nachverdichtung im Bestand, Schließung innerstädti-
scher Baulücken und Revitalisierung von Brachflächen und untergenutzten Bereichen vor allem
in Zentrumsnähe zu konzentrieren, um somit eine attraktive, kompakte Stadtstruktur fortzu-
schreiben.
Mit der Entwicklung des Plangebietes zu einem neuen Stadtquartier am Rande der Dresdner
Innenstadt wird den Vorgaben des Landesentwicklungsplanes (LEP) vor dem Hintergrund des
anhaltenden Bevölkerungswachstums entsprochen.
3.2. Flächennutzungsplanung
Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan in den Grenzen vom 1. Januar 1999 (rechtswirksam
seit 22. Oktober 2020) ist der Bereich der Änderung als gemischte Baufläche dargestellt.
Die Festsetzungen des Bebauungsplanes sind im Sinne des § 8 Abs. 2 BauGB aus den Darstel-
lungen des Flächennutzungsplanes entwickelt.
3.3. Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Dresden
Am 25. Februar 2016 wurde durch den Dresdner Stadtrat das Integrierte Stadtentwicklungs-
konzept „Zukunft Dresden 2025+“ beschlossen und am 13./14. Dezember 2018 fortgeschrie-
ben.
Das Plangebiet zählt zu dem im Integrieren Stadtentwicklungskonzept benannten Schwer-
punktraum 6 „Leipziger Vorstadt“. Die Entwicklungsziele sind auf die Schaffung eines „neuen
Standortes für Wohnen, Gewerbe und Kultur“ sowie eine „stärkere Vernetzung durch Wege-
verbindungen und Grünstrukturen“ ausgerichtet. Zur Umsetzung der Ziele sollen die Brach-
flächenpotenziale genutzt und Wohnbaustandorte mit hoher Lebens- und Freiraumqualität
entwickelt werden. Als konkretes Projekt wird in der Fortschreibung des INSEK der Wohnungs-
baustandort „Neustädter Hafen“ und „Elbviertel“ benannt. Darin wird u. a. das Ziel der weite-
ren Qualifizierung Dresdens als Wohnstandort formuliert, so die Schaffung von bedarfsgerech-
tem und zukunftsfähigem Wohnraum für alle.
Mit der Entwicklung neuer Wohnungsbaustandorte reagiert die Landeshauptstadt Dresden auf
die anhaltende und steigende Wohnungsnachfrage, die aus dem langjährigen und erwarteten
Bevölkerungswachstum sowie dem inzwischen angespannten Wohnungsmarkt resultiert.
Bei der 2019 vom Forschungs- und Beratungsinstitut empirica durchgeführten gesamtstädti-
schen Wohnbauflächenprognose wurde für Dresden von 2018 bis zum Jahr 2035 ein Neubau-
bedarf von ca. 4 100 Eigenheimen und ca. 20 700 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern im Ge-
schosswohnungsbau ermittelt.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 6 von 17
Mit der vorliegenden Planung soll die Nutzung einer Brachfläche als zusätzlichen Wohnungs-
angeboten im Stadtgebiet ermöglicht werden. Damit wird den Zielen des Integrierten Stadt-
entwicklungskonzeptes und der Sicherung des Wohnbedarfes entsprochen.
3.4. Denkmalschutz
Innerhalb des Bereichs der Planänderung befindet sich mit dem Gebäude Alexander-Puschkin-
Platz 1 (Villa Grumbt) ein nach den Bestimmungen des Sächsischen Denkmalschutzgesetzes
(SächsDSchG) geschütztes Kulturdenkmal mit Gartenanlage und Einfriedung. Die Gartenanlage
der Villa ist als Sachgesamtheit geschützt.
Weitere Einzelkulturdenkmale befinden sich entlang und jenseits der Leipziger Straße.
Die geplante Entwicklung des Gebietes berücksichtigt die Bedeutung der Denkmale, indem Hö-
henentwicklung, Kubatur und Gestaltung der Neubauten in angemessener Art auf die vorhan-
denen Denkmale eingehen.
3.5. Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming oder Geschlechtergerechtigkeit in der Stadtplanung bedeutet, das Au-
genmerk auf die Beziehungen zwischen Gleichberechtigung und Entwicklung menschlicher
Siedlungen zu richten. Ziel der Planung soll sein, für gleichwertige Lebensbedingungen von
Frauen und Männern Sorge zu tragen. Für die Bauleitplanung können Handlungsansätze bei-
spielsweise in der Einordnung von Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen, auch und vor
allem in der Nähe der Wohnungen oder Arbeitsplätze, der Sicherung der Nahversorgung, der
Schaffung oder Sicherung von Parks und Grünanlagen in der Nähe der Wohnungen oder von
kurzen Wegen zu Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs liegen.
Die Änderungen im Bebauungsplan Nr. 357 C a tragen diesen Zielen durch die unverändert
gute Erschließungssituation über den ÖPNV, zahlreiche barrierefreie fußläufige Verbindungs-
wege sowie die große Anzahl an öffentlich nutzbaren Grün- und Freiräumen Rechnung.
4. Umweltbelange / Umweltverträglichkeit
Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 357 C Dresden-Neustadt
Nr. 41, Leipziger Straße/Alexander-Puschkin-Platz erfolgten umfassende und abschließende
Untersuchungen und Prüfungen der umweltrelevanten Themen u. a. zum Artenschutz, Hoch-
wasserschutz, Retentionsraumausgleich sowie zum Schallschutz. Hieraus abgeleitete Erforder-
nisse wurden im genannten Bebauungsplan verarbeitet. Durch das Änderungsverfahren und
dessen Zielstellung werden diese Belange bis auf den Belang Schallschutz nicht berührt und
bedürfen somit keiner erneuten Betrachtung.
Schallimmissionsschutz
Der Belang Schallimmissionsschutz erfährt eine Aktualisierung, indem auf die Ergänzung der
Schallimmissionsprognose vom 19. März 2021 abgestellt wird, die in Fortschreibung des dem

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 7 von 17
Bebauungsplan 357 C zu Grunde liegenden Gutachtens vom Dezember 2016 zwischenzeitlich
(ab 2017) erteilte Baugenehmigungen für das Grundstück Leipziger Straße 31 und die hierdurch
veränderte Geräuschsituationen für den Betrieb der dort ansässigen Sport- und Veranstal-
tungsstätte untersucht und damit den aktuellen Stand der durch Gewerbelärm versursachten
Vorbelastung abbildet.
Die Untersuchung hat ergeben, dass sich durch die Veränderung der Eingangsdaten / Vor-
schriften gegenüber den Ergebnissen, die im Bericht Nr. 16-3224 / 01 vom 12. Dezember 2016
dargestellt sind, keine „Verschlechterung“ der Geräuschimmissionssituation auf das Plange-
biet ergibt. Die textlichen Festsetzungen wurden der geänderten Geräuschimmissionssituation
angepasst. Ergänzend wurde geprüft, welche Wirkung sich durch aktive Lärmschutzmaßnah-
men an den maßgeblichen Schallquellen erzielen lässt.
Die Ergänzung des Gutachtens vom 19. März 2021 beinhaltet nicht den Verkehrslärm, sodass
die Ausführungen zum Verkehrslärm auf den Untersuchungen aus dem Jahr 2016 basieren.
Verkehrslärm:
Das Plangebiet wird durch Geräuschimmissionen des Straßen- und Schienenverkehrslärms der
Leipziger Straße, die als Zubringer zur Autobahn A4 durch ein sehr hohes Verkehrsaufkommen
(mehr als 27.000 Kfz in 24 Stunden mit einem Schwerverkehrsanteil von tags 4,8 %) belastet
ist, erheblich beeinträchtigt.
Das schalltechnische Gutachten des Ingenieurbüros cdf Schallschutz Consulting (Bericht Nr. 16-
3224/01) prognostiziert im Tagzeitraum an den straßennächsten Fassaden des WA maßgebli-
che Außenlärmpegel bis zu 67 dB(A) und des MI-Gebietes bis zu 72 dB(A), an der Nordostfas-
sade der Villa sogar noch höher. Damit werden die Orientierungswerte der DIN 18005 (WA:
tags 55 dB(A), nachts 45 dB(A), MI: tags 60 dB(A), nachts 50 dB(A)) zum Teil deutlich überschrit-
ten.
Das schalltechnische Gutachten benennt die an der Gebäudehülle einzuhaltenden Bauschall-
dämmmaße.
Durch die Festsetzung passiver Schallschutzmaßnahmen, insbesondere
-
die entsprechende Dimensionierung der Außenbauteile mit dem erforderlichen Bauschall-
dämmmaß,
-
die Gestaltung der Wohnungsgrundrisse mit der lärmabgewandten Einordnung der Aufent-
haltsräume,
-
die Ausstattung besonders sensibler Räume (Schlafräume, Kinderzimmer) mit einer vom
Öffnen der Fenster unabhängigen Lüftung
wird die Einhaltung der zulässigen Innenraumpegel sichergestellt.
Da aktive Schallschutzmaßnahmen (z. B. Schallschutzwände) aus städtebaulicher Sicht nicht
umsetzbar sind verbleibt jedoch eine Beeinträchtigung der Aufenthaltsqualität auf den Freiflä-
chen in Straßennähe.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 8 von 17
Gewerbelärm:
Für die Ermittlung der anlagenbezogenen Geräuschimmissionen im Plangebiet wurden die
schalltechnisch relevanten Geräuschquellen berücksichtigt. Dies sind die Gewerbebetriebe
und Veranstaltungsstätten Club Puschkin Leipziger Straße 12, Club Neu Gothaer Straße 10 -14,
My House im Bereich Alter Schlachthof, Gewerbe- und Bürogebäude Leipziger Straße 33 mit
Malteser Hilfsdienst, Bürogebäude Alexander-Puschkin-Platz 1, Sportstätte Citybeach (9 Vol-
leyballplätze) und Veranstaltungsbetrieb Showboxx Leipziger Straße 31.
Das schalltechnische Gutachten weist Überschreitungen der Immissionsrichtwerte der TA Lärm
(ohne aktive Schallschutzmaßnahmen an den maßgeblichen Emittenten) an folgenden Fassa-
den aus:
-
an der Südostfassade des Gebäudes Leipziger Straße 33 (MI) tags bis zu 8 dB, nachts bis zu
10 dB, (maßgeblich pegelbestimmend ist der Betrieb der Sport- und Veranstaltungsstätte
auf dem Grundstück Leipziger Straße 31),
-
an der südöstlichen Fassade des südlichen Gebäudes im allgemeinen Wohngebiet um bis
zu 3 dB nachts (maßgeblich pegelbestimmend ist der Betrieb der Sport- und Veranstal-
tungsstätte auf dem Grundstück Leipziger Straße 31 sowie der Park- und Fahrverkehr auf
dem Grundstück Leipziger Straße 33).
Die Prüfung aktiver Schallschutzmaßnahmen in mehreren Varianten hat ergeben, dass die
Richtwerte im allgemeinen Wohngebiet weitgehend eingehalten werden können (Richtwert-
überschreitung maximal 1 dB nachts), wenn die in Ansatz gebrachten Schallschutzmaßnahmen
an den pegelbestimmenden Schallquellen umgesetzt werden.
Weiterhin wurden Varianten hinsichtlich der zeitlichen Abfolge der Errichtung der einzelnen
Wohngebäude untersucht. Werden die Gebäude im nördlichen oder westlichen Baufeld im all-
gemeinen Wohngebiet (Baufeldbezeichnung WA N bzw. WA W im Beiplan 3) zuerst errichtet,
so sind die Immissionsrichtwerte an allen Fassaden dieser Gebäude trotz der noch fehlenden
Abschirmung durch das südliche Gebäude im allgemeinen Wohngebiet (WA S) vollständig ein-
gehalten. Die im Bebauungsplan Nr. 357 C enthaltene bedingte Festsetzung, wonach die Nut-
zung des nördlichen und westlichen Gebäudes im allgemeinen Wohngebiet erst nach Errich-
tung des südlichen Baukörpers im WA-Gebiet aufgenommen werden darf, ist daher entfallen.
Schallschutzmaßnahmen:
Die ermittelten Vorbelastungen des Plangebietes bedingen Schutzmaßnahmen sowohl hin-
sichtlich des Verkehrs- als auch des Gewerbelärms. Zur Vermeidung von Beeinträchtigungen
der geplanten Nutzungen durch Schallimmissionen (Summierung von Verkehrs- und Gewerbe-
lärm) wurden an sämtlichen relevanten Baulinien und Baugrenzen Gesamtbauschalldämm-
maße als Maßgabe für die Ausbildung der Außenbauteile von schutzbedürftigen Räumen nach
DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) sowie die Ausstattung der betreffenden Schlafräume mit
Lüftungseinrichtungen festgesetzt.
Aufgrund der an den genannten Fassaden prognostizierten Richtwertüberschreitungen infolge
des Gewerbelärms sind bautechnische und organisatorische Maßnahmen im Sinne der TA
Lärm erforderlich. Einerseits zielt die TA Lärm Konformität darauf ab, dass sich an den Fassaden

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 9 von 17
mit Richtwertüberschreitung keine Immissionsorte (Definition: 0,5 m vor der Mitte des geöff-
neten Fensters des vom Geräusch am stärksten betroffenen schutzbedürftigen Raumes nach
DIN 4109) befinden dürfen. Das bedeutet, dass an diesen Fassaden schutzbedürftige Räume
nach DIN 4109 (z. B. Aufenthaltsräume) nur angeordnet werden dürfen, wenn Maßnahmen im
Sinne der TA Lärm wie beispielsweise Festverglasungen oder Vorhangfassaden gegen die Im-
missionen umgesetzt werden. Andererseits beinhalten TA Lärm konforme Anforderungen ak-
tive Schallschutzmaßnahmen im Bereich der pegelbestimmenden Emittenten.
Im Zuge der Untersuchung zu aktiven Schallschutzmaßnahmen im Bereich der relevanten pe-
gelbestimmenden Schallquellen auf den Grundstücken Leipziger Straße 31 und 33 (s. Bericht
Nr. 16-3224/01 vom 19.03.2021 (cdf Schallschutz), Kapitel 3.2.2 und Anhang 2.2.1) wurde
nachgewiesen, dass durch die nachfolgend genannten Maßnahmen die Immissionsrichtwerte
nach TA Lärm für ein allgemeines Wohngebiet an den betreffenden Fassaden des Baufeldes
weitgehend eingehalten werden können:
- die Errichtung eines Carports für die Stellplätze an der nordwestlichen Grundstücksgrenze
des Grundstücks Leipziger Straße 33 anschließend an die bestehenden Nebengebäude mit
den Abmessungen 50 m x 10 m x 4,50 m (B x T x H) und einer geschlossenen Rückwand,
- die Errichtung einer 2,50 m hohen und 4 m langen Lärmschutzwand an der Nordwestseite
des Balkons der Außenterrasse mit 20 Gastplätzen (Obergeschoss) auf dem Grundstück
Leipziger Straße 31 und
- die Errichtung einer 2,50 m hohen und 10 m langen Lärmschutzwand an der nordwestli-
chen Grundstücksgrenze im Bereich des Gästegartens mit 20 Gastplätzen (Erdgeschoss) auf
dem Grundstück Leipziger Straße 31.
Bei Umsetzung der genannten aktiven Schallschutzmaßnahmen beträgt die Richtwertüber-
schreitung im allgemeinen Wohngebiet maximal 1 dB (nachts). Diese geringe Überschreitung
kann toleriert werden, da die Beurteilungspegel auf der Grundlage einer Vielzahl von Schall-
quellen unterschiedlicher Gewerbe und mit der Annahme des gleichzeitigen Auftretens ermit-
telt wurden und damit die Berechnungen auf der sicheren Seite liegen.
Sport- und Freizeitlärm
Infolge des Trainings- und Wettkampfbetriebes in der Sportstätte Eisenberger Straße 1 a wer-
den keine Überschreitungen der Immissionsrichtwerte der Sportanlagen-Lärmschutzverord-
nung (18. BImSchV) im Plangebiet prognostiziert.
Die von der Spiel- und Freizeiteinrichtung auf dem Grundstück Eisenberger Straße 2a ausge-
henden Schallimmissionen wurden ebenfalls beurteilt. Die Immissionsrichtwerte der Freizeit-
lärmrichtlinie werden im Plangebiet sicher eingehalten.
5. Grünordnung
Zum Bebauungsplan-Entwurf wurde durch das Landschaftsarchitekturbüro Grohmann ein
grünordnerischer Fachbeitrag erarbeitet, der als Fachplan für die Belange von Natur und Land-
schaft die ökologische Grundlage des Bebauungsplanes aufzeigt. Der grünordnerische Fachbei-
trag enthält die Bestandsaufnahme sowie die Bewertung des Zustandes von Natur und Land-
schaft und schlägt grünordnerische Festsetzungen für den Bebauungsplan vor.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 10 von 17
Durch die Übernahme der Grünordnungsfestsetzungen in den Bebauungsplan finden die grün-
ordnerischen Belange weitestgehend Berücksichtigung. Die grünordnerischen Festsetzungen
sind von den Änderungen des Bebauungsplanes Nr. 357 C nicht betroffen.
6. Verkehrserschließung
Für den Bebauungsplan Nr. 357 C wurde ein Konzept zur verkehrlichen Erschließung des Plan-
gebietes erarbeitet, das in die Festsetzungen zum Bebauungsplan eingeflossen ist. Die Festset-
zungen zur Verkehrserschließung sind von den Änderungen des Bebauungsplanes Nr. 357 C a
nicht betroffen, sondern werden unverändert beibehalten.
7. Begründung der planungsrechtlichen Festsetzungen
7.1. Maß der baulichen Nutzung (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB)
Zulässige Grundfläche, Anzahl der Vollgeschosse, höchste Gebäudehöhe:
Das Maß der baulichen Nutzung ist durch die Festsetzung der zulässigen Grundfläche (GR), die
zulässige Zahl der Vollgeschosse sowie die Festsetzung der Gebäudehöhen definiert.
Die zulässigen Grundflächen sind jeweils für die einzelnen Baufelder festgesetzt und betragen
im allgemeinen Wohngebiet 1.220 m², 1.240 m² bzw. 980 m² und im Mischgebiet 700 m² bzw.
690 m² (Kulturdenkmal). Die festgesetzten Größen der Grundflächen entsprechen damit den
jeweiligen, durch Baulinien und Baugrenzen festgesetzten Baufeldern und ermöglichen die
Umsetzung der beabsichtigten städtebaulichen Figur mit den geplanten unterschiedlich tiefen
Baukörpern und den zur Quartiermitte amorph ausgebildeten Fassaden.
Die Anzahl der Vollgeschosse ist als Höchstmaß festgesetzt und beträgt im allgemeinen Wohn-
gebiet und für das südliche Baufeld im Mischgebiet MI 1 jeweils fünf Vollgeschosse. Die Ge-
schossigkeit für das denkmalgeschützte Bestandsgebäude im Mischgebiet MI 1 beträgt drei
Vollgeschosse.
Darüber hinaus wird hinsichtlich der Definition einer konkreten maximalen Gebäudehöhe im
allgemeinen Wohngebiet und im Mischgebiet MI 1 eine höchste Gebäudehöhe (HGH) über der
festgesetzten Oberkante Geländeoberfläche (OKG = 110,50 m ü. NHN) festgesetzt, diese be-
trägt 15,70 m.
Mit der Festsetzung der höchsten Gebäudehöhe wird direkter Bezug auf die Bestandsbebau-
ung, insbesondere auf die Geometrie und Höhenentwicklung der denkmalgeschützten Villa,
genommen und dem städtebaulichen Ziel hinsichtlich der Ermöglichung einer homogenen Hö-
henentwicklung der Baukörper innerhalb des Plangebietes entsprochen. Mit der Festsetzung
der Anzahl der Vollgeschosse als Höchstmaß wird einerseits die Ausnutzung der festgesetzten
Kubatur durch die bautechnisch erreichbare Geschossanzahl, andererseits die mögliche Diffe-
renzierung der Maßstäblichkeit der Neubaukörper bzw. -fassaden gegenüber der großmaß-
stäblichen Fassadengliederung der denkmalgeschützten Villa gewährleistet. Mit der ermög-
lichten Differenzierung der Gliederungsmaßstäbe zwischen Neubauten und Villa erfahren die
Eigenständigkeit und solitäre Wirkung der Villa eine deutliche Steigerung.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 11 von 17
Lichte Raumhöhe:
Die Festsetzung der lichten Raumhöhe der Erdgeschosse entfällt ersatzlos, sodass eine größere
Flexibilität hinsichtlich der Höhenentwicklung der Baukörper bzw. der Ausbildung der einzel-
nen Geschosse gegeben ist. Aufgrund der relativ großzügig festgesetzten Gebäudehöhen ist
die Ausbildung eines Sockels bzw. die Betonung der Erdgeschosszonen im Hinblick auf die mög-
liche Nutzungsvielfalt bzw. die Berücksichtigung tradierter Gebäudegliederungen (denkmalge-
schützte Villa) auch ohne diese Festsetzung möglich.
Überschreitung der Grundfläche gemäß § 19 Abs. 4 BauNVO:
Gemäß § 19 Abs. 4 Satz 2 BauNVO sind Überschreitungen der festgesetzten Grundfläche durch
die Grundfläche für Garagen, Stellplätze mit ihren Zufahrten, Nebenanlagen des § 14 BauNVO
sowie bauliche Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche um bis zu 50 %, höchstens jedoch bis
zu einer GRZ von 0,8 zulässig. Nach § 19 Abs. 4 Satz 3 BauNVO können im Bebauungsplan von
dieser Regelung abweichende Festsetzungen getroffen werden. Zur Realisierung der festge-
setzten Gemeinschaftstiefgaragen wird von dieser Möglichkeit für das allgemeine Wohngebiet
und das Mischgebiet 1 Gebrauch gemacht.
Die zulässige Grundfläche darf im allgemeinen Wohngebiet durch Zufahrten, Tiefgaragen mit
ihren Zufahrten, Nebenanlagen entsprechend § 14 BauNVO und unterirdische bauliche Anla-
gen bis zu 90 % der Fläche des Baugrundstücks überschritten werden. Als Baugrundstück wird
dabei die Fläche innerhalb der festgesetzten Baugebiete, d. h. die im Bauland und hinter der
festgesetzten Straßenbegrenzungslinie liegende Fläche definiert. Mit dieser Festsetzung soll
die Unterbringung der erforderlichen PKW- und Fahrradabstellplätze in den festgesetzten Ge-
meinschaftstiefgaragen entsprechend der städtischen Stellplatz-, Garagen- und Fahrradab-
stellplatzsatzung (StGaFaS) für das innenstadtnahe Quartier sowie die Errichtung aller notwen-
digen Zufahrten, Nebenanlagen und sonstigen unterirdischen baulichen Anlagen auf dem Bau-
grundstück gewährleistet werden.
Die städtebaulichen Ziele für das gesamte Bebauungsplangebiet Nr. 357 C basieren auf der
Maßgabe der Freihaltung der ufernahen Bereiche des Plangebietes von Bebauung, der Ausbil-
dung einer klaren und deutlich zurückgesetzten Bebauungskante bzw. der Aufnahme der
Raumkante der südlich angrenzenden Bestandsbebauung (Leipziger Straße 33) und der Neu-
bebauung im Bereich des Neustädter Hafens sowie der Konzentration der Bebauung im Plan-
gebiet in Richtung Leipziger Straße. Vor diesem Hintergrund erfährt das Plangebiet eine klare
Zonierung der Bebauungs- und Freiraumstruktur und somit eine deutliche Differenzierung zwi-
schen bebauten Bereichen sowie Grün- und Freiflächen.
Im allgemeinen Wohngebiet und im Mischgebiet MI 1 resultiert daraus eine relativ hohe bau-
liche Dichte und damit verbunden das Erfordernis zur Unterbringung aller notwendigen Stell-
plätze und Nebenanlagen. Um die Flächen zwischen den Gebäuden vom ruhenden Verkehr
einschließlich der damit verbundenen Emissionen freizuhalten und als halböffentlich oder pri-
vat nutzbare Freibereiche mit Aufenthaltsqualität gestalten zu können, sollen die notwendigen
Stellplätze ausschließlich in Gemeinschaftstiefgaragen untergebracht werden. Mit der Über-
schreitung der allgemein zulässigen Grundfläche für dafür notwendige Grundstücksunterbau-
ungen, Zufahrten und Nebenanlagen wird den städtebaulichen Zielen des Bebauungsplanes
Rechnung getragen.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 12 von 17
Würdigung der Obergrenzen des Maßes der baulichen Nutzung (§ 17 BauNVO):
Mit den Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung (Grundfläche und Geschossanzahl)
werden bezüglich der Grundflächenzahl (GRZ) die Obergrenzen entsprechend § 17 Abs. 1
BauNVO im allgemeinen Wohngebiet (GRZ 0,4) und Mischgebiet (GRZ 0,6) eingehalten.
In Bezug auf die resultierende Geschossflächenzahl (GFZ) werden die Obergrenzen des § 17
Abs. 1 BauNVO für allgemeine Wohngebiete (GFZ 1,2) und Mischgebiete (GFZ 1,2) bei Ausnut-
zung der jeweils zulässigen Grundflächen und Geschossigkeiten hingegen überschritten. Die
Geschossflächenzahlen betragen bei Ausnutzung der Parameter im allgemeinen Wohngebiet
ca. 1,9 und bezogen auf die Gesamtbaufläche im Mischgebiet ca. 1,5.
Die Obergrenzen des § 17 Abs. 1 BauNVO können entsprechend § 17 Abs. 2 BauNVO aus städ-
tebaulichen Gründen überschritten werden, wenn die Überschreitung durch Umstände ausge-
glichen ist oder durch Maßnahmen ausgeglichen wird, durch die sichergestellt ist, dass die all-
gemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse nicht beeinträchtigt wer-
den und nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden. Von dieser Möglichkeit
wird mit folgender Begründung Gebrauch gemacht:
Städtebauliche Gründe:
Die Überschreitungen sind aufgrund der städtebaulichen Zielstellungen für das Plangebiet zur
Errichtung eines kompakten Stadtquartiers mit großzügigen öffentlichen und privaten Grünflä-
chen erforderlich, da ansonsten dessen Umsetzung nur eingeschränkt möglich wäre.
Ausgangspunkt des städtebaulichen Konzeptes für das Plangebiet bilden die vorgefundene
städtebauliche Situation, die durch die prägenden, im unmittelbaren Umfeld an der Leipziger
Straße gelegenen Gebäude gekennzeichnet ist, und die städtebaulichen Anforderungen bezüg-
lich der Freihaltung der ufernahen Bereiche des Plangebietes von Bebauung, des Bezugs auf
vorhandene Raumkanten der südlich angrenzenden Bestandsbebauung sowie der Ausbildung
einer verdichteten Bebauungsstruktur im Bereich Leipziger Straße. Auf der Grundlage dieser
städtebaulichen Maßgaben erfährt das Plangebiet eine klare Differenzierung der Bebauungs-
und Freiraumstruktur und somit eine deutliche Verdichtung innerhalb der Baugebietsflächen.
Die städtebauliche Intention resultiert darüber hinaus aus dem gewünschten städtebaulichen
Verhältnis zwischen der Bestandsbebauung der denkmalgeschützten Villa einschließlich der
Gartenanlage und der Kubaturen der neuen Baukörper, indem sich das Höhenniveau der ge-
planten Gebäude an der Villa orientiert und höhenmäßig harmonische Bezüge herstellt. Ziel ist
die Generierung eines besonderen räumlichen Ensembles in einer parkartigen Landschaft mit
großzügigen Sichtbeziehungen zum nahen Landschaftsraum der Elbe.
Die höhere Geschossanzahl entspricht auch der Forderung nach einer kompakten klimagerech-
ten Bauweise und führt zu einer effektiven Ausnutzung der zulässigen Gebäudegeometrien
und damit zu einer höheren Anzahl von Wohnungen und mehr Energieeffizienz als beispiels-
weise eine durchgängige Viergeschossigkeit der Gebäude.
Ausgleichende Umstände und Maßnahmen:
Da die Überschreitung der Obergrenze primär aus der zulässigen Geschosszahl und nicht aus
dem durch die zulässige Grundfläche begrenzten Maß der Grundstücksüberbauung resultiert,
werden die privaten Freiflächen baulich nicht weiter eingeschränkt. Eine Übernutzung durch

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 13 von 17
die Verdichtung ist nicht zu erwarten. Durch die Gliederung des Baugebietes in verdichtete
Bereiche einerseits und Freibereiche andererseits stehen im Plangebiet ausreichend große zu-
sammenhängende Freiflächen (öffentlich und privat) zur Verfügung. Außerdem grenzt das
Plangebiet an den für vielfältige Freizeitaktivitäten nutzbaren Landschaftsraum der Elbe an, so
dass eine ausreichende Kompensation für die verdichtete Bebauung gegeben ist.
Sicherung der allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie
Vermeidung nachteiliger Auswirkungen auf die Umwelt:
Die Anordnung, Abstände und Geometrien der Gebäude im allgemeinen Wohngebiet und im
Mischgebiet gewährleisten eine ausreichende Belichtung, Belüftung und Besonnung der Woh-
nungen, da u. a. die Abstandsflächen nach Sächsischer Bauordnung zwischen den Gebäuden
eingehalten werden und trotz der Baudichte innerhalb der Baugebiet ausreichend große Grün-
und Freiflächen zwischen den Baukörpern vorgesehen sind.
Für die Gemeinschaftstiefgaragen zwischen den Gebäuden ist gemäß Festsetzung eine Erd-
überdeckung von 100 cm für die Bepflanzung mit Bäumen und von 60 cm in den übrigen Be-
reichen vorgesehen, so dass die Begrünung der Freibereiche mit Bäumen, Sträuchern und
sonstigen Bepflanzungen in ausreichender Größe und Qualität sichergestellt wird.
Auch ist aufgrund der unmittelbaren Nähe der Baufelder zur entsprechend Festsetzung geplan-
ten öffentlichen Grünfläche sowie zur sehr großzügig bemessenen privaten Grünfläche in Rich-
tung Elbe ein adäquater Ausgleich frei zugänglicher und unversiegelter Flächen gegeben.
Die Sicherung der allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse ist
somit innerhalb des allgemeinen Wohngebietes und des Mischgebietes MI 1 gegeben.
Nachteilige Auswirkungen der Planung auf die Umwelt, das heißt auf die Schutzgüter Boden
und Klima, durch Überschreiten der Obergrenzen des § 17 BauNVO sind nicht zu erwarten, da
entsprechende Kompensationsmaßnahmen vorgesehen und festgesetzt sind. Pflanzgebote in-
nerhalb des allgemeinen Wohngebietes und des Mischgebietes, die festgesetzte Pflanzung von
Straßenbäumen sowie die Festsetzung zur Begrünung der Dachoberflächen gewährleisten eine
Verbesserung des Mikroklimas durch Niederschlagsrückhaltung, Verdunstung und CO2-
Austausch.
Mit der höheren Geschossflächenzahl verbundene nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt
sind nicht zu erkennen.
7.2. Bauweise, überbaubare Grundstücksflächen (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 BauGB)
Die überbaubaren Grundstücksflächen sind als Baufenster mit Baugrenzen und Baulinien fest-
gesetzt. Mit dieser Festsetzung lassen sich die beabsichtigte städtebauliche Struktur der Bau-
gebiete mit der räumlichen Fassung durch klare äußere Baukanten sowie die anvisierten, nach
innen amorph geformten Baukörper in ausreichendem Maße umsetzen.
Im Bereich der Änderung der Planzeichnung des Bebauungsplanes erfahren die Festsetzun-
gen der Baulinien und Baugrenzen folgende Änderungen:
Die geschwungene Baufeldgrenze des nördlichen Baufeldes im allgemeinen Wohngebiet wird
um ca. 3,50 m, am östlichen Fußpunkt um ca. 2,15 m in südwestliche Richtung verschoben. Die

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 14 von 17
zum Kulturdenkmal hin orientierte Baufeldgrenze dieses Baufeldes wird als Baugrenze festge-
setzt. Die zum Kulturdenkmal hin orientierte Baufeldgrenze im Mischgebiet MI 1 wird um ca.
2,75 m, am östlichen Fußpunkt um ca. 2,00 m in südöstliche Richtung eingerückt.
Die modifizierte Festsetzung der Baufeldgrenzen zielt auf eine stärkere Freistellung der denk-
malgeschützten Villa sowie des Gartendenkmals durch die Vergrößerung der Abstände zwi-
schen den Neubaukörpern und der Villa, die jetzt ca. 23 m bzw. ca. 16 m betragen, ab. Durch
die Verschiebung bzw. Zurücknahme der zum denkmalgeschützten Bestandsgebäudes hin ori-
entierten Baufeldgrenzen weichen die Neubauten deutlicher von der Villa zurück, sodass dem
Denkmal der notwendige Raum gegeben und der solitäre Charakter der Villa noch wirksamer
unterstrichen wird.
Durch die neue schräge Form der Baugrenze des nördlichen Baufeldes im allgemeinen Wohn-
gebiet wird der städtebauliche Raum mehr zur Villa geöffnet und somit die Möglichkeit der
stärkeren Einbeziehung der denkmalgeschützten Villa in das neue Gebäudeensemble gegeben.
7.3. Flächen für Gemeinschaftsanlagen (§ 9 Abs. 1 Nr. 22 BauGB)
Die Festsetzung zur Lage der Tiefgaragen-Zu- und Ausfahrten im Bereich der Planstraße entfällt
ersatzlos, sodass eine größere Flexibilität hinsichtlich der Einordnung der Andienung zur vor-
gesehenen Gemeinschaftstiefgarage gewährleistet wird.
7.4. Bauliche Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen/
Schallimmissionen (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB)
In den schalltechnischen Gutachten des Büros cdf Schallschutz Consulting vom 12. Dezember
2016 bzw. 19. März 2021 werden im Planbereich zum Teil deutliche Überschreitungen der Ori-
entierungswerte des Beiblattes 1 zur DIN 18005 infolge des Straßenverkehrs auf der Leipziger
Straße sowie infolge des durch gewerbliche Anlagen induzierten Lärms prognostiziert. Die Fest-
setzungen für aktive und passive Schallschutzmaßnahmen wurden aus der Schallimmissions-
prognose abgeleitet und dienen der Abwehr schädlicher Umwelteinwirkungen sowie der Si-
cherung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse im Plangebiet.
An den Fassaden entlang der im Beiplan 1 gekennzeichneten Baugrenzen/-linien müssen daher
die Außenbauteile für schutzbedürftige Räume nach DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) ent-
sprechend den bezeichneten Lärmpegelbereichen nach DIN 4109 ausgebildet werden. Ent-
sprechend der genannten DIN-Vorschrift gelten Aufenthalts- und Schlafräume in Wohnungen,
Übernachtungsräume in Beherbergungsstätten, Unterrichtsräume und Ähnliches als schutzbe-
dürftige Räume.
Weiterhin sind Schlafräume, die ausschließlich über Fenster in einer Fassade verfügen, die ent-
lang der im Beiplan 2 gekennzeichneten Baugrenzen/-linien verläuft, mit einer vom Öffnen der
Fenster unabhängigen Lüftung auszustatten. Die Lüftungseinrichtungen dürfen die Schalldäm-
mung gegen Außenlärm nicht herabsetzen. Diese Festsetzung gilt für Fassaden, an denen im
Nachtzeitraum Beurteilungspegel größer 45 dB(A), hervorgerufen durch Gewerbe- und/oder
Verkehrslärm, ermittelt wurden.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 15 von 17
Aufgrund der prognostizierten Richtwertüberschreitungen infolge des Gewerbelärms sind bau-
technische und organisatorische Maßnahmen im Sinne der TA Lärm erforderlich. Die TA Lärm
Konformität beinhaltet einerseits aktive Schallschutzmaßnahmen wie beispielsweise die Er-
richtung schallabschirmender baulicher Anlagen (z. B. Einhausungen, Gebäude, Vorhangfassa-
den) und zielt andererseits darauf ab, dass sich an den Fassaden mit Richtwertüberschreitung
keine Immissionsorte befinden dürfen. Die Definition Immissionsorte umfasst dabei bei bebau-
ten Flächen diejenigen Orte an der Fassade eines Gebäudes, die 0,5 m vor der Mitte des geöff-
neten Fensters des vom Geräusch am stärksten betroffenen schutzbedürftigen Raumes nach
DIN 4109 liegen.
Es ist bezüglich des Gewerbelärms festgesetzt, dass an den Fassaden entlang der in Beiplan 3
gekennzeichneten Baugrenzen/-linien keine öffenbaren Fenster angeordnet werden dürfen,
soweit sich dort schutzbedürftige Räume nach DIN 4109 befinden, damit keine Immissionsorte
nach der Sechsten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz
(Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm - TA Lärm) entstehen.
Ausnahmen von der Festsetzung sind zulässig, wenn nachgewiesen wird, dass die jeweils maß-
geblichen Richtwerte nach Nr. 6.1 d) bzw. e) der TA-Lärm nicht überschritten werden.
Diese Ausnahme könnte beispielsweise für das allgemeine Wohngebiet in Anspruch genom-
men werden. Die Prüfung aktiver Schallschutzmaßnahmen im Rahmen des ergänzenden schall-
technischen Gutachtens vom 19. März 2021 hat ergeben, dass die Richtwerte im allgemeinen
Wohngebiet weitgehend eingehalten werden können, sofern die im Gutachten in Ansatz ge-
brachten Schallschutzmaßnahmen an den pegelbestimmenden Schallquellen umgesetzt wer-
den. Im Falle der Umsetzung und Sicherung der genannten aktiven Schallschutzmaßnahmen
auf den Grundstücken Leipziger Straße 31 und 33 (s. auch Anhang 2.2.1 des schalltechnischen
Gutachtens Bericht Nr. 16-3224/01 vom 19.03.2021, cdf Schallschutz) gilt dann für das allge-
meine Wohngebiet die Festsetzung, wonach bei schutzbedürftigen Räumen nach DIN 4109 an
den gekennzeichneten Fassaden keine öffenbaren Fenster angeordnet werden dürfen, nicht
mehr.
7.5. Bedingte Festsetzung (§ 9 Abs. 2 Nr. 2 BauGB)
Die bedingte Festsetzung zum Retentionsraumausgleich bleibt bestehen.
Die bedingte Festsetzung zum Schallimmissionsschutz entfällt, da sie durch die ergänzenden
Untersuchungen zum Schallschutz funktionslos geworden und damit nicht mehr erforderlich
ist. Die schalltechnischen Berechnungen haben ergeben, dass die Immissionsrichtwerte an al-
len Gebäudefassaden im nördlichen und westlichen Baufeld des allgemeinen Wohngebiets
auch bei noch fehlender Abschirmung durch das südliche Gebäude im allgemeinen Wohnge-
biet (WA S im Beiplan 3) vollständig eingehalten werden.

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 16 von 17
7.6. Hinweis
Hinweis zu DIN-Normen
Hinsichtlich der im Bebauungsplan genannten DIN-Normen (DIN 4109, DIN 18005) wird darauf
hingewiesen, über welchen Verlag die DIN-Normen beziehbar bzw. an welcher Stelle die DIN-
Normen ebenso wie die genannten Gesetze und Verwaltungsvorschriften einsehbar sind.
8. Plandurchführung
Die Grundstücke innerhalb des Bereichs der Bebauungsplanänderung befinden sich in pri-
vatem Eigentum. Die Grundstückseigentümer haben die Möglichkeit ihre Grundstücke nach
Maßgabe dieses Bebauungsplanes zu entwickeln.
9. Bodenordnung
Eine Neuordnung der Flurstücke ist für den geänderten Planbereich nicht erforderlich.
10. Flächenbilanz
Die Gesamtflächenbilanz wird durch die Änderung des Bebauungsplanes nicht verändert. Der
geänderte Bereich umfasst ausschließlich Gebäude- und sonstige begrünte Hof- und Garten-
flächen mit einer Fläche von insgesamt 12.500 m².
Bestand Bebauungsplangebiet Nr. 357 C (gesamt)
Fläche des räumlichen Geltungsbereiches
42.760 m² 100,0 %
Gebäudebestand
10.850 m² 25,4 %
versiegelte Verkehrsflächen (Straßen und Wege)
8.630 m² 20,2 %
teilversiegelte Flächen (Zufahrten, Wege, Stellplätze)
4.310 m² 10,1 %
unversiegelte Wege, sonstige unbefestigte Flächen
2.085 m²
4,9 %
Kleingartenflächen
4.090 m²
9,6 %
unversiegelte begrünte Flächen
12800 m² 29,9 %
Planung Bebauungsplangebiet Nr. 357 C (gesamt)
Fläche des räumlichen Geltungsbereiches
42.760 m² 100,0 %
Gebäude
9.200 m² 21,5 %
öffentliche Verkehrsflächen
4.270 m² 10,0 %
private Verkehrsflächen
2.420 m²
5,6 %
öffentliche Grünflächen
9.910 m² 23,2 %
private Grünflächen
8.200 m² 19,2 %
sonstige begrünte Hof- und Gartenflächen
8.760m² 20,5 %

Bebauungsplan Nr. 357 C a
Dresden-Neustadt Nr. 45
(Entwurf)
Leipziger Straße / Alexander-Puschkin-Platz
Begründung zum Bebauungsplan
Änderungssatzung
Fassung vom 22. März 2021
Seite 17 von 17
11. Gutachten
cdf Schallschutz Consulting
Schallimmissionsprognose zum Bebauungsplan Nr. 357 C,
Bericht Nr. 16-3224 / 01
Dresden, 12. Dezember 2016
cdf Schallschutz Consulting
Schallimmissionsprognose zum Bebauungsplan Nr. 357 C a,
Ergänzung zum Bericht Nr. 16-3224 / 01
Dresden, 19. März 2021