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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
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Sächsischer Staatspreis
für Baukultur 2019
»Nachhaltig in die Zukunft«

Sächsischer Staatspreis
für Baukultur 2019
»Nachhaltig in die Zukunft«

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort
02
Prof. Dr. Roland Wöller,
Sächsischer Staatsminister des Innern
Grußwort 04
Dipl.-Ing. Alf Furkert,
Präsident der Architektenkammer Sachsen
Grußwort 06
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke,
Präsident der Ingenieurkammer Sachsen
Staatspreisträger 07
Holzhaus Leipzig-Lindenau
Anerkennungen 12
Erweiterung des Barkhausenbaus, TU Dresden
Kutscherhaus, Dresden
Umbau Hauptbahnhof Chemnitz
Kulturpalast Dresden
Bio-Fassade »NFK-Bio LIGHT«
Weitere Wettbewerbsbeiträge
24
Impressionen von der Jurysitzung
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Jury & Vorprüfer

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
»Nachhaltig in die Zukunft«
Geleitwort Prof. Dr. Roland Wöller
Das Sächsische Staatsministerium des Innern, die Architektenkammer Sachsen und die
Ingenieurkammer Sachsen haben im Jahr 2019 wiederum den Sächsischen Staatspreis
für Baukultur ausgelobt; die Architektenkammer hat ihn geschäftsführend geleitet.
Der Staatspreis für Baukultur wird für Leistungen auf dem Gebiet der Baukultur in
Sachsen verliehen. Er würdigt ein Bauwerk mit Vorbildcharakter, das auch in der Öffent-
lichkeit als solches wahrgenommen wird.
Die Jury hat sich bei ihren Abwägungen von einem weiten Verständnis dessen, was für
uns heute nachhaltig ist, leiten lassen.
Nicht nur die Fragen der Energetik waren maßgeblich, sondern Antworten auf weitere
Herausforderungen wurden gesucht: Flexibilität in der Nutzung, die bereits in der
Planung angelegt ist, nachwachsende Rohstoffe einzusetzen, sinnvoll die vorhandene
Substanz einzubinden, die Stadt als ein Netzwerk zu betrachten, das sowohl durch
Mischnutzungen als auch verbesserte Verkehrsbeziehungen zwischen Stadt, Vorstädten
und Umland zur Stadt der kurzen Wege wird.
Es wurde darüber hinaus deutlich, dass viele Bauten so konzipiert werden, dass sie
diese Anforderungen geradezu beiläufig in ihre Zweckbestimmung einfließen lassen.
Die Innovation besteht nicht darin, das technisch Neue erfunden zu haben, sondern
vielmehr ist es das Vermögen, Dinge so zusammenzuführen, dass eine architektonische
Einheit entsteht.
Mit dem Wettbewerbsthema Nachhaltigkeit ist zugleich ein hoher Anspruch verbunden;
nicht jede Lösung, die auf den ersten Blick nachhaltig erscheint, erfüllt zugleich
komplexe Nachhaltigkeitskriterien und ist unter Langzeitgesichtspunkten positiv zu
beurteilen. Diesen Fragen hat die Jury große Aufmerksamkeit beigemessen.
Ein anderer Aspekt nachhaltiger Architektur berührt die Gestaltung eines Bauwerkes.
Architektur ist der gleichwertige Zusammenklang von Konstruktion, Funktion und
Gestaltung.
Kann aber ökologisches Bauen, das technische Dimensionen umsetzt, zugleich die
Maßstäbe einer guten Gestaltung und Funktion erfüllen? Wird nachhaltige Architektur
nicht doch von technischen Anforderungen geleitet, denen sich alles andere unter-
ordnen muss? Diese Frage wird immer wieder kontrovers diskutiert. Denn es kann nicht
geleugnet werden, dass viele Zweckbauten wenig anspruchsvoll daherkommen.
Das Gleiche trifft für Bauten zu, die allzu sehr ihre ökologisch-technische Seite heraus-
stellen.
Das Bauen heute ist an weitaus anspruchsvollere Bedingungen gebunden als in der
Vergangenheit. Komplexe technische Systemlösungen und neue Baumaterialien
müssen derart in einem Bauwerk zusammengeführt werden, dass die die Architektur
konstituierenden Maßstäbe nicht verloren gehen:
Bauwerke sollen im Stadtgefüge als etwas gestalterisch Bereicherndes und funktionell
Durchdachtes erscheinen. Das technisch Notwendige muss unspektakulär im Bau
eingebunden sein, es soll da sein, nicht jedoch dominieren.
Prof. Dr. Roland Wöller
Sächsischer Staatsminister des Innern

Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
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Ein historischer Vergleich verdeutlicht die Aufgabe, vor der
wir stehen, wenn Begriffe wie Smart Home, E-Mobilität und
ähnliche fallen. Beim Übergang von der Manufakturarbeit
zur Industrieproduktion im 19. Jahrhundert wurde heftig
darüber gestritten, ob Ästhetik mit der industriellen Fertigung
vereinbar sei. Letztlich setzte sich die Auffassung durch, dass
auch industriell hergestellte Alltagsgegenstände gut gestaltet
werden können – das Industriedesign war erfunden.
Wenn wir uns dieses Jahr des hundertjährigen Jubiläums des
Bauhauses erinnern, an die Neue Sachlichkeit, den Expressionis-
mus, aber auch an den Beginn des Industriedesigns im Jugend-
stil denken, dann zeugt das davon, dass uns die Mittel gegeben
sind, moderne Nutzeranforderungen in einem ansprechenden
»Gewand« zu gestalten.
Gutes Design und gute Architektur sind möglich; sie sind
jedoch an die Kreativität des Einzelnen gebunden. Kreativität
ist aber nicht die einzige Voraussetzung. Hohe gesellschaftliche
Ansprüche sind dafür besonders förderlich. Dieses verwirklicht
sich immer noch am besten, wenn die Kreativität sich im fairen
Wettbewerb marktwirtschaftlich entfalten kann.
Somit müssen verschiedene Konstellationen in einer Gesellschaft
zusammentreffen, damit gestalterische Qualität, Funktionalität,
Konstruktion und modernste Technik sich in einem Bauwerk zu
einem Gesamtwerk zusammenfügen.
In den 24 Wettbewerbsbeiträgen zum Thema Nachhaltigkeit
wird die Bandbreite dessen sichtbar, was ressourcenschonende,
technisch-konstruktive Lösungen in einem Bauwerk bewirken.
Sechs Beiträge, die besonders prägnant zeigen, wie der Nach-
haltigkeitsgedanke aufgegriffen werden kann, sind in die engere
Wahl genommenen worden. Aus ihnen war der Staatspreisträger
zu nominieren.
Nachhaltigkeit im Bauen kann sich in vielen Facetten zeigen.
Das Eine ist nicht minder zu werten als das Andere: Der Impuls,
der von der Innovation ausgeht, gibt die Motivation unsere
Gegenwart zu ändern. Das Vorhandene für die Zukunft zu
ertüchtigen, ist eine Herausforderung, deren Komplexität oft
unterschätzt wird.
Die Jury hat sich entschieden, das besonders in die Zukunft
Weisende herauszustellen. Dies gewiss nicht ohne zu bedenken,
dass unsere bauliche Umwelt vom Bestand vergangener Jahr-
zehnte geprägt wird. Wer Verbesserungen will, muss zuerst hier
ansetzen.
Mit dem Staatspreis für Baukultur 2019 ist der Neubau eines
Wohn- und Geschäftshauses in Massivholzbauweise in Leipzig-
Lindenau gewürdigt worden. Die Jury hat ihre Auswahl u. a.
damit begründet, dass von diesem Eckgebäude eine Botschaft
in die Stadt ginge: Städtebaulich wurde eine herausfordernde
Grundstückssituation derart positiv umgestaltet, dass Arbeiten,
Wohnen und Leben auf einem Dachgarten in einem Gebäude
vereint sind. Die Stadt der kurzen Wege mit ihrer Mischnutzung
kommt vielen nachhaltig orientierten Aspekten entgegen. In
diesem Gebäude kommt mehr zusammen: Es ist der Baustoff
Holz, der dominant ist, aber auch die technisch-ökologische
Dimension prägt den Bau maßgeblich. In der Summe ist dies
allein bereits auszeichnungswürdig.
Mehr noch: Der Staatspreis für Baukultur will neben dem
Architekten die Bauherrschaft auszeichnen. Der Mut, persönliche
Verpflichtungen eingegangen zu sein, das alles will herausge-
stellt werden.
Anerkennungen wurden für die Beiträge
- Kulturpalast Dresden,
- Kutscherhaus Dresden, DENK-MAL-ANDERS,
- Barkhausenbau, TU Dresden,
- Bio-Fassade NFK-Bio-LIGHT, Chemnitz,
- Hauptbahnhof Chemnitz,
ausgesprochen.
Ich hoffe, dass dieser Staatspreis dazu beitragen wird, dass un-
sere Gesellschaft sieht, dass Architektur und Städtebau nicht nur
das Leben des Einzelnen bereichern, sondern auch Perspektiven
für ein in die Zukunft weisendes Zusammenleben aufzeigen.

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
Grußwort des Präsidenten
der Architektenkammer Sachsen
Dipl.-Ing. Alf Furkert
Dipl.-Ing. Alf Furkert
Freier Architekt und Präsident der
Architektenkammer Sachsen
»Nachhaltig in die Zukunft«, so lautet das Thema des Sächsischen Staatspreises für
Baukultur des Jahrganges 2019.
»Wie denn sonst?«, ist man geneigt zu fragen, wenn man sich die aktuellen Herausfor-
derungen vergegenwärtigt. Begrenzte Ressourcen, die Frage der Energieversorgung der
Zukunft, eine sich verringernde Biodiversität, kurzum die Übernutzung unserer Erde –
all das sind wohl belegbare Fakten, die ein anderes Denken, in unserem Fall ein anderes
Bauen, erforderlich machen. Die Frage, ob wir uns das leisten können, nachhaltig zu
bauen, steht wohl nicht mehr. Es sich nicht zu leisten, können wir uns nicht mehr leisten.
Aber können wir es überhaupt umsetzen, und wenn ja, wie, das sind konkrete Fragen,
die wir uns stellen müssen. Was ist nachhaltig und was nicht? Wie messen und bemessen
wir das? Einige Argumente sind schnell identifiziert: Energiesparsamkeit, Wiederverwend-
barkeit, die Fähigkeit zur Umnutzung oder zum Umbau, die Nutzung lokaler Ressourcen,
der Aufwand für die Herstellung, soziale Aspekte u.v.m. Es gibt professionelle Systeme,
um all das in Wert zu setzen und vergleichbar zu machen. Das wäre also zu leisten.
Doch wie gehen wir mit immer neuen Anforderungen um, die wir selbst stellen? Konter-
kariert nicht oft ein ausuferndes Norm- und Regelwerk die Bemühungen nach einfachen
Lösungen? Generieren neue technische Lösungen nicht neue Notwendigkeiten hinsicht-
lich Materialeigenschaften, Komplexität der Details oder Fehleranfälligkeit der Systeme?
Ist es nachhaltig, Verbrauchskosten durch Wartungskosten zu ersetzen, im schlimmsten
Falle überzukompensieren?
Bis wir die Frage »Wie denn sonst?« so ganz selbstverständlich dem Motto des diesjährigen
Staatspreises entgegensetzen können, bedarf es einiger Auseinandersetzungen mit den
angeführten Fragestellungen und vielem mehr. Verstehen wir das Verfahren als Schritt
auf dem Weg dahin, als eine Positionsbestimmung unserer Arbeit jetzt und im Rückblick
auf die letzten zehn Jahre.
Die Grundlage für die Zukunft legen wir gegenwärtig, jeden Tag neu und ein Stück
weiter. Auch dabei kann uns der Sächsische Staatspreis für Baukultur 2019 mit seinen
Einreichungen helfen. Mit seiner gemeinsamen Ausloberschaft von Architekten und
Ingenieuren unter dem Dach des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zielt er
darauf ab, planerisch und in der Realisierung die Antworten auf die komplexe Aufgaben-
stellung zu geben, welche die Realität, der Alltag in Büro und auf Baustelle von uns
einfordert: Nachhaltig in die Zukunft!

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
Grußwort des Präsidenten
der Ingenieurkammer Sachsen
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke
Wenn wir heute gebaute Umwelt als Baukultur wahrnehmen, dann sehen wir meist das
Ergebnis formvollendeter Ästhetik, ausgedrückt im gestalteten Raum. Bei schlanken oder
ausladenden Konstruktionen denkt man vielleicht noch an die Tragwerksplanung. Was
meist nicht auf den ersten Blick wahrgenommen wird, ist der Anteil des Bauwesens am
Abfall mit 55 %, am Energieverbrauch mit 35 % oder an den Emissionen mit rund 35 %
des deutschlandweiten Aufkommens. Potentiale, deren Senkung oder Begrenzung enorme
Auswirkungen auf unsere Umwelt haben.
Wenn also die Nachhaltigkeit unserer gebauten Umwelt für die Zukunft das Kriterium für
die diesjährige Auslobung ist, muss sich jedes Bauwerk hiernach hinterfragen lassen. Dies
sind Kriterien, die durch Ingenieure und nicht nur Bauingenieure, maßgeblich beeinflusst
werden können und müssen.
Dabei gilt es, Ressourcen sparsam einzusetzen bzw. wiederzuverwenden. Jedes Gebäude
sollte daher bei der Planung für seinen gesamten Lebenszyklus gedacht werden, ein-
schließlich der Trennung und Wiederverwendung der Materialien. Es geht auch nicht nur
um Masse – etwa beim Dämmen, sondern um die intelligente Verknüpfung sinnvoller
Systeme.
Bauen wird somit zu einem immer komplexer werdenden Prozess, bei dem wir für unsere
nachfolgenden Generationen mitdenken müssen und gewissermaßen eine moralische
Verpflichtung zum aktiven Handeln eingehen. Energieautarke Gebäude müssen keine
Wunschvorstellungen bleiben. Emissionsarm zu bauen, ist kein Zukunftsthema, und
vollständig recyclebare Häuser können auch heute schon gebaut werden. Wenn sie dann
noch anspruchsvolle Konstruktionen und ästhetische Gestaltung auf sich vereinen, ist
man einem potentiellen Preisträger sehr nah. Leider scheitert es vielfach noch an der ver-
netzten Arbeit aller Beteiligten an einer gemeinsamen Vision. Technisch ist vieles möglich,
architektonisch auch.
Der Sächsische Staatspreis für Baukultur sollte dazu dienen, die unterschiedlichen Kultu-
ren der am Bau Beteiligten wieder ein Stück weit unter das gemeinsame Dach einer Vision
zu bringen, welche die Zukunft unserer Kinder im Blick hat und mit Ressourcen verant-
wortungsvoll umgeht.
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke
Präsident der Ingenieurkammer Sachsen

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
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Staatspreisträger
2019

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Staatspreisträger 2019
Bauherr
Baugemeinschaft Z8 GbR, Leipzig
Entwurfsverfasser
ASUNA atelier für strategische und nachhaltige
architektur, Leipzig

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Staatspreisträger 2019
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Holzhaus Leipzig-Lindenau
Staatspreisträger
Die Begründung der Jury
Das Gebäude entsendet eine Botschaft in die Stadt. Nachhaltigkeit entsteht hier durch
individuelles Engagement im zivilgesellschaftlichen Zusammenschluss.
An einer in Zuschnitt und Lärmbelastung herausfordernden Grundstückssituation werden
überzeugende städtebauliche Qualitäten herausgearbeitet. Der Baukörper fasst den
Straßenraum und setzt ein positives Zeichen des Wandels. Die Mischnutzung aus Wohnen
in den Obergeschossen und Gewerbe im Erd- und 1. Obergeschoss erzeugt einen neuen
und lebhaften Baustein für die Stadt der kurzen Wege. Hervorzuheben ist die öffentliche
Durchwegungsmöglichkeit auf privatem Grund und die damit einhergehende Vernet-
zung im Stadtraum. Die Dächer sind mit gemeinschaftlich bewirtschafteten Dachgärten
versehen, die eine stadtklimatische Regulierungsfunktion übernehmen. Die Gewerbe-
flächen bieten eine flexible Umnutzbarkeit und eine langfristige Anpassungsfähigkeit an
dynamische wirtschaftliche oder gesellschaftliche Veränderungen.
Die vielschichtigen Aspekte von Nachhaltigkeit werden integrativ zusammengeführt:
die eingesetzte Massivholzkonstruktion nutzt den nachwachsenden Rohstoff als sicht-
bares Gestaltungselement. Die Dimensionierung der Holzbauteile ermöglicht eine brand-
geschützte Konstruktion ohne zusätzliche Verkleidung. Die Vorfertigung von Wand- und
Deckenelementen begünstigt eine kurze Bauzeit. Die Energieversorgung des Gebäudes
erfolgt regenerativ durch die Nutzung von Erd- und Luftwärme sowie Solarenergie.
Das Regenwasser wird gesammelt und ressourcensparend als Brauchwasser eingesetzt.
Das Projekt übernimmt eine Vorbildfunktion hinsichtlich zivilgesellschaftlichen Engage-
ments gemeinsamen Bauens, der Schaffung von Mehrwerten für die Stadtgesellschaft
und der ganzheitlichen Auffassung von Nachhaltigkeit.
Prof. Dipl.-Ing. Melanie Humann und Prof. Dipl.-Ing. Frank Hülsmeier

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Staatspreisträger 2019
Die private Baugemeinschaft Z8 GbR hat in Leipzig ein selbstge-
nutztes Wohn- und Geschäftshaus in Massivholzbauweise
errichtet, welches unter Beweis stellt, dass Gebäude der Gebäude-
klasse 5 auch in Holz errichtet werden können, und gleichsam
wurde damit ein ganzheitlich ökologischer und nachhaltiger
Anspruch verfolgt.
Das Gebäude wurde als Effizienzhaus im KfW 55 Standard erstellt.
Energieoptimiertes Bauen beginnt bei der Wahl des Rohbau-
materials Holz, wodurch die »graue Energie« zur Erstellung des
Gebäudes maßgebend reduziert werden konnte.

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Staatspreisträger
Staatspreisträger
2019
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Innovativer Ansatz der Idee
Durch die Massivholzbauweise mit Brettsperrholzelementen der
Außenwand- und Deckenkonstruktionen und Brettschichtholz
der Stützen-Riegel-Konstruktion wurden in dem Gebäude ins-
gesamt ca. 520 m³ Holz verbaut, welche ca. 520 Tonnen CO² für
die nächsten Jahrzehnte fest im Gebäude binden.
Die Holzkonstruktionen sind auf Abbrand gerechnet und erfüllen
damit REI 90, so dass keine Kapselung erforderlich wurde und
Holzbauteile sichtbar bleiben konnten.
Gestalterische Qualität
Das hochflexible Fassadenprinzip aus Aluminiumbändern, welche
gleichsam die Brandschotten der hinterlüfteten Fassade aufnehmen,
und der vorvergrauten Lärchenholzverkleidung bildet die Grundlage
für das Spiel mit den unterschiedlichen Fensterformaten und den
davor laufenden gelaserten Aluminium- Schiebeläden.
Dadurch wird ein sich nach Jahres- und Tageszeiten änderndes
Erscheinungsbild des Gebäudes erzeugt.
Durch die Mehrschichtigkeit der Fassade entsteht eine räumliche
Tiefe, welche die grundstückskonforme Gebäudeform unter-
streicht.

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
Anerkennungen
2019

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Anerkennungen
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Anerkennungen
Erweiterung des Barkhausenbaus, TU Dresden
Center for Advancing Electronics
Die Begründung der Jury
Ein absolut schwingungsfrei gelagertes Labor für Elektronen-Mikroskopiertechnik in
einem Altbaugefüge zu schaffen und letzteres zugleich um große Flächen zu erweitern,
gelang mit zweierlei Konzepten. Proportionen und Farben des Altbaus wurden so fort-
geschrieben, dass sich das Neue chamäleonartig an den Bestand schmiegt, während das
Hightech-Labor wie ein ornamentierter Findling im Hof ruht. Nachhaltigkeit erkennen
wir beim Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) im Fortschreiben städtischer
Architektur und Infrastruktur und im gleichzeitigen Verdichten mit gegenwärtiger
Bautypologie.
Dr.-Ing. Ursula Baus
Bauherr
Freistaat Sachsen,
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und
Baumanagement, NL Dresden II
Entwurfsverfasser
SHP Architekten GmbH, Dresden

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Anerkennungen
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Anerkennungen
Kutscherhaus, Dresden
DENK-MAL-ANDERS
Bauherr
Katrin Gräf, Gerd Priebe, Dresden
Entwurfsverfasser
Gerd Priebe Architects & Consultants,
Dresden
Die Begründung der Jury
Der Einbau im denkmalgeschützten, aber nur mit den Außenmauern erhaltenen
Kutscherhaus mit einem komplexen Holzbau als begehbares Möbel unter Einbeziehung
gestalterischer, konstruktiver und technischer Sonderlösungen stellt eine innovative
und nachhaltige Weiternutzung des historischen Gebäudebestandes dar. Die komplexe
Konstruktion aus BauBuche ist in einem späteren Bedarfsfalle weitgehend recycelbar.
Mit der Anerkennung werden Idee, technische Lösungen, disziplinierte Planung und
Fertigung, Bauherrenengagement und Bereitschaft zum Experiment dieses individuellen
Einzelbaus gewürdigt.
Dipl.-Ing. Martin Boden-Peroche

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Anerkennungen
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Anerkennungen
Umbau Hauptbahnhof Chemnitz
Gestaltung im Rahmen des Infrastrukturprojektes
»Chemnitzer Modell«
Bauherr
Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH,
Chemnitz
Entwurfsverfasser
Grüntuch Ernst Architekten, Berlin
Die Begründung der Jury
Mit dem Umbau des Chemnitzer Hauptbahnhofes ging es darum, den städtischen
Straßenbahn- und Regionalverkehr unter dem Gesichtspunkt vernetzter Mobilität zu
dem sich entwickelnden Chemnitz Modell unter einem Dach zusammenzuführen.
Dafür wurde die bestehende Bahnhofshalle aus den 1970er Jahren bis auf Ihre Tragstruktur
zurückgebaut, den neuen Anforderungen angepasst und mit einer neuen Fassade mit
versetzt angeordneten pneumatischen Kissenelementen versehen, die über integrierte
dynamische Lichtinstallationen den neu gestalteten Platz zu einer besonderen Wirkung
verhilft.
Mit den neuen Qualitäten, aus dem Bestand heraus entwickelt, ist ein zukunftsweisender
Ort der Bewegung und Begegnung im Geflecht von Wegnetzen und Knoten entstanden,
der als Unterpfand vernetzter Mobilität zu verstehen ist.
Neben der gestalterischen Qualität ist gleichwohl die städtebauliche hervorzuheben, wie
auch der überdurchschnittliche Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Prof. Dr. sc. techn. Reinhard Erfurth

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Anerkennungen
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Kulturpalast Dresden
Die Bildung umarmt die Kultur
Bauherr
Kommunale Immobilien Dresden GmbH &
Co. KG
Entwurfsverfasser
gmp Architekten von Gerkan, Marg und
Partner, Berlin
Prof. Pfeiffer & Partner Ingenieurbüro für
Tragwerksplanung, Cottbus
Anerkennungen
Die Begründung der Jury
Umbau und Sanierung des Dresdner Kulturpalastes stehen prototypisch für die Ertüchti-
gung eines nahezu fünf Jahrzehnte alten Bauwerks und dabei eines der bedeutendsten
Bauten dieser Epoche der Moderne in den 1960er Jahren.
Die Implementierung des neuen Konzertsaales, die einschließlich notwendiger Neben-
räume auf der Fläche des früheren Mehrzwecksaales stattfindet, schafft Freiräume für
die Integration der Stadtbibliothek in den beiden Obergeschossen. Mit dem Einzug der
Bibliothek erfolgt die Wandelung zum immer offenen Gebäude; das neue Leben im Haus
wird durch die großzügige verglasten Foyers im Stadtraum sicht- und erlebbar.
Die Revitalisierung des Kulturpalastes trägt zur Stärkung der Dresdner Innenstadt bei,
ohne ein neues Gebäude geschaffen zu haben. Mit seiner Erhaltung wird eine wichtige
Epoche des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg gestärkt.
Dipl.-Ing. Alf Furkert

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Anerkennungen
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Bio-Fassade »NFK-Bio LIGHT«
»Die Innovation wird greifbar«
Anerkennungen
Die Begründung der Jury
Gewerbebauten, Industrieanlagen, Discounter und viele andere Gebäude haben Fassaden,
die gestaltet werden müssen. Umso wichtiger ist es, dass die oft gegebene Großflächig-
keit unserer Bauwerke rhythmisiert und differenziert wird.
Die Beteiligten haben in Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz ein modulares Fassaden-
system entwickelt, das nachhaltig in die Zukunft zeigen kann.
Sie haben Fassadenelemente entwickelt, die große Flächen gestalterisch aufwertend
verkleiden können. Dieser neu entwickelte Naturfaser-Wellpapp-Sandwich-Verbund zeigt
einen Weg weg von ressourcenintensiven Fassaden für Bauwerke, deren Lebenszyklus oft
kürzer bemessen ist als der unserer Wohnbauten. Nachwachsende, optimierte Zellulose-
baustoffe bilden die Brücke zu einer gezielten Verwendung in ganz bestimmten klar
definierten Anwendungsbereichen.
Freilich werden erst Langzeitanwendungsphasen ein Urteil über die Qualität abgeben.
Das ist das eine; das andere aber ist, dass die Bio-Fassade „NFK-Bio-Light“ mit ihrer
technischen Innovation besticht und für einen weiten Bereich in der Architektur viel
Potenzial verspricht.
Dipl.-Ing. Thomas Wölk
Bauherr
richter & heß Verpackungsservice GmbH,
Chemnitz
Entwurfsverfasser
fried.A - Büro für Architektur, Chemnitz
Technische Universität Chemnitz, Professur
Strukturleichtbau & Kunststoffverarbeitung
FB Leichtbau im Bauwesen

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Anerkennungen
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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
Weitere
Wettbewerbsbeiträge
2019

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
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Bauherr
Wohnungsgenossenschaft Ottendorf-Okrilla
Entwurfsverfasser
Kelf Treuner, Freier Architekt, Dresden
Mehrgenerationenhaus,
Ottendorf-Okrilla
Bauherr
Landratsamt Bautzen
Entwurfsverfasser
Bauplanung Bautzen GmbH
Berufliches Schulzentrum,
Bautzen
Bauherr
Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH
Entwurfsverfasser
Reiter Architekten BDA, Dresden
Institut für Holztechnologie
Dresden

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26
Weitere Wettbewerbsbeiträge
Bauherr
GIIZ – Gesellschaft für intelligente Infrastruktur
Zwickau GmbH
Entwurfsverfasser
Bauconzept Planungsgesellschaft mbH / Bert Hoffmann, Lichtenstein
Kompetenzzentrum »ubineum«,
Zwickau
Bauherr
Stadt Kirchberg
Entwurfsverfasser
List und Partner, Ralf Michel, Meerane
Sanierung Meisterhaus,
Kirchberg
Bauherr
Zwickauer Kinderhaus-Verein e.V.
Entwurfsverfasser
aT2 ARCHITEKTUR TRAGWERK mehnert + georgi PartGmbB, Radebeul
Kinderhaus »Apfelbäumchen«,
Zwickau

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
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Bauherr
Freistaat Sachsen, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
NL Leipzig II
Entwurfsverfasser
h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung
Becker.Lukannek.Schindler Partnerschaft mbB, Dresden
LKBM Lernklinik, Bibliothek
und Mensa, Leipzig
Bauherr
STESAD GmbH, Dresden
Entwurfsverfasser
ARGE Dresden-Tolkewitz
AGZ Zimmermann Architekten GmbH, Dresden
Fuchs und Rudolph Architekten Stadtplaner PartG mbB
Architekturbüro Raum und Bau GmbH
Entwicklung Schulstandort
Dresden-Tolkewitz
Bauherr
Landeshauptstadt Dresden, Schulverwaltungsamt
Entwurfsverfasser
Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten, Dresden
Interimsschule in
Dresden-Johannstadt

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
Bauherr
Freistaat Sachsen, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
NL Dresden II
Entwurfsverfasser
Heinle, Wischer und Partner
Freie Architekten, Dresden
Institut für Angewandte Physik,
TU Dresden
Bauherr
Freistaat Sachsen, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
NL Dresden II
Entwurfsverfasser
Schubert + Horst Architekten
Partnerschaftsgesellschaft mbB, Dresden
Fakultät Bauingenieurwesen,
TU Dresden
Bauherr
Freistaat Sachsen, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
NL Leipzig II
Entwurfsverfasser
agn Niederberghaus & Partner GmbH, Halle
Erziehungswissenschaftliche
Fakultät, Universität Leipzig

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
29
Bauherr
Stefan Schulzensohn und Marlene Schulzensohn, Hainewalde
Entwurfsverfasser
Anja Klinger, Freie Architektin, Dürrhennersdorf
Solaraktivhaus als »Haus im Haus«,
Hainewalde
Bauherr
Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG, Dresden
Entwurfsverfasser
O+M Architekten GmbH BDA, Dresden
Aufstockung Typenwohnbau,
Dresden
Bauherr
Verein der Waldorfschulgemeinschaft Leipzig e.V.
Entwurfsverfasser
Murzik Architekten BDA, Leipzig
Freie Waldorfschule,
Leipzig-Mockau

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30
Weitere Wettbewerbsbeiträge
Bauherr
Landeshauptstadt Dresden, Schulverwaltungsamt
Entwurfsverfasser
NHzwo - projects Architekt und Ingenieure
PartGmbB, Dresden
Hortneubau der 68. Grundschule,
Dresden
Bauherr
Stadt Frankenberg/Sachsen
Entwurfsverfasser
fagus GmbH, Markkleeberg
Stadtraumkonzept, Frankenberg/
Sachsen
Bauherr
B. Braun Medical AG, Melsungen
Entwurfsverfasser
Neugebauer+Roesch Architekten partGmbB, Stuttgart
Filterfabrik B. Braun,
Wilsdruff

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Impressionen
von der Jurysitzung
2019

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Impressionen von der Jurysitzung
Die Jury
Dr.-Ing. Ursula Baus
Architekturkritikerin
frei04-publizistik Partnerschaftsgesellschaft, Stuttgart
Dipl.-Ing. Martin Boden-Peroche
Freier Architekt
CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden
Prof. Dr. sc. techn. Reinhard Erfurth
Ehrenpräsident
Ingenieurkammer Sachsen, Dresden
Dipl.-Ing. Alf Furkert (Vorsitz)
Präsident
Architektenkammer Sachsen, Dresden
Prof. Dipl.-Ing. Frank Hülsmeier
Professur für Gebäudetechnik, Energiekonzepte und Bauphysik
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Prof. Dipl.-Ing. Melanie Humann
Professur für Urbanismus & Entwerfen
Technische Universität Dresden
Dipl.-Ing. Thomas Wölk
Referat – Stadtentwicklung und EU-Förderung
Sächsisches Staatsministerium des Innern, Dresden

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Bild links (v.l.n.r.):
Dipl.-Ing. Alf Furkert (Vorsitz)
Dipl.-Ing. Martin Boden-Peroche
Prof. Dipl.-Ing. Melanie Humann
Prof. Dipl.-Ing. Frank Hülsmeier
Dr.-Ing. Ursula Baus
Prof. Dr. sc. techn. Reinhard Erfurth
Dipl.-Ing. Thomas Wölk
Bild unten:
Die Sitzung fand am 7. Mai 2019
im Haus der Architekten in Dresden statt.
Impressionen von der Jurysitzung
Die Vorprüfer
Marén Schober M.A.
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Architektenkammer Sachsen, Dresden
Dipl.-Ing. Oliver Stolzenberg
Freier Architekt BDA
Architektur und Wettbewerbsmanagement, Dresden
Tom Wagner
Studentischer Mitarbeiter
Architektenkammer Sachsen, Dresden

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Impressionen von der Jurysitzung

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Impressionen von der Jurysitzung
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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019

Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2019
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Herausgeber
Sächsisches Staatsministerium des Innern, Wilhelm-Buck-Straße 2, 01097 Dresden
Telefon: 0351 - 5 64 0
Telefax: 0351 - 5 64 35 00 9
E-Mail: stadtentwicklung-eu-foerderung@smi.sachsen.de
Internet:
www.bauen-wohnen.sachsen.de
Autoren
Prof. Dr. Roland Wöller
Sächsischer Staatsminister des Innern, Dresden
Dipl.-Ing Alf Furkert
Präsident der Architektenkammer Sachsen, Dresden
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke
Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, Dresden
Preisgericht, s. Begründung der Jury beim Preisträger und bei den Anerkennungen
Fotos
Aufstockung Typenwohnbau, Dresden
©
Lothar Sprenger
Berufliches Schulzentrum, Bautzen
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Bauplanung Bautzen GmbH
Bildungswissenschaftliches Zentrum
©
Michael Moser
Bio-Fassade »NFK-Bio LIGHT«, Chemnitz
©
Silvia Giadino | Photography
Entwicklung Schulstandort Dresden-Tolkewitz
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Robert Gommlich
Erweiterung Barkhausenbau, TU Dresden
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Steffen Spitzner
Fakultät Bauingenieurwesen, TU Dresden
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Till Schuster, Dresden | Helmut Schulze,
Dresden – SIB NL Dresden II
Filterfabrik B. Braun, Wilsdruff
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Till Schuster
Freie Waldorfschule, Leipzig-Mockau
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Klaus Nauber | Murzig Architekten BDA
Hauptbahnhof Chemnitz
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Jan Bitter | Iproplan
Holzhaus Leipzig-Lindenau
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Peter Eichler
Hortneubau der 68. Grundschule, Dresden
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Wolfram Helbig | NHzwo – projects
Institut für Angewandte Physik, TU Dresden
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Roland Halbe | Michael Moser
Institut für Holztechnologie Dresden
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Steffen Spitzner
Kinderhaus »Apfelbäumchen«, Zwickau
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aT2 architektur Tragwerk
Kompetenzzentrum »ubineum«, Zwickau
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Bauconzept ®
Kulturpalast Dresden
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Christian Gahl | gmp Architekten
Kutscherhaus, Dresden
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Gunter Binsack
LKBM Lernklinik, Bibliothek und Mensa
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Till Schuster
Mehrgenerationenhaus, Ottendorf-Okrilla
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Torsten Kröner | Rico Schrapel | Thorsten Eckert
Sanierung Meisterhaus, Kirchberg
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Haik Bauer | List und Partner
Schulgebäude in Modulbauweise
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Joe Goergen | Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH
Solaraktivhaus als »Haus im Haus«, Hainewalde
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Stefan und Marlene Schulzensohn
Stadtraumkonzept, Frankenberg/Sachsen
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Anja Sparmann | Landesgartenschau Frankenberg/Sa. gGmbH
Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Gestaltung und Satz:
Dipl.-Des. Kareen Sickert
www.sickert-design.de
Druck:
Baseg GmbH, Chemnitz
Auflage:
500 Exemplare
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