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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
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Sächsischer Staatspreis
für Baukultur 2017
BAU – KULTUR – BILDUNG

Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
BAU
K ULT UR
BILDUNG

Inhaltsverzeichnis
Geleitwort
02
Markus Ulbig,
Sächsischer Staatsminister des Innern
Die Intention des Wettbewerbs
04
»Bau – Kultur – Bildung«
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke,
Präsident der Ingenieurkammer Sachsen
Grußwort 06
Dipl.-Ing. Alf Furkert,
Präsident der Architektenkammer Sachsen
Staatspreisträger 07
Kraftwerk Mitte Dresden
Anerkennungen 12
Trainingshalle Judo Holzhausen (e.V.), Leipzig
Schloss Freudenstein, Freiberg
Sonderlabore Universität Leipzig
Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Engere Wahl
22
Weitere Wettbewerbsbeiträge
26
Impressionen von der Jurysitzung
35
Jury & Vorprüfer

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
»Bau – Kultur – Bildung«
Geleitwort Markus Ulbig
Das Sächsische Staatsministerium des Innern, die Architektenkammer Sachsen und die
Ingenieurkammer Sachsen haben im Jahr 2017 wiederum den Sächsischen Staatspreis für
Baukultur ausgelobt. Dieses Jahr hat die Ingenieurkammer Sachsen die Geschäftsführung
übernommen und somit maßgeblich die Inhalte des Wettbewerbs bestimmt.
Der Sächsische Staatspreis für Baukultur wird für Leistungen auf dem Gebiet der Baukultur
in Sachsen verliehen: Er würdigt Personen und Bauwerke. Der Wettbewerb will zudem
das gedeihliche Zusammenwirken der am Bau beteiligten Personen – Bauherr, Architekt
und Ingenieur sowie Ausführender – würdigen.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs 2017 sind sehr positiv. Mit den Einreichungen ist das
Wettbewerbsthema »BAU – KULTUR – BILDUNG« durch die 31 Beiträge zu Bildungsein-
richtungen gut abgebildet gewesen.
Zum einen ist es für die Auslober erfreulich gewesen, dass aus einer größeren Gruppe sehr
guter Arbeiten ein Staatspreisträger von der Jury ermittelt werden konnte. Darüber hinaus
war die Jury in der glücklichen Lage, noch Anerkennungen aussprechen zu können.
Zum anderen ist die Vielfalt der Beiträge aus den ganz unterschiedlichen Kategorien her-
vorzuheben, mit der Bildungseinrichtungen vorgestellt worden sind. Ein Bogen von
Universitätseinrichtungen über Museen bis zu den Schulen hat sich für die Jury aufgetan.
Diese Bandbreite ist ein Beleg dafür, dass die Themenauswahl eines Wettbewerbs nicht
zu eng, aber auch nicht zu beliebig gefasst werden kann: Das Ziel eines jeden Preis-
wettbewerbs ist es, ein glaubhaftes Bild der Leistungsfähigkeit und des Spektrums des
Themas der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Dieses Ziel ist erreicht worden.
Die Qualität in der Architektur und in der Ingenieurbaukunst ist an eine ganze Reihe von
Bedingungen gebunden. Verschiedene Konstellationen müssen allerdings zusammen-
treffen, damit gestalterische Qualität, gute Funktionalität und Konstruktion sowie Tech-
nik in einem Bauwerk zu einem Gesamtwerk zusammengehen.
Gewiss mussten auch bereits in der Vergangenheit am Bau immer zahlreiche Anforderungen
zusammengeführt werden. Heute jedoch ist das Entwerfen und fachplanerische Durch-
dringen einer Bauaufgabe weitaus anspruchsvoller geworden: sowohl komplexer in der
Zusammenführung aller Dinge als auch auf technisch höherem Niveau.
Dass diese Anforderungen nicht überall und an allen Orten erfüllt werden, zeigt die Realität
zu allen Zeiten; heute sehen wir dies weltweit.
Gute Architektur wird seit der Antike über die drei oben genannten Anforderungen –
Konstruktion – Funktion – Gestaltung – definiert.
Zu allen Zeiten waren Architekten, Baumeister und Ingenieure nach Kräften bemüht,
diesem Dreiklang zu entsprechen. Durch dieses Bemühen ist in einem langen Prozess ein
bauliches Niveau in den Einzelbauwerken und in ganzen Städten entstanden, das weit-
läufig den Begriff Baukultur rechtfertigt, besser noch mit einem für uns fassbaren Baustil
wie der Renaissance oder dem Barock beschrieben wird.
Markus Ulbig
Sächsischer Staatsminister des Innern

Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
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Es ist vor allem das Empfinden der Qualität, das uns zu einem
Werturteil in baukulturellen Fragen befähigt. Qualitätsurteile
benötigen jedoch der Einübung, um überhaupt dauerhaft sicher
abgegeben werden zu können.
Das heißt zunächst Wiederholung der Wahrnehmung, um so die
eigene Urteilskraft zu stärken. Das ist auch das Anliegen des
Staatspreises: Mit dem Preis möchten wir nicht nur das Interesse
der Öffentlichkeit für baukulturelle Werte wecken, sondern die
Sensibilität, die den Fragen von Architektur und Städtebau inne
wohnt, ansprechen. Das Vorbild der ausgezeichneten Arbeiten ist
ein wichtiger Aspekt.
Wenn Brüche in der Geschichte vorhanden sind – so auch in der
Architekturgeschichte – dann ist es zweifelslos mühsamer, Neues
richtig zu beurteilen. Ein Bezugspunkt hilft.
Umso wichtiger wird es, dauerhafte Werte zu erkennen und zwi-
schen modern und modernistisch zu unterscheiden. Diese Unter-
scheidungen führen weiter, weil sie uns befähigen, Einordnungen
vorzunehmen. Preiswettbewerbe wie der um den Sächsischen
Staatspreis für Baukultur sollen uns anregen nachzudenken, warum
etwas besser ist als anderes.
Viele Bauwerke werden heute hochgelobt. Werden sie es aber auch
noch in einigen Jahrzehnten? Sind sie dann bereits vergessen
oder werden sie als klassisch für ihre Zeit angesehen? Das sind
spannende Fragen der Baukultur. Darauf heute eine Antwort zu
geben, ist nicht leicht.
Als modern gilt heute, was der Aktualität des Zeitgeistes entspricht –
eben neu ist. Diese Einschätzung baut darauf auf, dass auch die
Geschichte der Architektur als ein ständiger Wechsel begriffen wird.
Während Modernistisches in geschichtlich kurzer Zeit als veraltet
angesehen und mehrheitlich wenig geschätzt wird, strahlen gute
moderne Bauwerke dauerhaft etwas über sie Hinausgehendes aus –
etwas Klassisches. Es ist das Moment des dauerhaft Guten und der
Authentizität einer Epoche.
Auch die Jury stand vor der Aufgabe, aus den letztlich in die enge
Wahl genommenen fünf Arbeiten einen Beitrag als Staatspreis-
träger zu nominieren, der eine besondere Ausstrahlung erahnen ließ.
Der Blick hat dabei natürlich auch darauf gelegen, in welchem Maße
eine hohe Qualität der Einheit von Innovation – Gestaltung –
Funktion – Konstruktion – und dem Umgang mit den Ressourcen
sichtbar geworden ist.
Unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Erfurth, Chemnitz, war sich die
Jury am Ende des Auswahlverfahrens sehr einig, dass unter den
in die engere Auswahl für den Staatspreis genommenen Arbeiten
nur ein Beitrag das Thema sehr umfassend dargestellt hat.
Mit dem Staatspreis 2017 ist der Umbau des Kraftwerkes Mitte in
Dresden zu einem multifunktionalen Kulturkomplex gewürdigt
worden. Die Jury hat ihre Begründung in die nachfolgenden Worte
gefasst:
»Mit dem Kraftwerk Mitte wurde ein historischer Gebäudekomplex
auf einem Areal von 4000m² unter den Auflagen des Denkmal-
schutzes zu einem kulturellen Zentrum der Stadt Dresden umge-
staltet. Identitätsprägende Bauwerke werden geschickt mit neuen
Bauwerken ergänzt und Veränderungen der Umbauräume an die
zukünftigen Nutzungen angepasst. Durch die Integration viel-
fältiger kultureller und kreativer Einrichtungen wird ein pulsieren-
des Stadtquartier geschaffen, das zugleich die neue Heimat der
Staatsoperette Dresden und des Theaters der Jungen Generation
wird. Durch den behutsamen denkmalpflegerischen Umgang
bleibt die historische Bausubstanz erlebbar und die frühere indus-
trielle Nutzung zugleich ablesbar.«
Das Engagement der Bauherren – letztlich die Stadt Dresden
und Herr Kuhnt – mehr zu wollen als nur eine zweckmäßige
Sanierung, hat zu einem Gewinn für das Stadtquartier und die
Baukultur geführt.
Anerkennungen wurden für die nachfolgenden Beiträge
ausgesprochen:
– die Trainingshalle des Judo Holzhausen e. V., Leipzig,
– der Umbau von Schloss Freudenstein in Freiberg zum
Sächsischen Bergarchiv und zur Mineralogischen Sammlung,
– die Labore der Fakultät für Biowissenschaften,
Pharmazie und Psychologie der Universität Leipzig,
– das Evangelische Kreuzgymnasium in Dresden.
Die vier ausgezeichneten Beiträge zeigen, dass sich Baukultur im
Freistaat Sachsen auf einem anerkannt hohen Niveau bewegen
kann. Neben vielen anderen Beiträgen tragen diese vier in beacht-
licher Weise zur Anhebung des Niveaus der Baukultur im Freistaat
Sachsen bei. Deshalb ist uns der Wettbewerb zum Sächsischen
Staatspreis für Baukultur wichtig.
Und deshalb hoffen wir, dass auch der nächste Staatspreis für Bau-
kultur ein wenig dazu beitragen wird, dass Bauherrn, Planer und
Bauausführende in ihren Entscheidungen und ihrem Tun inspiriert
werden und so mit ihren Werken uns aller Leben bereichern.

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
Die Intention des Wettbewerbs
»Bau – Kultur – Bildung«
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke
Altbundespräsident Johannes Rau sagte einst im Jahr 2003, dass die Baukultur der Luxus
einer reichen Nation sei. Dennoch lohne sich der Einsatz, damit »gute Qualität beim Bauen
nicht die Ausnahme von der Regel ist, sondern zur Norm wird«. Im Jahr 2017 haben wir
eine derart pessimistische Sicht glücklicherweise überwunden. Denn gerade der Sächsische
Staatspreis für Baukultur führt uns allen vor Augen, dass hier in unserem Freistaat heraus-
ragende Qualität in der Planung und am Bau längst die Norm ist. Dies zeigen auch die
31 Beiträge des diesjährigen Wettbewerbs, die das Thema
»BAU
– KULTUR – BILDUNG«
allesamt in gelungener Weise aufgreifen und individuell interpretieren.
Solch ein Staatspreis ist zugleich auch immer ein gesellschaftlicher Diskurs, der bereits
in der Vorbereitungsphase beginnt. Dabei oblag die Federführung in diesem Jahr der
Ingenieurkammer Sachsen. Die Mitglieder des zuständigen Arbeitskreises wägten bereits
frühzeitig ab, wo der Fokus im Rahmen des aktuellen Wettbewerbs gelegt werden soll. Im
Ergebnis ergaben sich drei Schwerpunkte, die in das Thema und die Auslobung einflossen:
1. Die wichtigste Ressource, die wir in unserem Land besitzen ist der Rohstoff
»Geist«.
Unser
Bildungswesen
bietet beste Voraussetzungen, um diesen Rohstoff zu vermehren.
Hierzu werden jedoch die passenden Umgebungen und Räume benötigt: Schul-, Lehr-
und Forschungsgebäude und ebenso kulturelle Einrichtungen. Damit stellt der diesjährige
Staatspreis die Frage in den Mittelpunkt: Wie beeinflusst die Baukultur die Bildungs-
landschaft in Sachsen?
2. Insbesondere die Baukultur trägt auch für eine weitere wichtige Ressource eine hohe
Verantwortung: den (historischen)
Gebäudebestand
. Dessen Bewahrung und Weiter-
nutzung – zu welchem Zwecke auch immer – sollte im gesamtgesellschaftlichen Interesse
liegen. Daher waren die möglichen Einreichungen in diesem Jahr auf sanierte oder umge-
nutzte Bestandsbauten mit einem Bildungs- oder Kulturcharakter begrenzt.
3. Wenn die Ingenieurkammer Sachsen mit der Federführung zum Sächsischen Staatspreis
für Baukultur betraut wird, so darf natürlich die technische Komponente bei der Ausge-
staltung des Wettbewerbs nicht zu kurz kommen. Infolge wurde das Wertungskriterium
der
Energieeffizienz
das erste Mal in den Wettbewerb aufgenommen, um aufzuzeigen,
welch hohe Verantwortung gerade die Planer für einen ressourcenschonenden Betrieb
der Gebäude innehaben.
Über die Entscheidung zum Preisträger und zu den Anerkennungen bin ich sehr glücklich,
zeigen diese doch die Vielfältigkeit, die solch ein Wettbewerb hervorbringen kann. Ich
darf mich zugleich auch im Namen des gesamten Vorstandes der Ingenieurkammer Sachsen
bei allen Beteiligten – vom Arbeitskreis, über die Vorprüfer bis hin zum Preisgericht –
herzlich bedanken. Mit dem diesjährigen Sächsischen Staatspreis für Baukultur wurden
wichtige Impulse gegeben, die es nun weiterzuentwickeln gilt.
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke
Präsident der Ingenieurkammer Sachsen

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
Grußwort des Präsidenten
der Architektenkammer Sachsen
Dipl.-Ing. Alf Furkert
Dipl.-Ing. Alf Furkert
Präsident der Architektenkammer Sachsen
Mit dem Verfahren im Jahr 2017 gewinnt der Sächsische Staatspreis für Baukultur
Kontinuität einerseits und tritt gleichzeitig mit einem geschärften Profil an. Kontinuität
gewährt die seit dem Neustart im Jahr 2013 nunmehr dritte Auflage in gemeinsamer
Auslobung der Staatsregierung, vertreten durch das Sächsische Staatsministerium des
Innern, mit der Ingenieurkammer Sachsen und unserer Architektenkammer Sachsen.
Der Verabredung folgend alterniert die Federführung und so ist für diese Auflage unseren
Ingenieurkollegen für das Engagement und den langen Atem bei der Organisation des
Verfahrens zu danken. Mit der Einführung eines Online-Verfahrens wird dabei für den
Staatspreis innovativ Neuland betreten.
Mit der Konzentration auf Bestandsbauten erfolgt einerseits eine Beschränkung der Objekt-
kategorien, andererseits trägt diese zu einer stärkeren Beachtung der Ertüchtigung des
zahlenmäßig stark überwiegenden baulichen Bestandes bei und ermöglicht weiten Kreisen
von Planverfassern die Teilnahme.
Der Staatspreis für Baukultur zielt auf das Ergebnis des Planungs- und Umsetzungs-
prozesses im realisierten Vorhaben und will gleichzeitig, wie es in der Auslobung heißt,
die Verantwortungsgemeinschaft der daran Beteiligten würdigen. Baukultur im besten
Sinne verstanden also, als Akt kultivierten Bauens.
Das Motto der diesjährigen Auslobung »BAU – KULTUR – BILDUNG« grenzt das Thema klar
ab und spielt gleichzeitig mit dem Baukulturbegriff, dem Oberthema des Staatspreises.
Bauten für Bildung und Kultur begegnen uns nahezu überall und sie begleiten uns ein
Leben lang. Vom Kindergarten über die Schule bis zu Hochschule und Universität bilden
sie die bauliche Hülle für verschiedenste Stationen im Leben. Neben dem eigentlichen
Lernen läuft – ob bewusst oder eher unbewusst – ein Erfahrungsprozess ab, im besten
Fall ein Aneignungsprozess baulicher Lebensumwelt. Eine große Verantwortung, die mit
dem Planen und Bauen für Bildung und Kultur einhergeht, denn hier liegt die Chance
guter Prägung für das ganze Leben.
Aufgabe der Jury beim Verfahren zum Sächsischen Staatspreis – und das ist eine andere
als in einem klassischen Architekturwettbewerb nach der Richtlinie für Planungswett-
bewerbe (RPW) – ist es, aus realisierten Objekten diejenigen quasi zu destillieren, die in
besonderer Weise geeignet sind, die in der Aufgabenstellung formulierten Bedingungen
an Bauten für Kultur und Bildung, also »BAU – KULTUR – BILDUNG« zu erfüllen.
Ein durchaus spannender Prozess, denn zu der immer notwendigen Beurteilung von
Plänen des Objektes treten die Betrachtung von Fotografien und eine möglicherweise
persönliche Kenntnis des Objektes. Vielfältige Aspekte also, die der Meinungsbildung der
Jury die Perspektive geben und letztlich auch zu deren Entscheidung führen. Wir dürfen
sicher sein, dass diese auch bei der aktuellen Auflage des Staatspreises für Baukultur in
der notwendigen Abwägung verantwortlich gefällt wird.
Damit würdigt der Staatspreis für Baukultur im Freistaat Sachsen erneut beispielhafte
baukulturelle Leistungen und ihre Bauherrschaften, Architekten und Planer sowie
Ausführenden.

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
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Staatspreisträger
2017

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017

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Staatspreisträger
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Kraftwerk Mitte Dresden
Staatspreisträger
Die Begründung der Jury
Mit dem Kraftwerk Mitte wurde ein historischer Gebäudekomplex auf einem Areal von
40.000 m² unter den Auflagen des Denkmalschutzes zu einem kulturellen Zentrum der
Stadt Dresden umgestaltet. Identitätsprägende Bauwerke werden geschickt mit neuen
Bauwerken ergänzt und durch Veränderung der Innenräume an die zukünftigen Nutzungen
angepasst. Durch die Integration vielfältiger kultureller und kreativer Einrichtungen wird
ein pulsierendes Stadtquartier geschaffen, das zugleich die neue Heimat der Staatsoperette
Dresden und des Theaters der Jungen Generation wird. Durch den behutsamen denk-
malpflegerischen Umgang bleibt die historische Bausubstanz erlebbar und die frühere
industrielle Nutzung zugleich ablesbar.

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Staatspreisträger
1994 wurde das Kraftwerk Mitte abgeschaltet. Ein Innenstadtquartier mit 40.000 m²
war zu revitalisieren. Ideen Dresdner Kulturinitiativen für eine Nutzung des Areals als
Kunst- und Kreativstandort führten letztendlich zum Stadtratsbeschluss, mit einem
100 Mio. € Budget einen gemeinsamen Theaterbau für die beiden in Nachkriegsprovi-
sorien agierenden Ensembles Staatsoperette Dresden und Theater Junge Generation
zu bauen. Die Landeshauptstadt gründete die Kommunale Immobilien Dresden (KID)
und beauftragte sie mit dem Erwerb einer Teilfläche von der DREWAG, der Errichtung
und dem späteren Betrieb der Spielstätten. Die DREWAG als Eigentümer des Areals
nahm diese überzeugende Nutzungsidee auf und konzipierte einen Masterplan für das
Gesamtareal. Ziel war die Entwicklung eines lebendigen Standortes für Kultur, Kunst
und Kreativität. Die einzigartige historische Industriearchitektur der denkmalgeschützten
Bestandsbauten bot die Chance, eine besondere Atmosphäre auf dem Areal zu schaffen
und gleichzeitig Räume für moderne Arbeitswelten von Künstlern und Kreativen durch
attraktive Mietangebote für Büros, Werkstätten, Ausstellungsräume, Gastronomie, Kino
sowie Tanz- und Musizierräume anzubieten.

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Staatspreisträger
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Bauherr
DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH,
KID – Kommunale Immobilien Dresden GmbH,
René Kuhnt
Planer
Prof. Jörg Friedrich PFP Planungs GmbH,
Klinkenbusch + Kunze Architektur und
Gestaltung, Klinkenbusch-Kunze-Seidel GbR,
MILLER.ARCHITEKTUR., Planungsbüro
Hühne GmbH, UWE MILDE Ingenieurbüro für
Elektrotechnik, msp Architekten Gesellschaft
für Bauplanung mbH, INNIUS DÖ GmbH,
ICL Ingenieur Consult GmbH, Müller-BBM GmbH,
ada architekten, Ingenieurbüro Körner,
UKL – Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten,
KOCMOC.NET GmbH, Anke Augsburg Licht
Ausführende
Ed. Züblin AG, René Kuhnt, JT-Metallbau GmbH,
Max Aicher Bischofswerda GmbH & Co. KG,
Elektro-Union Freiberg GmbH, Wilde Metallbau
GmbH, Ostmann und Hempel Restaurierung und
Handwerk GmbH, Stahl und Metallbau Thorandt,
Stuck- und Sanierungs-GmbH
Behrendt & Petzoldt, Dach-Isolierung Flöha
GmbH, Heizungsanlagen & Rohrleitungsbau
GmbH Zeithain, Elektro Dresden-West Gesell-
schaft für Elektrotechnik mbH, Haustechnik
Schmiedeberg, Bau Dresden Gruna,
Firkert GmbH, Metallbau Kummer, Kliemt und
Kiehle Heizungsinstallationen GmbH & Co. KG,
Josef Saule GmbH, nmd – Licht am Bau GmbH,
Elektro-Uhlig GmbH

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
Anerkennungen
2017

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Anerkennungen
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Anerkennungen
Trainingshalle
Judo Holzhausen (e.V.)
Leipzig
Die Begründung der Jury
Mit einfachen, souverän eingesetzten architektonischen Mitteln wurde aus einer Lager-
halle der 60er Jahre ein unverwechselbarer Raum, dessen Charakter der dort praktizierten
asiatischen Kampfsportart in idealer Weise entspricht. Die hellen, vertikal versetzten Holz-
paneele entfalten eine fast monumentale Wirkung und harmonieren mit der vorgefundenen
Betonkassettendecke. Die Qualität des Projekts überzeugt umso mehr als es mit einem
knappen Budget realisiert wurde. Die Jury würdigt auch den ressourcenschonenden Um-
gang mit der Bausubstanz.
Bauherr
Judo Holzhausen e.V.
Planer
Schoener und Panzer Architekten
Ausführende
Holzbau Regen & Barth

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
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Anerkennungen
Schloss Freudenstein
Umbau zum Sächsischen Bergarchiv und zur
Mineralogischen Sammlung, Freiberg
Die Begründung der Jury
Mit dem Umbau von Schloss Freudenstein zum Sächsischen Bergarchiv und zur Minera-
logischen Sammlung wurde ein historisch bedeutsames Gebäude der Stadt einer neuen
Nutzung für Bildung und Kultur zugeführt und als identitätsstiftender Bau vorbildlich
saniert. Die Architektursprache ist zum einen in der bewahrenden Sanierung sehr sensibel
und subtil und zum anderen mit der Ergänzung eines »Haus in Haus Konzeptes« für die
Archive erfrischend eigenständig im Ausdruck, ohne die vorhandene Bausubstanz in
ihrer Außenwirkung dominieren zu wollen. Die neu hinzugekommenen Elemente sind im
Eingangsbereich und in den Außenanlagen klar ablesbar und thematisieren zugleich
die Ausstellungs- und Lehrinhalte des Gebäudes auf gestalterisch überzeugende Weise.
Das Preisgericht würdigt die durchgängig hohe funktionale und architektonische Qualität
des Projekts.
Bauherr
Stadt Freiberg
Planer
AFF Architekten,
Ingenieurbüro Dr. Krämer GmbH
Ausführende
Züblin AG

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Anerkennungen
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Anerkennungen
Sonderlabore Universität Leipzig
Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie
und Psychologie
Die Begründung der Jury
Die Einreichung »Sonderlabore Universität Leipzig« fügt sich architektonisch vorbildlich in
das Quartier der Universitätsbauten ein. Die fehlende Ecke wird städtebaulich geschlossen.
Der würfelartige Baukörper schreibt den Rhythmus der benachbarten Bestandsbauten
konsequent fort. Die gerasterte Fassadengliederung mit dem Wechsel von Weißbeton-
flächen und großen Kastenfenstern ist in ihrer Reduktion und Maßstäblichkeit zur Umge-
bung eine wohltuend ruhige Ergänzung des Würfelthemas und schafft gleichzeitig eine
maximale Belichtung der Labore. Durch die kompakte Form des Baukörpers mit seinem
ausgewogenen Verhältnis zwischen offenen und geschlossenen Außenwandflächen wird
eine hohe Energieeffizienz erreicht. Insgesamt besticht die Arbeit durch ihr aufs Wesent-
liche reduzierte architektonische Konzept und dessen konsequente Realisierung.
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und
Baumanagement, Niederlassung Leipzig II
Planer
Schulz und Schulz, Professoren Ansgar und
Benedikt Schulz
Ausführende
BFE Beton Fertigteilbau Erfurt GmbH,
HTI Hoch-, Tief- und Industriebau GmbH
Greußen, Walther-Technik GmbH

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Anerkennungen

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Anerkennungen
Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Verbindungsbau und Erweiterung,
Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
Die Begründung der Jury
Das selbstgewählte Motto für die Weiterentwicklung des Evangelischen Kreuzgymnasiums
Dresden »Erhalten, Neuordnen, erkennbar hinzufügen« ist im Wesentlichen in hervorra-
gender Weise umgesetzt. Der Umbau des Bestandes unter Wahrung der wichtigen histo-
rischen Elemente und maßvoller Addition moderner Bausteine vereinigt in lobenswerter
Weise die Aspekte Denkmalschutz und funktionale Anforderungen. Besonders würdigt die
Jury den markanten neuen Eingang, der gleichzeitig gekonnt die beiden vorhanden Schul-
baukörper untereinander verbindet. Er stellt einen neuen identitätsstiftenden Punkt dar.
Die neue Sporthalle erreicht die Qualität nicht in gleichem Maße, ist aber eine verwertbare
Lösung. Die Neuordnung der Freiflächen überzeugt. Die Energieeffizienz bewegt sich in
einem akzeptablen Rahmen. Insgesamt zeigt das Projekt in anerkennenswerter Weise wie
ein historischer Bestand den heutigen Rahmenbedingungen entsprechend im Sinne von
Wahrung und Stärkung der Baukultur weiterentwickelt werden kann.
Bauherr
Evangelisch-Lutherische Landeskirche
Sachsens, Kirchenbezirk Nord
Planer
PFAU Architekten,
Ingenieurbüro Dr. Scheffler & Partner GmbH,
Trag Werk Ingenieure Döking + Purtak
Partnerschaft, KLEMM INGENIEURE GmbH &
Co. KG, Jäger Ingenieure GmbH
Ausführende
Giele GmbH, PTF-Bau Meissen GmbH,
HSD GmbH – Haus- und Landschafts-
spezialdienste Dresden, BAUHAUF GmbH
Baubetrieb für Neubau und Sanierung

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Anerkennungen

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
Engere Wahl
2017

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Engere Wahl
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Bauherr
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.
Planer
F29 Architekten GmbH
Ausführende
Kompakt Bau Torgau GmbH
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V.
Bauherr
Landeshauptstadt Dresden
Planer
see architekten gmbh
Ausführende
Thorandt Metallbau GmbH & Co. KG
Einfeldsporthalle 76. Oberschule, Dresden

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Engere Wahl
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Dresden II
Planer
Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten
Ausführende
BAUHAUF GmbH
Trefftz-Bau und Physikgebäude, Dresden
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Dresden II
Planer
CODE UNIQUE Architekten BDA
Ausführende
KPB Königseer Podestbau und Bestuhlung,
Hollerung Restaurierung GmbH,
Freund - Metallbau GmbH
Hochschule für Bildende Künste, Dresden

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Engere Wahl
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Bauherr
Landeshauptstadt Dresden
Planer
ARGE Klinkenbusch + Kunze / hänel furkert architekten,
Freiraumplanung mit System.LandschaftsArchitekten GbR,
Ingenieurbüro Prof. Dr. Roland Fink,
Ingenieurbüro Friemel + Partner Gebäudetechnische Gesamtplanung,
Ingenieurbüro für Baustatik – Dipl. Ing. (FH) Teichmann
Ausführende
O.H.T. Hoch- und Tiefau GmbH,
Tischlerei Winkler,
Dachdecker & Zimmerer GmbH Stolpen,
KLUGE Klima und Filtertechnik GmbH,
Lehmann Heizung /
Lüfung / Sanitär GmbH,
EAB Bautzen GmbH,
Siegfried Schur Baubetrieb GmbH
6. Grundschule »Am Großen Garten«, Dresden

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
Weitere
Wettbewerbsbeiträge
2017

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Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Leipzig II
Planer
RKW Rhode Kellermann Wawrowsky
Ausführende
Tollert Fensterbau Verglasung, Kattner Stahlbau GmbH,
F.X. Rauch GmbH & Co. KG, LKS Lüftungs- und Klimaanlagenbau
Service GmbH, Spieß & Runge Elektrotechnik GbR
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Chemnitz
Planer
ARGE Junk & Reich / Hartmann + Helm
Ausführende
Hoch- und Tiefbau Rochlitz GmbH,
K&S Industrieservice GmbH,
Wesemann GmbH
Bauherr
Stadt Hainichen
Planer
Dipl.-Ing. (FH) Arch. Matthias Liebold,
Ingenieurbüro Egerland,
Ingenieurbüro Elektrotechnik Döbeln
Beratende Ingenieure GmbH,
INGPLAN TECHNIK GmbH
Ausführende
BACKER-BAU GmbH Bauunternehmung, Hainichen
Ehemalige Textilfabrik Hertwig,
Hainichen
Sanierung Krochhochhaus
mit Ausstellungshalle
für das Ägyptische Museum,
Universität Leipzig
Umbau und Sanierung
des Institutsgebäudes für
Metallformung/Gießereitechnik,
TU Bergakademie Freiberg
Weitere Wettbewerbsbeiträge

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
Bauherr
Landeshauptstadt Dresden
Planer
ARGE Junk & Reich / Hartmann + Helm
Ausführende
Wolff & Müller Hoch- und Industriebau GmbH & Co. KG,
Metallbau Möller GmbH & Co. KG,
Stuck- und Sanierungs-GmbH Behrendt & Petzold
Bauherr
Stadt Taucha
Planer
DNR Daab Nordheim Reutler PartGmbB
Ausführende
Dachtechnik-Holzbau Pampel GmbH
Oberschule Taucha
Romain-Rolland-Gymnasium,
Dresden
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Dresden I
Planer
TPMT Architekten GmbH,
Architekturbüro Anwand,
Mayer-Vorfelder und Dinkelacker –
Ingenieurgesellschaft für Bauwesen GmbH & Co. KG
Ausführende
Dachdecker & Zimmerer Stolpen GmbH,
Bauuunternehmen Ortwin Trux
Finanzamt Pirna

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
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Bauherr
Große Kreisstadt Schwarzenberg
Planer
Bauplanungsbüro Süß GmbH,
Planungsbüro S. Weiß & V. Rudolph,
Architekturbüro Hanisch,
Ingenieurbüro ELT-Projekt,
Lorenz & Anders – Ingenieurbüro für Gebäudetechnik und
Energiemanagement
GbR
Ausführende
IGW Bau GmbH, Bauservice Lorenz,
Dachdeckermeister Christian Kaffka,
Schreinerei und Metallbau Wagner GmbH,
Verfugungen und Trockenbau Mario Behrendt,
NISSA Fußbodenbau GmbH,
Tischlerei Rene Jungnickel,
Metallbau Els GmbH,
HTW Haustechnik GmbH,
Michael Kunz Ofen- & Fliesen GmbH,
Malerbetrieb Stefan Thurn,
ORA GmbH – Objekt- und Raumausstattung,
EKS-Elektroanlagen- und Kfz-Service GmbH,
Schramm & Lorenz Elektrohandwerksbetrieb,
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH,
Groß-Weigel-Seifert Gebäudetechnik GmbH & Co. KG
Bauherr
Volkssolidarität Leipziger Land Muldentalkreis e.V.
Planer
STRAUSS ARCHITEKTEN,
B Plan GmbH & Co. KG,
Eichhorn Glathe Schröder GmbH & Co. KG,
Grünplan Freiraum- und Landschaftsarchitekten,
Ingenieurbüro Bauwesen Uwe Horn GmbH
Ausführende
Lubak-Bauunternehmung GmbH,
Eilenburger Fenstertechnik GmbH & Ko.KG,
Kist Büro- und Objekteinrichtung Leipzig GmbH
Freies Gymnasium Borsdorf
Museumsdepot Schwarzenberg

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30
Bauherr
Landeshauptstadt Dresden
Planer
ARGE Junk & Reich / Hartmann + Helm
Ausführende
Zimmermann Bau GmbH, Karl Köhler GmbH & Co. KG, Dachdeckerei
Keil & Ziesche GmbH, Bau- & Möbeltischlerei Walter Henker,
Universal-Putz-GmbH. Metallbau Möller GmbH & Co. KG, HSD GmbH
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Dresden II
Planer
Wurm Architekten,
LTHX Architekten
Ausführende
Maler Sven Seurig,
MF Fassadentechnik GmbH
Bauherr
Landeshauptstadt Dresden
Planer
ARGE Junk & Reich / Hartmann + Helm
Ausführende
Kramer GmbH & Co.KG,
Hölig Metallbau GmbH & Co. KG,
Gebrüder Mielke Bau GmbH
Weitere Wettbewerbsbeiträge
62. Oberschule
»Friedrich Schiller«, Dresden
Schulkomplex der
89. Grundschule, Dresden
Institutsgebäude Pirna/Copitz

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
31
Bauherr
forum thomanum Schulen GmbH
Planer
W&V Architekten GmbH, Seelemann Landschaftsarchitekten,
Mathes Beratende Ingenieure GmbH, RPP Haustechnik,
NORIS Energie-Consult IB für Elektronik, Genest & Partner
Ingenieurgesellschaft mbH, Bernd Dombrowski
Ausführende
HTB Hoch- & Tiefbau Rochlitz GmbH, KGM Konstruktiver Glas- &
Metallbau Zerbst GmbH, DPS Denkmalpflege Putz & Stuck GmbH,
K & W Bau GmbH, Dirk Lohmann Tischlermeister, Andreas Schmidt
Dächer & Fassaden GmbH, Naturstein Lotze, Bau- & Möbeltischlerei
Walter Henker
Bauherr
Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen,
vertreten durch Evangelisch-Lutherische Nicolai-Kirchgemeinde
Zwickau
Planer
ABOA Architekten GmbH
Ausführende
Tischlerei Reitz
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Bautzen
Planer
Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten
Ausführende
Bauunternehmen Heidrich GmbH & Co. KG
Hochschule Zittau/Görlitz
Bildungscampus
forum thomanum, Leipzig
Informationsraum
Katharinenkirche, Zwickau

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
Bauherr
Stadt Frankenberg/Sa.
Planer
Sporbert Architekten GmbH
Ausführende
Wohnungsgesellschaft Frankenberg/Sa. mbH,
Sanitär- und Heizungstechnik GmbH,
Frankenberg/Sa.,
Lichtenauer Fensterbau GmbH,
Fliesen und Naturstein Patrick Maul
Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Chemnitz
Planer
Burger Rudacs Architekten, Stefan Burger
Architekt BDA
Ausführende
Heidelberger Betonelemente GmbH & Co. KG
Bauherr
Landkreis Görlitz
Planer
AIZ Bauplanungsgesellschaft mbH,
Prof. Bolsius – Hochschule Zittau/Görlitz
Ausführende
Tischlerei Berger GmbH & Co. KG,
Kirschner Bauhandwerk e. K.
»Friedrich-Fröbel-Schule«
Olbersdorf
Bildungszentrum Frankenberg/
Sa.
Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau,
Chemnitz

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Weitere Wettbewerbsbeiträge
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Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Dresden II
Planer
kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH,
rohdecan architekten GmbH, Ingenieurbüro Lummer Malze Partner,
Ingenieurbüro Katerbaum, Ingenieurbüro Brueckner,
Planung Kai Rentrop Wolfgang Sorge
GbR, INROS LACKNER AG,
RSP Freiraum GmbH, Landschaftsarchitektur Ritter Schaffner Peuker,
Leonhardt, Andrä und Partner – Beratende Ingenieure
VBI AG,
Ingenieurgesellschaft Hochbau
GbR
Ausführende
MW Solidbau
GmbH, Jaeger Ausbau GmbH & Co. KG,
Kühnapfel Spezialbau, DGS Dresdner Gleis- & Straßenbau
GmbH,
Jens Dunkel Glas- & Bauelemente GmbH
Bauherr
Stadt Freiberg
Planer
Architekt Dipl.-Ing. Bert Hoffmann
Ausführende
Göhler Bau GmbH, Fensterbau Jürgen, Grünert Metallbau, Tittmann
Fußböden Sprotta GmbH, TGA Döbeln, Fliesen Klemm GmbH, Heinrich
Schmid GmbH & Co. KG, Maler Andreas Hoffmann, VHB Wilhelm Pfalzer
& Hans Vogt GmbH & Co. KG, Hamberger Flooring GmbH & Co. KG,
Malerwerkstätten Mittweida GmbH, Metallbau Papendiek,
Dachdeckerei – Dachklempnerei – Sanitärinstallation Schmelzer,
Sportco GmbH, LSA Lüftung Service & Anlagenbau GmbH,
Scharf Heizungsbau Klempner und Installateure GmbH,
Elektro Union Freiberg Anlagenbau-, Handels- & Service GmbH
Jahnsportstätte Freiberg
Staatliche Studienakademie
und Evangelische Hochschule
für Soziale Arbeit, Dresden

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Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement,
Niederlassung Dresden I
Planer
meyer-bassin und partner
freie architekten bda, PartG mbB
Ausführende
BAUHAUF GmbH Baubetrieb für Neubau und Sanierung
Weitere Wettbewerbsbeiträge
Umbau Gastronomiegebäude
der Semperoper zur Studiobühne,
Dresden
Bauherr
Große Kreisstadt Niesky
Planer
Klinkenbusch + Kunze Architektur,
Engelbach + Partner Ingenieurgesellschft mbH,
Ingenieurbüro Giesel HLS,
Bernd Funke Ingenieurbüro für Elektroplanung
Ausführende
Neu & Reko Bau Glotz GmbH,
Tischlerei Erika Rothe,
Zimmerei Schulze GmbH
Konrad-Wachsmann-Haus
Niesky

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Impressionen
von der Jurysitzung
2017

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Die Jury
Die Jury
Prof. Dr. sc. techn. Reinhard Erfurth
Ehrenpräsident
Ingenieurkammer Sachsen, Dresden
Dipl.-Ing. Martin Faßauer
Mitglied des Vorstandes
Architektenkammer Sachsen, Dresden
Rainer Haubrich
Stellv. Ressortleiter Meinung/Kommentare
WeltN24 GmbH, Berlin
Ulrich Menke
Abteilungsleiter Abt. 5 –
Stadtentwicklung, Bau- und Wohnungswesen
Sächsisches Staatsministerium des Innern, Dresden
Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden
Institutsleiter
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann
Geschäftsführender Gesellschafter
Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH, Niederlassung Dresden
Dipl.-Ing. Petra Wesseler
Präsidentin
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Berlin
v.l.n.r.: Ulrich Menke, Rainer Haubrich, Dipl.-Ing. Petra Wesseler, Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Dipl.-Ing. Martin Faßauer,
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Richard Stroetmann, Prof. Dr. sc. techn. Reinhard Erfurth (Vorsitzender des Preisgerichts)

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Die Vorprüfer
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Die Vorprüfer
Dr.-Ing. Saad Baradiy
Fachbereichsleiter Fachbereich
Bauphysik-Energieeffizienz-Nachhaltigkeit
iproplan® Planungsgesellschaft mbH, Chemnitz
Dipl.-Ing. Heike Eisenhut-Schumann
Geschäftsführerin
BAU - PLANUNG – RISCH Ingenieurgesellschaft mbH, Zittau
Dr.-Ing. Jürgen Gutsfeld
Ehrenvorstand
Ingenieurkammer Sachsen, Dresden
Dipl.-Ing. Uwe Horn
Geschäftsführer
Ingenieurbüro Bauwesen Horn GmbH, Leipzig
Dipl.-Ing. Fred Milke
Geschäftsleitung
AIZ Bauplanungsgesellschaft mbH, Zittau
Michael Münch M.A.
Referatsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ingenieurkammer Sachsen, Dresden
Dr.-Ing. Frank Purtak
Geschäftsführer
Trag Werk Ingenieure Döking + Purtak Partnerschaft, Dresden
Dipl.-Ing. (FH) Wilfried Reißmann
Sachbearbeiter Bautechnik, Bauordnungsrecht
Sächsisches Staatsministerium des Innern, Dresden
Dr.-Ing. Siegfried Schlott
Vizepräsident
Ingenieurkammer Sachsen, Dresden
Dipl.-Ing. Thomas Wölk
Referent Referat 52 – Stadtentwicklung
Sächsisches Staatsministerium des Innern, Dresden

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Impressionen von der Jurysitzung

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Impressionen von der Jurysitzung
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Die Sitzung fand am 12. Mai 2017 im Sächsischen Staatsministerium
für Wissenschaft und Kunst in Dresden statt.

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Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017

Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2017
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Herausgeber
Sächsisches Staatsministerium des Innern, Wilhelm-Buck-Straße 2, 01097 Dresden
Telefon: 03 51 5 64 -0
Telefax: 03 51 5 64 35 09
E-Mail: stadtentwicklung@smi.sachsen.de
Internet:
www.bauen-wohnen.sachsen.de
Autoren
Markus Ulbig
Sächsischer Staatsminister des Innern, Dresden
Dipl.-Ing Alf Furkert
Präsident der Architektenkammer Sachsen, Dresden
Prof. Dr.-Ing. Hubertus Milke
Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, Dresden
Preisgericht, s. Begründung der Jury beim Preisträger und bei den Anerkennungen
Fotos
Fotos Kraftwerk Mitte Dresden: Oliver Killig
Fotos Adolf-Ferdinand-Weinhold-Bau, Technische Universität Chemnitz: Werner Huthmacher
Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
Gestaltung und Satz:
Dipl.-Des. Kareen Sickert
www.sickert-design.de
Druck:
Union Druckerei Dresden GmbH
Auflage:
500 Exemplare
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