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Infodienst Landwirtschaft 5/2020
Förder- und Fachbildungszentrum Kamenz

Inhalt
Vorwort
03
Förderung
04
Sachsen fördert Innovationsprojekte für die hiesige Landwirtschaft
04
Neu: Richtlinie zur Förderung der Energieeffizienz und CO
2
-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau
04
Sauenhaltung: Umbau ab sofort förderbar
05
Landwirtschaftliche Erzeugung
06
Regeln zur Umwandlung von Dauergrünland im Rahmen der Direktzahlungen
06
Neue Bestimmungen der Düngeverordnung (DüV) beachten!
07
Stoffstrombilanzverordnung: Wegfall der Bagatellregelung Wirtschaftsdung-Aufnahme
08
Faltblätter Saatmischungen Grünland, Feldfutter, Zwischenfrüchte
08
Beratung
09
Beratung zur Einkommens- und Vermögenssicherung
09
Bildung
09
Referendariat für den höheren landwirtschaftlichen Verwaltungsdienst
09
Befragungen
09
Sachsens Milchwirtschaft – Ihre Meinung ist gefragt!
09
Zusammenfassung der Ergebnisse der Befragung zum Investitionsbedarf
10
Veranstaltungen, Schulungen
10
Veranstaltungsmanagement unter Corona-Bedingungen
10
Veranstaltungen des LfULG von Dezember bis Anfang Februar
11
Veröffentlichungen
12
Neue Veröffentlichungen des LfULG und des SMEKUL
12
Förder- und Fachbildungszentrum Kamenz
13
Jahresrückblick 2020
13
Landwirtschaftliche Erzeugung
14
Stoffstrombilanz – Änderung nach Inkraft treten der neuen Düngeverordnung 2020
14
Landwirtschaftlich genutzte Flächen mit Hangneigung an Gewässern
14
Wichtiger Hinweis für Betriebe, die Festmist oder Kompost erzeugen und flüssige Wirtschaftsdünger lagern
14
BESyD-Aktualisierung
15
Veranstaltungen, Schulungen
15
Wie weiter mit den Fachinformationsveranstaltungen?
15
02 |

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| 03
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Es wird uns als Coronajahr und als 3. Trocken-
jahr in Folge in Erinnerung bleiben. Herausforderungen für Sie und für uns als Fach-
verwaltung gab es also wieder reichlich.
In der Flächenförderung war es z. B. notwendig und möglich, für Sie unbürokratisch
die Futterflächen freizugeben. Auch die Antragstellung während der Corona-
Beschränkungen im Frühjahr wurde gut bewältigt. Hier hat sich unsere webbasierte
Antragstellung ausgezahlt – alle Anträge konnten termingerecht in der erforder-
lichen Qualität eingereicht werden.
Momentan arbeiten unsere Mitarbeiter trotz der sich insgesamt verschärfenden
Corona-Situation mit Hochdruck an der zeitigen Auszahlung von Ausgleichszulage
und Direktzahlungen. Die Zahlungen sind wieder vor Weihnachten vorgesehen; die
Ausgleichszulage in der 50. KW und die Direktzahlungen in der 51. KW.
Für die neue Förderperiode geht es im kommenden Jahr in die heiße Phase. Dann
werden sich Kommission, Ministerrat und Europaparlament auf die Ausrichtung der
GAP einigen. Verhandelt werden u. a. die Anforderungen an die Grüne Architektur
einschließlich Ökoregelungen sowie Degression und Kappung.
Gleichzeitig starten in Deutschland die Abstimmungen zur nationalen Umsetzung
der GAP im Rahmen des sogenannten Strategieplans. Neu ist hier, dass die nationale
Ausgestaltung einheitliche Vorgaben für Direktzahlungen und sonstigen Fördermaß-
nahmen des ländlichen Raums beinhalten wird.
Als LfULG werden wir Sie – trotz der aktuellen und weiter absehbaren Inanspruch-
nahme von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitswesen – sowohl in
der ausklingenden als auch in der neuen Förderperiode auf bewährte Weise unter-
stützen.
Nicht zuletzt deshalb wollen wir ab Januar unsere Veranstaltungen ersatzweise online
anbieten. Bitte melden Sie sich daher für jede Veranstaltung an, an der Sie teilnehmen
möchten – egal ob Präsenz- oder Online-Veranstaltung. Die Anmeldung erfolgt über
unseren Veranstaltungskalender im Internet. Im Falle einer Online-Veranstaltung
erhalten Sie dann vor der Veranstaltung von uns per E-Mail einen Zugangslink.
Ich wünsche Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit. Bleiben Sie gesund,
optimistisch und kommen Sie gut in das neue Jahr.
Ihr
Norbert Eichkorn
Präsident des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

04 |
Sachsen fördert Innovationsprojekte für die
hiesige Landwirtschaft
Die Sächsische Vernetzungsstelle der EIP-AGRI informiert und berät Interessierte
Die Arbeit in der Landwirtschaft ist anspruchsvoll. Stets müssen neue Herausforde-
rungen gemeistert und praktische Probleme gelöst werden. Einige im Alltagsgeschäft
gefundene Lösungen bedürfen einer systematischen Weiterentwicklung. Manche
Probleme lassen sich nur gemeinsam mit anderen Akteuren lösen. Häufig fehlt es
an Zeit, Finanzierung und passenden Kooperationspartnern, damit aus guten Ideen
wirkliche Innovationen werden. EIP-AGRI soll hier Abhilfe schaffen.
EIP-AGRI ist ein Innovationsförderprogramm der EU, das Gruppen aus Landwirten,
Wissenschaftlern und anderen Akteuren bei der Durchführung innovativer Pilot-
projekte unterstützt. Voraussetzung für eine Förderung in Sachsen ist, dass diese
Gruppen neue Produkte/Verfahren in die Praxis einführen oder bestehende Produkte/
Verfahren an sächsische Verhältnisse anpassen wollen. Die Projektlaufzeit ist auf den
31.12.2024 begrenzt. Der Regelfördersatz liegt bei 80 %. Förderfähig sind projekt-
bezogene Personal- und Sachausgaben, auf deren Basis zudem eine Gemeinkosten-
pauschale in Höhe von 25 % erstattet wird, sowie Dienstleistungen Dritter.
Förderanträge für Innovationsprojekte können nach einem entsprechenden Auf-
ruf des SMEKUL in Referat 33 des LfULG eingereicht werden. Bereits zuvor können
Interessierte ihre Projektideen unverbindlich auf Innovationsgehalt und Passfähigkeit
mit den Förderkonditionen prüfen lassen. Hierfür ist der Sächsischen Vernetzungs-
stelle der EIP-AGRI eine Projektskizze vorzulegen. Die Vernetzungsstelle informiert
und berät Interessierte in allen Fragen bezüglich EIP-AGRI in Sachsen.
Wer innovative Ideen für die sächsische Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft ent-
wickeln und auf Praxistauglichkeit testen möchte - oder wer Innovationsbedarf sieht,
der von anderen Akteuren gedeckt werden könnte - melde sich bitte bei der Ver-
netzungsstelle. Auf deren Internetseite findet sich, neben weiteren Informationen zu
EIP-AGRI, auch der aktuelle Aufruf des SMEKUL und die Antragsunterlagen. Die Frist
zur Antragstellung endet am 31. März 2021.
Internetseite der Sächsischen Vernetzungsstelle der EIP-AGRI:
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/saechsische-vernetzungsstelle-der-eip-agri-6666.html
Neu: Richtlinie zur Förderung der
Energieeffizienz und CO
2
-Einsparung in
Landwirtschaft und Gartenbau
Das bisherige Bundesprogramm zur Verbesserung der Energieeffizienz wurde zum
1. November 2020 ersetzt durch eine neue Förderrichtlinie mit einem erweiterten
Rahmen. Ziel ist nicht mehr nur um die Einsparung von Energie, sondern vielmehr
die Verminderung des energiebedingten CO
2
-Ausstoßes. Dem wird die neue Richtlinie
gerecht, indem auch Investitionen förderfähig sind in Anlagen zur Erzeugung von re-
generativer Energie zur betrieblichen Eigennutzung und zur Abwärmenutzung sowie
in mobile Maschinen und Geräte, die regenerative Energien als Antrieb nutzen.
Die Förderung der Beratung zur Ermittlung des betrieblichen CO
2
-Einsparpotentials
durch einen von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung akkreditierten
Sachverständigen ist ein Schlüsselelement des Programmes. Die mit bis zu 7.000 EUR
bezuschusste Beratung deckt Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung sowie den Ersatz
von fossilen Energieträgern im betrieblichen Ablauf auf, wodurch neben Energie auch
Kosten eingespart werden können. Im Ergebnis wird vom Berater ein betriebliches
CO
2
-Einsparkonzept erstellt.
Förderung
Ansprechpartnerin im LfULG:
Silke Neu
Telefon: 0351 2612-2121
E-Mail: silke.neu@smul.sachsen.de

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Investitionszuschüsse werden für den Einsatz neuer Technik gewährt, die bei glei-
cher Leistung unmittelbar weniger Energie verbraucht bzw. den Energieverbrauch
der vorhandenen Technik reduziert. Gefördert wird nicht nur der Ersatz von elektro-
motorisch angetriebenen Geräten, sondern auch die Anschaffung von Reifendruck-
regelanlagen und Milchvorkühlern. Für Einzelmaßnahmen beträgt die Zuwendung bis
zu 30 Prozent.
Bezuschusst werden weiterhin Maßnahmen zur Umsetzung des betriebsindividu-
ellen CO
2
-Einsparkonzepts durch die technische Modernisierung oder den Neubau
von energieeffizienten Anlagen in der Innenwirtschaft. Dazu gehören unter anderem
Prozess- und Verfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien, energe-
tische Optimierung von technischen Prozessen, hydraulische Optimierung oder die
Erneuerung von Druckluftleitungen.
Gefördert werden außerdem Investitionen in Anlagen zur Erzeugung, Bereitstellung
und zum Bezug regenerativer Energien sowie von Abwärme für den betrieblichen
Eigenbedarf. Dazu gehören beispielsweise Photovoltaikanlagen, Anlagen zur Nutzung
von Geothermie oder Abwärme einschließlich der erforderlichen Speicheranlagen.
Die Höhe der Zuwendung wird in den neuen Förderbedingungen nach der Förder-
effizienz berechnet. Somit erhalten Vorhaben mit hohem CO
2
-Einsparpotenzial eine
höhere Förderung. Bezuschusst werden bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen
Ausgaben.
Nähere Informationen zum Förderprogramm einschließlich eines Sachverständigen-
verzeichnisses finden Sie im Internet unter
https://www.ble.de/DE/Themen/Klima-Energie/Bundesprogramm-Energieeffizienz/
bundesprogramm-energieeffizienz_node.html.
Anregungen zur Energieeffizienzverbesserung finden Sie auch in unserem Praxis-
leitfaden „Energieeffizienz in der Landwirtschaft“, den Sie unter folgendem Link
herunterladen
können:
https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/30534.
Sauenhaltung: Umbau ab sofort förderbar
Angaben zur Förderung
Sauenhaltende Betriebe können kurzfristig eine Förderung für Stallum- sowie Stall-
ersatzbauten aus dem Bundesprogramm Stallumbau erhalten. Das Bundesminis-
terium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert den Stallumbau, um das
Tierwohl in der Sauenhaltung zu verbessern. Anträge können bis zum 15. März 2021
gestellt werden.
Das Ministerium bezuschusst 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die Förder-
höchstgrenze beträgt 500.000 Euro pro landwirtschaftlichem Betrieb und Investi-
tionsvorhaben. Das Bauvorhaben muss bis Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein.
Außerdem wird die einzelbetriebliche Beratung für die Erstellung eines Um- oder
Ersatzbaukonzepts gefördert. Dieses darf jedoch nicht mit einer Vergrößerung des
Tierbestandes verbunden sein.
Vorgaben zu Platz und Aktivitätsbereichen einhalten
Das Bundesprogramm Stallumbau unterstützt die kurzfristige Umsetzung der Sieb-
ten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung. Diese legt
Mindestanforderungen an die Haltung von Sauen fest:
Bei der Gruppenhaltung müssen ab dem Absetzen der Ferkel bis zur Besamung für
jede Muttersau mindestens fünf Quadratmeter zur Verfügung stehen. Die Buchten
müssen in Liege-, Fress- und sonstige Aktivitätsbereiche untergliedert werden; au-
ßerdem sind Rückzugsmöglichkeiten vorzusehen. Abferkelbuchten müssen eine Min-
destfläche von 6,5 Quadratmetern haben und die Sauen müssen sich frei bewegen
sowie ungehindert umdrehen können.
Ansprechpartner LfULG:
René Pommer
Telefon: 034222 46 2210
E-Mail: rene.pommer@smul.sachsen.de

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Das Bundesprogramm ist Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung. Für die För-
derung des Stallumbaus sind Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 300 Mio. Euro
für die Jahre 2020 und 2021 eingeplant. Es gelten folgende Voraussetzungen:
Die Höchstgrenze liegt bei 500.000 Euro je Betrieb und Investitionsvorhaben.
Das Bauvorhaben darf nicht mit einer Vergrößerung des Tierbestandes verbunden
sein.
Das Vorhaben muss bis Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein.
Förderfähig sind auch die einzelbetriebliche Beratung für die Erstellung eines Um-
oder Ersatzbaukonzepts.
Weitere Details zur Antragstellung finden Sie unter
www.ble.de/stallumbau.
Auskunft
erteilt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung unter der Rufnummer
0228/6845-2755 sowie per E-Mail an stallumbau@ble.de.
Regeln zur Umwandlung von Dauergrünland
im Rahmen der Direktzahlungen
Information zum Verfahren bei Wildschweinschäden
Grundsätzlich muss eine Umwandlung von Dauergrünland (DGL) genehmigt werden.
Unter einer Umwandlung ist u.a. jegliche mechanische Zerstörung der Grasnarbe zu
verstehen. Das umfasst alle Bodenbearbeitungsmaßnahmen wie Pflügen, Grubbern,
Fräsen und die Anwendung einer Scheibenegge. Genehmigungsfreie Maßnahmen auf
DGL sind hingegen Walzen, Schleppen und Striegeln sowie die Aussaat oder Düngung
im Schlitzverfahren oder jede vergleichbare Maßnahme der Bodenbearbeitung.
Eine Grasnarbenzerstörung durch Wildschwein-, Mäuse- oder Hochwasserschaden
kann sowohl auf (normalem) DGL als auch auf umweltsensiblem DGL (in FFH-Gebie-
ten) als Fall höherer Gewalt anerkannt werden. Die Rechtsfolge besteht darin, dass
die erforderliche mechanische Bodenbearbeitung für die Wiederherstellung der Gras-
narbe dann nicht als genehmigungsbedürftige Umwandlung von DGL gilt. Darüber
hinaus ist auch kein reguläres Antragsverfahren auf Genehmigung zur Umwandlung
von DGL zur Narbenerneuerung zu durchlaufen. Um den Fall höherer Gewalt an-
erkannt zu bekommen, ist eine formlose Anzeige (mit Fotos der von Wildschweinen
aufgeworfenen Flächen) innerhalb von fünfzehn Arbeitstagen, ab dem Zeitpunkt, ab
dem der Antragsteller von dem Schaden Kenntnis erlangt und zur Anzeige in der Lage
ist, schriftlich beim zuständigen FBZ bzw. der zuständigen ISS einzureichen.
Beim umweltsensiblen DGL ist mit der Anzeige zusätzlich die Art der vorgesehenen
Bodenbearbeitungsmaßnahme entsprechend § 30 Abs. 6 der InVeKoS-Verordnung
anzugeben.
Es bleibt zu beachten, dass dies nicht die Möglichkeit zum Pflügen des gesamten
Schlages darstellt, sondern vom jeweiligen Umfang der geschädigten Fläche abhängt.
Anhand der Anzeige höherer Gewalt sowie beigefügter Fotos wird die Plausibilität der
Grasnarbenzerstörung geprüft. Anschließend erfolgt eine schriftliche Anerkennung
des Falles höherer Gewalt und die Mitteilung an den Betrieb, dass die mechanische
Bodenbearbeitung zur Wiederherstellung der Grasnarbe erfolgen kann. Erst nach Ein-
gang dieser Mitteilung darf mit der Bodenbearbeitung begonnen werden.
Da es sich bei der zuvor beschriebenen Behebung der von Wildschweinen verursach-
ten Flächenschäden weder um eine genehmigungspflichtige Narbenerneuerung noch
um eine Wiederansaatverpflichtung handelt, gilt für diese Flächen kein Ausschluss
vom regulären Genehmigungsverfahren zur Umwandlung von DGL für die kommen-
den fünf Jahre.
Unberührt bleiben die Fälle, bei denen die Schäden durch leichte Bodenbearbeitung
(Walzen, Schleppen, Striegeln, Nachsaat im Schlitzverfahren) behoben werden kön-
nen. Hierfür ist keine Anzeige erforderlich.
Ansprechpartner:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und
Ernährung (BLE)
Telefon: 0228 6845-2755
E-Mail: stallumbau@ble.de
Landwirtschaftliche
Erzeugung
Ansprechpartner:
Örtlich zuständige Förder- und
Fachbildungszentren (FBZ) bzw.
Informations- und Servicestellen (ISS)

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Neue Bestimmungen der Düngeverordnung
(DüV) beachten!
Die neue Düngeverordnung 2020 gilt seit 1. Mai 2020. Die darin enthaltenen zusätz-
lichen, weitergehenden Bestimmungen für Nitrat-Gebiete gelten ab 2021.
Das LfULG informiert im Internet unter
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/umsetzungshinweise-dungeverordnung-20300.html
mit Hinweisblättern zu den aktuell gültigen Anforderungen. Neue Veröffentlichun-
gen sind am Datum unter dem jeweiligen Link zu erkennen.
Für die nächsten Monate wird insbesondere auf folgende Änderungen hingewiesen:
Aufzeichnungspflichten
Die Bestimmungen zur Nährstoffbilanzierung nach DüV wurden aufgehoben.
Neu eingeführt ist die Pflicht zur schlagbezogenen Aufzeichnung jeder Düngungs-
maßnahme nach Art und Menge der Düngemittel und der eingesetzten Nährstoff-
mengen (N, verfügbarer N, P) spätestens zwei Tage nach der Aufbringung. Bei Weide-
haltung ist zusätzlich die Zahl der Weidetage sowie die Art und Zahl der Weidetiere
nach Abschluss der Weidehaltung zu dokumentieren. Dazu bestehen keine Formvor-
gaben.
Bis zum 31. März
sind der ermittelte Düngebedarf und die aufgebrachten Nähr-
stoffmengen zu betrieblichen, jährlichen Gesamtsummen für das Vorjahr zusammen-
zufassen und aufzuzeichnen. Ein Formblatt dazu ist im Internet bereitgestellt – siehe
Hinweisblatt „Aufzeichnungspflichten“ unter der o. g. Internetadresse.
Verpflichtungen zur Stoffstrombilanzierung (Stoffstrombilanzverordnung) bestehen
weiterhin.
Düngebedarfsermittlung
Im Rahmen der Stickstoff (N)-Düngebedarfsermittlung (N-DBE) ist nunmehr das Er-
tragsniveau im Durchschnitt der letzten 5 Jahre heranzuziehen; im Nitratgebiet ist
der Ertragsdurchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 heranzuziehen.
Bei der N-DBE im Frühjahr 2021 zu Winterraps oder Wintergerste ist der ab Ernte der
letzten Hauptfrucht bis zum 1.10. aufgebrachte verfügbare Stickstoff in voller Höhe
anzurechnen (Abzug).
Die neuen Aufzeichnungspflichten und die Änderungen bei der Düngebedarfsermitt-
lung werden auch in das Programm BESyD integriert; eine neue Version wird im
Dezember 2020 verfügbar unter
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/duengebedarfsermittlung-besyd-20619.html.
Sperrfristen/Aufbringungsverbote ab 2020
Für die Aufbringung von Phosphatdüngemittel gilt für alle Flächen nunmehr ein Ver-
botszeitraum (Sperrfrist) vom 1. Dezember bis 15. Januar.
Die Sperrfrist für Festmist von Huf- oder Klauentieren und Kompost gilt ebenfalls neu
bereits vom 1. Dezember bis 15. Januar.
Es gibt keine Ausnahmen mehr zum Aufbringungsverbot für N- und P-haltige Dünger
auf gefrorenem Boden. Lediglich die Aufbringung von P-haltigen Kalkdüngern mit
weniger als 2 % Phosphat bleibt auf gefrorenem Boden erlaubt.
Zusätzliche Vorgaben in Nitrat-Gebieten
Momentan wird die entsprechende Landesverordnung (SächsDüReVO) zur Festlegung
der Nitrat-Gebiete erarbeitet. Sie wird ab 2021 gelten.
Zu den Anforderungen in Nitrat-Gebieten im Einzelnen wird das LfULG unverzüglich
und ausführlich informieren und entsprechende Beiträge im Internet bereitstellen.
Diese finden Sie unter der am Anfang dieses Beitrages genannten Internetadresse.
Ansprechpartner LfULG:
Örtlich zuständige Förder- und
Fachbildungszentren (FBZ) bzw.
Informations- und Servicestellen (ISS)

08 |
Stoffstrombilanzverordnung: Wegfall der
Bagatellregelung Wirtschaftsdung-Aufnahme
Das LfULG, Referat 72, macht darauf aufmerksam, dass die Novellierung der Dünge-
verordnung am 1.5.2020 auch Auswirkungen auf Verordnungen hat, die Bezug neh-
men auf die Düngeverordnung, so z. B. die Stoffstrombilanzverordnung (StoffBilV),
die am 1.1.2018 in Kraft trat.
Grundsätzlich sind folgende Betriebe nach § 3 (4) StoffBilV zur Erstellung einer Stoff-
strombilanz verpflichtet:
1. Betriebe > 50 GV oder > 30 ha LN
bei einer Viehbesatzdichte von jeweils > 2,5 GV/ha
2. Betriebe, die o. g. Schwellenwerte unterschreiten,
bei einem eigenbetrieblichen N-Anfall von mehr als 750 kg/a, wenn dem Betrieb im
Bezugsjahr außerbetrieblicher Wirtschaftsdünger > 750 kg N/Jahr zugeführt wird
3. Betriebe, die eine Biogasanlage unterhalten und mit einem o. g. viehhaltenden
Betrieb in einem funktionalen Zusammenhang stehen, wenn dem Betrieb Wirt-
schaftsdünger aus diesem Betrieb oder sonst außerhalb des Betriebs anfallender
Wirtschaftsdünger zugeführt wird
Betriebe unter 2. waren bisher befreit, wenn sie maximal 750 kg N/Jahr außerbe-
triebliche Wirtschaftsdünger aufgenommen haben (Bagatellregelung). Aufgrund der
aktuellen Rechtslage ab 1.5.2020 ist dieser Befreiungstatbestand weggefallen.
Für die Düngejahre 2020 und folgende Jahre führt dies dazu, dass ab 01.05.2020 all
die Betriebe, die Tiere halten, dabei einen eigenbetrieblichen N-Anfall von maximal
750 kg/a haben und Wirtschaftsdünger aufnehmen, zur Stoffstrombilanz verpflichtet
sind. Für sie gilt dasselbe, wie für die Betriebe, die schon seit 1.1.2018 dazu verpflich-
tet sind. Sie müssen:
1. für ihren Betrieb ein Bezugsjahr, welches 12 Monate dauert, festlegen,
2. jährlich bis spätestens 6 Monate nach Ablauf des festgelegten Bezugsjahres eine
betriebliche Stoffstrombilanz für die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor erstellen
und
3. dem Betrieb zugeführte oder vom Betrieb abgegebene Nährstoffmengen an Stick-
stoff und Phosphor, einschließlich der zur Ermittlung angewendeten Verfahren,
spätestens 3 Monate nach der jeweiligen Zufuhr oder der jeweiligen Abgabe, auf-
zeichnen.
Der Verordnungstext, weitere Hinweise und Hilfestellungen sind unter
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/stoffstrombilanzverordnung-20315.html
zu finden.
Faltblätter Saatmischungen Grünland,
Feldfutter, Zwischenfrüchte
Im Dezember veröffentlicht das LfULG, Abt. 7, Referat 75 die aktuellen Faltblätter:
Saatmischungen für Zwischenfruchtfutterbau 2020-2021
Qualitäts-Standard-Mischungen für Grünland 2020-2021
Sächsische Qualitäts-Saatmischungen für Grünland 2020-2021
Sächsische Qualitäts-Saatmischungen für Feldfutter 2020-2021
Online sind die Faltblätter abrufbar unter:
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/mischungs-und-sortenempfehlungen-1
1264.html
und
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/mischungs-und-sortenempfehlungen-1
1213.html.
Druckexemplare können angefordert werden über: Sächsisches Landesamt für Umwelt,
Landwirtschaft und Geologie, Referat 75, Christgrün 13, 08543 Pöhl
Ansprechpartner LfULG:
Örtlich zuständige Förder- und
Fachbildungszentren (FBZ) bzw.
Informations- und Servicestellen (ISS)
Ansprechpartner LfULG:
Cordula Kinert
Telefon: 037439 742-27
E-Mail: cordula.kinert@smul.sachsen.de

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Beratung zur Einkommens- und
Vermögenssicherung
Der Internetauftritt des Beratungsdienstes wurde aktualisiert. Sie finden diesen unter:
https://www.lfulg.sachsen.de/beratungsdienst-7490.html
Neben dem bisher dargestellten Beratungsangebot für Betriebe in wirtschaftlichen
Schwierigkeiten finden Sie in dem Auftritt nun auch Hinweise zur Existenzgründung
eines landwirtschaftlichen Unternehmens. Hier werden gesetzliche und sonstige An-
forderungen erläutert und Hilfestellung beim Auffinden der zuständigen Ansprech-
partner geleistet. Eine Auswahl von Fördermöglichkeiten ist ebenso enthalten.
Hinzugefügt wurde auch das Faltblatt „Hofübergabe – Generationswechsel gestalten“.
Das Faltblatt beschreibt das Beratungsangebot des Sächsischen Landesamtes für
Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und richtet sich an familiärgeführte
landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe, bei denen der Generationswechsel
ansteht. Es umfasst eine Orientierung zu Gestaltungsmöglichkeiten und zeitlichen
Abläufen und unterstützt bei der Kommunikation innerhalb der Familie.
Darüber hinaus können Sie sich mit Fragen zur Einkommens- und Vermögens-
sicherung natürlich auch direkt an unsere beiden Mitarbeiter Hans-Jörg Heilmann
bzw. Antje Kauffold wenden. Die Kontaktdaten finden Sie in der Außenspalte.
Referendariat für den höheren
landwirtschaftlichen Verwaltungsdienst
Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirt-
schaft (SMEKUL) als oberste Ausbildungsbehörde plant für den Sommer 2021 die Ein-
stellung von Referendaren für den höheren landwirtschaftlichen Verwaltungsdienst.
Voraussetzung für die 2-jährige Ausbildung ist eine erfolgreich abgeschlossene
Masterprüfung/Diplomhauptprüfung in den Fachrichtungen Agrarwissenschaften,
Gartenbauwissenschaften, Landschaftsarchitektur oder Landschaftsplanung.
Die hochwertige Ausbildung findet überwiegend in Bayern statt. Kurze Abschnitte
werden am Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)
in Sachsen absolviert.
Im Anschluss an ein erfolgreich bestandenes Referendariat erfolgt ein Einsatz in der
sächsischen Agrarverwaltung in den Bereichen Bildung, Beratung, Verwaltung oder
Förderung.
Die Stellenausschreibung wird in der Regel im Januar bekannt gegeben und findet
sich auf der Internetseite des Freistaates Sachsen im Karriereportal
https://www.karriere.sachsen.de/landwirtschaftlicher-dienst-agrarverwaltung-referendariat-laufbahngruppe-2-2-5350.html#a-5354
.
Hier finden Sie auch nähere Informationen zur Ausbildung.
Telefonische Rückfragen sind erwünscht.
Sachsens Milchwirtschaft – Ihre Meinung ist
gefragt!
Projekt: Vermarktungsalternativen der Wertschöpfungskette Milch
Wo sehen Sie in Zukunft die größten Chancen bei der Vermarktung Ihrer Milch
(Kuh, Ziege, Schaf)? Und wo ist Verbesserungsbedarf?
Im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
(LfULG) soll die AMI in Zusammenarbeit mit Ecozept alternative Formen der Milch-
vermarktung aufzeigen, die regionale Wertschöpfungsketten in Sachsen stärken. Da-
bei sind wir auf Ihre Praxiserfahrung angewiesen!
Beratung
Ansprechpartner LfULG:
Hans-Jörg Heilmann und Antje Kauffold
Besucheradresse:
Informations- und Servicestelle Rötha
Johann-Sebastian-Bach Platz 1
04571 Rötha
Telefon: 034206 589-23 oder -31
Telefax: 034206 589-60
E-Mail: antje.kauffold@smul.sachsen.de
oder
hans-joerg.heilmann@smul.sachsen.de
Bildung
Ansprechpartner SMEKUL:
Eva Quoß
Referat Grundsatzfragen, Agrarpolitik,
Recht
Wilhelm-Buck-Straße 2, 01097 Dresden
Postanschrift: 01076 Dresden
Telefon: 0351 564-23112
Telefax: 0351 564-23004
E-Mail: eva.quoss@smul.sachsen.de
Befragungen

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10 |
Hier geht’s zum Fragebogen: https://ecozept.limequery.com/939644?lang=de
Oder bequem am Smartphone via QR-Code.
Vielen Dank für Ihre Teilnahme bis zum 11. Dezember 2020!
Zusammenfassung der Ergebnisse der
Befragung zum Investitionsbedarf
In dem Zeitraum vom 30.10.2019 bis zum 01.01.2020 fand im Rahmen der Fach-
begleitung für Investitionen in landwirtschaftlichen Betrieben eine Befragung von
Landwirten statt. Ziel war es, den Investitionsbedarf aus Sicht der Landwirte zusätz-
lich zur Meinung von Experten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und
Geologie (LfULG) zu erfragen.
Die Rücklaufquote betrug 20 % der für die Befragung angeschriebenen Betriebe.
Folgende Kernaussagen waren aus den Ergebnissen abzuleiten:
Mehr als 90 % der Befragungsteilnehmer planen Investitionen in den kommenden
Jahren.
Wesentliche Investitionsgründe sind aus Sicht der Landwirte die „Betriebserhaltung“,
„Verbesserung technologischer Abläufe“ und „Erweiterung des Maschinenparks“.
Nach der Auswertung zeigte sich, dass die wesentlichen Investitionsbereiche der
„Ackerbau“, die „Grünlandbewirtschaftung“ und „Milchproduktion“ sind.
Zu den konkreten Investitionsvorhaben, die umgesetzt werden sollen, zählen in
erster Linie „umweltschonende Spezialtechnik im Bereich Pflanzenbau“, „Um-/
Neubau von Lagereinrichtungen“ und „Um-/ Neubau von Stallgebäuden“.
Mehr als 30 % der Teilnehmer planen mit Investitionssummen zwischen 100.000
und 500.000 Euro, mehr als 10 % der Teilnehmer mit mehr als eine Millionen Euro
und 5 % der Teilnehmer wollen weniger als 20.000 Euro für Investitionen auf-
wenden.
Wichtigste Herausforderungen für die Zukunft, die von den Betrieben genannt
wurden sind:
Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit,
politische Anforderungen und gesellschaftlicher Erwartungen und
unbeständige Preise.
Die Ergebnisse der Befragung fließen in die Neuausgestaltung der investiven Förde-
rung durch das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und
Landwirtschaft (SMEKUL) ein.
Veranstaltungsmanagement unter
Corona-Bedingungen
In Anbetracht der derzeitigen Infektionslage und der damit verbundenen Regelungen
und Einschränkungen, aber auch zu unser aller Gesundheitsschutz finden vorerst bis
Jahresende keine Präsenzveranstaltungen statt. Mit Blick auf die Entwicklung des
Infektionsgeschehens und die Rahmenregelungen werden alternativ Veranstaltungen
im digitalen Format angeboten und aufbereitete Informationen im Internet bereit-
gestellt. Einige Veranstaltungen werden auch verschoben.
Ansprechpartner LfULG:
Ingo Heber
Telefon: 035242 6317108
E-Mail: ingo.heber@smul.sachsen.de
Ansprechpartner LfULG:
Julia Peter
Telefon: 0351 2612 – 2210
E-Mail: julia.peter@smul.sachsen.de
Veranstaltungen,
Schulungen

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Aktuelle Informationen sind im Internet im Veranstaltungskalender
https://www.lfulg.sachsen.de/veranstaltungen.html
sowie auf den Internetseiten der
Förder- und Fachbildungszentren / Informations- und Servicestellen eingestellt. Für
alle Veranstaltungen (Präsenz und Online) ist eine Anmeldung erforderlich.
Das LfULG ist bestrebt, geplante Programminhalte auch über neuen Veranstaltungs-
formate bzw. alternative Informationswege anzubieten.
Veranstaltungen des LfULG von Dezember bis
Anfang Februar
Datum
Thema
Ort
03.12.
Freiberger Kolloquium: »Edelsteinabbau in Sri Lanka«
Achtung: verschoben auf einen späteren Zeitpunkt.
Freiberg
03.12.
Biogas-Fachgespräch
Achtung: Die Veranstaltung wird online angeboten.
Online
05.12.
Fachforum Geflügelhaltung im Rahmen der LIPSIA Schau
Achtung: Die Veranstaltung findet nicht statt.
Leipzig
09.12.
Pillnitzer Obstbautage
Achtung: verschoben auf einen späteren Zeitpunkt.
Breitenbrunn/
Erzgebirge
09.12.
TDI-Schulungstag: Sensortechnik in der Rinderhaltung
Achtung: Die Veranstaltung wird online angeboten.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden technische Entwicklungen in der
Milchviehhaltung thematisiert. Hierbei ist vor allem der rege Austausch der
Teilnehmer wichtig, um die Erwartungen und Herausforderungen dieser
Entwicklung aus Sicht der Anwender in den Fokus rücken zu können.
Abschließend wird es einen Ausblick auf die angewandte Forschung geben,
im Zuge dessen auf die Umfrage zu „Assistenzsystemen in der
Rinderhaltung“ aufmerksam gemacht wird https://cattlehub.de/
Online
(Köllitsch)
10.12.
Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland
Achtung: Veranstaltung findet nicht statt.
Vorträge im Internet verfügbar.
Klipphausen
10.12.
Geokolloquium
Freiberg
07.01.
Fachtagung Pflanzenschutz im Gartenbau
Klipphausen
07.01.
Geokolloquium - Fachvortrag
Freiberg
11.01.
Umsetzung der novellierten Dünge-VO – Information der Ausweisung
gefährdeter Gebiete
Fachinformationsveranstaltung für Landwirte in der die Grundlagen der
Gebietsausweisung und die novellierte Düngerechts-VO vorgestellt
werden. Es werden Umsetzungshinweise gegeben und Handlungsoptionen
für die Düngung in Nitratgebieten aufgezeigt
12.01.
Umsetzung der novellierten Dünge-VO – Information der Ausweisung
gefährdeter Gebiete
Fachinformationsveranstaltung für Landwirte in der die Grundlagen der
Gebietsausweisung und die novellierte Düngerechts-VO vorgestellt
werden. Es werden Umsetzungshinweise gegeben und Handlungsoptionen
für die Düngung in Nitratgebieten aufgezeigt
14.01.
Messe Partner Pferd 2021
Leipzig
14.01.
Freiberger Kolloquium - Fachvortrag
Freiberg
19.01.
Schulung für Mähdrescherfahrer
Köllitsch
23.01.
Workshop Mehrerlöse von regionalem Rindfleisch
Belgern-
Schildau
25.01.
Landwirtschaftlicher Gewässerschutz
Landwirte in der das Datenportal iDA (interdisziplinäre Daten und Auswer-
tungen) zur Ermittlung von Daten aus dem Grundwassermessnetz und zur
landwirtschaftlichen Nutzung in gefährdeten Gebieten vorgestellt wird.
Neue Erkenntnisse zu Maßnahmen im landwirtschaftlichen Gewässerschutz
werden diskutiert.
Online
28.01.
Landwirtschaftlicher Gewässerschutz
Fachinformationsveranstaltung für Landwirte in der das Datenportal iDA
(interdisziplinäre Daten und Auswertungen) zur Ermittlung von Daten aus
dem Grundwassermessnetz und zur landwirtschaftlichen Nutzung in ge-
fährdeten Gebieten vorgestellt wird. Neue Erkenntnisse zu Maßnahmen im
landwirtschaftlichen Gewässerschutz werden diskutiert.
Online

12 |
Datum
Thema
Ort
26.01.
Biogaserzeugung für Anlagenfahrer (Teil I) - Praktikerschulung
Iden
26.01.
Workshop - Imker, Landwirte und Obstbauern im Gespräch
Nossen
27.01.
Verminderung von Klauenverletzungen beim Schwein - Praktikerschulung
Köllitsch
27.01.
Pflanzenschutz für Gerätefahrer - Praktikerschulung
Köllitsch
28.01.
Landwirtschaftlicher Gewässerschutz
Online
02.02.
Pillnitzer Weinbautag
Dresden
02.02.
Weiterbildungsseminar für Betriebsleiter/-innen und Ausbilder/-innen in
Nossen
Nossen
03.02.
Betriebszweigauswertung Milch 2021
Köllitsch
03.02.
Biogas-Fachgespräch im LUZ Nossen-2021
Nossen
03.02.
TDI Schulungstag Stallbau - Bauen mit Holz
Köllitsch
Detaillierte und laufend aktualisierte Informationen sowie Anmeldung unter:
www.lfulg.sachsen.de/veranstaltungen.
Wichtige Hinweise:
ab 3 Wochen zuvor informieren: Bitte informieren Sie sich über die obige Internet-
adresse für die oben angekündigten Veranstaltungen nochmals ab drei Wochen vor
dem Veranstaltungstermin, ob die Veranstaltung tatsächlich stattfinden wird.
zuvor immer anmelden: Bitte melden Sie unter der obigen Internetadresse immer
zuvor für die Veranstaltung an, an der Sie teilnehmen wollen – egal ob Präsenz- oder
Online-Veranstaltung. Bei einer Online-Veranstaltung erhalten Sie dann von uns vor
der Veranstaltung per E-Mail einen Zugangslink.
Neue Veröffentlichungen des LfULG und des
SMEKUL
Broschüren
Naturnahe Bäche in Städten und Gemeinden
Die bunte deutsche Edelziege
Die weiße deutsche Edelziege
Das Leicomaschwein
Das Merinofleischschaf
Das deutsche Sattelschwein
Das vogtländische Rotvieh
Weiterbildung Landwirtschaft 2020/21
Schriftenreihen (elektronisch verfügbar)
Mitteltiefe geothermische Anlagen in Sachsen, Schriftenreihe des LfULG,
Heft 15/2020
Berichte (elektronisch verfügbar)
Statusbericht Ökolandbau 2015 – 2019
Faltblätter
Generationswechsel in der Landwirtschaft
Daten- und Faktenblätter
Ökologischer Landbau in Sachsen – Struktur und Märkte
Biogas in Sachsen
Geflügelhaltung in Sachsen
Informationsdienst Pflanzenschutz in Sachsen
Sortimentsentwicklung bei Beet- und Balkonpflanzen
Ökologischer Obstbau in Sachsen
Ökologischer Gemüsebau in Sachsen
Ansprechpartner für Weiterbildungen
in Köllitsch und Graditz
Viola Schlegel
Telefon: 034222 46-2622
E-Mail: viola.schlegel@smul.sachsen.de
Ansprechpartner für alle Veranstaltun-
gen außer in Köllitsch und Graditz
Julia Leuschner
Telefon: 0351 2612-2113
E-Mail: julia.leuschner@smul.sachsen.de
Veröffentlichungen
Detaillierte Informationen unter:
www.publikationen.sachsen.de
Ansprechpartner LfULG:
Julia Leuschner
Telefon: 0351 2612-2113
E-Mail: julia.leuschner@smul.sachsen.de

Förder- und
Fachbildungszentrum
Kamenz
Jahresrückblick 2020
Liebe Leserinnen und Leser unseres Infodienstes Landwirtschaft,
nach den ereignisreichen und spannenden Jahren 2018 und 2019, die von Wetterex-
tremen und Dürre und deren Folgen geprägt waren, mussten wir 2020 erfahren, dass
es noch andere Extreme gibt, die es zu bewältigen gilt. Für Sie und für uns – also für
uns gemeinsam!
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) steht faktisch vor der Tür, wobei diese sich schon
länger angekündigt hat. Verehrter Berufsstand, hier gilt es Ruhe zu bewahren. Ent-
scheidungen werden durch die zuständigen Stellen auf Grundlage der Bewertung der
konkreten Lage gefällt. Wir können Ihnen hier nur Informationen über Rechtsquellen
und den Internetauftritt der zuständigen Stellen geben. Zum Glück sind wir hier zu-
mindest erstmal gut über den Sommer und Herbst gekommen. Es bleibt aber span-
nend und wir bitten alle, vorsorgend und umsichtig zu agieren.
Unser privates und berufliches Leben wird von den Auswirkungen der Corona-Pan-
demie bestimmt. Nachdem wir im Januar/Februar unsere wieder sehr gut besuchten
Fachinformationsveranstaltungen in Schmochtitz noch planmäßig „so wie immer“ mit
Präsenz durchführen konnten, änderte sich die Lage im März. Wir mussten unserer
traditionellen Informationsveranstaltungen zur Agrarförderung absagen und Ihnen
zunehmend den Zutritt zu unserer Behörde „verweigern“. Diese Einschränkungen des
Besucherverkehres Ihnen gegenüber fielen und fallen uns nicht leicht, da meine Mit-
arbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ihnen lieber von Angesicht zu Angesicht arbeiten.
Diese Schutzmaßnahmen waren und sind jedoch notwendig, um die laufenden Ver-
fahren – von der Antragstellung bis hin zur Zahlung – abzusichern. Ich hoffe, Sie
haben dafür Verständnis. Positiv sollten wir uns vor Augen führen, dass die Agrar-An-
tragstellung 2020 trotz dieser Widrigkeiten problemlos verlief. Ich ermuntere Sie die
Antragssoftware „DIANA WEB“ auch im kommenden Jahr möglichst früh und selbst-
ständig zu nutzen. Eine intensive Betreuung mit Nutzung der Technik im Amt ist aus
jetziger Sicht sehr unwahrscheinlich.
Unser Angebot an Fachinformation und Fachrechtsberatung wird sich an der „Infek-
tionslage“ ausrichten müssen. Zurzeit ist nicht sicher, ob es unsere Fachinformations-
veranstaltungen im traditionellen Format 2021 geben wird. Seien Sie sich gewiss, wir
bleiben mit Ihnen in Kontakt.
Um die Feiertage 2020/21 stehen wir an den normalen Werktagen zur Vormit-
tags-Sprechzeit von 9:00 bis 12:00 Uhr wie gewohnt zur Verfügung. Das FBZ Kamenz
bleibt am 24.12. und am 31.12. geschlossen. Ab Montag, 04.01.2021 sind wir wieder
für Sie im Dienst. Bitte beachten Sie nach wie vor die aktuellen Einschränkungen des
Besucherverkehrs.
Auch für dieses Jahr möchte ich mich Namen meiner Kolleginnen und Kollegen für das
von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen und Verständnis bedanken!
Ich wünsche Ihnen trotz allem eine angenehme und besinnliche Weihnachtszeit sowie
ein gutes Neues Jahr 2021! Bleiben Sie ein Stück weit entspannt und vor allem gesund!
Ihr Knut Vorberger
Leiter Förder- und Fachbildungszentrum Kamenz
| 13

Stoffstrombilanz – Änderung nach Inkraft-
treten der neuen Düngeverordnung 2020
Am 1. Januar 2018 trat die „Verordnung über den Umgang mit Nährstoffen im Be-
trieb und betriebliche Stoffstrombilanzen (Stoffstrombilanzverordnung – StoffBilV)
in Kraft.
Mit der neuen Düngeverordnung vom 1. Mai 2020 ergibt sich bei der Prüfung der
Pflicht zur Erstellung der Stoffstrombilanz ab dem Düngejahr 2020 eine neue Vor-
gehensweise.
Durch den Wegfall des Nährstoffvergleichs ist eine Kontrolle der Einhaltung des
mehrjährigen Bilanzwertes für Stickstoff und Phosphor nicht mehr möglich und die
unter §3 (4) StoffBilV eingeräumte Befreiung nicht mehr umsetzbar.
Daraus ergibt sich, dass jetzt auch Betriebe zur Stoffstrombilanz verpflichtet sind, die
im Betrieb Tiere halten
in denen > 750 kg Ngesamt im Bezugsjahr anfallen und
die im vergangenen Bezugsjahr Wirtschaftsdünger aufgenommen haben
bzw. Betriebe, die:
eine Biogasanlage betreiben und
außerhalb des Betriebes anfallende Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft aufge-
nommen haben.
Umfangreiche Informationen und Erläuterungen sowie das
neue Prüfschema
zur
Stoffstrombilanz
sind im neu eingestellten Merkblatt
„Die Stoffstrombilanzverordnung (StoffBilV) – Hinweise für die Umsetzung im Frei-
staat Sachsen“ vom August 2020 zu finden.
https://www.landwirtschaft.sachsen.de/
download/Hinweise_fuer_die_Umsetzung_StoffBilV_2020_08_10.pdf
Landwirtschaftlich genutzte Flächen mit
Hangneigung an Gewässern
Ergänzung § 38a Wasserhaushaltsgesetz
Seit 30.06.2020 besteht durch die Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG),
Ergänzung des § 38a, generell die Verpflichtung:
eine geschlossene und ganzjährig begrünte Pflanzendecke, innerhalb eines Ab-
standes von 5m zur Böschungsoberkante, zu erhalten oder herzustellen, wenn bei
landwirtschaftlich genutzten Flächen, die an Gewässer angrenzen innerhalb eines
Abstandes von 20 m zur Böschungsoberkante eine Hangneigung zum Gewässer
von durchschnittlich mindestens 5 % besteht.
Eine Bodenbearbeitung zur Erneuerung des Pflanzenbewuchses darf einmal inner-
halb von Fünfjahreszeiträumen durchgeführt werden. Der erste Fünfjahreszeitraum
beginnt mit Ablauf des 30. Juni 2020.“
Auskunftserteilende Institution ist die Untere Wasserbehörde des Landkreises Bautzen.
Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wichtiger Hinweis für Betriebe, die Festmist
oder Kompost erzeugen und flüssige
Wirtschaftsdünger lagern
Seit dem 01. 01. 2020 haben Betriebe, die Festmist oder Kompost produzieren, sicher-
zustellen, dass mindestens die Mengen der genannten Wirtschaftsdüngemittel sicher
gelagert werden können, die in einem Zeitraum von
zwei Monaten
anfallen
(§ 12 [4] der Düngeverordnung – DüV vom 26. 05. 2017).
Landwirtschaftliche
Erzeugung
Ansprechpartner:
Markus Büttner
Telefon: 03578 33-74
E-Mail: markus.buettner@smul.sachsen.de
Gabriel Schneider
Telefon: 03578 33 7422
E-Mail: gabriel.schneider@smul.sachsen.de
14 |

Gefordert sind ortsfeste Anlagen mit einer
flüssigkeitsundurchlässigen, dichten und
rissfreien Bodenplatte
. Diese Lagerflächen sind
seitlich einzufassen
und gegen das
Eindringen von oberflächlich abfließenden Niederschlagswasser zu schützen. Jauche
und das von Festmist verunreinigte Niederschlagswasser sind vollständig aufzufan-
gen, ordnungsgemäß zu lagern und nach guter fachlicher Praxis der Düngung zu
verwerten (Anlage 7 [4] der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wasserge-
fährdenden Stoffen – AwSV vom 18.04.2017).
Flüssige Wirtschaftsdünger, wie Jauche, Gülle und Gärrückstände, müssen mindestens
sechs Monate sicher gelagert werden können (nach AwSV Anlage 7 [2, 3]).
Hält ein Betrieb
mehr als drei Großvieheinheiten pro Hektar
oder verfügt über
keine ausreichenden Ausbringflächen, sind seit dem 01. 01. 2020
Lagerkapazitäten
von neun Monaten
vorzuweisen.
Besitzt ein Betrieb selbst nicht die erforderlichen Lagerkapazitäten, kann organischer
Wirtschaftsdünger auch überbetrieblich gelagert oder verwertet werden. Abgebender
und aufnehmender Betrieb müssen einen
schriftlichen Vertrag
schließen, der auf
Aufforderung vorlegen ist.
Der aufnehmende Vertragspartner muss die entsprechenden ortsfesten Lagerstätten
nachweisen. Die geforderten zwei Monate Lagerkapazität beziehungsweise sechs oder
neun Monate bei flüssigen Wirtschaftsdüngern dürfen nicht durch Feldrandlager oder
andere Unternehmensformen umgangen werden.
BESyD-Aktualisierung
Im Dezember 2020 wird für das Bilanzierungs- und Empfehlungssystem Düngung
„BESyD“ ein Update durchgeführt, in welchem unter anderem die neuen Regelungen
für die Frühjahrsdüngung eingearbeitet werden.
Dazu ist für den 25.02.21 wieder eine Schulung im FBZ Kamenz geplant. Ob diese so
durchgeführt werden kann oder auf eine alternative Veranstaltungsform ausgewichen
werden muss, entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit den aktuellen Hinweisen auf
unserer Internetseite
https://www.lfulg.sachsen.de/fbz-kamenz-10411.html
Wie weiter mit den
Fachinformationsveranstaltungen?
Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus verlangen uns allen ein
hohes Maß an Disziplin und Duldsamkeit ab.
Wie lange und in welcher Ausprägung die Schutzmaßnahmen, wie das Abstand
wahren, noch bestehen bleiben müssen, ist derzeit nicht abzusehen.
Damit das „sozial distancing“ nicht zu einem „Informations distancing“ führt, sind
wir bemüht den Informationsfluss zwischen Behörde und Landwirt weiterhin aufrecht
zu erhalten.
Dies kann wohl auch in nächster Zeit nicht von Angesicht zu Angesicht und erst recht
nicht in größeren Gruppen stattfinden.
Nach wie vor sind wir natürlich per Telefon und E-Mail für Sie erreichbar.
https://www.lfulg.sachsen.de/download/2020-10-01_Organigramm_Kamenz.pdf
Zusätzlich wird derzeit auch an anderen Formaten wie Video-Streaming, vertonten
Power-Point-Präsentationen, themenbezogenen E-Mail-Postfächern oder ähnlichen
web-basierten Formen der Informationsübermittlung und des Informationsaustau-
sches gearbeitet.
Was letztlich wie zur Anwendung kommt, muss die Praxis, das gemeinsame Auspro-
bieren mit Ihnen zeigen.
Bis dahin bietet die Homepage des Förder- und Fachbildungszentrums Kamenz unter
der Rubrik „Aktuelles“ eine schnelle Übersicht und unter der Rubrik „Fachinformatio-
nen/Veranstaltungsnachlese “ eine detaillierte Darstellung spezieller Themen.
Ansprechpartner:
Pia Gäbler
Telefon: 03578 33-24
E-Mail: pia.gaebler@smul.sachsen.de
Johannes Guder
Telefon: 03585 454 408
E-Mail: johannes.guder@smul.sachsen.de
Ansprechpartner:
Johannes Guder
Telefon: 03585 454 408
E-Mail: johannes.guder@smul.sachsen.de
Veranstaltungen,
Schulungen
| 15

image
Herausgeber:
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Pillnitzer Platz 3, 01326 Dresden,
www.smul.sachsen.de/lfulg
Das LfULG ist eine nachgeordnete Behörde des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt
und Landwirtschaft
Diese Veröffentlichung wird finanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen
Landtags beschlossenen Haushaltes.
Redaktion:
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Überregionaler Teil:
Referat Grundsatzangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 351 2612-0, Telefax: +49 351 2612-2099, E-Mail: LfULG@smul.sachsen.de
Regionalteil:
Förder- und Fachbildungszentrum Kamenz
Garnisonsplatz 13, 01917 Kamenz
Knut Vorberger, Telefon: +49 3578 33-7400, Telefax: +49 3578 33-7412, E-Mail: kamenz.lfulg@smul.sachsen.de
Titelfoto:
Fuchs auf Mäusejagd in einem Luzernefeld des Wassergutes Canitz, Landkreis Leipzig; Foto: Wolfram Kunze
Gestaltung, Satz und Druck:
Lößnitz Druck GmbH, Radebeul
Redaktionsschluss:
13.11.2020
Gesamtauflage:
3.400 Exemplare
Verteilerhinweis:
Diese Informationsschrift wird von der Sächsischen Staatsregierung im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen
Verpflichtung zur Information der Öffentlichkeit herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von deren
Kandidaten oder Helfern im Zeitraum von sechs Monaten vor einer Wahl zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet
werden. Dies gilt für alle Wahlen.
Missbräuchlich ist insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie
das Einlegen, Aufdrucken oder Aufkleben parteipolitischer Informationen oder Werbemittel. Untersagt ist auch die
Weitergabe an Dritte zur Verwendung bei Wahlwerbung.
Auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl darf die vorliegende Druckschrift nicht so verwendet
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könnte. Diese Beschränkungen gelten unabhängig vom Vertriebsweg, also unabhängig davon, auf welchem Wege und
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