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DFJW-Infobrief zum Schuljahr 2020/2021

2
Inhalt
03
Vorwort
04
Vom DFJW geförderte Schulaustausche
Gruppenaustauschprogramme
Sonderprogramme
Einzelaustauschprogramme
Digitale Austauschmöglichkeiten
21
Zusätzliche Angebote des DFJW für Lehrer*innen und
Schulen
Fortbildungen und Mobilitätsprogramme für Lehrer*innen
Partnerschaftssuche, Vernetzung und Motivation
Digitale und sprachliche Unterstützung
Veröffentlichungen, pädagogische und sprachliche Begleitung
32
Programm des Institut Français d’Allemagne
34
Zusätzliche Angebote des DFJW für Schüler*innen
Berufsorientierte Austauschprojekte
Ausbildungsbegleitende und freiwillige Praktika (PRAXES)
Job in der Partnerstadt
Deutsch-Französischer Freiwilligendienst an Schulen
BAFA – Juleica - Ausbildung
PARKUR - die deutsch-französische E-Learning-Plattform
38
Kalender der deutsch-französischen Fortbildungen für
Lehrer*innen

3
Vorwort
Das Team des Schulbereichs im DFJW freut sich, Ihnen seinen Infobrief zum
Jahresbeginn zuzuschicken. Der Brief gibt einen Überblick über die Programme
und Aktivitäten des DFJW für schulische Einrichtungen und deren
Multiplikator*innen.
2020 stellte in mehrfacher Hinsicht eine Zäsur dar. Für das DFJW begann das
Jahr mit der Ankunft von Anne Tallineau, der neuen Generalsekretärin auf
französischer Seite. Am 6. Januar hat Anne Tallineau ihr Amt angetreten.
Seitdem bildet sie gemeinsam mit Tobias Bütow das neue deutsch-französische
Tandem an der Spitze des DFJW. Im vergangenen Jahr tagte der Verwaltungsrat
des DFJW zwei Mal. Am 21. Januar 2020 verstetigte das Gremium die Erhöhung
unserer finanziellen Mittel. Ein weiteres positives und ermutigendes Zeichen
setzte der Verwaltungsrat am 17. Dezember 2020 mit der Verabschiedung des
Haushaltes für das Jahr 2021, wobei die Regierungsbeiträge denen der beiden
Vorjahre entsprechen.
Schulaustausch steht im Zentrum der Arbeit unserer Organisation. Seit März sind
schulische Begegnungen aufgrund der Corona-Pandemie allerdings zum Erliegen
gekommen. Die Teilnehmendenzahlen für 2020 werden nicht hoch sein.
Allerdings wurden der Austausch und die Beziehungen zwischen den
Einrichtungen in anderer Form fortgesetzt. Erneut sind Lehrer*innen die
treibenden Kräfte dieser Beziehungen. Trotz der Unsicherheit, die 2020
herrschte, hat das Lehrpersonal die Hoffnung, dass physische Austauschprojekte
wieder stattfinden können, aufrechterhalten. Viele Lehrer*innen haben sich über
andere Möglichkeiten der Kommunikation und des Austauschs informiert und
fortgebildet. Dafür dankt Ihnen das Team des Schulbereichs im Namen des DFJW
sehr herzlich.
Der Individualaustausch konnte größtenteils stattfinden, und für den Voltaire-
Jahrgang 2021/2022 gibt es mehr Bewerbungen als im Vorjahr.
Wir hoffen alle, dass physische Gruppenbegegnungen im Laufe des Jahres 2021
schnell wieder stattfinden können. In der Zwischenzeit erinnern wir Sie daran,
dass das DFJW mehrere Projektaufrufe und –ausschreibungen gestartet hat, mit
denen digitale oder hybride Austausche gefördert werden. So will das DFJW
Unterstützung bei der Fortsetzung von Projekten zwischen Einrichtungen in
Deutschland und Frankreich leisten.
Außerdem begleitet das DFJW Lehrer*innen weiterhin bei der Umsetzung ihres
Projektes. Zu diesem Zweck entwickelt es digitale Fortbildungen, pädagogisches
Material und Unterlagen.
Das DFJW informiert über aktuelle Angebote, finanzielle Hilfen für die
unterschiedlichen Zielgruppen und über Neuheiten, die im Zusammenhang mit
der Corona-Krise stehen.
Dem DFJW ist besonders wichtig, dass alle Schüler*innen Zugang zu seinen
Programmen haben und von einer Mobilitätsmaßnahme profitieren.
Die Implementierung des Lehrkräftenetzwerkes von Austauschexpert*innen wird
in mehreren französischen Akademien fortgesetzt. Ihre Aufgabe besteht darin,
über das DFJW-Angebot zu informieren und ihre Kolleg*innen zu begleiten.
Dieses Netzwerk beteiligt sich in Kooperation mit den Austausch- und
Fremdsprachenreferent*innen regelmäßig und in unterschiedlichster Art und
Weise.
Die Mobilität von Schüler*innen ab der Grundschule bleibt das Herzstück unserer
Arbeit. Wir fördern die Mobilität in mehreren Bereichen: Fortbildung, Begleitung
und finanzielle Unterstützung für die Projektumsetzung.
Um mit dem gesamten Team des Referats "Schulischer und außerschulischer
Austausch", der Voltaire-Zentrale und den anderen DFJW-Abteilungen
kommunizieren und sich austauschen zu können, finden Sie hier alle
Kontaktdaten. Wir sind weiterhin für Sie da und stehen Ihnen bei Ihrer Arbeit für
die erfolgreiche Umsetzung Ihrer Projekte zur Seite.
Wir sind zuversichtlich, dass unsere Zusammenarbeit auch in diesem Schuljahr
2020/2021 intensiv und eng bleibt!
Regine Dittmar, Agnès Pruvost und das Team des Referates „Schulischer und
außerschulischer Austausch“

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4
Vom DFJW geförderte Schulaustausche
©OFAJ/DFJW

5
Gruppenaustauschprogramme
Programmtyp
Begegnungen am Ort des Partners
Drittortbegegnungen
Art der Begegnung
Begegnung mit Schüler*innen des Partnerlandes
Projektorientierte Begegnung mit Schüler*innen des
Partnerlandes
Dauer
(4-21 Tage)
Die Mindestdauer wird temporär auf zwei Tage verkürzt.
An- und Abreisetag werden als ein Programmtag gerechnet.
Zahl der geförderten Teilnehmenden
bis zu 35 Schüler*innen
bis zu 60 Schüler*innen insgesamt (paritätisches
Verhältnis der Teilnehmenden aus Deutschland und
Frankreich)
Förderverfahren
über die zuständigen Schulbehörden oder über die Online-
Plattform
schuleraustausch.dfjw.org
direkt durch das DFJW (Formular auf
www.dfjw.org
)
Antragsfrist
Herbst des laufenden Kalenderjahres für das folgende Jahr
Wenden Sie Sich bitte an Ihre Schulbehörde.
ohne Frist, vorausgesetzt sie werden vor Projektbeginn
eingereicht
Art der Förderung
Pauschalzuschuss zu den Fahrtkosten
Zuschüsse zu Fahrt- und Aufenthaltskosten
Kontakt im DFJW
Anne Sandner
+49 30 288 757-14
sandner@dfjw.org
Patricia Paquier
+49 30 288 757-30
paquier@dfjw.org

6
Begegnung am Ort des Partners
Die Schüler*innen besuchen ihre Austauschpartner*innen. Sie sind in
Gastfamilien (mitunter auch in Jugendherbergen) untergebracht.
Die Zuschussanträge müssen entweder in Papierform bei der zuständigen
Schulbehörde eingereicht werden oder über die Online-Plattform
hochgeladen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihre zuständige
Schulbehörde, die Ihnen Auskunft über die Antragsart geben wird.
Das DFJW stellt jeder Schulbehörde ein Budget zur Verfügung, aus dem
antragstellenden Schulen Zuschüsse bewilligt werden können. Die Höhe
des Zuschusses wird anhand der DFJW-Richtlinien und je nach zur
Verfügung stehenden Mitteln berechnet.
Nähere Auskünfte erteilen die Schulbehörden.
Die Antragsfrist endet in der Regel im Herbst eines Kalenderjahres für
Begegnungen, die im darauffolgenden Kalenderjahr stattfinden.
Nur die reisende Gruppe kann einen Zuschuss für die Fahrtkosten
beantragen.
Die Mindestdauer wird temporär auf zwei volle Tage verkürzt, d. h.
zwei Übernachtungen.
Es können maximal 35 Teilnehmende gefördert werden.
Damit die Qualität und die Parität in der Begegnung gewährleistet sind,
darf das Verhältnis der Teilnehmenden beider Länder in keinem Fall unter
einem Drittel zu zwei Dritteln liegen.
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/schuleraustausch-am-
ort-des-partners.html
Drittortbegegnungen
Beide Gruppen sind gemeinsam in einer Jugendherberge, einem
Schullandheim oder einer ähnlichen Einrichtung in Deutschland oder
Frankreich untergebracht.
Die Einreichung der Anträge (Formular auf
www.dfjw.org
)
ist ohne Frist
vorgesehen, vorausgesetzt sie werden vor Projektbeginn beim DFJW
eingereicht.
Die Schule, in deren Land die Begegnung stattfindet, stellt den
Zuschussantrag für beide Schulen. Bei den Projekten, die das DFJW
fördert, sollte aus interkulturellen Gründen die Gegenseitigkeit
gewährleistet und die Drittortbegegnungen dementsprechend
abwechselnd in Deutschland und in Frankreich organisiert werden.
Die Mindestdauer wird temporär auf zwei volle Tage verkürzt, d. h.
zwei Übernachtungen. Es werden maximal 60 Teilnehmende, paritätisch
auf beide Gruppen verteilt, gefördert.
Damit die Qualität und die Parität in der Begegnung gewährleistet sind,
darf das Verhältnis der Teilnehmenden beider Länder in keinem Fall unter
einem Drittel zu zwei Dritteln liegen.
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/drittortbegegnungen-
im-schulaustausch

7
Gruppenaustausche: Erste Begegnungen für unter 12-Jährige Schüler*innen
Programmtyp
Begegnungen am Ort des Partners
Drittortbegegnungen
Art der Begegnung
häufig erste Begegnung mit Schüler*innen des
Partnerlandes
Projektorientierte Begegnung mit Schüler*innen des
Partnerlandes
Dauer
(4-21 Tage)
Die Mindestdauer wird temporär auf zwei Tage verkürzt. An- und Abreisetag werden als ein Programmtag gerechnet.
Zahl der geförderten Teilnehmenden
bis zu 35 Schüler*innen
bis zu 60 Schüler*innen insgesamt (Gruppe aus
Deutschland und Gruppe aus Frankreich)
Förderverfahren
über die zuständigen Schulbehörden oder über die Online-
Plattform
schuleraustausch.dfjw.org
direkt durch das DFJW (Formular auf
www.dfjw.org
)
Antragsfrist
ohne Frist, vorausgesetzt sie werden vor Projektbeginn
eingereicht
ohne Frist, vorausgesetzt sie werden vor Projektbeginn
eingereicht
Art der Förderung
Pauschalzuschuss zu den Fahrtkosten, bei Unterbringung in
einer Jugendherberge o. Ä., ggfs. auch Pauschalzuschuss zu
den Aufenthaltskosten.
Zuschüsse zu den Fahrt- und Aufenthaltskosten
Kontakt im DFJW
Patricia Paquier
+49 30 288 757-30
paquier@dfjw.org

8
Begegnungen am Ort des Partners
Die Schüler*innen besuchen ihre Austauschpartner*innen. Sie sind
häufig in Gastfamilien (mitunter auch in Jugendherbergen,
Schullandheimen) untergebracht.
Die Zuschussanträge müssen entweder in Papierform bei der
zuständigen Schulbehörde eingereicht werden oder über die Online-
Plattform (schuleraustausch.dfjw.org) hochgeladen werden. Bitte
wenden Sie sich an Ihre zuständige Schulbehörde, die Ihnen Auskunft
über die Antragsart geben wird.
Das DFJW stellt jeder Schulbehörde ein eigenes Budget für die
Förderung von Begegnungen der unter 12-Jährigen zur Verfügung, aus
dem antragstellenden Schulen Zuschüsse bewilligt werden können. Die
Höhe des Zuschusses wird anhand der DFJW-Richtlinien und der zur
Verfügung stehenden Mitteln berechnet.
Die Einreichung der Anträge (Formular auf
www.dfjw.org
)
ist ohne Frist
vorgesehen, vorausgesetzt sie werden vor Projektbeginn beim DFJW
eingereicht.
Nur die reisende Gruppe kann einen Zuschuss für die Fahrtkosten
beantragen.
Die Mindestdauer wird temporär auf zwei volle Tage verkürzt, d. h.
zwei Übernachtungen Es können maximal 35 Teilnehmende gefördert
werden.
Damit die Qualität und die Parität in der Begegnung gewährleistet sind,
darf das Verhältnis der Teilnehmenden beider Länder in keinem Fall
unter einem Drittel zu zwei Dritteln liegen.
www.dfjw.org/programme-aus-und-
fortbildungen/motivationsprogramme.html
Drittortbegegnungen
Beide Gruppen sind gemeinsam untergebracht, in einer
Jugendherberge, einem Schullandheim oder einer ähnlichen Einrichtung
in Deutschland oder Frankreich.
Die Einreichung der Anträge (Formular auf
www.dfjw.org
)
ist ohne Frist
vorgesehen, vorausgesetzt sie werden vor Projektbeginn beim DFJW
eingereicht.
Die Schule, in deren Land die Begegnung stattfindet, stellt den
Zuschussantrag für die Teilnehmenden beider Schulen. Bei den
Projekten, die das DFJW fördert, sollte aus interkulturellen Gründen die
Gegenseitigkeit gewährleistet und die Drittortbegegnungen
dementsprechend abwechselnd in Deutschland und in Frankreich
organisiert werden.
Die Mindestdauer wird temporär auf zwei volle Tage verkürzt, d. h.
zwei Übernachtungen. Aktuell wird bereits eine Aufenthaltsdauer ab
zwei vollen Tagen anerkannt.
Es werden maximal 60 Teilnehmende, paritätisch auf beide Gruppen
verteilt, gefördert.
Damit die Qualität und die Parität in der Begegnung gewährleistet sind,
darf das Verhältnis der Teilnehmenden beider Länder in keinem Fall
unter einem Drittel zu zwei Dritteln liegen.
www.dfjw.org/programme-aus-und-
fortbildungen/motivationsprogramme.html

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Gruppenaustausche: IN-Projekte
Art der Begegnung
Projekt mit spezifischer Thematik (Begegnung am Ort des Partners oder Drittortbegegnung)
Auswahlkriterien
Projekte mit fächerübergreifendem, interkulturellem und innovativem Charakter
(bis zu 25 ausgewählte Projekte pro Jahr)
Dauer
4 bis 21 Tage
An- und Abreisetag werden als ein Programmtag gerechnet.
Zahl der geförderten
Teilnehmenden
35 Schüler*innen bei einer Begegnung am Ort des Partners
60 Schüler*innen bei einer Drittortbegegnung
Förderverfahren
direkt durch das DFJW:
in-projekte.dfjw.org
Antragsfrist
Eingang der Bewerbungen normalerweise bis November eines Kalenderjahres für das darauffolgende Jahr. In diesem Jahr
wurde die Bewerbungsfrist ausnahmsweise bis zum 04. Januar 2021 verlängert für Projektanträge für das Kalenderjahr
2021.
Art der Förderung
Pauschaler Zuschuss zu den Fahrtkosten, bei Drittortbegegnungen auch zu den Aufenthaltskosten; ggf. Zuschuss zu den
Programmkosten.
Kontakt im DFJW
Leonie Schmale
+49 30 288 757-31
schmale@dfjw.org

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IN-Projekte
An dem Projekt können Schüler*innen der Sekundarstufen I und II an
Gymnasien, Gesamt-, Real- und Berufsschulen teilnehmen. Die
Ausschreibung richtet sich ausschließlich an deutsch-französische
Schulpaare, bei denen in einer der beiden Schulen die Partnersprache
intensiv unterrichtet wird (Schule mit bilingualem Zug oder Abibac,
deutsch–französisches Gymnasium, Französisch ab Klassenstufe 5).
Vor, während und nach den Begegnungen haben die Schüler*innen die
Gelegenheit, gemeinsam an einem innovativen, interkulturellen und
interdisziplinären Projekt zu arbeiten.
Die Bewerbungsunterlagen (Zugang auf
www.in-projekte.dfjw.org
)
müssen nur von einer der beiden Partnerschulen eingereicht werden.
Bei Aufnahme in das Programm wird zudem ein Zuschussantrag
gestellt. Bei Begegnungen am Ort des Partners stellt die Schule den
Antrag, die in das Partnerland fährt. Bei Drittortbegegnungen wird der
Antrag von der Schule gestellt, in deren Land die Begegnung
stattfindet.
Auf der eigens für die IN-Projekte geschaffenen Internetseite gibt es
weitere Informationen rund um das Programm. Einige Projekte aus
den vergangenen Jahren sind hier bereits veröffentlicht und können
von allen interessierten Personen eingesehen werden. Alle zukünftigen
Projekte werden hier ebenfalls mit Unterstützung des DFJW
veröffentlicht (Texte, Zusammenfassungen, Videos, Fotos, Audio-
Dokumente, Blogs usw.).
Das Bewerbungsformular können Sie direkt auf der Internetseite
ausfüllen.
www.in-projekte.dfjw.org

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Gruppenaustausche: Trilaterale Programme
Art der Begegnung
Projektorientierte Begegnung zu einem spezifischen aktuellen (gesellschafts)politischen Thema (Drittortbegegnung oder
Begegnung am Ort des Partners)
Auswahlkriterien
Projekte mit thematischer Orientierung, die von Schulen und/oder Vereinen aus Deutschland, Frankreich und einem weiteren
Partnerland entwickelt wurden. Die Projekte sind als Zyklus (3 Begegnungsphasen, 1 in jedem Land) geplant.
Dauer
4-21 Tage pro Begegnungsphase
An- und Abreisetag werden als ein Programmtag gerechnet.
Zahl der geförderten
Teilnehmenden
Bei Begegnung am Drittort bis zu 60 Teilnehmende, ggfs. inklusive Betreuer*innen (paritätisches Verhältnis der Teilnehmenden
aus Deutschland, Frankreich und dem dritten Partnerland, jeweils ein Drittel)
Bei Begegnung am Ort des Partners bis zu 35 Teilnehmende, ggfs. inklusive Betreuer*innen (paritätisches Verhältnis der
Teilnehmenden aus Deutschland, Frankreich und dem dritten Partnerland, jeweils ein Drittel)
Förderverfahren
Direkt durch das DFJW oder durch die Sonderfonds des deutschen und französischen Außenministeriums für Projekte mit Mittel-
und Osteuropa (MOE), Südosteuropa (SOE) oder dem Maghreb
Antragsfrist
Für DFJW-Fördermittel
: s. Anmeldefrist für Drittortbegegnungen, Motivationsprogramme, FOKUS und IN-Projekte
Für den MOE-, SOE- oder Maghreb-Sonderfonds
: läuft der Bewerbungszeitraum vom 1. September bis 15. November für ein
Projekt im Jahr 2021.
Für die Projektausschreibung „Europa, jetzt erst recht
“ können Bewerbungen bis zum 30. Eines jeden Monats eingereicht
werden.
Die Bewerbungsunterlagen und die Projektausschreibung sind abrufbar unter:
www.dfjw.org/ausschreibungen.html
Art der Förderung
Für DFJW-Fördermittel
: Pauschalen nach den DFJW-Richtlinien für Fahrt-, Aufenthalts-, eventuell auch Programm- und
Sprachanimationskosten
Für den MOE-, SOE- und Maghreb-Sonderfonds und die Projektausschreibung
: Förderung von Fahrt-, Aufenthalts-,
Programm- und Sprachanimationskosten in Form einer pauschalen Fördersumme, die auf einem detaillierten Finanzplan basiert
Kontakt im DFJW
Für Drittortbegegnungen, Motivationsprogramme, FOKUS und IN-Projekte:
die jeweils zuständige Person (s. o.)
Für Projekte, die sich
für den MOE-, SOE- oder Maghreb-Sonderfonds oder die Projektausschreibung
bewerben möchten:
Florence Gabbe
+ 33 1 40 78 18 85
gabbe@dfjw.org

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Trilaterale Programme
An trilateralen Programmen können Schüler*innen aller Schulformen
teilnehmen.
Die Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich und einem weiteren
Partnerland sind gemeinsam in einer Jugendherberge, einem
Schullandheim oder einer ähnlichen Einrichtung in Deutschland,
Frankreich und im Drittland (Begegnung am Drittort) oder auch in den
Familien des jeweils empfangenden Landes (Begegnung am Ort des
Partners) untergebracht.
Projekte können mit folgenden Schwerpunktregionen und Ländern
durchgeführt werden:
- Mittel- und Osteuropa: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen,
Moldau, Polen, Rumänien, Russland, Tschechien, Ukraine, Ungarn,
Slowakei, Slowenien, Weißrussland
- Südosteuropa: Albanien, Bosnien-und-Herzegowina, Kosovo*,
Montenegro, Republik Nordmazedonien, Serbien
- Südlicher und östlicher Mittelmeerraum: Ägypten, Algerien,
Palästinensische Gebiete, Israel, Libanon, Marokko, Türkei, Tunesien
- Europäische Länder in Krisensituationen:
Es können allgemein Projekte mit EU-Ländern gefördert werden, wobei
das Projekt besonders auf aktuelle Herausforderungen und Probleme in
bzw. zwischen den beteiligten Ländern eingehen soll. So wären derzeit u.
a. Projekte mit Griechenland, Spanien oder Italien möglich. Der
Einbindung des dritten Partnerlandes muss ein besonderes Interesse zu
Grunde liegen.
Vor, während und nach den Begegnungsphasen können die
Schüler*innen gemeinsam an einem Projekt zu aktuellen
(gesellschafts)politischen Themen arbeiten.
Die Projekte müssen im Rahmen von Zyklen mit 3 aufeinanderfolgenden
Begegnungen in den entsprechenden Ländern durchgeführt werden.
Bei einer Begegnung am Drittort stellt die Schule, in deren Land die
Begegnung stattfindet, den Zuschussantrag für alle Schulen. Bei der
Begegnungsphase im dritten Partnerland muss der Antrag entweder
durch die deutsche oder die französische Schule eingereicht werden.
Bei einer Begegnung am Ort des Partners stellt die reisende Gruppe den
Antrag. Hier stellt die deutsche bzw. französische reisende Schule
gleichzeitig den Antrag für die Schule aus dem Drittland.
Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt je Begegnungsphase 4 ganze Tage,
d. h. 4 Übernachtungen.
Es werden maximal 35 bzw. 60 Teilnehmende, paritätisch auf alle
Gruppen verteilt, gefördert.
Zusätzliche Informationen unter
:
www.dfjw.org/das-dfjw-und-das-trilaterale.html
Bitte berücksichtigen Sie hier auch die Angaben zu den einzelnen
Regionen.
*Die Angaben zum Kosovo nehmen keinen Bezug auf seinen Status. Sie entsprechen der
Resolution 1244 (1999) des UN Sicherheitsrates und dem Beschluss des Internationalen
Gerichtshofes über die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo.

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Sonderprogramm: Deutsch-französischer Entdeckungstag
Art der Begegnung
Besuch eines Unternehmens/einer Institution jährlich zwischen Januar bis Ende Juni. Das DFJW bietet eine pädagogische
Begleitung für Lehrkräfte durch zertifizierte Teamer*innen an. Die Begleitung beinhaltet die Vor- und Nachbereitung des Besuchs.
Die*der Teamer*in wird auch am Besuch teilnehmen. Auch eine digitale Durchführung ist möglich.
Auswahlkriterien
Deutsche und französische Unternehmen mit engen Beziehungen zum Partnerland, deutsch-französischen Geschäftsbeziehungen,
deutsche und französische Institutionen
Schüler*innen allgemeinbildender Schulen ab der 7. Klasse sowie Schüler*innen berufsbildender Schulen
Dauer
2-3 Stunden (ein halber Tag maximal)
Zahl der geförderten
Teilnehmenden
Die Gruppengröße der Schüler*innen hängt ggf. von den Vorgaben der empfangenden Institution oder des Unternehmens ab.
Förderverfahren
Direkt über das DFJW
Antragsfrist
Anmeldung frühestens ab Oktober des Vorjahres (keine Anmeldungsfrist)
Art der Förderung
Das DFJW gewährt einen pauschalen Fahrtkostenzuschuss pro Schüler*in. Die Bewilligung hängt von den verfügbaren
Finanzmitteln des DFJW ab.
Im Sinne des Schwerpunktthemas „Diversität und Partizipation“ gewährt das DFJW vorrangig Zuschüsse für Schüler*innen
berufsbildender Schulen und/oder Förderschulen.
Kontakt im DFJW
Florian Staudt
+49 30 288 757-49
entdeckungstag@dfjw.org

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Deutsch-französischer Entdeckungstag
Der Entdeckungstag startet offiziell jedes Jahr anlässlich des „Deutsch-
Französischen Tags“ am 22. Januar. Je nach Verfügbarkeit der
Unternehmen und Institutionen können Besuche in der Regel ab dem
22. Januar bis Ende Juni stattfinden.
Der Entdeckungstag richtet sich an Schüler*innen allgemeinbildender
Schulen ab der 7. Klasse und an Schüler*innen berufsbildender
Einrichtungen. Das Programm ermöglicht ihnen einen Einblick in
Unternehmen und Institutionen in ihrer Region, die einen engen
Kontakt zum Partnerland pflegen. Unternehmensbesuche im jeweiligen
Nachbarland sind ebenfalls möglich. Das Projekt kann als
Programmpunkt in einen Schulaustausch integriert werden, sodass
deutsche und französische Schüler*innen den Besuch zusammen
erleben können. Auch eine digitale Durchführung ist möglich.
Dieses Projekt soll Jugendliche für die Bedeutung von
Sprachkenntnissen sensibilisieren und für berufliche Mobilität
begeistern. Die pädagogische Begleitung des Besuchs (Vorbereitung,
Durchführung, Nachbereitung) durch geschulte Teamer*innen kann in
Absprache mit dem Projektteam organisiert werden. Begleitmaterial
befindet sich auf der Website des Entdeckungstages.
Die Anmeldung für den Entdeckungstag erfolgt frühestens ab Oktober
des Vorjahres. Eine Anmeldefrist gibt es nicht.
Das DFJW vermittelt die Schulen an die jeweiligen Unternehmen und
Institutionen.
Schulen, die für die Fahrt zum Unternehmen oder zur Institution eine
Förderung benötigen, stellen einen Antrag beim DFJW. Im Rahmen der
zur Verfügung stehenden Mittel bewilligt das DFJW vorzugsweise
Schüler*innen berufsbildender Einrichtungen und/oder Förderschulen
einen Pauschalzuschuss zu den Reisekosten.
Die Dauer des Entdeckungstages ist auf maximal einen halben Tag
begrenzt.
Die Anzahl der Teilnehmenden variiert je nach Größe und Kapazität des
jeweiligen Unternehmens, bzw. der Institution.
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/entdeckungstag.html

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Sonderprogramm: Betriebspraktika im Partnerland für Schüler*innen allgemeinbildender Schulen
Art der Begegnung
Betriebspraktika im Partnerland für Schüler*innen allgemeinbildender Schulen, vorrangig auf der Grundlage von besonderen
Partnerschaftsvereinbarungen
PiN / SPàK
(
P
raktikum
i
n
N
antes /
S
tages
p
ratiques
à K
iel
) ist eine Vereinbarung zwischen der Schulakademie Nantes
und dem Land Schleswig-Holstein
BiLDeR
– (
B
etriebspraktikum
i
n
L
ille /
D
écouverte du monde professionnel
e
n
R
hénanie du Nord–Westphalie)
Diverse
Schulpartnerschaften
Fördervoraussetzungen
Abgeschlossene Partnerschaftsvereinbarung (zwischen Académie und Bundesland oder zwischen zwei Schulen)
Gegenseitigkeit
Pädagogische Vorbereitung und Evaluierung durch die Schulen bzw. Bundesländer und Académies
Dauer
4-21 Tage
An- und Abreisetag werden als ein Programmtag gerechnet.
Förderverfahren
Direkt durch das DFJW
Antragsfrist
Fristgemäße Antragstellung (spätestens 3 Monate vor Programmbeginn)
Art der Förderung
Pauschalzuschuss zu den Fahrtkosten
Kontakte im DFJW
Ulrike Papendieck
+49 30 288 757-13
papendieck@dfjw.org
Anett Waßmuth
+49 30 288 757-15
wassmuth@dfjw.org

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Sonderprogramm: FOKUS
Art der Begegnung
Projektorientierte Begegnung zu einem spezifischen Thema (Drittortbegegnung)
Auswahlkriterien
Projekte mit thematischer Orientierung, die mindestens von einer Schule und einem Verein gemeinsam vorbereitet und umgesetzt
werden
Dauer
4-21 Tage je Begegnungsphase
An- und Abreisetag werden als ein Programmtag gerechnet.
Zahl der geförderten
Teilnehmenden
Bis zu 60 Teilnehmende (inkl. Betreuer*innen)
Förderverfahren
Direkt durch das DFJW
Antragsfrist
Spätestens 2 Monate vor Projektbeginn
Art der Förderung
Pauschalzuschuss zu den Fahrtkosten, zu den Aufenthaltskosten, zu Programmkosten und Sprachanimation
Kontakt im DFJW
Anne-Sophie Lelièvre
+49 30 288 757 18
fokus@dfjw.org

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FOKUS
Jeder ersten Begegnung muss mindestens ein zweites Treffen
(„Rückbegegnung“) im Nachbarland folgen. Die Rückbegegnung muss
nicht im gleichen Jahr stattfinden. Sie kann auch im darauffolgenden
Jahr durchgeführt werden.
Damit können Schulen Anträge im Rahmen der Förderbedingungen des
außerschulischen Jugendaustausches stellen.
Beide Gruppen sind gemeinsam in einer Jugendherberge, einem
Schullandheim oder einer ähnlichen Einrichtung in Deutschland oder
Frankreich untergebracht.
Die Programme müssen in Form von themenorientierten Projekten
durchgeführt werden und einen Titel tragen.
Was bedeutet „gemeinsames Projekt“? Die schulischen und
außerschulischen Akteure sind gemeinsam an der Konzeption,
Durchführung und Auswertung des Projekts beteiligt.
Aspekte des Erlernens der Partnersprache und des interkulturellen
Lernens sollten sich im Programm wiederfinden.
Besuche oder die Teilnahme an Unterricht dürfen nur in einzelnen
Fällen stattfinden. Die Besuche müssen sinnvoller Programmbestandteil
sein, der zur Erreichung der Projektziele beiträgt.
Die Zuschussanträge müssen bis spätestens 2 Monate vor
Projektbeginn direkt beim DFJW gestellt werden.
Die Schule oder der Verein, in deren Land die Begegnung stattfindet,
stellt den Zuschussantrag für beide Partner.
Ein Zuschuss für ein Vorbereitungstreffen kann durch den Projektträger
beantragt werden, in dessen Land das Treffen stattfindet. Die
Durchführung des Vorbereitungstreffens muss gemäß den Richtlinien
des DFJW erfolgen.
Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 4 ganze Tage, d. h. 4
Übernachtungen. Es werden maximal 60 Teilnehmende gefördert.
Damit die Qualität und die Parität in der Begegnung gewährleistet sind,
darf das Verhältnis der Teilnehmenden beider Länder in keinem Fall
unter einem Drittel zu zwei Dritteln liegen.
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/fokus-
pilotprogramm-fur-schulische-au-erschulische-kooperation.html

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Einzelaustauschprogramme
Programmtyp
Brigitte-Sauzay-Programm
Voltaire-Programm
Teilnahmekriterien
Schüler*innen der 8. bis 11. Klassen
Mittelfristiger Aufenthalt in einer Gastfamilie mit Besuch der
Schule des Austauschpartners
Gegenseitigkeit
Schüler*innen der 8. bis 10. Klassen
Langfristiger Aufenthalt in einer Gastfamilie mit Besuch der
Schule des Austauschpartners
Gegenseitigkeit
Dauer
3 Monate (mind. 84 Tage) mit mindestens 6 Wochen Schulbesuch
Ausnahme für Schüler und Schülerinnen, die während ihrer 8.
Klasse nach Frankreich gehen: 2 Monate (mind. 56 Tage) , davon
mind. 6 Wochen Schulbesuch
6 Monate ( mindestens 23 Wochen) Aufenthalt in
Frankreich
Zuschussantrag
Über die DFJW-Online-Plattform
Über die Voltaire-Zentrale
Fristen
Übermittlung des unterschriebenen Antrags über die Plattform
spätestens einen Monat vor Beginn des Aufenthalts in Frankreich
sauzay.ofaj.org/login
Online-Bewerbung unter
programme-voltaire.org
Abgabe der Bewerbung im Herbst für Austauschbeginn im
März des folgenden Jahres
Art der Förderung
Pauschalzuschuss zu den Fahrtkosten
Pauschalzuschuss zu den Fahrtkosten und Kulturstipendium
Kontakte im DFJW
Anett Waßmuth (Teilnehmende aus Deutschland)
+49 30 288 757-15
wassmuth@dfjw.org
Ulrike Papendieck (Teilnehmende aus Frankreich)
+49 30 288 757-13
papendieck@dfjw.org
Anett Waßmuth
+49 30 288 757-15
wassmuth@dfjw.org
Voltaire-Zentrale
Centre Français de Berlin
Ulrike Romberg und Annika
Uepping
+49 30 120 86 03 21
voltaire@centre-francais.de

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Brigitte-Sauzay-Programm
Das Programm richtet sich an Schüler*innen der 8. - 11. Klassen
allgemeinbildender und berufsbildender Schulen, die seit mindestens
zwei Jahren Französisch lernen.
Das Programm beruht auf Gegenseitigkeit. Der*die Schüler*in lebt
3 Monate in einer Gastfamilie, besucht die Partnerschule und nimmt im
Gegenzug den*die Austauschpartner*in auf, der*die ebenfalls mit
ihm*ihr gemeinsam die Schule besucht.
Die Familie ist für die Suche nach geeigneten Austauschpartner*innen
zuständig, kann aber in einigen Fällen von der Schule oder der
Schulbehörde unterstützt werden.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Fahrtkostenzuschuss wird auf der
Grundlage einer Kilometerpauschale berechnet (siehe
www.dfjw.org/ressourcen/fahrtkostenberechnung-fur-die-forderakten-
im-dfjw.html). Die Bewilligung erfolgt im Rahmen des vorhandenen
Programmbudgets.
Der Zuschussantrag wird auf einer eigens dafür eingerichteten Online-
Plattform ausgefüllt, ausgedruckt und von der Schulleitung und den
Eltern unterschrieben. Der unterschriebene Antrag muss spätestens
1 Monat vor der Abreise des*der Schüler*in nach Frankreich auf der
Plattform
sauzay.ofaj.org/login
hochgeladen und damit dem DFJW
übermittelt werden.
Die Bewilligung eines Zuschusses versteht sich nicht als Genehmigung
zur Teilnahme am Brigitte-Sauzay-Programm. Diese Genehmigung kann
nur von der Schulleitung und von den Erziehungsberechtigten der
Teilnehmenden erteilt werden.
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/brigitte-sauzay-
programm
Voltaire-Programm
Das Programm richtet sich an Schüler*innen der 8., 9. oder 10. Klasse
allgemeinbildender Schulen in Deutschland (in einigen Bundesländern
ist die Teilnahme nur in der 9. Klasse möglich).
Der Austausch beruht auf Gegenseitigkeit. Die deutschen Schüler*innen
nehmen zuerst ihre*n französische*n Austauschpartner*in für 6 Monate
auf (von März bis August). Anschließend fahren sie nach Frankreich, wo
sie von September bis Februar in der Familie ihres*r
Austauschpartner*in leben. Die Schüler*innen gehen ein Jahr lang
gemeinsam zur Schule.
Auswahlkriterien sind nicht nur die schulischen Leistungen,
insbesondere in der Partnersprache, sondern die gesamte Persönlichkeit
und Motivation der Schüler*innen. Am Anfang jedes Kalenderjahres tagt
die Auswahlkommission. Sie wählt die Schüler*innen aus und bildet
deutsch-französische Austauschpaare. Die Zuteilung hängt von der
Anzahl der Bewerbungen auf deutscher und französischer Seite ab.
Wenn ein*e Schüler*in bereits eine*n Austauschpartner*in gefunden
hat, können sich beide als Binom bewerben.
Für das Programm fallen keine Teilnahmegebühren an. Dies wird durch
das Gegenseitigkeitsprinzip gewährleistet. Das DFJW kann im Rahmen
der ihm zur Verfügung stehenden Mittel den Teilnehmenden einen
Zuschuss gewähren.
Den Online-Bewerbungsbogen finden Sie unter
programme-voltaire.org
.
Er soll im Oktober (Termin wird vom jeweiligen Bundesland festgelegt)
in 3 Ausführungen der Schulleitung übergeben werden. Die Schulleitung
leitet die Bewerbung dann an die zuständige Stelle im Kultusministerium
weiter.
www.kmk-pad.org/programme/voltaire

20
Digitale Austauschmöglichkeiten
„Digital ganz nah“
Die Ausschreibung „Digital ganz nah“ fördert deutsch-französische und
trilaterale Begegnungen im digitalen oder Blended-Learning-Format
(digitale Treffen sowie Treffen im Präsenzformat).
Erhalten Sie den Kontakt zwischen Jugendlichen aus Deutschland und
Frankreich mit einem deutsch-französischen Projekt aufrecht und nutzen
Sie die digitalen Möglichkeiten, um einen neue Form von
Jugendbegegnungen ins Leben zu rufen.
Die Begegnung kann auch Jugendliche aus einem Drittland einbeziehen.
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/ausschreibungen/digital-ganz-nah.html
1234
Das DFJW fördert Projekte, welche junge Menschen für die deutsch-
französische Zusammenarbeit begeistern können. Idealerweise sind diese
von und für Jugendliche und junge Erwachsene konzipiert, welche bisher
noch wenig mit deutsch-französischer oder trinationaler Zusammenarbeit
zu tun hatten.
Dies können beispielsweise digitale Projekte zwischen Jugendlichen in
Deutschland und Frankreich, aber auch lokale Aktionen zur
Sensibilisierung für Kultur, Sprache und Lebenswirklichkeit des
Partnerlandes sein. Auch Projekte mit „Eventcharakter“ sowie
Ausstellungen und Lesungen können gefördert werden. Dauer,
Teilnehmendenzahl und Ort des Projektes sind dabei frei wählbar.
Die Projekte müssen allen jungen Menschen offenstehen, sollten neue
Zielgruppen ansprechen und diese in die deutsch-französische
Zusammenarbeit einbeziehen.
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/1234-projekte.html
Einschreibemodalitäten:
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/1234-
projekte.html#registration

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21
Zusätzliche Angebote des DFJW für Lehrer*innen und Schulen
Das DFJW bietet mit seinen Partnern Material und Fortbildungen für Lehrkräfte aus allen Fachbereichen
an, die einen Schulaustausch zwischen Deutschland und Frankreich entwickeln, verwirklichen und/oder
wiederbeleben wollen.
© Conrad Wulf

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Fortbildungen und Mobilitätsprogramme für
Lehrer*innen
Das DFJW bietet mit seinen Partnern Fortbildungen für Lehrerkräfte aus allen
Fachbereichen an, die einen Schulaustausch zwischen Deutschland und
Frankreich entwickeln, verwirklichen und/oder wiederbeleben wollen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.dfjw.org/Lehrerfortbildungen
Termine aller Fortbildungen 2020/2021:
Siehe Kalender Seite 38.
Fortbildung: Tele-Tandem®
Nutzen Sie die Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation, um
mit Tele-Tandem
®
die deutsch-französische Schulpartnerschaft
sowohl in der virtuellen als auch in der realen Welt zu fördern
und mit einer Partnerklasse aus Frankreich an einem
gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Die vielfältigen
Möglichkeiten zum Austausch und zur Zusammenarbeit auf der
Tele-Tandem
®
plaTTform.e machen’s möglich!
Das
Tele-Tandem®
Basismodul
ist genau richtig für alle, die ihre ersten
konkreten Schritte auf Tele-Tandem
®
machen möchten, um richtig einsteigen
zu können. Die Fortbildung dauert 12 Wochen und findet im Blended-Learning-
Format statt, d.h. Online-Phasen auf der Tele-Tandem
®
plaTTform.e werden
durch ein dreitägiges Präsenzseminar ergänzt. Als Teil einer deutsch-
französischen Gruppe führen Sie ausgewählte Aufgaben und Übungen in
synchroner oder asynchroner Form auf der
Tele-Tandem®
plaTTform.e
durch.
So lernen Sie die verschiedenen technischen Möglichkeiten praktisch kennen.
In den Reflexionsphasen wird das Erlebte diskutiert und der Transfer auf die
eigene Klassensituation thematisiert. So werden Sie nach und nach in die Lage
versetzt, eigene Online-Aktivitäten zu konzipieren und anzulegen und diese in
ein Gesamtprojekt einzubetten.
Weitere Informationen
Weitere Informationen:
www.tele-tandem.net
Kontakt:
tele-tandem@dfjw.org
Siehe auch Seite 27.
Fortbildung: Schulaustausch für alle
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass gerade Jugendliche mit besonderem
Förderbedarf in einem hohen Ausmaß von Mobilitätserfahrung in Form von
internationalem Jugendaustausch profitieren. Gleichzeitig bietet die Institution
Schule – und die entsprechende Schulpflicht - die Möglichkeit, alle
Jugendlichen zu erreichen. Wie lässt sich der deutsch-französische
Schulaustausch auf neue Zielgruppen ausweiten, damit auch Jugendliche mit
besonderem Förderbedarf aus beiden Ländern das Potential der Begegnung für
ihre persönliche, schulische und berufliche Entwicklung nutzen können? Den
Teilnehmenden wird während dem ersten Teil der Fortbildung die Möglichkeit
gegeben, konkrete Schritte für Schulaustauschprojekte zu planen um diese
dann im zweiten Teil zu besprechen, auszuwerten und weiterzuführen.
Kontakt:
Patricia Paquier,
paquier@dfjw.org
Fortbildung: Sprachanimation in
Kinderbegegnungen
Eine spielerische Methode, die u. a. bei deutschfranzösischen oder
internationalen Kinderbegegnungen eingesetzt werden kann, um den Prozess
des interkulturellen Kennenlernens zu vertiefen, Sprachbarrieren zu verringern
und die Lust am Sprachenlernen zu wecken.
Kontakt
: Julia Gottuck,
gottuck@dfjw.org

23
Digitale Fortbildung: Geschichte und
Erinnerung in internationalen
Jugendbegegnungen
Wie können die Themen Geschichte und Erinnerungen im Austausch stärker
verankert werden, sei es im formalen (Lehrkräfte) oder im non formalen
Rahmen (Jugendleiter*innen, Teamer*innen, Ausbilder*innen), in einzelnen
Einheiten des Programmes oder bei Projekten zu einem dezidiert historischen
Thema.
Kontakt:
Sandrine Debrosse,
debrosse@dfjw.org
Blended-Learning Fortbildung: Schulaustausch
von Anfang an
Projektpädagogik, altersgerechte Methoden und schulisch/außerschulische
Zusammenarbeit für die Planung und Durchführung eines Schulaustauschs mit
unter 12-Jährigen sinnvoll einsetzen.
Kontakt:
Patricia Paquier,
paquier@dfjw.org
Online-Seminare
Für Lehrer*innen, die die Zeit nutzen wollen, um den Schulaustausch aufrecht
zu erhalten haben wir ein großes Angebot an Online-Seminaren
zusammengestellt: In unserer Online-Seminarreihe geht es um
Individualaustausch, digitale Projekte, Drittortbegegnungen, Zusammenarbeit
mit außerschulischen Partnern und vieles mehr. Dabei soll auch der
Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommen. Die Anmeldung ist unverbindlich
und kostenfrei.
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/Lehrerfortbildungen
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/die-online-seminare-des-
dfjw.html
Ausbildung künftiger Lehrkräfte: „Stipendien
für Praktika“ und „Thematische Seminare“
Das DFJW bietet angehenden Lehrerinnen und Lehrern (Studierende im
Bachelor oder Master auf Lehramt oder im Referendariat) die Möglichkeit einer
finanziellen Unterstützung in Höhe von 300 € pro Monat an, um ihnen so ein in
der Regel ein- bis dreimonatiges Berufspraktikum an einer französischen
école
primaire
, einem
collège
oder
lycée
zu ermöglichen. Diese Praktika zielen
darauf ab, das Erziehungssystem sowie die pädagogischen Methoden des
Partnerlandes kennenzulernen. Im Rahmen unserer Strategie "Diversität und
Partizipation" wird das Stipendium ausschließlich Teilnehmenden gewährt, die
ohne die Unterstützung durch das DFJW kein Praktikum im Partnerland
absolvieren könnten.
Antragsformular
Gleichzeitig unterstützt das DFJW themen- und fachorientierte
Hochschulseminare von kurzer Dauer mit dem Ziel, die deutsch-französische
Zusammenarbeit zwischen zwei Hochschuleinrichtungen zu verstärken und
einen fachorientierten Austausch zwischen den Studierenden zu ermöglichen.
Kontakt: Praktika:
Jennifer Lauer,
lauer@dfjw.org
Seminare:
Michaela Christmann,
christmann@dfjw.org
Lehrkräfte-Mobilität: das Élysée-Prim-Programm
Grundschullehrkräfte sowie Lehrkräfte der Klassen 5 und 6 können sich dafür
bewerben, ein Jahr in Frankreich zu verbringen, um dort Deutsch an
Grundschulen zu unterrichten. Das Programm wird vom jeweiligen
Kultusministerium betreut. Die Koordination sowie die pädagogische
Begleitung erfolgen durch das DFJW. Das DFJW bietet dazu eine
Informationsveranstaltung, eine pädagogische Fortbildung, einen Sprachkurs,
eine Zwischenauswertung und eine Auswertungstagung an.
Kontakt
: Dominique Granoux,
granoux@ofaj.org

24
Partnerschaftssuche, Vernetzung und
Motivation
Die Plattform DOMINO
Seit neuestem können Lehrkräfte und Schulen auf unserer Webseite gezielt
nach Partnereinrichtungen im Nachbarland suchen, um Austausche zu
realisieren, Tele-Tandem-Projekte zu starten oder Brieffreundschaften für ihre
Klassen zu knüpfen.
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen, vom Kindergarten bis zum
Abitur oder zur Berufsausbildung.
Besonderes Augenmerk wird daraufgelegt, Schulen zu verbinden, deren
Bundesland und
Académie
bereits eine Partnerschaft eingegangen sind.
Besonders einfach wird die Suche dank einer Vielzahl von Filtern, die den
Suchenden die Möglichkeit geben, eine Schule genau nach ihren Wünschen zu
finden.
Sind auch Sie auf der Suche nach einer Partnerschule?
Nachfolgend der Link zu den Angeboten:
www.dfjw.org/kleinanzeigen/suche-nach-partnerschulen.html
Für das Einstellen eines Gesuchs:
www.dfjw.org/bereich-fur-partner.html
Lehrkräftenetzwerk von Austauschexpert*innen
Das Deutsch-Französische Jugendwerk hat ein Lehrkräftenetzwerk von
Austauschexpert*innen ins Leben gerufen.
Diese Austauschexpert*innen fungieren als Multiplikator*innen für andere
Lehrkräfte und sollen ihren Kolleg*innen ihre Unterstützung und Expertise für
die Organisation schulischer Mobilität zur Verfügung stellen. Sie flankieren
damit die Tätigkeit der Austauschreferent*innen und
DAREICs
.
Ziel des Netzwerkes ist es, auf lokaler und ganz praktischer Ebene den
Informations- und Erfahrungstransfer für die deutsch-französischen
Austausche zu fördern.
Die Austauschexpert*innen werden von den Austauschreferent*innen benannt.
Sie zeichnen sich durch ihr besonderes Engagement für die deutsch-
französische Zusammenarbeit sowie durch ihre tiefgreifende Kenntnis in
diesem Bereich aus.
Unter Aufsicht der/des jeweiligen Austauschreferent*in ergänzen ihre Funktion
und ihre Aktionen die strategischen Maßnahmen der einzelnen Bundesländer
und
Académies
. Es ist daher an jeder einzelnen Schulaufsichtsbehörde,
gemeinsam mit dem DFJW die Bedingungen dieser Beratungsfunktion näher zu
definieren, um Doppelungen zu verhindern.
Die Tätigkeit als Austauschexpert*in ist kompatibel mit den Dienstpflichten der
Lehrkräfte
Kontakt:
Anett Waßmuth,
wassmuth@dfjw.org

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25
Netzwerk der DFJW-Juniorbotschafter*innen
100 junge Menschen aus Deutschland und Frankreich engagieren sich im
Netzwerk der DFJW-Juniorbotschafter*innen: Für ein Jahr haben sie die
Aufgabe, in ihrer Region das DFJW zu vertreten und die Mobilität zwischen
Deutschland und Frankreich zu fördern. Das aktuelle Schuljahr ist dem
Engagement für Umweltfragen und Nachhaltigkeit gewidmet.
Die Juniorbotschafter*innen, von denen viele schon selbst im Partnerland
gelebt haben, geben ihre erlebten Mobilitätserfahrungen am authentischsten
an andere junge Menschen weiter. Ganz egal ob Ihre Schüler*innen an einem
Schüleraustausch, an einem deutsch-französischen Freiwilligendienst oder
einem Individualprojekt interessiert sind, die Juniorbotschafter*innen beraten
Sie gern und geben Ihnen Auskunft zum Programmportfolio des DFJW.
Die Juniorbotschafter*innen treffen gern Schüler*innen, Studierende oder
junge Berufstätige. Sie kommen zu einem Tag der offenen Tür oder stellen das
DFJW in der Schulzeitung oder im Campusradio vor. Sie organisieren auch
selbst Projekte wie interkulturelle Treffen, Diskussionsrunden,
Filmvorstellungen oder andere Initiativen, die den deutsch-französischen
Austausch fördern.
Neben den regionalen DFJW-Juniorbotschafterinnen und Juniorbotschaftern
gibt es zwei weitere Juniorbotschafterkategorien mit Spezialaufgaben in den
Bereichen „Kommunikation“ und „Diversität & Partizipation“.
Sie möchten gerne mit der*m Juniorbotschafter*in in Ihrer Region Kontakt
aufnehmen? Vielleicht sogar eine gemeinsame Initiative starten? Dann finden
Sie Ihre Ansprechpersonen und deren Kontaktdaten unter:
www.dfjw.org/karte-der-netzwerke/dfjw-juniorbotschafter.html
Kontakt:
Mona Lenssen,
lenssen@dfjw.org
Mit FranceMobil und mobiklasse.de
Schüler*innen für die Partnersprache
begeistern
Kindern und Jugendlichen spielerisch Lust auf die Sprache und Kultur des
Partnerlandes zu machen – dies ist das Hauptziel der jungen Lektor*innen von
mobiklasse.de
und
FranceMobil
. Zum Einsatz kommen dabei Spiele,
aktuelle Musik, Zeitschriften, Filme und vieles mehr.
Das Programm berücksichtigt neue Entwicklungen und bietet jetzt auch
Online-Animationen zum Mitmachen an: Daran teilnehmen können die
Schüler*innen entweder als Kleingruppe durch eine Live-Projektion ins
Klassenzimmer oder individuell von zu Hause.
Angesprochen werden alle Altersgruppen allgemeiner und berufsbildender
Schulen. Der Fokus liegt auf den Klassenstufen, die vor der Wahl der zweiten
Fremdsprache stehen.
Eine
kostenlose Animation
an einer Schule kann direkt über die jeweilige
Internetseite angefragt werden:
www.mobiklasse.de
/
www.francemobil.fr
Kontakt:
Matthias Wandel,
wandel@dfjw.org
mobiklasse.de
ist ein Programm des DFJW, das in
enger Zusammenarbeit mit der Föderation Deutsch-
Französischer Häuser angeboten wird. Die Initiative wird
unterstützt von dem Deutschen Akademischen
Austauschdienst (DAAD), dem Goethe-Institut und dem Hueber Verlag. Das
Programm wird zudem unterstützt von den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes
und Nouvelle-Aquitaine sowie vom Departement Calvados.
FranceMobil
wird vom DFJW in enger Zusammenarbeit
mit der Französischen Botschaft/Institut français
Deutschland angeboten und von dem Deutsch-
Französischen Institut (dFI) Erlangen sowie dem Ernst
Klett Verlag unterstützt. Zudem beteiligt sich das Land Hessen finanziell an
FranceMobil
.

26
DFJW-Teamer*innen-Datenbank
Sie suchen qualifizierte Teamer*innen für Ihren deutsch-französischen
Schulaustausch? Sie suchen eine Person, die Erfahrung mit bestimmten
Zielgruppen hat, wie junge Menschen mit besonderem Förderbedarf oder mit
Grundschüler*innen? Sie organisieren eine trilaterale Begegnung und
benötigen eine Begleitung, die über die entsprechenden Sprachkenntnisse
verfügt? Sie planen ein Sport- oder Theaterprojekt und suchen eine*n
Jugendleiter*in mit entsprechenden Erfahrungen?
In der DFJW-Teamer*innen-Datenbank können Sie als deutsche oder
französische Einrichtung für Ihren Schulaustausch eine qualifizierte Begleitung
nach vielen verschiedenen Kriterien suchen! Sie finden darin interkulturelle
Jugendleiter*innen, Sprachanimateur*innen sowie Gruppendolmetscher*innen
mit DFJW-Zertifikat und BAFA-Juleica-Absolvent*innen.
Weitere Informationen zur DFJW-Zertifizierung und zur Datenbank:
teamer.dfjw.org/de
Einen Zugang zur Teamer*innen-Datenbank
können Sie hier beantragen:
teamer.dfjw.org/de/datenbank/login-anfordern
Kontakt :
teamer@dfjw.org

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Digitale und sprachliche Unterstützung
Tele-Tandem
®
Tele-Tandem
®
verbindet die Arbeit an einem
gemeinsamen deutsch-französischen Projekt mit der
Spracharbeit im Tandem und den
Kooperationsmöglichkeiten moderner Informations- und
Kommunikationsmedien. Im Rahmen von Tele-Tandem
®
können Ihre Schüler*innen mit Gleichaltrigen aus
Frankreich in einem geschützten virtuellen Kursraum auf
der Tele-Tandem
®
-plaTTform.e zusammenarbeiten. So
wenden sie ihre Fremdsprachenkenntnisse durch handlungsorientierte
Projektarbeit in authentischen Kommunikationssituationen an. Nicht zuletzt
erwerben sie in diesem binationalen Lernkontext auch interkulturelles Wissen
und verbessern ihre Medienkompetenz.
Inter@ctions
Die Lernmodule Inter@ctions basieren auf der
Zusammenarbeit Schüler*innen in Deutschland und
Frankreich auf der Tele-Tandem® plaTTform.e. Das Ziel
dieser Module besteht im Erlernen der Partnersprache. In
bereits ausgearbeiteten synchronen und asynchronen
Aktivitäten arbeiten die Schüler*innen aus beiden
Ländern im deutsch-französischen Tandem auf Distanz
vor oder nach der Klassenbegegnung auf der Tele-
Tandem® plaTTform.e zusammen. Jedes Modul besteht aus 4 – 8 voneinander
unabhängigen kooperativen Aktivitäten, die mit Videoressourcen der Plattform
EducArte
ergänzt werden. Zu jedem Modul gibt es eine so genannte
„Lehrerecke“, in der sich Begleitmaterialien mit Hinweisen zum jeweiligen
Sprachniveau, zur Umsetzung und Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu jeder
Aktivität befinden. Die Themen orientieren sich an unterrichtsüblichen
Inhalten. Derzeit werden folgende 4 Lernmodule angeboten:
A
table
!
Essen
ist
fertig!
Ville
à
vivre,
ville
à
rêver
Lebensräume,
Lebensträume
Famille
et
amis
Familie
und
Freunde
Moi
aujourd’hui,
moi
demain
Mein
Leben,
meine
Zukunft
Diese stehen für registrierte Lehrkräfte auf der
Tele-Tandem®
plaTTform.e
im
Kurs „Salle des professeurs / Lehrerzimmer“ zur Verfügung und können direkt
in den eigenen Kursraum integriert werden. Wenn Sie die Tele-Tandem
®
plaTTform.e noch nicht nutzen, können Sie sich die Module über unseren
Gastzugang anschauen:
Benutzername:
besucher
Passwort:
VisiteurInter@ctions1
Tele-Tandem
®
-Förderpreis
Um besonders innovative, kreative und interaktive deutsch-französische
Schulprojekte auszuzeichnen und die Arbeit mit neuen Medien zu würdigen,
vergibt das DFJW jedes Jahr den mit 1.000 € dotierten Tele-Tandem
®
-
Förderpreis. Der Betrag geht je zur Hälfte an die beteiligte Partnerschule in
Deutschland und Frankreich.
Sie können sich bis zum 30. September jeden Jahres bewerben.
Voraussetzung ist, dass Ihre Schüler*innen in diesem Schuljahr ein
interdisziplinäres deutsch-französisches Projekt mit einer Partnerklasse in
Frankreich umgesetzt haben und in diesem Rahmen
ein gemeinsam erstelltes konkretes „Endprodukt“ entstanden ist,
in deutsch-französischen Tandems gearbeitet wurde,
neue Medien zum Einsatz gekommen sind,
eine Begegnung der Partnerklassen stattgefunden hat.
Weitere Informationen:
www.tele-tandem.net
Kontakt:
tele-tandem@dfjw.org

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28
Mobidico – die Sprachen-App des DFJW
Statt sprachlos in Frankreich - mit Mobidico in Frankreich unterwegs sein und
immer den passenden Wortschatz dabeihaben!
Mit Mobidico bietet das DFJW jungen Menschen, die für
einen Aufenthalt ins andere Land gehen oder an einem
deutsch-französischen Austausch teilnehmen, eine
praktische Möglichkeit, um stets den notwendigen
Wortschatz für bestimmte Situationen parat zu haben. In
Mobidico befindet sich Vokabular zu Sportarten wie
Basketball, Leichtathletik oder Fußball, Fachvokabular zu
manchen Berufen (Küche, Buchwesen, Berufe rund um
Kita und Grundschule), zu kulturellen Themen wie Foto,
Filme, Theater oder Musik sowie spezifisches Vokabular
für den Alltag im anderen Land. Mobidico dient z. B. jungen Praktikant*innen
oder Studierenden zur sprachlichen Orientierung im Nachbarland. Neben der
gewöhnlichen Suchfunktion können Begriffe in ihrem thematischen
Zusammenhang gesucht, eine persönliche Merkliste angelegt und der neue
Wortschatz anhand von Lernkarten und Vokabelspielen geübt werden.
Für alle Geräte und Betriebssysteme steht die Webapp unter folgender
Adresse zur Verfügung:
www.mobidico.dfjw.org/
Für iPhones und Smartphones mit Android kann Mobidico kostenlos im
jeweiligen Appstore heruntergeladen werden und ist dann auch ohne
Internetzugang verfügbar.
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/mobidico
Kontakt:
Camille Farnoux,
farnoux@dfjw.org
Zuschuss: Sprachkurse in Kindergarten und
Schule
Für die Durchführung von Kindersprachkursen für 3- bis 12-Jährige bietet das
DFJW finanzielle und pädagogische Unterstützung an. Diese Kurse können in
Kindergärten, Kindertagesstätten oder im Rahmen von Arbeitsgruppen (AG) in
Grundschulen durchgeführt werden. Der Zuschuss beträgt max. 10 € pro
Stunde und Gruppe. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können
ebenfalls AGs gefördert werden. Der Zuschuss beträgt dann max. 8 € pro
Stunde und Gruppe.
Auch gibt es die Möglichkeit, die Förderung einer sprachlichen und
interkulturellen Vorbereitung des Austauschs zu beantragen. Diese liegt bei
10€ pro Stunde und Gruppe.
Weitere Informationen:
-
Kindersprachkurse:
www.dfjw.org/programme-aus-und-
fortbildungen/kindersprachkurse-franzosisch
-
Sprachkurse für Jugendliche:
www.dfjw.org/programme-aus-und-
fortbildungen/au-erschulische-franzosischkurse-organisatoren
- Sprachliche Vorbereitung des Austauschs:
www.dfjw.org/programme-
aus-und-fortbildungen/forderung-der-sprachlichen-vorbereitung-des-
austausches
Kontakte:
- Kindersprachkurse (bis 12 Jahre):
Julia Gottuck,
gottuck@dfjw.org
und Dominique Granoux,
granoux@dfjw.org
- Kurse Jugendliche und junge Erwachsene (12-30 Jahre) sowie
sprachliche Vorbereitung des Austauschs:
Julia Gottuck,
gottuck@dfjw.org

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29
Veröffentlichungen, pädagogische und
sprachliche Begleitung
Broschüre „Sprachanimation“
Sprachanimation ist eine spielerische Methode, die
Kommunikation anregt, hilft, Sprachbarrieren zu überwinden,
Motivation zum Erlernen der Partnersprache steigert und
interkulturelle Lernprozesse unterstützt. Die in einer
Begegnungssituation spontan entstehenden Kontakte und die
nicht sprachliche Kommunikation können mit Hilfe der
Sprachanimation gezielt für den Spracherwerb genutzt
werden.
Die Publikation können Sie
hier
online abrufen!
Kontakt
: Lucile Poulteau,
poulteau@dfjw.org
„Deutsch-französische Kinderkiste“
Anhand spielerischer Aktivitäten möchte das DFJW
Kindern im Vorschulalter und den ersten
Grundschuljahren einen Kontakt zur Sprache und
Kultur des Nachbarlandes ermöglichen. Durch den
deutsch-französischen Blick und über den
Tellerrand hinaus sollen schon die Kleinsten sprachliche, kulturelle und
persönliche Vielfalt (er)leben.
Die pädagogischen Materialien der Kinderkiste können auf der dazugehörigen
Plattform eingesehen und benutzt werden. Dort gibt es außerdem die
Möglichkeit, sich mit anderen Nutzer*innen auszutauschen.
Die Anmeldung auf der Plattform ist kostenlos und es können zusätzlich
weitere Materialien beim DFJW bestellt werden.
Weitere Informationen:
kinderkiste.dfjw.org
Kontakt
: Julia Gottuck,
gottuck@dfjw.org
„Tête à tête macht Schule“: Tandemlernen im
Schulaustausch
Diese Publikation richtet sich explizit an
Französischlehrkräfte aus Deutschland und
Deutschlehrkräfte aus Frankreich, die den Tandemansatz
zum Spracherwerb in ihren Schulaustausch aufnehmen
möchten. Auf diese Weise wird Spracherwerb und
interkulturelles Lernen in der schulischen
Begegnungssituation gestärkt.
Tête à tête
besteht aus einem einführenden Text, in dem
die Grundprinzipien des Sprachenlernens im Tandem
dargestellt und in der Praxis häufig beobachtete Fragen und Schwierigkeiten
erläutert werden. Dazu gibt es 19 Tandemarbeitsblätter zu verschiedenen
Themen, die während des Austauschs beliebig eingesetzt werden können.
Die Publikation können Sie
hier
online abrufen!
Kontakt:
Christiane Behling,
behling@dfjw.org
Themen-Glossare
Unsere Glossare können Sie hier einsehen
:
www.dfjw.org/glossare

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30
„Jetzt wird gefeiert!“ - Mit Kindern ein
deutsch-französisches Jahr entdecken und
gestalten
Für alle, die mit Kindern zwischen 4 und 10 Jahren
arbeiten, ob im Kindergarten, in der Schule oder zu
Hause: Die Rezepte, Spiele, Lieder und Bastelanleitungen
veranschaulichen den gekreuzten Blick auf festliche
Höhepunkte in Deutschland und Frankreich. Diese
Perspektive wird auch auf andere Länder und Kulturen
ausgeweitet.
Vom Bohnenkuchen
(galette des rois)
bis zum
Adventskalender lernen die Kinder viele Bräuche und
Traditionen kennen, die z. B. mit dem Karneval, Ostern,
der Einschulung, dem Sankt-Martins-Tag, Weihnachten oder dem Neujahrsfest
in Verbindung stehen. Sie können die Kinder außerdem aktiv am deutsch-
französischen Tag, am Europatag, an der Fête de la Musique oder der Semaine
de goût teilhaben lassen.
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/ressourcen/jetzt-wird-gefeiert.html
Kontakt:
Sandrine Debrosse-Lucht,
debrosse@dfjw.org
Pädagogisches Vademekum „Geschichte und
Erinnerung in internationalen
Jugendbegegnungen“
Ludovic Fresse vom französischen Verein Rue de la
Mémoire und Ines Grau von der Organisation Aktion
Sühnezeichen Friedensdienste e. V. thematisieren in
diesem Vademekum, inwiefern Geschichte und
Erinnerung bei Jugendbegegnungen aufgegriffen werden
können. Das Handbuch beschreibt vor allem Methoden,
mittels derer sich die Teilnehmenden eine historische
Zugehörigkeit aneignen können. Grundlage ist eine
multiperspektivische Herangehensweise, in der
Offenheit und Dialog im Zentrum des Austausches
stehen.
Der deutsche Historiker Prof. Dr. Gerd Krumeich und die französische
Forscherin Élise Julien haben das Vorwort für diese Publikation verfasst. Die
Publikation steht in elektronischer sowie in gedruckter Form zur Verfügung.
Dieses Projekt wurde mit dem Label „100. Jahrestag“ der französischen
Mission 100. Jahrestag ausgezeichnet und hat eine finanzielle Unterstützung
des Fonds für pädagogische Innovation der Mission 100. Jahrestag, vor allem
der Stiftung Varenne, der Stiftung Carac und der Sparkasse Ile-de-France
erhalten.
Weitere Informationen
:
www.dfjw.org/ressourcen/geschichte-und-erinnerung-in-internationalen-
jugendbegegnungen.html
Kontakt:
Sandrine Debrosse-Lucht,
debrosse@dfjw.org

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31
Publikationen von Partnerorganisationen
Deutsch-französisches Glossar „Sprechen über Geschichte und
Erinnerung. Erster und Zweiter Weltkrieg“
Das vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorgen
e. V. in Zusammenarbeit mit dem Verein
Rue de la
Mémoire
erstellte Glossar hat die historisch politische
Bildung in Bezug auf die beiden Weltkriege zum
Thema.
Es ist für Jugendbegegnungen oder
Austauschprogramme bestimmt und besteht aus
folgenden Teilen:
- zwei Wörterlisten
- Schlüsseln zum besseren Verständnis einiger Begriffe, die eine
interkulturelle Erklärung erfordern
- eine Zeitleiste für den Zeitraum 1914-1945 in Deutschland und
Frankreich
- Texten über Erinnerungen an die beiden Weltkriege in Deutschland
und Frankreich sowie über den Prozess der deutsch-französischen
Versöhnung.
„Natur und Kultur. Deutsch-französisches Handbuch für
Umweltbildung“
Natur kennt keine Grenzen. Allerdings sind die
Beziehungen, die Menschen mit ihr unterhalten, durch
kulturelle Faktoren bestimmt, die in der Geschichte des
jeweiligen Landes ihren Ursprung haben. Wenn man
Ideen und Praktiken vergleicht, können solche
Referenzrahmen relativiert und andere Lebens- und
Denkweisen entdeckt werden.
Das Handbuch „Natur und Kultur“ besteht aus drei
Teilen:
- einem historischen Abriss über in Deutschland und Frankreich gängige
Vorstellungen von Natur,
- 20 Arbeitsblättern zu interaktiven pädagogischen Methoden,
- einem deutsch-französischen Glossar, das über 200 Begriffe und
Ausdrücke aus dem Feld der Ökologie versammelt.
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/ressourcen/natur-und-kultur.html

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32
Programm des Institut français d’Allemagne
Eine der Hauptafgaben des Büros für
Sprach- und Bildungskooperation
ist die
Förderung der französischen Sprache an deutschen
Schulen. Hierbei wird es bundesweit von 7 Sprach-
und Bildungsattaché*es (in den französischen
Kulturinstituten) unterstützt.
Die Förderprogramme werden in enger Abstimmung
mit den Kulturbehörden und der Vereinigung der Französischlehrkräfte
ausgearbeitet und durchgeführt. Zu jedem Programm wird pädagogisches
Begleitmaterial im Internet zur Verfügung gestellt. Die Projekte sind das
Ergebnis echter Teamarbeit zwischen allen Beteiligten.
Unsere wichtigsten Partner sind: die französische Zentralstelle für das
Auslandsschulwesen (AEFE), das DFJW, die Deutsche-Französische
Hochschule, Campus France und ProTandem. Dank ihrer Unterstützung kann
das Sprachbüro attraktive Projekte und Veranstaltungen für junge Menschen
anbieten und somit zur Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft
beitragen.
Unter
de.ifprofs.org
finden Lehrkräfte sämtliche Informationen zu unseren
Projekten und Online-Fortbildungen (Webinare) und können sich mit anderen
Lehrenden austauschen.
Kontakt:
marguerite.pometko@institutfrancais.de
> Cinéfête
Beim Kinder- und Jugendfilmfestival Cinéfête wird eine
Auswahl von 7 französischsprachigen Filmen (mit
Untertiteln) ein Jahr lang in teilnehmenden Kinos in über
80 deutschen Städten gezeigt. Jede Filmvorführung kann anhand von Online-
Material im Unterricht vor- und nachbereitet werden. Der Start der Cinéfête
hängt nun von der Wiedereröffnung der Kinos ab.
Weitere Informationen:
www.cinefete.de
> FrancoMusiques
Auch in diesem Schuljahr stellt Cornelsen, in Kooperation mit dem Institut
français Deutschland, aktuelle Pop-Songs renommierter französischer
Künstler*innen vor.
Eigens dafür wurden komplette Unterrichtseinheiten und
digitale Aktivitäten für verschiedene Sprachniveaus und
Lernjahre entwickelt, welche Ihnen kostenfrei zur Verfügung
stehen. Die Lieder finden Sie ab diesem Schuljahr in unserer
FrancoMusiques-Playlist von
Divercities
.
Zur Playlist :
https://app.divercities.eu/capsules/2914
Weitere Informationen:
www.cornelsen.de/francomusiques

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> Prix des lycéens allemands
Der Wettbewerb des
Prix des lycéens allemands
(jetzt alle zwei Jahren) hat im Herbst 2020 wieder
angefangen! Ernst Klett Sprachen und das Institut
français Deutschland haben in Kooperation mit der
VdF drei Jugendromane ausgewählt:
Direct du c
œ
ur
von Florence Medina,
Aigre-doux
von Wilfried
N’Sondé und
Même pas en rêve
von Vivien Bessières. Die Schüler*innen
werden in 2021 debattieren, um einen Siegerroman zu wählen.
Weitere Informationen:
institutfrancais.de/pdla
> Francomics
Im Schuljahr 2019/2020 haben bundesweit Schulklassen am Comic-
Wettbewerb
Francomics
teilgenommen, der in Zusammenarbeit mit dem
Deutsch-Französischen Institut Erlangen und dem
Cornelsen Verlag organisiert wurde/wird.
Dabei haben die Schüler*innen über die digitale
Plattform
Culturethèque
eine Auswahl von 3
Comic-Bücher gelesen. Mittels eines kleinen
kreativen Videobeitrags haben die Schüler*innen
ihren bevorzugten Comic ausgewählt.
Im Schuljarh 2020/2021 geht Francomics mit neuen Ressourcen zum Thema
„Comics im Unterricht“ auf der Internet-Seite
francomics.de
weiter.
Schüler*innen können ihren eigenen Comic auf der Plattform
bdnf.bnf.fr
erstellen.
Weitere Informationen:
http://francomics.de/

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Zusätzliche Angebote des DFJW für junge Menschen
©OFAJ/DFJW

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Berufsorientierte Austauschprojekte
Die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen aus Deutschland
und Frankreich ist Schwerpunkt des DFJW im Bereich der beruflichen Bildung.
Auf dem Arbeitsmarkt haben Auszubildende oder zukünftige Berufstätige mit
Mobilitätserfahrung höhere Chancen auf einen Arbeitsplatz.
Ein Austausch im Partnerland ermöglicht den Erwerb von:
- beruflichen Kompetenzen: Fachwissen, neue Techniken usw.
- Schlüsselkompetenzen: bessere Verständigung auch ohne vorherige
Kenntnisse in der Partnersprache; höhere Ausdrucksfähigkeit von
Gefühlen, Bedürfnissen und Meinungen
- interkulturellen Kompetenzen: Bereitschaft und Fähigkeit zur Empathie
und Ambiguitätstoleranz
- sprachlichen Kompetenzen
Verpflichtend bei allen Austauschprojekten ist das Gegenseitigkeitsprinzip: Alle
berufsbildenden Schulen und Einrichtungen können Förderanträge stellen,
wobei der französische Partner dann auch einen Gegenbesuch abstatten muss.
Die Bedingungen zur Antragsstellung befinden sich in den Richtlinien:
www.ofaj.org/ressources/directives-richtlinien.html
(§ 4.2.)
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/programme-aus-und-
fortbildungen/berufliche-begegnungen-am-ort-des-partners.html
Kontakt:
Eva Philippon,
gruppenaustausch-beruf@dfjw.org
Ausbildungsbegleitende Praktika
Eine Vielzahl von Ausbildungsgängen sieht zum Erwerb zusätzlicher beruflicher
Kompetenzen ein Berufspraktikum vor. Das Praktikum ist für viele
Auszubildende eine Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und die
persönlichen Fähigkeiten zu verbessern. Das DFJW unterstützt
berufsorientierte Einzelpraktika.
Dauer und Antragsstellung:
Die Stipendien richten sich an junge Menschen, die sich in der beruflichen
Erstausbildung befinden. Die Teilnahme ist bis zur Vollendung des
30. Lebensjahres möglich. Das Praktikum kann ab einer Mindestdauer von
4 Wochen (3 Wochen für Auszubildende) bis zu einer Höchstdauer von
3 Monaten gefördert werden. Die Anträge müssen spätestens 1 Monat vor
Praktikumsbeginn eingereicht werden.
Förderung:
Je nach Praktikumsdauer wird eine Förderung bis zu 900 € und ein Zuschuss
zu den Fahrtkosten gewährt. Das DFJW-Stipendium ist mit anderen
Finanzierungsquellen kumulierbar (mit Ausnahme von Projekten, die durch
ProTandem gefördert werden).
Im Rahmen der Strategie "Diversität und Partizipation" des DFJW wird das
Stipendium ausschließlich Teilnehmenden gewährt, die ohne die Unterstützung
durch das DFJW kein Praktikum im Partnerland absolvieren könnten. Die
Erklärung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf ist daher für die
Bearbeitung des Antrags erforderlich.
Weitere Informationen:
https://www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/stipendium-fur-ein-
ausbildungsbegleitendes-praktikum.html
Kontakt:
Noëlle Marceaux
,
praktikum-beruf@dfjw.org

36
PRAXES - freiwillige Praktika (deutsch-
französischer Praktikant*innenstatus)
Die deutsch-französische Agenda 2020 beinhaltet u.a. den deutsch-
französischen Praktikant*innenstatus, aus dem das Programm PRAXES für
qualifizierende freiwillige Praktika hervorging.
Es richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren aus
Deutschland oder Frankreich, die unabhängig von Ausbildung oder
Anstellungsverhältnis ein freiwilliges Praktikum im Partnerland anstreben.
Auslandspraktika und Mobilität sind grundlegende Schritte im Werdegang
junger Menschen. Vor, während oder nach der Ausbildung oder dem Studium
sind sie eine unabdingbar gewordene persönliche und berufliche Bereicherung.
Schulabgänger*innen, Absolvent*innen von Ausbildung und Studium sowie
Arbeitssuchende treffen immer wieder auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung
ihres Auslandspraktikums. In Frankreich müssen alle Praktika im Rahmen
einer Fort- oder Ausbildung stattfinden. Eine trilaterale Praktikumsverein-
barung (
convention de stage
) muss ausgestellt werden.
PRAXES soll diese Mobilitätshindernisse abbauen. Dabei stellt das DFJW den
pädagogischen (individualisierte Begleitung und Anerkennung von im Ausland
entwickelten Kompetenzen) und juristischen Rahmen (zweisprachiger
Praktikumsvertrag, Zusatzversicherungspaket).
Seit Januar 2017 stellt das DFJW für Teilnehmende mit einem erhöhten
Förderbedarf ein Stipendium mit einem Einheitsbetrag von 500 € für die Dauer
des Praktikums zur Verfügung.
Teilnahmebedingungen:
- Alter: zwischen 18 und 30 Jahre
- Absicht, ein freiwilliges Auslandspraktikum von 1 bis 6 Monaten zu
absolvieren
- Bearbeitungsgebühr: 50 €
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/praxes
Kontakt:
praxes@dfjw.org
Job in der Partnerstadt
Das Programm „Job in der Partnerstadt“ vergibt Stipendien für vierwöchige
Jobs und Praktika in der Partnerstadt oder –region. Junge Menschen ab
16 Jahren können eine Förderung für einen freiwilligen Arbeitsaufenthalt
beantragen. Mit einem Job/Praktikum können die jungen Erwachsenen sich
beruflich orientieren, die Arbeitswelt des Nachbarlandes kennenlernen und die
Partnerstadt bzw. –region erkunden. Das Programm ist eine ideale
Gelegenheit, über einen bestimmten Zeitraum in eine andere Lebensart
einzutauchen, seine Sprachkenntnisse zu vertiefen und neue Kontakte zu
knüpfen.
Ziel ist es, die Städte- und Regionalpartnerschaften zwischen Deutschland und
Frankreich zu stärken. Daher bezieht sich das Programm auf Partnerstädte
und –regionen. Das DFJW vermittelt keine Praktika, steht aber beratend zur
Verfügung. Der Partnerschaftsverein oder die Stadtverwaltung unterstützt in
vielen Fällen bei der Organisation des Aufenthalts.
Teilnahmebedingungen:
- Alter: 16-30 Jahre
- Dauer: 4 Wochen
Förderung
: Je nach evtl. Vergütung und Kosten für die Unterkunft gewährt
das DFJW bis zu 300 €. Hinzu kommt ein Zuschuss zu den Fahrtkosten.
Wichtig:
Der Job/das Praktikum muss freiwillig sein und darf nicht Bestandteil
der Ausbildung (Schule, Studium, Berufsausbildung) sein.
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen erhalten Sie hier:
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/ferienjob-job-in-der-
partnerstadt.html
.
Kontakt:
Lea Barten,
barten@dfjw.org

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Deutsch-Französischer Freiwilligendienst an
Schulen
Im Schuljahr 2021/2022 bietet das DFJW erneut den Deutsch-Französischen
Freiwilligendienst an Schulen an. Mit diesem Programm können junge
Menschen aus Deutschland und Frankreich mit ausreichenden
Sprachkenntnissen der Partnersprache (Niveau A2/B1 des Gemeinsamen
europäischen Referenzrahmens für Sprachen) einen Freiwilligendienst an
Grundschulen, allgemeinbildenden Schulen, Fachschulen, Berufsschulen und
Ausbildungszentren durchführen. Der Freiwilligendienst dauert 10 Monate.
Die teilnehmenden Schulen werden vom DFJW in enger Zusammenarbeit mit
den Verantwortlichen der jeweiligen Bundesländer ausgewählt. Die
Ausschreibung für Einsatzstellen und Freiwillige erfolgt jeweils im Herbst für
das Folgejahr. Die Bewerbung für Schulen und Freiwillige erfolgt über die
Internetplattform
vfa-in.dfjw.org/
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/deutsch-franzoesischer-freiwilligendienst
www.volontariat.ofaj.org
Kontakt:
volontariat@dfjw.org
BAFA-Juleica-Ausbildung
Deutsch-französische Ausbildung für Jugendleiter*innen, bei der junge
Menschen sowohl die deutsche Jugendleiter*innen-Card als auch das
französische Pendant BAFA erwerben. Anschließend können sie in beiden
Ländern Kinder- und Jugendfreizeiten sowie deutsch-französische und
internationale Jugendbegegnungen betreuen.
Teilnahmebedingungen:
- Alter: ab 17 Jahren
- Dauer: 8 Tage Grundkurs in Frankreich, mindestens 14 Tage Praktikum
während einer Ferienfreizeit in Frankreich, 6–7 Tage Vertiefungskurs in
Deutschland
Weitere Informationen:
www.dfjw.org/bafa-juleica
Kontakt:
bafa-juleica@dfjw.org
PARKUR - die deutsch-französische E-Learning-
Plattform für sprachliche und berufliche
Bildung
Die Lernplattform PARKUR ermöglicht es jungen
Erwachsenen aus Deutschland und Frankreich, sich
selbstständig, interaktiv und individuell auf eine
berufliche Mobilität (Praktikum, Ausbildung oder Job)
im Partnerland vorzubereiten.
PARKUR ist kostenlos und bietet eine persönliche Begleitung durch ein
Tutor*innenteam an. Der Lernpfad ist flexibel und an die persönlichen
Bedürfnisse der einzelnen Personen angepasst. In unterschiedlichen
Lernmodulen über das Alltags- und Berufsleben können die Lernenden ihre
Sprachhandlungskompetenz erhöhen.
Weitere Informationen
:
parkur.ofaj.org
Kontakt
:
parkur@dfjw.org

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Kalender der deutsch-französischen Fortbildungen für Lehrer*innen
Seite
Fortbildung
Termin
Ort
Kontakt
23
Geschichte und Erinnerung in internationalen
Jugendbegegnungen
digitale Angebote 5.-12.
Dezember 2020
digital
Sandrine Debrosse
debrosse@dfjw.org
Fortbildung für Voltaire- und Brigitte-Sauzay-Tutoren
verschoben auf Oktober
2021
Berlin
Anett Waßmuth
wassmuth@dfjw.org
Schulaustausch als Projekt
verschoben auf Oktober
2021
Berlin
Dominique Granoux
granoux@dfjw.org
22
Tele-Tandem® Basismodul
06. Januar.-31.März 2021
digital
Christiane Behling
behling@dfjw.org
22
Schulaustausch für alle (Teil 2)
16.-18.Oktober 2020
digital
Patricia Paquier
paquier@dfjw.org
23
Schulaustausch von Anfang an
19.-21. Februar 2021, digital
03.-06. Juni 2021, Berlin
Digital und
Präsenztreffen
Patricia Paquier
paquier@dfjw.org
22
Sprachanimation in Kinderbegegnungen
14.-18.März 2021
Sainte-Croix
(bei Lyon)
Julia Gottuck
gottuck@dfjw.org
Die Eigenbeteiligung beträgt in der Regel 10 € bis 20 € pro Seminartag und beinhaltet die Seminarteilnahme, Unterbringung im Doppelzimmer mit Vollpension und
Kursmaterialien. Das DFJW gewährt einen Zuschuss zu den Fahrtkosten, der im Anschluss an das Seminar auf Grundlage der DFJW-Kilometerpauschale ausgezahlt wird.
Mehr Informationen: Online-Seminare
:
www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/die-online-seminare-des-dfjw.html

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Impressum
Unter der Leitung von:
Regine Dittmar und Agnès Pruvost
Konzeption:
France Vodovar, Anne-Sophie Lelièvre
Mitarbeit:
Referat „Schulischer und außerschulischer Austausch“
Referat „Berufsausbildung, Hochschulaustausch und Freiwilligendienst“
Referat „Interkulturelle Aus- und Fortbildung“
Referat „Kommunikation und Veranstaltungen“
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