Auszüge aus den Pflichten der aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr
im Rahmen der Aus-und Fortbildung
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§ 18 SächsBRKG Absatz 1, dritter Satz:
„Die aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr sind verpflichtet, am Dienst und
an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen.“
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§ 6 Absatz 5 der Empfehlung des Sächsischen Staatsministerium des Innern für
eine Musterfeuerwehrsatzung
Die aktiven Angehörigen der Gemeindefeuerwehr haben die ihnen aus der
Mitgliedschaft in der Feuerwehr erwachsenden Aufgaben gewissenhaft zu
erfüllen. Sie sind insbesondere verpflichtet:
- am Dienst und an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der
Feuerwehrdienstvorschriften regelmäßig und pünktlich teilzunehmen,
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Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 - FwDV 2
Ausgabe 01. 2012
1.9
Eine funktionsgerechte und regelmäßige Fortbildung ist neben der Teilnahme an
Einsätzen zur Erhaltung und Aktualisierung des Leistungsstandes unbedingt
erforderlich.
1.10
Jeder Feuerwehrangehörige soll nach Abschluss der Truppausbildung jährlich
mindestens an 40 Stunden Fortbildung am Standort teilnehmen.
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FwDV 7 Nr. 6 Aus- und Fortbildung im Atemschutz
Die
Ausbildung
zum
Atemschutzgeräteträger
wird
nach
der
Feuerwehr-
Dienstvorschrift 2
(FwDV 2) „Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren“ durchgeführt.
Ausbilder für Atemschutzgeräteträger, die nach FwDV 2 ausgebildet sind, führen die
Ausbildung durch. Sie können von weiteren geeigneten Personen unterstützt werden.
Unterweisungen über den Atemschutz müssen in die allgemeinen Ausbildungspläne
aufgenommen sein und mindestens jährlich durchgeführt werden.
Atemschutzgeräteträger müssen darüber hinaus jährlich mindestens
eine Belastungsübung nach Anlage 4, Abschnitt 2.1.2.2 in einer Atemschutz-
Übungsanlage und
eine Einsatzübung innerhalb einer taktischen Einheit unter Atemschutz
durchführen. Die Einsatzübung kann bei Einsatzkräften entfallen, die in
entsprechender Art und Umfang unter Atemschutz im Einsatz waren.
Wer die erforderlichen Übungen nicht innerhalb von zwölf Monaten ableistet, darf
grundsätzlich bis zum Absolvieren der vorgeschriebenen Übungen nicht mehr die
Funktion eines Atemschutzgeräteträgers wahrnehmen

Pflichten des Wehrleiters bei der Aus- und Fortbildung
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§13 Absatz 6 der Empfehlung des Sächsischen Staatsministerium des Innern
für eine Musterfeuerwehrsatzung
Der Gemeindewehrleiter ist für die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr
verantwortlich und führt die ihm durch Gesetz und diese Satzung
übertragenen Aufgaben aus. Er hat insbesondere
- auf die ständige Verbesserung des Ausbildungsstandes der Angehörigen der
Feuerwehr entsprechend den Feuerwehrdienstvorschriften hinzuwirken,
- die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren bei Übungen und Einsätzen zu
regeln,
- die Dienste so zu organisieren, dass jeder aktive Feuerwehrangehörige
jährlich an mindestens 40 Stunden Ausbildung teilnehmen kann,
- dafür zu sorgen, dass die Dienst- und Ausbildungspläne aufgestellt und dem
Gemeindefeuerwehrausschuss vorgelegt werden,
- für die Einhaltung der Feuerwehrdienstvorschriften und der einschlägigen
Unfallverhütungsvorschriften zu sorgen,
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