Inhalt des Downloaddateien
Die drei Verzeichnisse wurden jewels zu einer zip-Datei gepackt. Nach Entpacken mit einem
entsprechenden Programm (z.B. PKzip) entstehen folgende Verzeichnisse:
-
Funddaten
-
Funddatenbank.mdb
(benötigt Microsoft Access 97 oder höher)
-
Fundzeichnungen (600dpi)
-
Maßstab 1zu1
-
Maßstab 1zu2
-
Maßstab 1zu3
-
Maßstab 1zu5
Enthalten sind die Zeichnungen
Z0001.tif
Z1525.tif
(ansehbar mit fast
allen gängigen Grafikprogrammen). Die Zeichnungsnummern entsprechen denen der
Funddatenbank (nicht der Publikation). Der Maßstab bezieht sich auf einen Ausdruck
mit 600dpi mit unveränderter Auflösung.
-
Harris-Matrices
-
ArchEd
-
ArchEd.exe
(Harris-Matrix-Programm zur Betrachtung der u.a. Matrices, kann
durch Doppelklicken direkt aufgerufen werden)
- S01.HM – S13.HM (Matrices Schnitte 1 bis 13 für ArchEd)
-
Basp
- Harris-Matrices Schnitt 3 bis 11 und 13 (benötigt Bonn Archaeological Statistics
Package [BASP ab Vers. 4.5 oder WinBASP])
Soweit möglich wurden die Harris-Matrices in beiden Dateiformaten abgelegt, nur die
Schnitte 1, 2 und 12 liegen ausschließlich als ArchEd-Datei vor.
Erläuterungen zu den Daten
Die Datenverzeichnis hat drei Unterverzeichnisse. Im Verzeichnis
Funddaten
befindet
sich die Microsoft Access-Datenbank mit der Beschreibung der Funde. Im Verzeichnis
Fundzeichnungen (600dpi)
sind Strichzeichnungen von Funden im tif-Format ab-
gelegt. Ein Teil dieser Zeichnungen ist auch auf den Tafeln im Abbildungsteil der vorliegen-
den Arbeit zu sehen. Im Verzeichnis
Harris-Matrices
finden sich – nach Dateiformat
in zwei Unterverzeichnisse gegliedert – sämtliche Harris-Matrix-Dateien für die Schnitte 1
bis 13 der Ausgrabung Zwickau Arcaden (Z-29). Im Unterverzeichnis
ArchEd
befinden
sich außer den Matrices auch die Programmdateien des Programmes ArchEd, das durch
Doppelklicken mit der Maus direkt gestartet werden kann. Alternativ können die Matrices
auch mit dem „Bonn Archaeological Statistics Package“ (BASP oder WinBASP) betrachtet
werden, die entsprechenden Matrix-Dateien wurden ins andere Unterverzeichnis
Basp
gespeichert. Aus technischen Gründen liegen die Matrices der Schnitte 1, 2 und 12 nur im
ArchEd-Format vor.
Bemerkungen zum Programm ArchEd
Das Programm ArchEd ist Shareware, kann also frei kopiert werden, solange es nicht
verändert oder für kommerzielle Zwecke genutzt wird. Es wurde von P. Mutzel, C. Hundack, I.
Pouchkarev und S. Thome am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken entwickelt.
Weil das Programm Probleme bei der Verarbeitung sehr großer Harris-Matrices hat, muss
nach Öffnen einer Matrix in der Regel erst ein- oder mehrmal kleiner gezoomt werden. Dies

geschieht durch Anklicken des Lupen-Symbols (-). Die richtige Größe ist erreicht, wenn die
Schieberegler rechts und unten ein Scrollen über die gesamte Matrix ermöglichen.
Erläuterungen zur Funddatenbank
Die Funddatenbank besteht aus mehreren miteinander verknüpften Tabellen (Relationen).
Kernstück ist die Tabelle Inventar. Über das Feld Fundnr, das jeden Befund eindeutig
identifiziert (wobei in Ausnahmefällen ein Befund mehrere Fundnummern haben kann), ist
die Tabelle
Inventar
mit den anderen Tabellen verknüpft. Jeder dieser Tabellen ist einer
Materialgruppe gewidmet. Die Namen sind in der Regel sprechend, eine näherer Einblick in
die Datenbank ist nur für die Formulierung eigener Abfragen notwendig.
Nach Öffnen der Datenbank unter MS Access (ab Version 97) können die Funddaten über
die Registerkarten
Formulare
(einzelne Datensätze) oder
Abfragen
angesehen werden.
Auch hier habe ich mich um sprechende Namen der einzelnen Formulare und Abfragen
bemüht (Kreuztabellen ohne Angabe der Materialgruppe beziehen sich auf Keramik). Nach
Doppelklicken werden die jeweiligen Daten angezeigt. Weitere Abfragen können vom Be-
nutzer formuliert werden, allerdings muss die Datenbank dazu vorher auf eine Festplatte
kopiert werden, damit Änderungen gespeichert werden können.
An dieser Stelle kann keine Einführung in MS-Access gegeben werden. Bei der Fundaufnahme
wurden allerdings eine Reihe von Abkürzungen verwendet, die im Folgenden erläutert werden
sollen. Allgemein sollte erwähnt werden, dass Befundnummern immer fünfstellig eingegeben
werden müssen (08059). Sonderfundnummern sind von Fundnummern unabhängig und
wurden für herausragende Funde zusätzlich frei vergeben.
Tabelle und Formular
Keramik
Für die Felder Gesamtform, Randform,
Bodenform, Handhabenform, Aus-
gußform
und
Warenart
gelten die im Text der Publikation angegeben Typ-Kürzel. Das
Kürzel
T
bei Warenart bezeichnet technische Keramik.
Für das Feld
Bodenbildung
gelten die Kürzel:
a=abgeschnitten
b=abgehoben ohne Quellrand
g=geglättet.
Q=Quellrand
Für das Feld
Handhabendekor
gelten die Kürzel (Kombinationen sind möglich):
B1=Bemalung Querlinien
B2=Bemalung Diagonallinien
D=Fingerdelle
E=kurze Einstiche
K=Kniffe auf beiden Seiten
K2=Kniffe auf einer Seite
R=flache
Ritzungen
Rx=kreuzweise Ritzungen
S1=senkrechte Schlitze (Mitte)
S2=diagonale Schlitze (Mitte)
S3=Querschlitze
S5=mehrere Reihen von kurzen Querschlitzen
S6=senkrechte Schlitze in der Mitte, diagonale an den Seitenkanten
S7=diagonale Schlitze an den Seitenkanten
S8=fischgrätmusterartig
angeordnete Diagonalschlitze

S9=mehrere Reihen kurze senkrechte Schlitze
WL=geritzte Wellenlinien
+=zwei kreuzförmig angeordnete Schlitze
Für das Feld Dekor
plastisch
gelten die Kürzel (mehrere Datensätze pro
Individuum möglich):
DR1=eine Drehriefe
DR2=zwei Drehriefen
DR3=drei Drehriefen
u.s.w.
Nuppe=applizierte Nuppen, Form der jeweiligen Zeichnung entnehmbar
RS1=Rollstempel
RS2=Rollstempel
RS3=Rollstempel
RS3b=Rollstempel
RS3c=Rollstempel
RS4=Rollstempel
RS5=Rollstempel
RSI=Rollstempel
RSn=Rollstempel
RSVA=Rollstempel
RSX=Rollstempel
RSXI=Rollstempel
und Kombinationen
Bei allen Dekoren wurde soweit erkennbar auch die Lage am Gefäß verzeichnet.
Tabelle und Formular
Keramikneu
In
Keramikneu
wurde die Keramik der Schnitte 3, 4, 7, 9, 11 nach einem verkürzten
Verfahren aufgenommen (s. gedruckten Text).