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Grundlagen zur Anlage und
zur Verwertung von Kurzumtriebsplantagen
Nossen, den 28.11.2013, Dr. Kerstin Jäkel

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Charakteristik schnell-
wachsender Baumarten im Kurzumtrieb
- Holzbiomasse-Erzeugung auf landwirtschaftlicher Nutzfläche
Dauerkultur mit ca. 20-jähriger Nutzungsdauer
Anbau im zwei- bis zwanzigjährigen Umtrieb
- unter europäischen Klimabedingungen erweisen sich
Pappel- und Weidenarten als besonders geeignet
Sie zeichnen sich aus durch:
- rasches Jugendwachstum
- leichte Vermehrbarkeit
- gutes Stockausschlagvermögen
- Dichtstandsverträglichkeit
Quelle: Dr. Röhricht, 2009

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
hoher ökologischer und gesellschaftlicher Wert
Erhöhung Biodiversität / Artenreichtum
Schutz vor Wasser- und Winderosion
Strukturierung der Landschaft / Schlagoptimierung
Biotopvernetzung
extensive Produktion
Anbau auf Grenzertragsflächen möglich
rel. Risiko armer Anbau (Ertragssicherheit)
Ziele / Nutzen

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
- 58 KUP-Flächen auf insgesamt
246 ha
- darunter Versuchs-, Demonstrations-, Praxis- und Streifenanlagen
- älteste noch bestehende KUP 1998 gepflanzt; Flächen von 1995, 1996
gerodet
- Höhenlage 80 bis ca. 600 m über NN
- jährliche Niederschlagsmenge zwischen 500 und 880 mm
- Umtriebszeit meist 3 bis 5 Jahre, längere Umtrieben auf älteren Flächen
KUP in Sachsen
Charakterisierung der Flächen
KUP-Fläche
je Betrieb
Anzahl
Betriebe
mittlere KUP-
Fläche je
Betrieb
Anteil an KUP-Fläche
in Sachsen
≤ 3 ha
15
1,1 ha
17,2 ha
9,4 %
3,1 – 10 ha
7
5,9 ha
41,1 ha
22,4 %
10,1 – 20 ha
4
12,5 ha
50,0 ha
27,2 %
> 20 ha
2
37,8 ha
75,7 ha
41,1 %
Gesamt
28
6,6 ha
184,0 ha
100 %

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
- erhebliche Probleme mit Pflanzgut- und Pflanzqualität
- im Trockengebiet im Anpflanzjahr evtl. Beregnung sinnvoll
- problematische Unkrautregulierung
=> Herbizideinsatz und. Mulchen
- Auftreten u.a. von Pappel- und Weidenblattkäfer, Pappelbock, Mehltau,
Mäusen, kleinräumig Verticillium-Befall mit Totalausfall
=> Mehr-Sorten- und evtl. Mehr-Arten-Strategie
- problemlose Ernte, sehr gute Häckselqualität
- große Unterschiede im Wassergehalt der Hackschnitzel
Weide (Inger): 49,3 %
Pappel: 52,2 bis 61,3 % (Muhle Larsen bzw. Max)
- Trocknung bringt deutliche Qualitätserhöhung
bisherige Erfahrungen

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Bearbeitung: LfULG, Abt. 7
Fachdaten: SID, Datenbank
SID_AuW_20101119_FB4_mdb
Bearbeitungsstand: August 2011
Geobasisdaten: © 2008 Staatsbetrieb
Geobasisinformation und Vermessung Sachsen
Kurzumtriebsplantagen
Standorte in Sachsen
(Praxis- und Versuchsflächen)
Bearbeitung: LfULG, Abt. 7
Fachdaten: SID, Datenbank
SID_AuW_20101119_FB4_mdb
Bearbeitungsstand: August 2011
Geobasisdaten: © 2008 Staatsbetrieb
Geobasisinformation und Vermessung Sachsen
< 3 ha
3,1-10 ha
> 10 ha
gerodet
Bearbeitung: LfULG, Abt. 7
Fachdaten: SID, Datenbank
SID_AuW_20101119_FB4_mdb
Bearbeitungsstand: August 2011
Geobasisdaten: © 2008 Staatsbetrieb
Geobasisinformation und Vermessung Sachsen

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Energetische Nutzung
von Holz

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Holzeinsatz als Brennstoff in
privaten Haushalten Deutschlands
Quelle: FNR 2013

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Verwendung von Holz
in Sachsen; stofflich und energetisch
Studie Rohholzaufkommen Sachsen:
Stoffliche Verwertung von Holz in Sachsen:
Gesamtverarbeitungsmenge:
2,4 Mio. m³/a
Gesamtverarbeitungskapazität:
2,8
- Sägeindustrie:
1,6
- Holzwerkstoffindustrie:
1,2
- Papier-/Zellstoffindustrie:
0,013
Energetische Verwertung von Holz in Sachsen:
Gesamtholzbedarf:
1,6 Mio. t lutro
- Einzelfeuerungsanlagen:
53 %
- genehmigungspflichtige Anlagen:
33 %
- kleine u. mittlere Feuerungsanlagen:
14 %

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12
28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Verbrennungsanlagen in Sachsen
Verbrennungsanlagen
Biomasseanlagen
in Sachsen

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Biomassekraftwerke zur
Verwertung fester Biomasse in Sachsen
ca. 280 Anlagen mit:
- 16 MW Nennleistung elektrisch
- 370 MW Nennleistung thermisch
Quelle: nach SAENA
Foto: Stadtwerke Ostritz

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Heizanlagen in Sachsen
und Deutschland
Quelle:BAFA/eclareon

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Dr. Kerstin Jäkel
Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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Dr. Kerstin Jäkel
Rechtliche Rahmenbedingungen
1. Rechtliche Rahmenbedingungen EU-Ebene
- erste Säule – Direktzahlungen
- zweite Säule - ELER
2. Rechtliche Rahmenbedingungen Deutschland
- Bundeswaldgesetz
- Bundesnaturschutzgesetz
- Forstvermehrungsgutgesetz
3. Rechtliche Rahmenbedingungen Bundesland

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Beihilfefähigkeit
Liste der geeigneten Arten der BLE (Baumarten eingeschränkt)
maximaler Erntezyklus von 20 Jahren
Mindestgröße eines Schlages 0,3 ha
beihilfefähige Fläche eines Betriebes mindestens 1 ha
(Direktzahlungen)

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
für Kurzumtrieb
geeignete Arten
Liste der für Niederwald mit Kurzumtrieb bei der Betriebsprämie geeigneten Arten
und deren maximalen Erntezyklen, Stand 21.04.2011 (Bekanntmachung der BLE)
Gattung
Art
max. Ernte-
zyklus
(Jahre)
deutsche
Bezeichnung
botanische
Bezeichnung
deutsche
Bezeichnung
botanische
Bezeichnung
Weiden
Salix
alle Arten
20
Pappeln
Populus
alle Arten
20
Robinien
Robinia
alle Arten
20
Birken
Betula
alle Arten
20
Erlen
Alnus
alle Arten
20
Eschen
Fraxinus
Gemeine Esche
F. excelsior
20
Eichen
Quercus
Stieleiche
Q. robur
20
Eichen
Quercus
Traubeneiche
Q. petraea
20
Eichen
Quercus
Roteiche
Q. rubra
20

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
es entsteht kein Wald
bei einer Umtriebszeit von max. 20 Jahren
(seit Juli 2010)
Bundeswaldgesetz

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
30 % der Direktzahlungen als Ökologisierungskomponente
Greening Maßnahmen
(90 €/ha)
•Dauergrünlanderhalt
•Anbaudiversifizierung
•ökologische Vorrangflächen
1. mind. 5 % müssen als im Umweltinteresse
angebaute Flächen ausgewiesen werden
2. konkrete Ausgestaltung noch offen
3. KUP wurde nachträglich berücksichtigt
• Streifen von max. 10 m Breite
• Liste von einheimischen Arten
• ohne Pflanzenschutz und Düngung
Änderung der zukünftigen
Rahmenbedingungen ab 2014

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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Dr. Kerstin Jäkel
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Stufe
Brennstoff nach
§
3 Abs. 1
Nennwärme-
leistung
[kW]
Staub
[mg/m³]
CO
[mg/m³]
1
(gültig seit
In-Kraft-Treten)
Nr. 4, 5
(naturbelassenes Holz- z. B.
Hackschnitzel)
≥ 4 ≤ 500
100
1000
> 500
100
500
Nr. 5a
(Holzpellets)
≥ 4 ≤ 500
60
800
> 500
60
500
Nr. 8, 13
(Stroh, strohähnliche,
Sonderbrennstoffe)
≥ 4 < 100
100
1000
2
(gültig ab 2015)
Nr. 1 - 5a
(u. a.: naturbelassenes Holz z.
B. Hackschnitzel, Holzpellets)
≥ 4
20
400
Nr. 8, 13
(Stroh, strohähnliche,
Sonderbrennstoffe)
≥ 4 < 100
20
400
Grenzwerte der 1. BImSchV

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
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Eingesetzte Brennstoffe
Quelle: ILK 2010
2 Arten Kurzumtriebshölzer (Pappel und Weide)
• von schwermetallbelasteten Flächen
• Holzernte erfolgte im Frühjahr 2010
• auf einen Wassergehalt < 15 M.-%
vorgetrocknet
• schmalere Hackschnitzel und faserige Anteile sowie
kleine Äste (Weide) enthalten
sehr gute Qualität
, sehr homogen, wenig Fremdstoffe
unbelasteter Vergleichsbrennstoff
• Holzhackschnitzel der Fa. SAXHOLZ® GmbH aus natur-
belassenem Rundholz
• entsprach der ÖNORM M 7133 in einer Größe von G30-
G50 (größte Kantenlänge ca. 50 mm)
• eher ungleichmäßig große Hackschnitzel, kleine Kiefernäste,
teilweise mit Nadeln und Holzspänen
hohe Feuchte von 29,2 Ma.-%
Brennstoff Weide
Brennstoff Pappel
Brennstoff Waldrestholz

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
24
Messergebnisse
gasförmige Komponenten,
Gesamtstaub; Bezug: 1. BImSchV
Quelle: ILK 2010
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
Gesamtstaub
CO
SO2
NOx
HCl
mittlere Emissionskonzentrationen
1)
[mg/m
N
³ 13 Vol.-% O
2
]
Mittelwert Waldrestholz V1-V2
Mittelwert Pappel V1-V3
Mittelwert Weide V1-V3
1)
Dargestellt sind die Durchschnittswerte aller 1/4 h Mittelwerte eines Brennstoffes über alle Messkampangen
2.
1.
2.
1.
1.
1. Stufe 1. BImSchV (seit 22.03.2010):
CO:
1000 mg/m
N
13 Vol.-%O
2
Staub: 100 mg/m
N
13 Vol.-% O
2
2.
2. Stufe 1. BImSchV (2015):
CO:
400 mg/m
N
13 Vol.-%O
2
Staub: 20
mg/m
N
13 Vol.-% O
2
SO
2
NO
x

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
25
Messergebnisse
gasförmige Komponenten,
Gesamtstaub; Bezug: TA-Luft
Quelle: ILK 2010
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
1100
1200
Gesamtstaub
CO
SO2
NOx
HCl
mittlere Emissionskonzentrationen
1)
[mg/mN³ 11 Vol.-% O2]
Mittelwert Waldrestholz V1-V2
Mittelwert Pappel V1-V3
Mittelwert Weide V1-V3
Emissionsgrenzwert (Staub)
TA - Luft:
50 mg/mN 11 Vol.-% O
2
Emissionsgrenzwert (NO
X
)
TA - Luft:
500 mg/mN 11 Vol.-% O
2
Emissionsgrenzwert (CO)
TA - Luft:
250 mg/mN 11 Vol.-% O
2
1)
Dargestellt sind die Durchschnittswerte aller 1/4 h Mittelwerte eines Brennstoffes über alle Messkampangen
SO
2
NO
x
Emissionsgrenzwert (HCl)
TA - Luft:
30 mg/mN 11 Vol.-% O
2
Emissionsgrenzwert (SO
2
)
TA - Luft:
350 mg/mN 11 Vol.-% O
2

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
26
Ergebnisse
Quelle: ILK 2010
Anlagengröße: 280 kW, befeuert mit naturbelassenen Hölzern in Form von Hackschnitzeln
Versuchs-
brennstoff
Gesamtstaub
(Grenzwert 1. BImSchV 1997):
150 [mg/m
N
³
i.N.tr. 13.-Vol.-% O
2
]
CO (Kesselleistung >150-500kW))
(Grenzwert 1. BImSchV 1997):
1000 [mg/m
N
³
i.N.tr. 13.-Vol.-% O
2
]
Weide
167
976
Pappel
189
923
Waldrestholz
179
712
Grenzwert 1. BImSchV 2010, 1. Stufe:
100 [mg/m
N
³
i.N.tr. 13.-Vol.-% O
2
]
Grenzwert 1. BImSchV 2010, 1. Stufe:
1000 [mg/m
N
³
i.N.tr. 13.-Vol.-% O
2
]
Grenzwert 1. BImSchV 2010, 2. Stufe:
20 [mg/m
N
³
i.N.tr. 13.-Vol.-% O
2
]
Grenzwert 1. BImSchV 2010, 2. Stufe:
400
[mg/m
N
³
i.N.tr. 13.-Vol.-% O
2
]
Überschreitung der Mittelwerte aller Messungen der Emissionsbegrenzungen
für Gesamtstaub um ca. 10 – 20 %

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Förderung von KUP
in Sachsen
erstmaliges Anlegen mehrjährig nutzbarer Energiepflanzenplantagen
im Rahmen der Richtlinie „Land- und Ernährungswirtschaft“ (RL
LuE/2007)
zuwendungsfähiges Investitionsvolumen mindestens 20.000 EUR je
Antrag (Zusammenbeantragung verschiedenartiger Vorhaben ist
möglich)
Zuschusssatz bis zu 30 % des Investitionsvolumens
zuwendungsfähige Ausgaben:
- Kosten der Bodenvorbereitung einschl. Unkrautbekämpfung
- einmalige Vorratsdüngung im Rahmen der Pflanzvorbereitung

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Förderung von KUP
in Sachsen
Pflanzkosten (Maschinenkosten, Lohnkosten, Nachbesserung)
- Pflanzgut
- mechanische Unkrautbekämpfung/ Pflege
- Wildschutzzaun
Antragsteller muss das Anlegen von mehrjährig nutzbaren
Energiepflanzenplantagen bei zuständiger
UNB
unter Verwendung
eines Formblatts anzeigen
bringt die UNB innerhalb von 1 Monat keine Einwände vor,
kann der Antragsteller die genannte Plantage anlegen
2 Förderfälle mit etwa 32 ha und einem
Zuschuss von 34.000,- €

28.11.2013 |
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Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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Dr. Kerstin Jäkel
Rahmenbedingungen
Markt Landwirtschaft
Verwertung
zu viele rechtliche
Vorschriften
unflexible Teilnahme am
Marktgeschehen
zu wenige innovative
Vermarktungsmodelle
unzureichende
Förderausrichtung
unsichere Ertragserwartung
Vermarktungsrisiken
Absatz Preis
Eigenverwertung
Mindestinvestitionsvolumen
von 20.000,- €
F. 2500€/ha
8 ha
F. 1000€/ha
20 ha
keine jährlichen
Geldeinnahmen
unzureichende oder keine
Anschubförderung
Begrenzung auf bestimmte
Baumarten
hohe Etablierungskosten
langjährige Verträge nötig
Begrenzung auf Ackerland
Ernte kostenintensiv
ImmissionsschutzRL für
kleine Anlagen
Anbau-
bzw.Vermarktungsrisiko
Hemmnisse der Etablierung

28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
länderspezifische Ausrichtung der Programme nach
Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP)
Förderung von Investitionen Diversifizierung (DIV)
der zukünftige Förderungsgrundsatz enthält ab 2014
folgende Fördergrundsätze:
1. KUP-Förderung ist bis 31.12.2018 befristet
2. Förderung ist ausgeschlossen wenn Antragsteller
Biomasse zur Stromproduktion nutzt und/oder
Vergütung nach EEG in Anspruch genommen wird
zukünftige Fördermöglichkeit

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
3. Obergrenze je Antragsteller - 10 ha
4. Mindestbaumzahl 3000 Bäume pro ha
5. Mindeststandzeit 12 Jahre
6. Mindestinvestitionsvolumen 7500 €
Zuschuss:
einmalig
max. 1200 €/ha
höchstens bis zu 40 % der
zuwendungsfähigen Kosten
deutlich verbesserte Förderbedingungen möglich
zukünftige Fördermöglichkeit

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
landwirtschaftliche Rentenbank (bis 30.06.2014 befristet)
• KMU der Agrar- und Ernährungswirtschaft
• es werden bis zu 100 % finanziert
• Ausreichung über eigene Hausbank
• Darlehn dürfen mit anderen öffentlichen Mitteln
kombiniert werden
weitere Förderangebote

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Förderung innerhalb der Diversifizierung
ILE bzw. Leader RL
es entscheiden die Koordinierungskreise an den
Landratsämtern
bisher noch keine Abstimmung erfolgt
aber gesamte Anlage soll zwischen
30 und 50 % gefördert werden
neu Förderrichtlinie Sachsen

28.11.2013 |
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Gliederung
1 Überblick zum Anbau und zur Verwertung
in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Förderung Verwertung
Deutsches Förderprogramm für die Nutzung
erneuerbarer Energien
durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Biomasseanlagen von 5 bis 100 kW zur Verfeuerung von
Holzpellets, Hackschnitzel und Scheitholzvergaserkesseln
Pelletkessel/Kombikessel
36 €/kW
Hackschnitzelkessel
pauschal 1.400,- € /Anlage
Scheitholzvergaserkessel
pauschal 1.400,- € /Anlage
http://www.bafa.de

28.11.2013 |
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in Sachsen
2 rechtliche Rahmenbedingungen
Anbau
Verwertung
3 Förderung
bisherige Förderung Anbau
Hemmnisse der Etablierung
Neuausrichtung der Förderung
Förderung Verwertung
4 Zusammenfassung

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Zusammenfassung
- KUP sind eine
sinnvolle
Option für Landwirtschaftsbetriebe
- in Sachsen liegen
langjährige Erfahrungen
aus Versuchs-
und
Praxisanbau
mit Pappel und Weide im Plantagenanbau
vor, teilweise auch Streifenanbau
-
Flächen
sind insgesamt
noch gering
- bisher zahlreiche
Hemmnisse
für den Ausbau
- KUP als Streifen für
Greening
nutzbar
-
verbesserte Förderbedingungen
nun möglich

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28.11.2013 |
Dr. Kerstin Jäkel
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Dr. Kerstin Jäkel (035242) 631-7104
www.smul.sachsen.de/lfulg
kerstin.jaekel@smul.sachsen.de
www.bioenergie-portal.info
www.energieholz-portal.de