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Einführung
hinwEisE:
inhalt und umgang mit der Lehrerhandreichung
EvaLuiErung
)
Bewertungszielscheiben
)
Handhabung der Material-Laufzettel
gutE Praxis:
gestaltungsmöglichkeiten für unterricht und Projektarbeit
)
übersicht Lernbereich Klimawandel und Klimaschutz
)
vorschläge und arbeits-vorlagen
)
Begleitmaterialien und tipps
)
schülerexperiment: Lichtmessung
Material-Laufzettel
)
schülerexperiment: wärmesparhaus
Material-Laufzettel
)
schülerexperiment: im Brennpunkt – Power von der sonn
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AB 3 a Wetter und Klima
AB 3 b Klimadiagramm
Klimatabellen
Material-Laufzettel
)
Brettspiel „Mission Klima“
Material-Laufzettel
iMPrEssuM
2
3
4
7
8
11
14
17
20
21
24
25
28
29
30
58
59
62
63
Inhalt
BrEttsPiEL
2
sanduhren,
1
sack
mit Energy-Coins in
4 verschiedenen
farben,
1
hupe,
100 Luftballons,
5 Knetsets, 1
würfel,
5
spielfiguren
5 EnErgiEMEssgErätE
15
usB-stiCKs
5
soLarzELLEn
1 LEhranLEitung
Inhalt Koffer

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Der Klimawandel ist eine der größten herausforderun-
gen unserer zeit; Klimaschutz und Maßnahmen zur Kli-
maanpassung eine allgegenwärtige aufgabe, die kei-
nesfalls nur auf die Ebene politischer Entscheidungs-
träger begrenzt ist. Denn auch sachsen steckt mitten
im Klimawandel: steigende temperaturen, deutliche
rückgänge der niederschläge in nord- und ostsachsen
insbesondere in den sommermonaten und die spürbare
zunahme extremer wetterereignisse sind die Prognosen
der bis zum Jahr 2050 erstellten Klimaprojektionen.
Jedes Mitglied der Gesellschaft hat daher die Aufgabe –
auch im Sinne der Nachhaltigkeit - Verantwortung zu über-
nehmen. Aus diesem Grund ist es Anliegen und dauerhafte
Aufgabe des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt
und Landwirtschaft (SMUL) in Zusammenarbeit mit dem
Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport (SMK)
das Thema Klimawandel und Klimaschutz in den Kanon der
schulischen Bildung einzubinden.
Mit den bereits 2006 entwickelten und 2010 aktualisier-
ten Bildungsmaterialien für sächsische Mittelschulen und
Gymnasien sowie der 2009 erfolgten Anpassung der Lehr-
pläne im Rahmen der Kampagne „Klimaschutz an Sachsens
Schulen“ wurde ein wichtiger Grundstein gelegt.
Einführung
Parallel dazu entstand eine multimediale Präsentation, die
von interessierten Schulen kostenfrei beim SMUL unter
www.klima.sachsen.de
bestellt werden kann - der Klima-
pavillon Sachsen. Per Touchscreen können die Schülerinnen
und Schüler zielgerichtet und sachsenspezifisch Informati-
onen zu den Themen
KLiMawanDEL, KLiMafoLgEn,
KLiMasChutz
und
hanDLungsMögLiChKEitEn
abfragen und miteinander ins Gespräch kommen.
Für einen noch besseren Einsatz des Klimapavillons in der
Unterrichts- und Projektarbeitspraxis an sächsischen Mit-
telschulen und Gymnasien wurde 2010 der Klimakoffer
entwickelt. Neben Energiemessgeräten, anschaulich aufbe-
reiteten Schülerexperimenten und einer Handreichung für
pädagogische Fachkräfte enthält dieser Koffer zusätzlich
ein großformatiges aktives Brettspiel.
Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern mit diesen Bil-
dungs- und Lehrmaterialien eine verantwortungsbewuss-
te, ganzheitliche Vermittlung und Auseinandersetzung
mit dem Thema / der Problematik Klimawandel und Klima-
schutz zu ermöglichen und ihnen wertvolle sowie nach-
vollziehbare Handlungsoptionen aufzuzeigen.
Ziel ist es, auch weiterhin Lehrerinnen und Lehrer in diesem
Bereich professionell in Zusammenarbeit mit den sächsi-
schen Fachberatern und Akteuren aus Wissenschaft und
Forschung fortzubilden. Fortbildungsinhalte und -termine
sind auf der bekannten Internetseite aufgeführt:
)
www.sachsen-macht-schule.de
Damit Klimawandel kein
Experiment mit ungewissem
Ausgang bleibt.
2

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hinwEisE
EinE
AbschliE
EnDE
AnmErKung:
Wichtig für uns sind
ihre
gesammelten
Erfahrungen mit dem Klimakoffer und
dem Klimapavillon. Daher möchten
wir
sie
bitten, uns mit
ihrer
meinung
tatkräftig bei der Evaluierung und
Weiterentwicklung dieser
bildungs-
und
lehrmaterialien
zu unterstützen.
ViElEn
DAnK!
Die vorliegende Lehrerhandreichung liegt Ihnen in gedruck-
ter und digitaler Form vor. Sie umfasst neben der Mate-
rialliste des Klimakoffers und den Bewertungszielschei-
ben zur Evaluierung der Bildungsmaterialien, die Übersicht
zum Lernbereich „Klimawandel und Klimaschutz“, Gestal-
tungs- und Einbindungsmöglichkeiten des Klimapavillons
und Klimakoffers in die (Profil-) Unterrichts- und Projekt-
arbeitspraxis, neue Schülerexperimente (SE), die Spielanlei-
tung für das großformatige Brettspiel „Mission Klima“ so-
wie weiterführende Literaturhinweise und Links.
Zusätzlich wurde die CD der im Jahr 2006 erstmalig auf-
gelegten Lehrerhandreichung mit allen Stoffverteilungsplä-
nen für oben genannten Lernbereich, Arbeitsblättern, Foli-
en, Schülerexperimenten, Messdaten, Informationsmateria-
lien sowie Projektwochen für Sie beigefügt. Der für den na-
turwissenschaftlichen Profilunterricht entwickelte Lernbe-
reich „Klimawandel und Klimaschutz“ umfasst 28 Ustd. und
gliedert sich in das Modul 1: Klimasystem und Klimawan-
del und in das Modul 2: Klimafolgen und Klimaschutz mit
je 14 Ustd.
Der Klimakoffer bietet mit dem Klimapavillon einen inter-
essanten und anschaulichen (Regional-) Exkurs in die The-
matik Klimawandel und Klimaschutz. Die entstandenen Bil-
dungs- und Lehrmaterialien (SE, Brettspiel) stehen im Kon-
text der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie er-
möglichen eine flexible Gestaltung von Unterricht und Pro-
jektarbeit mit geringer Vorbereitungsintensität und spre-
chen zielgerichtet unterschiedliche Lern- und Lehrtypen an.
Für den Einsatz der im Klimakoffer enthaltenen Energie-
messgeräte finden Sie in der Handreichung ebenfalls Vor-
schläge und Arbeits-Vorlagen. Auch die auf den USB-Sticks
gespeicherten Daten und Materialien bieten Ihnen ein brei-
tes und selbst variierbares Spektrum an Einsatzmöglichkei-
ten im Unterricht/der Projektarbeit.
Weitere interessante und aktuelle Informationen sowie Bil-
dungsmaterialien zum Thema Klimawandel und Klima-
schutz hält für Sie die folgende Internetseite
bereit:
)
www.klima.sachsen.de
wiChtigEr
hinwEis!
Bitte beachten Sie, dass nicht alle Materialien, die für die Experimente
und das Brettspiel „Mission Klima“ gebraucht werden, dem Klimakoffer
beigefügt sind. Über diese Materialien wie Papier, Stifte, Kleber, Lupen,
Schutzbrillen etc. verfügt normalerweise jede Schule. Des Weiteren kön-
nen ausgewählte Hilfsmittel zum Teil auch von den Schülerinnen und
Schülern selbst besorgt und/oder mitgebracht werden: beispielsweise
als Hausaufgabe oder über die dafür extra entwickelten Material-Lauf-
zettel. Eine Übersicht, welche Materialien zusätzlich von Ihnen organi-
siert werden müssen, befindet sich jeweils auf den Experimentvorlagen,
der Spielanleitung und den dazugehörigen Material-Laufzetteln.
inhalt
und
umgang
mit dieser
lehrerhandreichung
Klima
Koffer
3

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EvaLuiErung
BIldungs- und
lehrmaterIalIen des KlImaKoffers
Mithilfe Ihrer fachlichen Einschätzung können wir die vor-
liegenden Bildungs- und Lehrmaterialien des Klimakoffers
in Ihrem Interesse und im Interesse der Schüler noch ziel-
orientierter und praxisnaher gestalten.
Für die Evaluierung der Unterrichts- und Projektarbeitsma-
terialien wurde ein spezieller und leicht zu handhabender
Bewertungsbogen in Form einer Zielscheibe entwickelt.
Diese Evaluierungs- bzw. Bewertungszielscheiben lassen
eine differenzierte Rückmeldung durch Sie sowie die Schü-
lerinnen und Schüler zu. Sie müssen jedoch Ihrerseits für
alle gut verständlich eingeführt werden.
die Bewertungszielscheiben sollen vor-
zugsweise bei den experimenten und dem
spiel „mission Klima“ eingesetzt werden.
Jeder schüler erhält stets einen eigenen
Bewertungsbogen. die Kopiervorlagen
sind gut gekennzeichnet beigefügt.
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x
x
x
x
x
Die Evaluierungszielscheiben sind wie in der Abbil-
dung dargestellt in jeweils sechs unterschiedliche,
den Themen entsprechende Bewertungsbereiche
gegliedert.
Zusätzlich sind die Zahlen von eins bis sechs gemäß
den bekannten Schulnoten abgebildet. Die Eins be-
deutet, dass der Bewertungsbereich erfüllt ist; die
Sechs, dass er unerfüllt geblieben ist. Pro Bewer-
tungsbereich soll nur ein Kreuz durch die Schüler
vergeben werden, so dass am Ende der Bewertung
sechs Kreuze auf der Zielscheibe aufgeführt sind.
Weitere auszufüllende Angaben auf jedem Bewer-
tungsbogen sind der Name der Schule, die Klassen-
stufe, das Geschlecht und das Datum.
Schule:
Klasse:
Datum:
weiblich
männlich
x
musterschule
10 a
12. 4. 2011
legen
sie
die ausgefüllten
bewer-
tungsbögen bitte bei Abgabe des
Klimakoffers in die dafür vorgesehene
hülle
bei.
ViElEn
DAnK
für
ihrE
frEunDlichEn
unD
hilfrEichEn
bEmühungEn!
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BEwErtungsBogEn
Schule:
Klasse:
Datum:
weiblich
männlich
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tItel
für das Experiment
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Schule:
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weiblich
männlich
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MatEriaL-LaufzEttEL
1.
Erklären Sie Ihrer Klasse das Prinzip eines Laufzettels,
sofern es unbekannt ist und gehen Sie mit den Schüle-
rinnen und Schülern die jeweilige Vorlage durch.
2.
Überlegen Sie gemeinsam mit der Klasse, wo sich in Ih-
rer Schule all die benötigten Utensilien befinden, wer die
jeweiligen Ansprechpartner dafür sind und wie hoch die
benötigte Gesamtmenge ist. Füllen Sie dabei gleichzeitig
die Spalten „Anzahl“, „Wo zu besorgen?“ und „Wen fra-
gen?“ des Laufzettels aus.
3.
Teilen Sie die Klasse in Kleingruppen auf und weisen Sie
den Gruppen die zu besorgenden Materialien zu. Diese
werden mit einem Kreuz in der ersten Spalte markiert, so
dass eindeutig ist, welche Gruppe für welche Materialien
verantwortlich ist.
4.
Schicken Sie die Schüler mit ihren Laufzetteln mindes-
tens zwei Tage vor der Experiment- oder Spieldurchfüh-
rung zur Einholung aller aufgeführten Materialien los.
Lassen Sie die Laufzettel von den Lehrern aus der Spalte
„Wen fragen?“ bei Materialübergabe in der Spalte „Un-
terschrift“ unterschreiben. Danach kann die Gruppe an
dieses Utensil ein Häkchen in der letzten Spalte setzen.
5.
Kontrollieren Sie mindestens einen Tag vor Durchfüh-
rung gemeinsam mit der Klasse, ob alle Materialien
erfolgreich und in ausreichender Stückzahl gesammelt
wurden.
handhabung
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material-laufzettel
Experiment Wärmesparhäuser
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MatEriaLListE
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Luftpolsterschichten
1
cuttermesser
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scheren
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stoppuhr
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kleine
gläser
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24
material-laufzettel
Experiment "im
brennpunkt“
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10-15
Blatt Papier
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7-10
Bleistifte
3
fasermaler
1 Set
Permanentmarker
3
wachsmalkreide
1 Set
Buntstifte
1 Set
Name:
Klasse:
Datum:
x
MatEriaLListE
anzahL
wo
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besorgen?
wen
fragen?
unter-
schrift
erledigt
pro
gruppe
gesamt
x
schutzbrille
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chemie
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müller
stoppuhr
1
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sport
frau
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Papier
2 Bögen
10
Kunst
herrn
lehmann
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stifte
1
5
zu
hause
thermometer
1
5
chemie
herrn
schulze
Lupe
-
1-2
Physik
frau
schmidt
7

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LErnBErEiCh KLiMawanDEL
unD KLiMasChutz
allgemeIne ZIele und aufgaBen des lernBereIches
„KlImaWandel und KlImaschutZ
Der Lernbereich „Klimawandel und Klimaschutz“ eröffnet durch seine Methodenvielfalt und
Aktualität verschiedene Zugänge zur Thematik und hilft das Thema in seiner Komplexität
wahrzunehmen, besser zu verstehen sowie verantwortungsvoll damit umzugehen. Über
(Arbeits-) Methoden der Geographie, Informationstechnik, Biologie, Chemie und Physik, der
Empirie und des Experimentierens setzen sich die Schüler und Schülerinnen mit wissen-
schaftlichen, technischen, politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen zum Kli-
mawandel und Klimaschutz auseinander und schätzen Handlungsspielräume, Perspektiven
und Folgen zunehmend sachgerecht ein. Sie erfahren, dass klimatologische Vorgänge physi-
kalische, chemische, biologische und anthropogene Grundlagen haben und mathematisch
beschreibbar sind. Prägnantes Ziel des Lernbereichs ist es, die Schülerinnen und Schüler an
eine verantwortungsvolle Mitgestaltung der Umwelt heranzuführen, das Umweltbewusst-
sein zu fördern und einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen anzuregen.
leIstungsBeWertung
Im Rahmen des Lernbereichs Klimawandel und Klimaschutz sollte eine komplexe Lern-
leistung bewertet werden. Die Bewertung erfolgt mittels einer Note.
der lernbereich Klimawandel und Klimaschutz bietet ein ergänzendes angebot zu den bisher bestehenden lehrplänen im naturwis-
senschaftlichen Profilunterricht. dabei ist es aufgabe des lehrers, eine auswahl aus den vorgeschlagenen lehrvorgaben zu treffen,
das heißt, den lehrplan zu interpretieren! für die Informatik eröffnen sich zahlreiche einsatzmöglichkeiten, die im lehrplan nicht
explizit ausgewiesen sind. In abhängigkeit von den schulischen Bedingungen muss die Informatik an geeigneten stellen des
lehrplans integriert werden, um mit ihrer hilfe themen zu erarbeiten und umzusetzen.
8

image
Im Modul Klima und Klimawandel erweitern und vertiefen die
Schüler und Schülerinnen ihre Kenntnisse zum Klimasystem
als grundlegenden Bestandteil zum Verständnis des gegen-
wärtigen Klimawandels. Sie festigen bekannte geographische
Arbeits-methoden, insbesondere die Arbeit mit Klimadia-
grammen, Atlanten, Tabellen, Sachtexten, Satellitenbildern,
statistischen Daten und Diagrammen. Die Schüler kennen die
Arbeit mit großen Datenmengen sowie grundlegende Aufga-
ben und Bestandteile eines Datenbankensystems. Sie sind in
der Lage mittels einfacher Operationen Daten auszuwerten
und grafisch darzustellen. Sie lernen eine Auswahl an Geoar-
chiven kennen und erfahren, dass nur aufgrund der Synthese
verschiedener Archive einigermaßen zuverlässige Aussagen
über die vergangene und die zukünftige Klimaentwicklung ge-
macht werden können. Sie sind in der Lage Sachverhalte des
Klimawandels unter Nutzung der Fachsprache zu beschreiben
und zu veranschaulichen. Die Schüler und Schülerinnen kön-
nen Darstellungen über den vergangenen und den heutigen
Klimawandel auswerten und beurteilen. Sie erweitern und
vertiefen ihre Kenntnisse der Stoffkreisläufe, insbesondere des
Kohlenstoffkreislaufs. Die Schüler und Schülerinnen erarbei-
ten Komponenten anthropogener Beeinflussungen des Kli-
masystems. Sie interpretieren und erläutern Zusammenhänge
des Klimawandels und können Fachtexte, Bilder und grafische
Darstellungen analysieren sowie meteorologische Datenquel-
len auswerten. Sie sind in der Lage, die wesentlichen Aussagen
globaler Zukunftsszenarien und -prognosen über den Klima-
wandel, insbesondere in Hinblick auf die damit verbundenen
Risiken für einzelne Länder wiederzugeben. Sie verstehen, dass
räumliche und zeitliche Dimensionen sowie Entwicklungsvor-
gänge mit Hilfe von Modellen bzw. Simulationen beschrieben
werden können.
Klassenstufen 9/10
28
ustd.
Modul 1
KlImasystem und KlImaWandel
14
ustd.
Globale Klimamodelle, Emissionsszenarien A2 und B1 des
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
KlImamodellIerung
2 ustd.
Klimasystem und globaler Klimawandel:
>
Klimageschichte und Arbeitsmethoden
>
SE: Baumringe
Klimawandel: Ergebnis natürlicher und
anthropogener Einflussgrößen:
>
Sonnenaktivität: Strahlungs- und Wärmehaushalt, Wandel
der Solarkonstante
>
Veränderung der Erdbahnparameter
>
Plattentektonik und Vulkanismus
>
Atmosphäre: Luft, Treibhauseffekt: natürlich, anthropogen,
Treibhausgase: CO
2
, Kohlenstoffkreislauf
>
SE: Treibhauseffekt
Hydrosphäre: Meeresströmungen, Golfstromsystem, Wasserkreislauf,
El Niño
>
SE: Spezifische Wärmekapazität von Stoffen
>
Klimafaktor Mensch
KlImasystem
und KlImaWandel
8 ustd.
vom
wetter
zum Klima sachsens:
>
Wetterelemente und Messinstrumente
>
Klimafaktoren
>
Klimadiagnose
>
SE: Phänologischer Kalender
Wetter und KlIma
In
sachsen
3 ustd.
eInführung
KlImaWandel
1 ustd.
Einstieg in die Thematik, Diskussionsgrundlage:
Ändert sich unser Klima? Befinden wir uns mitten im Klimawandel?
9

image
Das Modul Klimafolgen und Klimaschutz setzt sich mit den
globalen und regionalen Auswirkungen des Klimawandels
auseinander. Die Schüler und Schülerinnen sind in der Lage,
durch die Nutzung von Internetdiensten Daten auszuwerten
und grafisch darzustellen. Sie erkennen, dass informatische
Modelle Ausschnitte der realen Welt widerspiegeln. Sie
verstehen, dass räumliche und zeitliche Dimensionen
sowie Entwicklungsvorgänge mit Hilfe von Modellen bzw.
Simulationen beschrieben werden können. Sie vertiefen
ihre Fähigkeit zum strukturierten Denken und schulen
ihr Abstraktionsvermögen. Gleichzeitig erkennen sie den
vorläufigen Charakter wissenschaftlicher Erkenntnisse und
vertiefen die Einsicht, dass nur der kritische Umgang mit
Hypothesen und deren Überprüfung durch Experiment und
Beobachtung wissenschaftlichen Fortschritt ermöglichen.
Die Schüler und Schülerinnen können die wesentlichen
Aussagen regionaler Zukunftsprognosen über den Klimawandel
in Sachsen wiedergeben und ihr erworbenes Wissen über
die Folgen des Klimawandels und daraus resultierende
Maßnahmen zum Klimaschutz gegenüber externen Gruppen
darstellen.
Durch
das
Gestalten
von
Präsentationen
weisen die Schüler und Schülerinnen die Fähigkeit nach,
komplexe
klimatologische
Sachverhalte
in
mündlicher
KlImafolgen und KlImaschutZ
Modul 2
und schriftlicher Form zu erarbeiten und darzustellen.
Durch
die
Auseinandersetzung
mit
unterschiedlichen
Interessen und Zielen verschiedener (politischer) Akteure
und deren Aktivitäten lernen die Schüler und Schülerinnen
durch die Vorgabe politischer Rahmenbedingungen mit
einhergehenden Handlungsspielräumen die Schwierigkeiten
der Kompromissbildung kennen. Sie sind in der Lage, Effekte
hinsichtlich der Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen
durch internationale und nationale Maßnahmen zum
Klimaschutz zu beurteilen. Sie können sich zu den Belangen
des Klimaschutzes positionieren und ihre Meinung formulieren.
Neben den politischen Maßnahmen zur Reduktion von
Emissionen lernen sie auch technische Verfahren kennen
und
setzen
sich
mit
dem
Spannungsfeld
zwischen
wirtschaftlichem Fortschritt und Klima- bzw. Umweltschutz
auseinander. Die Schüler und Schülerinnen können die mit
ihren Lebensstilen verbundenen individuellen Beiträge zum
Klimawandel im Vergleich zu den USA, China, Indien oder
den Entwicklungsländern erfassen, in dem sie unter anderem
den Umgang mit natürlichen Energieressourcen bewerten
und Schlussfolgerungen für das gesellschaftliche Handeln
sowie für den eigenen Beitrag zur Reduktion der Emission von
Treibhausgasen ziehen. Sie sind in der Lage, unter Verwendung
von Informationsquellen ihre Lern- und Arbeitsergebnisse
sowie eigene Standpunkte adressaten- und situationsgerecht
dazustellen.
KlImafolgen
7 ustd.
global
: Meeresspiegelanstieg, Golfstromsystem
>
SE: Spezifische Schmelzwärme von Eis
>
SE: Golfstrom
Verschiebung von Klima- und Vegetationszonen
regional
: Klimaprognose für Sachsen bis 2050 und 2100 für die Emissionssze-
narien B1 und A2 des IPCC, Anpassungs- und Bewirtschaftungsstrategien für
2 ausgewählte Schwerpunktthemen: Wasserwirtschaft, Ökologie, Forstwirt-
schaft, Landwirtschaft, Tourismus, Gesundheit
Klimapolitik global
: Kyoto-Protokoll
Klimapolitik Deutschland
: Maßnahmen des nationalen Klimaschutzprogramms
Klimapolitik sachsen
mit den Schwerpunkten: Erneuerbare Energien,
Energieeffizienz und -einsparung
>
SE: Zukunftswerkstatt CO
2
-neutrale Schule
KlImaPolItIK
6 ustd.
Diskussion von Gegenargumenten zum Klimawandel
KlImasKePtIKer
1 ustd.
14
ustd.
10

image
Bananen und Feigen im Leipziger Süden: Göhrenz bei Leipzig: Bei
tropischem Klima gedeihen im Tropen-Garten Bananenstauden, Feigen,
seltene Bambussorten und andere tropische Gewächse. Derzeit entsteht
im Garten die bislang wohl einzige Bananenplantage in Deutschland!
fäChErvErBinDEnDEr untErriCht /
ProJEKtwoChEn
Kreieren Sie Ihren Unterricht / Ihre eigene Projektwoche in-
dividuell - beispielsweise in Form einer „Klima-Projektwerk-
statt“. In den Vorschlägen zur Stoffverteilung des Lern-
bereichs Klimawandel und Klimaschutz (siehe CD) finden
Sie zahlreiche Ideen, Hinweise, Aufgabenstellungen und
Ablaufpläne zum Einstieg und zur (fächerverbindenden)
Bearbeitung dieser Thematik sowie eine reichhaltige Aus-
wahl an vorbereiteten Unterrichtsmaterialien wie Folien,
Arbeitsblättern und ergänzenden Schülerexperimenten.
Zusätzlich stehen Ihnen zwei bereits ausgearbeitete Pro-
jektwochen zu den Themen „CO
2
-neutrale Schule“ und
„Verkehr“ zur Verfügung. Eine Übersicht mit Erklärungen zu
ausgewählten nachfolgend aufgeführten Methoden ist in
den Projektwochen ebenfalls enthalten.
A
einstiegsmöglichkeiten und Bezug zur Problemstel-
lung Klimawandel und Klimaschutz sind beispielswei-
se möglich
)
über von Schülern selbst gesammelten Zeitungs-
und Medienberichten, Schlagzeilen von aktuellen
und zurück liegenden meteorologischen Extremer-
eignissen in Sachsen z. B. Unwetterereignis mit Ha-
gel, Blitz und Donner am 17.06.2006, oder Berichte
zur Flut 2002 / zur Dürre 2003
)
über provozierende Fragestellungen wie „Bald Ba-
nanen am Kulkwitzer See?!“ oder „Malaria in Sach-
sen?“
vorsChLägE + arBEitsvorLagEn
für den Einsatz des Klimakoffers und Klimapavillons
im
rahmen
des fächerverbindenden
unterrichts,
des
naturwissenschaftlichen Profilunterrichts sowie bei
Projektwochen an
mittelschulen
und
gymnasien
)
über selbst erdachte und wahre Schlagzeilen unter
dem Motto Chancen und Risiken zwischen 2000
und 2050 – in Sachsen und der Welt (siehe auch
Schülerhandreichung 2006, Seite 6 bis 7), die von
den Schülern mithilfe von Rechercheaufträgen am
Klimapavillon oder im Internet auf Wahrheitsgehalt
überprüft werden:
2045:
Erzgebirge: kein Schnee im Winter! Wintersport schon seit Jahren
nicht mehr möglich.
orkan
Dorian
am 16. Dezember 2005,
akutwarnung:
Erzgebirge
Böen 120 km/h aus NW, Fr. Orkan bis 180 km/h aus W-NW
21.05.2026:
Tornado fegt über Sachsen hinweg und zerstört große Teile
der Städte Riesa und Kamenz.
flut
2002:
Pegelstände auf Rekordniveau
2023:
Alarmierende Wasserknappheit auch in Sachsen.
Juli 2015:
Langanhaltende sintflutartige Regenfälle in der sächsischen
Oberlausitz: Die Pegel von Spree, Neiße und Mandau steigen auf nie
gemessene Rekordwerte. Die Innenstädte von Görlitz und Zittau müssen
evakuiert werden.
august
2028:
Erneute Hitzewelle erfasst Sachsen. Bisher starben
130 Menschen an den Folgen der anhaltenden Hitze mit Tagestem-
peraturen über 40 °C.
31.07.2010:
Waldbrände in der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz
breiten sich rasant aus. Die Bevölkerung der betroffenen Gebiete wird
evakuiert.
sch
lAgzEi
lEn
MEthoDEnvorsChLägE
aLLgEMEin:
Brainstorming
szenariotechnik
mind
mapping
Zukunftswerkstatt
rollen-
und Planspiele
Informationsrecherche
lernwerkstatt
2014:
Dürre in Sachsen treibt die landwirtschaftlichen
Schäden in Milliardenhöhe.
11

image
stroMvErBrauChErn
auf
DEr
sPur
mit
arbeits-vorlagen
zum Download
Die Co
2
-Emissionen elektrischer
geräte
lassen sich am
einfachsten ermitteln. Beim Energieverbrauch einer
schule
entfallen 85% bis 95% auf die
heizung
und 5%
bis 15% auf den
strom;
zu den Energiekosten trägt die
wärme
60% bis 80% bei und der
strom
20% bis 40%.
Es lohnt sich also auch beim
strom
aufgrund der hohen
Kosten zu sparen.
ziel
ist es, ein Einsparpotential in
Kilowattstunden (kwh)
zu ermitteln und dies in die
eingesparte Menge Co
2
umzurechnen.
Juli 2006:
Gluthitze, Dürre und verheerende Feuer in Portugal
zerstören die Wälder und bedrohen auch die anliegenden Städte ...
b
Weiterführung über parallel verlaufende gruppenar-
beit am Klimapavillon und mithilfe der Bildungsmate-
rialien des Klimakoffers im stationsbetrieb / zeitlich
abgestimmten rotationsprinzip:
)
am Touchscreen des Klimapavillons
)
eigenständige Information in bereitgestellten Ma-
terialien (siehe USB-Stick), Broschüren und Heftern
über den Klimawandel weltweit mit Rechercheauf-
gabe zu einem ausgewählten Thema wie sich das
Klima in Sachsen in Zukunft entwickeln wird
)
Lösung eines KlimaQuiz / Klima-Spiels
)
Durchführung ausgewählter Schülerexperimente
)
Bearbeitung ausgewählter Arbeits- und For-
schungsaufträge mithilfe der Energiemessgeräte
zum Thema „Strom sparen in der Schule!“
c
aktionsreicher und gelungener abschluss durch das
Brettspiel „mission Klima“
Sächsischer Energiepass – mehr als 10.000 ausgestellte Energiepäs-
se in den Jahren 2003 und 2004
Kriege um Ressourcen!
Dramatischer Rückgang der Reisernten: Der Klimawandel bedroht
künftige Reisernten und damit das Leben von über drei Milliarden
Menschen. Das Reis-Forschungsinstitut in Manila hat jetzt heraus-
gefunden, dass ein Grad globaler Erwärmung die Reisernte weltweit
um 15 Prozent reduzieren wird.
2020:
Sachsens Wirtschaft rüstet als erstes Bundesland komplett
auf erneuerbare Energien um.
Wüstenbildung schreitet weltweit voran!
Hungerkatastrophen
2013:
Die USA ratifizieren KYOTO-Protokoll
2050:
New York unter Flutwelle begraben
Leere Stauseen in Spanien, Dürre in Italien und Portugal, Einschrän-
kung des Wasserverbrauchs in Frankreich!
Einsatz- unD
vErwEnDungsMögLiChKEitEn
DEr
EnErgiEMEssgErätE
speziell für das Thema „Strom sparen in der Schule!“
Denn der einfachste und preiswerteste Weg, weniger CO
2
durch den
Energieverbrauch frei zu setzen, ist Energie dort einzusparen, wo
sie unnötig verbraucht wird. Das stärkt das Bewusstsein für einen
effizienten Umgang mit Strom, lässt Stromverbraucher erkennen, hilft
Größenordnungen des Stromverbrauchs einzuschätzen und zeigt Hand-
lungsmöglichkeiten zur Energieeinsparung im Alltag auf.
Die gemessenen kWh können mithilfe des
Umrechnungsfaktors für den deutschen
Durchschnittsstrom in die Menge der verur-
sachten CO
2
-Emission umgerechnet werden.
Der Umrechnungsfaktor für kWH in CO
2
ist:
639 g CO
2
/kWh.
kwh:
Einheit, die den Verbrauch der Energiemenge an Strom an
einem bestimmten Tag, einer Woche oder einem Jahr angibt
Leistung:
wird in Watt (W) oder Kilowatt (kW) gemessen, gibt an,
wie viel Energie pro Zeiteinheit verbraucht wird
12

image
Mit dem Energiemonitor kann der Stromverbrauch
gemessen werden. Er schaltet sich beim Einstecken
in die Steckdose automatisch ein. Standardmäßig ist
eine Messung über 24 Stunden programmiert. Die
Zeit kann jedoch beliebig erweitert oder verkürzt
werden.
Bei der
raumbeleuchtung
erweist sich die Energie-
messung als schwieriger. Dabei verursacht der für die
Beleuchtung notwendige
strom
in der
regel
einen
großteil
des gesamten
stromverbrauchs
einer
schule.
Das im
sE
Lichtmessung selbst gebaute Luxmeter hilft
unnötig helle Beleuchtung zu erkennen und durch ent-
sprechende Maßnahmen zu reduzieren.
riChtwErtE
für BELEuChtungsstärKE
Flure, Treppen, Eingang:
Bibliotheken:
Leseräume:
Klassenräume:
Klassenräume mit wenig Tageslicht:
Spezielle fachräume (Physik, Chemie, Labors etc.)
Unterrichtsräume für technisches Zeichen:
Turnhallen je nach Sportart:
Turnhallen (bei Wettkampf) je nach Sportart:
100 Lux
300 Lux
500 Lux
300 Lux
500 Lux
500 Lux
750 Lux
200-300 Lux
400-600 Lux
riChtwErtE
für
wassErDurChLaufMEngE
Waschtische:
Duschen:
3,5-6 Liter / Minute
9 Liter / Minute
riChtwErtE
für
rauMtEMPEraturEn
Klassenräume:
Flure:
Turnhallen:
Umkleiden:
Werkräume:
20°C
12-12°C
17 °C
22°C
18°C
rEfErEnz-
unD
richtWErtE
für
DiE
mEssgErätE
riChtwErtE
für LuftfEuChtigKEit
Schulräume:
Turnhallen:
Schwimmbäder:
Bibliotheken:
60-65 % relative Luftfeuchtigkeit
50-70 % relative Luftfeuchtigkeit
80-95 % relative Luftfeuchtigkeit
40-50 % relative Luftfeuchtigkeit
Musterprotokolle und Checklisten für
die Ermittlung des
stromverbrauchs
stehen
beispielsweise bei BildungsCent e.V. unter
klima.bildungscent.de /
http://klima.bildungscent.
de/2756.0.html zum Download bereit.
Klimanet
(Klimaschutz macht
schule
schulen
machen Klimaschutz)
hat ein eigenes Unter-
richtsmodul zum Thema „Strom effizient nutzen“
entwickelt. Die schülergerecht aufgearbeiteten
Arbeitsvorlagen und Hintergrundinformationen für
Lehrpersonen können unter
http://www.ecotrinova.
de/downloads/0702modstromsparschuleklimanetbw
pdf.pdf abgerufen werden.
13

image
für den eigenständigen/selbst gewählten Einsatz im fächerbin-
denden
unterricht,
im naturwissenschaftlichen Profilunterricht
und im
rahmen
von Projektwochen
BEgLEitMatEriaLiEn + tiPPs
PostEr „KLiMasChutz to go –
was gEht an sChuLEn?“
Das DIN A1-Poster zeigt schülergerecht und schülermo-
tivierend die Top 10 der Klima-Tipps aus der handlichen
Broschüre „Klimaschutz To Go – Was geht an Schulen?“
mit zahlreichen Möglichkeiten des Energieeinsparens
und zum Klimaschutz:
http://www.bmu.de/files/pdfs/
allgemein/application/pdf/klimaschutz_togo.pdf
PostEr
ErDE
BEi
naCht:
http://nssdc.gsfc.nasa.gov/planetary/image/earth_night.jpg
fifty/fifty:
DiE
EnErgiEsParwEttE
In zahlreichen Städten und Gemeinden zeigen Teams
aus Schülern, Lehrern und Hausmeistern, wie sich die
CO
2
-Emissionen durch einen bewussten Umgang mit
Strom und Wärme senken lassen. Kommunen können
ihre Schulen durch eine Beteiligung an den Einspa-
rungen im Rahmen von Fifty/Fifty-Projekten zur ak-
tiven Mitarbeit motivieren. Vermindern Schülerinnen
und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer an ihren
Schulen die CO
2
-Emissionen, erhalten sie die Hälfte
der Energiekosteneinsparung zur freien Verwendung.
Derzeit sind schätzungsweise 2.000 Schulen aktiv.
Es werden Klimaschutzmanager gefördert, welche
die Initiierung und Umsetzung von Anreizsyste-
men in Schulen und Kindertagesstätten sowie die
Vernetzung der verschiedenen Akteure unter-
stützen und Schulungen durchfüh-
ren. Weitere Informationen unter
http://www.fiftyfiftyplus.de/
was_ist_fifty-fifty.0.html.
saChsEn
iM
KLiMawanDEL
- KLiMaatLas
saChsEn
Mit den in diesem Klimaatlas aufbereiteten Informationen und Da-
ten zur Klimaentwicklung in Sachsen können Sie mit der Klasse auf
sächsische Klima-Entdeckungsreise von der Vergangenheit über
die Gegenwart bis in die Zukunft gehen. Eine sehr gute Ergänzung
gerade für die Thematik Sachsen im Klimawandel und die Zukunft
des sächsischen Klimas ist hier der Klimapavillon. Der Klimaatlas
befindet sich auf allen USB-Sticks.
co2online -
Das
EnErgiEsParKonto
für
sChuLEn,
sChüLEr
unD
LEhrEr
Das Energiesparkonto für Schulen, Schüler und Lehrer erfasst und
bewertet unter
http://www.energiesparclub.de/der-club/energiesp
-
arclub-fuer-schulen/index.html
alle Verbräuche von Brennstoffen,
Strom und Wasser sowie Erträge aus erneuerbaren Energien. Es funk-
tioniert für komplette Schulgebäude und liefert wertvolle Tipps, wo
und wie der eigene Energieverbrauch gesenkt und das Klima geschont
werden kann. Vor allem vermittelt das Energiesparkonto ein Gefühl für
den täglichen, monatlichen oder jährlichen Energiekonsum und den
damit verbundenen Beitrag zum Klimawandel.
Die Beratungsgesellschaft co2online gemeinnützige GmbH setzt sich
für die Senkung des klimawirksamen Treibhausgases CO
2
ein. Mit
interaktiven Energiespar-Ratgebern, Heizspiegeln, einem Klimaquiz
sowie über 700 Portalpartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien
und Politik motiviert sie, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen –
und dabei Geld zu sparen! co2online ist Projektträger der Kampagnen
„Klima sucht Schutz“
(www.klima-sucht-schutz.de),
der Heizspiegel-
kampagne
(www.heizspiegel.de)
und des Energiesparkontos
(www.
energiesparkonto.de), gefördert vom Bundesumweltministerium.
Co
2
-sChuLrEChnEr
DEs
BMu
An Ihrer Schule hat ein Energiesparprojekt begonnen
oder Ihre Klasse kümmert sich besonders um den
richtigen Umgang mit Heizung, Licht und elekt-
rischem Strom? Mit dem CO
2
-Schulrechner unter
http://www.bmu.de/publikationen/bildungsservice/
klimaschutz_lohnt_sich/co2-schulrechner/con-
tent/43749.php
können die Erfolge dieser Aktivitä-
ten berechnet werden. Er zeigt auf, durch welche
Maßnahmen wie viel Kohlendioxid (CO
2
) eingespart
werden kann. Die Einsparungsmaßnahmen sind umso
effektiver, je mehr Klassen der Schule sich daran be-
teiligen. Grundlage der angegebenen Werte sind die
wissenschaftlichen Berechnungen, die auch den im
Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative verwendeten
Daten zugrunde liegen.
14

image
image
CEEP
CooL
-
onLinE-PLansPiEL
zuM
KLiMawanDEL
Setzen Sie mit Ihrer Klasse das Klima aufs Spiel! Keep Cool
Online lädt ein, sich in die globale Klimapolitik spielerisch ein-
zumischen. Hier können Ursachen des Klimawandels simuliert,
nach Wegen des Klimaschutzes und Strategien zur Anpassung
gesucht werden. Das Spiel und die komplette Spielanleitung
finden Sie auf:
http://www.keep-cool-online.de/
Keep Cool Online wurde entwickelt
im Rahmen des Projekts "Naturwis-
senschaften entdecken!" im Auftrag
von Schulen ans Netz e. V., E-Mail:
naturwissenschaften-entdecken@
schulen-ans-netz.de.
intEraKtivEs
KLiMa-onLinE-Quiz
von
BiLDungsCEnt
e.
v.
Das anschauliche OnlineQuiz kann von allen
Altersstufen ab Klasse 6 gespielt werden und
enthält drei Schwierigkeitsstufen (Level). Durch
die informativen Erläuterungen zu den richtigen
Antworten wird vorhandenes Wissen gefestigt
und neues spielerisch erlernt. Kurze Zwischen-
spiele lockern auf und testen die Geschicklichkeit.
Das Klima-Online-Quiz finden Sie unter:
www.bildungscent-spiel.de/klima.
fiLME
für (zuKünftigE)
KLiMaBotsChaftEr
Eine
unbequeme
wahrheit
usa
2006 | 94
minuten
|
regie:
davis
guggenheim.
dokumentation.
mitschnitte
von Vorträgen
des ehemaligen
us-Vizepräsidenten
al
gore
vermitteln auf spannende Weise
erkenntnisse
über den Klimawandel.
unsere
Erde
gB
2007 | 99
minuten
|
regie:
alastair
fothergill
und
mark
linfield.
dokumentation.
durch
den
einsatz
bahn-
brechender
aufnahmetechnik
führt der
film
die
schönheit
der unterschiedlichsten
lebensräume
vor
augen
und sensibilisiert
für deren
schützenswürdigkeit.
unterrichtsmaterialien
unter:
http://www.
bmu.de/publikationen/bildungsservice/
doc/40751.php
,
lehrerheft:
http://www.bmu.de/files/pdfs/
allgemein/application/pdf/unsere_erde_
lehrerheft.pdf
11th
hour
– 5 vor 12
usa
2007 | 95
minuten
|
regie:
nadia
conners
und
leila
conners
Petersen.
dokumentation.
neben
leonardo
dicaprio,
der den
film
auch produziert hat, äußern sich Wissen-
schaftler und Politiker wie
stephen
hawking
und
michael
gorbatschow
zu den
gefahren
des Klimawandels.
we
feed the world
Österreich 2005 | 95
minuten
|
regie:
erwin
Wagenhofer.
film
über
ernährung
und
globalisierung,
fischer
und Bauern,
fernfahrer
und Konzernlenker, Warenströme
und
geldflüsse
- ein
film
über den
mangel
im
überfluss.
roter
faden
ist ein Interview
mit Jean Ziegler,
un-sonderberichterstatter
für das
recht
auf
nahrung.
siehe auch
www.we-feed-the-world.at
die
filme
können bei den kommunalen
medienzentren
ausgeliehen werden.
mediathek
Bmu
auch
das Bmu
hält eine reichhaltige
aus-
wahl an Kurzfilmen unter
http://www.bmu.
de/mediathek/filme/doc/41330.php
bereit.
15

image
image
image
BMu BiLDungssErviCE -
MatEriaLiEn für BiLDung unD forsChung
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit hält eine Vielzahl von kostenfrei
bestellbaren und zum Download angebotenen Bildungs-
materialien zu den Themen Klimawandel, Klimaschutz und
Erneuerbare Energien unter
http://www.bmu.de/publi-
kationen/bildungsservice/bildungsmaterialien/sekundar-
stufe/doc/6773.php
bereit. Orientiert an der "Bildung für
nachhaltige Entwicklung" bieten die Themen und Materi-
alien aus dem Umwelt- und Naturschutz hervorragende
Anknüpfungspunkte für die Förderung der technischen
und naturwissenschaftlichen Kompetenz. Ausgewählte
und für den Unterricht sowie die Projektarbeit einsetzbare
Bildungsmaterialien finden Sie auch auf den USB-Sticks.
BMu-aKtionsPrograMM
„KLiMasChutz
in
sChuLEn
unD
BiLDungsEinriChtungEn“
Ziel des Aktionsprogramms ist es, Lehrkräfte sowie Schülerin-
nen und Schüler für die Anforderungen des Klimawandels zu
sensibilisieren und zu qualifizieren, für Lösungen zu motivie-
ren und die erheblichen CO
2
-Minderungspotenziale in Schulen
und Bildungseinrichtungen über Aktionen zum Energiesparen,
Verbesserung der Energieeffizienz, Installation erneuerbarer
Energien, Ausstattung mit Lehrmitteln und Unterrichtsmate-
rialien, Qualifizierung von Lehrkräften, Implementierung von
Modellprojekten und Durchführung von Klimaschutztagen
und weiteren Projekten zu aktivieren.
Nähere Informationen finden Sie auf den Internetseiten auf
www.klimaschutzschule.de
, unter
http://www.bmu.de/files/
pdfs/allgemein/application/pdf/faltblatt_klimaschutz_schu-
le_bf.pdf sowie unter
http://www.bmu-klimaschutzinitiative.
de/de/schulen/publikationen.
KLiMafrEunDLiCh
EssEn
-
gEsunDE
Ernährung an
DEr
sChuLE
Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, hilft häufig auch
dem Klima. Denn für Fisch von der Chilenischen Küste, Erd
-
beeren aus den Niederlanden zu Weihnachten und für ein
saftiges Rindersteak direkt vom Argentinischen Rind werden
täglich Milliarden von Kilometern für den Transport dieser
und zahlreicher anderer Lebensmittel zurückgelegt. Wir
sind es inzwischen gewohnt, zu jeder Jahreszeit aus einem
breiten Angebot an Lebensmitteln aus sämtlichen Regionen
der Erde auszuwählen.
Das Programm „Schule in Bewegung“ unterstützt interes-
sierte Schulen, die Themen gesunde Ernährung, Bewegung
und Entspannung in den Schulalltag zu integrieren und den
Ort Schule als einen gesunden Lebensraum zu gestalten.
Schulen werden für einen bestimmten Zeitraum von sog.
SchulCoaches beraten und begleitet. Das Programm
wird in Kooperation mit der Edeka mbH Nordbay-
ern/Sachsen/Thüringen, der Edeka mbH Nord
und der Edeka mbH Südwest in Nord-, Süd-
west-und Südostdeutschland durchgeführt.
Nähere Informationen zum Programm
„Schule in Bewegung“ finden
Sie unter:
www.bildungscent.de.
nEuE
intErnEtPLattforM
für
KLiMasChutziDEEn
Das Bundesumweltministerium (BMU) startet mit der
Internetseite
www.klimawink.de
Deutschlands erste
Social Bookmark Community im Bereich Umweltbil-
dung. Die Seite hilft allen Lehrkräften bei der Suche
nach Bildungsangeboten zum Klimaschutz und bietet
Möglichkeiten zum Austausch und zur Bewertung
von Internetfavoriten. Die neue Website ist Teil des
BMU-Aktionsprogramms "Klimaschutz an Schulen und
Bildungseinrichtungen".
16

image
image
1
l
I
c
h
t
m
e
s
s
u
n
g
LiChtMEssung
AUFGABE:
Bestimmen Sie die Beleuchtungsstärken
im Schulgebäude.
MATERIALIEN
PRO
GRUPPE:
)
1 Kompass
)
1 Kerze
)
Lötkolben
)
Lötzinn
)
Draht
)
1 Folienschreiber
)
Experimentierplatine mit Punktraster
)
1 Trimmpotentiometer 100 Ohm
)
1 Trimmpotentiometer 500 Ohm
)
1 Widerstand 160 Ohm
)
1 Messwerk, 160 Ohm Innenwiderstand, 1mA-Skala
)
1 Solarzelle bzw. Solar-Minipanel, 55 mA
(Sämtliche Materialien sind auch im
Elektronikversand oder -fachhandel erhältlich.)
VorBetrachtungen:
1.
In welcher Maßeinheit wird die Strahlungsleistung der Sonne, die auf die Erde fällt,
gemessen?
2.
Recherchieren Sie, wie hoch sich die einfallende Strahlungsleistung pro m
2
in der
Wüste Sahara beläuft. Ermitteln Sie nun die Werte der Solarstrahlung in den Som-
mermonaten
a)für den Bereich der gemäßigten Breiten in Europa
b)für Deutschland
c)für Sachsen.
Erklären Sie die Unterschiede in der Strahlungsleistung.
3.
Was ist ein Luxmeter?
4.
In welcher Einheit wird der einfallende Lichtstrom mit einem Luxmeter gemessen?
Name:
Partner:
Klasse:
17

image
durchführung:
1.
Bauen Sie das Luxmeter gemäß Schaltplan zusammen.
Übertragen Sie dazu den Schaltplan mit dem Folien-
schreiber auf die Platine.
2.
Löten Sie die elektronischen Bauteile wie im Schaltplan
aufgezeigt auf der Platine zusammen.
3.
Nehmen Sie die Solarzelle in die Hand und halten Sie
sie ins Sonnenlicht. Der Zeiger des Messinstruments
schlägt nun aus.
4.
Eichen Sie das Gerät mithilfe eines bereits geeichten
Messgerätes. Legen Sie dazu beide Geräte nebenein-
ander ins Sonnenlicht. Gleichen Sie das gebaute Luxme-
ter ab, indem Sie an den beiden Potentiometern drehen.
5.
Entzünden Sie die Kerze. Ermitteln Sie mit dem Lux-
meter aus etwa 1 Meter Entfernung den Messwert der
Beleuchtungsstärke der Kerze. Beträgt er etwa 1 lx,
arbeitet das Gerät erfolgreich.
6.
Fertigen Sie eine Tabelle für die zu messenden Bereiche
und Räumlichkeiten an. Integrieren Sie auch Datum,
Uhrzeit und Himmelsrichtung der Sonneneinstrahlung.
Übertragen Sie zusätzlich die
nachfolgend aufgeführten
Beleuchtungsstärken
in Ihr Protokoll.
7.
Ermitteln Sie nun mit dem Luxmeter die Beleuch-
tungsstärken im Schulgebäude.
sChaLtPLan
ausWertung:
1.
Vergleichen und analysieren Sie die ermittelten Messwerte.
2.
Überlegen Sie anhand Ihrer Auswertung,
a) ob es im Schulgebäude Energie-Einsparmöglichkeiten im
„Bereich Licht“ gibt.
b) wie und wo im Schulgebäude Energie-Einsparmöglichkeiten
im „Bereich Licht“ realisierbar sind.
Formulieren Sie konkrete Vorschläge zur Energieeinsparung.
3.
Präsentieren Sie Ihre Ergebnisse in Form eines Kurzreferates
oder in Form eines Plakates vor der gesamten Klasse.
Solarzelle ca. 10-55 mA
Messwiderstand 160 Ohm
Messwerk160 Ohm
Innenwiderstand,
1 mA Skala
Trimmpotentiometer
auf ca. 6 Ohm einstellen
Trimmpotentiometer
auf ca. 335 Ohm einstellen
raum
lichtstärke
der beleuchtung
unterrichtsräume
bei tag
300 lx
unterrichtsräume,
die weniger tageslicht
haben
500 lx
fachräume
(z.b.
der Werkraum)
500 lx
flure,
Eingangshallen, treppen
100 lx
1
l
I
c
h
t
m
e
s
s
u
n
g
18

image
lÖsung
Die Strahlung der Sonne fällt mit unterschiedlicher Leistung auf die Erde und wird in Watt (W)
gemessen. Während die Strahlungsleistung in der Sahara mit bis zu 2.200 Watt (W) pro Qua-
dratmeter (m²) recht hoch ist, beträgt sie in den gemäßigten Breiten etwa 900 bis 1.200 Watt
W/m². An trüben Wintertagen kann sie auf einen Wert von 50 W/m² fallen.
Mit Luxmetern wird die Beleuchtungsstärke, der auf die Messstelle auftreffende Lichtstrom
pro Flächeneinheit in der Einheit lux (früher phot) erfasst. Luxmeter messen somit nicht,
wie energiereich eine Strahlung ist, sondern nur wie hell die Beleuchtung dem menschlichen
Auge erscheint, unabhängig von Ausdehnung und Richtung der Lichtquelle. Luxmeter werden
beispielsweise zur Messung der Beleuchtungsstärke an Arbeitsplätzen oder Straßenbeleuch-
tungen eingesetzt. Ein wichtiger Faktor bei der Messung ist der Einfallswinkel. Die Messung der
Beleuchtungsstärke hat stets parallel zur Oberfläche zu erfolgen.
Quelle:
http://www.klimanet4kids.baden-wuerttemberg.de/pages/info/strahlmess.htm,
nach: Borsch-Laaks/Stenhorst:
Das Solarzellen-Bastelbuch, Ökobuch Verlag, Freiburg 1983
1
l
I
c
h
t
m
e
s
s
u
n
g
notizen
19

image
image
x
MatEriaLListE
anzahL
wo
zu
besorgen?
wen
fragen?
unter-
schrift
erledigt
pro
gruppe
gesamt
Kompass
1
Kerze
1
Lötkolben
1
Lötzinn
1
Draht
1
folienschreiber
1
Experimentierplatine
mit Punktraster
1
trimmpotentiometer
100
ohm
1
trimmpotentiometer
500
ohm
1
widerstand
160
ohm
1
Messwerk, 160
ohm
innenwiderstand,
1ma-skala
1
1
l
I
c
h
t
m
e
s
s
u
n
g
material-laufzettel
Experiment
lichtmessung
Name:
Klasse:
Datum:
20

image
image
image
image
AUFGABE:
Bauen Sie ein energieoptimiertes Wärmesparhaus.
MATERIALIEN
PRO
GRUPPE:
2 Thermometer
Papier
2 großformatige Pappen
Kleber
Schaumstoff
Luftpolsterschichten
2 Cuttermesser
2 Scheren
Stoppuhr
Lineal und Stifte
2 kleine Gläser
heißes Wasser
VorBetrachtungen:
1.
Wo treten im Allgemeinen die meisten Wärmeverluste
am Haus auf?
2.
Über welche Körperteile verliert der Mensch am meisten
Wärme?
3.
Wie funktionieren Heizungssysteme, die mit Fernwärme
betrieben werden?
4.
Welche Stoffe sind schlechte Wärmeleiter und warum?
5.
Was ist „Thermographie“?
6.
Was ist ein Passivhaus?
7.
Worüber informiert ein Energiepass?
8.
Was ist der Unterschied zwischen Primär-, Nutz- und
Endenergie?
Industrie-Thermografie Krüll,
www.itk-messtechnik.de
sChLau gEBaut!
)
wärMEsParhäusEr
2
e
n
e
r
g
I
e
e
f
f
I
Z
I
e
n
Z
Name:
Partner:
Klasse:
21

2
e
n
e
r
g
I
e
e
f
f
I
Z
I
e
n
Z
Ihr forschungsauftrag:
1.
Skizzieren Sie auf dem Papier eine Vorlage für das
Wärmesparhaus: in Form eines Satteldachhauses mit
den Maßen 24 cm Länge, 21 cm Breite und maximal
25 cm Höhe, mit mindestens einer natürliche Belich-
tungs- (und Belüftungs-) quelle und und einer Linie
von etwa 1-2 cm auf der Stirnseite dieses „Nur-Dach-
Hauses“ für den Thermometerschlitz.
2.
Übertragen Sie die Vorlage auf beide Pappen, dass zwei
Satteldachhäuser entstehen: ein unbehandeltes und ein
gedämmtes.
3.
Bauen Sie beide Häuser so zusammen, dass die
Hausstirnseiten jeweils noch offen sind. Kleiden Sie
dabei das Wärmesparhaus sorgfältig mit dem Dämm-
material aus.
4.
Schneiden Sie abschließend mit dem Cuttermesser an
beiden Stirnseiten der Häuser die Markierung ein.
5.
Fertigen Sie eine Tabelle für die Messwerte der beiden
Häuser mit Datum und Uhrzeit an.
6.
Füllen Sie die beiden Gläser halbvoll mit heißem Wasser
und stellen Sie sie in die Mitte Ihrer Satteldachhäuser.
Verschließen Sie nun zügig die Stirnseiten und schieben
Sie die Thermometer durch den Schlitz. Beobachten Sie
die Thermometerskala und notieren Sie aller 30 Sekun-
den die Messwerte in beiden Häusern. Beenden Sie nach
5 Minuten das Experiment.
intElligEntE
lösungEn
Durch
PfiffigE
iDEEn
wärMELEitfähigKEitEn
vErsChiEDEnEr
stoffE
Wärmeleitfähigkeit im
Vergleich mit Holz
Wärmeleitfähigkeit W
(m x K)
Silber
3.800
458
Eisen
560
67
Granit, Marmor
23
2,8
Trockenes Nadelholz (quer zur Faser)
1,0
0,12
Frischer Schnee
1,1
0,11
Glas- oder Steinwolle
1/3
0,035-0,050
Polystrolschaum (Styropor)
1/4
0,025-0,040
Bettfedern
1/5
0,024
stehende Luft (bei 0° C)
1/5
0,024
Krypton ( bei 0° C, wird in hochwertigen Fenstern verwendet)
1/13
0,009
Brom
1/28
0,004
Thermometer
Wasserglas
22

2
e
n
e
r
g
I
e
e
f
f
I
Z
I
e
n
Z
ausWertung
1.
Vergleichen und analysieren Sie die ermittelten Mess-
werte. Fügen Sie eine neue Tabelle mit den Spalten
„Baustoffe“ und „Auskühlung“ hinzu. Überlegen Sie
mithilfe Ihrer Kenntnisse zur Wärmeleitfähigkeit von
Stoffen, bei welchen der nachfolgend aufgeführten
Baustoffe die Auskühlung schneller oder langsamer im
Vergleich zum ungedämmten Haus aus Pappe erfolgt:
Holz
Aluminium
Stoff
Kunststoff
Glas.
Übertragen Sie diese Baustoffe in Ihre Tabelle und füllen
Sie die Spalte „Auskühlung“ aus.
2.
Informieren Sie sich mithilfe der Medien, welche Bedeu-
tung in dem Wort „Effizienz“ steckt. Finden Sie heraus,
worin der Bedeutungsunterschied zum Wort „Effek-
tivität“ liegt. Erklären Sie nun, was mit dem Begriff
„Energieeffizienz“ gemeint ist.
3.
Nennen Sie mindestens zwei Kraftwerke in Sachsen,
die mit fossilen Energieträgern arbeiten. Erstellen Sie
ein Energie-Beziehungsschema in Form eines Plakates,
ausgehend von einem fossilen Energieträger in Sach-
sen. Integrieren Sie in richtiger Abfolge die Begriffe:
Energieträger, Endenergie, Primärenergie, Nutzenergie.
Präsentieren Sie Ihr Ergebnis.
4.
Überlegen Sie sich Möglichkeiten (und externe Partner)
für die energetische Sanierung Ihres Schulgebäudes.
Gehen Sie dabei vom IST-Zustand des Schulgebäudes
aus. Fertigen Sie eine Mindmap an und präsentieren Sie
Ihre Überlegungen.
stehende
luft
ist ein sehr schlechter Wärmeleiter. Wärmedämmstoffe bestehen daher im
Allgemeinen hauptsächlich aus
luft.
Die
hauptaufgabe
der festen Anteile in der Wärme-
dämmung ist es, dafür zu sorgen, dass die
luft
im Dämmstoff nicht zirkulieren kann.
Klimagerechtes
bauen
mit geringem Energieverbrauch und ohne Komforteinbu
en ist mach-
bar - wie Passivhäuser und andere Energiesparbau-Konzepte zeigen.
zudem
vermindert
die energetische
sanierung
von
gebäuden
schadstoffemissionen,
schont die
ressourcen
und
trägt effizient zum
schutz
der
umwelt
und des Klimas bei.
Die
thermografie
wird zur Qualitätssicherung bei der
überprüfung
der einwandfreien Wär-
medämmung von
gebäuden
eingesetzt (bauthermografie).
Damit lassen sich beispielsweise
fehler
in der
bauausführung
eindeutig nachweisen.
besonders
effektiv ist eine gleichzeitige
thermografische
untersuchung
der
gebäudehülle
in Verbindung mit einer
luftdichtheits-
prüfung.
lEhrErinformAtion
23

image
image
2
e
n
e
r
g
I
e
e
f
f
I
Z
I
e
n
Z
material-laufzettel
Experiment Wärmesparhäuser
Name:
Klasse:
Datum:
x
MatEriaLListE
anzahL
wo
zu
besorgen?
wen
fragen?
unter-
schrift
erledigt
pro
gruppe
gesamt
thermometer
2
Papier
1-2
Pappe
a1-a0
2
Kleber
1
schaumstoff
1
Luftpolsterschichten
1
Cuttermesser
2
scheren
2
stoppuhr
1
Lineal
1
stifte
1
kleine
gläser
2
wasserkocher
-
1
24

image
image
image
AUFGABE:
Schreiben Sie mithilfe der Wärmestrahlung
der Sonne auf Holz.
MATERIALIEN
PRO
GRUPPE:
)
Lupe oder Folienlinse
)
Holzstück
)
Stoppuhr
)
Schutzbrille / Sonnenbrille
)
Wasser oder Sand
VORAUSSETZUNGEN:
)
hohe Sonnenaktivität/-einstrahlung
)
wenig Wind
VorBetrachtungen:
1.
Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima?
2.
Was ist elektromagnetische Strahlung?
3.
Wie funktioniert der Wärme- und Strahlungshaushalt
der Erde? / Wie entsteht der Treibhauseffekt?
4.
Was ist die Albedo?
5.
Wofür wird heutzutage Solarenergie genutzt?
6.
Wo befinden sich in Sachsen die Regionen mit der
höchsten Sonneneinstrahlung?
7.
Was ist eine Fresnellinse?
8.
Füllen Sie den nachfolgenden Lückentext aus. Recher-
chieren Sie dafür im Internet und in anderen Medien.
Name:
Partner:
Klasse:
PowEr von DEr sonnE
)
iM BrEnnPunKt
3
I
m
B
r
e
n
n
P
u
n
K
t
Die
sonne
ist eine gewaltige Energiequelle.
Etwa
_
o
c
herrschen auf ihrer
oberflä-
che, im
inneren
sogar um die
o
c.
ca.
km ist die
sonne
von der Erde
entfernt. Jeder
sonnenstrahl
braucht etwa ____
minuten
für diese
strecke
und steckt
auch dann noch immer voller Energie - Energie,
die noch etliche
milliarden
Jahre reichen wird
und die wir noch intensiver nutzen sollten.
25

image
image
image
image
durchführung
1.
Erstellen Sie für diesen Versuch ein Beobachtungsproto-
koll mit Angaben zum Datum, der Uhrzeit, den Wetter-
elementen.
2.
Nehmen Sie alle für dieses Experiment benötigten
Materialien mit nach draußen und suchen Sie sich auf
dem Schulgelände den sonnigsten Platz mit einem nicht
brennbaren Untergrund. Achten Sie darauf, dass auch
nichts Brennbares in der Nähe ist. Stellen Sie zur Sicher-
heit das Wasser bzw. den Sand zum Löschen bereit.
3.
Legen Sie das Holz auf den nicht brennbaren Untergr-
und. Setzen Sie sich die Schutz- oder Sonnenbrille auf
und nehmen Sie die Lupe/Folienlinse in die Hand.
4.
Halten Sie die Lupe/Folienlinse in Richtung Sonne und
finden Sie den Brennpunkt. Dies ist der hellste Punkt
unter der Lupe/Folienlinse. Richten Sie diesen Punkt nun
auf das Holz. Schalten Sie gleichzeitig die Stoppuhr ein.
5.
Halten Sie den Brennpunkt auf das Holz gerichtet und
beobachten Sie, was geschieht. Stoppen Sie die Zeit,
sobald das Holz zu glühen beginnt.
6.
Versuchen Sie nun mit der Lupe/Folienlinse gut lesbar
auf dem Holz zu schreiben.
3
I
m
B
r
e
n
n
P
u
n
K
t
ausWertung
1.
Werten Sie Ihr Beobachtungsprotokoll aus.
Vergleichen Sie es mit den Protokollen Ihrer
Mitschüler.
2.
a)
Füllen Sie das Arbeitsblatt AB 3a “Wetter
und Klima” vollständig aus. Zeichnen Sie die
Messwerte der gleichen Klimastation für den
Zeitraum 1981-2009 in das Klimadiagramm
auf dem Ab 3b ein. Vergleichen Sie die drei
Klimadiagramme. Formulieren Sie die Kli-
maunterschiede.
b)
Stellen Sie Ihre formulierten Aussagen den
beobachteten Klimatrends und modellierten
Klimaszenarien für Sachsen gegenüber und
werten Sie sie aus.
3.
Definieren Sie das Wort „Extremereignisse“
in Bezug auf den Klimawandel und listen Sie
mindestens vier Arten von Extremereignissen
auf. Erarbeiten Sie eine Mindmap zum Thema
„Extremereignisse“, die Anpassungsstrategien
zur Risikominimierung für die Bereiche Wasser
(-haushalt und -wirtschaft), Forstwirtschaft,
Landwirtschaft, Tourismus und Gesundheit
aufzeigt. Präsentieren Sie Ihre Mindmap. Leiten
Sie Ihre Präsentation mit einem fünfminütigen
Impulsvortrag zum Thema „Klimawandel (und
Klimafolgen) in Sachsen“ ein.
26

3
I
m
B
r
e
n
n
P
u
n
K
t
lÖsung
Die Sonne ist eine gewaltige Energiequelle. Etwa 5.500 °C herrschen auf ihrer Oberfläche, im In-
neren sogar um die 15.000.000 °C. Ca. 149,60 Millionen km ist die Sonne von der Erde entfernt.
Jeder Sonnenstrahl braucht etwa 8 Minuten für diese Strecke und steckt auch dann noch immer
voller Energie – Energie, die noch etliche Milliarden Jahre reichen wird und die wir viel intensiver
nutzen sollten.
EntfErnung
ErdE-SonnE
größte Entfernung Erde - Sonne (Aphel)
152,10 Mill. km
kleinste Entfernung Erde - Sonne (Perihel)
147,09 Mill. km
mittlere Entfernung
149,60 Mill. km
notizen
27

°c
40
30
20
10
0
-10
name
der station
J
f
m
a
m
J
J
a
s
o
n
d
mm
80
60
40
20
0
Jahresniederschlag
mm
mittlere Jahrestemperatur
°c
höhe
über dem meer
m
1971 - 2000
a) Zeichnen Sie mithilfe der Messwerte für eine sächsische Klimastation jeweils ein Klimadiagramm für
den Zeitraum 1951-1980 und 1971-2000.
b) Vergleichen Sie die Klimadiagramme und formulieren Sie die Klimaunterschiede.
c) Inwieweit können die Unterschiede als Indiz für einen Klimawandel gelten?
°c
40
30
20
10
0
-10
name
der station
J
f
m
a
m
J
J
a
s
o
n
d
mm
80
60
40
20
0
Jahresniederschlag
mm
mittlere Jahrestemperatur
°c
höhe
über dem meer
m
03
/ Wetter und Klima // aB 1a
3
I
m
B
r
e
n
n
P
u
n
K
t
28
Ab
3a:
Wetter und Klima

image
°C
40
30
20
10
0
-10
Name der Station
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
mm
80
60
40
20
0
Jahresniederschlag
mm
mittlere Jahrestemperatur
°C
Höhe über dem Meer
m
1981-2009
Zeichnen sie
mithilfe der messwerte
für eine sächsische Klimastation ein Klimadiagramm für den Zeitraum
1981-2009.
aB
3
1b // Wetter und Klima /
03
I
m
B
r
e
n
n
P
u
n
K
t
29
Ab
3b:
Klimadiagramm

30
Jahr / Monat
Jan
feb
März
april
Mai
Juni
Juli
aug
sep
okt
nov
Dez
1951
49
18
37
39
56
84
93
40
45
8
77
33
1952
47
49
90
27
63
64
23
59
139
102
85
25
1953
63
50
30
40
54
107
60
30
40
29
16
33
1954
51
7
19
105
43
56
350
100
89
51
32
94
1955
35
55
33
98
40
95
282
67
55
64
30
75
1956
37
36
61
96
65
142
93
69
34
56
68
72
1957
56
48
110
30
29
68
158
84
98
17
36
39
1958
48
82
41
39
86
96
150
64
45
104
24
64
1959
50
12
15
78
136
21
73
63
1
68
28
29
1960
88
20
77
41
65
58
70
83
24
190
52
55
1961
37
70
74
54
133
109
72
42
21
26
37
46
1962
45
44
37
42
63
32
107
51
60
8
16
44
1963
26
10
37
79
56
106
92
86
53
15
50
17
1964
34
29
18
35
38
77
21
77
30
65
71
23
1965
69
66
59
94
119
51
97
21
86
17
44
93
1966
28
60
68
80
58
169
109
94
49
111
31
114
1967
63
54
60
24
63
74
61
77
95
35
18
98
1968
88
38
45
57
49
75
56
77
103
48
45
29
1969
48
31
45
84
42
111
53
62
15
26
30
23
1970
28
85
62
66
114
56
88
116
24
91
76
52
1971
12
44
27
34
45
164
12
80
51
27
67
56
1972
10
2
37
42
95
97
64
77
51
47
37
2
1973
25
44
27
72
74
87
138
45
34
81
39
41
1974
39
49
17
16
113
117
94
53
47
159
66
146
1975
30
20
32
55
46
114
83
112
45
48
49
36
1976
142
11
36
22
46
53
36
23
37
30
53
24
1977
23
31
58
69
37
171
103
132
78
36
98
30
1978
15
10
40
23
166
112
66
137
92
64
16
64
1979
28
24
71
51
29
82
77
39
107
16
55
76
1980
31
47
25
93
21
86
168
74
96
85
39
27
Klimatabelle
chEmnitz
Monatswerte niederschlag (mm) 1951–1980
Quelle: Sächsische Klimadatenbank (TU Dresden, LfUG)
3
I
m
B
r
e
n
n
P
u
n
K
t

31
Jahr / Monat
Jan
feb
März
april
Mai
Juni
Juli
aug
sep
okt
nov
Dez
1951
1,5
1,7
1,6
7,5
11,3
15,4
17,0
17,7
14,6
7,7
6,5
2,5
1952
-0,5
-1,2
1,5
10,6
11,5
15,0
18,2
18,3
10,3
7,0
1,1
-1,1
1953
-1,8
-0,6
4,6
9,2
12,8
16,3
17,9
16,3
13,7
10,5
5,1
2,6
1954
-4,9
-4,3
4,4
4,7
11,9
16,5
14,0
16,1
13,6
9,9
3,4
2,8
1955
-1,9
-3,0
-0,3
5,9
10,2
14,3
16,5
16,2
13,0
7,9
3,7
1,7
1956
-0,9
-11,9
1,1
4,4
12,0
12,8
16,7
14,2
13,5
8,1
1,1
1,2
1957
-0,4
3,5
6,1
6,9
9,5
17,1
17,7
14,7
11,3
9,1
4,0
-0,3
1958
-0,9
1,8
-1,5
4,6
13,7
14,4
17,1
17,0
14,2
9,2
3,9
2,0
1959
-0,3
-0,8
6,4
9,4
12,3
16,1
18,7
17,0
12,3
8,2
3,9
1,6
1960
-0,9
-0,6
3,3
6,8
12,4
16,1
15,6
16,1
12,3
9,1
5,8
0,8
1961
-1,3
4,0
5,7
11,4
9,5
16,0
15,0
15,7
16,4
11,2
3,9
-1,4
1962
1,4
-1,0
-0,4
8,6
9,4
14,0
14,8
15,9
12,3
8,9
2,8
-4,1
1963
-8,4
-6,2
2,3
8,3
12,2
15,9
17,9
16,2
13,8
8,5
7,9
-4,0
1964
-3,2
-1,4
-0,6
8,2
13,5
17,8
18,1
15,6
13,7
7,1
4,3
0,1
1965
0,6
-3,1
1,2
6,4
10,8
15,5
15,0
14,9
13,0
8,2
0,9
2,4
1966
-4,0
3,9
2,6
9,4
12,9
17,0
15,7
15,6
12,4
11,2
2,1
1,4
1967
-0,4
1,9
5,1
5,9
12,9
14,2
18,8
16,4
14,0
12,1
3,9
-0,8
1968
-2,2
0,1
3,9
9,0
10,8
16,1
15,8
16,1
13,3
10,2
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1972
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1974
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1975
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1978
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1979
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1980
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2,1
-0,3
Klimatabelle chEmnitz
Monatswerte temperatur (°C) 1951–1980
Quelle: Sächsische Klimadatenbank (TU Dresden, LfUG)
3
I
m
B
r
e
n
n
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n
K
t

32
Jahr / Monat
Jan
feb
März
april
Mai
Juni
Juli
aug
sep
okt
nov
Dez
1971
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1972
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1973
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1974
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1975
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1976
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1977
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1978
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1980
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1981
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1995
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1999
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3
Klimatabelle
chEmnitz
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B
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n
n
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t

33
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1975
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1976
-0,0
0,5
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1977
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1978
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1979
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1981
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1982
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1983
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1986
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1987
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1,1
1988
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1989
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2,4
1990
1,9
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13,4
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-0,4
1991
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-0,2
1992
0,2
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19,9
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1993
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1994
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1995
-0,8
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1996
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1997
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1998
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1999
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1,6
2000
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6,1
3,2
Monatswerte temperatur (°C) 1971–2000
Quelle: Sächsische Klimadatenbank (TU Dresden, LfUG)
Klimatabelle
chEmnitz
3

34
Jahr / Monat
Jan
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Mai
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Juli
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1952
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1953
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1954
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1955
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1957
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1958
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1959
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1960
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1961
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1962
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1963
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15
1964
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131
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1965
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1966
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1967
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1968
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1969
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--
--
--
--
--
--
1970
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1971
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1972
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1973
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1974
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1975
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1976
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1977
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1978
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1979
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10
1980
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96
168
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64
76
48
54
Monatswerte niederschlag (mm) 1951–1980
Quelle: Sächsische Klimadatenbank (TU Dresden, LfUG)
3
Klimatabelle
WAhnsDorf/DrEsDEn-KlotzschE

35
Jahr / Monat
Jan
feb
März
april
Mai
Juni
Juli
aug
sep
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nov
Dez
1951
1,5
2,1
1,7
8,5
11,7
16,3
18,0
19,4
15,2
8,3
6,9
2,7
1952
0,5
-0,1
1,1
11,3
12,1
15,8
19,0
19,5
11,3
7,5
2,1
-0,8
1953
-0,9
-0,1
5,3
9,8
13,5
17,3
19,0
17,4
14,5
11,3
4,9
2,1
1954
-4,8
-5,3
4,5
5,5
12,9
17,8
15,2
17,2
14,6
10,6
3,4
3,3
1955
-2,7
-2,6
0,4
6,5
11,3
15,1
17,5
17,4
14,0
8,7
4,1
2,3
1956
-0,1
-11,4
1,8
5,2
12,9
13,8
17,7
15,3
14,4
9,0
1,3
1,5
1957
0,0
3,7
5,9
7,8
10,4
18,0
18,6
15,6
12,1
9,7
4,8
-0,3
1958
-0,4
2,2
-1,0
4,9
14,6
15,1
18,0
17,7
14,8
9,8
4,7
2,4
1959
0,5
-0,8
6,4
10,0
13,1
17,0
19,4
18,1
13,4
9,0
3,9
1,5
1960
-1,0
-0,7
3,6
6,9
12,8
16,7
16,4
17,2
13,1
9,6
6,4
1,8
1961
-1,6
4,0
6,5
11,4
10,5
16,8
15,8
16,5
17,0
11,5
3,9
-1,8
1962
1,5
-0,5
0,3
9,6
10,4
14,7
15,5
16,7
13,1
9,3
3,6
-4,2
1963
-8,7
-5,7
2,4
8,7
12,9
16,8
19,3
17,5
14,7
9,1
8,2
-3,7
1964
-2,9
-0,8
-0,7
8,8
14,1
18,6
19,1
16,3
14,3
7,5
4,7
0,3
1965
1,1
-2,4
1,6
7,2
11,3
16,0
16,2
16,1
13,8
8,8
0,7
2,8
1966
-4,3
3,2
3,4
9,7
13,7
17,8
16,7
16,4
13,3
11,8
2,8
1,9
1967
-0,2
2,3
5,7
6,5
13,3
15,2
19,5
17,1
14,7
12,1
4,5
0,5
1968
-1,5
0,7
4,6
9,5
11,3
17,1
16,8
17,0
13,8
10,5
3,4
-1,9
1969
-1,1
-2,3
-0,4
7,0
14,1
15,8
19,2
17,1
14,2
10,9
6,0
-6,0
1970
-3,7
-1,6
1,0
6,0
11,5
17,7
17,4
17,2
13,4
8,8
5,7
0,7
1971
-1,2
1,2
1,0
8,4
14,3
14,4
18,9
19,4
12,1
9,4
3,5
3,7
1972
-3,0
1,9
5,7
7,5
12,3
15,8
19,0
16,5
11,2
7,0
5,1
1,1
1973
0,0
1,5
4,3
5,2
12,8
16,4
17,8
18,2
14,6
7,6
3,2
0,3
1974
3,0
2,8
6,2
8,1
11,4
14,3
16,2
18,6
17,1
6,2
5,1
5,0
1975
4,6
1,1
4,4
7,2
12,7
15,6
19,3
19,8
17,4
8,2
2,9
1,7
1976
0,6
0,7
0,8
7,3
13,6
17,6
20,3
16,8
13,7
10,6
5,5
-0,4
1977
0,6
2,9
6,8
6,2
12,5
16,7
16,9
16,9
12,2
11,1
6,1
1,5
1978
1,3
-1,2
5,6
7,0
12,4
15,9
16,8
16,3
12,6
9,9
4,8
0,5
1979
-4,1
-1,5
4,3
7,1
13,9
18,9
15,5
17,4
14,0
8,4
4,8
4,4
1980
-3,6
2,5
2,9
5,9
10,9
15,9
15,8
17,3
14,3
9,1
3,4
1,4
Monatswerte temperatur (°C) 1951–1980
Quelle: Sächsische Klimadatenbank (TU Dresden, LfUG)
Klimatabelle
WAhnsDorf/DrEsDEn-KlotzschE
3

36
Jahr / Monat
Jan
feb
März
april
Mai
Juni
Juli
aug
sep
okt
nov
Dez
1971
10
36
26
40
47
91
9
68
62
30
67
84
1972
22
6
25
36
66
88
50
58
45
37
30
4
1973
32
42
26
78
102
86
113
53
21
64
57
46
1974
49
47
16
13
104
93
81
62
68
160
84
166
1975
46
19
29
58
58
79
50
52
42
45
50
32
1976
122
10
16
19
40
43
29
60
31
30
56
36
1977
33
36
49
71
37
85
105
136
58
18
80
36
1978
23
15
50
17
81
38
52
167
106
63
36
80
1979
43
33
83
40
25
81
51
35
96
13
82
65
1980
52
57
39
115
11
96
168
55
64
76
48
54
1981
66
26
85
62
77
45
211
66
55
102
95
80
1982
53
8
36
35
80
46
26
45
17
24
23
38
1983
95
40
30
63
76
23
46
151
36
10
43
48
1984
40
41
11
55
41
57
60
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59
34
38
23
1985
40
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21
14
45
69
1986
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50
53
138
30
59
129
52
68
20
154
1987
100
56
34
49
62
101
163
108
49
29
74
70
1988
49
73
80
7
30
68
94
36
47
13
70
124
1989
35
37
28
67
21
98
74
63
51
55
107
47
1990
14
57
33
61
9
100
24
64
47
31
70
31
1991
14
14
24
37
61
87
35
81
24
17
41
68
1992
59
41
68
46
16
28
114
47
28
52
37
29
1993
47
25
16
27
64
73
126
57
44
46
46
81
1994
56
24
119
62
88
22
44
134
56
37
43
45
1995
35
42
29
66
113
138
36
115
49
23
66
32
1996
1
16
18
24
83
44
113
98
46
41
27
31
1997
11
45
40
53
84
43
168
17
18
47
34
59
1998
26
26
57
39
28
82
91
153
97
83
56
24
1999
33
51
26
40
78
85
142
35
50
28
50
28
2000
57
60
113
23
27
30
66
48
50
49
32
24
Monatswerte niederschlag (mm) 1971–2000
Quelle: Sächsische Klimadatenbank (TU Dresden, LfUG)
Klimatabelle
DrEsDEn-KlotzschE
3

37
Jahr / Monat
Jan
feb
März
april
Mai
Juni
Juli
aug
sep
okt
nov
Dez
1971
-0,7
1,4
1,2
8,8
14,6
14,7
19,0
19,8
12,5
9,7
3,8
3,9
1972
-2,8
2,4
6,2
7,8
12,5
16,0
19,3
16,8
11,6
7,3
5,3
1,5
1973
0,3
1,8
4,6
5,6
13,1
16,4
18,0
18,6
15,2
8,0
3,5
0,6
1974
3,4
3,2
6,6
8,3
11,7
14,5
16,2
18,6
14,9
6,2
5,1
5,0
1975
4,6
1,1
4,4
7,2
12,7
15,6
19,3
19,8
17,4
8,2
2,9
1,7
1976
0,6
0,7
0,8
7,3
13,6
17,6
20,3
16,8
13,7
10,6
5,5
-0,4
1977
0,5
2,9
6,8
6,2
12,5
16,7
16,9
16,9
12,2
11,1
6,1
1,5
1978
1,3
-1,2
5,6
7,0
12,4
15,9
16,8
16,3
12,6
9,9
4,8
0,5
1979
-4,1
-1,4
4,3
7,1
13,9
18,9
15,5
17,4
14,0
8,4
4,2
4,4
1980
-3,6
2,5
2,9
5,9
10,9
15,9
15,8
17,3
14,3
9,1
3,4
1,4
1981
-1,5
0,1
7,7
7,8
14,5
16,7
17,3
17,3
14,9
9,3
4,7
-2,1
1982
-2,3
-0,3
5,5
6,6
13,7
17,7
20,2
19,5
17,6
11,1
6,5
2,7
1983
4,6
-1,9
5,3
10,1
13,5
17,4
21,5
18,8
15,0
10,4
4,1
1,0
1984
1,2
-0,1
2,5
7,2
12,3
14,5
16,2
18,1
13,2
11,3
5,4
1,0
1985
-5,1
-3,8
3,6
8,5
14,4
14,2
18,3
18,0
14,2
9,4
1,1
4,6
1986
0,1
-7,7
3,8
7,4
15,7
16,4
18,6
17,5
12,0
10,3
6,5
1,9
1987
-7,5
-0,7
-0,8
9,5
10,6
15,1
17,9
16,1
15,2
10,1
5,2
2,1
1988
3,6
2,4
2,6
8,7
15,0
15,8
18,8
18,4
14,2
10,0
2,4
2,8
1989
2,5
4,2
7,7
8,6
14,6
16,1
18,2
18,2
15,6
11,6
2,8
3,1
1990
2,8
6,8
7,7
8,1
14,8
16,7
17,4
19,6
12,3
10,8
5,0
0,6
1991
2,0
-2,3
6,9
7,5
9,8
15,0
20,5
18,5
16,0
9,2
4,4
0,5
1992
1,4
3,5
5,0
8,9
15,1
19,2
20,1
21,7
14,6
7,1
5,1
0,9
1993
2,6
-0,7
3,7
11,4
16,4
16,4
17,2
17,1
13,0
8,9
0,2
3,9
1994
3,7
-0,5
6,6
9,1
13,4
17,1
22,8
18,9
14,4
8,1
6,8
3,9
1995
0,0
5,3
3,8
8,8
13,3
15,1
21,8
19,4
13,5
12,1
1,9
-2,0
1996
-4,0
-3,0
0,2
9,1
11,5
16,0
16,2
17,8
10,4
10,1
5,2
-3,7
1997
-3,6
4,3
5,3
5,9
13,5
16,8
17,7
20,7
14,3
7,6
3,8
2,1
1998
2,2
5,0
4,6