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Fachbereich Allgemeine Verwaltung
Hinweise für Ausbildungsleiter, Praxisbetreuer
und Studenten für den Einstellungsjahrgang
2019
zu den Prüfungsleistungen und zur Organisation
im berufspraktischen Teil des Bachelorstudienganges
Allgemeine Verwaltung

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Inhalt
1. Vorbemerkungen ............................................................................................................... 2
2. Praxisberichte.................................................................................................................... 2
2.1 Inhalt ............................................................................................................................ 3
2.2 Umfang ......................................................................................................................... 3
2.3 Formale Gestaltung ...................................................................................................... 3
3. Praxiszeugnis .................................................................................................................... 4
4. Inhalt und Organisation ..................................................................................................... 4

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1. Vorbemerkungen
Das berufspraktische Studium wird in insgesamt zwei Modulen im 3. Semester und in zwei
Modulen im 6. Semester bei den Einstellungsbehörden und weiteren geeigneten Ausbil-
dungsstellen durchgeführt. Es soll das eher handlungsorientierte Fachstudium durch berufs-
praktische Aufgabenstellungen ergänzen.
Während des berufspraktischen Studiums sind als Leistungsnachweis durch die Studenten für
jedes Praxismodul je ein Praxisbericht anzufertigen und der Einstellungsbehörde bzw. der
jeweiligen Ausbildungsstelle (spätestens 1 Woche vor Abschluss des Moduls) sowie der HSF
Meißen (zu Beginn des 4. Semesters und am Ende des 6. Semesters) vorzulegen. Sofern
innerhalb eines Praxismoduls Praxiszeiten in mehreren Ausbildungsgebieten absolviert wer-
den, ist mit dem Praxisbetreuern vom Studenten abzustimmen, auf welches Ausbildungsge-
biet sich der Praxisbericht schwerpunktmäßig beziehen soll. Die Praxisberichte der Studen-
ten werden von den jeweiligen Praxisbetreuern in Abstimmung mit den Ausbildungsleitern
ebenso bewertet, wie deren Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz. Die Bewertung
ist in einem Zeugnis für das berufspraktische Studium zu dokumentieren.
Mit den Praxisberichten sollen die Studenten den Nachweis erbringen, dass sie einerseits
die in den Modulbeschreibungen und in § 4 der Studienordnung geforderten praktischen
Studieninhalte absolviert haben und andererseits in der Lage sind, die in den fachtheoreti-
schen Modulen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der praktischen Anwendung zu
reflektieren. Die Studenten vertiefen im Übrigen ihre Kompetenzen in schriftlicher Ausdrucks-
fähigkeit und in der Kommunikation. Die Ausbildungsbehörden erhalten Informationen über
Tätigkeit und Leistungsstand der Studenten sowie über den Grad der Verzahnung von fach-
theoretischen und fachpraktischen Inhalten.
Hinweis: Alle Studiendokumente stehen zur Einsichtnahme unter
https://www.hsf.sachsen.de/studium/bachelorstudiengaenge/bachelorstudiengang-
allgemeine-verwaltung/
zur
Verfügung.
Für die Erarbeitung der Praxisberichte stellen die Einstellungsbehörden/Ausbildungsstellen
den Studenten einen angemessenen Zeitraum während der Dienstzeit zur Verfügung (Vor-
schlag: 16 Stunden).
2. Praxisberichte
Nachfolgend werden Aussagen sowohl zum Inhalt als auch zu den Formerfordernissen der
Praxisberichte getroffen. Praxisberichte stellen keine „wissenschaftliche Arbeit“ dar. Es wird
gleichwohl dringend empfohlen, vor deren Erstellung die inhaltlichen und formalen Erforder-
nisse mit den Praxisbetreuern und Ausbildungsleitern abzustimmen.

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2.1 Inhalt
Im Praxisbericht werden Themen, Aufgaben, Probleme, Tätigkeiten etc. aus dem jeweiligen
Praxismodul dargestellt. Dabei geht es nicht nur um deren Beschreibung sondern um die
Reflektion und Auseinandersetzung mit diesen. Die Einbeziehung einschlägiger Literatur ist
möglich, aber nicht zwingend.
Der Praxisbericht soll in der Regel aus drei Teilen bestehen:
a) Darstellung
der
jeweiligen
Organisationseinheit
(Arbeitsschwerpunkte, Organisationsstruktur, Mitarbeiter etc.)
b) Darstellung der praktischen Tätigkeit
(Darstellung der Einsatzbereiche, der bearbeiteten Aufgabe(n) in logischer Gliede-
rung (z.B. Beschreibung, Einarbeitung, Probleme, Ergebnisse)
c) Auswertung/persönliche Einschätzung
(Anwendung von Wissen aus den Lehrveranstaltungen, Umsetzbarkeit dieses Wis-
sens, Aufzeigen von Problemen bei der praktischen Tätigkeit, Verbesserungsvor-
schläge).
2.2 Umfang
Der Umfang des reinen Textteils sollte sechs Seiten nicht überschreiten. Abbildungen und
Tabellen können die Übersichtlichkeit verbessern. Es gilt aber zu beachten, dass die Praxis-
berichte nicht überwiegend aus Abbildungen und Tabellen bestehen.
2.3 Formale Gestaltung
Alle Seiten sind als DIN A4-Seiten nur einseitig zu beschreiben. Als Schriftart/-größe sind Arial
11 Punkt (pt) zu verwenden. Für evtl. Fußnoten ist die Schriftgröße 9 pt zu wählen.
Der Textteil ist 1,5 zeilig zu schreiben, wobei Blocksatzschreibweise anzuwenden ist. Größe-
re Lücken sollen durch eine entsprechende (automatische) Silbentrennung vermieden wer-
den. Für die Textseiten ergibt sich damit ein ungefüllter Raum, der für folgende Randauftei-
lung verwendet werden soll: links/rechts: 3 cm/3 cm und oben/unten: 2,5 cm/2,0 cm. Die Sei-
tennummerierung (arabische Ziffern) soll mit dem Textteil beginnen und am Seitenende ein-
gefügt werden.
Hervorhebungen im Text können durch kursive oder fette Formatierung vorgenommen wer-
den, wobei letztere Form eher zurückhaltend eingesetzt werden soll. Zu vermeiden sind Un-
terstreichungen sowie die gleichzeitige Verwendung von kursiver und fetter Formatierung.
Die Praxisberichte können ungebunden abgegeben werden.

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Für die Heftung gilt folgendes Ordnungsschema:
Deckblatt (siehe Anlage 1)
ggf. Inhaltsverzeichnis
ggf. Abkürzungsverzeichnis
ggf. Darstellungsverzeichnis
Textteil
ggf. Anhang
3. Praxiszeugnis
Der von den Studenten zu jedem Praxismodul anzufertigende Praxisbericht sowie deren Fach-
, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz sind vom Praxisbetreuer jeweils mit einer vollen
Notenpunktzahl von 0 - 15 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 19 Abs. 8
SächsAVwDSozwDAPO zu bewerten. Die Bewertung ist im „Zeugnis für das berufsprakti- sche
Studium im Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung“ zu dokumentieren. Zu jedem
Praxismodul ist nur ein Zeugnis zu erstellen. Der Zeugnisvordruck steht als Download zur
Verfügung. Als Anlagen sind dem Zeugnisvordruck „Erläuterungen zum Inhalt des Praxis-
zeugnisses“ sowie ein Vorschlag zur „Bewertung der Praxisberichte“ beigefügt.
Die Ausbildungsstellen übergeben den Studenten das Zeugnis in dreifacher Ausfertigung bis
zum letzten Tag des zu beurteilenden Zeitraums. Vorher ist der Zeugnisinhalt mit den Stu-
denten zu erörtern.
Die Studenten legen der Hochschule (Frau Felsch, Haus 3, Raum 223) die Zeugnisse und die
Praxisberichte zu den Praxismodulen
des 3. Semesters in der ersten Studienwoche des 4. Semesters und
des 6. Semesters spätestens am Tag der Verteidigung der Bachelorarbeit (i. d. R.
Anfang September)
vor.
Zu den Praxismodulen, die außerhalb der Einstellungsbehörde absolviert werden, legen die
Studenten eine Zeugnisausfertigung innerhalb einer Woche nach Übergabe der Einstel-
lungsbehörde vor. Ein Zeugnis verbleibt beim Studenten.
4. Inhalt und Organisation
Maßgebend für die inhaltliche Ausgestaltung des berufspraktischen Studiums sind § 4 Abs. 2
und 3 der Studienordnung sowie die Modulbeschreibungen zu den insgesamt vier Praxismo-
dulen (im 3. Semester: Eingriffs- und/oder Leistungsverwaltung, Querschnittsverwaltung

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und im 6. Semester: Querschnittsverwaltung /Öffentliche Betriebe, Projektmanage-
ment/Planungsverwaltung).
Entsprechend diesen Vorgaben erstellen die Praxisbetreuer in Abstimmung mit den Ausbil-
dungsleitern für die Studenten zu jedem Praxismodul einen Ausbildungsplan und wählen auf
der Grundlage dieses Planes die für die Verwaltungspraxis typischen Verwaltungsvorgänge
aus dem laufenden Betrieb aus. Um einschätzen zu können, auf welche Kenntnisse bei den
Studenten nach dem 2. bzw. 5. Semester aufgebaut werden kann, wird den Praxisbetreuern
die Einsichtnahme in die Modulbeschreibungen und Stoffgliederungspläne der am Fachbe-
reich Allgemeine Verwaltung durchgeführten fachtheoretischen Module empfohlen.
Die Modulbeschreibungen sind unter
https://www.hsf.sachsen.de/studium/bachelorstudiengaenge/bachelorstudiengang-
allgemeine-verwaltung/modulhandbuch/
abrufbar.
Stoffgliederungspläne können bei Frau Hammer unter
kerstin.hammer@hsf.sachsen.de
angefordert werden.
Die für den Einstellungsjahrgang 2019 gültige Prüfungsordnung (Fassung vom 01.09.2018)
bestimmt in § 9 Abs. 3, welche Ausbildungsstellen für die Durchführung von Praxismodulen in
Frage kommen. Als Praxisbetreuer dürfen nur Beamte mit der Befähigung für eine Laufbahn
der Laufbahngruppe 2 oder vergleichbare Beschäftigte beauftragt werden, die über die hierzu
erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen und nach ihrer Persönlichkeit geeignet
sind (§ 9 Abs. 5 SächsAVwDSozwDAPO). Praxisbetreuer sollen in der Regel auch die
Ausbilder-Eignungsprüfung oder den Lehrgang zur Qualifizierung der ausbildenden Fachkraft
bestanden haben.
Für die Organisation und Durchführung des berufspraktischen Studiums gelten nachfolgende
Grundsätze:
a) Das berufspraktische Studium findet in der Regel in den Einstellungsbehörden statt.
b) Im Umfang von mindestens 8 und höchstens 18 ECTS Leistungspunkten soll ein Prakti-
kum bei einer staatlichen und kommunalen Behörde im Freistaat Sachsen absolviert
werden.
c) Ein Modul kann in geeigneten Eigen- und Beteiligungsgesellschaften des Freistaates
Sachsen sowie der sächsischen Kommunen und sonstigen Körperschaften, Anstalten und
Stiftungen des öffentlichen Rechts oder bei vergleichbaren Einrichtungen anderer
Bundesländer, des Bundes sowie anderer europäischer Staaten durchgeführt werden. Für
Praktikumsabschnitte außerhalb der Einstellungsbehörden bewerben sich die Studenten
unmittelbar bei den Ausbildungsstellen.

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d) Sofern kommunal eingestellte Studenten ein Praxismodul in der Landesdirektion Sachsen
absolvieren wollen, sind die Bewerbungen an die Landesdirektion, Referat 13, zu schicken
(für ein Praxismodul im 3. Semester bis 31. Januar, für ein Praxismodul im 6. Semester bis
30. November). Die Bewerbung soll ein Anschreiben enthalten, aus dem u.
a. deutlich hervorgeht, in welchem Zeitraum welches Praxismodul, in welcher Dienststelle
der Landesdirektion gewünscht ist. Mit dem Bewerbungsschreiben ist auch ein tabellari-
scher Lebenslauf einzureichen. Die Unterlagen können per Mail an
Ausbil-
dung@lds.sachsen.de
übermittelt werden. Keinesfalls sollen sich die kommunal einge-
stellten Studenten direkt bei den Fachabteilungen bzw. Fachreferaten in den Dienststel-
len Chemnitz, Dresden oder Leipzig der Landesdirektion bewerben.
Nach Sichtung der Bewerbungen der kommunal eingestellten Studenten erfolgen Rück-
sprachen mit den jeweiligen Fachreferaten der Landesdirektion Sachsen. Anschließend
erhalten die Studenten vom Referat 13 eine Mitteilung, ob das Praktikum in der Landes-
direktion durchgeführt werden kann. Die Landesdirektion bemüht sich, alle Bewerbungen
zu berücksichtigen, kann jedoch nicht garantieren, dass allen Wünschen entsprochen
werden kann. Deshalb empfehlen wir den kommunal eingestellten Studenten, auch ein
Praktikum in sächsischen Staatsministerien und deren nachgeordneten Behörden in Be-
tracht zu ziehen.
e) Die von der Landesdirektion Sachsen selbst eingestellten Studenten sprechen ihre Vor-
stellungen zum Praktikumsablauf im 3. Semester bis 15. Januar und zum Praktikumsab-
lauf im 6. Semester bis 15. November unmittelbar mit der Landesdirektion Sachsen,
Dienststelle Leipzig, Referat 13, ab.
f) Rechtzeitig vor Beginn des Praktikums beantragen die Studenten bei der HSF Meißen die
Zuweisung zu den von ihnen ausgewählten Ausbildungsstellen.
Mit dem Antrag (Antragsformulare für das 3. bzw. 6. Semester stehen zum Download zur
Verfügung, sind zwingend zu verwenden und am PC auszufüllen) sind die vorgesehenen
Arbeitsbereiche bzw. Ausbildungsgebiete anzugeben, die zuständigen Praxisbetreuer und
der Ausbildungsleiter zu benennen und eine Einverständniserklärung der Ausbil-
dungsstelle sowie der Einstellungsbehörde vorzulegen. Die Studenten geben ihren An-
trag zum berufspraktischen Studium im 3. Semester bis zum 15. Mai, den Antrag zum
berufspraktischen Studium im 6. Semester bis zum 15. Januar im Studentensekretariat der
HSF Meißen ab.
Bei der Organisation und Durchführung der berufspraktischen Semester sind außerdem
nachfolgende Hinweise zu beachten:

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a) Den Ausbildungsstellen entstehen bei der Durchführung des berufspraktischen Studiums
keine Kosten. Die Studenten erhalten ihre Vergütung von der jeweiligen Einstellungsbe-
hörde.
Dienstreisen, die die Studenten im Auftrag der Ausbildungsstelle durchführen, müssen
jedoch von dieser finanziert werden.
b) Hinsichtlich der von den Studenten im Praktikum verursachten Schadensfälle haftet de-
ren Einstellungsbehörde, sofern sie von den Studenten nicht grob fahrlässig oder vor-
sätzlich herbeigeführt wurden.
c) Dienstunfälle sind sofort der Einstellungsbehörde und der HSF Meißen anzuzeigen.
d) Der Abschluss eines Praktikumsvertrages ist nicht notwendig, da die Zuweisung der Stu-
denten erst nach Vorlage der Praktikumsbestätigung erfolgt.
e) Im Falle einer Erkrankung haben die Studenten eine Kopie der Krankschreibung inner-
halb von drei Tagen der Praktikumsstelle und der HSF Meißen vorzulegen. Das Original
muss von den Studenten innerhalb von drei Tagen der jeweiligen Einstellungsbehörde
zugeleitet werden.
f) Die Studenten erhalten von ihrer Einstellungsbehörde zum Studienbeginn bzw. zum Be-
ginn des jeweiligen Kalenderjahres Urlaubsblätter, auf denen der Urlaubsanspruch ver-
merkt ist. Urlaub, der von den Studenten während des berufspraktischen Studiums ge-
nommen wird, ist bei den jeweiligen Ausbildungsstellen zu beantragen und wird von die-
sen genehmigt. Die Einstellungsbehörden prüfen, ob der Urlaub ordnungsgemäß in An-
spruch genommen wurde.

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Praxisbericht für das Modul
BaAV-…….
……………………………………
von
…………………………………….
Praxiszeitraum:
Organisationseinheit(en):
Abgabedatum: