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Sächsisches Landesamt für
Mess- und Eichwesen
Pressemitteilung
Auch im Urlaub nicht zu viel für „Nebenkosten“ zahlen
Die Urlaubszeit und damit auch die Campingsaison ist in Sachsen im vollen Gange.
Eigentlich ja eine Zeit, in der man abschalten und genießen und sich nicht mit so lästigen
Themen wie „Nebenkosten“ für Strom und Wasser befassen will. Andererseits sollen auch die
schönsten Wochen des Jahres preiswert sein und jeder will für sein Geld auch den gerechten
Gegenwert erhalten.
Seit Jahren überwacht das Sächsische Landesamt für Mess- und Eichwesen (SLME) die
sächsischen Elektrizitäts- und Wasserversorgungsunternehmen auf Einhaltung eichrechtlicher
Bestimmungen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Sachsen zu Hause in ihren eigenen vier
Wänden auf die gemessenen Werte für Strom- und Wasserverbrauch vertrauen können. Nur
ein geeichtes Messgerät garantiert die Richtigkeit der Messwerte. Zwar hat das SLME keinen
Einfluss auf die Preisgestaltung der Versorgungsunternehmen, aber wir sichern so, dass der
Bürger nur die Kilowattstunden oder Kubikmeter berechnet bekommt, die er verbraucht hat.
Das ist aktiver Verbraucherschutz – und das bereits seit fast 150 Jahren!
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Zurück zum Urlaub und den Campingplätzen. Abgesehen von einigen Abenteuercamps will
der Gast auch dort nicht auf Strom und Wasser verzichten. Auch wenn man das im Urlaub
gern verdrängt; auch hier ist dafür zu zahlen. Ob es dabei immer mit rechten Dingen zugeht,
will das SLME mit seinen Eichämtern in diesem Jahr ermitteln. Deshalb werden jetzt in der
Hochsaison die sächsischen Campingplätze stichprobenartig von uns kontrolliert: Sind die
Strom- und Wasserzähler geeicht? Wie wird abgerechnet: nach Verbrauch oder mit einer
Pauschale? Gibt es dabei Unterschiede zwischen Kurzzeit- und Dauercampern?
Antworten auf diese Fragen werden nach der Campingsaison im Herbst 2007 vorliegen und
das SLME wird dann von den Ergebnissen berichten. Bis dahin wünschen wir allen Urlaubern
schöne und sonnige Wochen und beste Erholung auf sächsischen Campingplätzen!
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Die Einführung eines allgemeinen Landesgewichtes und die „Bestimmungen über das Maß- und Gewichtswesen im Allgemeinen vom 12.
März 1858“ im damaligen Königreich Sachsen
können als Geburtsstunde der staatlichen Eichverwaltung in Sachsen angesehen werden.