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Auszug aus dem Zuwanderungs- und Integrationskonzept II des Freistaates
Sachsen
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Vorbemerkung
Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben.
Das ist die Leitidee des fortgeschriebenen Zuwanderungs- und Integrationskonzepts für den Freistaat
Sachsen (ZIK II), welches am 24. April 2018 von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedet wurde.
Hierbei wird an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 angeknüpft. Das ZIK II entstand unter breiter
Öffentlichkeitsbeteiligung und berücksichtigt aktuelle Entwicklungen, Chancen und Aufgaben. Dazu ge-
hört insbesondere die humanitäre Verantwortung und Solidarität für Flüchtlinge.
Das Konzept enthält in 12 Handlungsfeldern Ziele und Maßnahmen, um die Integration von Menschen
mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft noch stärker zu unterstützen, damit Sachsen für alle
Menschen eine gute Heimat ist. Beim Fortschreibungsprozess haben der »Beirat für Migration und Inte-
gration« und eine Interministerielle Arbeitsgruppe mitgewirkt. In das breit angelegte Beteiligungsverfahren
waren Zuwanderungs- und Integrationsakteure sowie die interessierte Öffentlichkeit einbezogen.
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Die Sächsische Staatsregierung setzt sich im Bereich der schulischen Bildung für die Herstellung von
Chancengerechtigkeit ein. Dieses Vorhaben beruht auf der Grundlage des Sächsischen Schulgesetzes
und des sächsischen Konzeptes zur Integration von Migranten vom 01.08.2000 und soll für jede Schüle-
rin und für jeden Schüler den bestmöglichen Schul- und Berufsabschluss ermöglichen.
Maßnahmen für die Erreichung der Ziele in diesem Bereich (Auswahl):
-
Bildungssprache und sprachliche Bildung systematisch entwickeln als Aufgabe jedes Unterrichts-
die Primarstufe,
Sekundarstufe I und II (unter anderem durch Sicherstellung des Unterrichtsfaches Deutsch als Zweit-
sprache [DaZ]).
- Zwei- und Mehrsprachigkeit als Bildungsressource fördern (zum Beispiel im Rahmen der Ganztags-
angebote und des herkunftssprachlichen Unterrichts).
- Ausbildungskapazitäten für DaZ-Lehrende an den lehramtsausbildenden Universitäten sichern und
ausbauen.
- Schulen mit Vorbereitungsklassen unterstützen (zum Beispiel durch spezifische Beratungs- und Un-
terstützungsangebote).
- Bei Bedarf individuelle Lernförderung für einen bestmöglichen Schulerfolg vermitteln (zum Beispiel
durch Förderung ehrenamtlicher Bildungspatenschaften).
- Die Rolle der Betreuungslehrerin beziehungsweise des Betreuungslehrers als Berater, Mentor und
Integrationsbegleiter im schulischen Integrationsprozess stärken und den Einsatz der schulartüber-
greifenden Koordinatorinnen und Koordinatoren/Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Mi-
gration und Integration in der Schulaufsicht weiterführen.
-
Schulsozialarbeit weiterhin entsprechend den örtlichen (inklusive interkulturellen) Bedarfen unterstüt-
zen, verbunden mit Maßnahmen zu einer geeigneten schulpsychologischen Betreuung.
- Partizipation von Eltern als Teil der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft stärken (zum Beispiel
durch mehrsprachige Elterninformationen über das Schul- und Bildungssystem, den Einbezug von
Sprachmittlung, die Mitwirkung in Elternräten sowie die Öffnung und Gründung von Elternnetzwer-
ken).
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https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/31175
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http://www.willkommen.sachsen.de/24463.htm
faches durch den Einsatz der Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für
[aufgerufen am 07.11.2018]
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Auszug aus dem Zuwanderungs- und Integrationskonzept II des Freistaates
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Vorbemerkung
Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben.
Das ist die Leitidee des fortgeschriebenen Zuwanderungs- und Integrationskonzepts für den Freistaat
Sachsen (ZIK II), welches am 24. April 2018 von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedet wurde.
Hierbei wird an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 angeknüpft. Das ZIK II entstand unter breiter
Öffentlichkeitsbeteiligung und berücksichtigt aktuelle Entwicklungen, Chancen und Aufgaben. Dazu ge-
hört insbesondere die humanitäre Verantwortung und Solidarität für Flüchtlinge.
Das Konzept enthält in 12 Handlungsfeldern Ziele und Maßnahmen, um die Integration von Menschen
mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft noch stärker zu unterstützen, damit Sachsen für alle
Menschen eine gute Heimat ist. Beim Fortschreibungsprozess haben der »Beirat für Migration und Inte-
gration« und eine Interministerielle Arbeitsgruppe mitgewirkt. In das breit angelegte Beteiligungsverfahren
waren Zuwanderungs- und Integrationsakteure sowie die interessierte Öffentlichkeit einbezogen.
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Die Sächsische Staatsregierung setzt sich im Bereich der schulischen Bildung für die Herstellung von
Chancengerechtigkeit ein. Dieses Vorhaben beruht auf der Grundlage des Sächsischen Schulgesetzes
und des sächsischen Konzeptes zur Integration von Migranten vom 01.08.2000 und soll für jede Schüle-
rin und für jeden Schüler den bestmöglichen Schul- und Berufsabschluss ermöglichen.
Maßnahmen für die Erreichung der Ziele in diesem Bereich (Auswahl):
-
Bildungssprache und sprachliche Bildung systematisch entwickeln als Aufgabe jedes Unterrichts-
die Primarstufe,
Sekundarstufe I und II (unter anderem durch Sicherstellung des Unterrichtsfaches Deutsch als Zweit-
sprache [DaZ]).
- Zwei- und Mehrsprachigkeit als Bildungsressource fördern (zum Beispiel im Rahmen der Ganztags-
angebote und des herkunftssprachlichen Unterrichts).
- Ausbildungskapazitäten für DaZ-Lehrende an den lehramtsausbildenden Universitäten sichern und
ausbauen.
- Schulen mit Vorbereitungsklassen unterstützen (zum Beispiel durch spezifische Beratungs- und Un-
terstützungsangebote).
- Bei Bedarf individuelle Lernförderung für einen bestmöglichen Schulerfolg vermitteln (zum Beispiel
durch Förderung ehrenamtlicher Bildungspatenschaften).
- Die Rolle der Betreuungslehrerin beziehungsweise des Betreuungslehrers als Berater, Mentor und
Integrationsbegleiter im schulischen Integrationsprozess stärken und den Einsatz der schulartüber-
greifenden Koordinatorinnen und Koordinatoren/Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Mi-
gration und Integration in der Schulaufsicht weiterführen.
-
Schulsozialarbeit weiterhin entsprechend den örtlichen (inklusive interkulturellen) Bedarfen unterstüt-
zen, verbunden mit Maßnahmen zu einer geeigneten schulpsychologischen Betreuung.
- Partizipation von Eltern als Teil der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft stärken (zum Beispiel
durch mehrsprachige Elterninformationen über das Schul- und Bildungssystem, den Einbezug von
Sprachmittlung, die Mitwirkung in Elternräten sowie die Öffnung und Gründung von Elternnetzwer-
ken).
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-
Stipendien für neuzugewanderte motivierte junge Menschen mit Migrationshintergrund (zum Beispiel
das START-Stipendium) ausbauen.
-
Den professionellen Umgang mit sprachlicher, kultureller und sozialer Heterogenität und Vielfalt stär-
ken (zum Beispiel durch Schaffung eines integrationsfördenden Klimas an Schulen und Förderung
der Elternzusammenarbeit und Kooperation mit außerschulischen Partnern).
- Kinder und Jugendliche mit stark unterbrochenen Bildungsbiografien oder ohne Schulbesuch unter-
stützen (zum Beispiel durch die Erarbeitung von neuen Lösungswegen zur Fortführung der Bildungs-
laufbahn unter Nutzung der Möglichkeiten des ersten und zweiten Bildungsweges und deren mittelfri-
stige Etablierung im Regelsystem sowie den Ausbau der Kooperation zwischen Betreuungslehrerin
beziehungsweise Betreuungslehrer und Berufsberaterin beziehungsweise Berufsberater der Bundes-
agentur für Arbeit und der Jobcenter).
-
Individuelle Übergänge kultursensibel gestalten und Anschlüsse sichern.
- Gleichmäßige Verteilung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an Schulen si-
cherstellen.
- Kindern und Jugendlichen, welche verpflichtet sind, länger als drei Monate in der Erstaufnahmeein-
richtung zu wohnen, wird der Zugang zu Bildung ermöglicht (vergleiche EU-Aufnahmerichtlinie
2013/33/EU).
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Auszüge aus Verwaltungsvorschriften und Verordnungen des Sächsischen
Staatsministeriums für Kultus – schulartübergreifend
Auszug aus dem
Sächsischen Schulgesetz in der Fassung der Bekanntmachung
vom 16. Juli 2004 (SächsGVBl. S. 298), das zuletzt durch Artikel 32 des Gesetzes
vom 26. April 2018 (SächsGVBl. S. 198) geändert worden ist
1. Teil
Allgemeine Vorschriften
1. Abschnitt
Erziehungs- und Bildungsauftrag, Geltungsbereich
§ 1
Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule
(8) Die Schule fördert Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, durch zusätzliche Angebote
zum Erwerb der deutschen Sprache. Sie sollen gemeinsam mit allen anderen Schülern unterrichtet
werden und aktiv am gemeinsamen Schulalltag teilnehmen.
2. Teil
Schulträgerschaft
§ 25
Schulbezirk und Einzugsbereich
(6) Zur Förderung der Integration kann die Schulaufsichtsbehörde nach Anhörung der Eltern im
Benehmen mit den betroffenen Schulträgern und Trägern der Schülerbeförderung den Ort der schu-
lischen Integration für Schüler festlegen, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich
Deutsch ist.
4. Teil
Schulverhältnis
§ 34
Wahl des Bildungsweges
(3) Die oberste Schulaufsichtsbehörde wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung
1. die näheren Einzelheiten zur Beratung der Eltern,
2. das Verfahren und die Inhalte der Leistungserhebung nach Absatz 2 Satz 3 Nummer 3,
3. das Ersetzen des Fachs Deutsch durch das Fach Sorbisch an sorbischen Schulen sowie
4. die Anerkennung der im Herkunftsland erbrachten Leistungen und das Ersetzen des Fachs
Deutsch durch die jeweilige Herkunftssprache für Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder
nicht ausschließlich Deutsch ist, zu regeln.
Das vollständige Schulgesetz finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/4192-Saechsisches-Schulgesetz.
Auszug aus dem
Sächsischen Schulgesetz in der Fassung der Bekanntmachung
vom 27. September 2018 (SächsGVBl. S. 648), das durch Artikel 14 des Gesetzes
vom 14. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 782) geändert worden ist
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Auszug aus dem Zuwanderungs- und Integrationskonzept II des Freistaates
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Vorbemerkung
Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben.
Das ist die Leitidee des fortgeschriebenen Zuwanderungs- und Integrationskonzepts für den Freistaat
Sachsen (ZIK II), welches am 24. April 2018 von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedet wurde.
Hierbei wird an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 angeknüpft. Das ZIK II entstand unter breiter
Öffentlichkeitsbeteiligung und berücksichtigt aktuelle Entwicklungen, Chancen und Aufgaben. Dazu ge-
hört insbesondere die humanitäre Verantwortung und Solidarität für Flüchtlinge.
Das Konzept enthält in 12 Handlungsfeldern Ziele und Maßnahmen, um die Integration von Menschen
mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft noch stärker zu unterstützen, damit Sachsen für alle
Menschen eine gute Heimat ist. Beim Fortschreibungsprozess haben der »Beirat für Migration und Inte-
gration« und eine Interministerielle Arbeitsgruppe mitgewirkt. In das breit angelegte Beteiligungsverfahren
waren Zuwanderungs- und Integrationsakteure sowie die interessierte Öffentlichkeit einbezogen.
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Die Sächsische Staatsregierung setzt sich im Bereich der schulischen Bildung für die Herstellung von
Chancengerechtigkeit ein. Dieses Vorhaben beruht auf der Grundlage des Sächsischen Schulgesetzes
und des sächsischen Konzeptes zur Integration von Migranten vom 01.08.2000 und soll für jede Schüle-
rin und für jeden Schüler den bestmöglichen Schul- und Berufsabschluss ermöglichen.
Maßnahmen für die Erreichung der Ziele in diesem Bereich (Auswahl):
-
Bildungssprache und sprachliche Bildung systematisch entwickeln als Aufgabe jedes Unterrichts-
die Primarstufe,
Sekundarstufe I und II (unter anderem durch Sicherstellung des Unterrichtsfaches Deutsch als Zweit-
sprache [DaZ]).
- Zwei- und Mehrsprachigkeit als Bildungsressource fördern (zum Beispiel im Rahmen der Ganztags-
angebote und des herkunftssprachlichen Unterrichts).
- Ausbildungskapazitäten für DaZ-Lehrende an den lehramtsausbildenden Universitäten sichern und
ausbauen.
- Schulen mit Vorbereitungsklassen unterstützen (zum Beispiel durch spezifische Beratungs- und Un-
terstützungsangebote).
- Bei Bedarf individuelle Lernförderung für einen bestmöglichen Schulerfolg vermitteln (zum Beispiel
durch Förderung ehrenamtlicher Bildungspatenschaften).
- Die Rolle der Betreuungslehrerin beziehungsweise des Betreuungslehrers als Berater, Mentor und
Integrationsbegleiter im schulischen Integrationsprozess stärken und den Einsatz der schulartüber-
greifenden Koordinatorinnen und Koordinatoren/Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Mi-
gration und Integration in der Schulaufsicht weiterführen.
-
Schulsozialarbeit weiterhin entsprechend den örtlichen (inklusive interkulturellen) Bedarfen unterstüt-
zen, verbunden mit Maßnahmen zu einer geeigneten schulpsychologischen Betreuung.
- Partizipation von Eltern als Teil der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft stärken (zum Beispiel
durch mehrsprachige Elterninformationen über das Schul- und Bildungssystem, den Einbezug von
Sprachmittlung, die Mitwirkung in Elternräten sowie die Öffnung und Gründung von Elternnetzwer-
ken).
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https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/31175
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faches durch den Einsatz der Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für
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Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Lehrpläne und Stundentafeln für Grundschulen,
Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien (Sekundarstufe I),
Abendoberschulen, Abendgymnasien und Kollegs
(jeweils Vorkurs und Einführungsphase) und allgemeinbildende Schulen
im sorbischen Siedlungsgebiet im Freistaat Sachsen
(VwV Stundentafeln) vom 20. Juni 2018 (MBl.SMK S. 347)
I.
Geltungsbereich
Diese Verwaltungsvorschrift gilt für die Erteilung des Unterrichts an allen Grundschulen, Förderschulen,
Oberschulen, Gymnasien (Sekundarstufe I), Abendoberschulen, Abendgymnasien und Kollegs (jeweils
Vorkurs und Einführungsphase) in öffentlicher Trägerschaft im Freistaat Sachsen sowie an allgemeinbil-
denden Schulen in öffentlicher Trägerschaft im sorbischen Siedlungsgebiet im Freistaat Sachsen.
IX.
Deutsch als Zweitsprache
Die Stundentafel für das Fach Deutsch als Zweitsprache umfasst für die Grundschulen 15 Wochenstun-
den, für die Oberschulen 25 Wochenstunden und für Kollegs 32 Wochenstunden je gebildeter Vorberei-
tungsklasse oder -gruppe. Der begleitende Unterricht im Fach Deutsch als Zweitsprache (3. Etappe) um-
fasst in den in Ziffer I genannten Schulen mindestens 2 Wochenstunden und höchstens 4 Wochenstun-
den je gebildeter Gruppe.
X.
Abkürzungen der Fächernamen
Zur Abkürzung der Namen der in den Grundschulen, Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien und Schu-
len des zweiten Bildungsweges unterrichteten Fächer, Lernbereiche an der Schule mit dem Förder-
schwerpunkt Lernen, Arbeitsgemeinschaften und der sonstigen in der Stundentafel verwendeten Begriffe
sind die in der Anlage 7 beigefügten Bezeichnungen zu verwenden.
Aus Anlage 7 (zu Ziffer X)
Abkürzungen der Fächer, Lernbereiche an der Schule mit dem
Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und der sonstigen in den Stundentafeln
verwendeten Begriffe (Grundschule, Oberschule, Förderschule, Gymnasium
und Schulen des zweiten Bildungsweges)
Fach, Lernbereich oder Begriff
Einheitliche Abkürzungen für alle Schularten
Deutsch als Zweitsprache
DaZ
Herkunftssprache
HU
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17744-VwV-Stundentafeln.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Lehrpläne und Stundentafeln für Grundschulen,
Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien (Sekundarstufe I),
Abendoberschulen, Abendgymnasien und Kollegs
(jeweils Vorkurs und Einführungsphase) und allgemeinbildende Schulen
im sorbischen Siedlungsgebiet im Freistaat Sachsen
(VwV Stundentafeln) vom 20. Juni 2018 (MBl.SMK S. 347), die durch die
Verwaltungsvorschrift vom 17. April 2019 (MBl.SMK S. 93) geändert worden ist
XI.
Aus Anlage 7 (zu Ziffer XI)
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Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Bedarfsberechnung für die Unterrichtsversorgung, die Unterrichtsorganisation
und zum Ablauf des Schuljahres 2018/2019 (VwV Bedarf und Schuljahresablauf 2018/2019)
vom 23. Mai 2018 (MBl.SMK S. 191), die durch die Verwaltungsvorschrift
vom 12. September 2018 (MBl.SMK S. 551)
geändert worden ist
A.
Regelungen zur Bedarfsberechnung für die Unterrichtsversorgung
und die Unterrichtsorganisation
II.
Bedarfsberechnung, Personalzuweisung, Kapitalisierung
6. Über den gemäß Nummer 4 und 5 ermittelten Umfang an Lehrerwochenstunden hinaus werden zu-
gewiesen:
b) 0,4 Lehrerwochenstunden für jeden Schüler, der im Rahmen der dritten Etappe der Sächsischen
Konzeption zur Integration von Migranten vom 1. August 2000 (MBI.SMK S. 149), zuletzt enthal-
ten in der Verwaltungsvorschrift vom 11. Dezember 2017 (SächsABl.SDr. S. S 409) in eine Re-
gelklasse oder in einen Kurs integriert ist, …
8. Soweit im Rahmen der Umsetzung der ersten und zweiten Etappe der Sächsischen Konzeption zur
Integration von Migranten die Bildung von Vorbereitungsgruppen mit weniger als 10 Schülern unver-
meidlich ist, entscheidet das Landesamt für Schule und Bildung über die Zuweisung der notwendigen
Lehrerwochenstunden.
III.
Schul- und Unterrichtsorganisation, Klassen, Kurs- und Gruppenbildung
3. Förderung der Integration
a) Vorbereitungsklassen und
ortnah eingerichtet werden.
b) An Schulen mit Vorbereitungsklassen oder
Integration der Schüler dieser Klas-
sen oder Gruppen in die Regelklassen bei der Klassenbildung zu berücksichtigen.
c) Die Niveaubeschreibung Deutsch als Zweitsprache wird mit der Halbjahresinformation und den
Zeugnissen ausgehändigt.
C.
Regelungen zum Ablauf und zur Durchführung des Schuljahres
an Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen und
Schulen des zweiten Bildungsweges
VI.
Feststellungsprüfungen und Prüfungen in der Herkunftssprache
1. Oberschulen und Abendoberschulen
a) Schüler, die gemäß § 36 Absatz 2 der Schulordnung Ober- und Abendoberschulen vom 11. Juli
2011 (SächsGVBl. S. 277, 365), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 7. Mai 2018
(SächsGVBl. S. 233) geändert worden ist, die Prüfung im Fach Englisch durch eine Prüfung in
der Herkunftssprache ersetzen möchten, stellen bis zum 28. September 2018 den Antrag bei der
Schule.
b) Bis zum 19. Oktober 2019 entscheidet der Prüfungsausschuss der Schule über den Antrag und
teilt die Entscheidung den Eltern oder dem volljährigen Schüler mit.
c) Die Prüfungen in der Herkunftssprache finden jeweils an dem Tag statt, der in der Ziffer III Num-
mer 2 Buchstaben b und c für das Fach Englisch festgelegt ist.
d) Bis zum 21. Juni 2019 werden den Eltern oder den volljährigen Schülern die Prüfungsergebnisse
bekannt gegeben.
-gruppen sollen wohn
-gruppen ist die
,
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Bedarfsberechnung für die Unterrichtsversorgung, die Unterrichtsorganisation
und zum Ablauf des Schuljahres 2019/2020 (VwV Bedarf und Schuljahresablauf 2019/2020)
vom 10. Mai 2019 (MBl.SMK S. 146)
Regelungen zum Ablauf und zur Durchführung des Schuljahres
an Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen und
Schulen des zweiten Bildungsweges
1. Oberschulen, Abendoberschulen und Förderschulen
a) Schüler, die gemäß § 36 Absatz 2 der Schulordnung Ober- und Abendoberschulen vom
11. Juli 2011 (SächsGVBl. S. 277, 365), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom
7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 223) geändert worden ist, die Prüfung im Fach Englisch durch eine
Prüfung in der Herkunftssprache ersetzen möchten, stellen bis zum 27. September 2019 den
Antrag bei der Schule. Schüler an Förderschulen, die nach den Lehrplänen der Oberschule un-
terrichtet werden und die Prüfung im Fach Englisch durch eine Prüfung in der Herkunftssprache
ersetzen möchten, stellen ebenfalls bis zum 27. September 2019 den Antrag bei der Schule.
b) Bis zum 18. Oktober 2019 entscheidet der Prüfungsausschuss der Schule über den Antrag und
teilt die Entscheidung den Eltern oder dem volljährigen Schüler mit.
c) Die Prüfungen in der Herkunftssprache finden jeweils an dem Tag statt, der in Ziffer III
Nummer 2 Buchstaben b und c für das Fach Englisch festgelegt ist.
d) Bis zum 3. Juli 2020 werden den Eltern oder den volljährigen Schülern die Prüfungsergebnisse
bekannt gegeben.
A
C
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2. Gymnasien und Kollegs
a)
Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung ablegen möchten, stellen den Antrag bis
beim Schulleiter. Ebenfalls bis zum 28. September 2018 stellen Schüler
- und Kollegverordnung ablegen möchten, den Antrag
lleiter.
b) Bis zum 19. Oktober 2018 entscheidet der Schulleiter über den Antrag und teilt die Entscheidung
den Eltern oder den volljährigen Schülern mit.
c) Die Feststellungsprüfung findet an dem Tag statt, der in Ziffer III Nummer 2 Buchstabe b für das
Fach Englisch festgelegt ist.
d) Bis zum 15. Juni 2019 wird den Eltern oder den volljährigen Schülern das Prüfungsergebnis be-
kanntgegeben.
D.
Regelungen zum Ablauf und zur Durchführung des Schuljahres
an berufsbildenden Schulen
III.
Prüfungszeiträume und -termine
5. c)
an der Fach-
Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache vor
der Aufnahme in das Berufliche Gymnasium
15. Mai 2019
Prüfung in der Herkunftssprache in der Klassen-
stufe 12 der Fachoberschule
20. Mai 2019
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17729-VwV-Bedarf-und-Schuljahresablauf-2018-2019.
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über die Arbeitszeit der beamteten Lehrkräfte
(Sächsische Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung - SächsLKAZVO)
vom 7. Juli 2017 (SächsGVBl. S. 387)
§ 4
Anrechnungen
(2) 2. Der schulbezogene Anrechnungsumfang erhöht sich für jede eingerichtete Vorbereitungsklasse um
zwei Anrechnungsstunden für die Aufgaben der Betreuungslehrer.
Die vollständige Verordnung finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17345-Saechsische-Lehrkraefte-Arbeitszeitverordnung.
Absatz 10
zum 28. September 2018
am Kolleg, die eine schriftliche Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache gemäß § 7a
Absatz 1 Nummer 2 der Abendgymnasien
beim Schu
Schüler, die eine schriftliche Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache gemäß § 17
oberschule
Feststellungsprüfungen am Beruflichen Gymnasium/Prüfung in der Herkunftssprache
2. Gymnasien und Kollegs
a) Schüler, die eine schriftliche Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache gemäß § 17 Ab-
satz 10 Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung ablegen möchten, stellen den Antrag bis zum
27. September 2019 beim Schulleiter. Ebenfalls bis zum 27. September 2019 stellen Schüler am
Kolleg, die eine schriftliche Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache gemäß § 7a Absatz 1
Nummer 2 der Abendgymnasien- und Kollegverordnung vom 8. September 2008 (SächsGVBl.
S. 555, 599), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 240)
geändert worden ist, ablegen möchten, den Antrag beim Schulleiter.
b) Bis zum 18. Oktober 2019 entscheidet der Schulleiter über den Antrag und teilt die Entscheidung
den Eltern oder den volljährigen Schülern mit.
c) Die Feststellungsprüfung findet an dem Tag statt, der in Ziffer III Nummer 2 Buchstabe b für das
Fach Englisch festgelegt ist.
d) Bis zum 27. Juni 2020 wird den Eltern oder den volljährigen Schülern das Prüfungsergebnis
bekanntgegeben.
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25. Mai 2020
10. Juni 2020
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18191
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Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Überlassung von Lernmitteln
(Sächsische Lernmittelverordnung – SächsLernmitVO)
vom 19. Juni 2017 (SächsGVBl. S. 371)
§ 1
Lernmittelfreiheit
(1) Von der Lernmittelfreiheit umfasst sind
5. ein- und zweisprachige Wörterbücher, fremdsprachige Grammatiken und Nachschlagewerke, …
Die vollständige Verordnung finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17333-Saechsische-Lernmittelverordnung.
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über die Bildung von Klassen, Kursen, Gruppen
(Sächsische Klassenbildungsverordnung – SächsKlassBVO)
vom 7. Juli 2017 (SächsGVBl. S. 384)
§ 3
Klassenobergrenze zur Förderung der Integration
Die Klassenobergrenze für Vorbereitungsklassen oder -gruppen für Schüler mit Migrationshinter-
grund ergibt sich aus Abschnitt 2 der Anlage.
Auszug aus der Anlage zu § 3
Abschnitt 2
Schulart
Organisationsform, Klasse, Gruppe
Obergrenze
Grundschule, Oberschule Erste und Zweite Etappe der
Sächsischen Konzeption zur
Integration von Migranten
Vorbereitungsklasse
Vorbereitungsgruppe
23
12
Berufsschulen
Vorbereitungsklassen mit berufspraktischen Aspekten
im Berufsvorbereitungsjahr
22
Die vollständige Verordnung finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17344-Saechsische-Klassenbildungsverordnung.
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über die Schulnetzplanung im Freistaat Sachsen
(Sächsische Schulnetzplanungsverordnung - SächsSchulnetzVO)
vom 10. Juli 2017 (SächsGVBl. S. 395)
Abschnitt 1
§ 5 Bedarfsprognose
(4) Der Planungsrichtwert an den öffentlichen Schulen beträgt 25 Schüler je Klasse, soweit in der
Anlage nichts Abweichendes bestimmt ist.
Auszug aus der Anlage zu § 5 Absatz 4)
Schulart, Förderschultyp
Klasse, Klassenstufe, Kurs
Planungsrichtwert
Grundschule, Oberschule
Vorbereitungsklasse
(erste und zweite Etappe
der sächsischen Konzep-
tion zur Integration von
Migranten)
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Die vollständige Verordnung finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17346-Saechsische-Schulnetzplanungsverordnung.
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Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Gestaltung von Zeugnissen und Halbjahresinformationen an
allgemeinbildenden Schulen und Schulen des zweiten Bildungsweges
(Verwaltungsvorschrift Zeugnisformulare – VwV Zeugnis) vom 9. April 2010
(MBl.SMK S. 182), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 9. Juni 2016
(MBl.SMK S. 176) geändert worden ist, zuletzt enthalten in der Verwaltungsvorschrift
vom 11. Dezember 2017 (SächsABl.SDr. S. S 409)
IX.
Formvorschriften
1) Gestaltung
b) Allgemeine Fächerreihenfolge
Besteht bei den Fächern „Ev./Kath. Religion/Ethik¹“, „Kunst/Musik¹“ und „Geschichte/
Geographie¹“ eine Wahlmöglichkeit, wird nur das belegte Fach ausgewiesen. Die Benotung
der Fächer „Deutsch als Zweitsprache“, „Sorbisch als Muttersprache“ und „Sorbisch als
Zweitsprache“ wird unterhalb des Faches „Deutsch“ ausgewiesen; die übrigen Fächer ver-
schieben sich in der linken Spalte entsprechend nach unten. Wird eine Pflichtfremdsprache
durch herkunftssprachlichen Unterricht ersetzt, wird die Benotung der jeweiligen Sprache des
Herkunftslandes als 1. oder 2. Pflichtfremdsprache eingetragen.
2) Noteneintragung
Die Eintragung der Noten erfolgt in Ziffern. Nicht zu unterrichtende Fächer werden auf dem
Zeugnisformular mit einem Gedankenstrich „–“ ausgewiesen. Dies gilt auch für die Fächer im
Rahmen der schrittweisen Integration von Schülern mit Migrationshintergrund, für die eine verba-
le Einschätzung unter „Bemerkungen“ aufgenommen wird. Fällt der Unterricht in einem zu ertei-
lenden Fach aus, wird dies mit dem Hinweis „nicht erteilt“ kenntlich gemacht. Unterrichtete Fä-
cher, die nicht benotet werden, erhalten den Hinweis „teilgenommen“. Wird gemäß § 25 Abs. 5
der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über Förderschulen im Freistaat
Sachsen (Schulordnung Förderschulen – SOFS) vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 317), die
zuletzt durch Verordnung vom 14. August 2013 (SächsGVBl. S. 735) geändert worden ist, auf
eine Benotung verzichtet, wird dies durch die Eintragung „keine Benotung“ ausgewiesen. Liegt
für einzelne Fächer eine Befreiung vor und ist eine Benotung nicht möglich, wird „befreit“ einge-
tragen.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/11357-Verwaltungsvorschrift-Zeugnisformulare.
Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise als deutsche Schulabschlüsse:
http://www.schule.sachsen.de/3683.htm
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Auszüge aus Verordnungen des Sächsischen Staatsministeriums
für Kultus – schulartspezifisch
Grundschule
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Grundschulen im Freistaat Sachsen
(Schulordnung Grundschulen - SOGS) vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 312),
die zuletzt durch die Verordnung vom 4. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 253)
geändert worden ist
Abschnitt 2
Schuleingangsphase und Schulwechsel
§ 3
Anmeldung
(6) Für Kinder, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, wird auf Wunsch der
Eltern eine besondere Bildungsberatung angeboten.
(7) Die Eltern melden die Kinder an. Bei der Anmeldung ist die Geburtsurkunde oder ein entsprechender
Nachweis über die Identität des Kindes vorzulegen. Folgende Daten werden verarbeitet:
11. Erklärung der Eltern zur Zwei- oder Mehrsprachigkeit des Kindes, falls die Herkunftssprache nicht
oder nicht ausschließlich Deutsch ist
§ 6
Bildungsberatung
(5) Für Kinder, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, wird eine besondere
Bildungsberatung durchgeführt, die auch durch die Schulaufsichtsbehörde vorgenommen werden kann.
Abschnitt 3
Unterrichtsorganisation
§ 9
Klassen- und Gruppenbildung
(2) Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist und deren Kenntnisse der
deutschen Sprache für eine Teilnahme am Regelunterricht nicht ausreichen, sollen eine Vorbereitungs-
klasse oder Vorbereitungsgruppe besuchen oder zusätzlichen Unterricht im Fach Deutsch als Zweitspra-
che erhalten. Dabei können höchstens zwei aufeinanderfolgende Klassenstufen zusammengefasst wer-
den.
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Auszug aus dem Zuwanderungs- und Integrationskonzept II des Freistaates
Sachsen
1
Vorbemerkung
Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben.
Das ist die Leitidee des fortgeschriebenen Zuwanderungs- und Integrationskonzepts für den Freistaat
Sachsen (ZIK II), welches am 24. April 2018 von der Sächsischen Staatsregierung verabschiedet wurde.
Hierbei wird an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 angeknüpft. Das ZIK II entstand unter breiter
Öffentlichkeitsbeteiligung und berücksichtigt aktuelle Entwicklungen, Chancen und Aufgaben. Dazu ge-
hört insbesondere die humanitäre Verantwortung und Solidarität für Flüchtlinge.
Das Konzept enthält in 12 Handlungsfeldern Ziele und Maßnahmen, um die Integration von Menschen
mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft noch stärker zu unterstützen, damit Sachsen für alle
Menschen eine gute Heimat ist. Beim Fortschreibungsprozess haben der »Beirat für Migration und Inte-
gration« und eine Interministerielle Arbeitsgruppe mitgewirkt. In das breit angelegte Beteiligungsverfahren
waren Zuwanderungs- und Integrationsakteure sowie die interessierte Öffentlichkeit einbezogen.
2
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Die Sächsische Staatsregierung setzt sich im Bereich der schulischen Bildung für die Herstellung von
Chancengerechtigkeit ein. Dieses Vorhaben beruht auf der Grundlage des Sächsischen Schulgesetzes
und des sächsischen Konzeptes zur Integration von Migranten vom 01.08.2000 und soll für jede Schüle-
rin und für jeden Schüler den bestmöglichen Schul- und Berufsabschluss ermöglichen.
Maßnahmen für die Erreichung der Ziele in diesem Bereich (Auswahl):
-
Bildungssprache und sprachliche Bildung systematisch entwickeln als Aufgabe jedes Unterrichts-
die Primarstufe,
Sekundarstufe I und II (unter anderem durch Sicherstellung des Unterrichtsfaches Deutsch als Zweit-
sprache [DaZ]).
- Zwei- und Mehrsprachigkeit als Bildungsressource fördern (zum Beispiel im Rahmen der Ganztags-
angebote und des herkunftssprachlichen Unterrichts).
- Ausbildungskapazitäten für DaZ-Lehrende an den lehramtsausbildenden Universitäten sichern und
ausbauen.
- Schulen mit Vorbereitungsklassen unterstützen (zum Beispiel durch spezifische Beratungs- und Un-
terstützungsangebote).
- Bei Bedarf individuelle Lernförderung für einen bestmöglichen Schulerfolg vermitteln (zum Beispiel
durch Förderung ehrenamtlicher Bildungspatenschaften).
- Die Rolle der Betreuungslehrerin beziehungsweise des Betreuungslehrers als Berater, Mentor und
Integrationsbegleiter im schulischen Integrationsprozess stärken und den Einsatz der schulartüber-
greifenden Koordinatorinnen und Koordinatoren/Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Mi-
gration und Integration in der Schulaufsicht weiterführen.
-
Schulsozialarbeit weiterhin entsprechend den örtlichen (inklusive interkulturellen) Bedarfen unterstüt-
zen, verbunden mit Maßnahmen zu einer geeigneten schulpsychologischen Betreuung.
- Partizipation von Eltern als Teil der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft stärken (zum Beispiel
durch mehrsprachige Elterninformationen über das Schul- und Bildungssystem, den Einbezug von
Sprachmittlung, die Mitwirkung in Elternräten sowie die Öffnung und Gründung von Elternnetzwer-
ken).
1
https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/31175
2
http://www.willkommen.sachsen.de/24463.htm
faches durch den Einsatz der Niveaubeschreibungen Deutsch als Zweitsprache für
[aufgerufen am 07.11.2018]
[aufgerufen am 07.11.2018]

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Abschnitt 4
Unterricht
§ 13
Pflichtunterricht, zusätzliche schulische Veranstaltungen
(2) Die Anmeldung zur Teilnahme an zusätzlichen schulischen Veranstaltungen ist freiwillig. Für Schüler,
deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, kann die Schulaufsichtsbehörde an
ausgewählten Schulen herkunftssprachlichen Unterricht anbieten.
(3) Besucht der Schüler eine Arbeitsgemeinschaft, herkunftssprachlichen Unterricht oder Angebote des
Intensiven Sprachenlernens, ist er in der Regel verpflichtet, mindestens für ein Schulhalbjahr daran teil-
zunehmen.
Abschnitt 5
Ermittlung und Bewertung von Leistungen, Betragen, Fleiß, Mitarbeit und Ordnung
§ 24
Bildungsempfehlung
(3) Für Schüler der Vorbereitungsklassen oder Vorbereitungsgruppen wird eine Bildungsempfehlung
nach Absatz 1 mit der Maßgabe erteilt, dass diese unter Berücksichtigung der im Herkunftsland erbrach-
ten Leistungen, des Lern- und Arbeitsverhaltens sowie der sprachlichen Fähigkeiten in der deutschen
Sprache durch den Betreuungslehrer erteilt wird. An die Stelle der Noten gemäß § 34 Absatz 1 Satz 3
Nummer 1 des Sächsischen Schulgesetzes treten die Noten des von den Eltern vorzulegenden letzten
Zeugnisses aus dem Herkunftsland. Die Note im Fach Deutsch wird durch die Note in der jeweiligen Mut-
tersprache ersetzt. Wurde das Fach Sachunterricht im Herkunftsland nicht unterrichtet, tritt an dessen
Stelle ein vergleichbares Fach mit gesellschaftswissenschaftlichem oder naturwissenschaftlichem Bezug.
§ 25
Versetzungsbestimmungen
(5) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes wie längere Erkrankung, Wechsel an eine andere Grundschule
oder festgestellter Teilleistungsschwäche können Schüler, die nach Absatz 1 nicht zu versetzen wären,
versetzt werden, wenn sie aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und bisherigen Gesamtentwicklung den An-
forderungen der nächsthöheren Klassenstufe gewachsen sein werden. Gleiches gilt für Schüler mit son-
derpädagogischen Förderbedarf und für Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich
Deutsch ist. Eine Versetzung auf Probe ist nicht zulässig.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
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Förderschule
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Förderschulen im Freistaat Sachsen (Schulordnung Förderschulen - SOFS)
vom 3. August 2004 (SächsGVBl. S. 317), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung
vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 258) geändert worden ist
Abschnitt 2
Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs, Schuleingangsphase,
Wechsel der Schule und der Schulart
§ 14
Anmeldung und Aufnahme
(1) … Soweit das Kind bislang noch keine Schule besucht hat, ist bei der Anmeldung die Geburtsurkunde
oder ein entsprechender Nachweis zur Identität des Kindes vorzulegen. Folgende Daten werden verar-
beitet:
11.
Erklärung der Eltern zur Zwei- oder Mehrsprachigkeit des Kindes, falls die Herkunftssprache nicht
oder nicht ausschließlich Deutsch ist
§ 14b
Bildungsberatung
(3) Für Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, wird eine besondere
Bildungsberatung durchgeführt, die auch durch die Schulaufsichtsbehörde vorgenommen werden kann.
Abschnitt 3
Unterrichtsorganisation
§ 18
Klassen- und Gruppenbildung
(2) Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist und deren Kenntnisse der
deutschen Sprache für eine Teilnahme am Regelunterricht nicht ausreichen, können zusätzlich Unterricht
im Fach Deutsch als Zweitsprache erhalten. Dabei können höchstens zwei aufeinanderfolgende Klassen-
stufen zusammengefasst werden.
Abschnitt 4
Unterricht
§ 22
Pflicht- und Wahlbereich
(3) Die Anmeldung zur Teilnahme an zusätzlichen schulischen Veranstaltungen ist freiwillig. Für Schüler,
deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, kann die Schulaufsichtsbehörde an
ausgewählten Schulen herkunftssprachlichen Unterricht anbieten.
(4) Besucht der Schüler eine Arbeitsgemeinschaft, herkunftssprachlichen Unterricht oder Angebote des
Intensiven Sprachenlernens, ist er in der Regel verpflichtet, mindestens für ein Schulhalbjahr daran teil-
zunehmen.
Abschnitt 6
Versetzung, Wiederholung, Verlängerung der Schulbesuchsdauer
§ 30
Versetzungsbestimmungen und freiwillige Wiederholung
(1) In der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und in den Klassen für Schüler mit Förderbedarf im
Förderschwerpunkt Lernen in anderen Förderschultypen werden diejenigen Schüler in die nächsthöhere
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Klassenstufe versetzt, die mit ihren Leistungen den Anforderungen im laufenden Schuljahr im Ganzen
entsprochen haben. Abweichend von Satz 1 kann eine Versetzung auch vorgenommen werden:
5. bei Schülern, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
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Oberschule
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Ober- und Abendoberschulen im Freistaat Sachsen
(Schulordnung Ober- und Abendoberschulen - SOOSA) vom 11. Juli 2011
(SächsGVBl. S. 277, 365), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung
vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 223) geändert worden ist
Abschnitt 2
Aufnahme und Schulwechsel
§ 5
Anmeldung
(4) Bei der Anmeldung werden folgende Daten verarbeitet:
11.
Erklärung der Eltern zur Zwei- oder Mehrsprachigkeit des Schülers, falls die Herkunftssprache
des Schülers nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist
§ 7
Bildungsberatung
(2) Bildungsberatung erfolgt zum Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten des Schülers. Anlassbezogen wird
zu Fragen der Schullaufbahn, dem voraussichtlich zu besuchenden Bildungsgang, der beruflichen Orien-
tierung und zu den Bildungsmöglichkeiten entsprechend der Fähigkeiten und Neigungen des Einzelnen
beraten. Dazu können der Beratungslehrer oder der Betreuungslehrer und weitere Lehrer hinzugezogen
werden. Die im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung stattfindende Beratung hat das Ziel, lang-
fristig eine berufliche Orientierung auszuprägen. Die Berufs- und Studienorientierung dient insbesondere
der individuellen Vorbereitung des Schülers auf den späteren Eintritt in die Berufs- und Arbeitswelt.
(4) Für Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, wird eine besondere
Bildungsberatung durchgeführt, die auch durch die Schulaufsichtsbehörde vorgenommen werden kann.
Abschnitt 3
Unterrichtsorganisation
§ 13
Klassen- und Gruppenbildung
(3) Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist und deren Kenntnisse der
deutschen Sprache für eine Teilnahme am Regelunterricht nicht ausreichen, sollen eine Vorbereitungs-
klasse oder Vorbereitungsgruppe besuchen oder zusätzlichen Unterricht im Fach Deutsch als Zweitspra-
che erhalten. Dabei können höchstens 3 Klassenstufen zusammengefasst werden.
Abschnitt 4
Unterricht
§ 17
Pflichtbereich
(1) Der Unterricht für die Klassenstufen 5 bis 10 ist in den Pflichtfächern für alle Schüler verbindlich. Für
Schüler, deren Herkunftssprache nicht die deutsche oder die unterrichtete erste oder zweite Fremdspra-
che ist, kann die Schulaufsichtsbehörde den Unterricht im Fach zweite Fremdsprache durch Unterricht in
der Herkunftssprache ersetzen.
(2) Für Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, kann die Schulauf-
sichtsbehörde an ausgewählten Schulen herkunftssprachlichen Unterricht anbieten.
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Abschnitt 6
Versetzung, Wiederholung
§ 28
Versetzungsbestimmungen
(4) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes sollen Schüler, die nach den Absätzen 1 bis 3 nicht zu verset-
zen wären, versetzt werden, wenn sie aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und bisherigen Gesamtentwick-
lung den Anforderungen der nächsthöheren Klassenstufe voraussichtlich gewachsen sein werden. Ein
wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
1. längerer Erkrankung und
2. Schülern, deren Herkunftssprache nicht Deutsch oder die unterrichtete erste oder zweite Fremdspra-
che ist, die aber mindestens in einem der Fächer Deutsch, Englisch oder zweite Fremdsprache die
Note „ausreichend“ oder besser erzielt haben.
Eine Versetzung auf Probe ist nicht zulässig.
Abschnitt 7
Prüfung zum Erwerb des Realschulabschlusses
§ 36
Schriftliche Prüfung
(2) Stellt für Prüfungsteilnehmer, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, die
Prüfung im Fach Englisch eine besondere Härte dar, soll der Prüfungsausschuss die Prüfung im Fach
Englisch durch eine Prüfung in der Herkunftssprache ersetzen. Die Ersetzung ist nur zulässig, wenn die
Schulaufsichtsbehörde über geeignete Prüfer verfügt. Es besteht kein Anspruch auf das Ablegen einer
Prüfung in der Herkunftssprache. Die Prüfung erfolgt ohne praktischen Teil.
(6) Die Arbeitszeit beträgt für die schriftlichen Prüfungen
1. im Fach Deutsch 240 Minuten,
2. im Fach Mathematik 240 Minuten,
3. im Fach Englisch für den schriftlichen Teil oder in der Herkunftssprache 180 Minuten,
4. im Fach Physik, Chemie oder Biologie 150 Minuten und
5. im Fach Sorbisch 240 Minuten.
§ 38
Bewertung der Prüfungsleistungen
(2) Die schriftlichen Prüfungsarbeiten in der Herkunftssprache werden durch einen von der Schulauf-
sichtsbehörde bestimmten Prüfer bewertet.
§ 39
Feststellung der Endnote
(3) Im Fall des § 36 Absatz 2 wird die Endnote im Fach Englisch aus der Jahresnote im Fach Englisch
und der Prüfungsnote in der Herkunftssprache zu gleichen Teilen gebildet. Über die Endnote entscheidet
der Prüfungsausschuss. Die Prüfung in der Herkunftssprache, die Jahresnote im Fach Englisch und eine
Erläuterung der Notenbildung sind im Zeugnis zu vermerken.
Abschnitt 8
Prüfung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses und
des qualifizierenden Hauptschulabschlusses
§ 47
Schriftliche Prüfungen
(4) Die Arbeitszeit beträgt für die schriftlichen Prüfungen
1. im Fach Deutsch 180 Minuten,
2. im Fach Mathematik 180 Minuten,
3. im Fach Englisch für den schriftlichen Teil oder in der Herkunftssprache 90 Minuten und
4. im Fach Sorbisch 180 Minuten.
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§ 50
Feststellung der Endnote
(3) Im Fall des § 36 Absatz 2 wird die Endnote im Fach Englisch zu zwei Dritteln aus der Jahresnote im
Fach Englisch und zu einem Drittel aus der Prüfungsnote in der Herkunftssprache gebildet. Über die
Endnote entscheidet der Prüfungsausschuss. Die Prüfungsnote in der Herkunftssprache, die Jahresnote
im Fach Englisch und eine Erläuterung der Notenbildung sind im Zeugnis zu vermerken.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Vorbereitung und Durchführung der Abschlussprüfung
(VwV Abschlussprüfung) vom 20. August 2018
(MBl.SMK S. 432)
I.
Allgemeine Festlegungen
3. Zugelassene Hilfsmittel
In allen Prüfungen ist ein Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung in gedruckter Form zugelas-
sen. An sorbischen Schulen und Schulen mit sorbischen Angeboten ist zusätzlich in allen Prüfun-
gen ein Wörterbuch der sorbischen Rechtschreibung in gedruckter Form zugelassen. Teilnehmer,
deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, können in der Abschlussprü-
fung darüber hinaus ein zweisprachiges Wörterbuch Deutsch-Herkunftssprache/Herkunftssprache-
Deutsch in gedruckter Form verwenden.
II.
Schriftliche Prüfungen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses oder
des qualifizierenden Hauptschulabschlusses
2. Fach Englisch
d) Prüfung in der Herkunftssprache gemäß § 36 Absatz 2 der Schulordnung Ober- und Abend-
oberschulen
aa) Struktur der Prüfung
Die Prüfung gemäß § 36 Absatz 2 der Schulordnung Ober- und Abendoberschulen besteht
aus drei Teilen:
Teil 1: Nachweis des Leseverstehens,
Teil 2: Verfügbarkeit sprachlicher Mittel,
Teil 3: Schriftliche Textproduktion.
Die Aufgabenstellungen erfolgen in der Herkunftssprache.
bb) Prüfungsinhalte
Die Teile 1 bis 3 enthalten Aufgaben, die
-
das Erfassen herkunftssprachlicher Texte und die Entnahme konkreter Informationen,
- die Beherrschung eines angemessenen Wortschatzes (Ausdrucksweise, stilistische
Besonderheiten, Angemessenheit im Sprachgebrauch) sowie entsprechender gramma-
tischer Strukturen und Orthografie,
- das adressaten- und situationsgerechte Verfassen von herkunftssprachlichen Texten
(berichtend, erzählend, beschreibend, argumentieren, wertend) mit drei Themen zur
Auswahl
erfordern.
Textgrundlagen können sein:
-
kontinuierliche oder nichtkontinuierliche Sachtexte,
- kürzere, in sich geschlossene literarische Texte oder Ausschnitte aus literarischen
Texten,
-
mehrere kurze Texte.
Sprachenspezifische Abweichungen sind möglich.
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cc) Erlaubte Hilfsmittel
Erlaubte Hilfsmittel sind:
-
Wörterbuch Deutsch-Herkunftssprache/Herkunftssprache-Deutsch in gedruckter Form,
-
einsprachiges Wörterbuch der Herkunftssprache in gedruckter Form,
-
Nachschlagewerk zur Grammatik in gedruckter Form.
III.
Schriftliche Prüfungen zum Erwerb des Realschulabschlusses
2. Fach Englisch
d) Prüfung in der Herkunftssprache gemäß § 36 Absatz 2 der Schulordnung Ober- und Abend-
oberschulen
aa) Struktur der Prüfung
Die Prüfung besteht aus drei Teilen:
Teil 1: Nachweis des Leseverstehens,
Teil 2: Verfügbarkeit sprachlicher Mittel,
Teil 3: Schriftliche Textproduktion.
Die Aufgabenstellungen erfolgen in der Herkunftssprache.
bb) Prüfungsinhalte
Die Teile 1 bis 3 enthalten Aufgaben, die
-
das Erfassen herkunftssprachlicher Texte und die Entnahme konkreter Informationen,
-
die Beherrschung eines angemessenen Wortschatzes hinsichtlich Ausdrucksweise, sti-
listische Besonderheiten und Angemessenheit im Sprachgebrauch sowie entsprechen-
der grammatischer Strukturen und Orthografie,
-
das adressaten- und situationsgerechte Verfassen von herkunftssprachlichen Texten in
berichtender, erzählender, beschreibender, argumentierender und wertender Weise mit
drei Themen zur Auswahl
erfordern.
Textgrundlagen können sein:
-
kontinuierliche oder nichtkontinuierliche Sachtexte,
- kürzere, in sich geschlossene literarische Texte oder Ausschnitte aus literarischen
Texten,
-
mehrere kurze Texte.
Sprachenspezifische Abweichungen sind möglich.
cc) Erlaubte Hilfsmittel
Erlaubte Hilfsmittel sind:
-
Wörterbuch Deutsch-Herkunftssprache/Herkunftssprache-Deutsch in gedruckter Form,
-
einsprachiges Wörterbuch der Herkunftssprache in gedruckter Form,
-
Nachschlagewerk zur Grammatik in gedruckter Form.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17821-VwV-Abschlusspruefung.
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Gymnasium
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über allgemeinbildende Gymnasien und die Abiturprüfung im Freistaat Sachsen
(Schulordnung Gymnasien Abiturprüfung - SOGYA) vom 27. Juni 2012 (SächsGVBl. S. 348),
die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 240)
geändert worden ist
Abschnitt 2
Aufnahme und Schulwechsel
§ 3
Anmeldung und Aufnahme
(5) Bei der Anmeldung der Schüler werden folgende Daten verarbeitet:
11. eine Erklärung der Eltern zur Zwei- oder Mehrsprachigkeit des Schülers, falls dessen Herkunftsspra-
che nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist
§ 8
Aufnahmeregelungen
(3) Schüler, die eine Vorbereitungsklasse oder Vorbereitungsgruppe gemäß § 13 Absatz 3 der Schulord-
nung Ober- und Abendoberschulen vom 11. Juli 2011 (SächsGVBl. S. 277, 365), die zuletzt durch Artikel
1 der Verordnung vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 233) geändert worden ist, in der jeweils geltenden
Fassung, besucht haben, können in ein Gymnasium wechseln, wenn sie im Herkunftsland bereits eine
dem Gymnasium gleichwertige Schule besucht haben oder der Betreuungslehrer auf Antrag der Eltern
den Besuch des Gymnasiums unter Berücksichtigung der Leistungen aus dem Herkunftsland und des
bisher in der Oberschule gezeigten Lern- und Arbeitsverhaltens empfiehlt. Über den Wechsel entscheidet
die Schulaufsichtsbehörde.
Abschnitt 3
Beratung, individuelle Förderung, Berufs- und Studienorientierung
§ 12
Bildungsberatung
(5) Für Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, wird eine besondere
Bildungsberatung durchgeführt, die auch durch die Schulaufsichtsbehörde vorgenommen werden kann.
Abschnitt 4
Unterrichtsorganisation
§ 14
Klassen- und Gruppenbildung
(4) Das Fach Deutsch als Zweitsprache kann in klassenübergreifenden Gruppen unterrichtet werden.
Dabei können höchstens 3 Klassenstufen zusammengefasst werden.
§ 17
Fremdsprachenangebot, Wahl der Fremdsprachen und Profile
(4) Wird in der Klassenstufe 5 keine zweite Fremdsprache unterrichtet, wählen die Eltern bis zum Ende
der Klassenstufe 5 nach Beratung aus dem Sprachenangebot der Schule eine zweite Fremdsprache, die
ab der Klassenstufe 6 unterrichtet wird. Ein Rechtsanspruch auf Erteilung von Unterricht in einer be-
stimmten Fremdsprache besteht nicht. Übersteigt die Zahl der Anmeldungen für eine zweite Fremdspra-
che die Anzahl der an der Schule verfügbaren Plätze, werden nach erneuter Beratung der Eltern die Plät-
ze zunächst in den Härtefällen und sodann im Losverfahren vergeben. Ein Härtefall liegt insbesondere
vor, wenn
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1. die gewählte Fremdsprache in einem Land oder Landesteil Amtssprache ist, in dem der Schüler sich
mindestens für 6 Monate aufgehalten hat,
2. keine der nicht gewählten Fremdsprachen von dem Schüler voraussichtlich bis zum Ende der Klas-
senstufe 10 fortgeführt werden kann,
3. die gewählte Fremdsprache für einen Schüler die Herkunftssprache ist oder
4. bei einem Schüler, der die Fremdsprache Latein gewählt hat, eine Hörschädigung vorliegt, die eine
Verständigung in der Lautsprache einer neuen Fremdsprache erschwert oder unmöglich macht.
(7) Für Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, kann die Schulauf-
sichtsbehörde an ausgewählten Schulen zusätzlich herkunftssprachlichen Unterricht anbieten.
(8) Schüler, die in die Klassenstufe 6 des Gymnasiums wechseln und deren Herkunftssprache nicht oder
nicht ausschließlich Deutsch ist, belegen die zweite Fremdsprache. Schüler, die in die Klassenstufe 7 des
Gymnasiums ohne Nachweis der durchgehenden Belegung einer zweiten Fremdsprache ab der Klassen-
stufe 6 wechseln und deren Herkunftssprache nicht die an der bisherigen Schule unterrichtete erste oder
zweite Fremdsprache ist, belegen die zweite Fremdsprache und lernen diese nach. Bei der Bewertung
der Leistungen ist auf sprachlich bedingte Erschwernisse des Lernens Rücksicht zu nehmen und der
individuelle Lernfortschritt zu beachten. In der Halbjahresinformation und im Jahreszeugnis der Klassen-
stufen 6 und 7 wird für die zweite Fremdsprache keine Fachnote erteilt.
(9) Für Schüler, deren Herkunftssprache nicht Deutsch oder die unterrichtete erste oder zweite Fremd-
sprache ist und für die die Belegung einer zweiten Fremdsprache eine besondere Härte darstellen würde,
kann die Schulaufsichtsbehörde auf Antrag der Eltern oder des volljährigen Schülers den Unterricht im
Fach zweite Fremdsprache bis zur Klassenstufe 10 durch Unterricht in der Herkunftssprache ersetzen.
Hinsichtlich der Versetzungsbestimmungen für den Unterricht in der Herkunftssprache gilt § 31 Absatz 2
Nummer 1 Buchstabe e entsprechend.
(10) Schüler ohne Nachweis der durchgehenden Belegung einer zweiten Fremdsprache,
1. deren Herkunftssprache nicht Deutsch und nicht die an der bisherigen Schule unterrichtete erste oder
zweite Fremdsprache ist,
2. für die der Unterricht in der Herkunftssprache nach Absatz 9 nicht angeboten werden kann,
3. für die die Belegung einer zweiten Fremdsprache eine besondere Härte darstellen würde und
4. die in die Klassenstufe 8, 9 oder 10 des Gymnasiums wechseln,
können auf Antrag der Eltern oder des volljährigen Schülers bis zum Abschluss der Klassenstufe 10 eine
schriftliche Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache ablegen, wenn die Schulaufsichtsbehörde über
geeignete Prüfer verfügt. Der Antrag ist beim Schulleiter zu stellen. Ein Anspruch auf das Ablegen einer
schriftlichen Feststellungsprüfung besteht nicht. Die Feststellungsprüfung ersetzt den Unterricht in der
zweiten Fremdsprache. Die Note der Feststellungsprüfung tritt an die Stelle der Jahresnote der zweiten
Fremdsprache in der Klassenstufe 10.
§ 17a
Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache
(1) Die Termine für die Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache werden jährlich landeseinheitlich
von der obersten Schulaufsichtsbehörde bestimmt. Ein Schüler, der aus wichtigem Grund an der Teil-
nahme verhindert ist, kann die Feststellungsprüfung zu einem späteren, von der Schulaufsichtsbehörde
bestimmten Termin nachholen. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet der Schulleiter.
(2) Die Dauer der Feststellungsprüfung beträgt 180 Minuten. Die Aufgabenstellungen erfolgen in der Her-
kunftssprache. Überprüft wird die Sprachkompetenz in der Herkunftssprache. Die Bewertung erfolgt
durch einen von der Schulaufsichtsbehörde bestimmten Prüfer. Sie richtet sich nach dem für die Real-
schulabschlussprüfung geltenden Anforderungen. Das Ergebnis der Feststellungsprüfung wird in einer
ganzen Note gemäß § 23 Absatz 1 Satz 1 ausgedrückt. Sofern die Feststellungsprüfung mit der Note
„mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewertet wurde, kann sie einmal wiederholt werden.
(3) Benutzt ein Schüler bei der Feststellungsprüfung ein unerlaubtes Hilfsmittel oder versucht er auf an-
dere Weise zu täuschen, ist die Feststellungsprüfung vom Schulleiter für nicht bestanden zu erklären.
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Abschnitt 6
Versetzung, Wiederholung
§ 31
Versetzungsbestimmungen
(5) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes können Schüler, die nach den Absätzen 1 bis 3 nicht zu ver-
setzen wären, versetzt werden, wenn sie aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit und bisherigen Gesamtent-
wicklung den Anforderungen der nächsthöheren Klassen- oder Jahrgangsstufe voraussichtlich gewach-
sen sein werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
1. längerer Erkrankung und
2. Schülern, deren Herkunftssprache nicht Deutsch oder die unterrichtete erste oder zweite Fremdspra-
che ist, die aber in mindestens einem der Fächer Deutsch, Englisch oder zweite Fremdsprache die
Note „ausreichend“ oder besser erzielt haben.
Eine Versetzung auf Probe ist nicht zulässig.
Abschnitt 8
Fächer der gymnasialen Oberstufe
§ 40
Grundkursfächer
(4) Für Schüler, deren Herkunftssprache nicht Deutsch oder die unterrichtete erste oder zweite Fremd-
sprache ist und die als Ersatz für die zweite Fremdsprache Unterricht in der Herkunftssprache bis zur
Klassenstufe 10 gemäß § 17 Absatz 9 erhalten oder die Feststellungsprüfung gemäß § 17 Absatz 10
abgelegt und keine zweite Fremdsprache in der Klassenstufe 10 belegt haben, entfällt die Belegungs-
pflicht für das Grundkursfach weitere fortgeführte Fremdsprache.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur besonderen Leistungsfeststellung in Klassenstufe 10 am Gymnasium
im Schuljahr 2018/19 vom 14. Februar 2018 (MBl.SMK S. 50)
II.
Fächerspezifische Hinweise
1. Alle Fächer
Teilnehmer, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, können zusätzlich in
allen Fächern ein zweisprachiges nichtelektronisches Wörterbuch (Deutsch-Herkunftssprache/Her-
kunftssprache-Deutsch) verwenden.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17581-
VwV-BEL-2018-2019.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur besonderen Leistungsfeststellung in Klassenstufe 10 am Gymnasium
im Schuljahr 2019/20 vom 10. Mai 2019 (MBl.SMK S. 144)
1. Alle Fächer
Handelt es sich bei den Hilfsmitteln um Wörterbücher, sind jeweils nichtelektronische und elektronische
Wörterbücher zugelassen, sofern sie geschlossene Systeme ohne Möglichkeit der Speichererweiterung
sind. Eventuell vorhandene Speicher müssen gesperrt oder gelöscht werden. Internetfähige Hilfsmittel
sind ausgeschlossen.
Schüler, deren Herkunftssprache nicht oder nicht ausschließlich Deutsch ist, können zusätzlich in al-
len Fächern ein zweisprachiges nichtelektronisches Wörterbuch (Deutsch-Herkunftssprache/Herkunfts-
sprache-Deutsch) verwenden.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter:
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18190
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Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Vorbereitung auf die Abiturprüfung und die
Ergänzungsprüfungen 2019 an allgemeinbildenden Gymnasien,
Abendgymnasien und Kollegs im Freistaat Sachsen
(VwV Abiturprüfung 2019) vom 8. Juni 2017 (MBl.SMK S. 166),
enthalten in der Verwaltungsvorschrift
vom 11. Dezember 2017
(SächsABl.SDr. S. 409)
4. Zugelassene Hilfsmittel
Handelt es sich bei den Hilfsmitteln um Wörterbücher, sind jeweils nichtelektronische und elektronische
Wörterbücher zugelassen, sofern sie geschlossene Systeme ohne Möglichkeit der Speichererweiterung
sind. Eventuell vorhandene Speicher müssen gesperrt oder gelöscht werden. Internetfähige Hilfsmittel
sind ausgeschlossen.
In den schriftlichen Abiturprüfungen sind folgende Hilfsmittel zugelassen:
a) In allen Prüfungsfächern:
Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung
Prüfungsteilnehmer mit Migrationshintergrund, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, können
zusätzlich ein zweisprachiges Wörterbuch (Deutsch-Herkunftssprache/Herkunftssprache-
Deutsch) verwenden.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17307-
VwV-Abiturpruefung-2019.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Vorbereitung auf die Abiturprüfung und die
Ergänzungsprüfungen 2020 an allgemeinbildenden Gymnasien,
Abendgymnasien und Kollegs im Freistaat Sachsen
(VwV Abiturprüfung 2020) vom 20. Mai 2018
In den schriftlichen Abiturprüfungen sind die folgenden Hilfsmittel zugelassen:
a) In allen Prüfungsfächern ist das Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung zugelassen. Prüfungsteil-
nehmer mit Migrationshintergrund, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, können zusätzlich ein
zweisprachiges Wörterbuch (Deutsch-Herkunftssprache/Herkunftssprache-Deutsch) verwenden.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter:
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17728?redirect_succesor_allowed=1
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Abendgymnasium und Kolleg
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über die Ausbildung und die Abiturprüfung an Abendgymnasien und Kollegs
im Freistaat Sachsen (Abendgymnasien- und Kollegverordnung – AGyKoVO)
vom 8. September 2008 (SächsGVBl. S. 555, 599), die zuletzt durch Artikel 2
der Verordnung vom 7. Mai 2018 (SächsGVBl. S. 240) geändert worden ist
Abschnitt 1
Allgemeines
§ 2
Aufbau und Besuchsdauer
(1) Die Ausbildung an Abendgymnasien und Kollegs gliedert sich in den einjährigen Vorkurs, die einjähri-
ge Einführungsphase sowie die zweijährige Kursphase mit den Jahrgangsstufen 11 und 12. Bewerber am
Kolleg, deren Herkunftssprache nicht die deutsche Sprache ist und deren Kenntnisse der deutschen
Sprache für eine Teilnahme am Regelunterricht nicht ausreichen, sollen eine Vorbereitungsklasse besu-
chen.
§ 7a
Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache und Anerkennung der Herkunftssprache
(1) Schüler gemäß § 2 Absatz 1 Satz 2, deren Herkunftssprache nicht die deutsche Sprache und nicht die
unterrichtete erste oder zweite Fremdsprache ist und für die die Belegung einer neu beginnenden Fremd-
sprache eine besondere Härte darstellt, können auf Antrag an den Schulleiter bis zum Abschluss der
Einführungsphase,
1. die Herkunftssprache als zweite Fremdsprache anerkennen lassen oder
2. eine schriftliche Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache ablegen.
Die Anerkennung nach Satz 1 Nummer 1 setzt den Nachweis eines dem Realschulabschluss vergleich-
baren Schulabschlusses voraus. Die Entscheidung nach Satz 1 Nummer 1 trifft der Schulleiter.
(2) Voraussetzung für die Durchführung der Feststellungsprüfung gemäß Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 ist,
dass die Schulaufsichtsbehörde über geeignete Prüfer verfügt. Ein Rechtsanspruch auf das Ablegen der
Feststellungsprüfung besteht nicht. Die Feststellungsprüfung ersetzt den Unterricht in der zweiten
Fremdsprache. Die Note der Feststellungsprüfung tritt an die Stelle der Jahresnote der zweiten Fremd-
sprache am Ende des Vorkurses und am Ende der Einführungsphase.
(3) Die Termine für die Feststellungsprüfung gemäß Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 werden jährlich landes-
einheitlich von der obersten Schulaufsichtsbehörde vorgegeben. Ein Schüler, der aus wichtigem Grund
an der Prüfungsteilnahme verhindert ist, kann die Feststellungsprüfung zu einem späteren von der obers-
ten Schulaufsichtsbehörde vorgegebenen Termin nachholen. Über das Vorliegen eines wichtigen Grun-
des entscheidet der Schulleiter.
(4) Die Dauer der Feststellungsprüfung gemäß Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 beträgt 180 Minuten. Die Auf-
gabenstellungen erfolgen in der Herkunftssprache. Überprüft wird die Sprachkompetenz in der Herkunfts-
sprache. Die Bewertung erfolgt durch einen von der Schulaufsichtsbehörde bestimmten Prüfer. Sie richtet
sich nach den für die Realschulabschlussprüfung geltenden Anforderungen. Das Ergebnis der Feststel-
lungsprüfung wird in einer ganzen Note gemäß § 23 Absatz 1 Satz 1 der Schulordnung Gymnasien und
Abiturprüfung ausgedrückt. Sofern die Feststellungsprüfung mit der Note „mangelhaft“ oder „ungenü-
gend“ bewertet wurde, kann sie einmal wiederholt werden. Die Wiederholung der Feststellungsprüfung ist
einmal möglich. Benutzt der Schüler bei der Feststellungsprüfung ein unerlaubtes Hilfsmittel oder ver-
sucht er auf andere Weise zu täuschen, ist die Feststellungsprüfung als nicht bestanden zu erklären.
Abschnitt 2
Unterrichtsorganisation
§ 14a
Pflichtbereich und Wahlbereich
(3) Für Schüler, die nach § 7a Absatz 1 Satz 1 einen Antrag auf Anerkennung der Herkunftssprache oder
Ablegen der Feststellungsprüfung gestellt haben, kann die Belegung einer zweiten Fremdsprache entfal-
len. Die Entscheidung trifft der Schulleiter.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
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Berufsschule
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über die Berufsschule im Freistaat Sachsen
(Schulordnung Berufsschule – BSO) vom 24. Juli 2018
(SächsGVBl. S. 531)
Teil 1
Allgemeines
§ 3
Berufsvorbereitung
(1) Die Berufsvorbereitung umfasst
1. berufsvorbereitende Vollzeitschulen (Berufsvorbereitungsjahr),
2. Vorbereitungsklassen und
3. Klassen der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen und Maßnahmen der Einstiegsqualifizierung,
die jeweils im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt werden.
§ 4
Berufsvorbereitungsjahr
(3) Das Berufsvorbereitungsjahr wird als einjährige oder als zweijährige Vollzeitschule geführt. Im zwei-
jährigen Berufsvorbereitungsjahr werden die Ausbildungsinhalte des einjährigen Berufsvorbereitungsjah-
res in zwei Schuljahren vermittelt. In das zweijährige Berufsvorbereitungsjahr werden aufgenommen:
1. Schüler, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und die Oberschule vor Beginn der Klassenstufe 9 verlassen
haben,
2. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen,
3. Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, die zu-
vor die Oberschule besucht haben und bei denen zu erwarten ist, dass sie auf Grund der Art und des
Umfangs der Behinderung das Lernziel gemäß Absatz 1 Satz 2 erreichen werden, oder
4. Schüler, die zwar eine Vorbereitungsklasse gemäß § 5 absolviert haben, bei denen auf Grund der
unzureichenden Sprachkompetenz aber nicht zu erwarten ist, dass sie das Lernziel gemäß Absatz 1
Satz 2 nach Abschluss der einjährigen Vollzeitschule erreichen werden.
§ 5
Vorbereitungsklassen
Berufsschulpflichtige Schüler, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist und die wegen mangelnder
Kenntnisse der deutschen Sprache nicht in der Lage sind, dem Unterricht zu folgen, werden in Vorberei-
tungsklassen unterrichtet. Sie erhalten Unterricht im Fach Deutsch als Zweitsprache und werden auf der
Grundlage einer beruflichen Orientierung auf die sprachlichen Anforderungen des Fachunterrichts vorbe-
reitet.
Teil 2
Anmeldung, Aufnahme und Schulwechsel
§ 11
Wechsel des Bildungsgangs
Ein Schüler aus einer Vorbereitungsklasse kann während des laufenden Schuljahres in das einjährige
Berufsvorbereitungsjahr wechseln, sofern sich seine Sprachkompetenz und seine Fähigkeit zur Kommu-
nikation in der deutschen Sprache so verbessert haben, dass eine Teilnahme am Unterricht des Berufs-
vorbereitungsjahres möglich ist.
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Teil 3
Organisationsformen des Unterrichts und Unterrichtsbetrieb
Abschnitt 1
Allgemeines
§ 12
Betriebspraktikum in der Berufsvorbereitung und in der beruflichen Grundbildung
(1) Im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres und des Berufsgrundbildungsjahres sowie während der
Ausbildung in den Vorbereitungsklassen wird jeweils ein Betriebspraktikum durchgeführt. Es dient der
Vertiefung und Erweiterung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten und ist im Unter-
richt des berufsbezogenen Bereiches vor- und nachzubereiten. Die Gesamtdauer des Betriebspraktikums
kann zeitlich aufgeteilt und jeweils in verschiedenen Praktikumsbetrieben absolviert werden.
§ 13
Klassen- und Gruppenbildung
(4) Der Unterricht im berufsübergreifenden Bereich, der Unterricht im Wahlbereich und der begleitende
Unterricht im Fach Deutsch als Zweitsprache kann sowohl klassen- als auch klassenstufenübergreifend
erteilt werden. Der Unterricht im berufsbezogenen Bereich kann auch in Gruppen erteilt werden.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Lehrpläne und Stundentafeln für berufsbildende Schulen
(VwV Stundentafeln für berufsbildende Schulen) vom 27. Juni 2017
(MBl.SMK S. 186), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 11. Juli 2018
(MBl.SMK S. 327) geändert worden ist, enthalten in der Verwaltungsvorschrift
vom 11. Dezember 2017 (SächsABl.SDr. S. 409)
II.
Inhalt
A) Stundentafeln der Berufsschule
A.3 Vorbereitungsklasse mit berufspraktischen Aspekten
Aus Anlage (zu Ziffer II)
RST
Berufsschule – Vorbereitungsklasse mit berufspraktischen Aspekten
A.3
Unterricht
Gesamt-
ausbildungs-
stunden
Pflichtbereich
1200
Deutsch als Zweitsprache
Integration in einen Regelbildungsgang der berufsbildenden Schulen
entsprechend der künftig vorgesehenen Ausbildung
960
240
Wahlbereich
80
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17348-VwV-Stundentafeln-berufsbildende-Schulen.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Lehrpläne und Stundentafeln für berufsbildende Schulen
(VwV Stundentafeln für berufsbildende Schulen) vom 27. Juni 2017
(MBl.SMK S. 186), die zuletzt durch Ziffer II der Verwaltungsvorschrift vom 13. Mai 2019
(MBl.SMK S. 138) geändert worden ist, enthalten in der Verwaltungsvorschrift
vom 11. Dezember 2017 (SächsABl. SDr. S. S 409)
Grundlagen der Ausbildungsreife und Berufsorientierung
*)
*) Unterricht in zwei getrennten Modulen: „Grundlagen der Ausbildungsreife“ und „Berufsorientierung“
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Teil 3
Organisationsformen des Unterrichts und Unterrichtsbetrieb
Abschnitt 1
Allgemeines
§ 12
Betriebspraktikum in der Berufsvorbereitung und in der beruflichen Grundbildung
(1) Im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres und des Berufsgrundbildungsjahres sowie während der
Ausbildung in den Vorbereitungsklassen wird jeweils ein Betriebspraktikum durchgeführt. Es dient der
Vertiefung und Erweiterung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten und ist im Unter-
richt des berufsbezogenen Bereiches vor- und nachzubereiten. Die Gesamtdauer des Betriebspraktikums
kann zeitlich aufgeteilt und jeweils in verschiedenen Praktikumsbetrieben absolviert werden.
§ 13
Klassen- und Gruppenbildung
(4) Der Unterricht im berufsübergreifenden Bereich, der Unterricht im Wahlbereich und der begleitende
Unterricht im Fach Deutsch als Zweitsprache kann sowohl klassen- als auch klassenstufenübergreifend
erteilt werden. Der Unterricht im berufsbezogenen Bereich kann auch in Gruppen erteilt werden.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Lehrpläne und Stundentafeln für berufsbildende Schulen
(VwV Stundentafeln für berufsbildende Schulen) vom 27. Juni 2017
(MBl.SMK S. 186), die zuletzt durch die Verwaltungsvorschrift vom 11. Juli 2018
(MBl.SMK S. 327) geändert worden ist, enthalten in der Verwaltungsvorschrift
vom 11. Dezember 2017 (SächsABl.SDr. S. 409)
II.
Inhalt
A) Stundentafeln der Berufsschule
A.3 Vorbereitungsklasse mit berufspraktischen Aspekten
Aus Anlage (zu Ziffer II)
RST
Berufsschule – Vorbereitungsklasse mit berufspraktischen Aspekten
A.3
Unterricht
Gesamt-
ausbildungs-
stunden
Pflichtbereich
1200
Deutsch als Zweitsprache
Integration in einen Regelbildungsgang der berufsbildenden Schulen
entsprechend der künftig vorgesehenen Ausbildung
960
240
Wahlbereich
80
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17348-VwV-Stundentafeln-berufsbildende-Schulen.
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Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17348-VwV-Stundentafeln-berufsbildende-Schulen.

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Fachoberschule
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über die Fachoberschule im Freistaat Sachsen (Schulordnung Fachoberschule – FOSO)
vom 27. Februar 2017 (SächsGVBl. S. 128), die zuletzt durch Artikel 38 der
Verordnung vom 26. April 2018 (SächsGVBl. S. 198)
geändert worden ist
Teil 1
Allgemeine Vorschriften
§ 4
Stundentafeln, Lehrpläne und Klassenbücher
(3) Das Fach Deutsch als Zweitsprache kann in klassenübergreifenden Gruppen unterrichtet werden.
Teil 2
Aufnahme und Schulwechsel
§ 6
Aufnahmevoraussetzungen
(4) Bewerber, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, erfüllen die Aufnahmevoraussetzungen, wenn
sie das Fach Englisch durch die Sprachkompetenz der Herkunftssprache auf dem Niveau des mittleren
Bildungsabschlusses ersetzen und im Übrigen die Aufnahmevoraussetzungen gemäß Absatz 1 Satz 2
vorliegen. Das Fach Englisch kann durch die Sprachkompetenz in der Herkunftssprache ersetzt werden,
wenn dieses Unterrichtsfach im Herkunftsland nicht mindestens auf dem Niveau eines mittleren Schulab-
schlusses angeboten und unterrichtet worden ist.
Teil 5
Abschlussprüfung
§ 28
Prüfung in der Herkunftssprache
(1) Für Prüfungsteilnehmer, die gemäß § 6 Absatz 4 in die Fachoberschule aufgenommen worden sind,
wird die Prüfung im Fach Englisch durch eine schriftliche Prüfung in der Herkunftssprache mit einer Be-
arbeitungsdauer von 180 Minuten ersetzt. Der mündliche Teil der Prüfung gemäß § 29 entfällt. § 30 findet
keine Anwendung.
(2) Die Prüfungsleistung wird nach Maßgabe des für den schriftlichen Teil der Abschlussprüfung gelten-
den Bewertungsmaßstabs für die Sprachkompetenz im Fach Englisch bewertet.
(3) Die Bewertung der schriftlichen Prüfungsleistung in der Herkunftssprache durch zwei von der oberen
Schulaufsichtsbehörde bestimmte Korrektoren erfolgt gemeinschaftlich. Dabei ist sicherzustellen, dass
mindestens ein Korrektor über die erforderliche Sprachkompetenz in der jeweiligen Herkunftssprache und
mindestens ein Korrektor über eine Lehrerlaubnis oder Lehrbefähigung für das Fach Englisch verfügt.
Können sich die beiden Korrektoren nicht auf eine Note einigen, bestimmt eine vom Vorsitzenden des
Prüfungsausschusses beauftragte Lehrkraft die Note innerhalb der Bewertungen der beiden Korrektoren.
§ 32
Festsetzung des Prüfungsergebnisses und der Zeugnisnoten
(5) Wurde die Prüfung im Fach Englisch durch die Prüfung in der Herkunftssprache gemäß § 28 ersetzt,
entspricht die Prüfungsnote der Zeugnisnote.
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Teil 6
Besondere Vorschriften über die Abschlussprüfung für Schulfremde
§ 38
Prüfungsfächer
(2) Zusätzlich zu den Prüfungen gemäß Absatz 1 haben die Prüfungsteilnehmer jeweils eine mündliche
Prüfung in den Fächern nach Satz 3 zu absolvieren. § 29 Absatz 1 Satz 2 bis 4 und Absatz 2 bis 5 gilt
entsprechend. Gegenstand der mündlichen Prüfung sind Aufgaben aus
1.
den Fächern der schriftlichen und praktischen Prüfung,
2.
dem Fach Geschichte-Gemeinschaftskunde,
3.
einem naturwissenschaftlichen Fach nach Wahl des Prüfungsteilnehmers aus der Gruppe Physik,
Chemie oder Biologie, das nicht bereits Gegenstand der schriftlichen Prüfung war, und
4.
einem weiteren Pflichtfach des fachbezogenen Unterrichts der jeweiligen Fachrichtung.
Der Prüfungsausschuss kann auf die Durchführung der mündlichen Prüfung verzichten, sofern in der
schriftlichen oder praktischen Prüfung in diesem Fach mindestens die Note „gut“ erreicht wurde. Die
mündliche Prüfung im Fach Englisch bleibt davon ausgenommen. Wird die Prüfung im Fach Englisch
durch die Prüfung in der Herkunftssprache ersetzt, entfällt die Prüfung im Fach Englisch gemäß § 27
Absatz 1 Nummer 2 und § 29.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
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Berufliches Gymnasium
Auszug aus der
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
über Berufliche Gymnasien im Freistaat Sachsen
(Schulordnung Berufliche Gymnasien – BGySO) in der Fassung der Bekanntmachung
vom 10. November 1998 (SächsGVBl. 1999 S. 16, 130), die zuletzt
durch Artikel 2 der Verordnung vom 24. Juli 2018 (SächsGVBl. S. 531)
geändert worden ist
Erster Teil
Allgemeines
§ 3
Unterrichtsinhalte und Unterrichtsorganisation
(2) Das Fach Deutsch als Zweitsprache kann in klassenübergreifenden Gruppen unterrichtet werden.
Zweiter Teil
Aufnahmevoraussetzungen
§ 6
Aufnahmeverfahren
(5) Bewerber, die die Aufnahmevoraussetzungen gemäß § 4 Absatz 3 erfüllen, können die Vorausset-
zung für die Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife in der zweiten Fremdsprache durch die Teil-
nahme an einer Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache ersetzen. Die schriftliche Feststellungsprü-
fung wird vor der Aufnahmeentscheidung von dem jeweiligen Beruflichen Gymnasium durchgeführt und
dauert 180 Minuten. Geprüft wird die Sprachkompetenz in der Herkunftssprache auf dem Niveau des
Realschulabschlusses. Die Bewertung richtet sich nach dem für die Textproduktion in der zweiten
Fremdsprache geltenden Bewertungsmaßstab. Die Bewertung der schriftlichen Prüfungsleistung erfolgt
durch zwei von der Schulaufsichtsbehörde ausgewählte Korrektoren gemeinschaftlich. Dabei ist sicher-
zustellen, dass mindestens ein Korrektor über die erforderliche Sprachkompetenz in der jeweiligen Her-
kunftssprache und mindestens ein Korrektor über die Lehrerlaubnis oder Lehrbefähigung für die jeweils
zu ersetzende zweite Fremdsprache verfügt. Können sich beide Korrektoren nicht auf eine Note einigen,
bestimmt eine vom Schulleiter des Beruflichen Gymnasiums beauftragte Lehrkraft die Note innerhalb der
Bewertungen der beiden Korrektoren. Die Feststellungsprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistung
mit keiner schlechteren Note als „ausreichend“ bewertet worden ist.
Vierter Teil
Leistungsermittlung, Benotung, Zeugnisse
Dritter Abschnitt
Zeugnisse
§ 29
Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife
(4) Haben sich Schüler gemäß § 6 Absatz 5 einer Feststellungsprüfung unterzogen, ist im Feld „Bemer-
kungen“ des Zeugnisses einzutragen, dass durch die Feststellungsprüfung in der Herkunftssprache die
Belegungsverpflichtung in der zweiten Fremdsprache ersetzt worden ist.
Die vollständige Schulordnung finden Sie unter
http://www.schule.sachsen.de/1748.htm.
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Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen 2019 an Beruflichen Gymnasien
im Freistaat Sachsen (VwV Vorbereitung Abiturprüfung BGy 2019)
vom 5. Juli 2017 (MBl.SMK S. 321), enthalten in der Verwaltungsvorschrift
vom 11. Dezember 2017 (SächsABl.SDr. S. S 409)
Abschnitt 1
Allgemeine Festlegungen
II.
Allgemeine Informationen
3. Prüfungsteilnehmer, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, können zusätzlich in allen Prüfungsfä-
chern ein zweisprachiges nichtelektronisches Wörterbuch Deutsch-Herkunftssprache/Herkunftssprache-
Deutsch verwenden.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17352-
VwV-Vorbereitung-Abiturpruefung-BGy-2019.
Auszug aus der
Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus
zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen 2020 an Beruflichen Gymnasien
im Freistaat Sachsen (VwV Vorbereitung Abiturprüfung BGy 2020)
vom 5. Oktober 2018 (MBl.SMK S. 542)
Prüfungsteilnehmer mit Migrationshintergrund, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, können zusätzlich
in allen Prüfungsfächern ein zweisprachiges nichtelektronisches Wörterbuch Deutsch - Herkunftssprache/
Herkunftssprache - Deutsch verwenden.
Die vollständige Verwaltungsvorschrift finden Sie unter:
https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/17832-VwV-Vorbereitung-Abiturpruefung-BGy-2020#ef
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