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Vogelschutz
durch AUP –
Erfahrungen aus
England
Stephen Podd
Köllitsch
10
th
June 2010

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Meine Heimat.....
Wo ich tätig bin......

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Gliederung
- Agrarumweltprogramme in England:
- Aktueller Stand der Umsetzung
- ELS: Entwicklung und Bewerbungsprozess
-
Maßnahmen
-
Kontrolle
-
Vorteile / Nachteile
-
Zukünftige Veränderungen bzw.
Entwicklungen
-
HLS
-
ELS: Vogelschutzmaßnahmen
-
Fallstudium
-
CFE (Campaign for the Farmed Environment)

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AUP in England
15% der LNF Englands (2005) CSS / ESA
>
67,1% (6,238m ha) der LNF Englands (Feb 2010) CSS /
ESA / ELS / HLS
(Ziel = 70%).
ELS-Vogelschutzmaßnahmen 161.281 ha (Feb. 2010)
83,4% Nordost
71,8% Nordwest
67,9% Ost
67,3% Ost-Midlands
63,2% Südwest
62,6% West-Midlands
62,3% Südost
ELS bietet ALLEN Landwirten die
Gelegenheit, am AUP teilzunehmen
– ‘verbreitet und einfach’.

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(UAA = LNF)

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Entry Level Stewardship - Ziele
Verbesserung Wasserqualität und Bodenstruktur
Erhaltung biologischer und natürlicher Vielfalt in
der Agrarlandschaft
Erhaltung und Verbesserung von
Kulturlandschaftselementen
Erhaltung historischer Gehöfte und
archäologischer Denkmale
Mit Cross-Compliance verbunden – fördert naturschutzgerechte
und nachhaltige Landwirtschaft
Maßnahmen gehen über Cross-Compliance-Anforderungen hinaus

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Entry Level Stewardship
- ELS
• Für Groß- und Kleinbauern zugänglich
Umfasst alle LNF (Whole Farm Scheme -
gesamtbetrieblich): Acker, Grünland, Wald,
Feldgehölze, Feuchtgebiete, Archäologie,
Wasserflächen <1ha, Feldwege, traditionelle
Gebäude usw
Nicht
förderfähig
asphaltierte
Wege,
Betonflächen, moderne Gebäude
Keine Konkurrenz - Teilnahme garantiert, wenn die
benötigte Punktezahl (30/ha) erreicht ist.

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Entry Level Stewardship
- ELS
ELS / OELS / UELS: 5 Jahre
(Uplands Entry Level Stewardship beginnt erst im Juli 2010 – ersetzt ‘Hill
Farm Allowance’ (Hochlandsprämie) in schwer benachteiligten Gebieten)
Erste ELS Vertragserneuerungen: Juli 2010 –
keine Vertragsverlängerungen
Vertragsbeginn – monatlich (Früher: alle 3 Monate)
(HLS: 10 Jahre)
Verpflichtungszeitraum

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Entry Level Stewardship
- ELS
ELS:
£30 pro Hektar und Jahr: (£60 Biobetriebe)
Flächen unterhalb der Heidemoorgrenze
Flächen oberhalb der Heidemoorgrenze <15 ha)
£8 pro Hektar und Jahr (Flächen oberhalb der
Heidemoorgrenze >15 ha)
Auszahlung der Zuwendungen erfolgt alle 6
Monate in einem automatisierten Verfahren
Zahlungen

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Entry Level Stewardship
- UELS
Zahlungen
UELS:
(Flächen in schwer benachteiligten Gebieten)
£62 pro Hektar und Jahr
Flächen unterhalb der Heidemoorgrenze;
Flächen oberhalb der Heidemoorgrenze <15 ha
£23 pro Hektar und Jahr
Flächen oberhalb der Heidemoorgrenze >15 ha

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Entry Level Stewardship
- ELS
Einfacher Bewerbungsprozess, minimale
Schreibarbeit
Internet (‘ELS Online’) oder Post
ELS (bzw OELS) Leitfaden: alle Vorschriften
festgelegt
Hintergrundsinformationen – Natur- und
Denkmalschutzgebiete, Wanderwege usw
(Früher) Liste empfohlener (ortsgerechter)
Maßnahmen

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Beschreibung des Gebietes
Naturschutzziele
Empfohlene Maßnahmen

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Landschaftsgebiete - Südosten

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122 - Landschaft aus dem Mittelalter
123 - Marsch / Schafe
125 - Kalksteinhügel

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ELS - Bewerbungsprozess
1. Flächenkarte des Betriebes - Farm
Environment Record (FER) – Landwirt fügt
Landschaftselemente-Darstellung hinzu
2. Flächenkarte des Betriebes – Landwirt fügt
seine gewählten AUMaßnahmen hinzu
Einfache Formulare.

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Flächenkarte: FER
- Hecken / Steinmauern / Erdwälle
- Archäologisch wichtige Landschaftselemente /
traditionelle landwirtschaftliche Gebäude
- Voll gewachsene Bäume
- Teiche – Wassergräben –Sumpfgebiete
- Traditionelle Obstgärten - Wald
-
Seit 20 Jahren ungedüngtes Land / Heide
-
Flächen mit Erosionsrisiko
Maßnahme EA1 = 3 Punkte pro Hektar

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Angezeichnete Landschaftselemente dürfen nicht beseitigt
werden

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Flächenkarte: Maßnahmen
66 Maßnahmen
EB – Hecken, Wassergräben, Steinmauern
(13)
EC – Bäume, Waldrand
(7)
ED – Archäologische bzw historische Elemente (5)
EE – Feldrand, Teichrand
(10)
EF – Ackerland
(12)
EG – Förderung eines vielfältigen Fruchtwechsels
(2)
EJ - Ressourcenschutz
(6)
EK – Dauergrünland
(5)
EL – Benachteiligte Gebiete
(6)
(EM – Managementpläne
0)

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Fruchtfolgemaßnahmen nur im Formular angezeigt

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Kontrollverfahren
Vor-Ort Kontrolle - mindestens 5% pro Jahr
Umsetzung der Vorschriften; Menge; Länge;
Flächengröße; usw
Aufsichtsbehörde: RPA
Bei Verstößen entscheidet Natural England
gemäß Artikel 18 der Verordnung (EG)
1975/2006, ob Kürzungen oder Ausschluss
erfolgen.
Erfolg und Effekte der Maßnahmen werden nicht
nachgeprüft
Entry Level Stewardship

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Beispiel:
Betrieb mit 111ha – davon 100ha förderfähig
1ha betonierte Fläche mit modernen
landwirtschaftlichen Gebäuden usw – fällt aus
10ha Wald – gehören zum Betrieb aber sind nicht
beim RPA registriert – fallen aus
100ha – 10ha Wald, 15ha Dauergrünland, 75ha
Ackerbau; Hecken, Bäume, Teiche, alte Scheune
usw
Punkteziel: 100ha x 30 = 3000 = £3000/Jahr

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Beispiel:
100ha EA1 (FER)
=
300
15ha EK3 (Dauergrünland)
=
2250
2600m EB1 (Heckenpflege)
=
612
450m EB2 (Heckenpflege)
=
50
1450m EC3 (Zaunpflege – Wald) =
58
3270
Punkteziel ohne Acker- und
Vogelschutzmaßnahmen erreicht!

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Die 2 meist verwendeten Maßnahmengruppen
betragen 50+% der Punktezahl
EB
EC
ED
EE
EF
EG
EJ
EK
EL
EM
Hecken und
Wassergräben
Bäume / Waldrand
Management plans
Feldrand
Ackerland
Hochlandsweide
Dauergrünland
Historische Elemente
Ressourcenschutz
Fruchtwechsel

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EB2
EB1
EK2
EB6
EK3
EB3
EC2
EF1
EB8
EB9
EE3
EB7
EC3
EB11
EF6
EB10
EC1
EE2
7 meist verwendete Maßnahmen = 50% der Punktezahl
23 meist verwendete Maßnahmen = 90% der Punktezahl
d.h. 40+
wenig verwendete Maßnahmen = nur 10% der
Punktezahl
EF1
EF6
24
EE3

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Entry Level Stewardship
Vorteile:
Voraussetzungen und Bewerbungsprozess
sind (verhältnismäßig) einfach; Bewerbung
ohne professionelle Beratung (theoretisch!)
möglich
Viele Maßnahmen – breite Auswahl
Eine Gelegenheit für alle (naturfreundliche)
Landwirte
Gute Akzeptanz – 6,238m ha im März 2010 =
67,1% der LNF
161.281 ha Vogelschutzmaßnahmen

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Nachteile:
20% Anwendung nicht empfohlener Maßnahmen
Viele Maßnahmen
nur wenig angewandt
Keine Maßnahmen für Wälder
Breite Kluft zwischen ELS und HLS – brauchen
wir auch eine Mittelstufe (nur mit ortsgerechten
Maßnahmen)?
Effekte / Erfolg ungemessen / unmessbar
£30 pro Hektar und Jahr – zu wenig?
Entry Level Stewardship

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Zukünftige Veränderungen:
Für ELS-Erneuerungen finden im Frühling 2010
Workshops, Feldbegehungen und
Beratungstunden statt – aber immer noch keine
Beratungspflicht!

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Zukünftige Veränderungen (ELS)?
Meine Wünsche –
Maßnahmen für Wald(vögel) und Tonböden
Flexiblere Randstreifenbreite / -größe
Pflegeschnittbreite je nach Breite des Mähgeräts
Vogel- und Naturschutzmaßnahmen für extensives
Dauergrünland
Direktsaat
Investitionshilfe für beschränkte Projekte (je nach
Beratung?): eine Gelegenheit, ‘ausgeräumte’
Landschaften zu verbessern und Wanderkorridore
zu schaffen
(Klimaschutzmaßnahmen)
Regenwassernutzung

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Zukünftige Veränderungen (ELS)?:
Naturschutzberatungspflicht? Wer bezahlt?
Anwendung ortsgerechter Maßnahmen in vorteilhaften Lagen
Größere Anwendung der Ackerlandmaßnahmen
Mittelstufe(n)? (Nur empfohlene / ortsgerechte
Maßnahmen?)

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Higher Level Stewardship
30
Heide,
Feuchtwiesen und
–weiden,
Magerrasen usw

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Higher Level
Stewardship
(HLS)
(Früher):
Bewerbungskonkurrenz.
(Jetzt): Natural England zielt auf
gewisse Betriebe und Gebiete

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Auch Landwirte außerhalb der
gezielten Gebiete können sich für HLS
bewerben; Natural England entscheidet
im voraus ja oder nein - spart Geld!
HLS

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Higher Level Stewardship
Kartierung , Formulare (Farm Environmental Plan /
FEP) und Bewerbungsprozeß sind kompliziert:
professionelle Beratung erforderlich. Es könnte für
den Landwirt teuer sein!
Konzentriert auf die wichtigsten Landschafts-
elemente bzw. Tier- und Pflanzenarten.
Noch mehr Maßnahmen (noch 5 Vogelschutz-
maßnahmen); Ergebnisse / Effekte nachgeprüft
Vertragsdauer 10 Jahre, darf jedoch unter
bestimmten Umständen nach 5 Jahren
unterbrochen werden
Investitionshilfe für bestimmte Infrastruktur und
Projekte
33

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34

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Neue Veränderungen (2010):
Kartographische Erfassung und Formulare
vereinfacht > weniger Schreibarbeit , spart Zeit
und Geld.
Maßnahmen / Vorschriften usw im voraus mit dem
Landwirt diskutiert

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LEBENSRÄUME IM RÜCKGANG
KALKMAGERRASEN
-25%
1966 -1980
HECKEN -21% 1984 -1990
TEICHE
-
75%
IN DEN LETZTEN 100 JAHREN

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TIERARTEN IM RÜCKGANG
WASSERRATTE: -
90% SEIT1990!!
SCHNELLSTER
RÜCKGANG ALLER
TIERARTEN, SEHR
GEFÄHRDET
FELDHASE : -80% SEIT 1906

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-52% 1970-1999
-86%
1970 -1999
-52%
1970-1999
-40%
1970-1999
-53%
1970-1999
-95%
1970-1999

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England wild bird indicator 1994-2008

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Regionale Unterschiede

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Gedrohte
Waldvögel

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Vogelschutzmaßnahmen für
Ackerland – ELS (21)
EB1-3
EE1-3
EF 1, 2, 4, 6-11, 13, 15, 22
EG1, EG4
EJ9

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EB: Maßnahmen für Hecken
EB1 Hecke – beide Seiten
22 Punkte / 100m
EB2 Hecke – eine Seite
11 Punkte / 100m
Alle zwei Jahre pflegen
Nicht pflegen zwischen dem1. März und dem 31. August
Eine Größe von mindestens 1,5m erzielen und erhalten
EB3 Hecke – beide Seiten
42 Punkte / 100m
Alle drei Jahre pflegen
Nicht pflegen zwischen dem1. März und dem 31. August
Eine Größe von mindestens 2m erzielen und erhalten

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GOLDAMMER –
Anzahl zwischen1970 & 1999 um
53% zurückgegangen

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EE1-3, EJ9
400 Punkte / ha
Selbstbegrünung oder Ansaat
Während erster 12-24 Monate regelmäßig mulchen
Düngungsverzicht
Beschränkte Unkrautbekämpfung (Disteln, Ampfer
usw) möglich
Nach den ersten 12-24 Monaten höchstens alle zwei
Jahre mähen / mulchen (2m, 4m)
Nach den ersten 12-24 Monaten, innere 3 Meter jedes
Jahe nach Mitte Juli mulchen, äußere 3 Meter
höchstens alle zwei Jahre mähen / mulchen (EE3 -
6m) (EJ9 ähnliche Vorschriften, aber 6m + 6-18m)
Keine Ablagerung von Materialen jeglicher Art

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EE1-3 Feldrandstreifen 2m-4m-6m
EJ9 12-24m Grünstreifen längs Wasserläufe
EE3 (6m) 20086ha / 7585 Verträge / 2,65ha
EE2 (4m) 7714ha / 4293 Verträge / 1,80ha
EE1 (2m) 2156ha / 2352 Verträge / 0.92ha
EJ9 73ha / 36 Verträge / 2,03ha (neu)

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EF1 Unrentable Flächenecken
400 Punkte / ha
Selbstbegrünung oder Ansaat
Während erster 12-24 Monate regelmäßig
mulchen
Flächengröße maximal 2 ha
Maximal 1 Fläche / 20 ha Ackerland (
zu wenig!
)
Düngungsverzicht
Höchstens alle 5 Jahre mulchen
Kein Mulchen vom 1. März bis zum 31. August
Keine Ablagerung von Materialen jeglicher Art
Beschränkte Unkrautbekämpfung (Disteln,
Ampfer usw) möglich

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EF1 Unrentable Flächenecken
17350ha / 8592 Verträge /
2,02ha

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EF2 Ansaatmischung für Vögel
450 Punkte/ha
Ansaat wenigstens 3 Kulturarten (kein Mais)
Mindestbreite 6m, Flächengröße 0,4 – 2 ha
Maximal 3 ha / 100 Ha Ackerland
Kulturarten dürfen separat angesät werden
Wiedersaat nach dem1. März: jedes Jahr
oder alle zwei Jahre
Beschränkte Düngung
Einsatz von Insektiziden nur nach fachlicher
Bewertung
Keine Ablagerung von Materialen jeglicher Art
Keine Beweidung

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EF2
5810ha / 4445 Verträge /
1,31ha

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EF4 Blühstreifen
450 Punkte / ha
Ansaatmischung von mindestens 4 nektarreichen
Kulturarten
Mindestbreite 6m
Streifengröße max 1ha
Maximal 3ha / 100ha (Acker)land
Verzicht auf Dünger und Pflanzenschutzmitteln
Wiedersaat nach Bedarf
Keine Ablagerung von Materialen jeglicher Art
Beweidung im Spätherbst, aber nicht im Frühling
oder im Sommer
Pflegeschnitt Ende Juni/Anfang Juli nach Bedarf,
(aber nur wenn keine Bodenbrüter anwesend
sind)
Pflichtschnitt zwischen dem 15.September und
dem 31. Oktober

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EF4
Hummeln
: -70% in letzten 30 Jahren. 3 von 27 Hummelarten
ausgestorben
3438ha / 2871 Verträge / 1,20ha

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EF6 Überwinternde Stoppel
Anbau von Getreide, Leguminosen, Raps,
Leinsaat – aber Mais nicht
Stehenlassen der Stoppeln nach der Ernte bis
zum 15. Februar des Folgejahres
Zwischen der Ernte und dem 15.Februar, kein
Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln
Stoppelbearbeitung bis zum Ende September
nur bei Mangel an Unkräutern

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EF6 Überwinternde Stoppel
76835ha / 5209 Verträge / 14,75ha

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EF7 Beetle bank - Nützlingsstreife
116ha / 505 Verträge / 0,23ha

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EF8 Feldlerchenfenster
5 Punkte / Fenster
18783 Fenster / 684 Verträge / 27,5

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EF9 Getreiderand ohne Düngung
Keine Düngung nach der Ernte des
Vorfruchtes bis zur folgenden Ernte
6-24m Breite
Verzicht auf Insektiziden vom 15.
März bis zur folgenden Ernte
Beschränkte Gras- und
Unkrautbekämpfung möglich

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888ha
/
142
Verträge
/ 6,25ha
EF9 Getreiderand ohne Düngung
100 Punkte/ ha

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3-6m Breite
Keine Düngung nach der Ernte
des Vorfruchtes
Verzicht auf Insektiziden vom
15.
März
bis zur folgenden Ernte
Beschränkte
Gras- und
Unkrautbekämpfung
möglich
Umbruch
nach 1. März
691ha
/
238 Verträge / 2,90ha
EF10 Ungeerntete Getreiderandstreife
330 Punkte / ha

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EF11 Kultivierte Randstreifen für
seltene Ackerwildkräuter
400 Punkte / ha
3-6m Breite
Keine Düngung
Beschränkte Gras- und
Unkrautbekämpfung möglich
744ha / 433 Verträge / 1,72ha

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Neu im 2010
EF13 – Kultivierte Flächen für
Bodenbrüter 360 Punkte / ha
4041 ha / 728 Verträge / 5,55 ha
Flächengröße 1-2,5 ha
Standorte ohne Bäume
Umbruch nach dem 31. Juli

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EF15 – Getreideanbau mit
beschränktem Einsatz von Herbiziden >
überwinternde Stoppel
195 Punkte / ha
1528 ha / 134 Verträge / 11,4 ha
Neu im 2010

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Neu im 2010
EF22 – Verlängerte überwinternde
Stoppel
Von der Ernte bis zum 31.Juli des
Folgejahres
410 Punkte / ha
30ha / 5 Verträge / 6,00ha

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Fallstudium:
Ansicht eines modernen
Landwirtes

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Fakten und Zahlen
Familienbetrieb seit 1956
Wo? Romney Marsh and
Weald of Kent
720 ha - Eigentum
580 ha - gepachtet
220 ha
Vertragslandwirtschaft
650 Mutterkühe und
Rinder
Tonboden;
Schlammboden in
Talsohlen

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AUP-Verträge
Erste CSS-Vertrag:1993
CSS in 1996 verlängert
ELS 2005 - 2008
ELS / HLS 2008 - 2018
Schwerpunkte (u.a.):
-
Umwandlung von Ackerland in Dauergrünland
-
Neue Hecken / Bäume / Kopfweidenpflege
-
Teichrandstreifen
- Ackerrandstreifen c. 91 km/ 55ha
- Ansaatmischungen und Blühstreifen für Vögel,
vor allem für Rebhühner.

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Umgesetzte Maßnahmen u.a.:

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Rebhühn
Ein lebenslängliches Ziel

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ELS/HLS: Wie passen AUP dem
Betrieb an?
Vorteile
Höheres Einkommen von
unfruchtbaren Feldecken und
Grenzertragsstandorten
Hilfe mit Cross-Compliance und
anderen Richtlinien
Im allgemeinen kein finanzieller
Gewinn, aber ein zuverläßiges
und regelmäßiges Einkommen
Naturschutz
Cricket-bat-Weiden: zukünftiges
Einkommen, die mittlerweile die
Landschaft verschönern
Moduliertes Geld zurückbezahlt

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ELS/HLS: Wie passen AUP dem
Betrieb an?
Nachteile:
Steigende
Erzeugerpreise: kein
Ausgleich des
Prämienniveaus
Ärger mit den Behörden!
Randstreifen als
Wanderwege genutzt;
Zugang für Wilddiebe
Bewirtschaftungskosten
/ Aufwand

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Ansicht eines modernen Landwirtes
Moderne, rentable Landwirtschaft
passt mit Naturschutz zusammen
AUProgramme wirken sich am
besten durch eine Partnerschaft von
Berater und Landwirt aus, mit
gemeinsamen Zielen
Ihm ist es wichtig, die Landschaft
und die Landwirtschaft zu
geniessen.
Das AUP hilft ihm, die Landschaft
für seine Kinder und Großkinder zu
verbessern.

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Warum?
Im 2007 wurde die Stilllegung auf 0% reduziert
Vorteile von Stilllegung gehen verloren
Ressourcenschutz
Vögel der Agrarlandschaft
Biodiversität im Ackerland

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Schwerpunkt
Förderung freiwilliger Maßnahmen im
Ackerland, um die Vorteile der Stilllegung
durch verhältnismäßig kleine Anlagen von
ortsgerechten Maßnahmen zu erhalten.

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Ziele
Verdoppelte Umsetzung von Vogelschutz-Maßnahmen
(freiwillig / ELS) - noch 40.000ha
Den Anteil derzeit ungenutztes Ackerland um 179.000ha
erhalten.
Das unter freiwilligen Maßnahmen liegendes Ackerland
um mindestens 30.000ha erhöhen.
Beihilfe für Natural England, um bis März 2011 das Ziel
zu erreichen, 70% der LNF im AUP zu bringen.

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Freiwillige Maßnahmen und
vorgezogene ELS- Maßnahmen
Randstreifen
C1/EJ9 – Randstreifen
längs Wasserläufe

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Freiwillige Maßnahmen und
vorgezogene ELS- Maßnahmen
Überwinternde Stoppel, Brachen, Feldlerchenfenster
C4/EF8 –
Skylark plots

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Freiwillige Maßnahmen und
vorgezogene ELS- Maßnahmen
Ansaatmischungen für Vögel, Blühstreifen, -flächen für
Insekten
C12/EF4 – pollen and nectar
mixtures

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Beratungsmöglichkeiten
Local Liaison Groups (LLGs) – Gruppen in allen Ackergebieten
bieten Hilfe um örtliche Prioritäten und gute fachliche Praxis
Einzelbetriebliche Beratung mit Berater oder Agronom
Feldbegehungen usw – Netz Modellbetriebe
Informationen im Internet –
www.cfeonline.org.uk
Leitfaden

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ELS-Maßnahmen
– kontrolliert durch Natural England:
‘Genesis’ system
CFE-Maßnahmen –
alle Landwirte mit mehr als 10ha Ackerland
bekommen ein Formular für die jährliche Eintragung aller
freiwilligen Maßnahmen
Jährliche Kontrolle von Defra
, um die Aufnahme von freiwilligen
Maßnahmen festzustellen
Reporting to Defra
– CFE-Ergebnisse jährlich zur Regierung
angekündigt
Kontrollverfahren

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AUP
Stabilität
– (ELS) Möglichst wenige Veränderungen. Dauernde
Regeln bilden Vertrauen
Einfachheit
– Maßnahmen, die leicht zu verstehen und
umzusetzen sind, und die ein klares Ziel haben; minimale
Schreibarbeit
Flexibilität
– zB Mähdaten je nach dem Gutdünken und der
Erfahrung des Landwirts; Breite von Ackerrandstreifen je nach
Gelände
Praktische und finanzielle Hilfe
für den Landwirtschaftsbetrieb;
Landwirtschaft und Naturschutz passen gut zusammen!
Gute Erfahrungen und gute Ergebnisse fördern eine langfristige
und begeisterte Teilnahme!

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Danke für die Aufmerksamkeit!
Kontakt
Stephen Podd – Farm Conservation Adviser, Kent and Sussex
,
Plumpton College, Plumpton, Lewes, East Sussex, BN7 3AE
Tel: +44 1273 / 89 11 90 Fax: +44 1273 / 89 00 71
stephen.podd@fwag.org.uk – Mobile: +44 7977 / 48 05 78
FWAG Head Office:
FWAG, National Agricultural Centre,
Stoneleigh, Kenilworth, Warwickshire, CV8 2RX
Tel: +44 24 76 / 69 66 99
Fax: +44 24 76 / 69 67 60
Website:
www.fwag.org.uk