Rundschreiben 2/2020 vom 18. April 2020
Liebe Heimatfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Sie mit meinem zweiten Rundbrief über die aktuellen Rahmenbedingungen im
Bereich der Vertriebenen- und Spätaussiedlerarbeit informieren.
Die Corona Krise ist noch nicht vorbei, aber unter Verweis auf
www.smi.sachsen.de
sind erste
Lockerungsmaßnahmen nunmehr festgelegt.
Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August vorerst untersagt. Auch wenn ich damit rechne,
dass als Großveranstaltungen solche ab um die 1000 Menschen zählen werden, so zählen doch
gerade die Vertriebenen- und Spätaussiedlergruppen zu dem besonders gefährdeten Alterskreis. In
Abstimmung mit unserem Landesvorsitzenden, Frank Hirche, sowie der Kirchgemeinde
Reichenbach/Oberlausitz haben wir daher beschlossen, unser traditionelles Chöretreffen auf den
September zu verlegen. Leitend war dabei ebenso der Gedanke, dass sich die notwendigen
Abstandsregeln weder in der Kirche noch im offenen Bereich zwischen Rathaus, Kirche, Via-Regia-
Haus und unserem Haus der Heimat einhalten lassen, gleich gar nicht bei der Verpflegung. Wir
appellieren daher an Ihr Verständnis, dass wir dieses Treffen um zweieinhalb Monate nach hinten
verlegen. Abgestimmt habe ich mit Herrn Pfarrer Wiesener, dass nach jetzigem Stand unserer
Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung am 13. September 2020
auch in Reichenbach/Oberlausitz durchgeführt werden könnte. Wir wollen diesen Gedenktag mit
dem Chöretreffen kombinieren. Alternative Veranstaltungsorte wären sonst wie in den letzten
Jahren der Sächsische Landtag oder unser sich im Aufbau befindliches außerschulisches Bildungs-
und Begegnungszentrum Knappenrode. Ich werde sie im Juli entsprechend informieren. Da aber der
13. September in jedem Falle bereits langfristig als unser Veranstaltungstag auch für die Chöre
festgelegt ist, bitte ich Sie, ihn sich diesen weiterhin fest in Ihrem Kalender einzuplanen, so dass wir
wieder sichtbar sind.
Wie Sie sicherlich in Ihrem Posteingang gesehen haben, habe ich in den letzten Wochen sämtliche
mir vorliegenden Förderanträge Ihrer Gruppen für dieses Jahr positiv bescheiden können. Dies ist
auch dem Umstand geschuldet, dass Sie diesmal alle rechtzeitig Ihre Anträge eingereicht haben –
bitte behalten Sie das auch für das kommende Jahr bei und reichen mir alle Ihre Förderanträge für
2021 bis zum 31. Oktober 2020 wiederum ein. In meinen Förderbescheiden habe ich den
Veranstaltungstag auf ab Mai 2020 festgelegt. Es ist damit Ihnen freigestellt, wann sie die jeweilige
Veranstaltung durchführen wollen und können und ob Sie diese gegebenenfalls auch mit anderen
Inhalten belegen. Bitte teilen Sie mir jeweils den neuen Veranstaltungstag und gegebenenfalls
geänderte Inhalte vorab mit; zum Beispiel kann aus einer kulturellen Brauchtumsveranstaltung zum
Frühling nunmehr ein Diskussionsforum zum bundesweiten Gedenktag 20. Juni werden. Wichtig ist
für Sie, dass Sie in der Summe alle geplanten Veranstaltungen mit den geplanten Mitteln
durchführen können, wenn auch zu einem anderen Zeitpunkt. Sollten Sie Fragen haben oder
Schwierigkeiten, eine Veranstaltung generell durchzuführen, so rufen Sie mich bitte unter 0162-
4060444 an, so dass wir die Vorgehensweise telefonisch absprechen können.
In Kürze wird die erste Ausgabe 2020 der Verbandszeitung bei Ihnen vorliegen. Herrn Dr. Lars-Arne
Dannenberg konnten wir für die Erstellung dieser gewinnen. Bitte beachten Sie, dass in dieser
Zeitung sich nur das von Ihnen wiederfinden kann, was Sie mir auch mitgeteilt haben; ich hatte ja
bereits mehrfach in meinen Rundbriefen gebeten, mir per E-Mail entsprechende Beiträge zu zu
senden - bitte möglichst keine handschriftlichen Beiträge, da diese alle abgeschrieben werden

müssen. Bitte sehen Sie diese Zeitung als den notwendigen Neustart, nachdem unser Freund Mario
Morgner leider verstorben ist. Ich bitte Sie daher, sich mit Kritik über eventuell fehlende eigene
Widerspiegelung zurückzuhalten und die Zeitung zum Anlass zu nehmen, eigene Beiträge über
Veranstaltungen, Feste, wichtige Geburtstage etc. bei mir fortan einzureichen.
In der Zeit vom 6. bis 9. Juni werden der Landesvorsitzende, die Landesgeschäftsführerin und ich alle
Kreisgruppen und Landsmannschaften vor Ort besuchen, um auch die regionale Arbeit und Ihre
Anliegen zu besprechen. Frau Claudia Florian wird sich dazu mit Ihnen in Verbindung setzen und die
Termine abstimmen. Wir werden im Bereich Dresden beginnen, am Sonntag in Leipzig sein, am
Montag in Hohenstein-Ernstthal und Chemnitz und am Dienstag im Vogtland. Bitte halten Sie sich
diese Termine frei, da wir die Zeit entsprechend bündeln müssen.
Die Landesvorstandssitzung am 4./5. Juni ist ebenso weiterhin im Plan, genauere Details folgen noch.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit, weiterhin viel Engagement für Ihr Thema und uns allen eine gute
gelingende Wiederaufnahme unserer Projekte.
Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen von Frank Hirche,
Ihr
Dr. Jens Baumann
Beauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler im Freistaat Sachsen
Für aktuelle Informationen, Anträge, Berichte etc. nutzen Sie auch bitte meinen Internetauftritt unter
www.smi.sachsen.de
,
dort dann bei „Schnelleinstieg“ auf „Beauftragter“ klicken …