EUROPÄISCHE KOMMISSION
GENERALDIREKTION
UMWELT
Direktorat B - Natur
ENV.B.3 - Natura 2000
Brüssel, 14. April 2011
MITTEILUNG AN DEN HABITAT-AUSSCHUSS
Betr.:
Berichtsformat für den dritten Bericht nach Artikel 17 der FFH-
Richtlinie für den Zeitraum von 2007 bis 2012
(Doc.Hab.-11-05/03)
Nach eingehender Beratung in der Expertengruppe Berichterswesen und ihrer
Untergruppe zur Überarbeitung des Artikel 17-Berichts (WP1) sowie zwei
Konsultationen des Habitat-Ausschusses schlägt die Kommission das Berichtsformat für
den anstehenden dritten Bericht nach Artikel 17 der FFH-Richtlinie zur Billigung durch
den Habitat-Ausschuss vor.
Berichtsformat für den Zeitraum von 2007 bis 2012
Das Format umfasst Folgendes:
-
Anhang A: Allgemeines Berichtsformat – gegliederter Kurzbericht über die
allgemeine Umsetzung der Richtlinie in jedem Mitgliedstaat mit Links zu
wichtigen Informationsquellen.
-
Anhang B: Berichtsformat für den Erhaltungszustand einer Art – beschreibt die
benötigten Informationen für jede in Anhang II, IV und V der Richtlinie genannte
Art auf biogeografischer Ebene.
-
Anhang C: Bewertungsschemata für den Erhaltungszustand einer Art – beschreibt
die Methode und die Kriterien für die Bewertung des Erhaltungszustands jeder
Art auf biogeografischer Ebene.
-
Anhang D: Berichtsformat für den Erhaltungszustand eines Lebensraumtyps –
beschreibt die benötigten Informationen für jeden in Anhang I der Richtlinie
genannten Lebensraumtyp auf biogeografischer Ebene.
-
Anhang E: Bewertungsschemata für den Erhaltungszustand eines
Lebensraumtyps – beschreibt die Methode und die Kriterien für die Bewertung
des Erhaltungszustands jedes Lebensraumtyps auf biogeografischer Ebene.
Außerdem stellt die Kommission zur Unterstützung der Benutzer des Formats einen
Leitfaden (
Explanatory Notes & Guidelines for the period 2007-2012
) sowie das
Referenzportal zu Artikel 17
1
mit den wichtigsten zum Ausfüllen benötigten Angaben
(Codes, Listen …) bereit.
1
http://bd.eionet.europa.eu/article17/reference_portal
.
Europäische Kommission, 1049 Brüssel, BELGIEN - Tel. +32 22991111

2
Alle Dokumente sind zugänglich und können heruntergeladen werden unter:
http://circa.europa.eu/Public/irc/env/monnat/library?l=/habitats_reporting/reporting_
2007-2012&vm=detailed&sb=Title
Zeitplan und Art der verschiedenen Berichte
In der FFH-Richtlinie ist ein sechsjähriger Berichtszeitraum vorgesehen. Stichtag für die
Vorlage des dritten Berichts an die Kommission ist der
30. Juni 2013
.
Berichtszeitraum Nationale Berichte
(EU-Gesamtbericht)
Schwerpunkt
1.
1994 – 2000
Juni 2001
(2004)
Erzielte Fortschritte bei der
Überführung in nationales Recht und
der Umsetzung der Richtlinie;
Fortschritte bei der Errichtung des
Schutzgebietsnetzes Natura 2000,
Verwaltungsfragen.
2.
2001 – 2006
Juni 2007
(2009)
Erste Erfassung und Bewertung des
Erhaltungszustands auf der
Grundlage der besten verfügbaren
Daten für jede Art und jeden
Lebensraumtyp.
3.
2007 – 2012
Juni 2013
(2015)
Überarbeitete Version der
Erfassung und Bewertung des
Erhaltungszustands auf der
Grundlage des geschaffenen
Monitoringsystems. Bewertung der
Effizienz des Netztes Natura 2000.
Technische Durchführung und künftige Arbeit
Sobald das Berichtsformat für den Zeitraum 2007 – 2012 gebilligt ist, beginnt die
Kommission zusammen mit ETC-BD und der EUA mit der technischen Realisierung, um
alle von den Mitgliedstaaten benötigten technischen Instrumente so schnell wie möglich
und spätestens bis Mitte 2012 bereitzustellen. Begleitet wird dieser Prozess von der
Expertengruppe Berichtswesen unter aktiver Beteiligung der Mitgliedstaaten an der
Entwicklung und Erprobung der Instrumente.
Anhänge
Anhang A: Allgemeines Berichtsformat für den Zeitraum von 2007 - 2012
Anhang B: Berichtsformat für die ‚wichtigsten Ergebnisse der Überwachung nach
Artikel 11’ für Arten der Anhänge II, IV und V
Anhang C: Allgemeine Bewertungsmatrix – Bewertung des Erhaltungszustands von
Arten
Anhang D: Berichtsformat für die ‚wichtigsten Ergebnisse der Überwachung nach
Artikel 11’ für Lebensraumtypen des Anhangs I
Anhang E: Allgemeine Bewertungsmatrix – Bewertung des Erhaltungszustands von
Lebensraumtypen

 
Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Anhang A – Allgemeines Berichtsformat für den Zeitraum von 2007 – 2012
0. Mitgliedstaat
2-Buchstaben-Code entsprechend der Liste im Referenzportal
1. Wichtigste Erfolge der Umsetzung der FFH-Richtlinie
Kurzbeschreibung der wichtigsten Erfolge, die während des Berichtszeitraums im Rahmen der Umset-
zung der FFH-Richtlinie erzielt wurden, unter besonderer Berücksichtigung des Schutzgebietsnetzes
NATURA 2000. Wenn ein Mitgliedsstaat darüber hinaus weitere Dokumentationen beilegen möchte,
sollten diese Beilagen und ihre Dateinamen am Ende dieses Freitextfelds aufgeführt und die entspre-
chenden Dateien zusammen mit dem übrigen Bericht in Reportnet geladen werden. Wenn möglich,
bitte eine englische Übersetzung bereitstellen.
1.1 Text in der Landessprache
Max. 2 Seiten
1.2 Englische Übersetzung
Angabe freiwillig
2. Allgemeine Informationsquellen zur Umsetzung der FFH-Richtlinie
– Links zu Informationsquellen des Mitgliedstaats
Zu den nachstehenden Punkten:
Angabe eines Links zu der/den Fundstelle(n) der erwünschten Informationen im Internet (Internet-
Adresse) oder Erläuterung, wie diese Informationen anders zu erlangen sind.
2.1 Allgemeine Informationen zur FFH-Richtlinie
URL/Text
2.2 Informationen zum Schutzgebietsnetz NATURA 2000 im
Mitgliedstaat
URL/Text
2.3 Monitoringprogramm (Art. 11)
URL/Text
2.4 Artenschutz (Art. 12-16)
URL/Text
2.5 Umsetzung der Richtlinie (Rechtstexte)
URL/Text
3. Ausweisung von FFH-Gebieten
*
Ausgewiesene Gebiete auf nationaler Ebene. Gegebenenfalls getrennte Zahlenangaben für die terrest-
rischen Flächen von Gebieten ohne marine (Teil-)Flächen und für marine Gebiete wie nachstehend
angegeben (siehe Leitfaden).
FFH-Gebiete
*
(vGGB, GGB & BSG)
vGGB, GGB, BSG
nur BSG
Anzahl der
vGGB, GGB, BSG
Fläche der
vGGB, GGB, BSG
Anzahl der
BSG
Fläche der
BSG
3.1 Alle Gebiete
Anzahl
Fläche in km
2
Anzahl
Fläche
in km
2
*
Im englischen Original lautet die Formulierung „Natura 2000 – site designation“. Die Übersetzung
weicht hier ab, da sich nach Rücksprache mit der Europäischen Kommission die Angaben hier aber auf
FFH-Gebiete beziehen sollen.
1

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
3.1.1 Terrestrische
Fläche der Gebiete
(ohne marine Flächen)
Keine Angaben
erforderlich
terrestrische Flä-
che in km
2
Keine Angaben
erforderlich
terrestrische
Fläche in km
2
3.1.2 Gebiete mit ma-
rinem Anteil
**
Anzahl
marine Fläche
in km
2
Anzahl
marine Fläche
in km
2
3.2 Datum der zugrun-
deliegenden Daten-
bank
Datum der letzten der Kommission übermittelten Aktualisierung der N2000-
Datenbank
4. Umfassende Managementpläne für die FFH-Gebiete
*
nach Art. 6 Abs. 1
Managementpläne sind als operationelle Instrumente zu betrachten, die praktische Maßnahmen zur
Erreichung der Erhaltungsziele der Gebiete innerhalb des Schutzgebietsnetzes darstellen(siehe Leitfa-
den).
Anmerkung für die deutsche Übersetzung: Der Leitfaden definiert weitreichende Anforderungen an
hier zu berichtende „umfassende Managementpläne“, so dass hier nur ein Teil der nach deutscher
Praxis existierenden Pläne einzutragen sein wird
4.1 Anzahl der Gebiete, für die bereits umfassende Managementplä-
ne vorliegen
4.2 Prozentualer Flächenanteil des Schutzgebietsnetzes, der bereits
durch umfassende Managementpläne abgedeckt ist
4.3 Anzahl der Gebiete, für die umfassende Managementpläne in
Vorbereitung sind
Angabe freiwillig
5. Ergriffene Maßnahmen im Zusammenhang mit der Genehmigung von Plänen und Pro-
jekten (Art. 6 Abs. 4)
Auflistung der Projekte/Pläne, bei denen Ausgleichsmaßnahmen erforderlich waren, mit Angaben dar-
über, ob eine Stellungnahme der Kommission einzuholen war. Bei Bedarf die Felder 5.1.1 bis 5.1.5 für
jedes Projekt bzw. jeden Plan wiederholen.
5.1 Projekte/Pläne mit Ausgleichsmaßnahmen
Angaben sind für jedes Gebiet
zu berichten
5.1.1 Gebietsnummer
5.1.2 Gebietsname
5.1.3 Jahr des Projekts/Plans
5.1.4 Name des Projekts/Plans
5.1.5 Einholung einer Stellungnahme der Kommission?
Ja
Nein
5.1.6 Auswirkungen von Projekten, die Ausgleichsmaßnah-
men erfordern, auf den Erhaltungszustand
Angabe freiwillig
Freitext, max. 250 Zeichen
**
Im englischen Original lautet die Formulierung „Marine area of sites“. Da hier aber auch die Anzahl
der marinen Gebiete anzugeben ist, ist diese Formulierung unzutreffend.
2

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
6. Ergriffene Maßnahmen zur Gewährleistung der Kohärenz des Natura-2000-Netzes
(Art. 10)
Allgemeine Darstellung der wichtigsten ergriffenen Maßnahmen (Überblick auf nationaler Ebene, er-
griffene Maßnahmen einschließlich rechtlicher Schritte, übergreifender Studien, Links zu Online-
Ressourcen – keine detaillierten gebietsspezifischen Beschreibungen).
Freitext
7. Wiederansiedlung von Arten des Anhangs IV (Art. 22 Buchst. a)
Nötigenfalls Felder 7.1.0 bis 7.1.4 für jede Art wiederholen.
7.1.0 Name und Code der Art
a) Name
b) Code
7.1.1 Wiederansiedlungszeitraum
7.1.2 Wiederansiedlungsort und Anzahl der wiederangesie-
delten Individuen
7.1.3 Ist die Wiederansiedlung erfolgreich?
1
Ja
Nein
Noch nicht abzuschätzen
7.1.4 Zusätzliche Angaben über die Wiederansiedlung
Angabe freiwillig
1
Mit Angaben darüber, ob die natürliche Vermehrung bereits stattgefunden hat und/oder die Popula-
tion im Wachsen begriffen ist.
3

 
Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Anhang B – Berichtsformat für die wichtigsten Ergebnisse der Über-
wachung nach Artikel 11 für Arten der Anhänge II, IV und V
Feldname
Kurze Erläuterungen
0.1 Mitgliedstaat
Mitgliedstaat, auf den sich die Angaben beziehen (2-Buchstaben-Code
entsprechend der Liste im Referenzportal).
0.2.1 Artencode
Gemäß Checkliste im Referenzportal
0.2.2 Wissenschaftliche
Bezeichnung der Art
Gemäß Checkliste im Referenzportal
0.2.3 Andere wissen-
schaftliche Bezeichnung
der Art
Angabe freiwillig
Auf nationaler Ebene verwendete wissen-
schaftliche Bezeichnung, falls sie von
0.2.2 abweicht.
0.2 Art
0.2.4 Trivialname
Angabe freiwillig
In der Landessprache
1. Nationale Ebene
1.1 Karten
Aktuelles Vorkommensgebiet und natürliches Verbreitungsgebiet im
betreffenden Mitgliedstaat
1.1.1 Karte des aktuellen
Vorkommensgebiets
Karte als GIS-Datei zusammen mit relevanten Metada-
ten. Standard sind 10x10km ETRS-Raster, Projektion
ETRS LAEA 5210.
Hinweis, ob
Art als ‚sen-
sibel‘ gilt.
1
1.1.2 Angewandte Metho-
de für Kartendaten
3 = Gesamterhebung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Ex-
trapolation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussage ohne oder mit
minimalen Stichproben
0 = Daten fehlend
1.1.3 Jahr oder Zeitraum
Jahr oder Zeitraum, in dem die Vorkommensdaten erfasst wurden.
1.1.4 Zusätzliche Karte
des aktuellen Vorkom-
mensgebiets
Angabe freiwillig
Gilt für die Fälle, in denen ein Mitgliedstaat eine zusätzliche Karte über-
mitteln möchte, die von der nach 1.1.1 vorzulegenden Standardkarte
abweicht.
1.1.5 Karte des natürli-
chen Verbreitungsgebiets
Übermittlung der zur Bewertung des natürlichen Verbreitungsgebiets
herangezogenen Karte unter Zugrundelegung desselben Standards wie
in 1.1.1 oder 1.1.4.
2. Biogeografische Ebene
Für jede betroffene biogeografische oder marine Region ausfüllen.
2.1 Biogeografische Region
oder marine Region
Eine der folgenden wählen: alpine (ALP), atlantische (ATL), boreale
(BOR), kontinentale (CON), mediterrane (MED), makaronesische (MAC),
pannonische (PAN), Schwarzmeer- (BLS) oder Steppenregion (STE),
marin-atlantische (MATL), marin-mediterrane (MMED), marin-
makaronesische (MMAC), marine-baltische (MBAL) oder marine
Schwarzmeerregion (MBLS).
1
Siehe Begriffsbestimmung für empfindliche Art in Ziffer 1.1.1 der Leitlinien.
1

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
2.2 Veröffentlichte Quellen
Wenn die im Folgenden angegebenen Daten aus veröffentlichten Quel-
len stammen, Literaturangaben oder Link zu Internetseite(n) beifügen.
Bitte Autor, Jahr, Titel der Publikation, Quelle, Band, Seitenzahl
und/oder Internet-Adresse angeben.
2.3 Natürliches Verbrei-
tungsgebiet
Verbreitungsgebiet innerhalb der betreffenden biogeografischen Region
2.3.1 Gesamtfläche des
natürlichen Verbreitungs-
gebiets
Gesamtfläche des Verbreitungsgebiets innerhalb der betreffenden bio-
geografischen Region in km². Es empfiehlt sich, die in Abschnitt IV
Buchstabe a Ziffer i ‚Range‘
(natürliches Verbreitungsgebiet) der Leitli-
nien beschriebene Methode anzuwenden.
2.3.2 Angewandte Metho-
de
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen
Extrapolation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit
minimalen Stichproben
0 = Daten fehlend
2.3.3 Kurzzeittrend
Zeitraum
2001-2012 (gleitendes Zeitfenster über 12 Jahre) oder ein Zeitraum,
der diesem möglichst nahe kommt. Bitte hier verwendeten Zeitraum
angeben. Für die Bewertung ist der Kurzzeittrend heranzuziehen
2.3.4 Kurzzeittrend
Trendrichtung
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld
2.3.3 genannten Zeitraums – im Fall einer genau-
en Zahlenangabe denselben Wert unter ‚Minimum‘
und ‚Maximum‘ angeben.
2.3.5 Kurzzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
b) Maximum
wie a)
2.3.6 Langzeittrend
Zeitraum
Angabe freiwillig
Über 24 Jahre ermittelter Trend. Angaben in den Berichten 2013 freiwil-
lig (Felder 2.3.6–2.3.8). Bitte hier verwendeten Zeitraum angeben.
2.3.7 Langzeittrend
Trendrichtung
Angabe freiwillig
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld
2.3.6 genannten Zeitraums – im Fall einer genau-
en Zahlenangabe denselben Wert unter ‚Minimum‘
und ‚Maximum‘ angeben.
2.3.8 Langzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
b) Maximum
wie a)
a) In km². Übermittlung einer Karte als GIS-Datei, falls vorhanden.
b) Bitte angeben, ob Operatoren verwendet wurden (anzuwendende
Symbole: ≈, >, >>).
c) Wenn das günstige natürliche Verbreitungsgebiet unbekannt ist, An-
gabe von „x“.
2.3.9 Günstiges natürliches
Verbreitungsgebiet
d) Wenn keine Operatoren zur Festsetzung des Referenzwerts verwen-
det wurden, die angewandte Methode angeben (Freitext).
2.3.10 Grund der Verände-
rung
a) eine tatsächliche Veränderung?
JA/NEIN
2

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Ist der Unterschied zwischen
b) verbesserte Erkenntnisse/genauere Daten?
JA/NEIN
dem angegebenen Wert in
2.3.1 und dem im letzten Be-
richt hauptsächlich zurückzu-
führen auf…
c) die Anwendung einer anderen Methode (z. B. „EU range tool“)?
JA/NEIN
2.4 Population
a) Einheit
Individuen oder vereinbarte Aus-
nahme (siehe Referenzportal)
b) Minimum
Ist ein genauer Wert bekannt, die-
selbe Zahl für Minimum und Maxi-
mum angeben.
2.4.1 Geschätzte Populati-
onsgröße
(auf der Grundlage von Indivi-
duen oder vereinbarten Aus-
nahmen, wenn dies nicht mög-
lich ist, Umrechnung der unter
2.4.2 angegebenen Populati-
onseinheiten auf Individuen)
*
c) Maximum
a) Einheit
2
b) Minimum
2.4.2 Geschätzte Populati-
onsgröße
(auf der Grundlage
einer anderen Populationsein-
heit als Individuen oder ver-
einbarten Ausnahmen)*
Angabe freiwillig
c) Maximum
a) Definition von "Lokalität"
Wird als Populationseinheit ‚Lokali-
tät‘ verwendet, muss dieser Begriff
definiert werden.
b) Methode zur Umrechnung
von Daten
Bitte erläutern, wie die Daten in
Individuenzahlen umgerechnet
wurden.
2.4.3 Zusätzliche Informa-
tionen über Populations-
schätzungen / Umrech-
nung
Angabe freiwillig
c) Aufgetretene Probleme bei
der Bereitstellung der ge-
schätzten Populationsgröße
Diese Informationen helfen bei der
künftigen Entwicklung der Anwen-
dung von Populationseinheiten.
2.4.4 Jahr oder Zeitraum
Jahr oder Zeitraum, in dem die Daten über die Populationsgröße erfasst
wurden.
2.4.5 Angewandte Metho-
de
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen
Extrapolation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit
minimalen Stichproben
0 = Daten fehlend
2.4.6 Kurzzeittrend
Zeitraum
2001-2012 (gleitendes Zeitfenster über 12 Jahre) oder ein Zeitraum,
der diesem möglichst nahe kommt. Bitte hier verwendeten Zeitraum
angeben. Für die Bewertung ist der Kurzzeittrend heranzuziehen.
2.4.7 Kurzzeittrend
Trendrichtung
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld
2.4.6 genannten Zeitraums – im Fall einer ge-
nauen Zahlangabe denselben Wert unter ‚Mini-
mum‘ und ‚Maximum‘ angeben.
2.4.8 Kurzzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
b) Maximum
Wie a)
*
Die deutsche Übersetzung weicht hier vom missverständlichen englischen Original ab.
2
Bei Verwendung einer anderen Populationseinheit als Individuen oder der Einheit in der Liste der
Ausnahmen empfiehlt sich die Umrechnung in Individuen. Die umgerechneten Daten sollten in Feld
2.4.1 eingetragen werden.
3

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
c) Vertrauens-
intervall
Bitte Vertrauensintervall angeben, wenn ein
statistisch zuverlässiges Stichprobensystem
verwendet wird (Feld 2.4.5).
2.4.9 Kurzzeittrend –
angewandte Methode
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen
Extrapolation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit
minimalen Stichproben
0 = Daten fehlend
2.4.10 Langzeittrend
Zeitraum
Angabe freiwillig
Über 24 Jahre berechneter Trend. Angaben für den Bericht 2013 freiwil-
lig (Felder 2.4.10 – 2.4.13). Bitte hier verwendeten Zeitraum angeben.
2.4.11 Langzeittrend
Trendrichtung
Angabe freiwillig
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld
2.4.10 genannten Zeitraums – im Fall einer
genauen Zahlenangabe denselben Wert unter
‚Minimum‘ und ‚Maximum‘ angeben.
b) Maximum
wie a)
2.4.12 Langzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
c) Vertrauens-
intervall
Bitte Vertrauensintervall angeben, wenn die
verwendete Methode Nummer 3 entspricht
(Feld 2.4.9).
2.4.13 Langzeittrend –
angewandte Methode
Angabe freiwillig
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen
Extrapolation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit
minimalen Stichproben
0 = Daten fehlend
a) Anzahl [Individuen/vereinbarte Ausnahmen/anderen Einheiten]
b) Bitte angeben, ob Operatoren verwendet wurden (anzuwendende
Symbole: ≈, >, >>, <).
c) Wenn die günstige Gesamtpopulation unbekannt ist, Angabe von „x“.
2.4.14 Günstige Gesamt-
population
d) Wenn keine Operatoren zur Festsetzung des Referenzwerts verwen-
det wurden, die angewandte Methode angeben (Freitext).
a) eine tatsächliche Veränderung? JA/NEIN
b) verbesserte Erkenntnisse/genauere Daten? JA/NEIN
2.4.15 Grund der Verände-
rung
Ist der Unterschied zwischen
dem angegebenen Wert in
2.4.1 oder 2.4.2 und dem letz-
ten Bericht hauptsächlich zu-
rückzuführen auf…
c) die Anwendung einer anderen Methode (z. B. „EU range tool“)?
JA/NEIN
2.5 Habitat der Art
2.5.1 Geschätzte Größe
Geschätzte Fläche in km²
2.5.2 Jahr oder Zeitraum
Jahr oder Zeitraum, in dem die Daten für die Größe des Habitats erfasst
wurden.
2.5.3 Angewandte Metho-
de
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Ext-
rapolation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussage ohne oder mit
minimalen Stichproben
0 = Daten fehlend
4

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
2.5.4 Qualität des Habitats
a) Einstufung als gut / mittelmäßig / schlecht / unbekannt
b) Bitte erläutern, wie die Qualität bewertet wurde (Freitext).
2.5.5 Kurzzeittrend
Zeitraum
2001-2012 (gleitendes Zeitfenster über 12 Jahre) oder ein Zeitraum, der
diesem möglichst nahe kommt. Bitte hier verwendeten Zeitraum ange-
ben. Für die Bewertung ist der Kurzzeittrend heranzuziehen.
2.5.6 Kurzzeittrend
Trendrichtung
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
2.5.7 Langzeittrend
Zeitraum
Angabe freiwillig
Über 24 Jahre berechneter Trend. Angaben in den Berichten 2013 frei-
willig (Felder 2.5.7–2.5.8). Weitere Hinweise sind in den Leitlinien zu
finden.
2.5.8 Langzeittrend
Trendrichtung
Angabe freiwillig
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Wo sinnvoll, Fläche des geeigneten Habitats in km² angeben. Für
geeignet erachtete Fläche, auf der die Art jedoch möglicherweise aktuell
nicht vorkommt.
2.5.9 Fläche des geeigneten
Habitats für die Art
b) Fehlen von Daten kann mit ‚0‘ angezeigt werden.
a) eine tatsächliche Veränderung? JA/NEIN
b) verbesserte Erkenntnisse/genauere Daten? JA/NEIN
2.5.10 Grund der Verände-
rung
Ist der Unterschied zwischen
dem angegebenen Wert in 2.5.1
und dem letzten Bericht haupt-
sächlich zurückzuführen auf…
c) die Anwendung einer anderen Methode (z. B. „EU range tool“)?
JA/NEIN
2.6 Hauptbeeinträchtigungen
a) Beeinträchtigung
b) Bedeutung
c) Spezifikator für
Verschmutzungen
Max. 20 Beeinträchtigungen
aufführen.
Bitte Codes aus der Liste der Ge-
fährdungen und Beeinträchtigun-
gen ab der 2. Ebene verwenden.
3
-
H = hohe Bedeutung (max.
5 Einträge)
-
M = mittlere Bedeutung
-
L = geringe Bedeutung
Angabe freiwillig
2.6.1 Beeinträchtigungen
– angewandte Methode
3 = ausschließlich oder in größerem Umfang auf der Grundlage von
realen Daten aus Gebieten/Vorkommen oder aus anderen Datenquellen
2 = überwiegend auf der Grundlage von Experteneinschätzung und an-
deren Daten
1 = nur auf der Grundlage von Experteneinschätzungen
2.7 Gefährdungen
a) Gefährdung
b) Bedeutung
c) Spezifikator für
Verschmutzungen
wie bei Beeinträchtigungen
wie bei Beeinträchtigungen
Angabe freiwillig
2.7.1 Gefährdungen –
angewandte Methode
2 = Modellierung
1 = Experteneinschätzung
3
Die Liste der Gefährdungen und Beeinträchtigungen steht im Referenzportal zur Verfügung.
5

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
2.8 Ergänzende Informationen
2.8.1 Begründung des zur
Bestimmung der Trend-
entwicklung herangezo-
genen %-Werts
Verwendet ein Mitgliedstaat bei der Trendabschätzung nicht den vorge-
sehenen Wert von 1 % pro Jahr wie in den Bewertungsschemata ange-
geben, sollte dies hier in diesem Freitextfeld ausreichend begründet
werden.
2.8.2 Sonstige relevante
Informationen
Freitext
2.8.3 Grenzüber-
schreitende Bewertung
Wenn zwei oder mehr Mitgliedstaaten eine gemeinsame Bewertung des
Erhaltungszustands einer grenzüberschreitenden Population einer (in der
Regel weitverbreiteten) Art durchgeführt haben, sollte dies hier erläutert
werden. Bitte genaue Angabe der beteiligten Mitgliedstaaten, zur Art
und Weise, wie die Bewertung durchgeführt wurde, sowie zu etwaigen
gemeinsamen Bemühungen zur Sicherstellung des gemeinsamen Mana-
gements der betreffenden Art (z. B. Bestandsmanagement- oder Arten-
aktionsplan).
2.9 Schlussfolgerungen
(Bewertung des am Ende des Berichtszeitraums bestehenden Erhaltungszustands)
2.9.1 Natürliches Verbrei-
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
tungsgebiet (Range)
b) Ist der Erhaltungszustand (2.9.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die An-
gabe eines Trends.
4
2.9.2 Population
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
b) Ist der Erhaltungszustand (2.9.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die An-
gabe eines Trends.
4
2.9.3 Habitat der betreffen-
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
den Art
b) Ist der Erhaltungszustand (2.9.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die An-
gabe eines Trends.
4
2.9.4 Zukunftsaussichten
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
b) Ist der Erhaltungszustand (2.9.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die An-
gabe eines Trends.
4
2.9.5 Gesamtbewertung des
Erhaltungszustands
günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
2.9.6 Gesamttrend des
Erhaltungszustands
Ist der Erhaltungszustand (2.9.5) U1 oder U2, ist die Angabe eines
Trends
4
obligatorisch.
3. Natura-2000-Abdeckung und Erhaltungsmaßnahmen – Anhang-II-Arten
auf biogeografischer Ebene
3.1 Population
a) Einheit
Verwendung der gleichen Einheit
wie in 2.4
b) Minimum
3.1.1 Populationsgröße
Abschätzung der in den FFH-
Gebieten enthaltenen Populati-
onsgröße (in der jeweiligen bio-
geografischen Region)
c) Maximum
4
Trendangaben: ‚+‘ (sich verbessernd), ‚-‘ (sich verschlechternd), ‚=‘ (stabil) oder ‚x‘ (unbekannt)
6

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
3.1.2 Angewandte Methode
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Ext-
rapolation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit
minimalen Stichproben
0 = Daten fehlend
3.1.3 Trend der Populations-
größe innerhalb des Netzes
(Kurzzeittrend)
Angabe freiwillig
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
3.2 Erhaltungsmaßnahmen
Auflistung von bis zu 20 ergriffenen (d. h. bereits in der Durchführung befindlichen) Erhaltungsmaßnahmen
während des Berichtszeitraums und Angaben darüber, wie wichtig sie sind, wo sie zum Einsatz kommen und
wie sie zu bewerten sind.
Die Felder 3.2.2-3.2.5 sind für jede aufgeführte Maßnahme auszufüllen.
3.2.2 Art der
Maßnahme
Zutreffende(n) Typ(en)
ankreuzen
3.2.4 Ort
Ankreuzen, wo
die Maßnahme
VOR ALLEM
durchgeführt
wird
3.2.5 Allgemeine Bewertung
der Maßnahme
Zutreffenden Fall ankreuzen
3.2.1
Maßnahme
a) Gesetzes-/Rechtsvorschrift
b) Verwaltungsmaßnahme
c) Vertragliche Vereinbarung
d) Wiederkehrende Maßnahme
e) Einmalige Maßnahme
3.2.3
Bedeutung
a) Innerhalb
b) Außerhalb
c) Innerhalb und außerhalb
a) Erhaltungsmaßnahme
b) Verbesserungsmaßnahme
c) langfristig wirksame Maßnahme
d) Wirkungslos
e) Unbekannt
f) Nicht bewertet
Bitte Codes
der Check-
liste für Er-
haltungs-
maßnahmen
verwenden
Hervorhe-
bung (durch
ein großes
‚H‘) von bis
zu 5 der
wichtigsten
Maßnahmen
7

 
Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Anhang C – Bewertung des Erhaltungszustandes von ARTEN
Allgemeine Bewertungsgrundlage (aufgegliedert nach biogeografischer Region innerhalb des
Mitgliedstaates)
Parameter
Erhaltungszustand
Günstig
(Favourable)
(grün)
Ungünstig-
unzureichend
(Unfavourable-
Inadequate)
(gelb)
Ungünstig-schlecht
(Unfavourable
-
Bad)
(rot)
Unbekannt
(Unknown)
Daten nicht
ausreichend für
Bewertung
aktuelles
natürliches
Verbreitung
sgebiet
(Range)
1
stabil (Abnahme
und Zunahme
ausgeglichen);
oder zunehmend
UND
nicht unterhalb
des günstigen
natürlichen
Verbreitungsge-
bietes
(„
favourable
reference range
“)
anderweitige
Kombination
starker Rückgang:
entsprechend einem
Rückgang von mehr als
1 % pro Jahr innerhalb
des vom jeweiligen
Mitgliedsstaat
genannten Zeitraums
ODER mehr als 10 %
unterhalb des günstigen
natürlichen Verbrei-
tungsgebietes
(„
favourable reference
range
")
Es liegen keine
oder nicht
ausreichende
gesicherte
Erkenntnisse vor.
Population
Population/en
nicht kleiner als
die günstige
Gesamtpopulation
(„
favourable
reference
population“
)
UND
Fortpflanzung,
Mortalität und
Altersstruktur
nicht vom
Normalwert
abweichend
(Angaben soweit
Daten hierzu
vorliegen)
anderweitige
Kombination
starker Rückgang:
entsprechend einem
Verlust von mehr als 1
% pro Jahr (%-Wert des
Mitgliedstaates kann bei
entsprechender
Begründung hiervon
abweichen) innerhalb
des vom jeweiligen
Mitgliedsstaat
genannten Zeitraums
UND unterhalb des
Wertes für eine günstige
Gesamtpopulation
(„
favourable reference
population“
).
ODER
mehr als 25 % unterhalb
der günstigen
Gesamtpopulation
ODER
Fortpflanzung, Mortalität
und Altersstruktur
weichen stark von den
normalen Parametern
ab (Angaben soweit
Daten hierzu vorliegen)
Es liegen keine
oder nicht
ausreichende
gesicherte
Erkenntnisse vor.
1
Verbreitung innerhalb der betreffenden biogeografischen Region.

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Parameter
Erhaltungszustand
Günstig
(Favourable)
(grün)
Ungünstig-
unzureichend
(Unfavourable-
Inadequate)
(gelb)
Ungünstig-schlecht
(Unfavourable
-
Bad)
(rot)
Unbekannt
(Unknown)
Daten nicht
ausreichend für
Bewertung
Habitat der
Art
Die Habitat-
fläche ist groß
genug (und stabil
oder zunehmend)
UND
die Habitat-
qualität eignet
sich für den
langfristigen
Fortbestand der
Art.
anderweitige
Kombination
Die Habitatfläche ist klar
erkennbar nicht groß
genug, um den
langfristigen
Fortbestand der Art
sicherzustellen.
ODER
Die Habitatqualität ist
schlecht und ermöglicht
damit klar erkennbar
nicht den langfristigen
Fortbestand der Art.
Es liegen keine
oder nicht
ausreichende
gesicherte
Erkenntnisse vor.
Zukunfts-
aussichten
(im Hinblick
auf Popula-
tion, Verbrei-
tung und
Verfügbar-
keit von
Habitat)
Wesentliche
Belastungs- und
Gefährdungsfak-
toren für die Art
sind nicht
signifikant, der
Fortbestand der
Art ist somit
langfristig
gesichert.
anderweitige
Kombination
Auswirkung von
Belastungs- und
Gefährdungsfaktoren
auf die Art gravierend,
sehr schlechte
Zukunftsaussichten,
langfristiger Fortbestand
der Art gefährdet
Es liegen keine
oder nicht
ausreichende
gesicherte
Erkenntnisse vor.
Gesamtbe-
wertung
des Er-
haltungs-
zustandes
2
Alle Punkte grün
ODER
drei mal
grün und
einmal „un-
bekannt“
ein Punkt oder
mehrmals
gelb, aber
kein einzi-
ges mal
rot
ein Punkt
oder
mehrmals
rot
zwei Punkte
oder mehr
„unbekannt“
in Kombina-
tion mit grün
oder
alle Punkte
„unbekannt“
2
Bei den ungünstigen Kategorien ist ein bestimmtes Symbol (Werte +/-/=/x) zu verwenden, um einen übergreifenden Trend
für den Erhaltungszustand anzuzeigen.

 
Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Anhang D – Berichtsformat für die wichtigsten Ergebnisse der Über-
wachung nach Artikel 11 für Lebensraumtypen des Anhangs I
Feldbeschreibung
Kurze Erläuterungen
0.1 Mitgliedstaat
Mitgliedstaat, auf den sich die Angaben beziehen (2-Buchstaben-Code ent-
sprechend der Liste im Referenzportal).
0.2 Code des Lebensraum-
typs
Aus der Checkliste für die Berichterstattung im Rahmen der Naturschutz-
richtlinien, z. B. 1110 (keine Untertypen verwenden). Bei Verwendung von
Untertypen, z. B. bei marinen Lebensraumtypen, bitte sicherstellen, dass
auch ein Formblatt für den Lebensraumtyp gemäß Anhang I der Richtlinie
ausgefüllt wird.
1. Nationale Ebene
1.1 Karten
Aktuelles Vorkommensgebiet und natürliches Verbreitungsgebiet im betref-
fenden Land
1.1.1 Karte des aktuellen
Vorkommensgebiets
Karte als GIS-Datei zusammen mit relevanten Metadaten. Standard ist
10x10km ETRS-Raster, Projektion ETRS LAEA 5210.
1.1.2 Angewandte
Methode für Kartenda-
ten
3 = Gesamterhebung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Extrapo-
lation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussage ohne oder mit mini-
malen Erhebungen
0 = Daten fehlend
1.1.3 Jahr oder Zeitraum
Jahr oder Zeitraum, in dem die Vorkommensdaten erfasst wurden.
1.1.4 Zusätzliche Karte
des aktuellen Vorkom-
mensgebiets
Angabe freiwillig
Gilt für die Fälle, in denen ein Mitgliedstaat eine zusätzliche Karte übermit-
teln möchte, die von der nach 1.1.1 vorzulegenden Standardkarte abweicht.
1.1.5 Karte des natürli-
chen Verbreitungsge-
biets
Übermittlung der zur Bewertung des natürlichen Verbreitungsgebiets heran-
gezogenen Karte unter Zugrundelegung desselben Standards wie in 1.1.1
oder 1.1.4.
2. Biogeografische Ebene
Für jede betroffene biogeografische oder marine Region ausfüllen.
2.1 Biogeografische Region
oder marine Region
Eine der folgenden wählen: alpine (ALP), atlantische (ATL), boreale (BOR),
kontinentale (CON), mediterrane (MED), makaronesische (MAC), pannoni-
sche (PAN), Schwarzmeer- (BLS) oder Steppenregion (STE), marin-
atlantische (MATL), marin-mediterrane, (MMED),marin-makaronesische
(MMAC), marine-baltische (MBAL) oder marine Schwarzmeerregion (MBLS).
2.2 Veröffentlichte Quellen
Wenn die im Folgenden angegebenen Daten aus veröffentlichten Quellen
stammen, Literaturangaben oder Link zu Internetseite(n) beifügen. Bitte
Autor, Jahr, Titel der Publikation, Quelle, Band, Seitenzahl und/oder Inter-
net-Adresse angeben.
2.3 Natürliches Verbrei-
tungsgebiet
Verbreitungsgebiet innerhalb der betreffenden biogeografischen Region
2.3.1 Gesamtfläche des
natürlichen Verbrei-
tungsgebiets
Gesamtfläche des Verbreitungsgebiets innerhalb der betreffenden biogeo-
grafischen Region in km². Es empfiehlt sich, die in Abschnitt IV Buchstabe a
Ziffer i ‚Range‘
(natürliches Verbreitungsgebiet) der Leitlinien beschriebene
Methode anzuwenden.
1

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
2.3.2 Angewandte
Methode
3 = Gesamterhebung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Extrapo-
lation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit mi-
nimalen Erhebungen
0 = Daten fehlend
2.3.3 Kurzzeittrend
Zeitraum
2001-2012 (gleitendes Zeitfenster über 12 Jahre) oder ein Zeitraum, der
diesem möglichst nahe kommt. Bitte hier verwendeten Zeitraum angeben.
Für die Bewertung ist der Kurzzeittrend heranzuziehen.
2.3.4 Kurzzeittrend
Trendrichtung
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld 2.3.2
genannten Zeitraums – im Fall einer genauen Zah-
lenangabe denselben Wert unter ‚Minimum‘ und
‚Maximum‘ angeben.
2.3.5 Kurzzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
b) Maximum
Wie a)
2.3.6 Langzeittrend
Zeitraum
Angabe freiwillig
Über 24 Jahre ermittelter Trend. Angaben in den Berichten 2013 freiwillig
(Felder 2.3.6–2.3.8). Bitte hier verwendeten Zeitraum angeben.
2.3.7 Langzeittrend
Trendrichtung
Angabe freiwillig
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld 2.3.6
genannten Zeitraums – im Fall einer genauen Zah-
lenangabe denselben Wert unter ‚Minimum‘ und
‚Maximum‘ angeben.
2.3.8 Langzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
b) Maximum
Wie a)
*
a) In km². Übermittlung einer Karte als GIS-Datei, falls vorhanden.
b) Bitte angeben, ob Operatoren verwendet wurden (anzuwendende Symbo-
le: ≈, >, >>).
c) Wenn das günstige natürliche Verbreitungsgebiet unbekannt ist, Angabe
von „x“.
2.3.9 Günstiges natürli-
ches Verbreitungsgebiet
d) Die angewandte Methode zur Festsetzung des Referenzwerts angeben
(wenn keine Operatoren verwendet wurden) (Freitext).
a) eine tatsächliche Veränderung? JA/NEIN
b) verbesserte Erkenntnisse/genauere Daten? JA/NEIN
2.3.10 Grund der Verän-
derung
Ist der Unterschied zwi-
schen dem angegebenen
Wert in 2.3.1 und dem im
letzten Berichte hauptsäch-
lich zurückzuführen auf…
c) die Verwendung einer anderen Methode (z. B. „EU range tool“)?
JA/NEIN
2.4 Aktuelle Fläche des
Lebensraumtyps
Aktuelle Fläche des Lebensraumtyps innerhalb des natürlichen Verbreitungs-
gebiets in der betreffenden biogeografischen Region (in km²)
2.4.1 Gesamtfläche
In km²
2.4.2 Jahr oder Zeitraum
Jahr oder Zeitraum, in dem die Daten über die Gesamtfläche erfasst wurden.
*
Im englischen Original steht hier „b)“. Diese Fehler wurde in der deutschen Übersetzung korrigiert.
2

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
2.4.3 Angewandte
Methode
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Extrapo-
lation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertengutachten ohne oder mit
minimalen Erhebungen
0 = fehlende Daten
2.4.4 Kurzzeittrend
Zeitraum
2001-2012 (gleitendes Zeitfenster über 12 Jahre) oder ein Zeitraum, der
diesem möglichst nahe kommt. Bitte hier verwendeten Zeitraum angeben.
Für die Bewertung ist der Kurzzeittrend heranzuziehen
.
2.4.5 Kurzzeittrend
Trendrichtung
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld
2.4.4 genannten Zeitraums – im Fall einer genau-
en Zahlenangabe denselben Wert unter ‚Minimum‘
und ‚Maximum‘ angeben.
b) Maximum
Wie a)
2.4.6 Kurzzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
c) Vertrauens-
intervall
Bitte Vertrauensintervall angeben, wenn eine zu-
verlässige statistische Methode verwendet wurde.
2.4.7 Kurzzeittrend –
angewandte Methode
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Extrapo-
lation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit mi-
nimalen Erhebungen
0 = Daten fehlend
2.4.8 Langzeittrend
Zeitraum
Angabe freiwillig
Über 24 Jahre ermittelter Trend. Angaben in den Berichten 2013 freiwillig
(Felder 2.4.8 – 2.4.10). Bitte hier verwendeten Zeitraum angeben.
2.4.9 Langzeittrend
- Trendrichtung
Angabe freiwillig
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
a) Minimum
Prozentuale Veränderung innerhalb des in Feld
2.4.8 genannten Zeitraums – im Fall einer genau-
en Zahlenangabe denselben Wert unter ‚Minimum‘
und ‚Maximum‘ angeben.
b) Maximum
Wie a)
2.4.10 Langzeittrend
Ausmaß
Angabe freiwillig
c) Vertrauens-
intervall
Bitte Vertrauensintervall angeben, wenn eine zu-
verlässige statistische Methode verwendet wurde.
2.4.11 Langzeittrend –
angewandte Methode
Angabe freiwillig
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Extrapo-
lation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit mi-
nimalen Erhebungen
0 = Daten fehlend
a) In km². Vorlage einer Karte in Form eines GIS-Datenformats, falls vor-
handen.
2.4.12 Günstige Gesamt-
fläche
b) Bitte angeben, ob Operatoren verwendet wurden (≈, >, >>
1
).
1
Sonderfall: Symbol „<” kann nur für besondere Fälle wie z. B. Geschädigte Hochmoore (7120) ver-
wendet werden.
3

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
c) Wenn die günstige Gesamtfläche unbekannt ist, Angabe von „x“.
d) Die angewandte Methode zur Festsetzung des Referenzwerts angeben
(wenn keine Operatoren verwendet wurden) (Freitext).
a) eine tatsächliche Veränderung? JA/NEIN
b) verbesserte Erkenntnisse/genauere Daten? JA/NEIN
2.4.13 Grund der Verän-
derung
Ist der Unterschied zwi-
schen dem angegebenen
Wert in 2.4.1 und dem letz-
ten Bericht hauptsächlich
zurückzuführen auf…
c) die Verwendung einer anderen Methode (z. B. „EU range tool“)?
JA/NEIN
2.5 Hauptbeeinträchtigungen
a) Beeinträchtigung
b) Bedeutung
c) Spezifikator für
Verschmutzungen
Max. 20 Beeinträchtigungen auf-
führen.
Bitte Codes aus der Liste der Ge-
fährdungen und Beeinträchtigun-
gen ab der 2. Ebene verwenden.
2
H = hohe Bedeutung (max. 5
Einträge)
M = mittlere Bedeutung
L = geringe Bedeutung
Angabe freiwillig
2.5.1 Beeinträchtigungen –
angewandte Methode
3 = ausschließlich oder in größerem Umfang auf der Grundlage von
realen Daten aus Gebieten/Vorkommen oder aus anderen Datenquellen
2 = überwiegend auf der Grundlage von Experteneinschätzung und an-
deren Daten
1 = nur auf der Grundlage von Experteneinschätzungen
2.6. Hauptgefährdungen
a) Gefährdung
b) Bedeutung
c) Spezifikator für
Verschmutzungen
wie bei Beeinträchtigung
wie bei Beeinträchtigung
Angabe freiwillig
2.6.1 Gefährdungen –
angewandte Methode
2 = Modellierung
1 = Experteneinschätzung
2.7 Ergänzende Informationen
2.7.1 Lebensraum-
typische Art(en)
Angabe der herangezogenen lebensraumtypischen Arten
2.7.2 Lebensraum-
typische Art(en) –
angewandte Methode
Beschreibung der angewandten Methode(n) zur Bewertung des Zustands der
typischen Art(en) im Rahmen der Gesamtbewertung von Struktur und Funk-
tionen
2.7.3 Begründung des
zur Bestimmung der
Trendentwicklung he-
rangezogenen %-
Schwelle
Verwendet ein Mitgliedstaat bei der Trendabschätzung nicht den vorgesehe-
nen Bezugswert von 1 % pro Jahr, sollte dies in diesem Freitextfeld ausrei-
chend begründet werden.
2.7.4 Strukturen und
Funktionen -
angewandte Methoden
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Extrapo-
lation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit mi-
nimalen Erhebungen
2.7.5 Sonstige relevante
Informationen
Freitext
2
Liste der Gefährdungen und Beeinträchtigungen steht im Referenzportal zu Art. 17 zur Verfügung.
4

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
2.8 Schlussfolgerungen
(Bewertung des am Ende des Berichtszeitraums bestehenden Erhaltungszustands)
2.8.1 Natürliches Verbrei-
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
tungsgebiet (Range)
b) Ist der Erhaltungszustand (2.8.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die Angabe
eines Trends.
3
2.8.2 Aktuelle Fläche
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
(area)
b) Ist der Erhaltungszustand (2.8.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die Angabe
eines Trends.
3
2.8.3 Spezielle Strukturen
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
und Funktionen (ein-
schließlich typischer
Art(en))
b) Ist der Erhaltungszustand (2.8.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die Angabe
eines Trends.
3
2.8.4 Zukunftsaussichten
a) günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
b) Ist der Erhaltungszustand (2.8.5) U1 oder U2, empfiehlt sich die Angabe
eines Trends.
3
2.8.5 Gesamtbewertung
des Erhaltungszustands
günstig (FV) / unzureichend (U1) / schlecht (U2) / unbekannt (XX)
2.8.6 Gesamttrend des Er-
haltungszustands
Ist der Erhaltungszustand U1 oder U2 (2.8.5), ist die Angabe eines Trends
3
obligatorisch.
3. Natura-2000-Abdeckung und Erhaltungsmaßnahmen – Lebensraumtypen des Anhangs I
auf biogeografischer Ebene
3.1 Aktuelle Fläche des Lebensraumtyps
a) Minimum
in km
2
3.1.1 Gesamtfläche
Abschätzung der in den FFH-
Gebieten enthaltenen Gesamt-
fläche des Lebensraumtyps (in
der jeweiligen biogeografi-
schen Region)
b) Maximum
wie oben
3.1.2 Angewandte Methode
3 = Gesamterhebung oder statistisch abgesicherte Schätzung
2 = Schätzung auf der Grundlage von Teildaten mit einer gewissen Extrapo-
lation und/oder Modellierung
1 = Schätzung auf der Grundlage von Expertenaussagen ohne oder mit mi-
nimalen Erhebungen
0 = Daten fehlend
3.1.3 Trend der Gesamtflä-
che innerhalb des Netzes
Angabe freiwillig
0 = stabil
+ = Zunahme
- = Abnahme
x = unbekannt
3.2 Erhaltungsmaßnahmen
Auflistung von bis zu 20 ergriffenen (d. h. bereits in der Durchführung befindlichen) Erhaltungsmaßnahmen
während des Berichtszeitraums und Angaben darüber, wie wichtig sie sind, wo sie zum Einsatz kommen und
wie sie zu bewerten sind.
Die Felder 3.2.2-3.2.5 sind für jede aufgeführte Maßnahme auszufüllen.
3
Trendangaben: ‚+‘ (sich verbessernd), ‚-‘ (sich verschlechternd), ‚=‘ (stabil) oder ‚x‘ (unbekannt)
5

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
3.2.2
Art der Maßnahme
Zutreffende(n) Typ(en)
ankreuzen
3.2.4 Ort
Ankreuzen, wo
die Maßnahme
VOR ALLEM
durchgeführt
wird
3.2.5 Allgemeine Bewertung
der Maßnahme
Zutreffenden Fall ankreuzen
3.2.1
Maßnahme
a) Gesetzes-/Rechtsvorschrift
b) Verwaltungsmaßnahme
c) Vertragliche Vereinbarung
d) Wiederkehrende Maßnahme
e) Einmalige Maßnahme
3.2.3
Bedeutung
a) Innerhalb
b) Außerhalb
c) Innerhalb und außerhalb
a) Erhaltungsmaßnahme
b) Verbesserungsmaßnahme
c) langfristig wirksame Maßnahme
d) Wirkungslos
e) Unbekannt
f) Nicht bewertet
Bitte Codes
der Check-
liste für
Erhaltungs-
maßnahmen
verwenden
Hervorhe-
bung (durch
ein großes
‚H‘) von bis
zu 5 der
wichtigsten
Maßnahmen
6

 
Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Anhang E – Bewertung des Erhaltungszustandes von
Lebensraumtypen
Allgemeine Bewertungsgrundlage (aufgegliedert nach biogeografischer Region innerhalb des
Mitgliedstaates)
Parameter
Erhaltungszustand
Günstig
Favourable
(grün)
Ungünstig-
unzureichend
Unfavourable-
Inadequate
(gelb)
Ungünstig-
schlecht
Unfavourable-
Bad
(rot)
Unbekannt
Unknown
(Angaben
für Be-
wertung
nicht aus-
reichend)
aktuelles
natürliches
Verbreitungs-
gebiet
(
Range
)
1
stabil (Abnahme
und Zunahme
ausgeglichen) oder
zunehmend
UND nicht kleiner
als „günstiges
natürliches
Verbreitungsgebiet“
(
favourable
reference range
)
anderweitige
Kombination
starke Abnahme;
entsprechend einem
Verlust von mehr als 1 %
pro Jahr innerhalb des
vom jeweiligen
Mitgliedstaat genannten
Zeitraums
ODER mehr
als 10 % unterhalb des
Wertes für ein „günstiges
natürliches Verbreitungs-
gebiet"
(favourable
reference range)
Es liegen
keine oder
nicht aus-
reichende
gesicherte
Erkenntnisse
vor.
aktuelle Fläche
des Lebens-
raumtyps
innerhalb des
aktuellen
natürlichen
Verbreitungs-
gebietes
2
stabil (Abnahme
und Zunahme im
ausgeglichen oder
zunehmend
UND
nicht kleiner als
„günstige
Gesamtfläche“
(favourable
reference area)
UND ohne
signifikante
Änderungen des
Verteilungsmusters
innerhalb des
jeweiligen aktuellen
natürlichen
Verbreitungsgebie-
tes (Range) (soweit
Daten hierzu
vorliegen)
anderweitige
Kombination
starke Abnahme der
aktuellen Fläche
entsprechend einer
Abnahme von mehr als
1 % pro Jahr (der Eckwert
des jeweiligen
Mitgliedstaates kann bei
entsprechender
Begründung hiervon
abweichen) innerhalb des
vom jeweiligen
Mitgliedsstaat genannten
Zeitraums
ODER mit
größeren Flächen-
verlusten innerhalb des
natürlichen Verbreitungs-
gebietes
ODER
mehr als 10 % unterhalb
der „günstigen Gesamt-
fläche" (favourable
reference area)
Es liegen
keine oder
nicht aus-
reichende
gesicherte
Erkenntnisse
vor.
1
Verbreitung innerhalb der betreffenden biogeografischen Region.
2
Es können Situationen auftreten, in denen sich eine Lebensraumtypenfläche verkleinert hat, weil Managementmaßnahmen, die
zur Wiederherstellung eines anderen Anhang I –Lebensraumtyps oder des Habitats einer Anhang II-Art getroffen wurden, dies
bewirkten. Der entsprechende Lebensraumtyp könnte dann immer noch als in einem günstigen Erhaltungszustand („Favourable
Conservation Status, FCS“)
befindlich erachtet werden; in entsprechenden Fällen sollten aber unter der Rubrik „Sonstige
Information von Belang“ von Anhang D nähere Angaben hierzu gemacht werden.

Berichtsformate 2007-2012 zu Art.17
Parameter
Erhaltungszustand
Günstig
Favourable
(grün)
Ungünstig-
unzureichend
Unfavourable-
Inadequate
(gelb)
Ungünstig-
schlecht
Unfavourable-
Bad
(rot)
Unbekannt
Unknown
(Angaben
für Be-
wertung
nicht aus-
reichend)
Spezifische
Strukturen und
Funktionen
(einschließlich
lebensraum-
typischer
Arten)
3
Strukturen und
Funktionen einschl.
typische Art/en) gut
erhalten, keine
signifikanten
Verschlechterun-
gen/ Belastungen
anderweitige
Kombination
Mehr als 25 % der Fläche
ist „ungünstig“ in Bezug
auf ihre speziellen
Strukturen und Funk-
tionen (einschl. typische
Arten)
4
Es liegen
keine oder
nicht aus-
reichende
gesicherte
Erkenntnisse
vor.
Zukunfts-
aussichten
(in
Bezug auf
aktuelles natür-
liches Verbrei-
tungsgebiet,
aktuelle Fläche
und Strukturen
und Funktionen)
Zukunftsaussichten
für den Lebens-
raumtyp ausge-
zeichnet/gut, keine
signifikanten Aus-
wirkungen von
Gefährdungen zu
erwarten; lang-
fristiger Fort-
bestand gesichert
anderweitige
Kombination
Zukunftsaussichten für
den Lebensraumtyp
schlecht, starke Aus-
wirkung von Gefähr-
dungsfaktoren zu
erwarten; langfristiger
Fortbestand nicht
gesichert
Es liegen
keine oder
nicht aus-
reichende
gesicherte
Erkenntnisse
vor.
Gesamtbewert
ung des
Erhaltungs-
zustandes
5
alle grün
ODER drei grün
und ein
„unbekannt“
ein oder
mehrere gelb,
aber kein rot
ein oder mehrere rot
zwei oder
mehr
„unbekannt“,
kombiniert
mit grün,
oder alle
„unbekannt“
3
Siehe Definition von lebensraumtypischen Arten („typical species“) im Leitfaden.
4
Etwa durch Nicht-Weiterführung der bisherigen Bewirtschaftungsart oder weil Belastungen durch signifikante negative
Einflüsse bestehen, z.B. Überschreitung von Grenz- und Schwellenwerten in Bezug auf stoffliche und sonstige Belastungen.
5
Bei den ungünstigen Kategorien ist ein bestimmtes Symbol (Werte +/-/=/x) zu verwenden, um einen übergreifenden Trend
für den Erhaltungszustand anzuzeigen.