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Arbeitsschutz mit System – ein „heißes Eisen“ bei der Feuerverzinkerei und
Pulverbeschichtung der Wiegel Zittau Korrosionsschutz GmbH
Seit der Einführung des betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) nach OHRIS
(Occupational Health- and Risk- Managementsystem)
im Jahr 2016 hat sich bei der Wiegel Zittau
Korrosionsschutz GmbH sowohl in (arbeitsschutz)technischer als auch in personeller
Hinsicht einiges getan. Mit der Übernahme der Werkleitung durch Zuzana Podivínská und
des Bereiches Managementsysteme durch David Flammiger kehrte frischer Schwung in die
Organisation des Werkes ein.
Verschiedene
Maßnahmen, die der Betrieb einleitete und umsetzte, führten zu einer
kontinuierlichen Verbesserung des Arbeitsschutzes. Hierzu gehören zum Beispiel:
-
Umfangreiche Investitionen in neue Technik. So trugen ein Säurekran in der Verzinkung,
eine neue Feuerlöschanlage im explosionsgefährdeten Bereich der Pulverbeschichtung
,
eine
neue Absaugung an der Pulverkabine u. a. technische Maßnahmen zu einer
erhöhten Sicherheit im gesamten Produktionsbereich bei.
-
Für den außerbetrieblichen Transport wurde ein neuer LKW mit Ladekran und zusätzlich
ein Kleintransporter für die Belieferung von Kleinteilkunden angeschafft. Letztere
Investitionen
führten dazu, dass unfallbedingte Arbeitsausfälle beim Be- und Entladen
zurückgingen.
- Das Büro im Wareneingang wurde modernisiert und die Arbeitsbedingungen der
Beschäftigten auch in ergonomischer Hinsicht verbessert. Das wurde sowohl von den
Mitarbeitern als auch von den Kunden sehr positiv aufgenommen.
Neben der erhöhten Sicherheit im Produktionsbereich wurden die Arbeitsbedingungen der
Beschäftigten sicherer sowie unfallbedingte Arbeitsausfälle gesenkt. Der Betrieb leistete
damit einen weiteren Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der
Beschäftigten.
Betriebsrundgang | v.l.n.r. Herr Flammiger, Herr Abbenseth, Frau Podivínská | © Foto LDS

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Die Landesdirektion Sachsen (LDS), Abt. Arbeitsschutz konnte der Wiegel Zittau
Korrosionsschutz GmbH im Ergebnis der durchgeführten AMS-Systemprüfung bestätigen,
dass das betriebliche AMS die Anforderungen nach OHRIS erfüllt und erfolgreich
weitergeführt wurde.
Am 3. März 2020 überreichte der Abteilungsleiter Arbeitsschutz der LDS, Patrick Abbenseth
der Werkleiterin Zuzana Podivínská die Urkunde über die verlängerte Gültigkeitsdauer der
Anerkennung des betrieblichen AMS.
Übergabe der OHRIS-Urkunde | hinten: Frau Hanisch, Herr Abbenseth, LDS
vorn: Herr Flammiger*, Frau Golbs, LDS, Frau Podivínská, *Wiegel Zittau Korrosionsschutz GmbH
© Foto LDS