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Abteilung Bildung, Hoheitsvollzug
Referat Berufliche Bildung, Zuständige Stelle
Dresden, den 18.03.2022
Merkblatt zum Ausfüllen des Berufsausbildungsvertrages (1) im Beruf Gärtner/Gärtnerin,
Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau und des Antrages auf Eintragung in das
Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse (2) für das Ausbildungsjahr 2022/2023
Wer einen Auszubildenden zur Berufsausbildung einstellt, hat einen Berufsausbildungsvertrag abzuschließen (Vordruck im
Internet abrufbar, Link siehe Ende des Merkblattes). Unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages, spätestens
jedoch vor Beginn der Berufsausbildung hat der Ausbildende eine 3- bzw. 4-fache Vertragsniederschrift anzufertigen und über
das jeweilige Landratsamt (LRA) dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zur Eintragung
in das Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse vorzulegen. Der individuelle Ausbildungsplan (sachliche und zeitliche Gliederung
der Ausbildung), bei minderjährigen Auszubildenden die Bescheinigung über die ärztliche Erstuntersuchung gemäß § 32 des
Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) sowie die Erfüllungsvermerke/-nachweise für ggf. erteilte Auflagen im Bescheid zur
Anerkennung des Betriebes als Ausbildungsstätte sind beizufügen.
(1) Berufsausbildungsvertrag:
Ausbildender
(m/w/d)*: Ist der Betriebsinhaber. Seine persönliche Eignung muss gem. §§ 28 und 29 Berufsbildungsgesetz
(BBiG) festgestellt und der Betrieb durch das LfULG als Ausbildungsstätte im Beruf Gärtner/in der Fachrichtung Garten- und
Landschaftsbau gem. §§ 27 und 32 BBiG anerkannt sein. Informationen erhalten Sie dazu vom Bildungsberater nach § 76 BBiG
im Landratsamt.
Auszubildender/Lehrling
(m/w/d): Ist derjenige, der zur Berufsausbildung in den Betrieb eingestellt wird. Ist der Auszubildende
nicht volljährig, sind zusätzlich die gesetzlichen Vertreter des Auszubildenden im Vertrag zu benennen. Gibt es mehrere
gesetzliche Vertreter, müssen alle benannt werden und den Vertrag unterzeichnen.
Ausbilder
(m/w/d): Ist derjenige, der die Ausbildung (ggf. im Auftrag des Ausbildenden) durchführt. Dieser wird dem
Auszubildenden hier schriftlich bekannt gegeben. Der Ausbilder muss mit dem im Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der
Berufsausbildungsverhältnisse benannten Ausbilder übereinstimmen. Weitere Ausführungen siehe (2) Antrag auf Eintragung in
das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse.
Ausbildungsberuf:
Exakte Bezeichnung des Berufes laut Verordnung vom 6. März 1996, also
Gärtner Fachrichtung Garten-
und Landschaftsbau
oder
Gärtnerin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.
(A): Dauer der Ausbildungszeit
: Die Ausbildungsdauer beträgt nach der Ausbildungsordnung 36 Monate (= 3 Jahre).
Verkürzungsmöglichkeiten ergeben sich bei vorliegender Hochschul- bzw. Fachhochschulreife oder bei einer bereits
erfolgreich absolvierten Berufsausbildung. Ausbildungsbeginn und Ausbildungsende sind Tag genau in den
Ausbildungsvertrag einzutragen (z. B. 01.09.2022 - 31.08.2025). Bei vereinbarter Teilzeitberufsausbildung verlängert sich die
Ausbildungszeit entsprechend, höchstens jedoch bis zum Eineinhalbfachen der Dauer, die in der Ausbildungsordnung für die
betreffende Berufsausbildung in Vollzeit festgelegt ist, also maximal bis auf 4,5 Jahre.
Jedes Berufsausbildungsverhältnis muss mit einer mindestens ein- bis höchstens viermonatigen Probezeit beginnen.
(B): Angemessene Brutto-Vergütung:
Die dem Auszubildenden zu gewährende Ausbildungsvergütung ist für jedes Ausbil-
dungsjahr in Brutto einzutragen. Der Ausbildende hat dem Auszubildenden gemäß § 17 Abs. 1 BBiG eine angemessene Brutto-
Vergütung zu gewähren. Als angemessene Vergütung gelten die im jeweils gültigen Tarifvertrag (Tarifvertrag über die
Ausbildungsvergütungen im Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau in der Bundesrepublik Deutschland in der Fassung vom
24. August 2021) vereinbarten Ausbildungsvergütungen (siehe Tabelle, Angaben in Brutto).
Ausbildungsjahr
Tarifvertragliche
Ausbildungsvergütung
für tarifgebundene
Betriebe
3-jährige Ausbildung
ab 01.09.2021
Tarifvertragliche
Ausbildungsvergütung
für tarifgebundene
Betriebe
2-jährige Ausbildung
ab 01.09.2021
Tarifvertragliche
Ausbildungsvergütung
für tarifgebundene
Betriebe
3-jährige Ausbildung
ab 01.07.2022
Tarifvertragliche
Ausbildungsvergütung
für tarifgebundene
Betriebe
2-jährige Ausbildung
ab 01.07.2022
1. Ausbildungsjahr
930,00 EUR/Monat
960,00 EUR/Monat
2. Ausbildungsjahr
1.030,00 EUR/Monat
930,00 EUR/Monat
1.060,00 EUR/Monat
960,00 EUR/Monat
3. Ausbildungsjahr
1.135,00 EUR/Monat
1.135,00 EUR/Monat
1.170,00 EUR/Monat
1.170,00 EUR/Monat
Beachte:
Ausbildende haben Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren. Diese muss eine gewichtige und
fühlbare finanzielle Unterstützung zum Lebensunterhalt des Lehrlings bilden. Die Vergütung steigt mit fortschreitender
Berufsausbildung, mindestens jährlich, an.
Tarifgebundene Unternehmen müssen mindestens die tarifvertraglich vereinbarte Ausbildungsvergütung bezahlen.
Tarifgebundenheit besteht immer mindestens dann, wenn der Ausbildende der Tarifgemeinschaft angehört.
Soweit keine Tarifgebundenheit besteht, kann von der tariflichen Ausbildungsvergütung durch Betriebe im Geltungsbereich des
Tarifvertrages nicht mehr als 20 % nach unten abgewichen werden.

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Die Mindestvergütung nach § 17 Absatz 2 BBiG kommt nicht zur Anwendung, da sie weniger als die um 20 % reduzierte tarifliche
Ausbildungsvergütung beträgt.
Betriebe/Unternehmen, die eigene Tarifverträge anwenden, legen bitte der Zuständigen Stelle die aktuellen Tarifverträge in
Kopie vor.
Vergütungen aus einem Tarifvertrag werden jeweils so lange gewährt, bis ein neuer Tarifvertrag vorliegt.
(C): Urlaub
: Der Urlaub ist für jedes Kalenderjahr in das Vertragsformular einzutragen. Bei jugendlichen Lehrlingen ist der Ur-
laubsanspruch nach § 19 Abs. 2 JArbSchG oder dem Tarifvertrag zu gewähren. Lehrlinge, die am 1. Januar des Kalenderjahres
bereits 18 Jahre alt sind, erhalten Urlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) oder nach dem Tarifvertrag.
Voller gesetzlicher Urlaubsanspruch besteht bei einer Beschäftigungsdauer von mehr als 6 Monaten in dem betreffenden
Kalenderjahr. Dies ist insbesondere bei Beendigung der Berufsausbildung nach dem 30. Juni zu beachten.
Teilurlaubsanspruch besteht bei einer Beschäftigungsdauer von 6 Monaten oder weniger (für jeden vollen Beschäftigungsmonat
ist 1/12 des Jahresurlaubs zu gewähren; Bruchteile, die mindestens einen halben Tag ergeben, sind auf volle Tage aufzurunden).
Beachte:
Entscheidend für die Berechnung des Urlaubsanspruches ist das Alter des Lehrlings zu Beginn des Kalenderjahres!
Für alle Betriebe der Branche Garten- und Landschaftsbau gilt der allgemeinverbindliche Tarifvertrag.
Alter des Auszubildenden
JArbSchG
(Werktage)
BurlG
(Werktage)
Tarifvertrag
GaLa-Bau
(Arbeitstage)
zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 16 Jahre alt
30
-
30
zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 17 Jahre alt
27
-
30
zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 18 Jahre alt
25
-
30
nach dem 18. Lebensjahr
-
24
30
Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonntage oder gesetzliche Feiertage sind.
Schwerbehinderten steht gemäß § 208 SGB IX Zusatzurlaub von mindestens 5 Tagen im Jahr zu, wenn die betroffenen
Arbeitnehmer 5 Tage in der Woche arbeiten. Beträgt die Arbeitszeit weniger oder mehr als 5 Tage, verringert oder erhöht
sich auch der Zusatzurlaub bei Schwerbehinderung entsprechend. Tarifverträge können auch mehr zusätzliche Arbeitstage
für Schwerbehinderte vorsehen – allerdings nicht weniger.
(D): Tägliche/wöchentliche Ausbildungszeit
: Die regelmäßige tägliche und wöchentliche Ausbildungszeit sind ausdrücklich in
der Vertragsniederschrift festzuhalten. Jugendliche dürfen nicht mehr als
8 Stunden
täglich und
40 Stunden
wöchentlich
beschäftigt werden. Für alle Betriebe der Branche Gala-Bau gelten laut allgemeinverbindlichem Tarifvertrag 39 Stunden pro
Woche; 7,8 Stunden täglich, es sei denn, es wird Teilzeitberufsausbildung vereinbart. Bei Teilzeitberufsausbildung ist für die
gesamte Ausbildungszeit oder die vereinbarten Zeiträume die jeweilige tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit zu vermerken.
(E): Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte (ÜbA-Lehrgänge, Verbundausbildung, Zusatzqualifika-
tionen, …):
Durch die Überbetriebliche Ausbildungsstätte des LfULG in Dresden-Pillnitz und das Berufsbildungswerk des
Sächsischen Garten- Landschafts- und Wasserbaus e.V. Dresden und Borthen & Berufsbildungswerk Borthen GmbH werden
insgesamt 13 ÜbA-Lehrgänge angeboten (siehe Tabelle). Zur Sicherung einer hohen Ausbildungsqualität wird die Teilnahme an
2 bis 3 ÜbA-Lehrgängen pro Ausbildungsjahr empfohlen. Die jeweiligen ÜbA-Lehrgänge sind unter Berücksichtigung der
eigenen betrieblichen Ausbildungsbedingungen auszuwählen und im Ausbildungsvertrag zu vereinbaren. Die Teilnahme am
ÜbA-Lehrgang „Integrierter Pflanzenschutz“ wird dringend empfohlen, weil er grundlegende Inhalte des Sachkundenachweises
Pflanzenschutz vermittelt.
1. Ausbildungsjahr
2. Ausbildungsjahr
3. Ausbildungsjahr
1. Verwendung von Pflanzen
2. Maschinen und Geräte I
3. Be- und Entwässerungsarbeiten
4. Erstellen von Belagsflächen
5. Pflanze I - Anlage eines Themengar-
tens
6. Maschinen und Geräte II
7. Bau und Bepflanzung einer Wasseran-
lage
8. Vermessung und Baustellenabwick-
lung
9. Dach- und Fassadenbegrünung
10. Integrierter Pflanzenschutz
11. Naturstein- und Pflanzenverwen-
dung
12. Bau- und Vegetationstechnik –
die Baustelle im GaLaBau
13. Pflanze II – Staudenverwendung
nach Lebensbereichen
Die Dauer eines Lehrganges beträgt jeweils eine Woche. Die Kosten für Maßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte sind
gemäß § 4 Nr. 3 des Berufsausbildungsvertrages vom Ausbildenden zu tragen, soweit sie nicht anderweitig gedeckt sind. Der
Auszubildende wird auf Grund der im Ausbildungsvertrag vereinbarten ÜbA-Lehrgänge für die Teilnahme an der ÜbA geplant
und zu den entsprechenden Terminen eingeladen. Bei einer Verbundausbildung sind die Verbundpartner/Kooperationsbetriebe
im Ausbildungsvertrag anzugeben. Die dort absolvierten Ausbildungsinhalte müssen im individuellen Ausbildungsplan des
Auszubildenden ersichtlich sein.

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(F): Sonstige Vereinbarungen:
In diesem Punkt kann z. B. die über den gesetzlich geforderten Ausbildungsnachweis
hinausgehende Berichtsheftführung vereinbart werden.
Ausbildungsnachweis:
Der Auszubildende hat während der Ausbildungszeit einen Ausbildungsnachweis zu führen. Diesen
darf er schriftlich oder elektronisch führen. Die gewählte Form muss im Ausbildungsvertrag aufgenommen sein.
(G): Anerkennung der Vereinbarungen im Berufsausbildungsvertrag
: Der Berufsausbildungsvertrag ist durch den Aus-
bildenden, den Auszubildenden und bei Minderjährigen durch die gesetzlichen Vertreter oder Betreuer zu unterschreiben. Sind
beide Elternteile erziehungsberechtigt, dann müssen beide Eltern den Vertrag unterzeichnen. Falls die gesetzliche Vertretung
durch einen Betreuer wahrgenommen wird, ist dem Ausbildungsvertrag eine Kopie des Betreuernachweises beizufügen.
Änderungen zum Berufsausbildungsvertrag:
Bei allen Änderungen der im Berufsausbildungsvertrag getroffenen Vereinba-
rungen ist eine Änderungsvereinbarung abzuschließen und dem LfULG über die Bildungsberater der Landratsämter in 3- bzw.
4-facher Ausfertigung vorzulegen. (Vordruck im Internet abrufbar, siehe Link).
(2) Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse:
Der Berufsausbildungsvertrag ist in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse beim LfULG einzutragen. Deshalb muss
ein entsprechender Antrag an die zuständige Stelle gerichtet werden (Vordruck im Internet abrufbar, Link siehe Ende des
Merkblattes). Dieser Antrag enthält die in § 34 Abs. 2, § 35 und § 88 BBiG geforderten Daten, die nicht in der Vertragsniederschrift
gem. § 11 Abs. 1 BBiG enthalten sind, sowie die Angaben, die zur Prüfung der Eignung der Ausbildungsstätte und des
Ausbildungspersonals für jedes Ausbildungsverhältnis aktuell erfasst werden müssen.
Arbeitgeber-Betriebsnummer bei der Agentur für Arbeit:
Hier ist die achtstellige Arbeitgebernummer zur Meldung von
Sozialversicherungsdaten an die Sozialversicherungsträger einzutragen.
Ausbilder
(m/w/d): Ist derjenige, der die Ausbildung (ggf. im Auftrag des Ausbildenden) durchführt. Die persönliche und fachliche
Eignung für die Ausbildung von Lehrlingen im Beruf Gärtner/in Garten- und Landschaftsbau muss durch das LfULG gem.
§§ 28, 29, 30 und 32 BBiG festgestellt sein. Im Antrag müssen Vorname, Name, Qualifikation, Geburtsdatum und Geschlecht
des Ausbilders angegeben werden. Mit dem Antrag wird versichert, dass in der Person des Ausbildenden und des von ihm
ggf. bestellten Ausbilders keine Gründe vorliegen, die der Ausbildung im Sinne des BBiG und der Beschäftigung von Ju-
gendlichen entgegenstehen.
Betrieb
: Die Anzahl der Auszubildenden muss in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze oder zur
Zahl der beschäftigten Fachkräfte stehen (§ 27 Abs. 1 Nr. 2 BBiG). Daher sind die Gesamtzahl der Beschäftigten, die Zahl
der Fachkräfte im Ausbildungsberuf und die Zahl der bestehenden Ausbildungsverhältnisse in diesem Beruf stets aktuell zu
erfassen. Fachkräfte verfügen mindestens über eine im Ausbildungsberuf abgeschlossene Berufsausbildung bzw.
verrichten entsprechend qualifizierte Tätigkeiten und werden als Facharbeiter bezahlt.
Ärztliche Erstuntersuchung:
Für Auszubildende unter 18 Jahren ist der zuständigen Stelle die ärztliche Bescheinigung über
die Erstuntersuchung nach § 32 Abs. 1 JArbSchG zur Einsicht vorzulegen (siehe § 35 Abs. 1 Nr. 3 BBiG). Diese Bescheinigung
ist formgebunden.
Besuch der Berufsschule:
Name und Ort der Berufsschule eintragen, die voraussichtlich besucht wird.
Staatsangehörigkeit des Auszubildenden:
Auswahlfeld ankreuzen oder andere Staatsbürgerschaft benennen.
Höchster allgemeinbildender Schulabschluss; Berufsvorbereitung, berufliche Grundbildung; vorausgegangene
Berufsausbildung, vorheriges Studium:
Bitte in jedem Fall bei allen drei Kriterien die Kreuze jeweils an die entsprechende
Stelle setzen. Sollte zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses der Besuch der allgemeinbildenden Schule noch nicht
abgeschlossen sein, dann bitte den voraussichtlich zu erwartenden Schulabschluss eintragen. Gleiches gilt bei einer Teilnahme
an einer berufsvorbereitenden Maßnahme.
Öffentliche Förderung des Ausbildungsverhältnisses:
Das Ausbildungsverhältnis gilt als gefördert, wenn die dadurch
entstehenden Kosten mit über 50 % überwiegend öffentlich finanziert werden. Falls bei betrieblicher Ausbildung nur ein Zu-
schuss zur Ausbildungsvergütung gezahlt wird und z.B. die Ausbildungskosten nicht öffentlich finanziert werden, dann zählt
dieses Ausbildungsverhältnis als nicht gefördert. Es ist das entsprechende Auswahlfeld anzukreuzen. Grundlage einer Förde-
rung der Berufsausbildung für Menschen mit Behinderungen – Reha sind § 73 Abs. 1 und 2 des Dritten Sozialgesetzbuches
(SGB III), § 115 Nr. 2 SGB III, § 116 Abs. 2 und 4 SGB III und § 117 SGB III; einer Förderung der Berufsausbildung Be-
nachteiligter (sozial Benachteiligte, Lernbeeinträchtigte, Auszubildende, deren Berufsausbildungsverhältnis im ersten Jahr der
Ausbildung gelöst wurde und die ihre Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung fortsetzen) § 74 Abs. 1 Nr. 2 SGB III,
§ 76 SGB III und § 78 SGB III. Sonderprogramme des Bundes und der Länder treffen in der Regel auf „marktbenachteiligte“
Jugendliche zu. Ein Nachweis der Förderung ist beizufügen.
Unterzeichnung des Antrags:
Der Antrag ist nur vom Ausbildenden unter Angabe von Ort und Datum zu unterzeichnen.
Beachte: Die Unterlagen können nur bearbeitet werden, wenn alle Pflichtfelder (unterstrichen) ordnungsgemäß aus-
gefüllt sind!

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Links zu den Vordrucken
Berufsausbildungsvertrag mit Antrag auf Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse
http://www.gruene-berufe.sachsen.de/antrag-auf-eintragung-in-das-verzeichnis-der-berufsausbildungsverhaeltnisse-4274.html
Beachte: Bitte den zuständigen Landkreis aus der Liste auswählen.
Änderungsvereinbarung des Ausbildungsvertrages
https://fs.egov.sachsen.de/formserv/findform?shortname=smul_lfulg_362&formtecid=2&areashortname=SMUL_LfULG_34