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Medieninformation
Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig im
Zusammenhang mit der Veräußerung von asservierten
Fahrrädern –
Generalstaatsanwaltschaft Dresden übernimmt die Ermitt-
lungen
Die Staatsanwaltschaft Leipzig und das Landeskriminalamt Sachsen –
Integrierte Ermittlungseinheit Sachsen (INES) – führen seit Mitte 2019 meh-
rere Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit der Veräußerung von
asservierten Fahrrädern.
Insbesondere die konkrete Anzahl der betroffenen Personen, die Fahrräder
erworben haben oder in die Veräußerungen involviert gewesen sein sollen,
sowie die konkrete Anzahl der veräußerten Fahrräder sind Gegenstand der
laufenden Ermittlungen. Zu den Beschuldigten zählen auch Beamte und
Angestellte der sächsischen Polizei.
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat am 17. Juni 2020 die anhängi-
gen Ermittlungsverfahren des Verfahrenskomplexes wegen der herausge-
hobenen Bedeutung, des Umfangs der Ermittlungen und einer Vielzahl be-
schuldigter Beamter und Angestellter im polizeilichen Dienst an sich gezo-
gen. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen werden ab sofort bei der
Generalstaatsanwaltschaft Dresden von der „Integrierten Ermittlungseinheit
Sachsen (INES)“ gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Sachsen geführt.
Generell gilt in Ermittlungsverfahren, dass ausschließlich die ermittelnde
Staatsanwaltschaft zu prüfen und zu entscheiden hat, welche Informatio-
Ihr Ansprechpartner
Herr Wolfgang Schwürzer
Durchwahl
Telefon +49 351 446-2906
Telefax
+49 351 446-2980
presse@
gensta.justiz.sachsen.de*
Dresden,
17. Juni 2020
Hausanschrift:
Generalstaatsanwaltschaft
Dresden
Lothringer Str. 1
01069 Dresden
www.justiz.sachsen.de/gensta
Verkehrsanbindung:
Zu erreichen mit den Stra-
ßenbahnlinien 6 und 13.
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tenparkplätze befinden sich
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um der Justiz und für Demokratie,
Europa und Gleichstellung unter
https://www.justiz.sachsen.de/E-
Kommunikation-SMJ

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nen der Öffentlichkeit mitgeteilt werden können, ohne den Ermittlungserfolg
zu gefährden.
In diesen Verfahren, die ab sofort von der Generalstaatsanwaltschaft Dres-
den bearbeitet werden, obliegt die Pressearbeit nunmehr der hiesigen
Pressestelle.