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Waldumbau in Zeiten des Klimawandels:
Natürliche Wiederbewaldung und
Baumarten
(mit Kurzkommentaren)
Prof. Dr. Manfred Schölch, HSWT
Stolberg, 09. 09.21

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Prof. Dr. Manfred Schölch | SMEKUL Stollberg 09.09.2021 |
2
Typische Ausgangslage:
Fichte, Borkenkäferbefall nach Windwurf.
Weißtannen, Laubbaumarten und jüngere Bäume
leben weiter.
Bodenvegetation hat sich entwickelt
Existiert genügend Anflug/Aufschlag/Jungwuchs?
Abwarten oder handeln?

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3
1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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4
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.Worüber reden wir?
Fragen zu Wald und Forstwirtschaft
1.
Was ist unter „Wald“ zu verstehen?
A) rechtliche Definition
:
(
§
2 BWaldG: „Wald ist jede mit Forstpflanzen bestockte Fläche…“
(Ausnahmen, Detailregelungen);
FAO: Bäume >5m hoch + >10% Flächendeckung + >0,5ha
B) ökologische Definition:
Pflanzenformation; Fläche, die im wesentlichen mit Bäumen bestockt ist und ein typisches
Waldklima
aufweist.
Ausschnitt aus terrestrischen Ökosystemen, gekennzeichnet durch dominante Bäume, in
symbiotischer, dynamischer Lebensgemeinschaft
mit Tieren, Pflanzen und Pilzen und mit der
Fähigkeit zur Selbsterhaltung und Selbsterneuerung.

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5
1.2 Zukunft
„Die Zukunft war früher auch besser.“ (Karl Valentin)
1.Worüber reden wir?
Wahrscheinliche Konsequenzen der Klimaerwärmung auf Wälder
zunehmender Stress, Rückgang gering bzw. nicht angepasster Arten
(Lebensgemeinschaften): Fichte, Waldkiefer
Zunahme toleranter/besser angepasster Arten und Lebensgemeinschaften
Zunahme fremder, z.T. invasiver Arten (Pilze, Pflanzen, Insekten (Tiere))

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6
1. Worüber reden wir?
Pflanzung: „Forst“
Natürliche Verjüngung: „Wald“
Typischerweise homogenisieren forstliche
Verjüngungsmaßnahmen, weil sie (wenige)
Ziele umsetzen, im Gegensatz zur natürlichen
Wiederbewaldung
Rechts: Entsteht dort überhaupt ein „Wald“?

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1. Worüber reden wir?
Wald?

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1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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2. Natürliche Wiederbewaldung
Wald
V
Z
H
O
Gr/
Kr
P
Gb
Gb: Gebüsch-Stadien
Gr/Kr: Gras/Kraut-Stadien
H: Heranwachsen-Stadium
P: Pionierbaum-Stadien
O: Optimal-Stadium
V: Verjüngungs-Stadium
Z: Zerfalls-Stadium
im Anhalt an THOMASIUS 1996
2.1 Sukzession und Regeneration
Regeneration: „Wiederholung des Vorhandenen“ (auf Arten
bezogen); kleiner Kreislauf (grün)
Sukzession: Artenwechsel nach (meist größeren)
„Störungen“ mit Rückkehr zur Klimaxgesellschaft; großer
Kreislauf (blau)
Forstliche Verjüngungsmaßnahmen streben oftmals
Regeneration an.

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10
Buchenurwald Uholka, Ukraine, submontane Stufe
Buchenurwald Hoverla, Ukraine, submontane Stufe
2.1 Sukzession und Regeneration
Typische Muster im Buchenurwald: kleinflächige Störungen;
Totholz verbleibt auf der Fläche (Verhau)
Links: frischer Windwurf, rechts: Beispiel alter Windwurf

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Buchenurwald Hoverla, Ukraine, submontane Stufe
Buchenurwald Hoverla, Ukraine; submontane Stufe
2.1 Sukzession und Regeneration
Links: Sukzession: Bergahorn entwickelt sich unter Rotbuche;
größere Öffnung des Kronendaches
Rechts: bei kleinen Öffnungen im Kronendach und Zuwachsen
stocken oder vergehen jungen Bäume mangels Licht.
(häufiger Fall im Buchenurwald)

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Buchenurwald Semenic, Rumänien, montane Stufe
Buchenurwald Semenic, Rumänien, montane Stufe
2.1 Sukzession und Regeneration
Links: Räumlich eng begrenzte Regeneration
Rechts: Permanenter Samenregen führt zu permanent vorhandenen
Jungpflanzen (Keimlinge etc.), die bei ausreichend Licht
(Ressourcen) sofort aufwachsen können, ansonsten vergehen;
Bodenvegetation kann sich kaum konkurrierend/hemmend
entwickeln;
Praktisch kein Verbiss durch Rehe/Rotwild feststellbar (hier kommen
Bär, Luchs und Wolf vor).

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Urwald Kryty, Ukraine, kollin-submontane Stufe
Urwald Rog; Kocevie, Slowenien, submontane Stufe
2.1 Sukzession und Regeneration
Links: Öffnung im Kronendach im Mischbestand: Bäume nutzen
Lücken rasch, krautige Pflanzen können nur kurz überleben.
Rechts: Typisch truppweise aggregierte Rotbuchen in einer kleinen
Lücke.

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Urwald White Mountains (borealer Nadelwald), Alaska, USA (2007)
Urwald am Kootenay National Park, British Columbia, Kanada (2011)
The mountain pine beetle is a naturally
occurring insect of the Rocky Mountain
ecosystem.
In the late 1990s, after several relatively
warm winters, a massive outbreak
resulted in the loss of millions of hectares
of pine forest in British Columbia...”
Quelle:
https://www2.gov.bc.ca/gov/content/industry/
forestry/managing-our-forest-resources/forest-health/
forest-pests/bark-beetles/mountain-pine-beetle (24.09.2018)
2.1 Sukzession und Regeneration
Nadelholzdominierte Wälder:
Links: Brandfläche aus 2004-2005 ohne
Bekämpfungsmaßnahmen (non commercial
forest) ca. 3 Mio. Hektar umfassend!
Sukzession angelaufen (Weidenröschen,
Weidenarten, Pappeln, wieder Fichten (P.
glauca, P. mariana) u.a.

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Licht , Wärme , Wasser
Bodenleben
Besiedelung durch Pflanzen
, ...
Wettrennen um die besten Plätze:
Wer ist gerade am Start?
Wer ist schneller?
Wer ist größer?
Wer lebt länger?.
Neustart im Turbomodus
2.1 Sukzession und Regeneration

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1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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2.2 Samenverbreitung
Verbreitungswege (Vektoren, Chorie)
Abiotisch
Wind
Wasser
Feststoff („Boden“)
(Feuer)
Biotisch
Vögel
Kleinsäuger
Mensch
(Selbstverbreitung)

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2.2 Samenverbreitung
Samendichte und Entfernung von der Samenquelle
Samenausbreitung
1-3 Baumlängen „gut“
(Baumart, Exposition)
Samenmengen
Fichte 0,1-20 Mio/ha
2
Fichte 0,2-120k/Baum
1
Tanne 60k/Baum
1
Kiefer 50-80k/Baum
1
Lärche 48-207k/Baum
1
Birke: 4-400 Mio/Baum
1
Eiche 0,04-250k/Baum
1
1: Nach HERLING (2005): 351, 2: nach LÄSSIG et al. (1995) 894

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1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
Wie „schnell“ sind Bäume?
~1/4
vorausverjüngt
Kahllegung =
Startschuss
Zeitpunkt vor (-) und nach (+) der Kahllegung [JAHRE]
INDIVIDUENANTEIL [%]
3.5
1.7
3.1
3.8
3.8
6.6
24.3
16.5
10.6
6.6
6.1
3.6
10.1
0
5
10
15
20
25
30
<= -6 -5
-4
-3
-2
-1
1
2
3
4
5
6
> 6
Jahr der
Kahllegung
22,5%
77,5%
Quelle: Schölch, 1998: 41

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21
'
Jahre nach Kahllegung
INDIVIDUENANTEIL [%]
31.2
21.2
13.6
8.5
7.9
4.7
12.9
0
5
10
15
20
25
30
35
1
2
3
4
5
6
> 6
Summe:
31.2
52.4
66.0
74.5
82.4
87.1
100 [%]
Nach 4-5 Jahren ist
kaum noch natürliche
Verjüngung zu
erwarten
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
Quelle: Schölch, 1998: 41, verändert

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2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
Rotbuche und
Bergahorn
Eiche, Birke,
Salweide
<=-6
-5
-4
-3
-2
-1
1
2
3
4
5
6
>6
Alter nach Kahllegung [Jahre]
0
10
20
30
40
50
60
70
80
Anzahl
Buche
Aspe
Birke
Esche
B.Ahorn
Eiche
Salweide
Daten aus Schölch, 1998

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23
1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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24
Quelle: Brang et al. 2013: 29; verändert. (Artenanteile Bäumchen >= 20cm; 539 Stichproben auf 80 Stichprobenflächen nach Orkan „Lothar“ 1999)
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
+ Bi, As, Wei
+ BAh, Es
- Fi

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25
Fazit: Folgebestand in der Artenzusammensetzung ähnlich wie Vor (-und
Nachbarbestände) plus Pionierbaumarten
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
+ Bi, As, Wei
+ BAh, Es
- Fi
Quelle: Brang et al. 2013: 29; verändert. (Artenanteile Bäumchen >= 20cm; 539 Stichproben auf 80 Stichprobenflächen nach Orkan „Lothar“ 1999)

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26
Fazit: Baumartenzusammensetzung
+ Artenvielfalt
+ Pionierbaumarten
- Fichte
- Buche
+- Tanne
Folgebestand wird ähnlich dem Vor- und den Nachbarbeständen
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung

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27
Baumzahlen auf ca. 1-5j Flächen
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
- Dichte: 0 – über 200.000 St/ha (in Probekreisen)
- Tendenz: ~ 2.000-42.000St/ha (Mediane: 500-28.000St/ha)
- ~20-30% < 1.000St/ha; ~60% >2.000 St/ha)
- Anteile
- Klassische Wirtschaftsbaumarten (Fi, Kie, Bu, Ei,...) ~30-100%;
- Pionierbaumarten (As, Bi, SW, Vb): 3-70%)
- unbestockte Flächenanteile: 0~60%;
- bei <1000St/ha ~ >50%
- bei >5000St/ha ~ <20‘%
- zuzüglich Sträucher: ~400-800 St/ha

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28
Räumliche Verteilung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
- je höher die Dichte desto vollständiger wird die Fläche gedeckt
- typisch sind
geklumpte Verteilungen
(insb. bei schwerfrüchtigen Samen)
- Ergänzungen bieten sich an (Zielsetzungen=?)

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29
1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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30
Abiotische Faktoren
Geologie/Boden (pH-Werte)
Wetter/ Witterung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
Biotische Faktoren
o
Samenangebot/Diasporenreservoir
o
Sameneintrag (Wind, Vögel)
o
Oberbodenzustand
- Humusmächtigkeit
- Bodenvegetation
o
Mykorrhiza (?)
o
Prädatoren
- Mäuse etc.
- Verbiss
o
Räumung

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31
Fördernde Faktoren
„mittlere meteorologische
Verhältnisse“ ohne Extreme
(Starkregen, Hitze, Spät- und
Frühfrost)
Nähe zu Samenquellen
Räumung (Baumzahlen,
Pionierbaumarten)
Strukturelemente (stehende
Wurzelteller, Singwarten, ...)
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
Quelle: TIEBEL et al. 2017

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32
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
Hemmende Faktoren
o
„extreme meteorologische Verhältnisse“
• Südexposition
- Trockenheit, Austrocknung
- Temperatur: Einstrahlung
-Spätfrostlage
• Niederschlag
- Trockenheit
- Starkregen
o
dichter Vorbestand
o
mächtige Streulagen
o
fehlende Samenbäume (junger Bestand)
o
Vergrasung
o
Verbissbelastung hoch
>
40°C

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33
1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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34
1. Sie müssen wissen was Sie wollen (dürfen)!
2. Sie sollten wissen,
was
bereits vorhanden
und
zu erwarten
ist!
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
Bildquelle:https://muenchen.jrk-bayern.de/sites/muenchen/files/2017-07-28_pixabay-cc0_fragezeichen-manschgerl.jpg

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35
... drei Dinge braucht der
Waldbauer:
o
Meterstab
o
Schreibzeug,
o
Flächenskizze
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
Aufgrund der extrem hohen Variation auf
„Störungsflächen“ sind stichprobenartige
Aufnahmen unerlässlich um einschätzen zu
können, in wie weit aktiv verjüngt werden soll
(ggf. muss)
Datenaufnahmen sind denkbar einfach zu
realisieren:

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36
... drei Dinge braucht der
Waldbauer:
o
Meterstab
o
Schreibzeug,
o
Flächenskizze
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
... einfach einen 2m-langen Messstab
(Zollstock) halbierend abwinkeln, ...
... „auf die Knie gehen“
...Baumarten erfassen, zählen...
... aufnotieren.
Denn:

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37
... drei Dinge braucht der
Waldbauer:
o
Meterstab
o
Schreibzeug,
o
Flächenskizze
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
... beim raschen Überblicken werden kleine
Bäumchen zu schnell übersehen.

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38
Vorbestand
Baumarten?
Dichte/Pflegezustand?
Fruktifikation?
Bodenvegetation?
Nachbarbestände
Entfernung?
Baumart(en)
Fruktifikation?
Umwelt
Risiken (Frost, Verbiss, Bodenvegetation)?
Flächenskizze
N
W
O
S
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
Zuerst eine Flächenskizze anfertigen, dann
die Einflussfaktoren erfassen,
dann rasterartig über die Fläche gehen

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39
Flächenskizze
N
W
O
S
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze

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40
Was ist schon vorhanden?
Flächenbegang
Genaues Nachschauen („Inventur“)
Stichproben nach Schrittmaß
3 Dinge braucht der Waldbauer:
Plan (Handskizze)
Metermaß
Schreibzeug
Bäumchen erfassen
ab ca. 10-15cm Höhe
Baumart(en)
Schäden (Frost, Verbiss)?
Bodenvegetation (Brombeere, Landreitgras)
Raster abschreiten (10, 15, 20,... Schritte)
N
W
O
S
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
Messergebnisse eintragen ...

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41
Tabelle zusammenstellen:
Baumarten, Anzahl und Lücken
-> Handlungsbedarf!
-> Baumarten und Pflanzorte
Inventurergebnis: 60% Fichte, 10% Buche, 30% kein Jungwuchs (-> Pflanzung was und wo!)
W
O
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
... und tabellarisch zusammenfassen.
Nun wird klar, wo welche Baumarten in
welcher Dichte vorkommen und wo sich
Partien ohne Bäumchen befinden
Handlungsbedarf ist sachlich und räumlich
ableitbar.

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42
Pflanzung
Pflanzschemata
Reihen
Teilreihen
Nester / Trupps
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
Einzelbäume: -> GPS, Drohnen

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43
Handeln oder abwarten?
Abwarten, ja, wenn:
Mischwald vorhanden war,
Bäume Samen bilde(te)n,
der Wald gepflegt war
Risiken gering sind
ausreichend Bäumchen
vorhanden sind
aber: regelmäßig kontrollieren!
Mischwald bleibt Mischwald
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze

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44
Handeln oder abwarten?
Handeln, ja, wenn:
Baumart<->Standort nicht passt(e)
dichter Vorbestand (ungepflegt)
kaum Samenbäume
(mehrere) Risiken bestehen
nur wenige Bäumchen vorhanden
sind
Fichtenreinbestand wird zu ??
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze

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45
1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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46
5. Zusammenfassung und Folgerungen
Wald bleibt Wald: Wiederbewaldung erfolgt rasch
Sameneintrag 1-3 Baumlängen günstig
Folgebestand ähnlich Vor- und Nachbarbestand
3 Risiken erkennen: Frost, Bodenvegetation, Verbiss
Verjüngung ist extrem vielfältig: genau nachsehen!

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47
1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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3. Baumarten im Klimawandel
Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
Häufigkeit
Temperatur
?
Klimaerwärmung dargestellt an der Häufigkeit
von Temperaturen. Typisch sind
Häufigkeitsverteilungen, die
Normalverteilungen nahekommen bzw.
entsprechen.
Lassen sich die Verteilungen ganz einfach um
x-Grad Celsius verschieben?

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3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
Quelle: Schönwiese et al. 2003
Klimaerwärmung: Häufigkeitsverteilungen können
nicht einfach verschoben werden, da regionale
Unterschiede bestehen können
(Hohenpeißenberg vs. Dresden)
Es kann sein, dass extrem hohe Temperaturen
auftreten aber auch tiefe erhalten bleiben (z.B.
Spätfröste), obwohl sich die mittlere Temperatur
erhöht. Damit ist es z.T. kaum möglich, ohne
größere Risiken Baumarten südlicher Gebiete
nach Norden zu etablieren.
Ein Grund liegt im sich verändernden polaren
Jetstream.

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3.1 Wetter, Witterung, Klima
rcp: recommended concentration pathways: zusätzlicher Strahlungsfluss [W/m²]
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Klimaprognose, berechnet von der
Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
(LWF) in Freising für 3 Klimaszenarien und für
3 Orte in Sachsen: Leipzig, Bautzen, Stollberg.

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3.2 Analogklimate
Leipzig
rcp 4,5
rcp 8,5
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Welches Klima ist wann zu erwarten?
Links: beim „milden“ Szenario rcp4,5 ist in Leipzig
im Jahr z.B. 2040 ein Klima zu erwarten, wie es
heute schon im Oberrheingraben, in der
Champagne, Burgund oder Auvergne existiert;
ferner in Ligurien, Lombardei, Emilia-Romagna
oder im Kapela-Gebirge in Kroatien.
Welche Waldgesellschaften, Baumarten kommen
dort heute schon vor oder sind nicht anzutreffen?

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3.2 Analogklimate
Bautzen
rcp 4,5
rcp 8,5
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021

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3.2 Analogklimate
Stollberg
rcp 8,5
rcp 4,5
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021

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1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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3.3 Potentielle Baumarten
rcp 4,5
rcp 8,5
Leipzig
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Potentielle Vorkommen von Baumarten,
berechnet anhand analoger Klimate und
Forstinventuren (tatsächliches Vorkommen).
Je breiter der Balken, desto häufiger ist diese
Art zu erwarten; drei Punkte: Hauptbaumarten.
Beispielsweise dürften in Leipzig im Jahr 2100
im „harten“ Szenario 8,5 wärmeliebende
Baumarten (z.B. Manna-Esche, Flaumeiche,...)
vorkommen.

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3.3 Potentielle Baumarten
rcp 4,5
rcp 8,5
Bautzen
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021

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3.3 Potentielle Baumarten
rcp 4,5
rcp 8,5
Stollberg
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021
Quelle: Mette, T; Brandl, S. 2021

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1.Worüber reden wir?
1.1 Wald und Forstwirtschaft
1.2 Zukunft
2. Natürliche Wiederbewaldung
2.1 Sukzession und Regeneration
2.2 Samenverbreitung
2.3 Dauer der natürlichen Wiederbewaldung
2.4 Baumarten, Baumzahlen, Verteilung
2.5 Förderliche und hemmende Faktoren
2.6 Herausforderungen und Lösungsansätze
2.7 Zusammenfassung und Folgerungen
Inhalt
3. Baumarten im Klimawandel
3.1 Wetter, Witterung, Klima
3.2 Analogklimate
3.3 Potentielle Baumarten
3.4 Zusammenfassung

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3.4 Zusammenfassung
Waldbesitzer befinden sich in einer
vergleichbaren Lage wie Autofahrende, die bei
zügiger Fahrt den Weg voraus zum neuen
Wald suchen müssen. Wo ist ein Weg? Sie
schauen (zu oft?) in den Rückspiegel (=
Erfahrungswissen, bisherige Praktiken) und
drohen vom Weg abzukommen.
„Forstliche Pfadfinder“ sind gefordert:
forstwissenschaftliche Forschungen!

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3.4 Zusammenfassung
Vielfalt schafft Sicherheit!
In diesem strukturreichen Dauerwald
(Privatwald) führten Windwurf und
Borkenkäferbefall nur zu unwesentlichen
„Störungen“. Die Lücke wird vom Jungwuchs
rasch geschlossen. Intensive Bejagung lässt
den Wald üppig wachsen.

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Vielen Dank für
Ihre Aufmerksamkeit!
Dank an
Dr. Susanne Brandl, LWF Freising
Dr. Tobias Mette, LWF Freising
Prof. Dr. Uli Kohnle, FVA Freiburg
Dr. Bertram Leder, ZWH Arnsberg
Dr. Katharina Tiebel, TU Dresden
Prof. Dr. Sven Wagner, TU Dresden

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63
Literatur, Quellenverzeichnis:
Brang P, Wohlgemuth T (Red.) 2013. Natürliche Wiederbewaldung von Sturmflächen in der Schweiz. Schlussbericht des Projektes Wiederbewaldung Windwurfflächen 2008-2012. Birmensdorf,
Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, 99 S.
Herling, H. (2005): Integration von Verjüngung in Waldwachstumssimulatoren. München, Diss. TU-München, 294 S.
Huth, F. Integration von Pionierbaumarten in die reguläre Bestandesbehandlung –Möglichkeiten und Grenzen. Frauenwald/Thüringen: Vortrag
Huth, F.; Wagner, S. (2006): Gap structure and establishment of Silver birch regeneration (Betula pendula Roth.) in Norway spruce stands (Picea abies L. Karst.; Forest Ecology and Management
229 (2006) 314–324
Lässig, R.; Egli, S.; Odermatt, O.; Schönenberger, W.; Stöckli, B.; Wohlgemuth, T.: (1995):Beginn der Wiederbewaldung auf Windwurfflächen. Schweiz. Z. Forstwes. 146 (1995) 11: 893-911
Mette, T.; Brandl, S. (2021): Projekt ANALOG – Waldzukunft zum anfassen. Freising, Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, pers. Mitteilung; Abschlussbericht in Vorbereitung.
Mette,
T.;
Kölling,
CH.
(2020):
Die
Zukunft
der
Kiefer
in
Franken.
Eine
Zeitreise
in
den
Klimawandel.
Freising:
LWF-aktuell,
125:
14-17.
https://www.lwf.bayern.de/boden-
klima/baumartenwahl/243914/index.php.
31.08.2021
Schölch, M.: Zur natürlichen Wiederbewaldung ohne forstliche Steuerung. Freiburg i.Br.: Schriftenreihe Freiburger Forstliche Forschung, 1, 245 S..
Schönwiese, C.-D. (2010): Der globale Klimawandel und seine Auswirkungen auf Deutschland. 15PdN-PhiS 2/59. Jg. 2010; Internet:
https://www.uni-frankfurt.de/45451011/Generic_45451011.pdf
;
30.08.2021
Schönwiese,
C.-D.;
Staeger,
T.;
Trömel,
T.
(2005):
Klimawandel
und
Extremereignisse
in
Deutschland.
DWD
Klimaststatusbericht.
Internet:
https://www.uni-
frankfurt.de/45451335/Generic_45451335.pdf
;
30.08.2021
Schönwiese, C.-D.; Staeger, T.; Trömel, S.; Jonas M. (2003): Statistisch-klimatologische Analyse des Hitzesommers 2003 in Deutschland. In DWD (2003): Klimastatusbericht, S. 123-132. Internet:
https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimastatusbericht/publikationen/
ksb_2003.pdf?__blob=publicationFile&v=3. 30.08.2021
Tiebel, K.; Karge, A.; Huth,F.; Wehnert, A.; Wagner, S.: (2017): Strukturelemente fördern die Samenausbreitung durch Vögel. AFZ-Der Wald 20 (2017), S. 24-27
Tiebel, K.; Wehnert, A.; Huth, F.; Erefur, C.; Bergsten, U.; Wagner, S. (2019) Fruktifikation der Salweide am Beispiel Nordschwedens. AFZ-Der Wald, 12: 25-29
Thomasius, H. (1996): Geschichte und Wege des Waldumbaus in Sachsen. In: Waldumbau. Schriftenreihe der Sächsischen Landesanstalt für Forsten (LAF), Graupa, H.6/96, S. 11-52
Umweltbundesamt:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/weltweite-temperaturen-extremwetterereignisse-seit#Chronik
; 30.08.2021
Wagner, S. (1996): Ein Modell zur Fruchtausbreitung der Esche (Fraxinus excelsior, L.) unter Berücksichtigung von Richtungseffekten. Allg.Forst- u J.-Ztg 168. Jg., 8: 149-155