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AG Surveillance und Antibiotika-Strategie
des MRE-Netzwerkes Sachsen

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2 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Ziele der AG Surveillance und Antibiotika-Strategie
Erhebung möglichst
flächendeckender Daten zum Auftreten
von Resistenzen
bei ausgewählten Erregern in Sachsen
Zugänglichmachen dieser Daten
für Krankenhaus- und
ambulant tätige Ärzte als Entscheidungshilfe zum rationalen
Einsatz von Antibiotika
Erhebung von
Daten zum Antibiotika-Verbrauch
im
Krankenhaus und im ambulanten Bereich

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3 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Ziele der AG Surveillance und Antibiotika-Strategie
Korrelation
der Daten zum Auftreten von
Resistenzen mit
denen zum
Antibiotika-Verbrauch
und Information der
Antibiotika-verschreibenden Ärzte über die Ergebnisse
Entwicklung und Vermittlung von Strategien für einen
rationalen Einsatz von Antibiotika
- Durchführung eines
Fortbildungsprogrammes zum rationalen
Antibiotika-Einsatz
, insbesondere für Ärzte im ambulanten
Bereich
- Regelmäßige Fortbildungen zum Antibiotika-Einsatz in Form
von Tagungen/Schulungen/Qualitätszirkeln und
Veröffentlichungen z.B. im Sächsischen Ärzteblatt

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4 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Resistenz-Erfassung
Auswertung der Fragebögen zur mikrobiologischen
Diagnostik der Labore in Sachsen 2011
Zahl der angeschriebenen Labore: 21
Anzahl
der rückgesandten Fragebögen: 15 (71%)
Alle
der 15 antwortenden Labore haben Interesse angegeben,
an einem Resistenz-Erfassungssystem teilzunehmen.

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5 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Resistenz-Erfassung
Teilnahme der mikrobiologischen Laboratorien aus Sachsen
am Resistenz-Erfassungssystem ARS (Antibiotika-Resistenz
Surveillance in Deutschland) des RKI
Absprachen mit RKI bzgl. gleichzeitiger Teilnahme der
sächsischen Labore an ARS und an sächsischer
Resistenz-Erfassung sind erfolgt:
Die sächsischen Labore senden ihre Daten automatisiert
an ARS, die Daten werden dort validiert und die gesamte
validierte Datenmenge aus sächsischen Laboren wird an
die LUA für eigene Auswertungen weitergeleitet.

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6 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Resistenz-Erfassung
Teilnahme der mikrobiologischen Laboratorien aus Sachsen
am Resistenz-Erfassungssystem
ARS
(Antibiotika-Resistenz
Surveillance in Deutschland) des RKI
Absprachen mit RKI bzgl. gleichzeitiger Teilnahme der
sächsischen Labore an ARS und an sächsischer
Resistenz-Erfassung sind erfolgt:
Die sächsischen Labore senden ihre Daten automatisiert
an ARS, die Daten werden dort validiert und die gesamte
validierte Datenmenge aus sächsischen Laboren wird an
die LUA für eigene Auswertungen weitergeleitet.

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7 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Regionale Abfragemöglichkeiten bei ARS
Quelle: RKI: ARS, https://ars.rki.de

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8 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Struktur des ARS-Netzwerkes
Quelle: RKI: ARS, https://ars.rki.de

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9 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
ARS-
Resistenz-
Übersicht
Quelle: RKI: ARS,
https://ars.rki.de

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10 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
ARS - Resistenz-Entwicklung
Quelle: RKI: ARS, https://ars.rki.de

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11 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
ARS –
Multiresistenz
Quelle: RKI: ARS, https://ars.rki.de

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12 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Resistenz-Erfassung –
Stand der Anbindung der sächsischen Labore an ARS
Bereitstellung des Software-Programms hybase, das für
die Datenübertragung ans RKI eingesetzt werden kann,
für 12 mikrobiologische Labore aus Sachsen durch das SMS
Des Weiteren Finanzierung von Software-Updates/
Nutzung der Hotline für 3 Jahre sowie der Schnittstelle
hybase/Labor-Informationssystem (bis maximal 4.000,- €)
durch das SMS
Labore müssen sich in einer Vereinbarung mit dem SMS
zur Datenweiterleitung an das RKI verpflichten.

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13 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Resistenz-Erfassung –
Stand der Anbindung der sächsischen Labore an ARS
Installationen der Software hybase in den 12 Laboren ist erfolgt.
Bei 8 der 12 Labore wurden alle 3 notwendigen Schulungen
durchgeführt.
7 der 12 Labore befinden sich in der Testphase.
1 der 12 Labore liefert Daten an ARS.

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14 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Resistenz-Erfassung –
Stand der Anbindung der sächsischen Labore an ARS
Bei
den 12 vom SMS unterstützten Laboren handelt
es sich um:
5 Krankenhaus-/Kliniklabore
7 niedergelassene Labore
7 Labore in Sachsen haben hybase (schon früher) eigenständig
erworben.
Derzeit beteiligen sich 3 Labore aus Sachsen an ARS, die
hybase eigenständig erworben haben.

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15 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Resistenz-Erfassung –
Stand der Anbindung der sächsischen Labore an ARS
Wenn sich neben diesen bereits an ARS liefernden Laboren
nur noch zusätzlich die 12 vom SMS unterstützten Labore
an ARS beteiligen würden, wäre die Teilnahmerate der
sächsischen mikrobiologischen Labore 71% (15/21).
Wenn sich alle Labore, die hybase besitzen (eigenständig
erworben oder vom SMS zur Verfügung gestellt) an ARS
beteiligen, wären dies insgesamt 19 sächsische mikrobiologische
Labore (
90%,
19/21).

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16 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Erfassung des Antibiotika-Verbrauchs im
stationären Bereich
Teilnahme der sächsischen Krankenhäuser am
ADKA-IF-RKI-Projekt
Projekt von Frau Dr. Dr. K. de With

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17 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Erfassung des Antibiotika-Verbrauchs im
ambulanten Bereich
Zusammenarbeit der AG mit der AOK PLUS Sachsen und
Thüringen, die Antibiotika-Verordnungsdaten aller Versicherten
der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bzw. der KVS
in Sachsen von 2002-2014 zur Verfügung gestellt hat
Veröffentlichung der Daten 2002-2011
im Sächsischen Ärzteblatt (8/2013) und
auf der homepage des MRE-Netzwerkes
Sachsen

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18 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Ambulante Antibiotika-Verordnungen (GKV), 2014
Deutschland:
Verordnung von 384,8 (2013: 402,4) Mio. DDD* Antibiotika/Antiinfektiva
Antibiotika/Antiinfektiva an 2. Stelle der umsatzstärksten
Arzneimittelgruppen
Sachsen:
Verordnung von 14,3 (2013: 15,3) Mio. DDD Antibiotika/Antiinfektiva
(3,7% von Deutschland)
Antibiotika/Antiinfektiva an 11. Stelle der umsatzstärksten
Arzneimittelgruppen
*DDD = statistisches Maß des Arzneimittelverbrauchs, durchschnittliche Erhaltungsdosis
eines Medikaments pro Tag, die für die Hauptindikation bei Erwachsenen verordnet wird
Quelle: GKV-Spitzenverband: GAmSi

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19 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Daten zum ambulanten Antibiotika-Verbrauch
in Deutschland
Antibiotika-Verbrauch im ambulanten Bereich in der Humanmedizin:
500-600 t pro Jahr (Germap 2012)
(1.619 t in der Veterinärmedizin in 2012)
--> Deutsche Patienten bekommen täglich ca. 1.500 kg Antibiotika
verordnet.
Verordnungsdichte im ambulanten Bereich in Deutschland:
14,1 DDD pro 1.000 Versicherte pro Tag im Jahr 2011 (Germap 2012)
14,9 DDD pro 1.000 Versicherte pro Tag im Jahr 2014 (GAmSi 2014)
Jeder der 70,6 Mio. GKV-Versicherten hat 2014 eine fünftägige
Antibiotika-Therapie erhalten.
Verordnungsdichte im ambulanten Bereich macht ca. 85% des
Gesamtverordnungsvolumens aus
Quelle: GERMAP 2010, GERMAP 2012;
GKV-Spitzenverband: GAmSI

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20 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Antibiotika-Tagesdosen pro GKV-Versichertem und
Anteil der Reserve-Antibiotika im ambulanten
Bereich, 1991-2010
Quelle: Schröder, WIdO, Gesundheit und Gesellschaft 2011; 7-8: 21-26

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21 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Quelle: GERMAP 2012

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22 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Regionale Antibiotika-Verordnungsdichten im ambulanten
Bereich - 2003, 2008 und 2011
(DDD pro 1.000 Versicherte und Tag)
Quelle: GERMAP 2012

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23 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Antibiotika-Verordnungen im ambulanten Bereich
in Sachsen, 2014
Verordnung von insgesamt 14,3 Mio. DDD
--> 10,5 (2003: 9,5) DDD pro 1.000 Versicherte und Tag
Jeder GKV-Versicherte in Sachsen hat 2014
ca. 4 DDD Antibiotika verordnet bekommen.
Quelle: GKV-Spitzenverband: GAmSi, GERMAP 2012

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24 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Verordnete Antibiotika-Tagesdosen im ambulanten
Bereich in Sachsen, 2002-2014
3.392
3.478
3.308
3.644
3.386
3.970
3.928
4.180
4.032
4.015
3.856
4.246
3.850
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
4.500
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
DDD je 1.000 Versicherte
Jahr
Quelle: AOK PLUS Sachsen u. Thüringen

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25 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Die 10 Antibiotika-Wirkstoffgruppen mit dem im Jahr 2014
größten Verordnungsvolumen im ambulanten Bereich
in Sachsen, Zeitraum 2002-2014
Quelle: AOK PLUS Sachsen u. Thüringen
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1.000
DDD je 1.000 Versicherte
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014

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26 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Die 10 Antibiotika-Wirkstoffe mit dem im Jahr 2014
größten Verordnungsvolumen im ambulanten Bereich
in Sachsen, Zeitraum 2002-2014
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
DDD je 1.000 Versicherte
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
Quelle: AOK PLUS Sachsen u. Thüringen

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27 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Anteil der Antibiotika-Wirkstoffgruppen am Gesamt-
Verordnungsvolumen im ambulanten Bereich in Sachsen,
2011, 2013 und 2014
Anteil am Gesamt-
Verordnungsvolumen in DDD
Antibiotikum
Quelle: AOK PLUS Sachsen und Thüringen
Tetracycline
20,5%
18,6%
20,0%
Makrolide
15,8%
15,3%
14,9%
Cephalosporine der 2. Generation
15,4%
18,5%
20,3%
Fluorchinolone
11,3%
10,3%
11,4%
Penicilline mit erweitertem Spektrum
6,2%
6,9%
7,8%
ß-Lactamase-sensitive Penicilline
5,8%
6,0%
6,8%
Cephalosporine der 3. Generation
4,5%
3,5%
3,2%
Komb. Sulfonamide/Trimethoprim
3,9%
3,3%
3,6%
Nitrofuran-Derivate
2,5%
2,6%
2,8%
Komb. Penicilline/Lactamase-Inhibitoren
2,3%
2,6%
3,0%
Gesamt
88,2%
87,6%
93,8%
2011
2013
2014

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28 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Antibiotika-Verordnungen im ambulanten Bereich
nach Arztgruppen in Sachsen, 2011, 2013 und 2014
Anteil am Gesamt-
Verordnungsvolumen in DDD
Arztgruppe
2011
2013
2014
Hausärzte
47,9%
47,7%
47,9%
Hausärztlich tätige Internisten
13,8%
15,2%
14,3%
Kinderärzte
9,3%
8,4%
8,5%
HNO-Ärzte
5,4%
5,6%
5,9%
Hautärzte
4,4%
4,4%
4,6%
Urologen
3,2%
2,9%
5,3%
Gynäkologen
2,7%
2,7%
3,1%
Chirurgen
1,5%
1,5%
1,6%
weitere Internisten
1,2%
1,2%
0,8%
Sonstige Arztgruppen
10,6%
10,4%
8,0%
Quelle: AOK PLUS Sachsen u. Thüringen

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29 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Quelle: GERMAP 2010
Anteil einzelner Facharztgruppen am Antibiotika-
Gesamt-Verordnungsvolumen im ambulanten Bereich
in Deutschland, 2011

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| 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
30
Quelle: GERMAP 2012

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31 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Verordnete Antibiotika-Tagesdosen im ambulanten
Bereich nach Quartalen in Sachsen, 2012-2014
183
260
212
162
190
152
74
100
82
58
67
60
54
55
52
57
81
57
72
91
62
0
50
100
150
200
250
300
DDD je 1.000 Versicherte
1. Quartal
2. Quartal
3. Quartal
4. Quartal
Quelle: AOK PLUS Sachsen u. Thüringen

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32 | 14. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Saisonaler Einsatz bestimmter Antibiotika, 1/2007-6/2011
(in DDD pro 1.000 Versicherte pro Monat)
Quelle: GERMAP 2012

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33 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Verordnungsprävalenz* nach Altersgruppen
in Deutschland, 2010
alle GKV-Versicherte:
31,5%
31,5% der GKV-Versicherten haben 2010
mindestens eine Antibiotika-Verordnung bekommen.
0-14 Jahre:
39,1%
45-54 Jahre:
27,3%
über 90 Jahre:
55,7%
*Verordnungsprävalenz = prozentuale Anteil der Antibiotika-Patienten an GKV-Versicherten
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Antibiotika-Verordnungen im Jahr
2010 im regionalen Vergleich. Veröffentlicht 9/2012

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34 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Verordnungsprävalenz* nach Altersgruppen
in Sachsen, 2010
alle GKV-Versicherte: 27,9%
27,9% der GKV-Versicherten haben 2010
mindestens eine Antibiotika-Verordnung bekommen.
0-14 Jahre: 40,1%
*Verordnungsprävalenz = prozentuale Anteil der
Antibiotika-Patienten an GKV-Versicherten
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Antibiotika-Verordnungen im Jahr
2010 im regionalen Vergleich. Veröffentlicht 9/2012

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35 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Entwicklung der ambulanten Antibiotika-Verordnungen
im Zeitraum 2008 bis 2012 in Deutschland
Abnehmender Antibiotika-Verbrauch im Zeitraum
2008 bis 2012 bei jüngeren (< 14 Jahre, jährlicher
Rückgang bzgl. DDD von -7,3%) und älteren
Patienten (ab 70 Jahre, jährlicher Rückgang bzgl. DDD
von -1,6%)
(Ältere Pat. evtl. verstärkte Krankenhaus-Einweisung?)
Pro antibiotisch behandeltem Patient wurden im Jahr
kleinere Mengen von Antibiotika verschrieben.
Kein Rückgang bei prozentualem Anteil der GKV-
Versicherten mit mind. einer Antibiotika-Verordnung.
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Veröffentlicht 10/2014

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36 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Entwicklung der ambulanten
Antibiotika-Verordnungen im Zeitraum 2008 bis 2012 im
regionalen Vergleich. Veröffentlicht 10/2014

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37 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Entwicklung der ambulanten
Antibiotika-Verordnungen im Zeitraum 2008 bis 2012 im
regionalen Vergleich. Veröffentlicht 10/2014

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38 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Verordnetes Antibiotika-Volumen (in DDD) pro 1.000 GKV-
Versicherte im Altersbereich bis 14 Jahre, 2008-2012
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Entwicklung der ambulanten
Antibiotika-Verordnungen im Zeitraum 2008 bis 2012 im
regionalen Vergleich. Veröffentlicht 10/2014

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39 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Verordnetes Antibiotika-Volumen (in DDD) pro 1.000 GKV-
Versicherte im Altersbereich bis 15-69 Jahre, 2008-2012
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Entwicklung der ambulanten
Antibiotika-Verordnungen im Zeitraum 2008 bis 2012 im
regionalen Vergleich. Veröffentlicht 10/2014

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40 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Entwicklung der ambulanten Antibiotika-Verordnungen
im Zeitraum 2008 bis 2012 in Deutschland
Absoluter und relativer Zuwachs bei der Verordnung
von Cephalosporinen, Rückgang der Basispenicilline,
v.a. auch bei Kindern bis 14 Jahre
Problem Resistenz-Entstehung
Unveränderter Einsatz der Fluorchinolone (1/3 aller
verordneten Packungen bei den ab 70-Jährigen)
Problem Resistenz-Entstehung
Problem: Hauptverursacher von schweren Infektionen
mit Clostridium difficile
Quelle: Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche
Versorgung in Deutschland. Veröffentlicht 10/2014

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41 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Aktivitäten bzgl. Förderung eines rationalen
Antibiotika-Einsatzes
Durchführung eines
Curriculums zum rationalen Einsatz
von Antibiotika
über 14 Unterrichtseinheiten
Curriculum wird in Zusammenarbeit mit der Sächsischen
Landesärztekammer (SLÄK) und der Kassenärztlichen
Vereinigung Sachsen (KVS) durchgeführt.
1. Termin: 14.06.-15.06.2013 (Teilnehmerzahl: 55)
2. Termin: 09.05.-10.05.2014 (Teilnehmerzahl: 48)
3. Termin: 19.06.-20.06.2015 (Teilnehmerzahl: 28)
Curriculum richtet sich v.a. an niedergelassene Ärzte,
da die Antibiotika-Verordnungsdichte im ambulanten Bereich
ca. 85% des Gesamtverordnungsvolumens beträgt.

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42 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Curriculum zum rationalen Einsatz von Antibiotika
Programm
Dauer:
1. Mikrobiologische Diagnostik als Basis
60 min
der Antibiotika-Therapie
2. Antibiotika - Grundlagen
120 min
3. Therapie der Infektionen wichtiger Organsysteme
- Respirationstrakt
105 min
- Urogenitaltrakt
75 min
- Gastrointestinaltrakt
45 min
- Haut/Weichgewebe
30 min
4. Infektionen bei bestimmten Patientengruppen
30 min
(Auslandsreisende, nach Tierkontakt)
5. Multi-resistente Erreger in der ambulanten
75 min
Versorgung
6. Diskussion von durch die Teilnehmer
90 min
mitgebrachten Fällen

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43 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Curriculum zum rationalen Einsatz von Antibiotika
Auswertung 2013, 2014 und 2015
2013
2014
2015
Teilnehmer
55
48
28
davon aus
Arztpraxen
71%
29%
47%
Kliniken
18%
57%
40%
ÖGD
2%
0%
0%
Sonstige
8%
14%
13%

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44 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Curriculum zum rationalen Einsatz von Antibiotika
Auswertung 2013, 2014 und 2015
Bewertung: 1-5, mw = Mittelwert
2013
2014
2015
Gesamteindruck der Veranstaltung:
mw = 1,5
1,4
1,6
Fachlich-inhaltlicher Gesamteindruck: mw = 1,5
1,4
1,7

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45 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Patienteninformation –
Therapie mit Antibiotika –
und was Sie darüber
wissen sollten

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46 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Aktivitäten bzgl. Förderung eines rationalen
Antibiotika-Einsatzes
Erstellung eines
Posters
zur
Information von Patienten
zur
Therapie mit Antibiotika zum Aushang in Praxen
Wieso bekomme ICH keine Antibiotika?
-- > Vertrauen Sie Ihrem Arzt, wenn er IHNEN
keine Antibiotika verordnet.

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47 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Poster zum Aushang
in Arztpraxen
Wieso bekomme ICH
keine Antibiotika?

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48 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Aktivitäten bzgl. Förderung eines rationalen
Antibiotika-Einsatzes
Poster (Auflagen-Höhe: 10.000) wurde im Februar 2015
in den KVS-Mitteilungen verteilt.

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49 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Sonstige Aktivitäten
Erstellung eines
MRE-Lexikons für interessierte Laien
MRE-Lexikon für Bürger/Patienten enthält Erklärungen
und kurze Hintergrundinformationen zu MRE.
MRE-Lexikon ist auf der homepage des MRE-Netzwerks
abrufbar und liegt als Druckerzeugnis vor.
MRE-Lexikon wurde im Sommer 2015 nachgedruckt,
da 1. Auflage (15.000 Stück) bereits vergriffen war.

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50 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
MRE-Lexikon für
interessierte
Laien

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51 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Auszug aus
MRE-Lexikon

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52 | 09. September 2015 |
Dr. Ingrid Ehrhard
Aktivitäten bzgl. Förderung eines rationalen
Antibiotika-Einsatzes
- Flyer „Therapie mit Antibiotika“,
- Poster „Wieso bekomme ICH keine Antibiotika“ und
- MRE-Lexikon
sind kostenfrei erhältlich bei:
Zentraler Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung
Hammerweg 30
01127 Dresden
Tel.: 0351 – 2103671, Fax: 0351 – 2103681
E-Mail: publikationen@sachsen.de