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1. Zu allen schulsportlichen Wettbewerben
sind nur Schulmannschaften start-
berechtigt.
In allen Sportarten können Mannschaften jeweils
nur aus einer Schule gebildet werden. Schüler/
Schülerinnen, die in der gymnasialen Oberstufe
an Kursen im Fach Sport an einer anderen Schule
teilnehmen, dürfen nur in Mannschaften ihrer
Stammschule starten (Ausnahme siehe S. 17).
Im Bundeswettbewerb der Schulen Jugend
trainiert für Olympia & aralympics
P
darf pro
Sportart/Wettkampfklasse nur eine Schulmann-
schaft je Schule starten (Ausnahmen siehe
Ausschreibung).
2. Meldeverfahren/Startberechtigung
• Interessierte Schulen melden zu Schuljahres-
beginn an die zuständigen Schulsportkoordi-
natoren der Standorte des LaSuB auf einer
Meldeliste.
• Der Antrag zur Durchführung für eintägige
Veranstaltungen (Sportfahrt) mit eilnehmer-
T
liste (S. 123/124) ist vollständig ausgefüllt und
unterschrieben in Kopie vor jeder schulsport-
lichen Veranstaltung dem Wettkampfleiter/-in
vorzulegen. Bei Nichtvorliegen wird das Start-
recht sofort entzogen. Die weitere erVfahrens -
weise regelt der Unterpunkt Startrecht/
Wertung/Verhalten.
• Meldung der Kreis-/Stadtfinalssieger an die
Sportartbeauftragten durch die Schulsport-
koordinatoren mit folgenden Angaben:
Sportart, Wettkampf klasse, Geschlecht,
Schule (Kontaktdaten Schule), Betreuer.
• Meldung der Regionalfinalsieger an die Refe-
renten für Schulsport und den Schulsportbe-
auftragten des Landesfachverbandes der
jewei-
ligen Sportart als Ausrichter des Landesfinals.
Der/die Schulsportbeauftragte ist für die
schnellstmögliche schriftliche Einladung zum
Landesfinale zuständig.
Die Absage der Wettkampfteilnahme einer
Schule hat umgehend unter Nennung der
Absage-Gründe gegenüber dem zuständigen
Referenten für Schulsport des LaSuB sowie
der Wettkampfleitung zu erfolgen.
• Die Ergebnisse der Landesfinals werden durch
die Schulsportbeauftragten der Landesfach-
verbände sowie den Sportartbeauftragten
auf Ergebnislisten
dem Sächsischen Staats-
ministerium für Kultus – Referat 14und
den Referenten für Schulsport des LaSuB
umgehend zugeleitet.
• Das Sächsische Staatsministerium für Kultus
meldet die Teilnehmer für die Bundes finals an
die Geschäftsstelle Jugend trainiert für Olym-
pia & Paralympics in Berlin bis zum jeweiligen
Meldetermin.
Für die Durchführung der Wettkämpfe gelten
die Wettkampfregeln der jeweiligen Sportfach-
verbände einschließlich der Jugendschutzbestim-
mungen, sofern in dieser Ausschreibung nichts
anderes bestimmt ist.
3. Startrecht/Wertung/Verhalten
Bei Veranstaltungen auf allen Wettkampf ebenen
ist mit der Beratung/Einweisung aller betreuen-
den Lehrkräfte zum eranstaltungsbeginn
V
eine
Rechtskommission (Schiedsgericht) verpflichtend
einzusetzen, die über alle Einsprüche abschlie-
ßend wirksam vor der Siegerehrung entscheidet.
Bei Nichtvorliegen des ausgefüllten Antrages zur
Durchführung einer Sportfahrt wird das Start-
Allgemeine Bestimmungen zur Durchführung
aller schulsportlichen Wettbewerbe im Freistaat Sachsen

Allgemeine Bestimmungen zur Durchführung
aller schulsportlichen Wettbewerbe im Freistaat Sachsen
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Zum Bundesfinale sind nur die Schüler/Schüle-
rinnen startberechtigt, die zum Zeitpunkt der
jeweiligen Veranstaltung der Schule angehören,
die die Mannschaft entsendet.
Schüler/Schülerinnen, die sich mit ihren Schul-
mannschaften für das Bundesfinale qualifiziert
haben, jedoch einen Schulwechsel vornehmen,
können eine Starterlaubnis bei der zuständigen
Kultusbehörde für die bisherige Schule erhalten.
Jede Mannschaft muss beim Bundesfinale von
einer Lehrkraft, im Ausnahmefall von einer von
der Schulleitung beauftragten volljährigen
Person, betreut werden.
recht sofort entzogen und die Schulmannschaft
tritt die Heimreise an. Der ettkampfleiter
W
ist
verpflichtet, den zuständigen Referenten des
LaSuB darüber zu informieren, in dessenerant-
V
wortung die weitere Sanktionierung liegt.
Es ist sicherzustellen, dass das Geburtsdatum der
am Wettkampf teilnehmenden Schülerinnen und
Schüler auf Anfrage durch ein entsprechendes
Dokument mit Lichtbild (Schülerausweis, Spieler-
pass etc.) nachgewiesen werden kann. Sollte ein
Betrug nachgewiesen werden, wird dieser mit von
dem zuständigen LaSuB
-Standort festgelegten
Sanktionen geahndet (Übernahme der Fahrtkos-
ten, Disqualifizierung der Mannschaft, Sperrung
der Mannschaft für ein Jahr).
Es wird davon ausgegangen, dass eine Mann-
schaft, die sich für ein Landesfinale qualifi-
ziert hat, nur in der festgelegten Manschafts-
stärke anreist und bis zur Siegerehrung am
Wettkampfort bleibt. Dies ist bei der Reise-
planung zu beachten. Auch die Reiseskosten-
vergütung erfolgt nur nach der festgelegten
Mannschaftsstärke pro Sportart.
Das Rauchen sowie der Genuss von Alkohol
sind in und um die Sportstätte verboten. Bei
Zuwiderhandlung kann die Mannschaft durch
die Wettkampfleitung disqualifiziert werden. In
diesem Zusammenhang wird auf die Fürsorge-
und Aufsichtspflicht des verantwortlichen
Betreuers hingewiesen.
Auf die Einhaltung der VwV Schulsport wird
insbesondere mit Bezug auf die sicherheits-
relevanten Festlegungen (Ablegen von Schmuck
etc.) hingewiesen. Von den betreuenden
Lehrkräften wird diesbezüglich eine orbild
V -
wirkung erwartet.
4. Haftung
Für den Verlust bzw. die Beschädigung persön-
licher Sachen und Gegenstände bei schulsport-
lichen Wettkämpfen wird vom Sächsischen
Staatsministerium für Kultus als eranstalter
V
sowie von den mit der Durchführung beauf
-
tragten Institutionen und erbänden
V
keine
Haftung übernommen.
Allgemeine Bestimmungen zur Teilnahme
an den Bundesfinalveranstaltungen

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Die Mannschaftsbetreuerinnen/Mannschafts-
betreuer haben am Ankunftstag der wei
je ligen
Finalveranstaltung gültige Dokumente (Perso-
nalausweis oder Reisepass) der teilnehmenden
Schülerinnen/Schü ler vorzulegen. Kann der Legi-
timationsnachweis nicht geführt werden, liegt
keine Startberechtigung zum Wettkampf vor.
Es ist den Eltern anzuraten, bei ihren Kindern
eine medizinische Untersuchung zur Über-
prüfung der Sporttauglichkeit durchführen
zu lassen, sofern nicht eine sportmedizinische
Vorsorgeuntersuchung stattgefunden hat.
Bei Bundesfinalveranstaltungen ist entsprechend
der Bestimmungen der Kultusbehörden der Län-
der über Werbung in Schulen das ragen
T
von
Kleidung mit Werbeaufdruck im Wettkampf
nicht zulässig. Um zu verdeutlichen, dass es
sich um eine Schulveranstaltung handelt, darf
die
Wettkampfkleidung nur den Schul- bzw.
Ortsnamen
tragen. Bei Nichtbeachtung kann
das Schieds- bzw. Kampfgericht die Spiel- bzw.
Starterlaubnis entziehen.
Bei Bundesfinalveranstaltungen haben alle
Mannschaften in einheitlicher Sportkleidung
(Trikots und Hosen, im Mädchenhockey und
-tennis auch Röcke) anzutreten. Schüler/Schü-
lerinnen, die diese Anforderung nicht erfüllen,
werden vom Schieds- bzw. Kampfgericht zum
Wettkampf nicht zugelassen.
Für die Teilnahme am Bundesfinale wird ent-
sprechend des Beschlusses des orstandes
V
der
Deutschen Schulsportstiftung ein Unkosten-
beitrag pro Schüler/Schülerin von 75
E
erhoben.
Es wird davon ausgegangen, dass eine
Mannschaft, die sich für das Bundesfinale
qualifiziert hat, an allen Wettkampf- und
Rahmenveranstaltungen einschließlich
der Abschlussveranstaltung des Bundes-
finals teilnimmt. Ausnahmen sind geneh-
migungspflichtig (Antrag an die Deutsche
Schulsportstiftung über das SMK mit der
Zusendung des Meldebogens und des unter-
zeichneten Merkblattes). Die ungenehmigte
frühzeitige Abreise von einem Bundesfinale
hat die Übernahme der nicht in Anspruch
genommenen Übernachtungskosten zur
Folge. Diese werden der Schule bei Nicht-
beachtung nach der Veranstaltung in
Rechnung gestellt.
Versicherungsschutz
Auf allen Ebenen des Bundeswettbewerbes
der Schulen Jugend trainiert für Olympia &
Paralympics sind die Wettkämpfe Schulveran-
staltungen. Damit besteht für alle Schüler/
Schülerinnen und Lehrkräfte Unfallversiche-
rungsschutz. Die beteiligten Funktionsträger
der Sportfachverbände bzw. Vereine sind über
die jeweiligen Sportversicherungen unfall-
versichert.
Aus gegebenem Anlass werden
die Lehrkräfte gebeten, in ihren Informa-
tionsschreiben an die Eltern der für die
Bundesfinalveranstaltun gen qualifizierten
Schüler den Abschluss einer privaten
Haftpflichtversicherung zu empfehlen.
Vorbehalt
Änderungen in den allgemeinen Bestimmungen,
den Hinweisen zur Durchführung der Bundes-
finalveranstaltungen und den Hinweisen zum
Versicherungsschutz sind durch das Sächsische
Staatsministerium für Kultus oder die Deutsche
Schulsportstiftung jederzeit möglich.
Allgemeine Bestimmungen zur Teilnahme
an den Bundesfinalveranstaltungen